Bald grüne Buslinie in der Altstadt

Das Hermannstädter Bürgermeisteramt hat E-Kleinbusse gekauft

Ausgabe Nr. 2707

Einen Vertrag für den Ankauf von fünf mit BMW-Elektromotoren ausgestatteten Kleinbussen hat Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor am Montag mit den Vertretern der Firmen SC Anadolu Automobil Rom SRL und SC Telelink Services România SRL unterzeichnet.Weiterlesen

Schnee auf der Hohen Rinne

Ausgabe Nr. 2707

Ausgiebig geschneit hat es auch auf der Hohen Rinne und Umgebung. Gestern wurden 72 cm auf dem Oncești-Gipfel gemessen. Die Skipisten in der Arena Platoș können Mittwoch, Freitag und Samstag auch nach Einbruch der Dämmerung genutzt werden. Der Andrang ist jeweils am Wochenende sehr groß. Nähere Auskünfte unter www.arenaplatos.ro. Unser Bild:  Die Muncel-Wiese am Sonntag.                                    Foto: Angelika BEER

 

Teilen macht Freude

Erste Bühnenpremiere des Jahres am Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2707

Mit „Kunterbunt“, einer Adaption des bekannten Kinderbuchs „Der Regenbogenfisch“ von Marcus Pfister, feierte die deutsche Abteilung am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche  Hermannstadt am vergangenen Samstag seine erste Bühnenpremiere im neuen Jahr 2021. Unser Bild: Die Schauspielerinnen Claudia Stühler (links) und Angela Paskuy (rechts) führten in voller Schnorchelmontur die Puppen hinter der für Rumänien neuartigen Pop-Up-Kulisse.                                    Foto: Cynthia PINTER

„Ich bin schön, so wunderschön! Und strahl‘ wie aus dem Ei gepellt!“. Eitelkeit kommt vor dem Fall, so auch in dem bekannten Kinderbuch „Der Regenbogenfisch“ des Schweizer Autors Marcus Pfister, dessen Geschichte von dem eingebildeten Regenbogenfisch, am Samstag, dem 23. Januar, auf der Bühne des Gong-Theaters für Kinder und Jugendliche in Hermannstadt, unter dem Titel „Kunterbunt“, Vorpremiere feierte. Regie führte Ana Crăciun Lambru. Das Theaterstück, das zugleich die erste Bühnenpremiere des Jahres 2021 darstellte, fand in deutscher Sprache mit rumänischer Übertitelung statt und hatte die Schauspielerinnen Angela Paskuy und Claudia Stühler als Hauptdarstellerinnen und Puppenspielerinnen.Weiterlesen

Tradition des Gedenkens fortgesetzt

Bildband mit Denkmälern und Gedenktafeln für Russlanddeportierte erschienen

Ausgabe Nr. 2707

Friedrich Philippi, Erwin Josef Ţigla: Denkmäler und Gedenktafeln für die im Januar 1945 in die Sowjetunion deportierten Rumäniendeutschen/Monumente și plăci comemorative pentru germanii din România deportaţi în ianuarie 1945 în Uniunea Sovietică, Bildband als 105. Buchveröffentlichung des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza”, „Banatul Montan”-Verlag, Reschitza, 2020, 232 Seiten, ISBN 978-606-9656-08-2

,,Es ist, angefangen von der äußeren Ausstattung, dem dokumentarisch so wichtigen Text  bis hin zu den wunderbaren Bildern, ein großartiges Werk“. So beschrieb Altbischof Christoph Klein den Bildband ,,Denkmäler und Gedenktafeln für die im Januar 1945 in die Sowjetunion deportierten Rumäniendeutschen“, der im Rahmen der in Reschitza organisierten Veranstaltungen zum 76. Jahrestag der Russlanddeportation am Dienstag, dem 26. Januar , online vorgestellt worden ist. ,,Schon Ende März 2019 richtete Erwin Josef Țigla, der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen, einen Aufruf an ‚die Foren der Deutschen in Rumänien, die deutschen kirchlichen Gemeinschaften in Rumänien und die Verbände der Rumäniendeutschen weltweit‘ zur Mitarbeit an einer zweiten Auflage des von ihm herausgegebenen und 2010 erschienenen Bildbandes zum selben Thema. Die dabei eingelaufenen 47 Beiträge mit Abbildungen von Denkmälern aus ebenso vielen Ortschaften konnten – zusätzlich zu den von uns erstellten – in diesen Bildband aufgenommen werden, der dadurch eine Gemeinschaftsarbeit wurde. Ein besonderer Dank gilt auch dem Ehepaar Crina und Dorin Dărăban aus Sathmar, welche fast alle Denkmäler in Nordsiebenbürgen und Ungarn dokumentiert haben!“ schreibt Landeskirchenkurator Friedrich Philippi in seinem Vorwort, das im Folgenden auszugsweise zu lesen ist:Weiterlesen

„Gott weiß mich hier“

Eginald Schlattner im Gespräch mit Radu Carp / Von Andreea DUMITRU

Ausgabe Nr. 2707

,,Gott weiß mich hier“. Radu Carp im Gespräch mit Eginald Schlattner. Aus dem Rumänischen übersetzt von Edith Konradt und überarbeitet von Eginald Schlattner, Pop-Verlag, Ludwigsburg 2020, 239 Seiten. ISBN: 978-3-86356-311-0

Ein Interviewband mit dem bekannten rumäniendeutschen Schriftsteller Eginald Schlattner ist Ende 2020 in der Reihe ,,Fragmentarium“ im Pop-Verlag Ludwigsburg erschienen. Es handelt sich um die Übersetzung der rumänischen Ausgabe „Dumnezeu mă vrea aici“, die 2018 im Beisein des Bukarester Politologen und Herausgebers Radu Carp in Hermannstadt vorgestellt wurde. Einleitend zu der damaligen Buchvorstellung präsentierte die Germanistin Dr. Andreea Dumitru-Iacob einige Fakten über den Pfarrer und Schriftsteller Schlattner und betonte am Ende ihres Vortrags, wie wichtig es sei, dass die rumäniendeutsche Literatur und die deutsche Minderheit aus Rumänien in den Fokus der rumänischen Leserinnen und Leser rücken. Man müsse in ganz Rumänien bekannt werden, weit über die Grenzen Siebenbürgens hinaus. Weiterlesen

Jugendarbeit gefördert

Mitgliederversammlung des Funkforums

Ausgabe Nr. 2707

Bildschirmfoto von der Online-Mitgliederversammlung (v. l. n. r., in der Leiste oben) : Siegfried Thiel (auch auf dem Bildschirm), Bianca Malin, Maria Gabriela Rist und Raluca Nelepcu.                     Foto: der Verfasser

Am vergangenen Freitag fand online die Mitgliederversammlung des Medienvereins Funkforum statt, dem „Zusammenschluss von Redakteuren deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa“. Der Vorsitzende Siegfried Thiel berichtete über die Aktivität des Vereins. Weiterhin wurden die zwei neuen Mitglieder Bianca Malin (Banater Zeitung) und Enkeloeda Eickhoff (ifa-Kulturmanagerin beim FunkForum) begrüßt. Geplant war auch ein Wahlgang, allerdings wurde dieser auf das nächste Treffen verschoben.Weiterlesen

Künstlerisches Lebensbild erster Klasse

Erinnerungen an den jüngst verstorbenen Universalkünstler Arik Brauer

Ausgabe Nr. 2707

Arik Brauer (1929-2021) bei der Eröffnung der Ausstellung ,,Arik Brauer und die Bibel“ in Wien, aus Anlass seines 80. Geburtstages vor seinem Gemälde ,,Elginat Egos“. Foto: Manfred WERNER

An seinem Haus in Israel ging ich all die Jahre vorbei und klopfte nie an. Auf der Wiese davor stehen die alten knorrigen Olivenbäume, die Blumen blühen im Frühjahr prächtig. Das Dorf ist Ein Hod, das Künstlerdorf, unweit von Haifa.  Marcel Iancu, der Dada-Künstler aus Bukarest und Paris, der sich bereits 1941 nach Palästina rettete, gründete 1953 das Künstlerdorf. Ach, ich begann mit dem Haus, an das ich nie geklopft habe. Es ist das Haus des Wiener Künstlers Arik Brauer. Sie alle kennen Arik Brauer, den Künstler vieler Genres aus Wien. Eine große Ausstellung, war 2019 zu seinem 90. Geburtstag, im Jüdischen Museum in Wien zu sehen. Ein künstlerisches Lebensbild erster Klasse wurde großartig kuratiert von Danielle Spera und Daniela Pscheiden.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2707

Vesper am Marientag

Hermannstadt. – Eine 30-minütige musikalische Vesper bietet der Hermannstädter Bachchor unter der Leitung von Stadtkantorin Brita Falch Leutert zum Tag der Darstellung Jesu (Marientag) am Dienstag, den 2. Februar, 18 Uhr, in der evangelischen Stadtpfarrkirche. Zu Gehör kommen Lieder englischer Komponisten des 19. Jahrhunderts. Liturgin ist Pfarrerin Gunda Wittich. (BU)Weiterlesen

Hermannstadt wählen

Ausgabe Nr. 2706

Hermannstadt hat sich auch in diesem Jahr beworben und wurde wieder nominiert, an dem Wettbewerb „Die 20 besten europäischen Reiseziele” teilzunehmen. Organisiert wird der Wettbewerb von der Webseite für Kultur und Tourismus „European Best Destination”, mit dem Sitz in Brüssel. Hermannstadt muss sich u. a. gegen Wien, Florenz, Paris, Rom, Lofoten, Cornwall und Tübingen durchsetzen. 2020 hat Colmar/Frankreich gewonnen, Hermannstadt belegte den sechsten Platz. Abgestimmt werden kann bis zum 10. Februar unter www.vote.ebdest.in   (von einer IP-Adresse/eine Stimme/24 Stunden).