„Eine zweite Familie“

Gespräch mit der Leiterin des Park Kindergartens

Ausgabe Nr. 2972

In diesem Gebäude befindet sich der Park Kindergarten.

Ein neuer privater deutscher Kindergarten öffnet im neuen Schuljahr 2026/2027 seine Tore auf dem Gelände des früheren evangelischen Lehrerseminars in der Schewisgasse/Bd. Victoriei 40, im gleichen Hof mit dem Studiengang Protestantische Theologie der Lucian Blaga-Universität und dem Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie. Ein Heimspiel für die Leiterin des Park Kindergartens Katherina-Anabella Coos Kasper, die in Hermannstadt Grundschulpädagogik in deutscher Sprache studiert hat. Als Mutter von drei Töchtern ist sie davon überzeugt, „dass ein Kindergarten nicht nur ein Ort der Bildung sein sollte, sondern eine zweite Familie.“ Mit der Erzieherin sprach HZ-Redakteurin Beatrice U n g a r.Weiterlesen

Visuelles Storytelling

Ausgabe Nr. 2971

Spannende Geschichten durch Fotos erzählen

Teilnehmende und Gastgeber vor der HZ-Redaktion. Foto: Cynthia PINTER

Geschichten durch eine Fotoreihe zu erzählen haben deutschsprachige Jugendliche Anfang August gelernt. Organisiert wurde der Storytelling-Workshop vom Verein FunkForum in der HZ-Redaktion und wurde vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) Stuttgart finanziell unterstützt. Die Teilnahme war kostenlos. Die Kulturmanagerin des FunkForums, Yvonne Jarosch, vermittelte die Grundlagen der dokumentarischen Fotografie und des visuellen Storytellings. Die erworbenen Kenntnisse werden beim Holzstockfestival in Holzmengen vom 21. bis 23. August praktisch angewendet. Die entstandenen Fotoreportagen bilden die Grundlage für eine Fotoausstellung, die in Hermannstadt und beim Holzstock-Festival 2027 gezeigt werden sollen. Die Teilnehmerin Verena-Jasmine Sifft berichtete über das bisher Erlebte:Weiterlesen

Leben aus der Differenz

Ausgabe Nr. 2971

Eine internationale Sommerschule in Hermannstadt

Gruppenbild mit Teilnehmenden vor dem Portal der romanischen Basilika auf der Michelsberger Burg. Foto: Privat

Im Rahmen des europäischen Universitäts-Verbandes FORTHEM, zu dem auch die Hermannstädter „Lucian-Blaga“-Universität gehört, erkundeten 16 internationale Studierende vom 20. bis 24. Juli die Region in und um Hermannstadt. Die Sommerschule „Living from Difference! Intercultural Encounters & the Contradictions of Pluriversal Ways of Being“ wurde vom Lehrpersonal des Studiengangs Grund- und Vorschulpädagogik in deutscher Sprache unter der Leitung von Teresa Leonhard (Idee und Konzept) und Eveline Cioflec (Thematischer Hintergrund), gemeinsam mit Liana Iunesch, Alina Geanina Ionescu und Alina Moldovan organisiert.

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Schöne Erinnerungen

Deutschsprachige Sommerakademie Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2970

Gruppenbild mit Dr. Maria Sass (unten 1. v. r.) und Teilnehmenden auf den Stufen des Gebäudes der Fakultät für Philologie und Bühnenkünste.
Foto: Privat

Studierende aus mehreren Ländern nahmen begeistert an der Sommerakademie „Siebenbürgen“ teil, die wieder in bewährter Weise von Prof. Dr. Maria Sass unter Mitarbeit von Dr. Elena Ginghină organisiert wurde. Vom 12. bis 19. Juli 2026 kamen Studierende aus Deutschland, Kroatien, Rumänien, Serbien und Ungarn an der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt zusammen, um sich intensiv mit der deutschen Sprache, Literatur und Geschichte der Siebenbürger Sachsen auseinanderzusetzen. Im Folgenden berichten Vanessa Beki, Kim Buortesch, Jonathan Burghof, Tonka Doko, Dorina Gllareva, Elias März, Morris Moissl, Lana Nježić, Nera Pandžić und Luzie Votteler im Namen aller Teilnehmenden:Weiterlesen

