Neue Pfarrerin in Agnetheln

Ausgabe Nr. 2717

Die neue Pfarrerin des Gemeindeverbands Agnetheln im Bezirk Hermannstadt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Astrid Hofmann, die schon seit dem 6. Dezember 2020 in Agnetheln eingesetzt ist, wurde am Mittwoch im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Kirche in Probstdorf ordiniert. Unser Bild: Nach bestandener Ordinationsprüfung auf dem Weg zur Kirche, allen voran (v. l. n. r.): der Probstdorfer Kurator Michael Gierling, Bischof Reinhart Guib, Pfarrerin Astrid Hofmann, Landeskirchenkurator Friedrich Philippi und Hauptanwalt Friedrich Gunesch.

Foto: Stefan BICHLER

,,Eierschippeln gegen die Pandemie“

Osterbräuche der Siebenbürger Sachsen werden weiterhin gepflegt

Ausgabe Nr. 2717

Beim traditionellen Eierschippeln am Ostermontag auf der Michelsberger Burg machten alle Kinder begeistert mit. Manche erwiesen sich als geschickt, andere stellten fest, dass sie noch üben müssen…            Foto: Beatrice UNGAR

Drei vor allem für Kinder gedachte Workshops zu Osterbräuchen der Siebenbürger Sachsen veranstaltete die Emil Sigerus-Abteilung für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde des Hermannstädter ASTRA-Museums am Wochenende im Winzerhaus aus Kleinschelken/Șeica Mică im Freilichtmuseum im Jungen Wald. Zunächst gab es Eierfärben (insgesamt 125 Eier) und Osterschmuckfertigen, und am Ostersonntag war Eiersuchen angesagt, an dem 150 Kinder teilnahmen. Weiterlesen

Immer dem orangefarbenen T nach

Zu Fuß auf der Via Transilvanica von Mediasch bis Malmkrog

Ausgabe Nr. 2717

Schon allein dieser Blick auf Birthälm ist eine echte Belohnung für die Wanderer.         Foto: Angelika BEER

Montag, 8. März, eine Minute nach 9 Uhr in Mediasch. Der Zug aus Hermannstadt hält im Bahnhof, die Sonne scheint. Drei freie Tage liegen vor mir und die Via Transilvanica. Ein Stück dieses neuen Wanderweges, der sich schon über 800 Kilometer durch das Land schlängelt, gut ausgeschildert, wie es heißt. Von Mediasch will ich zu Fuß über die Hügel bis nach Reichesdorf und dann bis Malmkrog. Zwei Tage. Immer dem orangefarbenen Kreis nach, weiß ausgemalt und mit einem ebenso leuchtend orangefarbenen T gut erkennbar.Weiterlesen

,,So sehr er die Bücher liebte“

Aus Anlass des Todestages von Baron Brukenthal

Ausgabe Nr. 2717

Samuel von Brukenthal. Relief am Maria Theresiendenkmal in Wien.

Georg Adolf Schuller (1862-1939), u. a. Schriftleiter der Kirchlichen Blätter veröffentlichte 1921 in drei aufeinanderfolgenden Ausgaben den Beitrag ,,Lebensgang des Freiherrn Samuel Brekner von Brukenthal“, ein Abriss aus Schullers zweibändiger Biographie des Museumsschöpfers und langjährigen Gouverneurs von Siebenbürgen, Samuel von Brukenthal (1721-1803), die erst fast dreißig Jahre nach seinem Tod, 1967/1969, in den Bänden 18 und 19 der Buchreihe der Südostdeutschen Historischen Kommission in München (Verlag R. Oldenbourg) erschienen ist. Aus Anlass des Todestages von Samuel von Brukenthal bringen wir im Folgenden einen Ausschnitt, der die letzten Lebensjahre des Museumsgründers schildert.Weiterlesen

Nur 66 ,,Gerechte unter den Völkern“

Zu Mariana Hausleitners Buch ,,Eine Atmosphäre der Hoffnung und Zuversicht“ (Teil 2)

Ausgabe Nr. 2717

Mariana Hausleitner: Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht. Hilfe für verfolgte Juden in Rumänien, Transnistrien und Nordsiebenbürgen 1940-1944, Herausgeber: Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin, 2020, 296 Seiten, ISBN 978-3-86732-348-2

Der Titel ,,Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht“ für ein Buch über den Holocaust könnte überraschend wirken. Wie wir schon im ersten Abschnitt erfahren, stammen die Worte aus dem Buch ,,Die Rettung“ von David Herstig und sie beschreiben die Stimmung, die sich 1943 unter den nach Transnistrien Deportierten verbreitet hatte, nachdem sie erfahren hatten, dass ein Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz die Ghettos besucht hat. Das war ein Tropfen Hoffnung darauf, dass sich ihre Lage verbessern würde. Im Einklang mit diesem optimistischen Titel, versucht Mariana Hausleitner in diesem Buch, die Bemühungen um die Unterstützung der Juden aus den Gebieten, die sich unter rumänischer Autorität 1940-1944 befanden, zu dokumentieren.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2717

Die Wusch fährt wieder

Hermannstadt. – Im Monat April fährt die ,,Wusch“-Schmalspurbahn (Mocăniţa) mit offenen Waggons jeden Samstag und Sonntag zwei Mal pro Tag, zwischen Holzmengen/Hosman und Harbachsdorf/Cornăţel (Abfahrten 9.45 bzw. 16 Uhr). Eine Karte (hin und zurück) kostet 25 Lei, reduziert 15 Lei. Reservierungen sind nicht nötig. Infos: www.facebook.com/AsociatiaPrieteniiMocanitei. (RS)

 

Wanderung

Hermannstadt. – Unter dem Motto „Die Kraft der Natur zu erleben: Wandern & Kräuter sammeln. Heilwissen im Frühling” lädt die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am Samstag, dem 17. April, zu einer Wanderung von Birthälm nach Reichesdorf (auf der Via Transilvanica) ein. Die TeilnehmerInnen sollen feste Wanderschuhe und Wanderstock, Essen und Getränke für den eigenen Bedarf mitbringen. Infos und Anmeldungen bis 15. April, unter frauenar beit@evang.ro oder telefonisch (+ WhatsApp) unter 0721-33.00.52. (MK)

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