Konfirmation in Mediasch

Ausgabe Nr. 2865

Vier Jugendliche wurden am Sonntag in der evangelischen Margarethenkirche in Mediasch durch Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner (1. v. l.) und Pfarrer Gerhard Servatius-Depner (1. v. r.) konfirmiert. Die Vier können nun am Pfingstsonntag als volle Gemeindemitglieder beim Bezirksgemeindefest mitfeiern.                                 Foto: privat

 

Investition in die nächste Generation

Deutschland fördert Lehrkräfte im deutschsprachigen Schulwesen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2865

Botschafter Dr. Peer Gebauer (links) und Klaus-Harald Sifft bei der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrags.          
Foto: @Deutsche Botschaft Bukarest

Auch in diesem Jahr unterstützt die Bundesrepublik Deutschland über die Deutsche Botschaft in Bukarest das Projekt „Förderung von Lehrkräften im deutschsprachigen Schulwesen Rumäniens“ mit insgesamt 1.133.000 Euro. Mit dieser Förderung soll Deutsch auf muttersprachlichem Niveau an staatlichen Schulen und Bildungseinrichtungen in Rumänien gefördert und der Mangel an qualifizierten Lehrkräften verringert werden. Das Projekt zielt durch regelmäßige Fortbildung von deutschsprachigen Lehrkräften und moderne deutschsprachige Schulbücher darauf ab, Schülerinnen und Schülern in Rumänien auch in Zukunft den Erwerb der deutschen Sprache auf muttersprachlichem Niveau zu ermöglichen. Zudem sollen deutschsprachige junge Menschen motiviert werden, eine Lehrerkarriere anzustreben.Weiterlesen

Höchste Auszeichnung

Ausgabe Nr. 2865

Die höchste Auszeichnung des Rumänischen Parlaments, den Collier des Rumänischen Parlaments ” (Colanul Parlamentului Romaniei) überreicht bekam vor kurzem der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț (2. v. r.) von dem Präsidenten ad interim der Rumänischen Abgeordnetenkammer Alfred Simonis (2. v. l.) im Beisein von MP Silviu Vexler (1. v. l.), dem Abgeordneten der Jüdischen Minderheit, und dem Deutschen Botschafter Dr. Peer Gebauer.                                         Foto: privat

Bemerkenswerte Werkschau

Barbara Niedermaier stellt im Kunsthaus 7B aus

Ausgabe Nr. 2865

Barbara Niedermaier und Thomas Emmerling.       Foto: Gerhild RUDOLF

„Die Geburtsstunde der siebenbürgisch-sächsischen Kalligraphie“ nannte der Galerist Thomas Emmerling die kürzliche Eröffnung der Ausstellung „Zwischen den Zeilen“ mit Werken der diplomierten Grafik-Designerin und gebürtigen Hermannstädterin Barbara Niedermaier im „Kunsthaus 7B“ in Michelsberg, die am 5. Mai eröffnet worden ist.Weiterlesen

Zweitligist holt Rumänienpokal

Hunedoara besiegte Galați beim Elfmeterschießen

Ausgabe Nr. 2865

Konfettidusche bei Pokalübergabe mit den Spielern und Trainern von Corvinul Hunedoara.                                                     Fotos: Cynthia PINTER

Autos mit Kennzeichen aus Hunedoara und Galați haben am Mittwochabend Hermannstadt überrollt. Wie im vergangenen Jahr wurde auf dem städtischen Stadion das Finale des Betano Rumänienpokals vor mehr als 11.500 Fans ausgetragen. Diesmal kämpften Oțelul Galați gegen Corvinul Hunedoara um die heiß begehrte Trophäe. Als Gewinner gingen nach einem spannenden Duell, das in die Verlängerungen ging und schließlich beim Elfmeterschießen entschlossen wurde, Corvinul Hunedoara mit 5-4. Damit holte sich zum ersten Mal seit 1975 eine Mannschaft aus der zweiten Liga den Rumänienpokal.Weiterlesen

Vielfältige Eindrücke gesammelt

Studienfahrt der HTW Berlin nach Hermannstadt im März 2024

Ausgabe Nr. 2865

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor empfing Studierende und Professoren der HTW im Rathaus.                         Foto: Presseamt der Stadt

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin ist die größte (Fach-)Hochschule der Region. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen führt seit 20 Jahren jährlich eine Exkursion durch.

