Hermannstadt setzt auf Bildung

Stipendienbeträge erhöht, Baustellen wieder eröffnet, neue Agenda
Ausgabe Nr. 2711

Im letzten Jahr wurde die Stadtmauer an der Unteren und Oberen Promenade rundum saniert: Das beschädigte Mauerwerk wurde ersetzt, die Mauerwerkskronen erneuert, die Fassaden der Wehrmauern und der Wehrtürme in der Harteneckgasse repariert, die Belüftung der Türme gewährleistet, Wasserschäden bekämpft und die in Mitleidenschaft gezogenen Bestandteile aus Stein und die Gitter erneuert. Unser Bild: Ausgebessert wurden zudem die Pfeiler der Zufahrt in der Reissenfelsgasse/Gheorghe Lazăr. Foto: Beatrice UNGAR

Hermannstadt setzt auf Bildung: Die Stipendien für Schüler erhöhen soll der Stadtrat auf Vorschlag von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor. Der diesbezügliche Beschlussentwurf stand gestern auf der Tagesordnung der Stadtratsitzung. Desgleichen soll es in diesem Jahr eine neue Agenda geben, die Zuschüsse für Projekte im Bereich Bildung vorsieht. Dafür sind 300.000 Lei veranschlagt. Weiterlesen

Palmitzker seng erwacht

Ausgabe Nr. 2711

Die Palmkätzchen sind da, auf unserem Bild am Ufer des Sees im Freilichtmuseum im Jungen Wald. Dazu passt das siebenbürgisch-sächsische  ,,Gangeliedchen“ (,,Jungenliedchen“) von Grete Lienert-Zultner, in dem es u. a. heißt: ,,Det Frähjohr kitt än de Wegden,/na zähmer Flircher schnedgen/aft Feeld un de Bach, än de Bäsch./Palmitzker seng erwacht vum Driemen…“ (Das Frühjahr kommt in die Weiden,/nun gehn wir Flöten schneiden/auf das Feld, an den Bach, in den Wald./Palmkätzchen sind aus dem Traum erwacht…).                                  Foto: Beatrice UNGAR

,,Wir sind Gottes bunte Welt“

Studientag zum Weltgebetstag 2021 im Terrassensaal des Teutsch-Hauses

Ausgabe Nr. 2711

Gerhild Rudolf (stehend) begrüßt die Teilnehmenden im Terrassensaal des Teutsch-Hauses, wo noch bis 3. März Stefan Jammers Ausstellung zu sehen ist. Foto: die Verfasserin

Auf eine aus Kokosfasern geflochtenen Matte hatte Gerhild Rudolf, die Gastgeberin und Moderatorin des knapp zweistündigen Studientages zum Weltgebetstag 2021, einige Gegenstände und Früchte gelegt, die eine Verbindung herstellen sollten zu dem diesjährigen Weltgebetstagsland, dem Südseeinselstaat Vanuatu.Weiterlesen

„Die Erfindung des Countdowns“

Gedanken beim Lesen von Daniel Mellems Oberth-Roman / Von Hansotto DROTLOFF

Ausgabe Nr. 2711

Die Familie von Hermann Oberth 1936, vermutlich im Garten des Mediascher Hauses: Ilse, Mathilde (Tilla), Adolf, Erna, Hermann und Julius (v. l.).                              Foto: Archiv Heimatgemeinschaft Mediasch

Über Hermann Oberth, den 1894 in Hermannstadt geborenen und 1989 in Nürnberg verstorbenen genialen Erfinder und Raumfahrtpionier ist schon seit längerer Zeit kaum mehr geschrieben worden. Zu wenig vielleicht, wie man nicht nur aus dem medialen Echo auf Daniel Mellems Ende des vergangenen Jahres erschienenen Oberth-Roman „Die Erfindung des Countdowns“ schließen kann.

