„Dauerhafter Teil der Stadt werden“

Fazit nach 100 Tagen: ,,Kornatelier“ hat schon viele Fans in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2976

Noah und Julius Fabini zeigen einige ihrer Produkte vor der Bäckerei am Zibinsmarkt.                                                                                       Foto: privat

„Kornatelier“ ist für viele Hermannstädter die einzige Bäckerei, wo sie Brot kaufen, obwohl Julius und Noah Fabini nur seit 100 Tagen beim Zibinsmarkt (neben dem Eingang der Siemens-Fabrik) ihre Werkstatt mit Verkaufsladen eröffnet haben, wo man die leckersten Sauerteigbrote kaufen kann. Die meisten Kunden haben sich schon nach der ersten Kostprobe überzeugen lassen und werden seitdem immer wieder mit neuen Produkten überrascht – das neuste Brot ist mit Honig und Sesam. Über ihre ersten drei Monate hier sprach Julius Fabini mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u. Weiterlesen

Steinmetzin am Werk

Ausgabe Nr. 2976

Die Steinmetzin Pia Prade hat mit der Reinigung des Steinportals an der Brukenthalschule angefangen, um die grau-schwarze Farbe zu entfernen, und hat ein bisschen steinfestiger da aufgetragen, wo es nötig war. Wegen der verspäteten Genehmigung ist sie innerhalb der Ferien nicht viel weiter gekommen. Kann gut möglich sein, dass es erst nächsten Sommer fertig wird, weil viele Arbeitsschritte im Winter nicht möglich sind. Foto: Beatrice UNGAR

Theater: Ein Ort der Begegnung

Gespräch mit Petra Raţiu zu einem Jahr Amtszeit

Ausgabe Nr. 2976

Petra Rațiu.
Foto: Alexandru CIRNEALĂ

Seit einem Jahr steht Petra Rațiu an der Spitze der deutschen Abteilung des „Radu-Stanca“-Nationaltheaters. Die 1989 in Mediasch geborene und in Birthälm aufgewachsene Regisseurin kam nach fast 13 Jahren in Deutschland zurück nach Rumänien und übernahm in Hermannstadt die Verantwortung für ein Ensemble. Im Gespräch blickt Rațiu auf ihr erstes Jahr zurück, spricht über die Herausforderungen des Rollenwechsels von der Regisseurin zur Leiterin, über die Bedeutung der deutschen Sprache und ihre Pläne für die neue Spielzeit. Das Gespräch führte HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r.Weiterlesen

Heimat lebt zwischen Erinnern und Entdecken

Das 22. Hermannstädter Treffen in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2976

Der Chor Cantores Cibiniensis unter der Leitung von Michael Gewölb.
Fotos: Herbert HOREDT

„Heimat ergänzt – hier und dort” war das vielsagende Motto des 22. Hermannstädter Treffens, das vom 4. bis 6. September in Dinkelsbühl, der „schönsten Altstadt Deutschlands” stattfand. Es bot auch diesmal den Hermannstädtern „hier und dort” eine wunderbare Gelegenheit zu Wiedersehen und Begegnung, interessanten Gesprächen und kulinarischer Verwöhnung. Weiterlesen

„Wir schaffen das“

Angela Merkel verteidigt ihr politisches Vermächtnis

Ausgabe Nr. 2976

Angela Merkel bei der Autogrammstunde in Bukarest.       Foto: privat

Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel reiste Anfang September nach Bukarest, um dort die rumänische Ausgabe ihres Memoirenbandes „Freiheit. Erinnerungen 1954–2021“ vorzustellen – eines der bedeutendsten persönlichen Zeugnisse über die europäische Politik der vergangenen Jahrzehnte. Auch in ihrer neuen Rolle als Autorin und Rednerin scheint Merkel sich selbst treu geblieben zu sein: pünktlich, klar, ausdrücklich zu ihren Überzeugungen stehend und überzeugend für eine Reihe von Werten eintretend, an die sie stets geglaubt und zu denen sie sich offen bekannt hat.Weiterlesen

Neue Premiere am Kinder- und Jugendtheater Gong

Ausgabe Nr. 2976

Cosimo (links im Bild, gespielt von Gabriel Muncuș) weigert sich die Lieblingsspeise seiner Familie – Schnecken – zu essen. Sein Bruder (Paul Bondane) und seine Schwester (Eliza Păuna) versuchen ihn umzustimmen, aber er flüchtet aus Protest auf einen Baum und schwört, nie wieder herunter zu kommen. Das Stück in rumänischer Sprache Baronul din copaci“ nach Italo Calvino, von Mihaela Michailov, unter der Regie von Alexandru Dabija feierte am Samstag Premiere und wird erst im Januar wieder gezeigt.             Foto: Cynthia PINTER

Kassettendecken, Orgeln, Gotteshäuser

4. Auflage des Ars Sacra-Festivals findet bis zum 20. September in Hermannstadt statt

Ausgabe Nr. 2976

Bei der Eröffnung des Festivals (v. l. n. r.): Dr. Emanuel Tăvală, Levente Serfőző, Vizebürgermeister Helmut Lerner, Stadtpfarrer Kilian Dörr, Stadtpfarrer Róbert-Attila Birton, Pfarrer Róbert Boros und die Volkskünstlerin und Restauratorin Erzsébet Boros.           Foto: Beatrice UNGAR

Eine Orgelführung in der evangelischen Stadtpfarrkirche, ein Klavierkonzert im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt, jüdische Gesänge in der Synagoge, Führungen zu und in den Gotteshäusern. Das konnten die Hermannstädterinnen und Hermannstädter und ihre Gäste bisher bei der 4. Auflage des Ars Sacra-Festival erleben, das noch bis zum 20. September unter dem Motto „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“ (Jeremia 29,11) stattfindet.Weiterlesen

„Shana tova 5787!”

