Spalier für den Pfarrer

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Streiflichter von einem Festtag in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2972

„Heimat erleben. Gemeinschaft feiern“ lautete das Motto der Station Holzmengen der „Festtage in Siebenbürgen“, die am 15. August ein abwechslungsreiches Programm geboten hat. Unser Bild: Nach dem Gottesdienst stellten sich die Trachtenträgerinnen und -träger aller Altersklassen zum Gruppenbild vor der Kirche auf.                                                                                                                                                       Foto: Beatrice UNGAR

„Heimat erleben. Gemeinschaft feiern“ lautete das Motto der Station Holzmengen der „Festtage in Siebenbürgen“, die am 15. August ein abwechslungsreiches Programm geboten hat. Alles begann mit einem Festgottesdienst, bei dem die evangelische Kirche in der schmucken Kirchenburg bis auf den letzten Platz besetzt war. Pfarrer Klaus Martin Untch hatte daran seine helle Freude und die teilte er mit allen Anwesenden.

Diese hatten den Pfarrer mit einem Spalier erwartet. Rechts die Männer, links die Frauen. In Holzmengen betritt nämlich zum Gottesdienst der Pfarrer als erster die Kirche, auf Einladung des Kurators, derzeit Christian Schneider. Dieser hatte gemeinsam mit dem HOG-Vorsitzenden Thomas Schneider den Festtag organisiert. Nach dem Pfarrer gingen die Männer in die Kirche und setzten sich auf die rechte Bankreihe. Die Frauen folgten sodann auf die linke Bankseite.

Pfarrer Klaus Martin Untch wurde mit einem Spalier empfangen.

Nur die Mitglieder des Holzmenger Chores (Leitung Erika Wagner) saßen nach Stimmen angeordnet in den ersten Reihen. Bevor Hedda Martin die Orgel erklingen ließ, eröffnete ein Posaunenchor aus Mitgliedern der Original Karpaten Express-Blaskapelle den musikalischen Rahmen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine Andacht auf dem Friedhof unterhalb der Kirchenburg und anschließend begab man sich zum geselligen Beisammensein in deren Hof. Hier gab es Grußworte, u. a. von dem Leschkircher Bürgermeister Adrian Mușoaie (Holzmengen gehört verwaltungsmäßig dazu) und dem orthodoxen Pfarrer Achim Băcilă.

Die Gruppe „Șezătoarea Nocrich“ vertrat die rumänische Bevölkerung aus Holzmengen und Leschkirch mit Volkstänzen und Volksliedern.

In der Einladung zu diesem Tag hatten die beiden Schneiders u. a. geschrieben: „Die Festtage bringen Menschen aus Holzmengen, der Region sowie Freunde unserer Gemeinschaft aus dem In- und Ausland zusammen. Das war allerorten zu spüren, denn das Kulturprogramm im Hof der Kirchenburg bestritten außer dem aus Deutschland angereisten Original Karpaten Express, die siebenbürgisch-sächsische Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums, ein rumänisches Ensemble aus der Region sowie die beliebte Roma-Band Șatra Elijah.

B. U.

Der orthodoxe Ortspfarrer Achim Băcilă (Bildmitte) mit den beiden Organisatoren Christian Schneider (links) und Thomas Schneider.    
Fotos: Beatrice UNGAR

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Gesellschaft.