Kulturerbe-Spaß für Kinder

Erstklässler aus Hermannstadt erkundeten die Großauer Kirchenburg

Ausgabe Nr. 2770

Eines der 5er-Teams betreute bei dem Erkunden der Kirchenburg und ihrer ,,Geheimnisse“ die Kommunkationsbeauftragte des Tourismusvereins, Adela Dadu (mit Hut).      Foto: Stefan JAMMER

Nach zwei Jahren der Einschränkungen und des Online-Unterrichts machen auch im Kreis Hermannstadt die Schulkinder wieder Exkursionen und Touren in der Natur. Einige Schulen organisieren zusammen mit Reiseleitern und verschiedenen Vereinen thematische Ausflüge zur Erkundung und Entdeckung der Region.Weiterlesen

,,Um Gottes Willen, das sind Menschen wie wir“

Ausgabe Nr. 2769

,,Hermannstädter Gespräche“ und Filmabend mit Peter Miroschnikoff im Spiegelsaal

Beim Filmabend am Mittwoch der Vorwoche im Spiegelsaal des DFDH: Peter Miroschnikoff (links) und Aurelia Brecht (stehend). Foto: Dragoș DUMITRU

„Ich hatte ein bisschen Orientierungsprobleme“, meinte der Journalist Peter Miroschnikoff zu seinem Besuch in der Stadt. „Hermannstadt von heute ist nicht mehr, wie ich es kannte. Es hat sich viel getan hier“, so der ehemalige Mittel- und Südosteuropakorrespondent der ARD in seiner Einleitung zur ersten diesjährigen Auflage der „Hermannstädter Gespräche“ des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) am Dienstag der Vorwoche.

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Schreiben zwischen Nachruf und Neubeginn

Ausgabe Nr. 2769

Zur leidigen Frage um das Sein oder Nicht-Sein rumäniendeutscher Literatur

Dr. Carmen Elisabeth Puchianu (am Rednerpult) spricht über rumäniendeutsche Literatur, Autor Thomas Perle (rechts) hört zu. Foto: Beatrice UNGAR

Von rumäniendeutscher Literatur im Spannungsfeld von Sein und Nicht-Sein sprechen zu wollen oder zu müssen erweist sich als durchaus müßig, solange Joachim Wittstock schreibt, solange Eginald Schlattner schreibt, solange Balthasar Waitz schreibt, solange meine Wenigkeit schreibt. Ich beginne, womit ich enden wollte: Wo wir sind, ist rumäniendeutsche Literatur. Und zwar in ihrer vollkommen authentischsten und autochthonsten Form. Sie lässt sich an unseren Gedichten, an unseren Erzählungen und Romanen, an unserem ganzen Leben und Werken ablesen. Sie ist, was sie ist. Sie ist, was wir sind.Weiterlesen

Eine tolle Gelegenheit an unserer Schule

Eine DSD-Alumna berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Deutschen Sprachdiplom

Ausgabe Nr. 2768

Evelyn Tohati bei dem online geführten Gespräch.                              Foto: screenshot

Evelyn Tohati hat 2016 die DSD II Prüfung auf C1 Niveau bestanden. Sie wurde an ihrer Schule, dem Hermannstädter Samuel von Brukenthal-Gymnasium von Anfang an gut vorbereitet. Bereits in der 9. Klasse war allen SchülerInnen bekannt, dass sie in der 12. Klasse die Prüfung zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) ablegen werden. In der 10. Klasse wurde mit der DSD-Vorbereitung begonnen. Neben den regulären Deutschstunden gab es ergänzende DSD-Stunden, um alle geforderten Kompetenzen ausreichend zu trainieren. Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen. Ein spezielles DSD-Lehrbuch half ebenfalls beim Sprachtraining. Weiterlesen

,,Du bist nie allein…“

Rotary Club Hermannstadt vergab Exzellenzpreise

Ausgabe Nr. 2762

Giuseppe Bothar, einer der Veteranen unter den Mitgliedern des Rotary Clubs Hermannstadt, überreichte Preis und symbolischen Scheck an Andra Săraru. Foto: die Verfasserin

Die 12. Auflage der Verleihung der Exzellenzpreise des Rotary Clubs Hermannstadt für ausgezeichnete Ergebnisse im schulischen Bereich hat am 7. März im Gong-Theater in Hermannstadt stattgefunden.  Weiterlesen

Neue Grundschulbücher in deutscher Sprache

Gedanken aus der Schulbuchwerkstatt des DFDR

Ausgabe Nr. 2757

„Der Wind bricht einen biegsamen Baum nicht“ ist der Spruch, der mich von dem afrikanischen Sprücheblock auf meinem Schreibtisch anlächelt, im Hintergrund ein einzelner Baum in wüstenartig-gelbem Boden, der sich gegen einen tiefblauen Himmel abhebt. Der Spruch passt gut zu der Erfahrung, die wir in den vergangenen Monaten mit der Übersetzung der neuen Grundschulbücher gemacht haben. Da ist schon im Vorfeld der eigentlichen Übersetzungsarbeit manch ein Wind aufgekommen. Weiterlesen

,,Wortuntergang im Rumäniendeutschen“

Gelungene Online-Jahrestagung der Hermannstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2748

Es stellt sich schon lange nicht mehr die Frage, ob und wann, sondern nur wie die alljährliche Fachtagung der Hermannstädter Germanistik stattfindet. Es ist immer November, doch in diesem Jahr ausnahmsweise nicht Ende, sondern Anfang November, und zwar nur eintägig am 5. November 2021, weil pandemiebedingt die virtuelle Form der Begegnung gewählt wurde. Dennoch konnte die Tagung unter dem Titel „Deutsches literarisches und kulturelles Erbe im südosteuropäischen Raum“ rund dreißig Vortragende aus Rumänien, Deutschland, Polen, dem Kosovo und der Türkei und noch zahlreiche weitere Gäste als Zuhörer verzeichnen.Weiterlesen

O-Töne der Aufklärung

35. Akademiewoche war Brukenthal gewidmet

Ausgabe Nr. 2743

Gruppenbild im Park der Brukenthalschen Sommerresidenz in Freck.        Foto: Andrea ROST

Anlässlich des 300. Geburtstages von Samuel von Brukenthal organisierte der Deutsche Jugendverein Siebenbürgen in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde, dem Siebenbürgenforum sowie dem Institut für Auslandsbeziehungen die 35. Siebenbürgische Akademiewoche, in der Studierende und Neugierige das materielle und immaterielle Erbe des europäischen Aufklärers und Freimaurers diskutierten.Weiterlesen

,,Wir stehen in der Verantwortung“

Der 30. Siebenbürgische Lehrertag fand in Hermannstadt statt

Ausgabe Nr. 2741

Bei dem Gruppenbild blickten die 120 Teilnehmenden und Ehrengäste auf das Fenster im ersten Stock des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums, aus dem sie fotografiert wurden .                                                     Foto: Beatrice UNGAR

,,Wir stehen in der Verantwortung, mit den Schülern zu üben, wir sind alle Lernende“, sagte Monika Hay, Direktorin des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums bei der Eröffnungsveranstaltung zum 30. Siebenbürgischen Lehrertag am Samstag in Hermannstadt. Das Schwerpunktthema lautete nämlich ,,Die Entwicklung der Lesekompetenz im digitalen Zeitalter“, passend zur pandemiebedingten Umstellung des Unterrichts in den Online-Bereich, die sowohl für Lernende als auf für Lehrende neue Herausforderungen mit sich gebracht hat.Weiterlesen

„Identitäten stiften”

Online-Treffen für Lehrbuchautoren und -übersetzer

Ausgabe Nr. 2739

Das Zentrum für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache Mediasch (ZfL) und das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) haben am 9. September eine Online-Fortbildung für Autoren, Übersetzer und Überprüfer von Schulbüchern organisiert. Mit Adriana Hermann (A. H.), Referentin für Grundschule im ZfL und Renate Klein (R. K), Schulbuchbeauftragte des DFDR sprach HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u über die Fortbildung und Schulbücher in deutscher Sprache.Weiterlesen

Wie gewöhnlich ungewöhnlich

Ausgabe Nr. 2734

Streiflichter von drei besonderen Konzerten am Wochenende in Hermannstadt

Sie bestritten das Konzert am Sonntagabend auf dem Huetplatz (v. l. n. r.): Mihai Murariu (Klavier), Raluca Stratulat (Violine), Marius Ungureanu (Viola), Ciprian Dancu (Klarinette) und Florin Coșuleț (Gedichtvortrag).

Für jeden Musikgeschmack etwas gab es am vergangenen Wochenende in Hermannstadt zu hören. Angefangen mit dem Marktkonzert in der evangelischen Stadtpfarrkirche über das Friedenskonzert in der Hammersdorfer evangelischen Kirche bis hin zu dem Streetmusic-Festival, bei dem an zwei Abenden – Samstag und Sonntag – auf dem Huetplatz musikalische Leckerbissen auf dem Programm standen. Parallel dazu tanzten auf der Bühne auf dem Großen Ring Folklorensembles und auf dem Kleinen Ring wurden im Rahmen des TIFF-Filmfestivals Filme gezeigt. Und keine Veranstaltung störte die andere.Weiterlesen