Buntes Sammelsurium

XXII. Tagung der Kronstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2620

Bei der Premiere des Stückes „Hades. Carpatesca cum figuris statt“ machte der Hermannstädter Schriftsteller Joachim Wittstock (vorne links), mit. Nach dessen Erzählung „Hades“ hatte das Kronstädter Ensemble „DIE GRUPPE“ unter der Spielleitung von Carmen Elisabeth Puchianu diese „kollagierte Reminiszenz“ einstudiert.

Am 4. April des Jahres war es wieder soweit. Die XXII. Internationale Tagung der Kronstädter Germanistik unter dem Motto „Gesehenes, Gehörtes, Erdachtes. Kulturelle, literarische und sprachliche Paradigmen und Strategien der (rumänien)deutschen Postmoderne“ vereinte für zwei volle Tage 27 Germanisten zum gegenseitigen Austausch und Präsentieren ihrer neuesten Forschungsergebnisse. Weiterlesen

Vom Institut zum Studiengang

70 Jahre Protestantisch-Theologisches Institut in Hermannstadt gefeiert

Ausgabe Nr. 2619

 

Gruppenbild mit den Teilnehmenden vor dem Eingang in das Gebäude des ehemaligen Landeskirchlichen Lehrerseminars, in dem heute der Studiengang untergebracht ist.                                 
Foto: Beatrice UNGAR

Für ihren Dienst bedarf die Kirche unabdingbar der Theologie. Die Schaffung einer eigenen Theologenausbildung war vor 50 Jahren eine Lebensfrage der Kirche“, sagte der damalige Dekan Prof. Dr. Hermann Pitters in seinem Festvortrag am 30. Oktober 1999. Diese Aussage hat 20 Jahre danach, im Jahr des 70. Gründungsjubiläums des Theologischen Instituts nichts an Aktualität eingebüßt, ganz im Gegenteil. So sagte Reinhart Guib, Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, in seinem Grußwort beim Tag der Offen Türen am Samstag: So lange hier an diesem Ort Christus gelehrt, geliebt, gehofft wird, haben wir und unsere Kirche eine Zukunft.“Weiterlesen

„Lesefüchse International 2019”

Fogarascher Lyzeaner gewinnt Lese- und Debattewettbewerb in Mediasch

Ausgabe Nr. 2619

Lesefüchse-Finale in Siebenbürgen: Birgit van der Leeden (1. v. r.) und Konsul Hans Erich Tischler (2. v. l.) mit dem Gewinner Paul Sofonea (3. v. r.) und den anderen Finalisten.                Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die schlauesten und wortgewandtesten lesenden Lyzeaner in Siebenbürgen trafen sich am Samstag in Mediasch und besprachen vier Bücher im Rahmen der Endrunde des Lese- und Diskutierwettbewerbs „Lesefüchse International“. Der Gewinner kam aus Fogarasch, Paul Sofonea fährt im Herbst nach Berlin. Der zweite Preis ging an Nathalie Zalanyi aus Klausenburg, die ein internationales Preisträgerstipendium erhalten hat. Der dritte Platz ging an die Hermannstädterin Mara Bardac. Die vier Bücher für den kommenden Wettbewerb stehen schon fest, werden aber noch nicht verraten, so Birgit van der Leeden, die Fachberaterin in Siebenbürgen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).Weiterlesen

Der beste Weg von der Schule ins aktive Leben

2. Auflage der simulierten Unternehmensmesse SIMPRACT stattgefunden

Ausgabe Nr. 2618

 

Die Siegermannschaft präsentierte das „King Café“.   
Foto: Werner FINK

Etwa 90 Studenten mit fünf simulierten Unternehmen nahmen an der „simulierten Unternehmensmesse“ im Franz Joseph-Saal des Hotels Zum Römischen Kaiser am Donnerstag der Vorwoche teil, wobei der erste Platz an die Studentengruppe mit dem simulierten Unternehmen King Caféging. Begrüßt wurden die Anwesenden u. a. von Florin Jianu, Präsident des Landesrates der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Rumänien (CNIPMMR). Er glaube, dies sei der beste Weg  von der Schule ins aktive Leben, wie das im Projekt bezeichnet wurde. Weiterlesen

