„Die Qualität ist sehr wichtig“

Besuch bei Axente Neagu und der Heltauer Niederlassung der Firma Euchner

Axente Neagu. Foto:www.bphotography.ro


Die
Euchner-Niederlassung in Heltau feiert dieses Jahr fünf Jahre, seit das Werk hier eröffnet wurde. Seit fünf Jahren ist auch Axente Neagu hier als Werksleiter tätig. Neagu ist ein gebürtiger Hermannstädter, der 1998 die Brukenthalschuleabsolvierte und anschließend Wirtschaftsingenieurwesen studierte. Gegenwärtig möchte Neagu in der Wirtschaft Karriere machen. Allerdings beschäftigen ihn auch Fragen der Lokalverwaltung.  Irgendwann einmal „in 20 Jahren“ kann er sich vorstellen, Bürgermeister zu werden. Desgleichen hat er sich als Ziel gesetzt, ein Buch zur Geschichte Hermannstadts zu verfassen.Weiterlesen

Originalmodell fertig

Ausgabe Nr. 2726

Das Originalmodell des Standbilds des Barons Samuel von Brukenthal, das der Großwardeiner Bildhauer Deák Árpád aus 1300 Kilogramm Lehm angefertigt hat, begutachteten vor kurzem Vertreter des Brukenthalmuseums und des Rotary Clubs Hermannstadt, die den diesbezüglichen Wettbewerb Mitte Januar d. J . ausgeschrieben hatten. Die Jury hatte am 1. März d. J. den Großwardeiner Bildhauer zum Gewinner bestimmt. Das Standbild soll bald in einer Werkstatt in Arad in Bronze gegossen werden und wird voraussichtlich im August an seinem Standort aufgestellt und feierlich enthüllt werden. Unser Bild: Auf dem Gruppenbild mit Brukenthal-Statue (v. l. n. r.) zu sehen sind (v. l. n. r.) der Restaurator Ioan Muntean, der Präsident des Rotary Clubs Hermannstadt Cosmin Iuga, der Bildhauer Deák Árpád und Alexandru Constantin Chituță vom Brukenthalmuseum.                 

 Foto: Brukenthalmuseum

 

Tradition wird weitergeführt

100. Jubiläum des Handballspiels in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2726

Ioan Manoliu: Istoria handbalului sibian, pim-Verlag Jassy 2019, 187 Seiten, ISBN-978606135132

Mehr als 250 Handballnachwuchsspielerinnen und -spieler aus Hermannstadt, Karlsburg, Deva, Klausenburg, Fogarasch, Weidenbach und Aleșd werden morgen beim Turnier zum 100. Jubiläum des Handballspiels in Hermannstadt erwartet. Die Veranstaltung steht unter dem Motto ,,100 Jahre Handball in Hermannstadt – Die Tradition wird weitergeführt“ und wird ab 10 Uhr auf den Kleinfeldfußball-Spielflächen gegenüber vom Stadion im Erlenpark stattfinden. Weiterlesen

„Gemeinsam etwas tun für Laib und Seele“

13. Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A.B.

Ausgabe Nr. 2726

Die 14 teilnehmenden Frauen aus sechs Orten präsentieren die von ihnen selbst gebackenen Brote auf dem Pfarrhof der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Großau. Foto: Archiv der Frauenarbeit

Zum 13. Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien kamen am letzten Wochenende 14 Frauen aus sechs Orten in der gastfreundlichen Kirchenburg von Großau/Cristian/Kereszténysziget zusammen. Diese Gastfreundlichkeit kommt von den Menschen, von der unermüdlichen und resoluten Burghüterin (besser: Burgmanagerin) Maria Mărășescu, von der fröhlichen und hilfsbereiten Lehrerin Laura Luchian und dem tüchtigen Kurator Mathias Krauss, der uns stolz die Türme und Gärten zeigte. Vom Dach des Pfarrhauses beobachtete ein Storchenpaar das emsige Treiben und klapperte gleichsam Beifall.Weiterlesen

