„Eine aufschlussreiche Lektüre”

Aufzeichnungen siebenbürgisch-sächsischer Pfarrer aus der Zeit des Ersten Weltkrieges

Ausgabe Nr. 2604

Bei der Buchvorstellung im Spiegelsaal (v. l. n. r.) kamen die Verlagsleiterin Monica Hriscu, der Historiker Vasile Ciobanu, die Archivistin Liliana Popa, Pfarrer Wolfgang Rehner und Martin Bottesch, der Vorsitzende des Siebenbürgenforums zu Wort.                                
Foto: Beatrice UNGAR

Die Vorstellung des Buches „Neue Zeiten brechen an. Aufzeichnungen siebenbürgisch-sächsischer Pfarrer aus der Zeit des Ersten Weltkriegs“, das Aufzeichnungen aus den Gedenkbüchern von 17 südsiebenbürgischen evangelischen Gemeinden wiedergibt, fand am 24. November, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums statt. Über das im Klausenburger Curs-Verlag veröffentlichte Buch sprachen der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, Pfarrer i. R. Wolfgang Rehner und der Historiker Vasile Ciobanu. Die Veranstaltung fand in rumänischer Sprache statt, da zugleich auch die rumänische Fassung des Buches vorgestellt wurde.  Im Folgenden können Sie die von  Pfarrer i. R. Wolfgang Rehner verfasste Vorstellung des Buches lesen.Weiterlesen

Imaginäre Welten und Kulturen

Gedanken zu Alexander Hausvaters Buch „Was wäre wenn“
Ausgabe Nr. 2602

Alexander Hausvater: Was wäre wenn. Deutsche Fassung: Beatrice Ungar.  Verlag Integral, 2018, xxx Seiten, ISBN 978-606-992-092-3

Unter dem Titel Was wäre wenn“ wurde beim Hermannstädter Treffen im Mai d. J. die deutsche Fassung des im Februar 2017 unter dem Titel Ce dacă“ im Bukarester Integral-Verlag erschienenen ersten Erzählband des bekannten Regisseurs Alexander Hausvater vorgestellt. Inzwischen liegt auch eine englische Fassung vor und alle drei werden am Samstag, dem 17. November, 15 Uhr auf der Gaudemaus-Buchmesse in Bukarest vorgestellt. Im Folgenden lesen Sie aus aktuellem Anlass die Gedanken unserer Berliner Mitarbeiterin, der Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler, zu diesem Buch.Weiterlesen

Von der eigenen Betroffenheit geprägt

Christoph Kleins Buch „Siebenbürgische Erinnerungsorte in Lebensbildern“

Ausgabe Nr. 2600

Hans Klein bei der Buchpräsentation am 12. Oktober d. J. im Bischofspalais.    
Foto: Beatrice UNGAR

Das Buch „Siebenbürgische Erinnerungsorte in Lebensbildern“ von Christoph Klein enthält 24 Beschreibungen von Menschen, Orten, Denkmälern und Einrichtungen, die dem Verfasser im Laufe seines Wirkens als Bischof der Evangelischen Kirche wichtig geworden sind und gewissermaßen als Anhang eine Beschreibung des eigenen Lebensweges. Die Vorträge, in den Jahren nach der Wende gesprochen, sind in einer beeindruckenden sprachlichen und stilistischen Form gehalten. Darin kommen Orte und Menschen vor, die den Autor begleitet haben und zu einem Teil seines Lebens geworden sind. Ausgespart aus diesen Betrachtungen sind die Kirchen und Kirchenmänner, die er in anderen Büchern bereits gewürdigt hat.Weiterlesen

„Unbedingt lesenswert“

Harry H. Binders Buch „Schreie aus der Vergangenheit”

Ausgabe Nr. 2600

Harry H. Binder und seine Gattin Mary im Hof des Hauses Nr. 1 in der Neustift/Str. Movilei  in Hermannstadt, 2017.                           
Foto: Privat

