„Sie alle sind wunderbar”

Der Hermannstädter Fotograf Fred Nuss nahm Kulturverdienstorden entgegen

Ausgabe Nr. 2680

Feierliche Übergabe des Ordens am Samstag (v. l. n. r.): Silviu Borş, Raluca Turcan und Fred Nuss.                             Foto: Ruxandra STĂNESCU

Hermannstadts berühmtester Fotograf, Fred Nuss, wurde am 15. Januar d. J. durch Staatspräsident Klaus Johannis mit dem Verdienstorden für Kultur im Rang eines Kavaliers, für seine langjährige Tätigkeit als professioneller Fotograf und damit für die „Förderung der Kultur” ausgezeichnet. Den Orden überbrachte ihm am Samstag Vizepremierministerin Raluca Turcan. Weiterlesen

Eine musikalische Odyssee

Streiflichter von den 17. Rumänisch-amerikanischen Musiktagen

Ausgabe Nr. 2680

Die 17. Auflage der Rumänisch-amerikanischen Musiktage hat vom 1. bis 5. Juli d. J. vor dem Thaliasaal stattgefunden. Unser Bild: Nachdem am Mittwoch Abend die ersten Töne von Antonio Vivaldis ,,Jahreszeiten“ vom Balkon ertönt waren, sammelten sich sogar Schau- und Hörlustige hinter den Absperrungen, um dem Spiel der Hermannstädter Staatsphilharmonie zu lauschen. Die von Vivaldi geschriebenen erläuternden Sonette wurden zwar nicht vorgetragen, jedoch konnte auch ein jeder, der die vier Jahreszeiten nicht kannte, der Handlung ganz leicht folgen: Unter der Führung Ovidiu Dragomans wurde die Staatsphilharmonie vom Hermannstädter Balletttheater begleitet.                  Foto: Tobias LEISER

Der Covid-19-Pandemie trotzend haben die Rumänisch-Amerikanischen Musiktage auch in diesem Jahr wieder stattgefunden. Obwohl die 17. Auflage der Konzertreihe, vom 1. bis 5. Juli, nicht wie in gewohnter Manier auf dem Großen Ring und in der Philharmonie, sondern auf dem Vorplatz neben dem Thalia-Saal abgehalten werden musste, erfreuten sich die Musiktage dennoch zahlreicher Besucher. In neun einzelnen Konzerten nahmen die Musiker ihre Gäste mit auf eine musikalische Odyssee: von einer Harfen-Interpretation der Tänze aus Siebenbürgen, über Werke von Bach bis Vivaldi, bis hin zu Jazz mit Blues- und Rock-Elementen sowie Ska-Punk-Reggae.Weiterlesen

Astra Multicultural

Ausgabe Nr. 2680

Das ,,Astra Multicultural“-Festival, das der kulturellen Vielfalt gewidmet ist, findet vom 10. bis 12. Juli im Freilichtmuseum im Jungen Wald statt. Unser Bild: Im Vorjahr wurden unter Anleitung von Elisabeth Rosenauer in dem siebenbürgisch-sächsischen Haus aus Kleinschelken leckere Kartoffelwuzerl nach Neppendorfer Art gebacken und entsprechend serviert.                               

Foto: Beatrice UNGAR

Detailfreudige Bildchronik der Stadt

Panoramafotos von Stefan Jammer im Teutsch-Haus ausgestellt

Ausgabe Nr. 2680

Blick in die Ausstellung bei der Vernissage, die am 1. Juli in kleinem Rahmen und mit Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen stattgefunden hat.                                                     Foto: Fred NUSS

So hat man Hermannstadt noch in keiner Ausstellung gesehen. Detailreich und in insgesamt 700 Fotografien zeigt der Fotograf Stefan Jammer in der Ausstellung „PANORAMA. Hermannstadt/Sibiu“ seine Sicht von Hermannstadt. Die Ausstellung wurde am 1. Juni im Terrassensaal des „Friedrich Teutsch“ Kultur- und Begegnungszentrum eröffnet und kann das ganze Jahr über (bis zum 15. Dezember) kostenlos besichtigt werden. Man könnte stundenlang in der Ausstellung verweilen und sich die verschiedenen Panorama-Bilder ansehen. Weiterlesen

