„Lesefüchse International 2019”

Fogarascher Lyzeaner gewinnt Lese- und Debattewettbewerb in Mediasch

Ausgabe Nr. 2619

Lesefüchse-Finale in Siebenbürgen: Birgit van der Leeden (1. v. r.) und Konsul Hans Erich Tischler (2. v. l.) mit dem Gewinner Paul Sofonea (3. v. r.) und den anderen Finalisten.                Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die schlauesten und wortgewandtesten lesenden Lyzeaner in Siebenbürgen trafen sich am Samstag in Mediasch und besprachen vier Bücher im Rahmen der Endrunde des Lese- und Diskutierwettbewerbs „Lesefüchse International“. Der Gewinner kam aus Fogarasch, Paul Sofonea fährt im Herbst nach Berlin. Der zweite Preis ging an Nathalie Zalanyi aus Klausenburg, die ein internationales Preisträgerstipendium erhalten hat. Der dritte Platz ging an die Hermannstädterin Mara Bardac. Die vier Bücher für den kommenden Wettbewerb stehen schon fest, werden aber noch nicht verraten, so Birgit van der Leeden, die Fachberaterin in Siebenbürgen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).Weiterlesen

Eine künstliche Welt

Premiere am Gong-Theater war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2619

Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass der Welttheatertag, am 27. März, am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche mit einer Premiere gefeiert wird. Dieses Jahr wurde das Kunstmärchen „Privighetoarea“ (Des Kaisers Nachtigall) nach Hans Christian Andersen in rumänischer Sprache aufgeführt. Die Regie führte Gavriil Pinte, der in den vergangenen Jahren öfter hier inszeniert hatte, u. a. die Stücke „Harap Alb“ und „Povestea lui Rapunzel“. Weiterlesen

„Bitte die Csárdásfürstin!“

Operettenabend mit Budapester Solisten im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2619

Újhelyi Andrea, Oszvald Marika und Peller Károly (v. l. n. r.)
Foto: Werner FINK

Einen Operettenabend mit Solisten des Operettentheaters aus Budapest konnte das Hermannstädter Publikum am vergangenen Freitagabend in Hermannstadt erleben. Die drei Künstler befanden sich auf Siebenbürgen-Tournee und traten zum ersten Mal in Hermannstadt auf.  Weiterlesen

Ein Beitrag zur Vielfalt

Wiedereinweihung der Synagoge in Deva

Ausgabe Nr. 2619

In neuem Glanz erstrahlt außen und innen die um 1897 nach Plänen des Architekten Ignaz Mahler gebaute Synagoge in Deva, die fast 60 Jahre lang eine Ruine war. 
Foto: Beatrice UNGAR

Ein Fest der Freude feierte am Sonntag die jüdische Gemeinde in Deva mit zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland. Die Wiedereinweihung der sanierten Synagoge war der Anlass, zu dem der Vorsitzende der Föderation der Jüdischen Gemeinschaften in Rumänien (FCER), Aurel Vainer, und der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Deva, Liviu Lăcătușu, eingeladen hatten.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2619

Osterbasar im Presbyterialsaal; Deutsche Literaturtage in Reschitza; Chiriac im Dialog mit Pleșu; Mitgliederversammlung; Schule anders”; Bilderbuchkino; Fotoausstellung;  Osterbasar; Brunch in Sibiel; Vertreterversammlung des DFDR; Musikalischer Abschied; Deutschkurse für Kids; Haushalt veröffentlicht; Jazzfestival im Mai; Karten fürs Theaterfestival; Ausstellung in Jena ; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

2021 wieder Großes Sachsentreffen

Das 29. Sachsentreffen findet vom 20. bis 22. September 2019 in Bistritz statt

Ausgabe Nr. 2618

 

Der Vorsitzende Martin Bottesch und seine beiden Stellvertreter: Thomas Șindilariu und Radu Nebert (v. l. n. r.).               
Foto: Beatrice UNGAR

Gleich drei Tage sind für das von dem Siebenbürgenforum in diesem Jahr zum 29. Mal veranstaltete Sachsentreffen anberaumt, das vom 20. bis 22. September d. J. in Bistritz stattfinden werde, gab der Vorsitzende Martin Bottesch bei der Vertreterversammlung am Samstag in Hermannstadt bekannt. Das Motto lautet: „Gemeinsam. Gedenken. Aufbauen“. Weiterlesen

„Keine Spielwiese für Hobbyhistoriker“

Gespräch mit dem Architekten Dr. Hermann Fabini rund um die Denkmalpflege

Ausgabe Nr. 2618

 

Dr. Hermann Fabini an seinem Arbeitstisch.      Foto: Cynthia PINTER

Der Architekt, Autor und Verleger Dr. Hermann Fabini blickt auf 55 Jahre Tätigkeit zurück. Am 8. Oktober 2018 hatte der in Kronstadt Geborene seinen 80. Geburtstag gefeiert. Nach der Matura 1955 in Mediasch studierte Hermann Fabini von 1955 bis 1962 an der Architekturhochschule „Ion Mincu“ in Bukarest. Nach Abschluss des Studiums war er in chronologischer Reihenfolge Architekt und Stadtarchitekt in Mediasch (1962-1968), Leiter der Bauabteilung des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (1968-1971), Projektchef im Rahmen der Direktion für Denkmalpflege Bukarest (1971-1977), Leiter des Planungsbüros des Kommunalunternehmens des Kreises Hermannstadt (1977-1987) und Kulturreferent des Landeskonsistoriums (1987-1990). Seit 1990 ist er als Gründer und Inhaber des Architekturbüros ABF in Hermannstadt tätig. Mit Dr. Hermann Fabini sprach die HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r.Weiterlesen

Ein weiteres Puzzlestück

Filmpremiere bei den ersten „Hermannstädter Gesprächen“ des Jahres

Ausgabe Nr. 2618

 

Der Filmemacher Günter Czernetzky mit dem Moderator des Abends, dem DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa.                     
Foto: Beatrice UNGAR

Bei der ersten Veranstaltung der von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt veranstalteten Reihe „Hermannstädter Gespräche“ in diesem Jahr, feierte am Dienstag im Festsaal des Bischofshauses der Dokumentarstreifen „Die Gründer. 30 Jahre DFDR“ Premiere.

Der Regisseur Günter Czernetzky war offensichtlich genauso aufgeregt und gespannt wie alle Anwesenden, die den Saal bis auf den letzten Platz belegt hatten. Es ging ja um Zeitgeschichte, so wie sie die Männer und Frauen der ersten Stunde, die das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt in unsicheren Zeiten aber voller Zuversicht aus der Taufe gehoben haben, erlebt haben.Weiterlesen