,,Die Zukunft kann gestaltet werden“

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Die Kirchenorgel stand im Mittelpunkt der 700-Jahr-Feier von Holzmengen

Bei der von der jüngst gegründeten Volkstanzgruppe Holzmengen aufgeführten Sternpolka standen die Tanzgruppenleiterin Franziska Staufert und die beiden Vorstandsmitglieder der HOG Holzmengen, der Vorsitzende Thomas Schneider und sein Stellvertreter Helmut Krauss im Vordergrund. Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Zeit kann nicht zurückgedreht, aber die Zukunft kann gestaltet werden“ lautete das Motto, unter dem die von den nach Deutschland ausgewanderten Siebenbürger Sachsen aus diesem Ort im Unteren Harbachtal gegründete Heimatortsgemeinschaft (HOG) Holzmengen am vergangenen Wochenende zum 700. Ortsjubiläum eingeladen hat. Und die Veranstalter machten ihrem Namen ,,Gemeinschaft“ alle Ehre, indem sie gemeinsam mit allen anderen Holzmenger ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellte.

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44. Mal „Lieder der Berge”

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Eines der ältesten Hermannstädter Festivals

Auszeichnungen zum 75. Jubiläum: Im Rahmen der 44. Auflage des internationalen Folklorefestivals ,,Cantecele Muntilor“ (Lieder der Berge), das vom 31. Juli bis 5. August von dem Hermannstädter Kreiszentrum für die Erhaltung der Traditionen ,,Cindrelul – Junii Sibiului“ veranstaltet wurde, feierte das Folkoreensemble ,,Junii Sibiului“ sein 75. Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde das Ensemble und dessen Leiterin Silvia Macrea mehrfach ausgezeichnet. Am 1. August durch den Staatspräsidenten Klaus Johannis, der dem Ensemble den Verdienstorden für Kultur im Rang eines Kavaliers Kategorie D (Bühnenkünste) und der Leiterin den Verdienstorden für Kultur im Rang eines Kavaliers Kategorie F (Kulturförderung) per Präsidialdekret verliehen hat, und am Sonntag durch Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (links), die bei der Abschlussveranstaltung auf der Bühne am Großen Ring Silvia Macrea (2. v. l.) die Insignien einer Ehrenbürgerin von Hermannstadt überreichte. Foto: Cindrelul Junii Sibiului

Die 44. Auflage des Folklorefestivals „Lieder der Berge” (Cântecele Munţilor) brachte nicht nur Musik, Tanz und Traditionen aus aller Welt nach Hermannstadt, sondern auch Ehrungen für das Ensemble „Cindrelul-Junii Sibiului”, das sein 75. Gründungsjubiläum feierte. Der Große Ring war jeden Abend voll, auf der Bühne traten am Wochenende 19 Folkloreensembles aus acht Ländern, aber auch rumänische Popmusiker auf. 

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„Romaii Poesia”

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4. Poesiefestival der Roma hat stattgefunden

Ramona Ioana Bruynseels (links) und Luminiţa Cioabă tauschten Gedichtbände aus. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Zum 4. Mail fand vom 1. bis 4. August in Hermannstadt das Festival „Romaii Poesia”, das im Mittelpunkt die Roma-Literatur aus aller Welt hat, statt. Organisiert wurde das Festival von der Sozial-Kulturellen Stiftung der Roma „Ion Cioabă”, genauer gesagt von Luminiţa Cioabă, die selber Gedichte schreibt und im Laufe der Jahre auch viele ihrer Kollegen nach Hermannstadt eingeladen hat, um ihre Gedichte vor dem hiesigen Publikum vorzustellen. 

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Ein Teil eines größeren Projekts

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Die Schauwerkstatt der Wandergesellen auf dem Huetplatz ist eröffnet

Gruppenbild mit Wandergesellen, Bierstiefel und Ehrengästen (v. l. n. r.): Dr. Andreas H. Apelt (1. v. l.), Vizebürgermeister Tiberiu Dragan (2. v. l.), Konsul Hans Erich Tischler (2. v. r.) und Stadtpfarrer Kilian Dörr (1. v. r.).
Foto: Jan-Christian BREWER

Die feierliche Eröffnung des 13. „Treffens europäischer Wandergesellen“ fand am Mittwoch der Vorwoche im Beisein der Wandergesellen, Mitgliedern des Vereins Gesellenherberge Hermannstadt „Asociația Casa Calfelor Sibiu“ und zahlreichen Gästen statt. Die Schauwerkstatt wird dieses Jahr bis zum 18. August auf dem Huetplatz vor der evangelischen Stadtpfarrkirche zu sehen sein. In diesem Jahr wird die Gastronomie hervorgehoben, bei der die Wandergesellen ihre Koch- und Backkünste bei einigen Gastronomiewerkstätten zeigen.

