Großartiger Einsatz

Ausgabe Nr. 2981

Burgführerin Karin Scheiner (2. v. r.) präsentiert Touristen den Innenraum der Holzmenger evangelischen Kirche.

Was für ein unvergesslicher, emotionaler Sommer in Holzmengen! Von Ende April bis Anfang Oktober wurde die Kirchenburg zu einem pulsierenden Ort der Begegnung für knapp 900 Gäste. Dass diese Monate so denkwürdig wurden, verdanken wir dem großartigen Einsatz von insgesamt zehn engagierten Burgführerinnen und Burgführern.Weiterlesen→

Das Unsichtbare sichtbar zu machen…

Finissage der Infrarot-Ausstellung in der Hermannstädter Synagoge

Ausgabe Nr. 2977

Bei der Finissage in der Synagoge sprachen Tiberiu Baruch, Beatrice Ungar, Daniel Cautnic und Luminita Mihai-Cioabă (v. l. n. r.).
Foto: Laurențiu PISTOL

Die Finissage der Wanderausstellung „Infrarot: Kommunismus aus der Perspektive der nationalen Minderheiten in Rumänien“ hat am Freitagabend, dem 18. September, in der Hermannstädter Synagoge stattgefunden. Die Veranstaltung wurde in Partnerschaft zwischen der Bonner Fachschaftsredaktion „Das Politicum“, der Hermannstädter Zeitung und der Jüdischen Gemeinde Hermannstadt organisiert. Eröffnet worden war die Ausstellung am 9. Juli d. J. im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt und kam dann in die Synagoge. Die erste Station war ab 25. Juni in Bonn, nun wird die Ausstellung weiter wandern, u. a. nach Temeswar, wo sie am 13. Dezember im Beisein von Pfarrer László Tökes, der zu den Interviewpartnern gehört, eröffnet werden wird.Weiterlesen→

Neues Festivalkonzept

Dichterinnen und Dichter lasen bei ASTRA Poetic

Ausgabe Nr. 2973

Ovidiu Baron (1. v. l.) und Radu Vancu (2. v. l) bei der Lesung von Luminița Cioabă (stehend, rechts außen).                                         Foto: die Verfasserin

Während auf der Bühne am See die Rock-Bands den Soundcheck machten ging es im Schatten der Bäume unweit der überdachten Holbrücke aus Gura Râului im ASTRA-Freilichtmuseum literarisch zu, wenn man das so schreiben darf. Zum fünften Mal hatte der rührige Autor und Museograf Ovidiu Baron zu ASTRA Poetic eingeladen.Weiterlesen→

„Was würde Brukenthal dazu sagen?“

Streiflichter von der ersten Auflage des Barockfestivals im Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2969

Besucherinnen und Besucher konnten sich beim Malen eines gemeinsamen Werkes regelrecht austoben. So schrieb ein Bukarester Student, dessen Hobby die Kalligraphie ist, den Namen des Geehrten auf die Leinwand.

„Was würde Baron Samuel von Brukenthal dazu sagen, wenn er jetzt hier sein könnte?“ Diese Frage stellte Dr. Raluca Teodorescu, die Managerin des Brukenthalmuseums, ihrem Grußwort zur Eröffnung des ersten Barockfestivals voran. Das Festival war am 25. und 26. Juli dem Geburtstag des Namensgebers dieser Einrichtung gewidmet, der am 26. Juli 1721 in Leschkirch das Licht der Welt erblickt hatte. Brukenthal ist aber nicht bloß der Namensgeber des Museums, das seine Tore 1817 offiziell fürs Publikum geöffnet hat, sondern auch sein Gründer. Weiterlesen→

Hautnah erlebte Vielfalt

11. Auflage des Astra Multicultural Festivals

Ausgabe Nr. 2968

Kulturelle Vielfalt erleben konnte man am Wochenende beim Astra Multicultural Festival im ASTRA-Freilichtmuseum. Unser Bild: Kostenlose Kanufahrten auf dem See bot der Verein „Ivan Patzaichin – Mila 23” an.

