Die Hand als Nudelwalker

Beim „Astra Multicultural“-Festival gab es auch leckere Kartoffelwuzerl

Ausgabe Nr. 2633

Kartoffelwuzerl zubereiten wie in Neppendorf (v. l. n. r.): Michael Gierlich sorgte nicht nur für ein gutes Feuer im Holzofen in der Küche des siebenbürgisch-sächsischen Hauses aus Kleinschelken sondern machte nach Anweisungen von Elisabeth Rosenauer auch beim Wuzeln“ mit, ebenso ein lernbegieriger Junge und die Museografin Camelia Ștefan.
Foto: Beatrice UNGAR

Beim Herstellen von „Kartoffelwuzerln“ dient die Hand als Nudelwalker… Dabei hatten nicht nur die Neppendorferin Elisabeth Rosenauer Spaß sondern eine Menge Kinder, die nach und nach in dem Haus aus Kleinschelken eintrafen und mit oder ohne Schürze mitmachten beim Ausrollen der leckeren Mehlspeise aus Kartoffelteig. Dafür braucht es viel Mehl, so dass die kleinen Köchinnen und Köche bald recht gepudert aussahen. Ihrer Freude am Mitmachen tat das keinen Abbruch. Und schon beim Zusehen lief so mancher Mutter und so manchem Vater das Wasser in den Mund.Weiterlesen

Sibiu Guitar Meeting mit 443 Gitarren

Ausgabe Nr. 2633

443 Gitarren erklangen am Samstagabend im Hof des Brukenthalgymnasiums am Huetplatz.Es war das vierte Treffen der Gitarrenspieler, „Sibiu Guitar Meeting“, das diesmal am Wochenende vom 12. bis 14. Juli d. J. unter dem Motto „Revolutionen“ (Revoluții) stattfand und vom Kulturverein „Play“ organisiert wurde. Dafür waren Kinder und Erwachsene mit ihren Gitarren aus dem ganzen Land angereist, darunter auch eine große Gruppe Schüler von der Konrad Gündisch Schule aus Heltau. Freitag und Sonntag wurden Gitarren-Workshops organisiert und es fanden an mehreren Orten in Hermannstadt spontane Konzerte statt. Der Höhepunkt war das Konzert Manifest, das am Samstagabend auf dem Huetplatz veranstaltet wurde. Auf der großen Bühne traten Künstler wie Mircea Vintilă, Alin Dincă von „Trooper” und Paul Radu von „Antract” auf und sangen zusammen mit den angereisten Amateurmusikern 15 einstudierte Lieder, viele aus den 1990-er Jahren, die an die Revolution in Rumänien erinnerten, u.a.: „Let It Be“ (The Beatles) „I Want To Break Free“ (Queen), „Trebuie să crezi“ (Antract), „Vino Doamne“ (Valeriu Sterian), „Imnul Golanilor“ (Cristi Pațurcă) oder „Praf de stele“ (Vița de Vie). Die Stars waren allerdings die 443 großen und kleinen Gitarrenspieler, die man leider nicht so gut hören konnte, da von der Bühne aus die elektronisch verstärkten Instrumente viel lauter waren und die klassischen Gitarren übertönten. Denen, die mitgemacht haben, hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht.         

Foto: Cynthia PINTER

 

Drei Jurymitglieder konzertierten

25 Nachwuchspianisten aus neun Ländern beim 24. Filtsch-Festival

Ausgabe Nr. 2633

Die HDH-Vorsitzende Dagmar Zink Dusil und der Gewinner des Peter Szaunig-Preises, Eusebiu Thomas Florea.                       
Foto: Beatrice UNGAR

Drei Jurymitglieder erfreuten die Musikliebhaber im Rahmen der 24. Auflage des Carl Filtsch-Klavier-Interpretations- und Kompositionswettbewerbs, die vom 9. bis 14. Juli in Hermannstadt stattgefunden hat, mit zwei außerordentlichen Konzerten. Bei der Eröffnungszeremonie am Dienstag, den 9. Juli, gestalteten die Pianisten und Hochschulprofessoren Dan Grigore und Csiky Boldizsár einen Klavierabend zum Gedenken an den 2015 verstorbenen Pianisten Peter Szaunig, der gemeinsam mit Walther Krafft vom Münchener Musikseminar  diese Veranstaltung sozusagen aus der Taufe gehoben hatte.Weiterlesen

