Hoch auf dem Narrenwagen

Ausgabe Nr. 2945

Ein Urzellauf fand auch in diesem Jahr in Großschenk/Cincu statt, veranstaltet von den Vereinen „Großschenker Urzellauf/Fuga Lolelor Cincu”, „SOXEN” und dem Großschenker Bürgermeisteramt. Einen Bericht darüber können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen.   Unser Bild: Nicht nur Schelte sondern auch Klettiten: Auf dem hinteren Teil des Narrenwagens wurden auch dieses Mal „Klettiten” (Pfannkuchen) zubereitet und Sorin Țerbea sorgte mit seiner Ziehharmonika für gute Stimmung.                                            

Foto: Werner FINK

Villa, Sanatorium, Spital

Die Stadt übernimmt CFR-Spital

Ausgabe Nr. 2945

Das CFR-Spital fungiert immer noch mit der Adresse in der Friedenfelsstraße/Constantin Noica, doch der Eingang befindet sich am Turnschulgrund/Independenței in dem administrativen Gebäude.

Das CFR-Spital, wie das von dem Transportministerium und der Rumänischen Bahngesellschaft CFR verwaltete und betriebene Krankenhaus Ecke Friedenfelsstraße/Constantin Noica, Turnschulgrund/Independenței genannt wird, ist nun offiziell in den Besitz der Stadt Hermannstadt übergegangen. Das Übergabe-Übernahme-Protokoll unterzeichneten am Montag, den 2. Februar, der Transportminister Ciprian Șerban, Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und die Spitalsmanagerin Ștefania Șerban.Weiterlesen

,,Zurück in die Garage!“

4. Tanzworkshop mit Astrid und Anna-Lena Göddert im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2945

Gruppenbild mit den beiden Tanzreferentinnen.                                                  Foto: Tita MIHAIU

„Garage!”, „Zurück in die Garage!” ertönte es am Freitag und am Samstag aus dem Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt. Was dort aber geschah hatte nichts mit Fahrzeugen zu tun, sondern mit Tanzen. Hier fand das vierte Blockseminar „Sächsische Volkstänze” statt. Ein Blick in den Saal, in dem getanzt wurde, genügte, um festzustellen, dass möglicherweise dort auch Fußball gespielt wird, denn einige der Anwesenden trugen grüne Westen. Aber eins nach dem anderen. „Garage” bedeutet im Fachjargon so viel wie Zurück in die Ausgangsposition. Man benützt es wohl deshalb, weil einige Takte vergehen, bis das Wort Ausgangsposition oder Ausgangsstellung ausgesprochen wird… Und die grünen Westen trugen jeweils die Tanzenden, die den Männerpart übernehmen. Weiterlesen

,,Die Tanzfläche war immer voll“

Großer Siebenbürgerball 2026 fand mit Ehrengästen in München statt

Ausgabe Nr. 2945

Manfred Binder, Ovidiu Ganţ, Dr. Bernd Fabritius, Dr. Petra Loibl, Rainer Lehni, Michael Dzeba (CSU), Münchner Stadtrat, in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter (v. l. n. r.). Foto: Nicole RICHTER BOSSMANN

Ballsaison in München – und die tanzfreudigen Siebenbürger Sachsen sind natürlich mit dabei. Seit vielen Jahren gehört der Große Siebenbürgerball am letzten Januarwochenende fest zum Veranstaltungskalender und wird von den Landsleuten herbeigesehnt; kaum ist der Kartenvorverkauf gestartet, muss er auch schon wieder beendet werden, weil alle Plätze im Festsaal des traditionsreichen Hofbräukellers vergeben sind. So auch dieses Mal: Aus Bayern, ganz Deutschland, Österreich, Rumänien und der Schweiz waren am 31. Januar Gäste gekommen, unter ihnen auch viele Prominente, die den Abend ebenso zum Tanzen wie zum Netzwerken nutzten und sich sichtlich wohl fühlten. Und eine Überraschung gab es auch… Weiterlesen

Trendsport Axtwerfen macht Spaß

Im neu eröffnetem Axe Throwing Club in Hermannstadt gelten strikte Regeln

Ausgabe Nr. 2945

Cosmin Stoenică (links) und sein Sohn Andrei greifen den Kunden unter die Arme, damit sie Spaß beim Axtwerfen haben.