Grenzenlos Deutsch lernen

Rückblick auf Projekte und Veranstaltungen des ZfA im Mai und Juni 2026

Ausgabe Nr. 2968

Empfang der Teilnehmenden des Poetry Slam Workshops „Deutsch. Demokratie. Donau“ in der Österreichischen Botschaft in Bukarest mit I. E. Botschafterin Ulla Krauss-Nussbaumer und dem Leiter des Österreichischen Kulturforums Leopold Unger, sowie der österreichischen Poetry Slammerin Katharina Wenty und der ZfA-Fachberaterin Sabine Maya Schlattner.
Foto: Privat

Unter dem Motto „Grenzenlos Deutsch lernen“ haben im Mai und Juni mehrere Projekte und Veranstaltungen stattgefunden, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Bonn finanziert worden sind. Es handelt sich um die Projekte „DDD – Donau. Deutsch. Demokratie.“, „Jugend debattiert. Rumänien“, einen Schüleraustausch zwischen dem Kronstädter Honterus-Gymnasium und der Deutschen Schule Pretoria, eine Studienfahrt auf den Spuren von Ion Luca Caragiale in Berlin, das Sprachcamp „Deutsch am Meer“ in Bulgarien. Weiterlesen

Impulse, Fortschritt, Innovation

Treffen fürs Projekt ,,Geographies of Childhood in Teacher Education” in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2961

Treffen in Klausenburg (v. l. n. r.): Prof. Dr. Anselm Böhmer, Lekt. Dr. Mirona Stănescu, Prof. Dr. Christoph Knoblauch.                          Foto: Privat

Im Rahmen des Projekts „Geographies of Childhood in Teacher Education“ (Geografien der Kindheit in der Lehrerausbildung) fand im Mai ein Treffen in Klausenburg statt. Das Projekt wird von der Baden-Württemberg-Stiftung im Rahmen des Programms „Baden-Württemberg-Stipendium“ für Hochschulkooperationen durchgeführt. Prof. Dr. Cristoph Knoblauch und Prof. Dr. Anselm Böhmer von der Pädagogischen Schule in Ludwigsburg und Lekt. Dr. Mirona Stănescu von der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg sprachen über das Projekt und das Treffen mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

25 Jahre Deutsches Sprachdiplom

Ausgabe Nr. 2960

Über 1.000 DSD-Diplome haben die Schülerinnen und Schüler früherer sowie des diesjährigen Jahrgangs des Hermannstädter Onisifor-Ghibu-Gymnasiums nach erfolgreicher Prüfung erhalten, betonte Direktorin Prof. Dr. Maria Batâr beim 25-jährigen Jubiläum des Sprachdiploms, das die Schule am 21. Mai gefeiert hat. Die Verleihung endete mit dem Dank der Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler an die Lehrkräfte und den wahren Worten einer Absolventin: „Wer die deutsche Grammatik überlebt hat, der überlebt fast alles im Leben“.                                                    

Text und Foto: Johanna MÜNZNER

 

Tausend Augen gespürt

,,Hinter Oz” – Theateraufführung in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2959

Dorothy schenkte allen Bühnenkolleginnen rote Schuhe. Am Ende gab es auch Blumen von ihrem größten Fan – die kleine Schwester einer der Darstellerinnen. Im Bild (v. l. n. r.): Eliza Gherman, Dr. Mirona Horiana Stănescu, Helga Paulger, Aida Cristina Pascu, Viviana Pascu, Lorelei Schiau und Denisa Cantor.                                              Foto: Ruxandra STĂNESCU

Hinter Oz, eine persönliche Variante des „Zauberers von Oz” nach Lyman Frank Baum haben Studierende der Babeș-Bolyai-Universität im modernen Jugendpavillon in Klausenburg aufgeführt. Die Studierenden Denisa Maria Cantor, Eliza Maria Gherman, Helga Gabriela Paulger, Lorelei Anamaria Schiau und Viviana Gabriela Pascu haben unter der Leitung von Dr. Mirona Horiana Stănescu das Stück geschrieben und im Mai aufgeführt. Nach einem bewegten Ende mit Freudentränen führte HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u folgendes Gespräch.Weiterlesen

Schneller gelernt als Twain behauptete

Verleihung der Deutschen Sprachdiplome am Samuel von Brukenthal-Gymnasium

Ausgabe Nr. 2958

Gruppenbild mit Vizekonsul Sven Kunert, Fachberaterin, Schulleiterin, Lehrerinnen und Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässlern vor dem Gebäude des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums in Hermannstadt.                               
Foto: Johanna MÜNZNER