Wer kennt ihn heute noch, wer spricht sechs Jahrzehnte nach „Sputnik“ und fünf Jahrzehnte nach der Mondlandung noch von dem Mann, den man ehrfürchtig „Vater der Weltraumfahrt“ nennt? Weiterlesen

Ein Novum für die Tier-Neurologie

Tierarzt Dr. Nicolae Coldea hat erste Doktorarbeit in diesem Bereich geschrieben

Ausgabe Nr. 2711

Auf eine Live-Verteidigung musste Dr. Nicolae Coldea (oben links) verzichten, die Kommission war online zugeschaltet.                          Foto: die Verfasserin

Es gibt keine größere Sünde, als auf der Welt gewesen zu sein und keine Spur hinterlassen zu haben, erklärte ein Mönch in einer TV-Sendung. Auf diese Aussage hin beschloss der Hermannstädter Tierarzt Dr. Nicolae Coldea, seinen Doktor zu machen. Wie der Mönch hieß, weiß er nicht mehr, seinen Doktortitel hat er aber Ende Januar d. J. mit Sehr gut erhalten und die Tiere und Tierhalter in der Stadt haben auch etwas davon: Den ersten Arzt in Rumänien, der in der Tier-Neurologie promovierte und eines der maximal drei Hörtestgeräte landesweit.  Weiterlesen

Berliner Filmfestspiele

Ausgabe Nr. 2711

Der neueste Spielfilm von Radu Jude – ,,Babardeală cu bucluc sau porno balamuc“ (Bad Luck Banging or Loony Porn, Koproduktion Rumänien/Luxemburg/Kroatien/Tschechische Republik, zu Deutsch: ,,Pech beim Vögeln oder Porno-Irrsinn“) – wurde für den Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele 2021 ausgewählt, die vom 1. bis 5. März d. J. bzw. vom 9. bis 20. Juni d. J. stattfinden. Der Film mit der 27-jährigen Schauspielerin vom Jüdischen Theater Bukarest, Katia Pascariu (unser Bild), in der Hauptrolle, wird in Weltpremiere  gezeigt. Vom 9. bis 20. Juni kann das Berlinale-Publikum beim Summer Special in zahlreichen Kinovorführungen einen Großteil der Filmauswahl aller Sektionen in Anwesenheit der Filmschaffenden erleben.

Informationen unter https://www.berlinale.de/de/programm/ticket-info/ticket-info.html                                Foto: ROLLERCOASTER PR

Generalprobe für Ski-WM

2. Weltcup-Skispringen in Rosenau/Râșnov

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Ryoyu Kobayashi siegte im Herren-Einzel. Foto: skispringen.com

Das Springen der Damen in Rosenau/Râșnov hat am 18. Februar und damit als erstes des langen gemeinsamen Wochenendes von Damen und Herren stattgefunden. Der rumänische Ausrichter organisierte zudem ein weiteres Damen-, sowie ein Herren-Einzel- und das erste Mixed-Team-Springen im Rahmen des Weltcups seit Dezember 2013. Der Wettbewerb auf der Hillsize 97-Anlage in Rosenau war der einzige Normalschanzen-Weltcup in dieser Saison und folglich eine Generalprobe für die Nordische Ski-WM, die seit Dienstag in Oberstdorf ausgetragen wird.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2711

FITS 2021 off- und online

Hermannstadt. – Das 28. Hermannstädter Internationale Theaterfestival (FITS) steht unter dem Motto „Wir bauen die Hoffnung gemeinsam auf” („Construim speranța împreună”) und wird vom 11. bis 20. Juni d. J. sowohl offline als auch online stattfinden, gaben die Veranstalter bekannt. (BU)

 

Heimattag 2021: ,,Ein stolzes Jubiläum“

   München. – Der Heimattag der Siebenbürger Sachsen, der seit 1951 traditionell in Dinkelsbühl stattfindet, wird zu Pfingsten 2021 in einem Online-Format gefeiert, hat der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland in seiner Online-Sitzung beschlossen.

Der Bundesvorsitzende Rainer Lehni erklärte, dass angesichts der Pandemielage das Abhalten eines Heimattages am Pfingstwochenende vom 21. bis 24. Mai d. J. in Dinkelsbühl nicht realistisch sei. Man könne allenfalls einen „kleinen“ Heimattag in der Stadt an der Pegnitz zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr in Erwägung ziehen, sollte es die Situation zulassen.Weiterlesen