So viele waren es noch nie…

Der 28. Marienball des Hermannstädter Forums war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2661

Einen Höhepunkt des Marienballs stellte der Auftritt der Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums dar, die siebenbürgisch-sächsische Tänze zeigte, hier die spektakuläre Sternpolka.      Foto: Fred NUSS

,,So viele waren es noch nie…“. Diesen Satz konnte man immer wieder hören bei dem von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) veranstalteten alljährlichen Marienball, der in diesem Jahr etwas später als gewöhnlich stattgefunden hat, am 14. Februar. Gewöhnlich wird der Marienball am 2. Februar – dem Marientag/Darstellung Jesu – oder um dieses Datum veranstaltet. Der diesjährige Marienball war der 28. und er fand nun schon zum vierten Mal im ehemaligen Gemeindesaal in Neppendorf statt.Weiterlesen

Er erzählt von dem Großen Ganzen

Album mit Porträts des Hermannstädter Fotografen Fred Nuss erschienen

Ausgabe Nr. 2661

Er kann immer mit einem Lächeln und einem warmen Händedruck aufwarten. Fred Nuss begrüßte auch nach der Buchvorstellung im Spiegelsaal viele Freunde und Bekannte und signierte Bücher. Das Erscheinen eines zweiten Porträt-Albums ist nicht ausgeschlossen.                Foto: Cynthia PINTER

„Wenn es stimmt, dass eine Fotografie mehr aussagt als tausend Worte, dann hat Fred Nuss Millionen Worte geschrieben“, sagte Ion Onuc Nemeș über seinen Kollegen und Freund Fred Nuss bei der Vorstellung dessen neuesten Fotografiealbums „Regal de portrete/Porträts“ am Dienstag, dem 18. Februar, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums.

Über Fred Nuss und sein Buch sprachen Benjamin Jozsa, Verlagsleiter des Honterus-Verlags, Beatrice Ungar, Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, Mircea Bițu, Direktor des Presse- und Verlagshauses Tribuna und Ion Onuc Nemeș, ehemaliger Redakteur bei der Hermannstädter Tageszeitung Tribuna. „Regal de portrete/Porträts“ ist im Honterus Verlag Hermannstadt mit finanzieller Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen der Regierung erschienen und ist kostenlos beim DFDR zu finden.Weiterlesen

„Die Tendenz ist steigend“

Worschtkoschtprob 2020 der Banater Zeitung wurde in Billed ausgetragen

Ausgabe Nr. 2661

Ștefana Ciortea-Neamțiu, Timotei Țintoi, Ștefan Malanciuc (,,Die Acht“), Bürgermeister Cristian David, Hansi Müller (,,Die Acht“), Edwin Zaban  und Erwin Csonti (v. l. n. r.) bei der Preisverleihung. Foto: der Verfasser

„Wir wissen, wie wichtig Würste und Wurstmachen für die Schwaben im Laufe der Jahrhunderte war, wir wissen wie wichtig für sie ein Gläschen Wein ist und wie wichtig für sie Musik und Tanz sind“, sagte Siegfried Thiel, Redaktionsleiter der Banater Zeitung. Am Donnerstag der Vorwoche fand nämlich wieder die Worschtkoschtprob, das traditionelle Redaktionsfest der Banater Zeitung (BZ) statt, dieses Mal in dem etwa 30 Kilometer von Temeswar entfernten Billed. Insgesamt 41 Wurstproben musste die Jury in diesem Jahr verkosten.Weiterlesen

Wer kennt schon Kirchenburgen?

Podiumsgespräch zur Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen in Berlin

Ausgabe Nr. 2661

Podiumsteilnehmer, Moderator und Gastgeber (v. l. n. r.): Sebastian Bethge, Dr. Achim Krekeler, Bischof Reinhart Guib, Prof. Dr. Paul Zalewski, Stefan Bichler und Botschafter Emil Hurezeanu.  Foto: die Verfasserin

Wer kennt schon Kirchenburgen? Wer kennt die Landschaft, in der sie vor achthundert Jahren gebaut wurden? Nein, gleich um die Ecke stehen Sie nicht, man muss reisen, sich auf den Weg machen nach Rumänien in den Karpatenraum. Die Herren – keine Damen sind dabei – auf dem Podium, das am 11. Februar in der Botschaft Rumäniens in Berlin stattgefunden hat – wissen das, sie kommen alle nicht von dort, außer der amtierende Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Reinhart Guib, der einer siebenbürgisch-sächsischen Familie entstammt. Er kommt später, man wartet auf ihn. Der Himmel über Berlin wird im Moment von der stürmenden  teutonischen „Sabine“ beherrscht, doch ein Bischof kommt damit klar. Weiterlesen

Gelebter kategorischer Imperativ

Hommage an Eckart Schlandt zum 80. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2661

Eckart Schlandt. Foto: Steffen SCHLANDT

Eckart Schlandt ließ am 20. Februar 80 Jahre hinter sich. Es waren Jahre großer, ja umwälzender Veränderungen;  das gewalttätige Erscheinen und der Fall des Kommunismus, die Informatisierung und Globalisierung mit Internet, Computer und Handy. Womöglich ist gar der nächste Besuch  im Ausland nicht mehr eine Fahrt, sondern ein Flug vom neuen Flughafen  Kronstadt aus, der Stadt seiner Geburt und seines Wirkens. Er hat es erlebt und wahrscheinlich auch erlitten, dass sein menschliches Umfeld nicht nur altersbedingt sondern schicksalhaft geschrumpft ist bis nahe an die Auslöschung. Weiterlesen

Allegorie und Mythos

Der Künstler Michael Lassel stellt in Klausenburg aus

Ausgabe Nr. 2661

Michael Lassel: Die ewige Stadt.

Der Künstler Michael Lassel kehrt mit seiner persönlichen Ausstellung ,,Die Welt als Allegorie und Mythos“ nach Rumänien zurück, nachdem er 2017 anlässlich des Großen Sachsentreffens in Hermannstadt im Brukenthalpalais die Ausstellung ,,Barockkolloquium“ eröffnet hatte, die daselbst bis zum 27. September 2017 zu besichtigen war und die bis heute bestbesuchte Sonderausstellung in dieser Einrichtung war. Seine dritte Ausstellung in seinem Heimatland – 2010 hatte er in der Bukarester European Art Gallery ausgestellt – eröffnet Lassel am 25. Februar, 18 Uhr, in dem Klausenburger Kunstmuseum. Weiterlesen

Jeder Winter hat ein Ende

Maler und Restaurateur Ioan Muntean stellt Winterbilder im Brukenthalpalais aus

Ausgabe Nr. 2661

Ioan Muntean.                                                        Foto: Fred NUSS

Schritt für Schritt führt der Hermannstädter Maler Ioan Muntean – Ionică für die Freunde – den Zuschauer aus dem Winter heraus. Erst dominieren die kalten Farben, langsam werden sie wärmer und bald ist es klar, dass „kein Winter ewig dauertˮ. Das ist nämlich auch der Titel der persönlichen Ausstellung mit Landschaftsbildern No Winter Lasts Foreverˮ, die bis zum 3. Mai im Landkartenkabinett des Brukenthalmuseums zu sehen ist. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2661

Rumänien bei der 70. Berlinale; Frauensalon an der EAS; Märzchen für den guten Zweck; Wettbewerb für Sänger; Arbeiten in der Papiu Ilarian; Öffentliche Debatte; Gemeindeabend in Heltau; Bastelstunde für Kinder; Komödie im „Ion Besoiu”; Fasching in Mediasch; Konzert mit 3 Sud Est; Gottesdienst am Buleasee; Vortrag zum Thema ,,Christus-Bilder“; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen