Kuchen, Kaffee und Musik

Streiflichter aus der Adventszeit in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2605

Auch in diesem Jahr waren die Lebkuchen der Renner beim Basar der Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenkreises, der ausnahmsweise an einem Dienstag, dem 4. Dezember, im Spiegelsaal des DFDH stattgefunden hat.                                                 
Foto: Fred NUSS

Adventsbasare, Adventsfeiern und Adventsbegegnungen, Wohltätigkeitsveranstaltungen aller Art und Konzerte prägen die Tage und Abende vor Weihnachten auch in Hermannstadt. Den Reigen der adventlichen Veranstaltungen im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums eröffneten die Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenvereins und ihre Gäste am Dienstag, dem 4. Dezember, mit dem traditionellen Adventsbasar.

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Auf Spenden angewiesen

Das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins

Ausgabe Nr. 2605

Zur „Botschafterin Hermannstadts“ gekürt wurde vor kurzem im Rahmen einer Feierlichkeit im Innenhof des Rathauses am Großen Ring die Leiterin der Einrichtungen des Dr. Carl Wolff-Vereins, Ortrun Rhein. Die Auszeichnung vergibt der Hermannstädter Verschönerungsverein AIOS, vertreten durch Tudor Popa (links), überreicht hat sie Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (rechts) an Ortrun Rhein (Bildmitte).           
Foto: Beatrice UNGAR

Eine echte Familie seien die drei vom Dr. Carl Wolff-Verein in Hermannstadt betriebenen Einrichtungen auf dem Gelände des 1994 eröffneten Dr. Carl Wolff-Altenheims inzwischen geworden. 2006 war das Hospiz für Erwachsene dazu gekommen, seit 2016 das Kinderhospiz. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims stricken z. B. fleißig Decken für die Kinder und bei jedem Anlass sammeln sie Spenden für das Kinderhospiz. Dafür gibt es eine mit einer Sonnenblume geschmückte Spendenbox, die herumgereicht wird. Dies und vieles mehr konnten die Journalisten bei der Pressekonferenz erfahren, zu der Ortrun Rhein, die Leiterin der Einrichtungen, am Dienstag ins Kindeshospiz eingeladen hatte. Weiterlesen

Mitternachtsmesse am Nachmittag

Streiflichter von einem musikalischen Sonntag im Advent in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2605

Minutenlangen Stehapplaus gab es nach beiden Aufführungen des Weihnachtskonzertes des Hermannstädter Bachchores in der reformierten Kirche. Musikwart Jürg Leutert (rechts außen) freute sich mit den Musikerinnen und Musikern mit, die unter seiner Leitung aufgetreten waren.                  Foto: Fred NUSS

Am Sonntag gab es eine Premiere für den Hermannstädter Bachchor: Zum ersten Mal fand das  von diesem Klangkörper gestaltete Weihnachtskonzert in der reformierten Kirche in der Fleischergasse statt. „Wenn es Ihnen so gut gefallen hat, kommen Sie um 18 Uhr auch zu der zweiten Aufführung“, sagte Musikwart Jürg Leutert, der die Gesamtleitung innehatte, weil der Applaus nach dem Konzert um 16 Uhr nicht enden wollte. Freude hatten auch die Chormitglieder, die Solistinnen und die Instrumentalisten aus Hermannstadt, Klausenburg und Kronstadt, die an diesem Tag gleich zwei Aufführungen erfolgreich absolvieren konnten.

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Kulturlandschaft und soziales Engagement

Das Harbachtal als Thema der letzten Hermannstädter Gespräche

Ausgabe Nr. 2605

Im Gespräch mit Ruth István (am Mikrofon) waren Joachim Cotaru, Magdalena Binder und Mathieu Fevry (v. l. n. r.).    
Foto: Cynthia PINTER

„Junges Harbachtal. Facetten einer unentdeckten Landschaft“ war das Thema der letzten „Hermannstädter Gespräche” in diesem Jahr, die am Dienstag, dem 11. Dezember im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums stattgefunden haben. Eingeladen waren Magdalena Binder, Kulturassistentin beim Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Joachim Cotaru, vom Verein „Hosman Durabil“ und Mathieu Fevry, vom Pfadfinderzentrum in Leschkirch. Die Moderation übernahm Ruth István, Referentin für Fachtourismus und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung „Kirchenburgen”.Weiterlesen

Frisch und fruchtig

Das Eishotel am Buleasee wird gerade gebaut

Ausgabe Nr. 2605

Vor knapp einer Woche haben die Arbeiten an dem 14. Eishotel am Buleasee begonnen.                                                                        Foto: hotelofice.ro

„Qualität ist unser schönster Duft“ lautet das Motto der Designerin Astrid Friedrich, die für die  vierzehnte Saison des Eishotels am Buleasee ein neues Parfüm kreiert hat. Es trägt den Namen des diesjährigen Eishotels „Frozen Love“ und es gibt eines für Damen und eines für Herren. Zu kaufen wird es das Parfüm bei dem Eishotel geben. Aber wer neugierig ist, kann es schon jetzt probieren und kaufen, und zwar in der Schiller-Buchhandlung am Großen Ring. Online-Bestellungen sind unter www.perfume-mydesign.de möglich.Weiterlesen

„Zwischen Auftrag und Unabhängigkeit”

Tagung für deutschsprachige Medien der Deutschen Gesellschaft e. V.in Berlin

Ausgabe Nr. 2605

Björn Akstinat.
Foto: Deutsche Gesellschaft e. V.

