„Das ist einfach nur schmutzige Politik”

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Gespräch mit Prof. Dr. Zeno Pinter, Vorsitzender des Hermannstädter Forums

 


Prof. Dr. Zeno Pinter ist seit vielen Jahren Forumsmitglied und hat das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien auch als Unterstaatssekretär in Bukarest vertreten, bevor er 2018 die Leitung übernahm, nachdem der langjährige Forumschef Hans Klein das Amt niedergelegt hat. Foto: die Verfasserin

Prof. Dr. Zeno Pinter leitet seit April des vergangen Jahres das Hermannstädter Forum, ist auch an der Lucian Blaga-Universität als Professor für Geschichte und Archäologie des Mittelalters tätig und hat eine halbe Norm beim Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie als Forscher ersten Grades, ist verheiratet und hat eine Tochter. Über seine Tätigkeiten sprach er mit HZ-Redakteurin Ruxandra STĂNESCU.

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Sport in den Mittelpunkt gestellt

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Der Hermannstädter Kreisrat würdigte erstmals Sportler und Trainer

Die Initiatorin der Sportgala, die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens (links), und die Trainerin Dora-Maria Hanga vom Sportklub IPPON Mediasch, Zweitplatzierte in der Kategorie Trainer nichtolympische Sportarten, die den Karate-Sportler Cătălin Bogdan Păturan betreut, der bei der Gala den ersten Platz in der Kategorie nichtolympische Sportarten erzielt hat. Foto: Anamaria MĂTUȘOIU

 

„Der Trainer verliert sich in der Geschichte des Sports, bloß der Sportler bleibt in der Erinnerung“, sagte der langjährige Trainer der rumänischen Mädchenriege Octavian Bellu in einem der Zeitung Gazeta Sporturilorgewährten Interview. Er war offensichtlich nicht bei der Sportgala des Kreises Hermannstadt dabei gewesen, bei der am Donnerstag, dem 31. Januar, nicht nur die Sportler, sondern auch die Trainer gewürdigt wurden. Insgesamt 45 Sportler, Trainer und Mannschaften aus dem Kreis Hermannstadt erhielten Geldprämien.

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„Leichtfüßig und leicht zugänglich“

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Frauenchor und Kammerorchester konzertierten am Marientag


Die Gesamtleitung des Konzerts hatte die Stadtkantorin Brita Falch-Leutert (am Dirigentenpult) inne, als Solistinnen traten Melinda Samson (links außen) und Elisa Gunesch (rechts außen) auf. Foto: Fred NUSS

Ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis gab es am vergangenen Wochenende zunächst am Samstag in der reformierten Kirche in Hermannstadt und am Sonntag danach in der evangelischen Margarethenkirche in Mediasch. Der Frauenchor, gebildet aus Sängerinnen des Hermannstädter Bachchors und des Jugendchors der evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt, brachte u. a. die Vesper für Frauenchor, Streichinstrumente, Orgel und zwei Solostimmen von Michael Haydn auf, dem jüngeren Bruder des bekannten Joseph Haydn, zu Gehör.

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Endlich auch in Berlin

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Geta Brătescus Kunst im Neuen Berliner Kunstverein

 

Geta Brătescu in ihrem Atelier in Bukarest. Foto: Ștefan SAVA

 

Auf der Sao Paulo Biennale und in New York war ihre Kunst zu sehen, im Nationalmuseum für Gegenwartskunst in Bukarest, in der Tate Modern in London, auf der Triennale in Paris, auf der Biennale in Venedig ebenfalls. Die Tate Modern in Liverpool und die Hamburger Kunsthalle zeigten ihre Kunst in den Jahren, zur Documenta in Kassel und Athen wurde sie eingeladen und nun endlich auch nach Berlin! In einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein (NBK), neben dem berühmten Dorotheenstädtischen Friedhof, einen Katzensprung vom Literaturforum im Brechthaus in Berlin – Mitte entfernt, konnten vom 27. September 2018 bis zum 25. Januar 2019 künstlerische Werke von Geta Brătescu (1926-2018), der Altmeisterin der rumänischen zeitgenössischen Kunst, betrachtet werden.

