Offizielle Eröffnung am Samstag

Ausgabe Nr. 2874

Das Große Sachsentreffen 2024 wird am 2. August, 10 Uhr, auf dem Großen Ring in Hermannstadt feierlich eröffnet. Bis 19 Uhr treten hier siebenbürgisch-sächsische Tanzgruppen aus Siebenbürgen, Österreich und Deutschland auf. An allen drei Tagen ist auf dem Kleinen Ring von 11 bis 18 Uhr der Jugendpavillon in Betrieb.   Am Samstag, dem 3. August, ab 10 Uhr, findet der Trachtenumzug und im Anschluss die Ehrenstern-Verleihung an Peter Maffay statt, der am Sonntag, den 4. August, 20 Uhr, auf dem Großen Ring erstmals in Hermannstadt auftritt.

Das genaue Programm finden Sie in dem Programmheft, das zusammen mit dem Festabzeichen im Forumshaus, in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé zu kaufen ist.

Nähere Informationen auch unter www.siebenbuergenforum.ro/sachsentreffen/programm

Eine logistische Herausforderung

Storchzählung 2024 im Kreis Hermannstadt / Von Friedrich PHILIPPI

Ausgabe Nr. 2874

Zum Einstieg in einen Lehrgang für zukünftige Storchenzähler eignet sich das Bild, das aus der Vogelperspektive Einblick in ein Storchennest gewährt. Wieviele Jungstörche befinden sich in diesem Nest in Scorei? Wer richtig rät, kann ein Buch gewinnen.                 Drohnenaufnahme: Max

Mehr wie in anderen Jahren war die Planung der Storchzählung für die letzte Juni-Woche eine logistische Herausforderung. Es galt nicht nur möglichst alle bekannten Orte mit Storchennestern aufzusuchen, sondern auch weitere Termine und Vorhaben aller Teilnehmer zu koordinieren.

Denn zusätzlich zu der eigentlichen Zählung hatte sich ein Fernsehteam vom Sender ARTE angesagt, das uns dann in Großau bis auf den Turm begleitete, aber auch die von der Deutschen Konsulin Kerstin Ursula Jahn (die auch dabei war) angeregte Begegnung zwischen den Vertretern des Stromversorgungs-Unternehmens (der Chef blieb leider fern) und den Storchenbetreuern aus Brandenburg (Anselm Ewert), Großau (Dr. Miruna Pripoianu) und Hermannstadt organisierte. In der ersten Augusthälfte wird darüber ein Dokumentarfilm auf ARTE zu sehen sein. Weiterlesen

Redbull-Romaniacs beginnt am 23. Juli

Ausgabe Nr. 2874

Bei der Jubiläumsausgabe 2023 paradierten die Rider vom Kleinen auf den Großen Ring. Foto: Dragoș DUMITRU

Hermannstadt.Teilnehmer aus 64 Ländern haben sich für die 21. Auflage der härtesten Hard-Enduro-Rallye der Welt Redbull Romaniacs angemeldet, die vom 23. bis 27. Juli in Hermannstadt stattfindet. Diese Ausgabe trägt den Namen „Limitless” und beginnt, wie immer, mit dem Prolog in der Stadt, gefolgt von vier Off-Road-Tagen. In diesem Jahr kommt die Rallye zum ersten Mal nach Râmnicu Vâlcea und macht am Ende des zweiten Offroad-Tages am 25. Juli in der Stadt Halt. Um die Finisher-Medaille zu erhalten, müssen die Teilnehmer, die sich den Herausforderungen der 400 Kilometer langen Strecke stellen, auch den traditionellen, fast senkrechten Anstieg auf den Hammersdorfer Berg bewältigen.