„Der größte Tag in meinem Leben“

Halep gewinnt als erste Rumänin in Wimbledon

Ausgabe Nr. 2633

Simona Halep mit dem „Rosewater Dish“, dem Silbernen Präsentierteller für Rosenwasser mit einem Durchmesser von 48 cm.
Foto: magnanews.ro

„Ich habe nie besser gespielt als heute“, sagte die sichtlich aufgeregte rumänische Tennisspielerin Simona Halep nachdem sie am Samstagnachmittag, dem 13. Juli, die Favoritin aus den USA, Serena Williams im Wimbledon-Finale besiegt hatte. Kaum zu glauben, aber wahr: Nach bloß 56 Minuten war das letzte Duell im Frauenturnier 2019 schon wieder beendet, 6:2 und 6:2 hatte Simona gewonnen, gegen eine überforderte Serena. „Ich kann es nicht in Worte fassen. Das ist der größte Tag in meinem Leben“, sagte die 27-jährige Überraschungssiegerin. Weiterlesen

Vor und nach der Therapie

Tag der Offenen Tür im Haus Nazareth

Ausgabe Nr. 2633

Dr. Holger Lux versammelte sich mit allen Beteiligten zu der offenen Therapiestunde im Garten des Therapiezentrums, um sich untereinander auszutauschen.                                             
Foto: Daniela ANDRĂȘESCU

Viele Gäste sowie zahlreiche ehemalige Patienten und ihre Familienangehörigen beteiligten sich am Samstag, dem 6. Juli, zum 24. Mal, am „Tag der Offenen Tür” im Haus „Nazareth“ in Kleinscheuern/Şura Mică. Weiterlesen

Ein Lichtstreif am Horizont?

Auftakt der Hinrunde in der ersten Fußballliga für den FC Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2633

Costel Enache, der neue Trainer des FC Hermannstadt.
Foto: Privat

Der FC Hermannstadt spielte seine erste Partie der gegenwärtigen Saison am Sonntag auswärts gegen das Team FCSB aus der Hauptstadt. Neu ist jedoch nicht nur die Saison, sondern auch der Trainer der Mannschaft: Costel Enache. Bereits im Vorfeld gab Enache, der das Kader ein wenig umgestellt hat, zu verstehen, die Welt solle keine Wunder erwarten. Am Ende ließ die Mannschaft jedoch einige interessante Eindrücke auf dem Rasen zurück.Weiterlesen

Harbachtal, Krautwinkel und Haferland

16 Studierende der HTF Luzern präsentierten Touristik-Konzepte für Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2633

Gruppenbild mit Studierenden und den beiden Dozenten, Werner Furer (1. Reihe, 1. v. r.) und Thomas Vaszary (1. Reihe, 1. v. l.) vor dem Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen.               
Foto: Beatrice UNGAR

Seit 2007 kommen Studierende der Höheren Fachschule für Tourismus Luzern (HFT) ein bis zweimal pro Jahr nach Siebenbürgen – auf eigene Kosten. In einer Intensivseminarwoche untersuchen sie seit einigen Jahren auch Kirchenburgen auf deren Potenzial für Marktnischen und eine sanfte Neupositionierung.Weiterlesen

Ort der Erholung und des Schaffens

Andrei Oțetea-Haus auf der Godia-Wiese endlich eröffnet

Ausgabe Nr. 2633

Gruppenbild der Teilnehmer an der feierlichen Eröffnung im geräumigen Innenhof des Anwesens.                                             
Foto: Beatrice UNGAR

Das Haus auf der Godia-Wiese in Sibiel hat dem 1894 in Sibiel geborenen und 1977 in Paris gestorbenen Historiker Andrei Oțetea, Professor und Mitglied der Rumänischen Akademie gehört. Seine Witwe hat es 1980 der Astra-Bibliothek gespendet, damit es Schriftstellern, Wissenschaftlern,  Künstlern u. a. als Ort der Einkehr, der Erholung und des Schaffens diene. Am 5. Juli wurde es nach langwierigen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten eröffnet.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2633

Bokor Bürgermeisterin ad interim; Rumänische Schlager; Modewoche in Hermannstadt; Piano Rocks im Thalia-Saal; Michelsberger Spaziergänge; Schutz gegen Stechmücken; Brunch in Kleinschelken; Filmmittwoch; Orgelsommer in Mediasch; Die 7. Haferland-Kulturwoche beginnt am 25. Juli; MORAVIA CANTAT auf Siebenbürgentournee;4. „Romaii Poesia”-Festival; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen