Deutsches Sprachdiplom

Ausgabe Nr. 2625

119 ZwölftklässlerInnen von der Brukenthalschule haben am Mittwoch der Vorwoche die DSD-Sprachdiplome in feierlichem Rahmen in der Aula entgegengenommen. Schulleiterin Monika Hay sagte: „Wir sind besonders stolz auf euch.“ Sie dankte auch den drei Deutschlehrerinnen Dietrun Arendt, Tita Mihaiu und Alina Helbet, die die SchülerInnen vorbereitet hatten und begüßte als Gäste den Deutschen Konsul Hans Erich Tischler und die Fachberaterin Birgit van der Leeden, die die Diplome überreichten. Unser Bild: Nach der Feierlichkeit stellten sich alle zum Gruppenbild vor der Brukenthalschule auf.                                                                           Foto: Fred NUSS

 

„Überragende Wissenschaftlerin“

Ehemalige Brukenthalschülerin preisgekrönt

Ausgabe Nr. 2625

Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Innovationsminister Andreas Pinkwart, Valentine Gesché (Kategorie „Nachwuchs“), Brunhilde Wirth, Helga Rübsamen-Schaeff (Ehrenpreis), Ministerpräsident Armin Laschet und Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, der Vorsitzende der Auswahl Jury und der Laudator für den Innovationspreis. (v. l. n. r.).
Foto: MWIDE NRW/Susanne KURZ

In der Kategorie „Innovation“ wurde Dr. Brunhilde Wirth, Direktorin des Instituts für Humangenetik in Köln, für ihren Durchbruch in der Behandlung der spinalen Muskelatrophie mit dem Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 13. Mai lobte Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Innovationsminister Andreas Pinkwart 

Wirth als „überragende Wissenschaftlerin“, deren „hartnäckige Recherchen“ zu diesem Durchbruch geführt hätten. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.Weiterlesen

„Eine der schönsten Städte der Welt“

Der bayerische Pfarrer Jürgen Henkel veröffentlicht Stadtführer über Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2625

Buchübergabe im Rathaus in Hermannstadt (v. l. n. r.): Dr. Evelin Friedrich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin, Verleger Josef Fink, Bürgermeisterin Astrid Fodor, Pfarrer Dr. Jürgen Henkel sowie Präsident Franz Xaver Peteranderl von der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

Bisher waren seine Bücher meist theologischer oder religiöser Natur wie seine beiden Werke über den orthodoxen Theologen Dumitru Stăniloae oder der Band über den Islam in Rumänien. Mit seiner neuesten Buchpublikation wechselt der evangelische Pfarrer, Buchautor und frühere Leiter der Evangelischen Akademie Siebenbürgen Dr. Jürgen Henkel aus Selb in Bayern nun das Genre. So hat er jüngst im renommierten Kunstverlag Josef Fink ein Stadtporträt über Hermannstadt veröffentlicht. Der 80 Seiten starke Band bietet zwei ausführliche Rundgänge durch die Altstadt mit Beschreibung aller relevanten Sehenswürdigkeiten sowie vier Porträts lohnenswerter Ziele außerhalb des historischen Zentrums. Weiterlesen

Bogenschießen und chinesische Nudeln

Erstes Street Food Festival im Hermannstädter Jugendpark war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2625

Bogenschießen war bei den Kindern sehr beliebt.      
Foto: Cynthia PINTER

Bei strahlender Sonne und sommerlichen Temperaturen mitten im Mai, so wurde das erste Street Food Festival des Jahres begangen. „Vino“ hieß das kulinarische Event, das in Anlehnung an das rumänische Verb „komm“ und das lateinische Substantiv „Wein“ entstanden ist, und das zum ersten Mal in Hermannstadt am Wochenende vom 17.-19. Mai stattgefunden hat. Ganz besonders war dabei der Veranstaltungsort: der Jugendpark, rumänisch Parcul Tineretului, bei den älteren Anwohnern auch als Krautplatz oder Krautmarkt bekannt.Weiterlesen

„Auf der Höhe der Brutalität“

Premiere mit „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ am Radu Stanca-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2625

Szenenfoto mit Iustinian Turcu, Ali Deac, Daniel Plier und Fabiola Petri (v. l. n. r.).                                                                         Foto: Dan ȘUȘA

In einer Welt, die von Sexbesessenheit und Gewalt, Machtspielen und Bosheit regiert wird, hat das Reine, das Andere, das nicht mitspielt, keine Existenzberechtigung und muss psychisch fertig gemacht und physisch eliminiert werden. So könnte man die Botschaft des StückesYvonne, die Burgunderprinzessin“ von Witold Gombrowicz zusammenfassen, das am Samstag unter der Spielleitung von Botond Nagy an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters Premiere gefeiert hat. Eine starke, eindrückliche Botschaft.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2625

Migration und kulturelles Erbe; Infos für die EU-Wahlen; Heute Lesung im Erasmus; Buchvorstellung; Transilvanian Brunch; Hermannstädter Gespräche; Tag der Offenen Türen; SeniorInnen-Freizeit; Volontäre gesucht; Karten für Konzerte; Neue Einbahnstraßen; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Ich habe mich in Hermannstadt verliebt”

Informelle Tagung des Europäischen Rats in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2624

EU-Gipfel in Hermannstadt: Nach der Begrüßung im Rathaus kamen die Staats- und Regierungschefs und ihre Gäste zum „Familienfoto”auf den Großen Ring. Danach überraschten sie die Hermannstädter und Touristen, als sie zu den jubelnden Zaungästen gingen, um ihre Hände zu schütteln und sich mit ihnen fotografieren zu lassen. Mit einem Arbeitsessen ging es dann im Brukenthalpalais weiter, am späten Nachmittag stellten sie dann die „Erklärung von Sibiu”vor.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

27 Staats- und Regierungschefs haben sich am 9. Mai bei einem informellen EU-Gipfel in Hermannstadt getroffen, um über die Zukunft der EU zu sprechen. Für Hermannstadt und die Hermannstädter war das Treffen ein politisches Jahrhundertereignis.Weiterlesen

Er sucht die Herausforderung

Prof. Dr. Sabin Adrian Luca zum sechzigsten Geburtstag

Ausgabe Nr. 2624

IN HONOREM Prof. univ. dr. Sabin Adrian Luca. istorie și destin. Band LXXIII der Reihe Bibliotheca Brukenthal, Editura Muzeului Național Brukenthal, Hermannstadt, 2019, 450 Seiten, ISBN 978-606-8815-36-7

Ich stelle mich gerne den Herausforderungen, ja, ich suche sie sogar“, schreibt Prof. Dr. Sabin Adrian Luca, der amtierende Generaldirektor des Hermannstädter Brukenthalmuseums in seinem Lebenslauf. Betrachtet man diesen, stehen Archäologie, Museumswissenschaften, Hochschulwesen und Forschungstätigkeit im Mittelpunkt.Weiterlesen

Ein „Gefühl der Stärke, des Zusammenhaltes”

44. Bezirksgemeindefest am Sonntag Jubilate in Mediasch gefeiert

Ausgabe Nr. 2624

Auf der Hüpfburg war der aufblasbare Gummistier der Star.
Foto: Werner FINK

Vergangenen Sonntag, dem Sonntag Jubilate, wurde in Mediasch das 44. Bezirksgemeindefest und dieses Mal zugleich auch Muttertag gefeiert. Nach der Darbietung der Kinder zum Muttertag im Rahmen des Festgottesdienstes verteilten diese Rosen an alle anwesenden Damen. Die hierfür vorbereiteten 200 rosafarbenen Rosen reichten knapp.

Der Festgottesdienst wurde außerdem durch die musikalischen Darbietungen eines Ensembles bereichert, das als Höhepunkt die Motette „Vias tuas, Domine, demonstra mihi“ von Philipp Caudella zusammen mit dem Mediascher Kirchenchor und dem Kinderchor zum Besten gab, wobei der Kinderchor den Part des Soprans übernahm. Weiterlesen

Neues Highlight?

Vier Preise für das TNRS bei der UNITER-Gala

Ausgabe Nr. 2624

Bei der Gala des Rumänischen Theaterverbands (UNITER) am Montag in Klausenburg holte das Radu Stanca-Nationaltheater drei Preise für die Produktion „Povestea prințesei deocheate“. Unser Bild: Szenenfoto mit Ofelia Popii, die für ihre Doppelrolle zur besten Schauspielerin gekürt worden ist.  
Foto: Sebastian MARCOVICI

Vier Nominierungen für die UNITER-Preise hatte das Radu Stanca-Theater erhalten, bei der UNITER-Gala, die am Montag, den 13. Mai, im Klausenburger Nationaltheater stattgefunden hat, gab es vier Preise: Für die Show „R.U.R. (Rossum’s Universal Robots)”, Regie Vlad Cristache, wurden in der Kategorie „Debüt” Andreea Tecla und Mădălina Niculae für das Bühnenbild preisgekrönt. Das Stück wurde an der deutschen Abteilung inszeniert und basiert auf einem Science Fiction-Stück, das der tschechische Autor Karel Čapek (1890-1938) im Jahr 1920 geschrieben hatte. Die Produktion „Povestea prințesei deocheate” von Silviu Purcărete wurde zur besten Vorstellung gekürt. Für das gleiche Stück erhielt Dragoș Buhagiar den Preis für das beste Bühnenbild und Ofelia Popii den Preis für die beste Schauspielerin in einer Hauptrolle. Weiterlesen