„Axt in die dominante Hand nehmen, Arm nach hinten ausstrecken, Arm nach vorne schnellen, Axt mit einem Ruck loslassen. Die Axt dreht sich ein Mal und sticht genau in die Holzplatte”. Als Anfänger hat man tatsächlich die Erwartung, dass es direkt beim ersten Versuch auch klappt, doch meistens kommt dann eine bittere Enttäuschung. Die gute Nachricht ist, dass man im neu eröffneten Axtwerfen-Raum Platz genug hat, um zu üben, bis es klappt. Weiterlesen

Balletttheater auf Tournee

Ausgabe Nr. 2945

Mit „Romeo și Julieta. Rock story” in der Choreographie von Marcello Algeri, begibt sich das Hermannstädter Balletttheater nach der Aufführung am 14. Februar, 19 Uhr, im Ion Besoiu- Kulturzentrum in Hermannstadt auf Rumänien-Tournee. Folgende Auftritte sind geplant: 17 Februar: Temeswar, „Mihai Eminescu”-Nationaltheater, 18. Februar: Deva, „Drăgan Muntean”-Kulturzentrum, 19. Februar: Großwardein, Gewerkschaftskulturhaus, 20. Februar: Klausenburg, „Dumitru Fărcaș”-Studentenkulturhaus, 25. Februar: Craiova, „Marin Sorescu”-Nationaltheater, 27. Februar: Konstanza, Gewerkschaftskulturhaus, 28. Februar: Ploiești, Gewerkschaftskulturhaus, 2. März: Galați, „Nae Leonard”-Theater, 14. März: Pitești, Gewerkschaftskulturhaus,18. März: Arad, „Ioan Slavici”-Theater. In Hermannstadt gibt es die nächste Aufführung am 13. März, 19 Uhr, im Ion Besoiu-Kulturzentruzm. Unser Bild: Alba Fernandez (Julieta) und Angelo Morgillo (Romeo) tanzen in den Hauptrollen.                                                                           Foto: TBS/Ovidiu MATIU

Ein europäischer Schriftsteller

Otto Alscher in Wien wiederentdeckt

Ausgabe Nr. 2945

Das Plakat der Ausstellung, die noch bis zum 20. Februar zu besichtigen ist.

Im Bezirksmuseum Neubau in Wien ist derzeit die Sonderausstellung „Otto Alscher – Von der Westbahnstraße in die Wiener Moderne“ zu sehen. Sie widmet sich einem heute wenig bekannten, aber bemerkenswerten Schriftsteller, dessen Leben und Werk exemplarisch für die kulturelle Vielfalt Mitteleuropas um 1900 stehen.Weiterlesen

,,Aus Liebe und Freundschaft“

Interview-Buch mit Franz Hodjak zum Tag der ungarischen Kultur vorgestellt

Ausgabe Nr. 2945

Franz Hodjak: Soha senkire nem lőttem. Zoltán Király és Enikő Szenkovics beszélgetőkönyve. Exit Verlag Kolozsvár Szépirodalmi Figyelő Alapítvány Budapest, 2024, 150 Seiten, ISBN 9786156617170

„Soha senkire nem lőttem“ (Ich habe niemals auf jemanden geschossen) hieß das Buch auf Ungarisch zu dessen Vorstellung der Verein der Hermannstädter Ungarn HÍD am Dienstag, dem 20. Januar ins Spiegelsaal einlud. Das Buch ist nichts anderes als ein Gespräch mit dem gebürtigen Hermannstädter und mit vielen Literaturpreisen ausgezeichneten Franz Hodjak, das Zoltán Király und Enikő Szenkovics mit ihm führten. Mit den beiden sprach im Rahmen der Veranstaltung der Schriftsteller Vincze Ferenc. Die Buchvorstellung gehörte übrigens zur Veranstaltungsreihe der Liga der siebenbürgisch-ungarischen Schriftsteller „Literatur und Gemeinschaft“. Der Anlass war der Tag der ungarischen Kultur vom 22. Januar. An diesem Tag beendete 1823 Ferenc Kölcsey das Gedicht „Hymnus, a’ Magyar nép zivataros századaiból”( Hymne, aus den stürmischen Jahrhunderten des ungarischen Volkes), das später zur ungarischen Nationalhymne wurde.Weiterlesen