Informationen und Programm sind unter https://www.redbullromaniacs.com/ zu finden.Weiterlesen

Schwimmen wie im Toten Meer

Ein Besuch der Salzseen in Salzburg/Ocna Sibiului

Ausgabe Nr. 2874

Gut besucht: der Avram Iancu-See.                                
Foto: Finya LUSTINA

Nur etwa 30 Autominuten von Hermannstadt entfernt, liegt eine faszinierende Oase – die Salzseen von Salzburg. Ursprünglich als Salinen genutzt, bieten diese Seen heute eine außergewöhnliche Möglichkeit zur Entspannung und Erholung. Die Salzseen sind, wie der Name schon sagt, sehr salzhaltig. Besucherinnen und Besucher können mühelos an der Wasseroberfläche treiben, entspannen und die heilende Wirkung des Salzwassers genießen. Die hohe Salzkonzentration ist vergleichbar mit der des Toten Meeres und bietet ähnliche gesundheitliche Vorteile, insbesondere für Haut und Atemwege.Weiterlesen

Hermannstadt feierte den Wein

Eindrücke vom Vinfest 2024 im ASTRA-Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2874

Beim Konzert der Rock-Pop-Band Vunk war der Sound einfach perfekt; im Freien ist das eine Kunst an sich.                                   Foto: Mugur FRĂȚILĂ

In einen lebendigen Ort für Weinliebhaber und Feinschmecker verwandelte sich das ASTRA-Freilichtmuseum vom 12. bis 14. Juli. Das siebte Vinfest in Hermannstadt bot eine exquisite Auswahl an Weinen, kulinarischen Genüssen und musikalischen Highlights, die das Festival zu einem besonderen Erlebnis machten.Weiterlesen

Aufruf zum Abstimmen

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Für die Sanierung der Kirchenburg in Almen/Alma Vii wurde der Mihai Eminescu Trust (MET) mit dem Europa Nostra-Preis ausgezeichnet. Die Vorsitzende des MET, Caroline Fernolend, gab diesbezüglich bekannt, dass es die Möglichkeit gibt, weitere 10.000 Euro für die Restaurierung des Altars zu erhalten, über den Publikumspreis. Abstimmen kann man bis zum 22. September 2004 unter vote.europanostra.org. Die Preisgala findet am 7. Oktober im Athenäum in Bukarest statt.                                 Foto: Mircea ȚIBULEAC

,,Der erste Schritt zur Akzeptanz ist das Kennenlernen”

Streiflichter von der 15. Auflage der Hungarikum-Tage

Ausgabe Nr. 2874

Zwei Mitglieder der Mannschaft „Sare și Piper”, die den 1. Preis beim Gulasch-Kochwettbewerb gewonnen haben, nehmen den Preis von dem Juryvorsitzenden entgegen.

Zwischen dem 4. und 7. Juli fanden nun zum 15. Mal die Hungarikum-Tage statt, wobei sich die Besucher vier Tage lang Kulturveranstaltungen und gastronomischen Spezialitäten erfreuen konnten. Eröffnet wurden die Hungarikum-Tage mit dem Konzert des gemischten Chors der Stadt Veszprém am Donnerstagabend in der römisch-katholischen Kirche am Großen Ring. Der Höhepunkt war wie jedes Jahr der Kochwettbewerb am Samstag im Astra-Freilichtmuseum, an dem dieses Jahr 29 Mannschaften teilnahmen. Gekocht wurde aber insgesamt an 32 Feuerstellen. Als Gewinner gingen in diesem Jahr in der Kategorie „Andere traditionelle Gerichte“ die Mannschaft „Homo Novus II” und in der Hauptkategorie ,,Gulasch” die Mannschaft „Sare și Piper” hervor. Gäste, Künstler und Kochteams kamen dieses Mal aus mehreren Teilen des Landes sowie aus Slowenien, der Slowakei, Serbien und Ungarn.Weiterlesen

Ein Wehrturm wird bewohnt

Von Buchdruckern und Umbauten am Kleinen Ring

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Das Haus Nr. 24 am Kleinen Ring und der zu Wohnzwecken umgebaute und aufgestockte Wehrturm links davon, sind nur aus der Froschperspektive aus zu fotografieren, da eine normale Sicht auf diese Bauten von den vielen Sonnenschirmen verdeckt wird.

