Grünanlagen, grüne Route und Sport

Zwei Ereignisse im Hermannstädter Rathaus am Großen Ring

Ausgabe Nr. 2662

Zum besten Trainer des Jahres gekürt wurde Dan Fleșeriu von der Herrenmannschaft des Basketballklubs BC CSU Sibiu (mit Urkunde). Bürgermeisterin Astrid Fodor (2. v. r.) freut sich mit ihm und dem Team.   Foto: Werner FINK

Vergangenen Donnerstag unterzeichneten Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und Simion Crețu, Direktor der Agentur für Regionale Entwicklung Mitte (ADR Centru) den Vertrag zur Finanzierung einer „grünen“ Buslinie in der Altstadt Hermannstadts sowie die Anlegung eines neuen  Parks in dem Wohngebiet Tilișca. Weiterlesen

Mit Kraft in Rosenau

Skispringen-WM in Rosenau stattgefunden

Ausgabe Nr. 2662

Auf das Siegertreppchen stiegen (v. l. n. r.) Karl Geiger (Platz 2), Stefan Kraft (1. Platz) und Constantin Schmid (3. Platz).   Foto: Ski Rasnov

„Es ist ein historischer Moment, ein Traum ist wahrgeworden. Was in Rosenau passiert, ist vergleichbar mit einem Grand Slam im Tennis“, sagte Sportkommentator Ion Sorin Hobana während der Live-Übertragung auf TVR 2 der Weltmeisteretappe Nummer 28 im Skispringen der Herren, die zum ersten Mal in Rosenau/Râșnov am Freitag und Samstag (21. und 22. Februar) stattgefunden hat. Damit ist Rumänien das Gastgeberland Nummer 21 des Skispringen-Weltcups. Auf dem Mühlengrund/Valea Cărbunării wimmelte es von Stars aus der Welt des Skispringens, neun der zehn weltbesten Sportler beteiligten sich am Wettbewerb. Sieger der Rosenauer WM-Etappe wurde der Österreicher Stefan Kraft, der zusammen mit Gregor Schlierenzauer und Constantin Schmid den Schanzenrekord auf 103 Metern festlegte.Weiterlesen

Eine alte Tradition

Zum 50. Mal Weltgebetstag in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2662

Diese von Sunhild Galter, der Vorsitzenden der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, gestaltete Weltgebetstagskerze wird den Altar beim WGT-Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Neppendorf schmücken, der ab 15 Uhr im Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen stattfindet.                        Foto: Beatrice UNGAR

Unter dem Motto „Steh auf und geh!“ wird am 6. März 2020 der Weltgebetstag der Frauen begangen. In Hermannstadt lädt dazu ein Team Ehrenamtlicher um 17 Uhr in die Johanniskirche ein. Hier findet der Gottesdienst in deutscher Sprache statt; am selben Nachmittag wird in der römisch-katholischen Kirche ein ökumenischer Gottesdienst in ungarischer Sprache gefeiert. Parallel zum Gebet in der Johanniskirche wird für die Kinder ein Kinder-Weltgebetstag im Terrassensaal des Teutsch-Hauses angeboten.Weiterlesen

„Ein Raum nur für uns”

Beatrice Ungar sprach über die deutschsprachige Presse

Ausgabe Nr. 2662

Beatrice Ungar (stehend) und Ioana Andreea Göllner (1. v. r.) beim Frauensalon am Dienstag.                                     Foto: die Verfasserin

Beim vierten Treffen des Frauensalons in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) sprach Beatrice Ungar, die Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, über die deutschsprachige Presse in Rumänien.Weiterlesen

Fünf Streicher und eine Sinfonie

Das Ensemble Wiener Kammersymphonie gastierte in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2662

Die Fünf von dem Ensemble Wiener Kammersymphonie (v. l. n. r.): Mátyás András, Lukas Medlam, Nebojsa Bekcic, Damian Posse und Sergio Mastro begeisterten das Hermannstädter Publikum.               Foto: die Verfasserin

Im Mozartjahr 2006 gegründet und im Beethovenjahr 2020 zum ersten Mal in Hermannstadt war das Ensemble Wiener Kammersymphonie am Samstag mit einem von dem Österreichischen Kulturforum geförderten Konzert auf der Bühne des Thalia-Saals zu Gast. Das Streicherquintett machte seinem Namen Ehre, indem es zwei für große Orchester komponierte Werke von Ludwig van Beethoven – die Ouvertüre der Oper ,,Coriolan“ und die 8. Sinfonie – interpretierte aber auch zwei Werke österreichischer Komponisten der Gegenwart, Johanna Doderer bzw.  Stefan Pelzl.Weiterlesen