Punkt 13 Uhr – erkennbar am Ringen der Schulklingel – werden die Türen zur Aula des Brukenthal-Gymnasiums am Montag geschlossen und die Verleihung der Deutschen Sprachdiplome kann beginnen. Zwei Schülerinnen leiten die Festlichkeiten musikalisch auf der Gitarre und mit Gesang ein, die meisten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler lauschen ihnen, andere rutschen auf ihrem Stuhl und tuscheln untereinander. Es liegt eine gewisse Nervosität und Anspannung in der Luft – Sehr verständlich, wenn man bedenkt, dass diese Veranstaltung ein großer Meilenstein in der Schullaufbahn aller Anwesenden ist. Weiterlesen

,,Zurück in die Garage!“

4. Tanzworkshop mit Astrid und Anna-Lena Göddert im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2945

Gruppenbild mit den beiden Tanzreferentinnen.                                                  Foto: Tita MIHAIU

„Garage!”, „Zurück in die Garage!” ertönte es am Freitag und am Samstag aus dem Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt. Was dort aber geschah hatte nichts mit Fahrzeugen zu tun, sondern mit Tanzen. Hier fand das vierte Blockseminar „Sächsische Volkstänze” statt. Ein Blick in den Saal, in dem getanzt wurde, genügte, um festzustellen, dass möglicherweise dort auch Fußball gespielt wird, denn einige der Anwesenden trugen grüne Westen. Aber eins nach dem anderen. „Garage” bedeutet im Fachjargon so viel wie Zurück in die Ausgangsposition. Man benützt es wohl deshalb, weil einige Takte vergehen, bis das Wort Ausgangsposition oder Ausgangsstellung ausgesprochen wird… Und die grünen Westen trugen jeweils die Tanzenden, die den Männerpart übernehmen. Weiterlesen

Neubau

Ausgabe Nr. 2943

Zur Schule Nr. 8 in der Wolfsgasse/Str. Lupeni gehört seit Kurzem ein neues Gebäude, das an der Straße gebaut wurde. Darin sind 4 neue Klassenräume eingerichtet worden, in denen etwa 100 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden können. Das neue Gebäude ist energieeffizient, und die neuen Klassenzimmer wurden mit neuen Möbeln, interaktiven Tafeln und Videoprojektoren versehen. „Wir werden die Modernisierungsarbeiten an dieser Schule fortsetzen, da wir europäische Fördermittel für die Installation von Photovoltaikmodulen auf dem alten Schulgebäude erhalten haben, um grüne Energie zu erzeugen und die Stromkosten zu senken“, sagte Bürgermeisterin Astrid Fodor über die 3,23 Millionen Lei Investition, die vom Bürgermeisteramt durch EU-Mittel finanziert wurde.                                    Foto: Cynthia PINTER

Als Sammler Amateure genannt wurden

Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal (VI)

Ausgabe Nr. 2943

Das Exlibris mit dem Namen Christian Gottlieb Jöcher auf dem marmorierten Vorsatzblatt des Buches John Spencer, De Legibus Hebraeorum, gedruckt in Cambridge im Jahr 1727. Wenn Brukenthal dieses Exemplar nicht von J. L. von Mosheim (gest. 1755) erworben hat, gehörte es mit Sicherheit zu einem bestimmten Zeitpunkt C. G. Jöcher (gest. 1758). In der Sammlung von Brukenthal wird kein Katalog eines Verkaufs der Bibliothek von Jöcher erwähnt, dafür aber sein berühmtes Gelehrten Lexikon.

Über die Anfänge der Bibliothek des Barons Samuel von Brukenthal ist sehr wenig bekannt. In der Fachliteratur geht man meist auf die Jahre 1770-1780 zurück, wenn von Buchkäufen des ehemaligen Gubernators von Siebenbürgen oder von seinen Verbindungen auf dem mitteleuropäischen Buchmarkt die Rede ist. Wie sieht es jedoch in der Zeit vor den 1770er Jahren aus? Dieser Frage geht der für die Bibliothek zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean in der sechsten Folge der Reihe „Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal” nach, wobei der Fokus auf dem Verkaufskatalog der Bibliothek von Johann Lorenz von Mosheim, (Göttingen, 14. Juli 1756) liegt.Weiterlesen