Das wird ein lebendiges Erbe

Die Evangelische Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt hat einen Wald gepflanzt

Ausgabe Nr. 2951

Blick auf das Grundstück bei der Pflanzaktion.          Foto: Lucian COSMA

Im Rahmen ihres Einsatzes für die Bewahrung der Schöpfung hat die Evangelische Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt einen Wald gepflanzt. Auf einem rund 3 Hektar großen Grundstück nahe der Autobahn A1, beginnen nun 20.100 Setzlinge zu wachsen – ein Wald, der sich entwickeln, atmen und für kommende Jahrzehnte ein lebendiges Erbe sein wird.

Das Projekt entstand aus einer klaren Überlegung: Ein landwirtschaftliches Grundstück mit erodiertem Boden und geringem wirtschaftlichem Wert, das zu unserem Gemeindeverband Hermannstadt-Hammersdorf-Schellenberg gehört, könnte zu etwas Wertvollererem werden – einem echten Wald. Weiterlesen

Musikstudierende konzertierten

Ausgabe Nr. 2951

Sieben Studierende der Kammermusikklasse von Prof. Steffen Schlandt von der Kronstädter Musikhochschule bestritten die Mittagsmusik und die Samstagmusik vergangene Woche in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche mit Werken von Antonio Vivaldi, Marco Uccelini, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und Max Reger und ernteten begeisterten Beifall. Unser Bild (v. l. n. r.): Nectaria Negoescu (Flöte), Gloria Chiciudean (Violine), Silvia Ferencz (Violine), Carina Catarama (Panflöte), Mara Otvos (Bratsche), Lukas Hellmann (Orgel) und Diana Ichim (Cembalo).            

Foto: Beatrice UNGAR

Freiheit und Freilicht

Ausstellung zu 130 Jahren Malschule Frauenbach

Ausgabe Nr. 2951

Den größten Blickfang erntete die größte Malerei der Ausstellung, „Die Burg von Huszt“ (links außen), das 1896 von Simon Hollósy, dem Gründer der Malschule, gemalt wurde und im Brukenthalmuseum restauriert wurde. Hollósy gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Maler des Naturalismus und Realismus in der Malerei des 19. Jahrhunderts im Königreich Ungarn.
Foto: Cynthia PINTER

Das Jahr 2026 kennzeichnet den 130. Jahrestag der Gründung eines der bedeutendsten künstlerischen Zentren Mitteleuropas: der Künstlerkolonie, aus der später die Malschule von Nagybánya/Frauenbach/Baia Mare hervorging. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Freitag, dem 6. März die groß angelegte Ausstellung „130 Jahre Malschule Nagybanya/Frauenbach/Baia Mare: Fokus – József Klein“ im Landkartenkabinett des Brukenthalmuseums eröffnet, die Werke von den bedeutendsten Vertretern der Schule zeigt: Traian Bilțiu-Dăncuș, Tibor Boromisza, D.N. Cabadaeff, Béla Czóbel, Simon Hollósy, József Klein, Tasso Marchini, Letiția Munteanu, Aurel Popp, Vilmos Perlrott-Csaba, Ipolit Strâmbu, Sándor Ziffer und andere.Weiterlesen

Verlässliche Wissensbasis

Ausgabe Nr. 2951

Johann Lauer stellte sein Projekt bei der Tagung „Die siebenbürgisch-sächsische Volksschule in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts” Ende Oktober 2025 in Hermannstadt vor.                               Foto: Beatrice UNGAR

Als Philosoph und Politikwissenschaftler wage ich einen seltenen Spagat. Getreu meinem Motto „Tradition und Fortschritt verbinden“ konzipierte ich ein Projekt, das historisches Bewusstsein mit Spitzentechnologie vereint. Das Ergebnis ist ein Porträt der Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen – zu finden unter https://www.siebenbuergersachsen.de/genki/portrait.pdf -, getragen vom Leitgedanken „Gewidmet allen kommenden Generationen – damit das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe lebendig bleibt.“Weiterlesen