10. Kronenfest in Frauendorf

Ausgabe Nr. 2680

Jonathan Servatius-Depner erklomm 2018 gekonnt den Kronenbaum und ließ Bonbons herunterregnen.                       
Foto: Privat

In Frauendorf wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal nach vielen Jahren wieder das schöne gemeinschaftsstiftende Kronenfest gefeiert. Damals wurde die Idee von der zurückgekehrten Kuratorin Ilse Constantin geb. Seidner gemeinsam mit Freundinnen aus Deutschland, dazu die zuständige Pfarrerin (aus Mediasch) Hildegard Servatius-Depner und weiteren rumänischen Dorfbewohner entwickelt. Zimmermannsleute aus Deutschland haben einen Stamm für die Krone gedrechselt.Weiterlesen

Auch die Klone haben… ein Ende

Schreibwettbewerb des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt

Preisverleihung (v. l. n. r. ): Roxana Stoenescu, Andrei Cristian Rigo Ana Maria Vintilă, Sara Maria Marin und Ruxandra Stănescu.  Foto: Elisabeth KÖBER

Ausgabe Nr. 2680

Das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt hat im Frühjahr dieses Jahres einen Wettbewerb für kreatives Schreiben organisiert, am Freitag fand im kleinen Rahmen die Preisverleihung statt. Die 12-14-Jährigen konnten in deutscher oder rumänischer Sprache ihre Geschichten einreichen, die meisten waren allerdings deutsch. Eine schöne Überraschung für die Organisatoren war, dass auch Jugendliche aus anderen Landeskreisen mitgemacht haben.Weiterlesen

Von ,,Porl“ und ,,Ziegenhainer“

Neues Buch von Erwin Neustädter erschienen

Ausgabe Nr. 2680

Nach „Mensch in der Zelle – Ein Erlebnisbericht“ (2015) hat Pfarrer Ortwin Galter aus Linz nun das zweite Buch aus dem Nachlass seines Großvaters, Dr. phil. Erwin Neustädter, herausgegeben. Es trägt den Titel „Im Glanz der Abendsonne – Wie ich wurde, was ich bin“.

Über Jahre hinweg versuchte Neustädter zu ergründen, „welches die Mächte waren“, die ihn zu dem geformt hatten, der er schließlich wurde. Erste Anläufe dazu unternahm er bereits im Jahr 1955 nach seiner Entlassung aus der Internierung. Anfang der 1960er reicherte er den Entwurf mit Beobachtungen über die Einflüsse auf ihn an und begann das handschriftliche Manuskript, an dem er bis 1975 arbeitete, zu verfassen. 1976 schrieb er die erste maschinelle Fassung; die letzte Fassung trägt die Notiz: März 1980.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2680

Höchste Anzahl von Neuinfektionen

Bukarest. – Mit 555 Fällen am Mittwoch liegt Rumänien derzeit an erster Stelle in der EU was Neuinfektionen mit dem neuen Coronavirus betrifft. Die Zahl übertrifft den Mitte April 2020 verzeichneten Höhepunkt der Pandemie in Rumänien. Damals wurden am 11. April 523 Neuinfektionen registriert. Das  jüngste Urteil des Verfassungsgerichts, demzufolge niemand zwangsweise ins Krankenhaus eingewiesen werden darf, der positiv getestet worden ist, aber keine Krankheitssymptome aufweist, hat dazu geführt, dass inzwischen 628 Patienten auf eigene Verantwortung aus dem Krankenhaus entlassen worden sind und 30.000 in Selbstisolierung befindliche Personen, sich wieder frei bewegen. Norwegen, Finland und Malta haben eine Einreisesperre für rumänische Staatsbürger angekündigt, andere Länder haben gemeldet, dass rumänische Staatsbürger nach der Einreise 14 Tage in Quarantäne verbringen müssen. Die Lockerungsmaßnahmen könnten daher wieder zurückgenommen werden. (BU)Weiterlesen