Die Studierenden sollen sich dabei mit der Veränderung der Lieferketten beschäftigen und zugleich Produktionsbetriebe unterschiedlicher Branchen und Größenklassen kennenlernen. Weiterlesen

Neue Sportanlage eröffnet

Ausgabe Nr. 2865

Die Sportanlage „Obor” neben dem Flohmarkt wurde am Freitag im Beisein von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor eröffnet. Die Nutzungsrichtlinien finden Sie unter https://bazesportive.sibiu.ro/images/uploads/pdf/HCL_nr.121_2024_.pdf. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe. Unser Bild: Spielfreude bewiesen die kleinsten Fußballer.                           Foto: Werner FINK

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 / Von Friedrich Philippi

Ausgabe Nr. 2865

Ein weiterer Choral aus unserem Gesangbuch hat mich in den Jahren meiner kirchlichen Ehrenämter begleitet.

Schon als Bezirkskirchenkurator und dann als Landeskirchenkurator hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht, unseren Kuratorinnen und Kuratoren zu ihren runden und halbrunden Geburtstagen von 70 bis 100 zu gratulieren, um ihnen gleichzeitig für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu danken. Und das, wenn möglich, auch bei einem Besuch.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2865

74. Heimattag an Pfingsten

Dinkelsbühl. – Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland veranstaltet den 74. Heimattag vom 17. bis 20. Mai in Dinkelsbühl unter dem Motto „75 Jahre Gemeinschaft – Mach mit!”.

Gefeiert werden zwei Jubiläen: 75 Jahre seit Gründung des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und 800 Jahre Goldener Freibrief (Andreanum). Bei der offiziellen Eröffnung am Samstag, dem 18. Mai, spricht u. a. DFDR-Abgeordneter Ovidiu Ganţ.

Das genaue Programm ist unter www.siebenbuerger.de zu finden. (RS)

 

Acht Preise bei der DaM-Landesphase

Hermannstadt. – Die Schülerinnen und Schüler aus Hermannstadt brachten von der Landesphase des Schülerwettbewerbs Deutsch als Muttersprache, die vom 22. bis 25. April in Bukarest stattgefunden hat insgesamt 8 Preise mit. 6 davon gingen an die Vertreterinnen und Vertreter des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums, allen voran Paula Dörr (12. Klasse), die einen ersten Preis gewonnen hat. Einen 2. Preis holte Ada Cristian (11. Klasse), je einen 3. Preis Eric Mihai Mocean (10. Klasse) und Iana Popa (8. Klasse), Belobigungen erhielten Daniel Cautnic (12. Klasse) und Luana-Maria Tintea (11. Klasse). Der Vertreter der Nicolae Iorga-Schule Filip-Christian Jumuga (7. Klasse) erhielt einen 2. Preis, und Tudor-Simon Mahl (9. Klasse) von der Deutschen Charlotte Dietrich-Schule eine Belobigung. (BU)Weiterlesen

Blasmusik, Krapfen und gute Laune

Maisingen auf der Michelsberger Burg / Maiblasen in Neppendorf

Ausgabe Nr. 2864

Bei schönstem Wetter zogen die Mitglieder der „Neppendorfer Blaskapelle” in ihren neuen roten Uniformen auf den Kirchhof in Neppendorf ein, wo sie dann anschließend ein Platzkonzert boten.               Fotos: Beatrice UNGAR

„Muss das sein? Schon um 6.30 Uhr morgens am freien Tag der Arbeit auf die Michelsberger Burg steigen, um pünktlich um 7 Uhr oben zu sein beim Maisingen?” Solche Fragen gibt es immer wieder zu hören. Die Antwort darauf konnten aber nur die Frühaufsteher finden, die auch in diesem Jahr am 1. Mai pünktlich da waren zum Maisingen, das seit eh und je zur Tradition gehört. Es hat nichts mit dem viel später ausgerufenen Tag der Arbeit zu tun. Bei schönstem Wetter hätte man aber eine viel zahlreichere Teilnahme als sonst an dem arbeitsfreien Tag erwartet. Doch in diesem Jahr fiel er in die Frühjahrsferien und in die orthodoxe Karwoche und so hielt sich die Zahl vor allem der Schülerinnen und Schüler in Grenzen.Weiterlesen

Preis für Klaus Johannis

Ausgabe Nr. 2864

Als erster Staatspräsident aus Europa in der Geschichte des von der 1961 gegründeten Denkfabrik und Public-Policy-Gruppe Atlantic Council aus Washington D. C. gestifteten Preises nahm Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis am Mittwoch den Distinguished International Leadership Award entgegen, mit dem sein Engagement in der transatlantischen und europäischen Politik gewürdigt wird. Der Atlantic Council widmet sich der Förderung der US-Führungsrolle und dem Engagement in internationalen Angelegenheiten auf der Basis der zentralen Rolle der atlantischen Gemeinschaft bei der Bewältigung der internationalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Unser Bild: Im Vorfeld der Preisverleihung wurde Klaus Johannis (links) am Dienstag von US-Präsident Joe Biden zu einem Gespräch im Weißen Haus empfangen.                             Foto: presidency.ro

Schengen-Zugang für Rumänien zum Luft- und Seeverkehr

Wirtschaftsforum in Wien – Rumänische Botschaft in Österreich und Österreichische Wirtschaftskammer

Ausgabe Nr. 2864

S.E. der Botschafter von Rumänien in Österreich, Emil Hurezeanu.
Foto: Facebook-Seite der
Rumänischen Botschaft in Wien https://www.facebook.com/ambasadaromanieiaustria

Am 9. April 2024 hat die Agentur „Aussenwirtschaft Austria“ gemeinsam mit der Botschaft von Rumänien in Österreich zu einem Wirtschaftsforum eingeladen. Der klingende Titel mit sehr ernstem Hintergrund lautete: „Potenzial freisetzen: Rumäniens Schengen-Zugang zum Luft- und Seeverkehr – Katalysator für Investitionen und Unternehmenswachstum”. Die Aussenwirtschaft Austria, international bekannt als Advantage Austria ist die Internationalisierungs- und Innovationsagentur der österreichischen Wirtschaft mit Sitz in Wien und Büros in rund 100 Städten der Welt. Die Büros im Ausland unterhalten Kontakte mit den Behörden und anderen öffentlichen Stellen der jeweiligen Länder, in denen sie aktiv sind und knüpfen Kontakte zwischen österreichischen Unternehmen und potenziellen Kunden im jeweiligen Land.Weiterlesen

Tag der Freundschaft

Ausgabe Nr. 2864

Anlässlich des Tags der Freundschaft zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland am 21. April fand am 30. April 2024 ein Empfang in der Residenz des Deutschen Botschafters statt, um diesen besonderen Tag zu würdigen. Bei dieser Gelegenheit überreichte Außenministerin Luminița Odobescu dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Peer Gebauer, den Nationalen Orden „Stern von Rumänien im Grad Großoffizier“ (Steaua României în grad de Mare Ofițer) für seine Verdienste für die Stärkung der deutsch-rumänischen Beziehungen. Dr. Peer Gebauer bedankte sich mit den Worten: „Es ist ein ganz besonderes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung unserer engen bilateralen Beziehungen, dass das rumänische Parlament den 21. April zum Tag der Freundschaft zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland erklärt hat. Hierfür möchte ich heute dem rumänischen Parlament, insbesondere den beiden Initiatoren, dem Abgeordneten der deutschen Minderheit Ovidiu Ganț und dem Abgeordneten der jüdischen Minderheit Silviu Vexler, herzlich danken. Die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern sind von besonderer strategischer Bedeutung, und so eng und vertrauensvoll wie noch nie. In den letzten Jahren konnten wir unsere vielfältige Kooperation in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur deutlich vertiefen. Gemeinsam arbeiten wir daran, unseren intensiven Austausch weiter auszubauen. Die Verleihung des Ordens (…) ist eine besondere Ehre und Zeichen der Wertschätzung für mich und unsere bilateralen Beziehungen. Hierfür möchte ich mich bedanken.“ Gruppenbild mit hohen Gästen (v. l. n. r.): Konsulin Kerstin-Ursula Jahn, Sonja Gebauer, Leiterin des Presse- und Protokollreferats und Referentin für Politik an der Deutschen Botschaft in Bukarest, Ruxandra Ivan, Staatsberaterin des Premierminister, Alfred Simonis, Präsident a.i. der Abgeordnetenkammer, Außenministerin Luminița Odobescu, Senatspräsident Nicolae Ciucă, Botschafter Dr. Peer Gebauer, Verteidigungsminister Angel Tîlvăr, MP Ovidiu Ganț, MP Silviu Vexler, Titus Corlățean, ehemaliger Justiz- bzw- Außenminister.           Foto: Liviu SOVA

Gesangbuch gefeiert

Chortreffen der EKR in der Großauer Kirchenburg

Ausgabe Nr. 2864

Beim gemeinsamen (Muster-) Gottesdienst.                                    Fotos: privat

Das diesjährige Chortreffen der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) fand am Samstag, dem 27. April, in der großartigen, und liebevoll gepflegten Großauer Kirchenburg statt. Der Anlass war einer der Bausteine zur Feier des 50. Geburtstags des Gesangbuches der EKR. Der Tag vor dem Sonntag Kantate bot sich an, um alle Chöre, Groß und Klein, zu motivieren, das Gelernte am „Tag danach“ in ihrer Gemeinde umzusetzen.Weiterlesen

Internationale Dimension erreicht

Streiflichter von der 34. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza

Ausgabe Nr. 2864

Gruppenbild mit Hauptorganisator Erwin Josef Țigla (1. Reihe, 4. v. r.) und Teilnehmenden im Hof der Deutschen „Alexander Tietz”-Bibliothek.                                                                                                                          Foto: DFDBB

Die Deutschen Literaturtage in Reschitza „versuchen eine Literatenfamilie wieder zu vereinen, bestehend aus den Autoren mit deutscher Staatsbürgerschaft und jenen, die die rumänische behalten haben”, stellte Nora Iuga einmal fest. Der Journalist Werner Kremm, seit der ersten Auflage ein treuer Gast, Teilnehmer sowie Berichterstatter stellte in seinem kurzen Bericht über die 34. Auflage dieser Veranstaltung fest: „Die zu Beginn der 1990er Jahre in Deutschland mittels Veranstaltung totgesagte rumäniendeutsche Literatur lebt immer noch!” Beide haben wohl recht, aber diese Veranstaltung hat schon längst den Rahmen der deutschen Literatur aus oder in Rumänien gesprengt. Dies konnte man auch bei der 34. Auflage beobachten, die vom 25. bis 28. April stattgefunden hat.Weiterlesen

Orientteppiche im Fokus

Ausgabe Nr. 2864

Lucien Arkas Präsident der Arkas Holding AS und einer Stiftung für die Förderung von Kultur und Kunst, Mujde Unustasi, Direktorin des Arkas-Kulturzentrums in Izmir/Türkei, in dem sich auch ein Museum für anatolische Teppiche befindet, und der Teppiche-Experte Altug Onder, haben mit dem Experten Ștefan Ionescu Bistritz, Schäßburg, Birthälm, Mediasch und zuletzt Hermannstadt besucht. Überall bewunderten sie die von den Siebenbürger Sachsen in den evangelischen Kirchen bzw. im Brukenthalmuseum aufbewahrten Orientteppiche. Infolge dieses Besuches beschloss Lucien Arkas, die Sammlung im Museum in Izmir um einen Raum zu erweitern für die Teppiche aus Siebenbürgen, um der türkischen Öffentlichkeit einen Einblick zu gewähren in die Bandbreite der in den Kirchen der Siebenbürger Sachsen aufbewahrten Orientteppiche. Unser Bild: Die Gäste aus Izmir und Mitarbeitende des Brukenthalmuseums in dem den Orientteppichen gewidmeten Ausstellungsraum im Brukenthalpalais.                             Foto: Pressestelle des Brukenthalmuseums