Schmerzliche Erinnerungen, darauf trifft man beim Lesen des Buches „Schreie aus der Vergangenheit“. Harry H. Binder, der gebürtige Hermannstädter, heute in Deutschland lebend, nennt sein 2013 im Aachener Verlag Shaker Media veröffentlichtes Werk einen Roman. Weiterlesen

„Wir sind keine Helden“

Lesung mit Mojtaba und Masoud Sadinam

Ausgabe Nr. 2599

Als Initiatorin und Hauptorganisatorin der Lesereihe stellte die ifa-Kulturmanagerin Aurelia Brecht (rechts) Mojtaba (1. v. l.) und Masoud Sadinam (2. v. l.) vor.                                                                Foto: Beatrice UNGAR

„Man kann sich in einem Land, in dem man unerwünscht ist, beheimatet fühlen“, behauptete Mojtaba Sadinam, einer der drei Sadinam-Brüder, die unter dem Titel „Unerwünscht. Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte“ ein Buch über ihre Flucht aus dem Iran nach Deutschland geschrieben haben, bei der Lesung am 11. Oktober d. J. im Erasmus-Büchercafé.Weiterlesen

Ein literarisches Potpourri

Die Festschrift „Der siebenbürgische Voltaire“

Ausgabe Nr. 2597

Andreea Dumitru/Sunhild Galter (Hgg.): Der siebenbürgische Voltaire. Walther Gottfried Seidner zum 80. Geburtstag.  Honterus-Verlag, Hermannstadt, 2018. 111 Seiten. ISBN 978-606-008-007-7

Der letzte Freitag im August diesen Jahres wurde von der Beerdigung des im März gefeierten Jubilars Walther Gottfried Seidner (1938-2018) überschattet, der von seinen Angehörigen und einer großer Schar von Würdenträgern sowie Bewunderern und Neugierigen zu Grabe getragen wurde. Erstmals erschien im Juni 2018 im Druck auch eine Festschrift zu seinem Leben und Werk, in deutscher Sprache unter dem Titel „Der siebenbürgische Voltaire – Walther Gottfried Seidner zum 80. Geburtstag.“ Weiterlesen

Buchvorstellung

Ausgabe Nr. 2597

Aus der rumänischen Fassung ihres Buches „Kulinarisches Heim- und Fernweh“ (Johannis Reeg Verlag, 2006), die unter dem Titel „Dor de casă, dor de ducă. Itinerarii culinare“ in der Reihe „De Re Culinaria“ im Ratio Et Revelatio-Verlag in Großwardein erschienen ist, las am Mittwoch der Vorwoche Dagmar Dusil (2. v. r.), die derzeitige Dorfschreiberin von Katzendorf. Vorgestellt haben das Buch der Übersetzer, Walter Johrend (1. v. r.), und der Literaturkritiker Silviu Guga (2. v. l.). Die Moderation der Veranstaltung, die im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt stattgefunden hat, hatte HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar (1. v. l.) inne.

Foto: Fred NUSS

„Von Landsleuten und Schülern geschätzt“

2594

Erwin Josef Țigla hielt Gastvortrag über Alexander Tietz an der EAS

„Wenn der Siebenbürger Sachse sich mit Adolf Meschendörfer oder Erwin Wittstock rühmen kann, wenn Adam Müller-Guttenbrunn dem Banater Schwabentum ein Denkmal gesetzt hat, warum sollen sich die Banater Berglanddeutschen nicht auch um ihre hervorragendste Kulturpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts bemühen? Dieser Mann ist kein anderer als der Deutsch-, Latein- und Russischlehrer, der Volkskundler und Naturliebhaber, der von seinen Landsleuten und Schülern geschätzte Alexander Tietz (1898-1978).“ Das schrieb Erwin Josef Țigla in dem Vorwort zu dem Buch „Briefe von der Alm/Scrisori de la sălaș“ von Alexander Tietz.

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