Vom langen 18. Jahrhundert

Zwei Bücher zur Geschichte Südeuropas von Harald Heppner vorgestellt

Ausgabe Nr. 2951

Prof. Harald Heppner in der Bibliothek des Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie in Hermannstadt mit seinem Buch „Neuzeit mit Verspätung“.                           Foto: Alisa SCHWARZ

Der Historiker Harald Heppner stellte am 6. März gleich zwei Bücher im Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie in Hermannstadt auf Rumänisch, Deutsch und Englisch vor. Es handelte sich um „Yearbook of the Society for 18th Century Studies on South Eastern Europe. Secularisation between the Adriatic and the Carpathians/Säkularisierung zwischen Adria und Karpatenbogen”, Band 8/2025 und „Neuzeit mit Verspätung. Die Anfänge der Transition in Europas Südosten (1683-1821)”. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2951

Ostermarkt

Hermannstadt. – Der Ostermarkt am Großen Ring ist vom 3. bis 14. April geöffnet. Näheres unter https://www.facebook.com/targuldepasti. (RS)

 

Osterangebote im Forumshaus

Hermannstadt. – Der traditionelle Osterbasar des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt und der Handarbeitskreise des Evangelischen Frauenkreises Hermannstadt findet am Samstag, dem 21. März, von 10 bis 14 Uhr im Forumshaus statt. Der Erlös geht u. a. an die sozialen Einrichtungen der Evangelischen Kirche. „Handgefertigte Osterdekorationen, kunstvolle Handarbeiten, süße Köstlichkeiten und viele besondere Geschenk-Ideen für das bevorstehende Osterfest” werden laut Veranstaltern hier angeboten.

Ebenfalls im Spiegelsaal des DFDH werden zwei Workshops für Osterbräuche angeboten. Ein Workshop für Eierfärben mit Naturfarben, geleitet von Iulia Teodorescu, Restauratorin im ASTRA-Museum, findet am Dienstag, dem 24. März, ab 17 Uhr, statt.

Ein Workshop für Eierverzieren (Atelier de încondeiat ouă), geleitet von Andrei Buda, Spezialist für traditionelle Kunst, findet am Freitag, dem 27. März, ebenfalls ab 17 Uhr statt. Die Teilnahme an den Workshops ist nur mit vorheriger Anmeldung über Link https://forms.gle/6imzbANPQPiu3WgM7 oder telefonisch beim Sekretariat des DFDH unter 0722-29.38.50 möglich. Die Veranstaltungen sind für Personen ab 8 Jahren geeignet, pro Workshop stehen maximal 15 Plätze zur Verfügung. (RS)Weiterlesen

„Ein Brückenbauer und Netzwerker“

Hauptanwalt Friedrich Gunesch mit dem Walburgapreis 2026 in Heltau geehrt

Ausgabe Nr. 2950

Das Ehrendiplom überreichte Stadtpfarrer László-Zorán Kézdi (1. v. r.) an Hauptanwalt Friedrich Gunesch (2. v. r.), das Walburga-Abzeichen Kurator Robert Fink, das Preisgeld Kirchenmutter Irene Gaspar.   Fotos: Beatrice UNGAR

Den Walburgapreis der Kirchengemeinde Heltau, mit dem Menschen gewürdigt werden, die Verantwortung übernehmen, Kirche und Gemeinschaft dienen und das evangelische Leben in Heltau und Siebenbürgen stärken, nahm im Rahmen des Festgottesdienstes zum Kirchweihfest der evangelischen Kirchengemeinde A. B. in Heltau am Sonntag Friedrich Gunesch, Hauptanwalt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, entgegen. Die Entscheidung des Presbyteriums vom 12. Januar 2026 habe zwei Blickrichtungen sagte Stadtpfarrer László-Zorán Kézdi in seiner Laudatio: „Wir danken für seine Verbundenheit mit Heltau und zugleich danken wir für seinen Dienst an der Landeskirche und an der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft insgesamt. Unsere Gemeinde in Heltau gewinnt Rückhalt durch eine verlässliche Kirchenleitung, und die Landeskirche gewinnt Gesicht durch Gemeinden wie unsere, die Verantwortung vor Ort übernehmen.”Weiterlesen