„Es liegt noch viel Arbeit vor uns“

AHK-Mitgliedertreffen mit Europaabgeordneten hat online stattgefunden

Ausgabe Nr. 2718

Sebastian Metz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK, MdEP Rovana Plumb, AHK-Präsident Dragoș Anastasiu und MdEP Victor Negrescu (im Uhrzeigersinn).                               Screenshot: Werner FINK

Vergangenen Dienstag fand das monatliche Mitgliedertreffen der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK) online statt. Im Rahmen dieser Auflage wurde nun zum dritten Mal ein Dialog zwischen den Vertretern der rumänisch-deutschen Wirtschaft und rumänischen Abgeordneten im Europäischen Parlament initiiert. Angesprochen wurden Themen wie z. B. das langfristige Budget der EU, das Programm InvestEU, die Aufbau- und Resilienzfazilität, der Europäische Grüne Deal mit Schwerpunkt auf der Stimulierung der Kreislaufwirtschaft und der Strategie ,,Vom Erzeuger zum Verbraucher“ oder die Festlegung einer EU-Strategie für einen nachhaltigen Tourismus. Unterstrichen wurde u. a. die Wichtigkeit der Förderung der wirtschaftlichen Kompetivität Rumäniens.

Eingeladen waren MdEP Rovana Plumb, Vizepräsidentin der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten, und MdEP Victor Negrescu, Mitglied der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten. Es moderierte der Journalist Dorin Chiotea von TVR.
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Inspirierende Studienräume

Bosch fördert Ausbildung von jungen Arbeitskräften

Ausgabe Nr. 2718

Sie durchschnitten das symbolische Band für die beiden inspirierenden Studienräume in Neumarkt (v. l. n. r.): Martin Schmidt, Facility Management Manager Bosch Automotive SRL, Bernhard Gehlert, Plant Commercial Manager Bosch Automotive SRL, Prorektorin Conf. univ. Dr. Daniela Ștefănescu und Dekan Prof. univ. Dr. Ing. Liviu Moldovan von der Fakultät für Ingenieurswissenschaften und Informationstechnologie der UMFST Neumarkt/Târgu Mureș.        Fotos: Bosch Automotive SRLEiner der beiden neuen Studienräume an der UMFST Neumarkt.

Die Firma Bosch trägt zur Ausbildung von Spezialisten im technischen und kaufmännischen Bereich bei. Über das Programm Bosch Academy werden Seminare und Vorträge zu technischen und kaufmännischen sowie Managementthemen für Studenten der 3. und 4. Studienjahre angeboten. Weiterhin eröffnet das Bosch-Werk in Blasendorf inspirierende Studienräume an Universitäten. Außerdem werden bezahlte Arbeits- und Internship-Programme für Studenten angeboten.Weiterlesen

Der Schwerpunkt liegt auf Qualität

Besuch bei der Hermannstädter Reinigungsfirma Central Cleaning

Ausgabe Nr. 2710

Eine Mitarbeiterin der Firma im Einsatz bei einem Kunden. Foto: www.centralclean.ro

Zsolt Varró ist ein junger Mann der vor etwa zwei Jahren an einem Start Up-Programm teilnahm. Er reichte einen Geschäftsplan ein und erhielt eine Start-Up Plus-Unterstützung mit deren Hilfe er 2019 die Reinigungsfirma Central Cleaning in Hermannstadt gründete.  Gegenwärtig besteht die Firma aus einem Team von sechs Leuten wobei der Schwerpunkt auf Reinigungsaktivitäten von Bürogebäuden, Industriestätten, Gewerbeflächen gelegt wird.Ein Ziel ist, die Firma weiter auszubauen.Weiterlesen

Auf bestem Weg zur ,,grünen Stadt“

Online-Veranstaltung der AHK mit  Schwerpunkt Klausenburg

Ausgabe Nr. 2697

Das Rathaus in Klausenburg.                           Foto: primariaclujnapoca.ro

Zwischen dem 27. und 30. Oktober fand eine regionale Online-Veranstaltung der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK) statt zum Thema ,,Verbesserung des Geschäftumfelds in der Region Klausenburg“, an der Vertreter der Wirtschaft, der Universitäten und der öffentlichen Verwaltung teilnahmen. Nach einer Begrüßungsrunde ging es weiter mit Workshops zu den Themen Arbeitskräfte und Lösungen, industrielle Entwicklung und Urbanisierung in Klausenburg sowie grüne Technologien.

