,,Dieses Projekt liegt uns am Herzen“

Pressekonferenz im neuen Sitz des städtischen Kulturhauses von Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2657

Blick in den Probesaal des Hermannstädter Balletttheaters, das am Dienstag, den 28. Januar, 19 Uhr, im Ion Besoiu-Kulturzentrum den ,,Schwanensee“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski aufführen wird. Unser Bild: Die zwei schwebenden Tänzer in roten Hemden üben den ,,Trepak“ (Russischer Tanz) aus dem ,,Nussknacker“.                                     Foto: Werner FINK

Das Hermannstädter Balletttheater nimmt Stellung im Kampf gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen durch die Teilnahme zusammen mit der Kompanie für zeitgenössischen Tanz „Panta Rei Danseteater“ aus Norwegen an dem Projekt „Soft Power – Zeitgenössische Kultur und Kunst – Dialog zur Änderung“. Mehr zum Projekt und zum Rückblick auf das Jahr 2019 sowie zu den Zielen für dieses Jahr erfuhren die Journalisten im Rahmen einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch im neuen Sitz des städtischen Kulturhauses.Weiterlesen

„Wir sind im Top 3”

Manager des Astra-Museums zog Bilanz

Ausgabe Nr. 2656

Eine märchenhafte Stimmung zauberten Raureif und Nebel dieser Tage in Hermannstadt, so auch im Freilichtmuseum im Jungen Wald. Foto: Beatrice UNGAR

Den „Oscarpreis für Museen”, über 660.000 Besucher und zu wenig Angestellte: Ștefan Ciprian Anghel, Generalmanager des Astra-Museums, zog Ende des vergangen Jahres Bilanz.

„Das Jahr 2019 bleibt bestimmt in der Geschichte der Museen in Rumänien, denn das Astra-Museum in Hermannstadt hat den Großen Preis  European Museum Academy/Luigi Micheletti erhalten.Weiterlesen

,,Die Arbeit geht nicht aus“

Blick auf die Tätigkeiten im Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum

Ausgabe Nr. 2655

 

Elisabeth Deckers (rechts) und die Museumsleiterin Heidrun König verpacken eine Fahne aus der evangelischen Kirche in Haschagen.Foto: Beatrice UNGAR

Möchten Sie wissen, wann Ihre Urgroßmutter geboren ist, oder wie weit die väterliche Linie zurückreicht? Fragen Sie im Teutsch-Haus in Hermannstadt nach, und wenn die Kirchenbücher Ihres Heimatortes dort aufbewahrt werden, kann man Ihnen Auskunft geben. Erstaunlich viele Menschen, gerade die, die nicht mehr in Rumänien leben, möchten etwas über ihre Familie wissen.

Oder sind Sie ein an der Historie Interessierter, der schriftliche Quellen zu einem Sachverhalt – sagen wir, im 19. Jahrhundert – sucht, auch da kann unter Umständen das Teutsch-Haus weiterhelfen.Weiterlesen

,,Die Zukunft kann gestaltet werden“

2636

Die Kirchenorgel stand im Mittelpunkt der 700-Jahr-Feier von Holzmengen

Bei der von der jüngst gegründeten Volkstanzgruppe Holzmengen aufgeführten Sternpolka standen die Tanzgruppenleiterin Franziska Staufert und die beiden Vorstandsmitglieder der HOG Holzmengen, der Vorsitzende Thomas Schneider und sein Stellvertreter Helmut Krauss im Vordergrund. Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Zeit kann nicht zurückgedreht, aber die Zukunft kann gestaltet werden“ lautete das Motto, unter dem die von den nach Deutschland ausgewanderten Siebenbürger Sachsen aus diesem Ort im Unteren Harbachtal gegründete Heimatortsgemeinschaft (HOG) Holzmengen am vergangenen Wochenende zum 700. Ortsjubiläum eingeladen hat. Und die Veranstalter machten ihrem Namen ,,Gemeinschaft“ alle Ehre, indem sie gemeinsam mit allen anderen Holzmenger ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellte.