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„Diejenigen, die Brücken schaffen“

50 Jahre seit der Wiederaufnahme des Urzellaufes im Jahr 1969

Ausgabe Nr. 2610

 

50 Jahre seit der Wiederaufnahme des Urzellaufes im Jahr 1969 in Agnetheln feierten mehr als 270 Urzeln beim 13. Urzellauf nach 2006. 
Foto: Werner FINK

Insgesamt 261 Urzeln nahmen am vergangenen Sonntag am Urzellauf in Agnetheln teil, dem in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zukam. 50 Jahre sind es her, seit der Brauch 1969 wieder aufgenommen wurde. „50 Jahre sind es nun her, seit in Agnetheln ein neuer politischer Wind wehte”, erinnerte Doris Hutter in ihrer Urzeln-Ansprache. Hutter begüßte die Anwesenden im Namen der Heimatsortsgemeinschaft Agnetheln sowie der Urzeln aus Nürnberg. Weiterlesen

Grippeepidemie ausgerufen

54 Personen sind bereits an Grippe gestorben, Anzahl der Erkrankten nicht bekannt

Ausgabe Nr. 2610

Gesundheitsministerin Sorina Pintea hat am Mittwoch, dem 30. Januar, die Grippeepidemie ausgerufen. Seit drei Wochen steigt die Anzahl der Erkrankten, bisher sind 54 Personen gestorben. 49 davon litten auch an anderen Krankheiten. Die beste Methode, sich gegen die Grippe zu schützen, ist die Impfung, die für mehrere Risikogruppen kostenlos ist, so Pintea.Weiterlesen

Mauern der Gleichgültigkeit einreißen

Maria Mădălina Turza will im EU-Parlament für Menschen mit Behinderung kämpfen

Ausgabe Nr. 2610

Maria Mădalina Turza (rechts außen) wird von Mugur Frăţliă (mit Mikrophon) vorgestellt.                                                 
Foto: Ruxandra STĂNESCU

„Am besten lassen Sie Ihr Kind hier im Krankenhaus, gehen nach Hause und zeugen ein anderes.” Das sagte der Arzt zu Maria Mădălina Turza vor 14 Jahren, kurz nach der Geburt ihrer Tochter mit Behinderung, Clara. Nach vielen Jahren, in denen die Mutter für die Rechte ihrer Tochter und Tausenden Kindern mit Behinderung gegen die Gesellschaft und den Staat kämpfte und auch oft gewann, fasste sie den Entschluss, von oben nach unten die öffentliche Politik zu ändern, als parteilose Europaabgeordnete. Ich bin ein starker Partner, Allierter und Fürsprecher für Gleichberechtigung“, lautet ihre Devise.Weiterlesen

Mit offenen Armen empfangen

Ein Film über Erfolgsgeschichten in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2610

Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten.  Ein Film von Florin Besoiu. FB Filmproduktion 2018. Bestellungen unter fbfilmproduktion@gmail.com

Birthälm, Michelsberg, Mediasch. Aus der Vogelperspektive werden Bilder von Kirchen aus der Hermannstädter Umgebung eingeblendet. Es erklingen die ersten Töne des Siebenbürgenlieds und dann ist der Titel des neuesten Dokumentarfilms von Florin Besoiu „Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten“ zu sehen.  Nach seinen ersten beiden Dokumentarfilmen „Die Albtraumreise“ und „Die Überlebenden im Winter. Erinnerungen aus der Deportation“, die von der Deportation der Rumäniendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg handelte, ist das Thema des 2018 erschienenen letzten Films ein sehr positives. Portraitiert werden Einwanderer, Rückkehrer aber auch junge Siebenbürger, die im Land geblieben sind, um hier wirtschaftlich oder kulturell etwas aufzubauen. Die Erfolgsgeschichten sind im 45-minütigen Dokumentarfilm zu sehen. Weiterlesen