Impulse, Fortschritt, Innovation

Treffen fürs Projekt ,,Geographies of Childhood in Teacher Education” in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2961

Treffen in Klausenburg (v. l. n. r.): Prof. Dr. Anselm Böhmer, Lekt. Dr. Mirona Stănescu, Prof. Dr. Christoph Knoblauch.                          Foto: Privat

Im Rahmen des Projekts „Geographies of Childhood in Teacher Education“ (Geografien der Kindheit in der Lehrerausbildung) fand im Mai ein Treffen in Klausenburg statt. Das Projekt wird von der Baden-Württemberg-Stiftung im Rahmen des Programms „Baden-Württemberg-Stipendium“ für Hochschulkooperationen durchgeführt. Prof. Dr. Cristoph Knoblauch und Prof. Dr. Anselm Böhmer von der Pädagogischen Schule in Ludwigsburg und Lekt. Dr. Mirona Stănescu von der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg sprachen über das Projekt und das Treffen mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

25 Jahre Deutsches Sprachdiplom

Ausgabe Nr. 2960

Über 1.000 DSD-Diplome haben die Schülerinnen und Schüler früherer sowie des diesjährigen Jahrgangs des Hermannstädter Onisifor-Ghibu-Gymnasiums nach erfolgreicher Prüfung erhalten, betonte Direktorin Prof. Dr. Maria Batâr beim 25-jährigen Jubiläum des Sprachdiploms, das die Schule am 21. Mai gefeiert hat. Die Verleihung endete mit dem Dank der Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler an die Lehrkräfte und den wahren Worten einer Absolventin: „Wer die deutsche Grammatik überlebt hat, der überlebt fast alles im Leben“.                                                    

Text und Foto: Johanna MÜNZNER

 

Tausend Augen gespürt

,,Hinter Oz” – Theateraufführung in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2959

Dorothy schenkte allen Bühnenkolleginnen rote Schuhe. Am Ende gab es auch Blumen von ihrem größten Fan – die kleine Schwester einer der Darstellerinnen. Im Bild (v. l. n. r.): Eliza Gherman, Dr. Mirona Horiana Stănescu, Helga Paulger, Aida Cristina Pascu, Viviana Pascu, Lorelei Schiau und Denisa Cantor.                                              Foto: Ruxandra STĂNESCU

Hinter Oz, eine persönliche Variante des „Zauberers von Oz” nach Lyman Frank Baum haben Studierende der Babeș-Bolyai-Universität im modernen Jugendpavillon in Klausenburg aufgeführt. Die Studierenden Denisa Maria Cantor, Eliza Maria Gherman, Helga Gabriela Paulger, Lorelei Anamaria Schiau und Viviana Gabriela Pascu haben unter der Leitung von Dr. Mirona Horiana Stănescu das Stück geschrieben und im Mai aufgeführt. Nach einem bewegten Ende mit Freudentränen führte HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u folgendes Gespräch.Weiterlesen

Schneller gelernt als Twain behauptete

Verleihung der Deutschen Sprachdiplome am Samuel von Brukenthal-Gymnasium

Ausgabe Nr. 2958

Gruppenbild mit Vizekonsul Sven Kunert, Fachberaterin, Schulleiterin, Lehrerinnen und Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässlern vor dem Gebäude des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums in Hermannstadt.                               
Foto: Johanna MÜNZNER

Punkt 13 Uhr – erkennbar am Ringen der Schulklingel – werden die Türen zur Aula des Brukenthal-Gymnasiums am Montag geschlossen und die Verleihung der Deutschen Sprachdiplome kann beginnen. Zwei Schülerinnen leiten die Festlichkeiten musikalisch auf der Gitarre und mit Gesang ein, die meisten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler lauschen ihnen, andere rutschen auf ihrem Stuhl und tuscheln untereinander. Es liegt eine gewisse Nervosität und Anspannung in der Luft – Sehr verständlich, wenn man bedenkt, dass diese Veranstaltung ein großer Meilenstein in der Schullaufbahn aller Anwesenden ist. Weiterlesen

,,Zurück in die Garage!“

4. Tanzworkshop mit Astrid und Anna-Lena Göddert im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2945

Gruppenbild mit den beiden Tanzreferentinnen.                                                  Foto: Tita MIHAIU