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44. Mal „Lieder der Berge”

2636

Eines der ältesten Hermannstädter Festivals

Auszeichnungen zum 75. Jubiläum: Im Rahmen der 44. Auflage des internationalen Folklorefestivals ,,Cantecele Muntilor“ (Lieder der Berge), das vom 31. Juli bis 5. August von dem Hermannstädter Kreiszentrum für die Erhaltung der Traditionen ,,Cindrelul – Junii Sibiului“ veranstaltet wurde, feierte das Folkoreensemble ,,Junii Sibiului“ sein 75. Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde das Ensemble und dessen Leiterin Silvia Macrea mehrfach ausgezeichnet. Am 1. August durch den Staatspräsidenten Klaus Johannis, der dem Ensemble den Verdienstorden für Kultur im Rang eines Kavaliers Kategorie D (Bühnenkünste) und der Leiterin den Verdienstorden für Kultur im Rang eines Kavaliers Kategorie F (Kulturförderung) per Präsidialdekret verliehen hat, und am Sonntag durch Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (links), die bei der Abschlussveranstaltung auf der Bühne am Großen Ring Silvia Macrea (2. v. l.) die Insignien einer Ehrenbürgerin von Hermannstadt überreichte. Foto: Cindrelul Junii Sibiului

Die 44. Auflage des Folklorefestivals „Lieder der Berge” (Cântecele Munţilor) brachte nicht nur Musik, Tanz und Traditionen aus aller Welt nach Hermannstadt, sondern auch Ehrungen für das Ensemble „Cindrelul-Junii Sibiului”, das sein 75. Gründungsjubiläum feierte. Der Große Ring war jeden Abend voll, auf der Bühne traten am Wochenende 19 Folkloreensembles aus acht Ländern, aber auch rumänische Popmusiker auf. 

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„Romaii Poesia”

2636

4. Poesiefestival der Roma hat stattgefunden

Ramona Ioana Bruynseels (links) und Luminiţa Cioabă tauschten Gedichtbände aus. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Zum 4. Mail fand vom 1. bis 4. August in Hermannstadt das Festival „Romaii Poesia”, das im Mittelpunkt die Roma-Literatur aus aller Welt hat, statt. Organisiert wurde das Festival von der Sozial-Kulturellen Stiftung der Roma „Ion Cioabă”, genauer gesagt von Luminiţa Cioabă, die selber Gedichte schreibt und im Laufe der Jahre auch viele ihrer Kollegen nach Hermannstadt eingeladen hat, um ihre Gedichte vor dem hiesigen Publikum vorzustellen. 

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Ein Teil eines größeren Projekts

2636

Die Schauwerkstatt der Wandergesellen auf dem Huetplatz ist eröffnet

Gruppenbild mit Wandergesellen, Bierstiefel und Ehrengästen (v. l. n. r.): Dr. Andreas H. Apelt (1. v. l.), Vizebürgermeister Tiberiu Dragan (2. v. l.), Konsul Hans Erich Tischler (2. v. r.) und Stadtpfarrer Kilian Dörr (1. v. r.).
Foto: Jan-Christian BREWER

Die feierliche Eröffnung des 13. „Treffens europäischer Wandergesellen“ fand am Mittwoch der Vorwoche im Beisein der Wandergesellen, Mitgliedern des Vereins Gesellenherberge Hermannstadt „Asociația Casa Calfelor Sibiu“ und zahlreichen Gästen statt. Die Schauwerkstatt wird dieses Jahr bis zum 18. August auf dem Huetplatz vor der evangelischen Stadtpfarrkirche zu sehen sein. In diesem Jahr wird die Gastronomie hervorgehoben, bei der die Wandergesellen ihre Koch- und Backkünste bei einigen Gastronomiewerkstätten zeigen.

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