Ein Pionier in Rumänien

Der Unternehmer Michael Kothen feierte am 20. Februar seinen 60. Geburtstag

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Michael Kothen ließ es sich nicht nehmen, auch bei seiner Geburtstagsparty als DJ für gute Stimmung zu sorgen.                    Foto: Beatrice UNGAR

Als Ende der 1980er Jahre die Versorgungslage in Rumänien endgültig zusammengebrochen war, fanden sich einige Menschen aus dem Ausland, die mit den allernotwendigsten Dingen, wie Medikamente, Babynahrung usw., versehen, als Touristen getarnt hierher reisten, um zu helfen.

Einer von ihnen war auch Michael Kothen, der zusammen mit einigen Helfern aus seiner damaligen Kirchengemeinde Obertshausen bei Frankfurt im Winter 1988 zum ersten Mal nach Rumänien kam. Er lernte dabei Leute kennen, die zu Freunden wurden, auch die siebenbürgische Landschaft tat es ihm an. Weiterlesen

Industrie 4.0 – eine große Chance

Streiflichter vom zweiten DWS-Mitgliedertreffen in diesem Jahr

Ausgabe Nr. 2662

Werner Braun, der Geschäftsführer des Deutschen Wirtschaftsclubs Kronstadt (DWK) bei seiner Präsentation.                             Foto: der Verfasser

Am vergangenen Mittwoch fand das zweite Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) in diesem Jahr statt, wobei es wieder interessante Vorträge zu verschiedenen Themen gab. Cristian Lupeș, der neue Manager der Hermannstädter Staatsphilharmonie stellte seine Vorhaben vor, Rafael Mahl sprach über die private Charlotte Dietrich-Schule, die Neumitglieder Mihai Viorel Helju Geschäftführer und Eigentümer von Optima Real Estate Investment sowie Sebastian Baier, Geschäftsführer von re7consulting, stellten die Firmen, die sie vertraten, vor. Als Gast dabei war dieses Mal auch Werner Braun, Vorsitzender des Deutschen Wirtschaftsclubs Kronstadt (DWK), der auf das Thema Industrie 4.0 einging. Zu diesem Thema wird nämlich eine Karawane veranstaltet, in deren Rahmen am 26. März eine Konferenz auch in Hermannstadt stattfinden wird. Industrie 4.0 sei eine große Chance, da gute IT-Infrastruktur, gutes IT-Know-how vorhanden seien, andererseits werde es durch die steigenden Gehälter immer schwieriger für Unternehmen.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2662

Tourist war nicht infiziert; Gottesdienst am Buleasee; Vortrag ,,Christus-Bilder“; Alexander von Humboldt-Nachwuchspreis; Preis für Solidarität; FITS-Dialog; Konzert mit 3 Sud Est; Wettbewerb des Konsulats; Schreibwettbewerb; Lesung in Marburg; Tag der Offenen Tür im Forumshaus; Abgabetermin 25. Mai; Straßen asphaltiert; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

 

Tourist war nicht infiziert

Hermannstadt. – Ein italienischer Staatsbürger wurde am Montag am Hermannstädter Flughafen in die Notaufnahme überwiesen, nachdem er gemeldet hatte, er habe Fieber. Der Mann wurde mit 37,2 Grad Celsius Fieber isoliert und ins Krankenhaus eingewiesen. Der Flughafen wurde am Abend desinfiziert. Nach Blutanalysen, die in Temeswar durchgeführt wurden, meldeten Vertreter des Kreiskrankenhauses Hermannstadt, dass der Mann nicht mit dem 2019-nCoV infiziert ist, er werde voraussichtlich am Tag danach entlassen.

Die „Gruppe für strategische Kommunikation” in Bukarest meldete, dass bis zum 26. Februar in Rumänien keine Coronavirus-Erkrankungen registriert wurden. 26 Personen befinden sich in Quarantäne und 2.077 werden in ihrer Wohnung monitorisiert. In den letzten 24 Stunden wurden 137 Notrufe bezüglich Coronavirus-Verdacht registriert, die meisten davon (44) in Bukarest.

In den in Italien am stärksten betroffenen Gebieten Lombardei und Venetien leben 200.000 bzw. 120.000 Rumänen. (RS)Weiterlesen