„Garage!”, „Zurück in die Garage!” ertönte es am Freitag und am Samstag aus dem Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt. Was dort aber geschah hatte nichts mit Fahrzeugen zu tun, sondern mit Tanzen. Hier fand das vierte Blockseminar „Sächsische Volkstänze” statt. Ein Blick in den Saal, in dem getanzt wurde, genügte, um festzustellen, dass möglicherweise dort auch Fußball gespielt wird, denn einige der Anwesenden trugen grüne Westen. Aber eins nach dem anderen. „Garage” bedeutet im Fachjargon so viel wie Zurück in die Ausgangsposition. Man benützt es wohl deshalb, weil einige Takte vergehen, bis das Wort Ausgangsposition oder Ausgangsstellung ausgesprochen wird… Und die grünen Westen trugen jeweils die Tanzenden, die den Männerpart übernehmen. Weiterlesen

Neubau

Ausgabe Nr. 2943

Zur Schule Nr. 8 in der Wolfsgasse/Str. Lupeni gehört seit Kurzem ein neues Gebäude, das an der Straße gebaut wurde. Darin sind 4 neue Klassenräume eingerichtet worden, in denen etwa 100 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden können. Das neue Gebäude ist energieeffizient, und die neuen Klassenzimmer wurden mit neuen Möbeln, interaktiven Tafeln und Videoprojektoren versehen. „Wir werden die Modernisierungsarbeiten an dieser Schule fortsetzen, da wir europäische Fördermittel für die Installation von Photovoltaikmodulen auf dem alten Schulgebäude erhalten haben, um grüne Energie zu erzeugen und die Stromkosten zu senken“, sagte Bürgermeisterin Astrid Fodor über die 3,23 Millionen Lei Investition, die vom Bürgermeisteramt durch EU-Mittel finanziert wurde.                                    Foto: Cynthia PINTER

Als Sammler Amateure genannt wurden

Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal (VI)

Ausgabe Nr. 2943

Das Exlibris mit dem Namen Christian Gottlieb Jöcher auf dem marmorierten Vorsatzblatt des Buches John Spencer, De Legibus Hebraeorum, gedruckt in Cambridge im Jahr 1727. Wenn Brukenthal dieses Exemplar nicht von J. L. von Mosheim (gest. 1755) erworben hat, gehörte es mit Sicherheit zu einem bestimmten Zeitpunkt C. G. Jöcher (gest. 1758). In der Sammlung von Brukenthal wird kein Katalog eines Verkaufs der Bibliothek von Jöcher erwähnt, dafür aber sein berühmtes Gelehrten Lexikon.

Über die Anfänge der Bibliothek des Barons Samuel von Brukenthal ist sehr wenig bekannt. In der Fachliteratur geht man meist auf die Jahre 1770-1780 zurück, wenn von Buchkäufen des ehemaligen Gubernators von Siebenbürgen oder von seinen Verbindungen auf dem mitteleuropäischen Buchmarkt die Rede ist. Wie sieht es jedoch in der Zeit vor den 1770er Jahren aus? Dieser Frage geht der für die Bibliothek zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean in der sechsten Folge der Reihe „Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal” nach, wobei der Fokus auf dem Verkaufskatalog der Bibliothek von Johann Lorenz von Mosheim, (Göttingen, 14. Juli 1756) liegt.Weiterlesen

,,Ein insgesamt willkommener Blick“

Fallstudie zum schulischen Religionsunterricht der Minderheiten in Rumänien

Ausgabe Nr. 2938

Gunda Wittich: Der schulische Religionsunterricht der Minderheiten in Rumänien. Eine Wahrnehmung und Deutung im europäischen Bildungskontext aus evangelischer Perspektive. Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt 2025, 294 Seiten, ISBN: 9783949583735. 59 Lei. In Hermannstadt liegt das Buch im Erasmus-Büchercafé und Schiller-Buchhandlung auf.

Die deutschsprachige Buchproduktion in Siebenbürgen ist wahrhaft blühend. Gemessen an der deutschsprachigen Bevölkerung scheinen viel zu viele deutschsprachige Bücher aller Art zu erscheinen: Belletristik, Erinnerungsliteratur, Sachbücher, vorwiegend aus dem kulturhistorischen Bereich, Humoresken, Krimis und nun also noch ein neues Ressort – eine Fallstudie zum schulischen Religionsunterricht der Minderheiten in Rumänien, betrachtet aus evangelischer Perspektive und bezogen auf den europäischen Bildungskontext. Weiterlesen