,,Eine unglaublich große Ehre“

Fahnenträgerin Rumäniens kommt aus Ravensburg

Ausgabe Nr. 2945

Bei der EM 2026 in Sheffield hat sich Julia Sauter-Czarnik (28) für Olympia qualifiziert.                         Foto: CameraSport via Getty Images

Fahnenträgerin des Rumänien-Teams bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026, die vom 6. bis zum 22. Februar in Cortina d’Ampezzo stattfinden, ist die Eiskunstläuferin aus Ravensburg, Julia Sauter-Czarnik (28), die seit Jahren für Rumänien startet. Die zehnmalige rumänische Landesmeisterin sagte gegenüber der Schwäbischen Zeitung: „Ich konnte es erst gar nicht glauben und war auch ein bisschen geschockt. Das ist eine unglaublich große Ehre, ich freue mich riesig. Diese Erinnerung wird ewig bleiben.“Weiterlesen

Dschungel statt Alltag

Manuel Joseph Kugler las im Erasmus-Büchercafé

Ausgabe Nr. 2945

Manuel Joseph Kugler bei seiner Lesung im Erasmus-Büchercafé.
Foto: Eduard RESCHKE

Eine entspannte Atmosphäre prägte die Lesung mit Manuel Joseph Kugler im Erasmus-Büchercafé. In kleiner Runde stellte der Autor seinen Roman „Kakao im Dschungel – Unterwegs zwischen den Welten“ vor und nahm das Publikum mit auf eine Reise zwischen äußeren Landschaften und inneren Bewusstseinsräumen. Es war ein Abend, an dem sinnbildlich der Dschungel ins Büchercafé kam.Weiterlesen

Sülze-Schaukochen

Ausgabe Nr. 2945

Samstag und Sonntag gab es auf dem Gelände des Dorfmarktes im ASTRA-Freilichtmuseum erneut ein Sülze-Schaukochen. Eine Variante wurde nach einem Rezept aus Orlat, aus dem Hermannstädter Umland (Mărginimea Sibiului) zubereitet und die andere von dem Generalmanager des ASTRA-Museums Ciprian Ștefan (im Bild rechts vorne links) persönlich nach einem Rezept aus dessen Geburtsort Blăjeni im Westgebirge (Apuseni). Beide Varianten wurden bis auf den letzten Bissen verzehrt von den Anwesenden, die von dem Duft angelockt worden waren oder speziell dafür den Weg in das Freilichtmuseum im Jungen Wald auf sich genommen hatten, obwohl das Wetter sich nicht gerade von seiner freundlichsten Seite zeigte.                                     Fotos: Cosmin CĂLINESCU

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2945

Hermannstadt wird geschätzt

Bukarest. – Laut einer jüngst veröffentlichten Studie von Index Storia konnten Klausenburg und Hermannstadt ihre Position als die zwei bewohnerfreundlichsten Städte in Rumänien auch im Jahr 2025 halten. Klausenburg hat mit einer Gesamtpunktezahl von 44,5 die Nase vorn in Sachen objektive Indikatoren wie Straßenverkehr, urbane Treffpunkte, Luftqualität und Immobilien-Preise.

Hermannstadt führt in Sachen subjektive Einschätzung mit einer Gesamtpunktezahl von 76,9, der 13 von den Bewohnern geschätzte Kriterien zugrunde lagen wie Sicherheit, Radwege, Reinheit, öffentliche Verkehrsmittel, Lärmpegel, Wasserversorgung, Müllabfuhr, allgemeine Lebenserhaltungskosten. Bei der subjektiven Wahrnehmung belegt Kronstadt den zweiten Platz mit 74,2 Punkten, gefolgt von Oradea (73,3), Râmnicu Vâlcea (73,1) und Klausenburg (72,1).

Die drei meistgeschätzten Wohnviertel befinden sich in Hermannstadt: das Goldtal/Valea Aurie mit 84,1 Punkten, das Strand-Viertel (83,8) und der Erlenpark /Sub Arini (83,6). Auf den Plätzen 4 und 5 landeten das Orizont-Viertel in Buzău (82,4), und das Universității-Viertel in Craiova (82,2).

Hermannstadt führt auch in Sachen Reinheit (Drei-Eichen-Viertel/Trei Stejari, 85,9), Radwege (68,4), fließendes Wasser (96,9), Kanalisation (82,7), Zufriedenheit der Bewohner (80,6) und Lebenserhaltungskosten (66). (BU)Weiterlesen