Eine Geschichte mit gelebten Traditionen

Beim Marpoder Treffen waren mehr als 250 Teilnehmende dabei

Ausgabe Nr. 2972

Bis spät in die Nacht hinein wurde zu den Klängen der Trachtenkapelle Göppingen gehörig das Tanzbein geschwungen.                             Fotos: Privat

Zu einem Marpoder Treffen – ein Treffen aller Einwohner und Besucher sowie Gäste in und aus Marpod – luden Doris und Wolfgang Köber am vergangenen Freitag auf den Pfarrhof ein. Familie Köber hat vor einiger Zeit das ehemalige evangelische Pfarrhaus erworben und schon einige Reparaturen daran vorgenommen. Zunächst aber hat Wolfgang Köber eine alte Scheune aus Reußmarkt hierher bringen lassen und auf dem Pfarrhof wieder aufgebaut. Zu dem Treffen hatte er spontan auch das Ehepaar Veronika und Lothar Schelenz aus Nidda eingeladen. Wie er das Treffen erlebt hat, berichtet Lothar Schelenz im Folgenden:Weiterlesen

Blumenpracht

Ausgabe Nr. 2972

Ein Meer aus roten, rosa und weißen Blüten schmückt die Brücke über den Zibin am Zibinsmarkt. Üppige Blumenampeln voller Hängegeranien schweben über dem Gehweg und verwandeln die Brücke an sonnigen Sommertagen in eine farbenfrohe Promenade. Auch für die Autofahrer der stark befahrenen Brücke ist die Blumendekoration ein echter Hingucker. Die Zibinsbrücke steht übrigens in Konkurrenz mit dem Bahnhofsviadukt – der ähnlich prachtvoll dekoriert wurde – für die schönste Brücke der Stadt.             

Fotos: Cynthia PINTER

„Eine zweite Familie“

Gespräch mit der Leiterin des Park Kindergartens

Ausgabe Nr. 2972

In diesem Gebäude befindet sich der Park Kindergarten.

Ein neuer privater deutscher Kindergarten öffnet im neuen Schuljahr 2026/2027 seine Tore auf dem Gelände des früheren evangelischen Lehrerseminars in der Schewisgasse/Bd. Victoriei 40, im gleichen Hof mit dem Studiengang Protestantische Theologie der Lucian Blaga-Universität und dem Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie. Ein Heimspiel für die Leiterin des Park Kindergartens Katherina-Anabella Coos Kasper, die in Hermannstadt Grundschulpädagogik in deutscher Sprache studiert hat. Als Mutter von drei Töchtern ist sie davon überzeugt, „dass ein Kindergarten nicht nur ein Ort der Bildung sein sollte, sondern eine zweite Familie.“ Mit der Erzieherin sprach HZ-Redakteurin Beatrice U n g a r.Weiterlesen

„Hier unterhält sich jeder mit jedem“

Schirmherrin der 14. Haferland-Kulturwoche war die Olympiasiegerin Nadia Comăneci

Ausgabe Nr. 2972

Schirmherrin Nadia Comăneci stellte sich mit Hauptorganisator Michael Schmidt und einigen Ehrengästen, sowie der Projektgruppe Haferland und der Augsburger Blaskapelle zum Gruppenbild vor der Kirchenburg in Deutsch-Kreuz auf.                                                                                                                                          Foto: Michael Schmidt Stiftung

„Hier unterhält sich jeder mit jedem, als würde man sich schon seit 10 bis 15 Jahren kennen, obwohl wir uns vielleicht gerade erst kennengelernt haben. Ich fühle mich hier wie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele“, bemerkte die bekannte rumänische Gymnastin Nadia Comăneci, Botschafterin der diesjährigen Ausgabe der Haferland-Kulturwoche, die unter dem Motto „Sehnsucht nach Siebenbürgen“ stand und vom 6. bis 9. August stattfand. Das Publikum der diesjährigen 14. Ausgabe gilt als das bisher zahlreichste: Fast 10.000 Teilnehmer besuchten die insgesamt 60 im Rahmen des Festivals organisierten Veranstaltungen.Weiterlesen

Warum steht Teutsch auf dem Huetplatz?

Aus dem Nachlass der Familie Teutsch im Hermannstädter Staatsarchiv

Ausgabe Nr. 2972

Das Teutsch-Denkmal auf dem Huetplatz heute.       Foto: Beatrice UNGAR

Vor 127 Jahren, am 19. August 1899, wurde auf dem Huetplatz in Hermannstadt das Denkmal für den Bischof Georg Daniel Teutsch eingeweiht – eine der Persönlichkeiten, die das kirchliche, schulische und kulturelle Leben der Siebenbürger Sachsen maßgeblich geprägt haben. Der Jahrestag bietet Anlass, das Ereignis nachzuzeichnen, die Wahl des Standorts zu erläutern und die Dokumente der Familie Teutsch vorzustellen, die in der Hermannstädter Filiale des Rumänischen Staatsarchivs aufbewahrt werden. Weiterlesen