Johann Barth senior wurde um das Jahr 1670 geboren. Das Handwerk eines Buchdruckers erlernte er von Stephan Jüngling, der zwischen den Jahren 1660-1687 als Pächter in Hermannstadt die städtische Druckerei betrieb. Er ist diesem auch als Pächter gefolgt. Doch bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen den Jahren 1703-1711, als Kurutzenkrieg bekannt, wiederholte Pestausbrüche in Hermannstadt – 1706, 1709, 1710, 1717, 1719 – sowie Hungersnöte ließen Johann Barth – der zudem einen Sohn zur Ausbildung in Leipzig unterhielt – beim Magistrat um Verringerung seiner Pacht zu bitten. Sein Ansuchen wurde günstig geregelt.Weiterlesen

,,Musik ist Liebe und Gegenwart“

Nachlese zum 28. Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbsfestivals

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Mit Blumen und Applaus beschenkt wurden Dagmar Dusil, Adela Liculescu, Kozma István Levente und Lerida Bucholtzer (v. l. n. r.). Foto: die Verfasserin

„Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart”, schrieb Stefan Zweig. Zu diesem Zitat fügte die Initiatorin und Veranstalterin des musikalisch-literarischen Salons, Dagmar Dusil, hinzu: „Musik ist Liebe und Gegenwart”. Der Salon diente nun schon zum dritten Mal im Rahmen des Carl-Filtsch-Klavier-und Kompositionswettbewerbfestivals, dessen 28. Auflage vom 9. bis 13. Juli stattgefunden hat, dem eingehenderen Kennenlernen des Namensgebers dieser Veranstaltung: Carl Filtsch (1830-1845).Weiterlesen

FunkForum-Seminar in Busiasch

Deutsche Journalistin vermittelte Storytelling für Radio und Social Media

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Gruppenbild mit Referentin, Organisatoren und Teilnehmenden vor dem Restaurant „La Avion“ (Zum Flugzeug).       Foto: Anca MICLUȚA-HERBEI

Zwölf Jugendliche haben vergangene Woche im Temescher Kurortstädtchen Busiasch die Gestaltung eines Radiobeitrags von der Idee bis zum sendereifen Beitrag kennengelernt. Dies erfolgte innerhalb einer Jugend-Medienwerkstatt unter dem Motto „Storytelling für Radio und Social Media“. Die Veranstaltung hatte das Ziel, die jungen Leute zu befähigen, journalistische Inhalte für deutschsprachige Radioformate, wie die Jugendwelle bei Radio Temeswar oder den Deutsch-Express in Sathmar zu erstellen. Die Teilnehmer kamen aus Arad, Sathmar und aus der Jugendredaktion der Jugendwelle mit Sitz in Temeswar. Der Fokus lag auf praktischen Übungen und der Vermittlung von Theorie, um ein tieferes Verständnis für die Medienproduktion zu erlangen. Weiterlesen

Schaumbad für Sieger

Sibiu Sands-Turnier fand zum 11. Mal statt

Ausgabe Nr. 2874

Das Podium der Kategorie Profi.                                    Foto: Nea POPESCU

Sonne, Sand und Sport. Das schon zur Tradition gewordene Beachvolleyballturnier „Sibiu Sands“ fand wieder inmitten der Altstadt, auf dem Kleinen Ring statt. Hermannstädter wie Touristen konnten sich von der großen Tribüne spannende Spiele ansehen und das eine ganze Woche lang. Die 11. Ausgabe von „Sibiu Sands“, fand vom 5. bis 14. Juli statt. Es war laut Organisatoren eine besondere Ausgabe mit einem 100-prozentigen internationalen Finale in der Kategorie Profis der Herren.Weiterlesen

Musik und Storchgeklapper

Orgelkonzerte in Hermannstadt und Großau

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Blick auf den Turm der evangelischen Kirche in Großau mit Storchennest im Vordergrund.
Foto: Konny WALLNER

Was haben die Sauer-Orgel in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche und die Hahn-Orgel in der evangelischen Kirche in Großau gemeinsam? Beide wurden vor relativ kurzer Zeit von der Orgelbaufirma COT in Honigberg restauriert. Das Ergebnis lässt sich hören. Zuletzt ließ der Organist Cornelius Grahl am Samstag die Sauer-Orgel erklingen und erfreute mit kraftvollen Improvisationen zu Chorälen wie „Lobe den Herrn oder „Ich singe dir aus Herz und Mund die Anwesenden, die erstmals auf einer Leinwand im Kirchenschiff den Orgelspieler sehen konnten.Weiterlesen