Ausgabe Nr. 2976

„Shana tova 5787!” wünschten sich die Hermannstädter und Mediascher Mitglieder und Sympathisanten der jüdischen Gemeinde Hermannstadt und ihre Gäste am Freitagabend, dem 11. September, am Vortag des Beginns des Jüdischen Neuen Jahres – Rosh Hashana (auch Rosch ha-Schana) 5787 – bei einem geselligen Beisammensein im Gemeinderaum hinter der Synagoge. Dazu gehörten u. a. ein guter Schluck Rotwein aus Israel, Apfelscheiben in Honig getunkt, panierter Fisch, Eiersalat. Zum Auftakt erläuterte Anda Reuben (stehend) die Bedeutung dieses Festes sowie die damit verbundenen Essensvorschriften. Am Mittwochabend, dem 16. September, wiederholte Reuben diese Erläuterungen vor einem zahlreichen Publikum in der Synagoge im Rahmen des Ars Sacra-Festivals.    Foto: Beatrice UNGAR

In Sofia gegen die Ukraine

Volleyball-EM: Rumänien zieht ins Achtelfinale ein

Ausgabe Nr. 2976

Nach dem 3:2-Sieg gegen Frankreich am Mittwoch in der BT Arena in Klausenburg herrschte Feierstimmung.                           Foto: Florin PETEAN

Die Volleyball-Europameisterschaft der Männer findet in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien statt, das Finale wird am 26. September in Mailand ausgetragen. Insgesamt hatten sich 24 Teams für die Europameisterschaft qualifiziert. Sie sind in vier Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften aufgeteilt. Die besten vier Mannschaften jeder Gruppe ziehen ins Achtelfinale ein. Ab dort geht es im K.o.-Modus weiter, wer ein Spiel verliert, ist ausgeschieden. In der Gruppenphase gilt die international übliche Punktewertung: Bei einem 3:0 oder 3:1 erhält der Gewinner drei Punkte. Endet die Partie 3:2, bekommt der Sieger zwei und der Verlierer einen Zähler.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2976

Buchvorstellung im Spiegelsaal

Hermannstadt. – Das Buch „Sächsische Orte in Siebenbürgen. Lage, Geschichte, Namen, Kirchen, Kirchenburgen, Orgeln – eine Annäherung“ von Hans Stricker mit Bildern von Rudolf Girst wird am Donnerstag, den 24. September, 16 Uhr, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (Sporergasse/General Magheru 1-3) vorgestellt. Im Mittelpunkt des Buches stehen die heutigen Spuren der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft, die Stricker und Girst auf ihren Reisen in der Region gefunden und dokumentiert haben. (BU)

 

36. Sachsentreffen in Schönau

Schönau/Șona. – Das 36. Sachsentreffen findet vom 19. bis 20. September 2026 in Schönau/Șona im Kreis Alba statt. Anlässlich der drei Jugend-Jubiläen, die in diesem Jahr gefeiert werden – 20 Jahre Jugendwerk der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen (ADJ) und 40 Jahre Siebenbürgisch-Sächsische Jugend Deutschland (SJD) – steht das diesjährige Sachsentreffen unter dem Motto „Jugend bewegt Siebenbürgen“. Veranstalter sind das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen, das Demokratische Forum der Deutschen in Mühlbach, die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien (Kirchengemeinde Schönau), die HOG Schönau/Nachbarschaft, der HOG-Verband, das Bürgermeisteramt Schönau, Șona Connect, der Kreisrat Alba, und die drei Jubilare.Weiterlesen

Neues Schuljahr, alte Probleme

5.633 Schüler sind an deutschen Abteilungen im Kreis Hermannstadt eingeschrieben

Ausgabe Nr. 2975

Grundschullehrer Bogdan Pătru hat 24 Schüler in der deutschen Vorbereitungsklasse B unter dem Zeichen der Bienen begrüßt – 8 Mädchen und 16 Jungen. An der Allgemeinschule Nummer 18 im Theresianum lernen 940 Schüler, so Direktorin Rodica Tănasie, die alle Schüler am Montag begrüßt hat. Foto: Cynthia PINTER

Fast 2,9 Millionen Kinder und Schülerinnen und Schüler haben am Montag, dem 7. September, das Schuljahr 2026/2027 begonnen. Laut den Daten des Ministeriums für Bildung und Forschung, waren im Februar 2026 insgesamt 200.845 Lehrkräfte im Amt. Weiterlesen