Das „G“ in LGBTQ

Erstes Pride in Hermannstadt stattgefunden

Ausgabe Nr. 2695

2019 gingen 10.000 Menschen zur Pride-Parade in Bukarest auf die Straße. Mottos wie „Love is Love“ (Liebe ist Liebe) prägten die Veranstaltung.   Foto: Reuters

„Einer von zehn Menschen weltweit ist homosexuell”. Diese Aussage kommt in dem Theaterstück „Öröm és boldogsag“ („Freude und Glück“) von Csaba Szekely vor und wurde einer allgemein bekannten Statistik entnommen. Das Theaterstück wurde im Rahmen des ersten LGBTQ+ Kulturfestivals „Sibiu Pride“ gezeigt, das dieses Jahr vom 15. bis 17. Oktober zum ersten Mal in Hermannstadt stattgefunden hat. Geplant war ein Kulturprogramm, doch wegen der Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, wurde „Sibiu Pride“ online abgehalten. Alle Veranstaltungen waren kostenlos, man musste sich jedoch mit Namen und E-Mail-Adresse auf einer Webseite einloggen, um sich Filme und Theaterstücke ansehen zu können.Weiterlesen

Ein neues Miteinander

Hermannstädter Gespräche zum Thema Corona

Ausgabe Nr. 2694

Unter Befolgung der Abstandsregeln und der Maskenpflicht fand die Gesprächsrunde im Spiegelsaal des DFDH statt. Foto: Dragoș DUMITRU

Vermutlich wurde in diesem Jahr kein Wort öfter in den Mund genommen als Corona. Die Corona-Krise wurde zum Bestandteil eines jeden Alltags, bereitet den meisten Kummer und Sorgen und veränderte uns und unser Miteinander. Die Frage ,,Was hat  die Corona Krise verändert?“ wurde am Abend des 8. Oktober im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) im Rahmen der Reihe ,,Hermannstädter Gespräche“ diskutiert. Weiterlesen

Ehrungen und Abstimmungen

Pressemitteilung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2692

DFDR geehrt: Im Vorfeld der DFDR-Vertreterversammlung am Freitag wurde das DFDR mit der Medaille „Centenarul Marii Uniri” zur Jahrhundertfeier der Großen Vereinigung ausgezeichnet, Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis hatte das diesbezügliche Dekret am 25. März d. J. unterzeichnet. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 3. Unser Bild (v. l. n. r.): Der DFDR-Kandidat für den Vorsitz des Kreisrats Hermannstadt Gabriel Tischer, Hermannstadts Bürgermeisterin und Vorsitzende des Kreisforums Hermannstadt Astrid Fodor, der DFDR-Landesvorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr (mit Medaille), Josef Hölczli (Regionalforum Nordsiebenbürgen), Antonia Gheorghiu (Buchenland), Martin Bottesch (Siebenbürgen), die Unterstaatssekretärin Christiane Cosmatu, Klaus Fabritius (Altreich), der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț, der Präsidialberater Sergiu Nistor und Johann Fernbach (Banat).                      Foto: Sebastian MARCOVICI

Wegen der Corona-Pandemie traten die Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) erst am Freitag, den 25. September, in diesem Jahr erstmals zusammen. Die Zusammenkunft fand im Hof des Teutschhauses in Hermannstadt unter von der Pandemie gebotenen Vorkehrungen statt. Ebenda hatte zuvor der DFDR-Vorstand getagt, sowie die Überreichung der durch Präsidialdekret dem DFDR verliehenen Gedenkmedaille „Das 100. Jubiläum der Großen Vereinigung“ stattgefunden. Die beiden Sitzungen wurden vom DFDR-Vorsitzenden Dr. Paul Jürgen Porr geleitet, teilgenommen haben Vertreter aus allen fünf Regionalforen und des Jugendforums, der Abgeordnete Ovidiu Ganţ und Unterstaatssekretärin im Departement für interethnische Beziehungen Christiane Cosmatu. Weiterlesen

„Wir haben unsere gemeinsame Herkunft“

Das 30. Sachsentreffen fand am 19. September zum ersten Mal online statt

Ausgabe Nr. 2691

Die Volkstanzgruppe des Schäßburger Forums unter der Leitung von Andrea Rost ließ sich im ,,Schänzchen“, eine der erhaltenen Basteien der Burganlage, filmen, die zum evangelischen Pfarrhof  gehört.         Foto: Alexia COSTEA

Blasmusik, siebenbürgisch-sächsischer Trachtenumzug und Tanz, Grußworte und Andacht, Siebenbürgenlied. Das alles gehört zum Programm eines jeden Sachsentreffens. Auch dieses Jahr wollten die Organisatoren vom Siebenbürgenforum nicht auf das jährlich stattfindende Sachsentreffen verzichten und veranstalteten ein buntes Kulturprogramm, nicht wie vorgesehen in Großau, sondern im Internet. Zum ersten Mal wurde das Sachsentreffen online und live gesendet. Einige Beiträge waren speziell dafür gefilmt worden, andere wurden live gesendet. Das gesamte Sachsentreffen kann man immer noch unter folgender Webseite abrufen: https://livestream.com/romania-live-events/sachsen-online-treffen/videos/211145308