Wichtige Brückenfunktion

Workshop: „Entdecke das Lehrmittelzentrum”

Ausgabe Nr. 2614

 

Vorstellungsrunde der Teilnehmer (v. r. n. l.): Ada Tănase, Ana-Maria Viscrean, Hans E. Tischler und Laura Părăian.           
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Im Rahmen eines Workshops für Deutschlehrerinnen stellte das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt vergangenes Wochenende ihr Lehrmittelzentrum vor. Teilgenommen haben Lehrerinnen aus Siebenbürgen, die Deutsch als Muttersprache und als Fremdsprache unterrichten. Weiterlesen

Ein fast vergessenes Wort

Ausgabe Nr. 2613

Mitten in der Heltauergasse/Str. Nicolae Bălcescu in Hermannstadt gibt es immer noch einen Stand, wo ein älterer Herr gekochte Maiskolben (Porumb fiert) verkauft.                                
Foto: Cynthia PINTER

Bei der Lektüre Gregor von Rezzoris autobiografischem Buch „Mir auf der Spur“ entdeckte ich die Wortverbindung „heimatlicher Kukuruz“.

Der in Czernowitz (Bukowina/Österreichisch-Ungarische Monarchie) geborene Autor verbrachte einige Jahre auch in Siebenbürgen. Da tauchte auch mir, dieses fast vergessene Wort, aus dem Nebel meiner Hermannstädter Erinnerungen wieder in meiner Bewusstheit auf und weckte das Interesse, seine „Herkunftsspuren“ zu verfolgen. Über die Wortherkunft von Kukuruz herrscht allerdings Uneinheitlichkeit in einem Maße, wie man das selten erlebt. Ich versuche jedoch, in diesem „Wortherkunftslabyrinth“ eine logische Spur zu finden.Weiterlesen

Für ein tatsächlich geeintes Europa

Hermannstädter Germanistik-Studierende bei Jugendbegegnung in Kreisau

Ausgabe Nr. 2603

Andreea Puchianu und Tea Aron (stehend) bei der Präsentation zur Migration in Rumänien.                                              
Foto: Dietrich GALTER

Eine fünfköpfige Studentinnengruppe der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt, begleitet von ihrer Dozentin Sunhild Galter, nahm vom 5. bis 9. November d. J. in Kreisau/Krzyzowa in Polen an einem Jugendbegegnungsprojekt zum Thema Migration teil. Nicht nur die beteiligten Studentinnen, auch die Kolleginnen und Kollegen von der Germanistik fragten: Wieso wir? Was haben wir denn für eine Verbindung zu Polen? Nun, das ist schnell erklärt: 2017 wurde zwischen dem Institut für Germanistik der Jagiellonen-Universität Krakau, eine der ältesten in Europa, und der Lucian-Blaga-Universität aus Hermannstadt eine Erasmus-Partnerschaft eingegangen, man besuchte sich und als die Krakauer Germanistik sich zusammen mit der berufsbildenden Alice-Salomon-Schule aus Hannover für das oben genannte Projekt bewarb, nahm sie dankenswerterweise auch ihr rumänisches Partnerinstitut mit ins Boot.Weiterlesen

„Vom Traum zur Wirklichkeit”

Internationales Deutschsprachiges Studententheatertreffen in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2598

Gruppenbild nach der letzten Aufführung des Studententheatertreffens.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Unter dem Motto „Vom Traum zur Wirklichkeit” kamen in Klausenburg vom 7. bis 12. Oktober Studierende aus Rumänien, Deutschland, Serbien und Kroatien zusammen, um bei der ersten Auflage des Internationalen Deutschsprachigen Studententheatertreffens teilzunehmen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der deutschen Studienrichtung des Departements für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache  der Babeş-Bolyai-Universität.Weiterlesen