Eindrücke von der Sommernachtsparty im Innenhof des Teutsch-Hauses
Ausgabe Nr. 2974

Die Neppendorfer Tanzgruppe eröffnete vor Sonnenuntergang mit drei Tänzen die Sommernachtsparty im Hof des Teutsch-Hauses.
Gute Stimmung herrschte bei der Sommernachtsparty im Innenhof des Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrums, die wie gewöhnlich am letzten Freitag im August veranstaltet wurde. Dazu trug auch eine Überraschung bei, die DJ Dietrich Galter als „Premiere“ ankündigte: Zum Auftakt trat erstmals bei dieser Veranstaltung die „Neppendorfer Tanzgruppe“ unter der Leitung von Elke Dengel auf und fachte bei den zahlreichen Anwesenden die Lust aufs Tanzen an. Als jemand einen der am Grill Anstehenden fragte, warum er denn nicht tanze, kam prompt die Antwort: Erst tanken, dann tanzen. Das könnte das Motto einer gelungenen Party sein, denn nach einem guten Imbiss und einem guten Trunk lässt es sich natürlich besser feiern. Lesen Sie im Folgenden einen persönlichen Bericht über das Fest:Weiterlesen










Zum 11. Mal wurde in Halvelagen das Tuberosenfestival organisiert und zum ersten Mal fand es an zwei Wochenenden statt – am 1. und 2. August, bzw. am 8. und 9. August – das deutlichste Zeichen, dass das Event wächst. Das Bürgermeisteramt kämpft dafür, dass die Tuberose, eine Pflanze aus der Gattung der Agaven, die Zertifizierung als geschützte geografische Angabe erhält. Die Besucher konnten nicht nur Blumen und Tuberosenöl kaufen, sondern auch die Zwiebel, in der Hoffnung, dass in wenigen Jahren auch im eigenen Garten die duftenden Blüten die Sommerabende verschönern. Im Hof der Kirchenburg wurden verschiedene Aktivitäten und Konzerte organisiert, am Platz davor verkauften die Dorfbewohner Handgemachtes und Leckereien – von frischen Tomaten bis Zacusca, von Fettbroten mit Zwiebeln bis Krapfen und von Limonade bis Schnaps. Sogar schwarze Sommertrüffel aus der Schäßburger Gegend konnten hier gekauft werden. Unser Bild: Im Hof einer der rund 40 Familien, die Tuberosen züchten, sind am 9. August nur noch wenige Blumen zu sehen, denn die meisten wurden bereits geerntet und verkauft. Da die Blumen nicht aufblühen, nachdem sie geschnitten wurden, passen die Besitzer ganz genau auf, dass sie die Tuberosen im richtigen Moment ernten. So mussten die Kunden zum Teil bis zu zwei Stunden warten, bis die Tuberosen in der Sommerhitze poppten, um sie kaufen zu können. Foto: Mugur FRĂȚILĂ