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Spende zum Firmenjubiläum

Liqui Moly-Vertreter Limorom feierte 30. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2690

Gruppenbild mit Spendern und Empfängern (v. l. n. r.): Andreas Huber jun., Pfarrer Wolfgang Arvay, Christine Manta-Klemens, Andreas Huber sen., Monika Hay, Radu Crețulescu, Ortrun Rhein und Nicolae Vezan. Foto: die Verfasserin

Die gesamte Bandbreite von Personengruppen habe die Spenderfirma berücksichtigt und damit etwas an die Gemeinschaft, in der sie seit 30 Jahren Liqui Moly vertritt, zurückgegeben, stellte die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens bei der Übergabe von drei symbolischen Schecks in kleinem Kreise im Sitz der Firma Limorom am Freitag der Vorwoche in Hermannstadt fest. Tatsächlich sei man bemüht gewesen, so der Firmeninhaber, der Österreichische Honorarkonsul in Hermannstadt, Andreas Huber, die Unterstützung möglichst sinnvoll zu gewähren. Weiterlesen

Aus der Situation das Beste gemacht

29 Marburger zu Gast in der Partnerstadt Sibiu/Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2685

Die Marburger Delegation mit Vizebürgermeisterin Corina Bokor (1. v. r. auf der Treppe) und Delegationsleiter Björn Backes (2. v. r. auf der Treppe) im Garten auf der Terrasse des Hochzeitshauses am Kleinen Ring. Foto: Beatrice UNGAR

Am Donnerstagmorgen, den 30. Juli d. J., machten sich insgesamt 29 Marburger und Marburgerinnen mit dem Bus auf den Weg, in die Partnerstadt Sibiu/Hermannstadt (Rumänien), für eine geplante sportliche Jugendbegegnung.

Organisiert wurde die einwöchige Fahrt von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Sport der Universitätsstadt Marburg. Bei der Fahrt anwesend waren die Mitarbeiter des Fachdienstes, der Fachdienstleiter Björn Backes, Betreuer aus Vereinen sowie Jugendliche aus Marburg und Umgebung. An der Begegnung nahmen in diesem Jahr 20 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren teil. Alle zwei Jahre fährt eine Gruppe für diese sportliche Jugendbegegnung nach Hermannstadt, entgegengesetzt findet dies in Marburg mit allen Partnerstädten statt.Weiterlesen

Einem viel breiteren Spektrum zugänglich

Die diesjährige Haferland-Kulturwoche hat online stattgefunden

Ausgabe Nr. 2684

Manuela Ivan präsentierte die siebenbürgisch-sächsische Holzmalerei.

Wie viele andere Großveranstaltungen musste auch die achte Auflage der Haferland-Kulturwoche sich in diesem Jahr besonderen Umständen stellen. Anstatt Besucher ins östliche Siebenbürgen zu locken, kam das Haferland zu seinen Gästen nach Hause. Vom 31. Juli bis 2. August konnte man sich in rund 30 Videos auf eine virtuelle Reise durch die Region begeben: Von Arkeden/Archita über Klosdorf/Cloaşterf, Hamruden/Homorod und Deutsch-Kreuz/Criţ bis nach Deutsch-Weißkirch/Viscri. Neben Themen-Videos rund um die Geschichte und Kultur des Haferlandes und Interviews mit Anwohnern, Künstlern sowie Menschen, die sich um den kulturellen Erhalt bemühen, wurden den Zuschauern auch traditionell siebenbürgisch-sächsische Gerichte vorgestellt.Weiterlesen

„Haptisch beglückend”

Filzwerkstatt im Michelsberger Elimheim

Ausgabe Nr. 2682

Antje Schmidt (rechts) erklärt, wie man im Schuh die Öffnung einschneidet, damit man Ballerinas daraus macht.           Fotos: Ruxandra STĂNESCU

Im Rahmen der Filzwerkstatt der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien machten 16 Frauen am Samstag im Michelsberger Elimheim die Erfahrung, dass mit Wolle zu arbeiten ein „haptisch beglückendes Gefühl” hervorbringt, wie Kursreferentin Antje Schmidt die Arbeit beschrieb. Weiterlesen

Auf der Burg und vor dem Bildschirm

Ausgabe Nr. 2671
Erstes überregionales Maisingen war am 1. Mai 2020 online erlebbar

Das Bläserquintett vor dem Westportal der Basilika auf der Michelsberger Burg auf dem Monitor eines Laptops.             Foto: Stefan COSOROABĂ

Pünktlich um 8.30 Uhr startete am 1. Mai d. J. der Michelsberger Kurator Michael Henning, mit seinem Smartphone ausgestattet, den Aufstieg zur Michelsberger Burg, wo gewöhnlich das traditionelle Maisingen schon früher, jeweils ab 7 Uhr, stattfindet. In diesem Jahr musste es per online-Übertragung auf der Plattform Zoom  veranstaltet werden. Das wäre im vorigen Jahr wohl passender gewesen, als es von Starkregen bestimmt war. Heuer war es schön und die zugeschalteten Gäste begleiteten mit lustigen Kommentaren den Kurator auf seinem Weg.Weiterlesen