Unter dem Titel „Zwischen Auftrag und Unabhängigkeit“ fand die Tagung für deutschsprachige Medien im Östlichen Europa Ende November in Berlin statt. Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft e. V. trafen sich rund 25 Journalisten der deutschsprachigen Presse außerhalb Deutschlands, gefördert wurde das zweitägige Projekt vom Auswärtigen Amt. Weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch zum 70.!

Ausgabe Nr. 2605

Der Künstler Michael Lassel feiert am 19. Dezember seinen 70. Geburtstag. Dazu gratuliert auch die Hermannstädter Zeitung ganz herzlich. Michael Lassel ist in Ludwigsdorf/Logig in Nordsiebenbürgen geboren und studierte an der Kunstakademie Bukarest. Danach unterrichtete er an der Bergschule in Schäßburg und wanderte 1986 mit der Familie nach Deutschland aus, wo er seither als freischaffender Kunstmaler in Fürth tätig ist. In Hermannstadt eröffnete Lassel im August 2017 seine erste Ausstellung im Brukenthalmuseum, die für Aufsehen gesorgt hat und schenkte dem Museum vor kurzem als Dank eines seiner unverwechselbaren Bilder. 

Foto: Josef BALAZS

 

„Das Leben schreibt die grausamsten Geschichten”

Gespräch mit Journalist und Autor Ulrich Behmann im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2605

Ulrich Behmann (2. v. r.) nach der Lesung, zusammen mit Moderatorin Beatrice Ungar (1. v. r.) und einigen Lesern.       
Foto: Claudia Behmann

Ulrich Behmann, Chefreporter bei der Deister- und Weserzeitung (Dewezet.de) in Hameln, hat vergangenen Freitag im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt aus seinem ersten Roman „Novemberwut: Der Fall Kader K. – ein Verbrechen, das die Welt erschüttert hat” gelesen. Bei der Lesung dabei war auch Ehefrau Claudia Behmann, die zusammen mit dem Journalisten seit über zehn Jahren den gemeinnützigen und mildtätigen Verein „Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe e. V.” leitet. Der Abend im Kulturzentrum wurde sehr interessant, da die Lesung eher ein tolles Gespräch zwischen Autor und Zuhörern wurde; spannend und sehr genau berichtete der Autor im Buch und live über diesen Fall: Kader K., eine Frau aus Deutschland mit kurdischen Wurzeln, überlebt die grausame Attacke ihres Ex-Mannes – ebenfalls mit kurdischen Wurzeln -, der mehrmals mit dem Messer auf sie einsticht, mit einer Axt schlägt und dann an sein Auto bindet und durch die Straßen von Hameln schleift, während ihr gemeinsamer Sohn im Kinderstuhl im Auto sitzt.

Das Buch kann in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé gekauft werden, zur Zeit wird es vom Schiller-Verlag auch ins Rumänische übersetzt. Über den dramatischen Fall, der im Jahr 2016 Schlagzeilen gemacht hat, aber auch über seinen ersten Aufenthalt in Rumänien im Januar 1990 sprach Ulrich Behman mit Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

„Für mich ist es ein Seelenprojekt“

„Caravana Gypsy Jazz“ gab den Startschuss für ein Romabildungsprojekt

Ausgabe Nr. 2605

Teresa Leonhard, Emanuel Mario Bebe, „Vater“ Ognian Chobanov und Pfarrer Alexandru Ioniță bei der Vorstellung der Band (v. l. n. r.).
Foto: Werner FINK

„Djelem djelem lungone dromensa, maladilem bachtale romenza“, erklang eine Version des Liedes, das zugleich auch als die internationale Hymne der Roma gilt am vergangenen Donnerstag im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums.  Genau am Nikolaustag hatte nämlich die „Caravana Gypsy Jazz” zum ersten offiziellen Konzert eingeladen. Das Ensemble „Caravana Gypsy Jazz”, das aus sieben jungen ambitionierten Musikern  besteht, ist gleichzeitig aber auch ein Bildungsprojekt, durch das jungen Menschen, die aus benachteiligten Verhältnissen kommen, eine Perspektive geboten werden soll, indem die Ensemblemitglieder diesen Musikunterricht anbieten. Initiator des Projektes ist der 1996 in Bukarest geborene Emanuel Mario Bebe, der selber im Kinderheim aufgewachsen ist und es als sein „Seelenprojekt” bezeichnet.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2605

 

Eine der coolsten Destinationen; Buchvorstellung; Weihnachtsmusical; Weihnachtsmärkte; EAS-Mitgliederversammlung; Filmabend im Bischofspalais; Basar an der Brukenthalschule; „Barfuß im Amazonas“; Silversterparty im Forum; Einsendetermin verlängert, Gesprächsreihe; 500 Euro-Stipendium; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen