Für ein tatsächlich geeintes Europa

Hermannstädter Germanistik-Studierende bei Jugendbegegnung in Kreisau

Ausgabe Nr. 2603

Andreea Puchianu und Tea Aron (stehend) bei der Präsentation zur Migration in Rumänien.                                              
Foto: Dietrich GALTER

Eine fünfköpfige Studentinnengruppe der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt, begleitet von ihrer Dozentin Sunhild Galter, nahm vom 5. bis 9. November d. J. in Kreisau/Krzyzowa in Polen an einem Jugendbegegnungsprojekt zum Thema Migration teil. Nicht nur die beteiligten Studentinnen, auch die Kolleginnen und Kollegen von der Germanistik fragten: Wieso wir? Was haben wir denn für eine Verbindung zu Polen? Nun, das ist schnell erklärt: 2017 wurde zwischen dem Institut für Germanistik der Jagiellonen-Universität Krakau, eine der ältesten in Europa, und der Lucian-Blaga-Universität aus Hermannstadt eine Erasmus-Partnerschaft eingegangen, man besuchte sich und als die Krakauer Germanistik sich zusammen mit der berufsbildenden Alice-Salomon-Schule aus Hannover für das oben genannte Projekt bewarb, nahm sie dankenswerterweise auch ihr rumänisches Partnerinstitut mit ins Boot.Weiterlesen

„Vom Traum zur Wirklichkeit”

Internationales Deutschsprachiges Studententheatertreffen in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2598

Gruppenbild nach der letzten Aufführung des Studententheatertreffens.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Unter dem Motto „Vom Traum zur Wirklichkeit” kamen in Klausenburg vom 7. bis 12. Oktober Studierende aus Rumänien, Deutschland, Serbien und Kroatien zusammen, um bei der ersten Auflage des Internationalen Deutschsprachigen Studententheatertreffens teilzunehmen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der deutschen Studienrichtung des Departements für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache  der Babeş-Bolyai-Universität.Weiterlesen

Nicht nur für Erwachsene

2596

 

Streiflichter vom 17. Sibiu Opera Festival

Die 17. Auflage des Hermannstädter Opernfestivals fand vom 9. bis 28. September statt. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 5. Unser Bild: Das Ballettensemble der Komischen Oper für Kinder aus Bukarest bot am 23. September gleich zwei Vorstellungen mit „Don Quijote“ im Radu Stanca-Nationaltheater. Foto: Fred NUSS

Opern und Operetten, eine Ballettaufführung, Chorkonzerte und vieles andere mehr standen auf dem Programm der 17. Auflage des Hermannstädter Opernfestivals (Sibiu Opera Festival), das in diesem Jahr vom 9. bis 28. September von der Hermannstädter Staatsphilharmonie organisiert worden ist. Weiterlesen

Neues Schuljahr – alte Krankheit

2595

Pressekonferenz des DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganţ in Hermannstadt

 

Pressekonferenz mit DFDR-Abgeordneter Ovidiu Gant. Foto: Ruxandra Stanescu

Über die Probleme der Schule, die folgende Parlamentszeit, die wiederholten Attacken der rumänischen Regierung auf die deutsche Minderheit und die kommente sprach DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț am Freitag mit der Hermannstädter Presse.

 Weiterlesen

Runder Geburtstag

2595

Seinen 80. Geburtstag feierte am Montag, dem 24. September der verdiente Hermannstädter Germanist Prof. Dr. Gerhard Konnerth (Bildmitte) mit mehr als 150 Gästen im Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen. Die HZ-Redaktion schließt sich den Gratulanten an.                  Foto: Beatrice UNGAR

Des Meeres und der Liebe Wellen

2595

Die Wiederentdeckung des Eduard von Keyserling (1855-1918)

Eduard von Keyserling 1905/1906.
Foto: Philipp KESTER

Einen Schriftsteller gilt es zu preisen, der wie kein anderer die Stimmung des Fin de siècle und der Décadence einzufangen verstand: Eduard von Keyserling, der vor heute 100 Jahren am 28. September 1918 starb, gilt als einer der wenigen literarischen Impressionisten der deutschen Literatur um 1900. Seine Bücher sind ein ahnungsvoller Abgesang auf den baltendeutschen Adel, der nach den politischen Ereignissen des Ersten Weltkriegs und in den Wirren der Russischen Revolution von 1917 unterging. – Seit Mitte der 1990er Jahre werden seine Bücher neu publiziert, vor allem im Manesse-Verlag (Zürich), der ihn zum 100.Geb. mit dem Band „Landpartie“ ehrt, der sämtliche Erzählungen enthält.

Weiterlesen

Grenzenlos absurd und komisch

2594

Premiere mit Ödön von Horváths „Hin und her“ am Radu Stanca-Nationaltheater

An die Grenzen seiner Geduld gebracht, hat Ferdinand Havlicek (Daniel Bucher, Bildmitte) das Privileg, sich die Ministerpräsidenten – X (Anca Cipariu, links) und Y (Fabiola Petri, rechts) der beiden Länder zu schnappen, die ihn nicht haben wollen. Foto: Fred NUSS

Grenzenlos absurd und komisch zugleich, so könnte eine Kurbeschreibung des Stückes Hin und her“ lauten, das der Schriftsteller Ödön von Horváth 1933 zunächst unter dem Arbeitstitel „Die Brücke“ geschrieben und es als Posse in zwei Teilen“ bezeichnet hatte. Die Uraufführung fand 13. Dezember 1934 im Schauspielhaus Zürich statt. Das Stück trägt autobiografische Züge, denn Horváth galt ab 1933 in Deutschland nach der nationalsozialistischen Machtergreifung als „unerwünschte Person“. Er musste nach Budapest reisen, um seine ungarische Staatsangehörigkeit zu erneuern. Die Premiere in Zürich nutzte er als Gelegenheit, gemeinsam mit der Schauspielerin Wera Liessem, seiner damaligen Lebensgefährtin, Deutschland zu verlassen.

Weiterlesen

„Kein Selbstzweck“

10. Jubiläum der PASCH-Initiative gefeiert

Ausgabe Nr. 2582

Fachberaterin Birgit van der Leeden (links außen) und Konsul Hans Erich Tischler (2. v. l.) begrüßten die Gäste.                    
Foto: Beatrice UNGAR

Das zehnte Jubiläum der von dem damaligen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufenen Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (kurz: PASCH) feierten am Donnerstag der Vorwoche Vertreter aller PASCH-Schulen aus Siebenbürgen im Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt.Weiterlesen