Online zugeschaltet war auch Bürgermeister Emil Boc, der sich bereits zahlreiche  Ziele in diesen Bereichen gesetzt hat. Schließlich platzierte sich  Klausenburg im Wettbewerb „Europäische Hauptstadt der Innovation 2020“ unter den besten fünf Städten. Am letzten Tag wurden die Ergebnisse der Workshops präsentiert. Unterstrichen wurde u. a. die Notwendigkeit der Veränderung der Einstellung von jungen Leuten bezüglich der Unternehmerschaft und eine noch intensivere Zusammenarbeit von Universitäten und Privatwirtschaft.Weiterlesen

,,Ich liebe Hermannstadt“

Der gebürtige Hatzfelder Udo Friedmann hat eine Firma in Mühlbach gegründet

Ausgabe Nr. 2693

Brigitte und Udo Friedmann im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt. Foto: der Verfasser

Udo Friedmann ist ein Banater Schwabe, der vor 30 Jahren nach Deutschland ausgewandert ist und vor wenigen Jahren  zusammen mit seiner Gattin Brigitte die Firma Ascenda Systems in Mühlbach gegründet hat. Vor kurzem entschied er sich, der lokalen Wirtschaftsgemeinschaft beizutreten und so wurde er im Rahmen des letzten Mitgliedertreffens des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen als neues Mitglied begrüßt. Weiterlesen

Eine „Plattform für Erlebnisse“

Neue Initiative zur Zusammenarbeit von Kleinunternehmen im Tourismus

Ausgabe Nr. 2691

Harald Friedrich (links) überreicht Mihaela Wetscheza  von der Firma Adding Solutions Sibiu die Mitgliedsurkunde.                  Foto: der Verfasser

Im Rahmen des DWS-Mitgliedertreffens im Hof des Teutschhauses am Mittwoch der Vorwoche stellte der Vorsitzende Harald Friedrich die Arbeitskreise innerhalb des Vorstandes vor. Weiterhin stellten sich mehrere neue Mitglieder vor, darunter die Vertreter der Firma Adding Solutions sowie der Firma Schwarz Gruppe. Norman Frankel sprach über seine Initiative „Family Tourism Business Networking“, über die  lokale Betreiber im  Tourismusbereich durch Zusammenarbeit bessere Ergebnisse erzielen können. Der DFDR-Landesvorsitzende Paul-Jürgen Porr betonte die Notwendigkeit, das Deutsche Kulturzentrum in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.  Weiterhin verabschiedete sich der stellvertretende DWS-Vorsitzende Alexander Firsching, der eine neue Stelle in der Bosch-Niederlassung in Mexiko antreten muss. Vermutlich wird Stephan Braune dessen Funktion im DWS-Vorstand übernehmen.Weiterlesen

Ein Win-win-win-Mechanismus

Das neue Kurzarbeit-Gesetz wurde auf dem AHK-Online-Treffen besprochen

Ausgabe Nr. 2689

Die rumänische Arbeitsministerin Violeta Alexandru war online zugeschaltet.Foto: der Verfasser

Nach der Einführung der Kurzarbeit in Rumänien, der eine langwierige Entstehungsphase vorangegangen war, wurden auf dem Online-Treffen der Mitglieder der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer Rumänien (AHK) am 2. September die ersten Schlussfolgerungen in Anwesenheit der Arbeitsministerin Violeta Alexandru gezogen. Die Rechtsanwälte Anca Grigorescu von bpv GRIGORESCU STEFANICA und Christian Weident von Stalfort.Legal.Tax.Audit präsentierten das Gesetz sowie einige Aspekte, die noch verbesserungsbedürftig wären. Vor allem soll mehr Flexibilität wünschenswert sein.Weiterlesen