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Einblicke in eine faszinierende Welt

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Die Ausstellung ,,Kirchenschätze aus Tulcea“ in Gundelsheim

Gastgeschenke (v. l. n. r.): Dr. Alexandru Constantin Chituță überreichte Dr. Irmgard Sedler und Markus Lörz vom Siebenbürgischen Museum u. a. die beiden von der Rumänischen Akademie herausgegebenen Bände ,,Arta din România“ (Die Kunst in Rumänien). Foto: Privat

Mit der Ausstellung ,,Kirchenschätze aus Tulcea“, die am 28. Juli feierlich eröffnet worden ist, präsentiert das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim erstmals erstmals in Deutschland bedeutende Kirchenschätze der Diözese Tulcea, die in Hermannstadt aufwendig restauriert wurden. Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Brukenthalmuseum Hermannstadt, dem Kulturverein Pictor Octavian Smigelschi und der rumänisch-orthodoxen Diözese Tulcea und ist bis zum 13. Oktober d. J. von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr zu besichtigen.

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100 Schicksale im rumänischen Jahrhundert

Emil Sigerus zum 165. Geburtstag gewidmete Veranstaltung im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2613

Der Generaldirektor des ASTRA-Museums Ciprian Anghel Ștefan, die Klausenburger Journalistin und Autorin Ruxandra Hurezean, der Architekt Klaus Birthler, die Hochschullehrerin Liana Regina Iunesch, die Museografin Simona Malearov und Alexandra Pascu, Mitarbeiterin der Michael Schmidt-Stiftung (v. l. n. r.).                                
Foto: Fred NUSS

Den Geburtstag des Volkskundlers Emil Sigerus (1854-1947) nahm am Dienstag, den 19. Februar, das Emil Sigerus-Museum für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde, eine Abteilung des ASTRA-Museums, zum Anlass, um gemeinsam mit Vertretern der Michael Schmidt-Stiftung deren Projekt Die deutsche Minderheit: 100 Schicksale im rumänischen Jahrhundert“. vorzustellen. Zufall oder nicht, genau an diesem Tag hatte auch der derzeitige Generaldirektor des ASTRA-Museums, Ciprian Anghel Ștefan, Geburtstag. Weiterlesen

Monumentales Programm

Streiflichter der Saison France-Roumanie

Ausgabe Nr. 2607

Das Plakat von dem französischen Illustrator Tofdru

Mit sehr viel Schwung wurde die Saison France-Roumanie 2019 schon im Dezember 2018 eingeleitet. Nach Südkorea, Singapur und Kolumbien steht zum ersten Mal ein europäisches Land auf dem Programm, das sich da in vielfältigster Weise mehrere Monate lang in Frankreich selbst darstellt, sei es kulturell, politisch, kulinarisch, oder einfach spielerisch. All das soll der französischen Öffentlichkeit ein möglichst komplettes Bild von Rumänien liefern. Weiterlesen

Für die nächsten 100 Jahre vorbereitet

Der Manager des Astra-Museums ist mit dem erfolgreichen Jahr sehr zufrieden

Ausgabe Nr. 2606

Winter im Freilichtmuseum.                                     
Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Knapp eine halbe Million Hermannstädter und in- und ausländische Touristen haben dieses Jahr das Freilichtmuseum besucht, rund 620.000 Personen wurden insgesamt bei allen Astra-Veranstaltungen – inklusive Dokumentarfilmfestival Astra Film– registriert. Weiterlesen

„Deutsche Stadt in den Karpaten“

Präsentation über Hermannstadt bei den Offenbacher Interkulturellen Wochen

Ausgabe Nr. 2597

Ruxandra-Maria Jotzu bei ihrer Präsentation im Bücherturm des Büsingpalastes in Offenbach.                                                Foto: Brânduşa MASSION

ARO Rumänischer Kulturverein Frankfurt & Umgebung e.V, www.aro-rhein-main.de, bot am 21. September 2018 eine besondere Veranstaltung, die im Rahmen der Offenbacher Interkulturellen Wochen in der Stadtbibliothek im Büsingpalais stattfand. Das Event „Hermannstadt – Sibiu – deutsche Stadt in den Karpaten“ präsentierte die alte deutsche Stadt in Siebenbürgen, die seit Jahrhunderten vom plurikulturellen Zusammenleben geprägt ist und offen in Richtung Europa schaut. Auch ein Dokumentarfilm über Hermannstadt stand auf dem Programm.Weiterlesen