Zwei goldene Nächte in Paris

Doppelerfolg für David Popovici bei der Schwimm-EM

Ausgabe Nr. 2972

David Popovici nach dem Sieg im 100 Meter Freistil-Finale, mit der rumänischen Flagge.                                                                                 Foto: Imago

Das Wasser spritzt, die Zuschauer jubeln, und am Ende ist wieder einer ganz vorne: David Popovici hat die Schwimm-Europameisterschaften 2026 in Paris mit zwei Goldmedaillen gekrönt. Über 100 und 200 Meter Freistil war der 21-jährige Rumäne nicht zu schlagen. Damit gelang ihm etwas, das vor ihm noch kein Schwimmer geschafft hatte: Zum dritten Mal in Folge gewann er bei einer Europameisterschaft beide Freistil-Wettkämpfe.Weiterlesen

Poolparty, Bierfest und Heimattreffen

Trachtenkapelle Göppingen auf Reisen durch Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2972

Die 15 Mitglieder der Trachtenkapelle Göppingen in Marpod.

Die Trachtenkapelle Göppingen hat vom 5. bis 15. August eine intensive Reise durch Siebenbürgen unternommen. Insgesamt waren 15 Musikkollegen an diesem wunderbaren Ereignis beteiligt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2972

Sommernachtsparty im Begegnungszentrum

Hermannstadt. – Die schon traditionelle Sommernachtsparty im Hof des „Friedrich-Teutsch“-Begegnungs- und Kulturzentrums (Teutsch-Haus, Fleischergasse/Mitropoliei 30) für alle, die gern tanzen und einen fröhlichen Abend verbringen wollen, findet am Freitag, dem 28. August, statt. DJ Dietrich und DJ Winfried sorgen für schwungvolle Musik. Getränke können den ganzen Abend im Erasmus-Büchercafé gekauft werden.

Die Unterhaltung beginnt um 19 Uhr. (BU)Weiterlesen

,,Es geht um Gemeinschaft und Heimat“

Ausgabe Nr. 2971

Auftakt zu den ,,Festtagen in Siebenbürgen“: das erste Michelsberger Burgfest

Auf dem Weg zur Burg erhielten die vielen aus Deutschland Angereisten in der schmucken Michelsberger Tracht herzlichen Beifall. Foto: Beatrice UNGAR

 

„Wenn wir heute hier auf der Burg zusammenkommen, dann geht es um weit mehr als um ein Fest. Es geht um Gemeinschaft. Um Erinnerung. Und vor allem um Heimat. Viele Michelsberger haben vor Jahrzehnten ihre Koffer gepackt und sind nach Deutschland ausgewandert. Aber Michelsberg ist trotzdem mitgegangen. In den Erinnerungen, in der Sprache, in den Liedern und Bräuchen, in den Geschichten, die den Kindern und Enkelkindern erzählt wurden. Und deshalb ist das, was heute geschieht, vielleicht mehr als ein Wiedersehen. Für viele von Ihnen ist es eine Heimkehr.“ Mit diesen Worten begrüßte der DFDH-Vorsitzende Gabriel Tischer alle Anwesenden am Freitag auf der Michelsberger Burg beim ersten Burgfest, das zugleich auch den Auftakt zu den „Festtagen in Siebenbürgen“ darstellte.

Weiterlesen

Folklore trifft Popmusik

Ausgabe Nr. 2971

  1. Ausgabe des Folkorefestivals ,,Lieder der Berge“

Hauptorganisatorin Silvia Macrea (links) beglückwünschte am Sonntagabend Robert Târnăveanu zum 25. Bühnenjubiläum und zum 45. Geburtstag.

Die 51. Ausgabe des Internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților“ (Lieder der Berge) hat vom 4. bis 10. August stattgefunden. Organisiert wird es vom Kreiszentrum für die Erhaltung und Förderung der traditionellen Kultur „Cindrelul-Junii“. An drei Abenden, am 7., 8. und 9. August, war Hermannstadts Großer Ring ein Schauplatz für Volkstanz- und Volksmusik-Darbietungen aus Italien, der Türkei, der Ukraine, der Republik Moldova, Zypern und Rumänien.

Weiterlesen

In normale Fahrwasser eingelaufen

Ausgabe Nr. 2971

Streiflichter vom zweitägigen 14. Neppendorfer Heimattreffen

Gruppenbild mit Pfarrer Dietrich Galter und allen Gottesdienstteilnehmenden am Sonntag vor der renovierten evangelischen Kirche. Fotos: Beatrice UNGAR

Das 14. Heimattreffen der Neppendorfer hat am 8. und 9. August stattgefunden und reihte sich ein in die Veranstaltungen der „Festtage in Siebenbürgen“. Bei der Eröffnungsfeier in der evangelischen Kirche begrüßte Dechant Pfarrer Dietrich Galter die Anwesenden und gab nach einer kurzen Andacht das Wort weiter an den Gemeindekurator Josef Beer und an den HOG-Vorsitzenden Helmut Gromer.

Weiterlesen