„Deutsche Stadt in den Karpaten“

Präsentation über Hermannstadt bei den Offenbacher Interkulturellen Wochen

Ausgabe Nr. 2597

Ruxandra-Maria Jotzu bei ihrer Präsentation im Bücherturm des Büsingpalastes in Offenbach.                                                Foto: Brânduşa MASSION

ARO Rumänischer Kulturverein Frankfurt & Umgebung e.V, www.aro-rhein-main.de, bot am 21. September 2018 eine besondere Veranstaltung, die im Rahmen der Offenbacher Interkulturellen Wochen in der Stadtbibliothek im Büsingpalais stattfand. Das Event „Hermannstadt – Sibiu – deutsche Stadt in den Karpaten“ präsentierte die alte deutsche Stadt in Siebenbürgen, die seit Jahrhunderten vom plurikulturellen Zusammenleben geprägt ist und offen in Richtung Europa schaut. Auch ein Dokumentarfilm über Hermannstadt stand auf dem Programm.Weiterlesen

„Was sind schon 100 Jahre?“

2595

Streiflichter vom 28. Sachsentreffen am 22. September in Mediasch

Zwei Mitglieder einer Tanzgruppe freuen sich über das wunderschöne Wetter.                                      Foto: Claudiu POPA

Bei der Jubiläumsauflage des vom Siebenbürgenforums veranstalteten Sachsentreffens, die am 19. September 2015 in Mediasch unter dem Motto „Schule – gestern, heute, morgen“ stattgefunden hatte, sagte der damalige Bundestagsabgeordnete Dr. Bernd Fabritius, das Sachsentreffen sei die beste Gelegenheit zu zeigen, „dass wir eine Gemeinschaft sind“ und schwärmte  davon, man könne durchaus 25 Jahre seit dem Beginn einer „sächsischen Wiedervereinigung“ feiern. Das 28. Sachsentreffen, das am vergangenen Samstag erneut in Mediasch stattgefunden hat, stand unter dem Motto „100 Jahre in Rumänien“ und Dr. Fabritius war in seinem neuen Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten dabei. 

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Ehrennadel in Gold

2595

Mit der Ehrennadel in Gold, der höchsten Auszeichnung, die das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) zu vergeben hat, wie der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr es formulierte, wurde am Freitag der Vorwoche im Rahmen einer Feierstunde im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, geehrt. In unserer nächsten Ausgabe können Sie mehr zu diesem Ereignis lesen. Unser Bild: Gruppenbild mit Geehrtem (v. l. n. r.): Zeno Pinter, DFDH-Vorsitzender, Altbischof Christoph Klein, Paul-Jürgen Porr, Bernd Fabritius, Ovidiu Ganț, DFDR-Abgeordneter, und Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums.                                                   Foto. Beatrice UNGAR

„Warum in der Waffen-SS?”

Lesung mit Paul Milata im Erasmus-Büchercafé

 

Der Historiker Paul Milata signierte seine Bücher.
Foto: Fred NUSS

 

Der Historiker Paul Milata stellte am vergangenen Freitag die rumänische Fassung seines Buches „Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu. Rumäniendeutsche in der Waffen-SS“ – „Între Hitler, Stalin şi Antonescu. Germanii din România în Waffen-SS“ -im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt vor.

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„Objektivere Einblicke gewährt“

 

Streiflichter vom 18. Internationalen Literaturfestival Berlin

Die Schauspielerin Naomi Krauss, Moderator Ernest Wichner und die Autorin Gabriela Adameșteanu (v. l. n. r.) bei der Vorstellung des Buches „Verlorener Morgen“ (Originaltitel: „Dimineața pierdută“), das 2018 in der deutschen Fassung von Eva Ruth Wemme in der Reihe Die Andere Bibliothek erschienen ist. Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Erwin Piscator, der Berliner Theatermann von damals und der Berliner Architekt Fritz Bornemann, schauen noch manches Mal um die Ecke in der Schaperstraße und wundern sich über die Veränderung. Fritz Bornemann baute 1963 das „Theater der Freien Volksbühne“ und Erwin Piscator, der berühmte politische Theatermann, übernahm die Bühne. Veränderungen kommen und gehen, 2003 wurde aus dem Theatergebäude „Haus der Berliner Festspiele“. In diesem Jahr fand das 18. Internationale Literaturfestival Berlin in diesem modernen Theaterbau statt.

 

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„Von Landsleuten und Schülern geschätzt“

2594

Erwin Josef Țigla hielt Gastvortrag über Alexander Tietz an der EAS

„Wenn der Siebenbürger Sachse sich mit Adolf Meschendörfer oder Erwin Wittstock rühmen kann, wenn Adam Müller-Guttenbrunn dem Banater Schwabentum ein Denkmal gesetzt hat, warum sollen sich die Banater Berglanddeutschen nicht auch um ihre hervorragendste Kulturpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts bemühen? Dieser Mann ist kein anderer als der Deutsch-, Latein- und Russischlehrer, der Volkskundler und Naturliebhaber, der von seinen Landsleuten und Schülern geschätzte Alexander Tietz (1898-1978).“ Das schrieb Erwin Josef Țigla in dem Vorwort zu dem Buch „Briefe von der Alm/Scrisori de la sălaș“ von Alexander Tietz.

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„Wir feiern ein Fest, das uralt ist“

Traditionelle Tänze und Lieder beim 28. Maifest auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2577

Den Umzug und den Aufmarsch der Tanzgruppen (hier auf dem Großen Ring) führten die Mitglieder der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums an, mit dabei war der DFDH-Vorsitzende Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter in Tracht (Bildmitte). Foto: Fred NUSS

Das Maifest wurde nach über 50-jähriger Pause 1991 von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt wieder aufgenommen. Es ist ein festlicher Brauch, welcher regelmäßig im Monat Mai stattfinden. Entweder am 1. Mai oder am ersten Maiwochenende. In Hermannstadt führen die Schüler der deutschen Schulen auf dem Großen Ring den Trachten-Umzug vor und ziehen dann mit den Zuschauern bei Blasmusik in den Jungen Wald. Dort führen sie auf einer Bühne Lieder und Tänze auf. Dies war dieses Jahr etwas anders.

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