Mega Image im Kreis Hermannstadt

Rund 800 Läden unter drei Brands betreiben die Belgier landesweit

Ausgabe Nr. 2684

 

Vor der Eröffnung versammelten sich die Mitarbeiter für ein Gruppenfoto. Offen ist der Laden täglich zwischen 7 und 22 Uhr. Foto: Cynthia PINTER

Eine neue Supermarkt-Kette will Hermannstadt erobern, Mega Image der belgischen Gruppe Ahold Delhaize Group hat in Schellenberg den ersten Laden eröffnet. Der zweite soll ebenfalls in Schellenberg eröffnet werden, wahrscheinlich im September, die Kette soll binnen einem Jahr dann weitere vier oder fünf Läden in Hermannstadt. In Rumänien betreibt die Kette bisher rund 800 Läden, die meisten in Bukarest.Weiterlesen

Ein Meilenstein für Bosch

In 5 Jahren 25 Millionen Sauerstoffsensoren gefertigt

Ausgabe Nr. 2683

Kleines Bestandteil mit großer Wirkung: Der Sauerstoffsensor, auch Lambdasonde genannt.                                                                     Foto: Bosch

Seit 1960 bemüht sich Bosch um die Verbesserung von Sauerstoffsensoren. Gegenwärtig werden über die Hälfte der von Bosch produzierten Sauerstoffsensoren in der Bosch-Niederlassung in Blasendorf/Blaj hergestellt. Vor Kurzem feierte das Werk in Blasendorf die Produktion von 25 Millionen Sensoren in fünf Jahren. Alexander Firsching, Senior-Vizepräsident und kaufmännischer Leiter beiBosch, ist nach Auslandsaufenthalten wie Russland, Japan oder  China seit drei Jahren in Rumänien tätig und war bereit, dem HZ-Redakteur Werner F i n k  auf einige Fragen zu diesem Thema zu antworten:Weiterlesen

Neuer DWS-Vorstand gewählt

DWS-Mitgliederversammlung im Hof des Teutsch-Hauses

Ausgabe Nr. 2679

 

Der neue Vorstand (v. l. n. r.): Alexander Firsching, Jürgen Schmidt, Harald Friedrich, Wolfgang Köber, Joseph Rückert und Wolfgang Alexander Guib. Auf dem Gruppenfoto fehlt Stephan Braune.    Foto: Werner FINK

Vergangenen Mittwoch wurde im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) nach dem Durchgehen der Punkte der Tagesordnung der neue Vorstand gewählt. Nach den Lockerungen der Maßnahmen im Zuge der Coronavirus-Pandemie konnte die Versammlung  schließlich stattfinden, allerdings nicht wie gewöhnlich im Sitz des DWS sondern im Hof des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums, damit die derzeitigen Vorgaben eingehalten werden konnten. Weiterlesen

„Hier sehe ich meine Zukunft“

Gespräch mit Wolfgang Alexander Guib, COO der Firma Deutsche Grundriss Romania

Ausgabe Nr. 2678

Jungunternehmer Wolfgang Alexander Guib an seinem Arbeitsplatz.  Foto: Werner FINK

Wolfgang Alexander Guib (26) ist seit Februar 2020 Generaldirektor der Firma Deutsche Grundriss Romania und für das gesamte operative Geschäft der Firma in Europa zuständig. Deutsche Grundriss ist ein führender Anbieter von Graphik und Software-orientierten Lösungen, Grundrissen für Marketing-Zwecke und Immobilien-Visualisierungen im deutschsprachigen Raum. Guib ist in Mediasch geboren und aufgewachsen, später kam er nach Hermannstadt, wo er die zwölfte Klasse an der Brukenthalschule absolvierte und anschließend  zu studieren und zu arbeiten anfing. Innerhalb kürzester Zeit schaffte er es, sein Ziel zu verwirklichen und Top-Manager seiner Firma zu werden. Eines seiner  weiteren Ziele ist es, in die Lokalpolitik zu gehen. Zu seinem Werdegang gewährte Wolfgang Alexander Guib dem HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Interview:Weiterlesen