30 Jahre Siebenbürgischer Kalender

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Der von dem Architekten Dr. Hermann Fabini gestaltete und bei Patrimonium Saxonicum. Stiftung zur Erhaltung des sächsischen Kulturerbes in Siebenbürgen herausgegebene und bei CONSTANT Sibiu gedruckte Siebenbürgische Kalender liegt nun schon für das Jahr 2025 vor und ist in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé zu kaufen, desgleichen im ABF-Büro in der Wiesengasse/Tipografilor 12. Das Umschlagbild zeigt die evangelische Kirche in Pruden/Prod von Südosten. Nähere Informationen und Bestellungen unter Tel./Fax. 0040-260/21.22.02 oder Mobiltelefon 0040-735-111003 oder per E-Mail: hfabini@abfabini.ro

30 Jahre Diaspora – Ein Leben für die Kunst

Zwei Höhepunkte der rumänischen Kulturszene in Wien

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„…Fortsetzung folgt“ habe ich versprochen und hier ist sie: Auch im Juni hat Wien der rumänischen Kultur wieder viel Raum für unendliche Möglichkeiten geboten. Ich darf mich zuerst einem kulturellen Höhepunkt zuwenden, der weit über die Grenzen seinen medialen Niederschlag gefunden hat. Der Botschafter von Rumänien in der Republik Österreich, S.E. Emil Hurezeanu und der Metropolit Serafim Joantă luden zu einem Empfang ein mit anschließend festlichem Konzert anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre / Von Hans KLEIN

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2874

Das Lied 303 in unserm Gesangbuch: „Ist Gott für mich so trete, gleich alles wider mich…“ wurde als Hauptlied für das Reformationsfest vorgeschlagen. Es ist ein Bekenntnislied, das auf der Aussage im Römerbrief: „Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?“ (Röm 8,31) gründet und anschließend die Aussagen aus Röm 8,31-39 meditiert. Es ist verfasst vom größten evangelischen Liederdichter, Paul Gerhardt, im Jahr 1653, also fünf Jahre nach der Beendigung des 30-jährigen Krieges. Es hatte 15 Strophen. In unser Gesangbuch sind sieben aufgenommen worden. Dadurch, dass es aus dem biblischen „Wir-Stil“ in den Ich-Stil umgesetzt wird, wird der Bekenntnischarakter stärker hervorgehoben. Dieses Lied begleitet mich seit meiner frühen Jugend. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2874

AKSL-Tagung zum Andreanum

Hermannstadt. – Die 56. Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e. V. (AKSL) findet zum Thema „Das Andreanum – Verfassungsgrundlage der Sächsischen Nation“ am 1. August 2024 im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt statt.

Die Bedeutung der Urkunde, die König Andreas II. im Jahr 1224 den Siedlern der Hermannstädter Provinz ausgestellt hat, ist kaum zu überschätzen. Nahezu alle Rechte oder „Freiheiten“ der bald Sachsen genannten westlichen Siedler gehen in der einen oder anderen Weise auf diese Urkunde zurück, für die sich der Begriff „Andreanum“ durchgesetzt hat. Die diesjährige Jahrestagung des AKSL wird dazu genutzt, um einen Überblick über die Zeit, in der das Andreanum entstand, und über sein Nachwirken in den folgenden Jahrhunderten zu geben. Am Samstag, dem 3. August, werden die Teilnehmer Gelegenheit haben, ergänzend zur Tagung bei der Eröffnung einer Wanderausstellung zum Andreanum dabei zu sein, für die die Präsentation der ältesten erhaltenen Abschrift des Freibriefs von 1317, die heute im Staatsarchiv Hermannstadt aufbewahrt wird, in Aussicht gestellt wurde.

Anmeldung zur Tagung unter info@siebenbuergen-institut.de oder an: Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e. V., Schloss Horneck, 74831 Gundelsheim/Neckar. Aktuelle Infos unter https://siebenbuergen-institut.de/Weiterlesen