250 Kunsthandwerker, Musikanten, Tänzerinnen und Tänzer, Köchinnen und Köche aus den Gemeinschaften der Lipowener, der Ungarn, der Roma, der Ukrainer und der Tataren aus Rumänien, sowie Betreiber von so genannten „Puncte Gastronomice Locale” (lokale gastronomische Zentren) aus ganz Rumänien konnten die rund 6500 Besucherinnen und Besucher beim Astra Multicultural Festival der kulturellen Vielfalt erleben, dessen elfte Auflage vom 15. bis 19. Juli im ASTRA-Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden hat. Weiterlesen→

Vortragsreihe im Teutsch-Haus

Ausgabe Nr. 2966

Die Vortragsreihe im Rahmen der Sonderausstellung „Kirchenburgen. Erbe mit Zukunft“ eröffnete am Montag, den 6. Juli, die Präsidentin der Stiftung Mihai Eminescu Trust (MET), Caroline Fernolend (stehend rechts), die von der Leiterin des Teutsch-Hauses und Initiatorin dieser Schau, Dr. Gerhild Rudolf (stehend links) begrüßt und kurz vorgestellt wurde. Fernolend schilderte anschaulich ihre Erfahrung mit Schwerpunkt auf dem Projekt „Almen, ein lebendiges Dorf“, das 2024 mit dem Europa Nostra Preis ausgezeichnet worden ist. Neuerdings gehört ein anderes Projekt des MET zu den Finalisten des New European Bauhaus 2026-Preises. Es handelt sich um „ECO H2O“, die ökologische Kläranlage in Deutsch-Weißkirch. Nur noch am 10. Juli kann man dafür stimmen unter https://prizes.new-european-bauhaus.europa.eu/public-vote                                                            Foto: Beatrice UNGAR

 

„Kirchenburgen: Erbe mit Zukunft“

Ein kleiner Spaziergang durch die Kirchenburgen-Landschaft

Ausgabe Nr. 2963

Teil der Sonderausstellung ist unter anderem eine Karte mit den Kirchenburgen rund um Hermannstadt.                          Foto: Johanna MÜNZNER

Besucherinnen und Besucher der Sonderausstellung „Kirchenburgen: Erbe mit Zukunft“, die am 9. Juni im Teutsch-Haus eröffnet wurde, erwarten dort zahlreiche Informationen über Kirchengemeinden, EU-Projekte, Kultur-Tourismus und die Archäologie-Summer-School. Weiterlesen→

Energiegeladene Musik im Erlenpark

Das ,,Focus in The Park“-Festival rundete den 15. Benefizmarathon ab

Ausgabe Nr. 2962

Sehr gut besucht war auch in diesem Jahr das „Focus in the Park”-Festival im Erlenpark, wie am Freitag beim Konzert von Erika Isac. Foto: Cynthia PINTER

Energiegeladene Musik, ausgelassene Stimmung und tausende Menschen – das war auch in diesem Jahr die Atmosphäre des „Focus in The Park”-Festivals im Erlenpark, das bei freiem Eintritt stattgefunden hat. Unterschiedliche Generationen trafen sich an den vier Tagen vom 4. bis 7. Juni am selben Ort, um Konzerte und sommerliche Festivalmomente zu genießen. Das Programm umfasste sowohl bekannte nationale Künstler und Künstlerinnen als auch lokale Bands, so genannte „Local Heroes”. Das Festival war in diesem Jahr erstmals Partner der Veranstaltungen rund um den 15. Hermannstädter Internationalen Benefizmarathon.Weiterlesen→

,,radiance and reflection“

Ausstellungseröffnung im RKI Wien

Ausgabe Nr. 2958

Michael Hedwig (links) im Gespräch mit einer Besucherin.

In einen Ort lebendiger künstlerischer Begegnung verwandelte sich am Donnerstag, dem 7. Mai, das Rumänische Kulturinstitut Wien. Zur Eröffnung der Ausstellung „radiance and reflection“ versammelte sich ein interessiertes Publikum, um die aktuellen Arbeiten von Simina Badea und Michael Hedwig zu erleben – zwei Künstler, die sich in Technik und Ausdruck deutlich unterscheiden und doch in einem gemeinsamen thematischen Spannungsfeld aufeinandertreffen.Weiterlesen→

,,Der große Weg der rumänischen Poesie”

Luminiţa Mihai Cioabă stellte im Spiegelsaal ihr neuestes dreisprachiges Buch vor

Ausgabe Nr. 2957

Unser Bild: Zum Auftakt der gut besuchten Veranstaltung präsentierten zwei Paare vom Folkloreensemble „Cindrelul – Junii Sibiului” einige Roma-Tänze. Foto: Mugur FRĂŢILĂ