,,Visualisierte Absurdität“

Armin Mühsam stellte in der Galerie Kunsthaus 7B in Michelsberg aus

Ausgabe Nr. 2726

Armin Mühsam und sein derzeitiges Lieblingsbild, ,,Dialectic Classicism“ (Dialektischer Klassizismus).                                     Foto: die Verfasserin

Wie die Ruhe vor dem Sturm wirken seine Landschaftsbilder, kein Mensch weit und breit. Bloß Spuren der menschgemachten (Ein)Wirkung sind zu sehen: eine Leiter, ein Betonblock, der die Sicht versperrt, Kabel, Rohre. ,,Was wir in seinen Bildern sehen, ist all das, was von uns unserem profitotrientierten Wirtschaftsexperiment übrig bleiben wird“, schreibt Leanne Goebel treffend in dem Katalog zur Ausstellung ,,Historical Inevitability“ (Historische Unentrinnbarkeit), die der 1968 in Klausenburg geborene Künstler Armin Mühsam im Herbst 2012 in der Galerie Ambacher Contemporary in München gezeigt hat.Weiterlesen

Skulpturen und Grafiken

Ausgabe Nr. 2726

Unter dem Titel ,,spațiu între – in between“ steht die Ausstellung mit Skulpturen und Grafiken der am Starnberger See lebenden Künstlerin Gabriela von Habsburg, das große Highlight der neuen Saison im Kunsthaus 7B in Michelsberg. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, dem 20. Juni, im Beisein der Künstlerin. Es die erste Ausstellung mit Arbeiten der Erzherzogin überhaupt in Rumänien. Ihr künstlerisches Credo lautet: ,,Der Betrachter soll neue Durchblicke bekommen, neue Perspektiven kennen lernen, Bekanntes von einer neuen Sichtweise anschauen lernen“. Unser Bild: Einige Edelstahl-Skulpturen sind auf dem Pfarrhof in einem Skulpturenpark zu sehen, links vorne das Werk ,,Betasith“ (2015).

Foto: Beatrice UNGAR

,,Raus aus der Schule“

Pädagogischer Kreis der deutschen Abteilung in Kerz

Ausgabe Nr. 2726

Einige Teilnehmerinnen freuen sich über das neueste vom Hermannstädter Forum aus Mitteln des Departements für Interethnische Beziehungen herausgegebene Buch: ,,Lehren Lieben Leben. Ein Lehrerroman“ von Alfred Ernst Ungar.                                                          Foto: Ieremia MARGA

Der Pädagogische Kreis der deutschen Abteilung aus dem Kreis Hermannstadt hat am vergangenen Freitag stattgefunden. Die fünf Lehrerinnen der deutschen Abteilung des Octavian Goga-Nationalkollegs – Henriette Guib, Monica Ban, Eugenia Keresztes, Anna Pascu und Ana-Maria Iancu – haben diesen organisiert und alle Grundschulkollegen  und -kolleginnen von deutschen Abteilungen aus dem Kreis Hermannstadt nach Kerz eingeladen. Das Schulinspektorat, vertreten durch die Inspektorin Laura Părăian, und die evangelische Kirchengemeinde, vertreten durch Pfarrer Michael Reger, haben zum Gelingen dieser Veranstaltung wesentlich beigetragen.Weiterlesen

Esskultur im Fokus

Ein ereignisreicher Samstag im ASTRA-Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2726

14.657 Besucher zählte das Freilichtmuseum in der Langen Nacht der Museen. Unser Bild: Hähnchen in Knoblauchsauce-rumänische Art (ostropel de pui) kochte Ovidiu Baron, stellvertretender Generaldirektor des ASTRA-Museums (links mit Kochlöffel).              Foto: ASTRA-Museum

Unter dem Motto ,,Cultura conteaza!(?)“ – ,,Die Kultur zählt!“ oder ,,Zählt die Kultur?“ – stand am Samstag zwischen 18 Uhr und Mitternacht die Lange Nacht der Museen im ASTRA-Freilichtmuseum. Die Esskultur auf jeden Fall, darf ruhig behauptet werden.  Insgesamt 14.657 Besucher wurden dabei gezählt, bei dem ,,Gastronomischen Marathon“ auf dem Dorfmarkt wurden mehr als 1000 Portionen mit traditionellen Gerichten vorwiegend im Kessel auf offenem Feuer zubereitet.Weiterlesen

Farbe trifft auf Glas und Metall

Der Glaskünstler Ion Tamâian und die Malerin Raluca Oros stellen aus

Ausgabe Nr. 2726

Bei der Vernissage am Mittwoch sprachen (v. l. n. r.) der Manager des Brukenthalmuseums, Prof. Dr. Sabin Adrian Luca, die Kuratorin Iulia Mesea und die beiden ausstellenden Künstler Ion Tămâian und Raluca Oros. Foto: die Verfasserin

Er finde, diese Ausstellung füge sich von allen bisherigen hier gezeigten am besten ein in den Multimedia-Saal im Blauen Stadthaus, der ursprünglich ein Sitzungssaal gewesen ist und erst vor ca. 10 Jahren zu einem Ausstellungsraum umfunktioniert wurde, sagte der Manager des Brukenthalmuseums, Prof. Dr. Sabin Adrian Luca bei der Vernissage der jüngsten Sonderausstellung daselbst am Mittwoch. Dem konnten die zahlreichen Anwesenden nur beipflichten. Die Werke des Glaskünstlers Ion Tămâian und die der Malerin Raluca Oros kommen in dem Raum gut zur Geltung und treten auch in einen Dialog zueinander ein.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2726

Schäßburger Deutsche Kulturtage 2021

Schäßburg. – Unter dem Motto ,,Gesundheit und Wohlergehen in der Geschichte unserer Stadt” veranstaltet das Demokratische Forum der Deutschen in Schäßburg vom 18. bis 20. Juni die Deutschen Kulturtage 2021. Eröffnet wird die Veranstaltung am Freitag, den 18. Juni, 17 Uhr, mit einem Konzert des Kronstadt-Quartetts im Rathaussaal. Ebenda hält ab 18 Uhr Dr. Karl Scheerer einen Vortrag zum Thema ,,1921 – ein Jahr der Entscheidungen in Rumänien (Bodenreform, Kleine Entente)” und Stadtpfarrer und Dechant Dr. Hans Bruno-Fröhlich stellt ab 19 Uhr sein Buch ,,Eine einmalige Gabe” vor. Im Anschluss präsentiert Radu Nebert den Bastelbogen ,,Die Bergkirche“ und eröffnet seine Ausstellung ,,Siebenbürgen in Miniatur” in der Klosterkirche. Samstag, den 19. Juni, geht es ab 16 Uhr im Rathaussaal weiter mit Vorträgen von Dr. Robert Offner (,,Siebenbürgen im Bann der Seuchen, unter besonderer Berücksichtigung von Schäßburg”, anschließend wird das Buch ,,Schwarzer Tod und Pestabwehr im frühzeitlichen Hermannstadt” von Dr. Robert Offner und Thomas Șindilariu vorgestellt), Dr. Rolf Binder (,,Der Siechhof in Schäßburg”) und Dr. Ingrid Schiel (,,Soziale Reformideen und Gesundheitsprävention vor 100 Jahren”). Ebenda stellt ab 19.30 Uhr der Apotheker Veress László sein Buch ,,Materia Medica” vor. Am Sonntag findet ab 10 Uhr der Festgottesdienst in der Bergkirche statt. Im Anschluss stellt Pfarrer Dr. Rolf Binder sein Buch ,,Wörter, Wort und Worte” vor. Ab 15 Uhr gibt es einen Aufmarsch der Trachten- und Tanzgruppen mit der Blaskapelle ,,Schäßburg Brass” statt.

Abends ab 21.30 Uhr werden sowohl Freitag als auch Samstag vor dem Venezianischen Haus Kurzfilme von Schülern sowie Filme aus dem Archiv der deutschen Akzente-Sendung zum Thema ,,Geschichten aus Schäßburg“ gezeigt.

Nähere Informationen auf der Facebook-Seite des Schäßburger Zentrumsforums  (www.facebook.com/forumschaessburg), auf der die Veranstaltung im Livestream ausgestrahlt wird sowie auf Youtube unter: Forum  Schaessburg. (BU)Weiterlesen