Ausgelacht von tanzenden Omas

Streiflichter vom 25. Hermannstädter Internationalen Theaterfestival

Ausgabe Nr. 2582

Interaktiv und mitreißend: Mit ihrer Show „Travelers“ bewiesen die Schauspielerinnen und Schauspieler vom Teatr Akt aus Warschau den zahlreichen Zuschauern aller Altersklassen in der Heltauergasse, dass eine Reise immer auch eine Zeitreise  ist…
Foto: Adi BULBOACĂ

Satte 12,9 Millionen Euro hat die diesjährige Auflage des Internationalen Theaterfestivals gekostet, um 700.000 Euro mehr als die vorige Auflage. 12.850.000 Lei umgerechnet (rund 2,9 Millionen Euro) sind öffentliche Gelder: acht Millionen Lei kamen von der Stadt Hermannstadt, vier vom Kulturministerium, 600.000 Lei vom Bildungsministerium und 250.000 Lei vom Rumänischen Kulturinstitut. Dazu kam das Geld für die Karten, über 17.000 wurden verkauft, mit Preisen zwischen 15 und 50 Lei. Das heißt, dass im Durchschnitt jedes Event 25.000 Euro gekostet hat, da 525 Events angemeldet waren. Dabei wurde zum Beispiel jede Ausstellung zehn Mal gezählt, wenn sie jeden Tag zu sehen war. Gezeigt wurden Theaterstücke in Sälen und auf den öffentlichen Plätzen, Tanzvorstellungen, Zirkusnummern, Ausstellungen, Konferenzen und sogar Live-Cooking-Shows.Weiterlesen

Schulkinder standen im Mittelpunkt

Tag der offenen Türen in der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Heltau

Ausgabe Nr. 2582

Außer der Stadtkantorin an der Orgel gestalteten auch die Gitarrengruppe der Viertklässler (unser Bild) unter Leitung von Lehrerin Adina Fülöp und der Kinderchor unter der Leitung von Lehrerin Mihaela Fülöp den musikalischen Rahmen des Schulabschlussgottesdienstes in der evangelischen Kirche.
Foto: Beatrice UNGAR

„Geschafft!“ lautete der Titel des Werkes von Markus Nickel, das Stadtkantorin Zsuzsánna Molnár  zum Auftakt des Schulabschlussgottesdienstes am 10. Juni in der evangelischen Kirche in Heltau auf der Orgel zu Gehör brachte. Der Titel passte zum Anlass. Obwohl noch eine Woche Schule bevorstand, feierten die Heltauer schon die kommenden Ferien.Weiterlesen

Singen und spielen

Generationenchortreffen 2018 in Malmkrog

Ausgabe Nr. 2582

Der Malmkroger Kirchenchor begrüßt die Sängerschar musikalisch vor der prächtigen und frisch herausgeputzten Kirche.
Foto: Steffen SCHLANDT

Beim Treffen der Chöre aus den Gemeinden der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien 2017 lud der Malmkroger Kirchenchor zum Chortreffen 2018 am 9. Juni d. J. ein. Damit sei ihm „ein großer Stein vom Herzen“ gefallen, sagt Musikwart Jürg Leutert, der im Folgenden kurz davon berichtet. Damals schwärmten immer noch viele ChorsängerInnen vom letzten Treffen dort vor ca. acht Jahren – ihre Erwartungen wurden mehr als erfüllt!Weiterlesen

Überzeugend authentisch

Persönliche Nachlese zum 25. Theaterfestival

Ausgabe Nr. 2582

Szene aus „CION: Requiem of Ravel´s Bolero“.
Foto: Sebastian MARCOVICI

Unter dem Gesichtspunkt, dass Theater die Kommunikation zwischen den Künstlern und dem Publikum über gesellschaftlich relevanten Themen ist und durchaus auch gesellschaftskritisch verstanden werden soll, hat das 25. Theaterfestival in Hermannstadt den Schreiber der Zeilen voll überzeugt. Der Beginn des Festivals war fulminant und hat auch schon die Richtung bestimmt. Weiterlesen

Vom Hobby zum Beruf

Interview mit dem Mühlbacher Produzenten Eduard Schneider

Ausgabe Nr. 2582

 

Eduard Schneider in seinem Studio mit der englischen Version seines von dem großen deutschen Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel stammenden Leitspruches: „Nichts wirklich Wichtiges ist ohne Leidenschaft erreicht worden“.                                                            
Foto: Werner FINK

Eduard Schneider kehrte gerade vom Golfplatz, wo er ein internationales Golfturnier gefilmt hatte,  zurück zu seinem Studio im Gebäude der ehemaligen Lederfabrik in Mühlbach. In der Hand schwang er eine teuere Phantom-Zeitlupenkamera, die er aus London für diesen Zweck gemietet hatte. Schneider ist ein Rückkehrer, der seit 1997 die Schneider Productionsin Mühlbach betreibt. Anfangs konzentrierte er sich auf die Musikbranche wo er, auch als „DJ Phantom“ bekannt, die rumänische Musikindustrie nach 1990 revolutioniert haben soll. Er produzierte über 60 Musikalben für die bekanntesten Plattenfirmen aus Rumänien. Später wechselte er zur Filmbranche. Einen Höhepunkt erreichte Schneider als Filmemacher,  als er das Musikvideo für das Lied „Playing with Fire“ produzierte, mit dem Paula Seling und Ovi im Rahmen des Liederwettbewerbs Eurovision Song Contest 2010 den dritten Platz errangen. Das Video selber wurde zum besten Musikvideo des Wettbewerbs erklärt. 2012 wurde Schneider auch zum Ehrenbürger der Stadt Mühlbach gekürt und  sogar von bekannten Firmen angesprochen, um für sie Markenbotschafter zu werden. Eduard Schneider gewährte HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Interview:  Weiterlesen

Kunst im Gepäckwagen

Junge Künstlerinnen stellen auf dem Flughafen aus

Ausgabe Nr. 2582

Premiere auf dem Hermannstädter Internationalen Flughafen: Unter dem Titel „Împreună-gemeinsam“ ist bis zum 15. September eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Deutschland und Rumänien zu sehen. Lesen Sie mehr dazu auf Seite I.Drei der sieben Künstlerinnen waren bei der Vernissage am 11. Juni dabei (vordere Reihe, v. l. n. r.): Agnes Mattis-Teutsch (Hermannstadt), Andreea Floreanu (Bukarest) und Wiebke Herrmann (Dresden). Hinter den Künstlerinnen stehen die Vertreter der Veranstalter (v. l. n. r.) : Gabriel Tischer, Vorsitzender des Verwaltungsrates, Konsul Hans Erich Tischler, der stellvertretende Kreisratsvorsitzende Marius Luca, Flughafen-Direktor Marius Ioan Gîrdea und Thomas Emmerling vom Kunsthaus 7B Michelsberg.    
Foto: Fred NUSS

Eine Flugzeit von eineinhalb Stunden verbindet Urgroßvater und Urenkelin, Hans Mattis-Teutsch (1884-1960) bzw. Agnes Mattis-Teutsch (1980). Gestern wurde nämlich in Wien in der Galerie des Rumänischen Kulturinstituts die Ausstellung „Hans Mattis-Teutsch. Ein rumänischer Künstler der europäischen Avantgarde“ eröffnet, die daselbst bis zum 3. August zu besichtigen ist. Am 11. Juni wurde im Terminal des Hermannstädter Internationalen Flughafens eine Ausstellung mit Werken junger Künstlerinnen aus Deutschland und Rumänien eröffnet und mit dabei ist Agnes Mattis-Teutsch.Weiterlesen

„Für uns ist diese Quelle hier elementar“

Beim DWS-Mitgliedertreffen stellte sich die Firma ODU vor

Ausgabe Nr. 2582

Im Sitz des DWS in der Fleischergasse/Mitropoliei 28 verfolgten die Anwesenden gespannt die Präsentation von ODU-Vertreter Robert Klemisch (stehend).                                                    
Foto: Werner FINK

Vergangenen Mittwoch fand das erste Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen nach den neuen Vorstandswahlen statt. Der neue Geschäftsführer des DWS, Paul Mezei,  stellte den neuen Vorstand vor. Im Rahmen des Treffens stellte Robert Klemisch die Firma ODU vor,die in Hermannstadt dabei ist, die Kapazitäten zu erweitern. Klemisch unterstrich die Wichtigkeit, dass das Problem der dualen Berufsausbildung gemeinsam angepackt werden müsse und erklärte sich bereit, dazu mehr beizutragen, vor allem den Bekanntheitsgrad dieses Systems in der Gesellschaft betreffend.Weiterlesen

Spannungsbogen zwischen Märchen und Wirklichkeit

Zur Premiere von „Eine Ziege, ein Wolf und drei sympathische Zicklein“ am Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2582

Die drei Zicklein wurden sehr glaubwürdig interpretiert von Andrei Hansel, Adrian Prohaska und Claudia Stühler (v. l. n. r.).    Foto: Cynthia PINTER

Das Theaterstück „Eine Ziege, ein Wolf und drei sympathische Zicklein“ ist eine moderne Neufassung des Märchens „Die Geiß mit den drei Geißlein“ des rumänischen Schriftstellers Ion Creangă (1875). Die etwas weniger grausame Inszenierung von Simona Vintilă, die am 4. Juni in Premiere am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche gezeigt wurde, ergreift mit einem sehr modernen Setting ihr junges Publikum zielgenau. So schaffen Computerspiele wie Minecraft, das Einkaufszentrum „Mall“ oder die Benutzung des Handys den Bezug zum 21. Jahrhundert sehr gut und erzeugen damit einen authentischen Spannungsbogen zwischen Märchen und Wirklichkeit. Weiterlesen

„Kein Selbstzweck“

10. Jubiläum der PASCH-Initiative gefeiert

Ausgabe Nr. 2582

Fachberaterin Birgit van der Leeden (links außen) und Konsul Hans Erich Tischler (2. v. l.) begrüßten die Gäste.                    
Foto: Beatrice UNGAR

Das zehnte Jubiläum der von dem damaligen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufenen Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (kurz: PASCH) feierten am Donnerstag der Vorwoche Vertreter aller PASCH-Schulen aus Siebenbürgen im Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2582

In eigener Sache

Da die Rumänische Post zum 1. Juni d. J. die Gebühren für die Auslandspost von 4 auf 5 Lei erhöht hat, bitten wir unsere Auslandsabonnenten um eine Nachzahlung von 23 Lei für das Jahr 2018. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.          

Die RedaktionWeiterlesen