Luminița Mihai Cioabă hat ihren neuesten, dreisprachigen Gedichtband „Dincolo de cer/Înteal o cerii/Jenseits des Himmels” am Dienstag, dem 28. April, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt vorgestellt. Der Nachmittag war nicht nur der Poesie, sondern der Romakultur gewidmet, denn ihre dreisprachig gelesenen Dichtungen wurden mit Musik und Tanz ergänzt.Weiterlesen→

Geteilte Osterfreude in Stadt und Land

Ausgabe Nr. 2954

Kurzberichte zu Veranstaltungen an den beiden Osterwochenenden

Das Eierschippeln auf der Michelsberger Burg gehört am Ostermontag nicht nur für die evangelische Kirchengemeinde zu einem festen Termin im Jahr. Nach der Andacht in der romanischen Basilika, gehalten von den Pfarrern László Zorán Kézdi und Stefan Cosoroabă, machten alle begeistert mit. Foto: Beatrice UNGAR

„Eine einmalige Tradition” (O tradiție unică) titelte die Hermannstädter Tageszeitung Tribuna am 7. April den Bericht über das traditionelle Eierschippeln im Hof der evangelischen Kirche in Neppendorf am Ostermontag. Wahrscheinlich hatte jemand den Reporter auf die Schippe nehmen wollen, denn einmalig ist dieser Brauch mitnichten. In Michelsberg wurde auch geschippelt was das Zeug hielt, sogar Erwachsene machten mit. Dabei gingen fast alle hartgekochten bunt bemalten Eier zu Bruch, die auf die Burg gebracht worden waren. Im Folgenden gibt es mehrere Kurzberichte über das österliche Treiben in und um Hermannstadt:

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Heimat ohne Grenzen

Erinnerungen an ein bewegendes Wochenende

Der Trachtenumzug beim Großen Sachsentreffen 2024 führte auch durch die Wiesengasse, wo sich die HZ-Redaktion befindet. Unser Bild: Die Gruppe der Schönauer Heimatgemeinschaft (HOG) mit Hans Gärtner (Bildmitte) an der Spitze, der als Vorsitzender des HOG-Verbands gemeinsam mit dem damaligen Vorsitzenden des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, das erste Große Sachsentreffen 2017 initiiert hatte. Gärtner hat auch den Vorschlag gemacht, das Sachsentreffen 2026 am 19. und 20. September in Schönau zu organisieren. Foto: Beatrice UNGAR

Historische Aufnahmen aus Siebenbürgen in schwarz-weiß, hinterlegt mit traditioneller Musik. So startet der Film „Heimat ohne Grenzen“, der auf das Große Sachsentreffen 2024 in Hermannstadt zurückblickt, das unter dem gleichnamigen Motto gestanden hat. Nachdem im Rahmen des jährlichen Sachsentreffens in Zeiden bereits ein erster Einblick in den Film präsentiert wurde, wurde nun die Premiere der finalen Fassung am 8. April im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt gefeiert. Ehrengäste waren der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für Aussiedlerfragen und Nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, der Unternehmer Michael Schmidt, der den Film in Auftrag gegeben hat und mit seiner Michael Schmidt-Stiftung als Hauptsponsor beim Sachsentreffen sowie als Hauptpartner beim Erstellen des Films fungiert hat, und der Geschäftsführer des Veranstalters und Unterstützers, des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Benjamin Józsa.

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Trotz Kürzungen „Niemand muss gehen”

Bilanz 2025 und Pläne für 2026 des ASTRA-Museums wurden vorgestellt

Ausgabe Nr. 2944

Blick auf den zugefrorenen See mitten im ASTRA-Freilichtmuseum bei einem Spaziergang Mitte Januar 2026.                          
Foto: Beatrice UNGAR

Der Manager des ASTRA-Museums, Ciprian Ștefan, stellte in einer Pressekonferenz die Bilanz des Jahres 2025 und die Pläne für 2026 vor. Die Ergebnisse des Vorjahres übertrafen die Erwartungen, doch wegen den angekündigten Kürzungen und Sparmaßnahmen konzentriert sich das Managementteam dieses Jahr darauf, die Gehälter und den obligatorischen Betrieb des Museums zu decken. Unter anderem ist die Organisation von Festivals wie Vin Fest, Guitar Meeting und Astra Rock ungewiss.Weiterlesen→