Wenn Kreisräte zusammenarbeiten

Landstraße zwischen  Agnetheln nach Schäßburg wurde modernisiert

Ausgabe Nr. 2796

Blick auf die Kreisstraße DJ 106 Agnetheln-Schäßburg an der Grenze zwischen den Kreisen Hermannstadt und Muresch. Foto: Werner FINK

Die Kreisstraße DJ 106 Agnetheln-Schäßburg, eine Strecke von 37 Kilometern, wurde modernisiert. Die Arbeiten wurden anderthalb Monate früher als vorgesehen abgeschlossen und von der Firma Geiger Transilvania ausgeführt. Das Projekt belief sich auf 118.625.483,97 Lei zuzüglich Mehrwertsteuer und wurde hauptsächlich über das Operationelle Regionale Programm 2014-2020 finanziert und aus dem Haushalt der Kreise Hermannstadt und Muresch mit 2 Prozent der Gesamtsumme ergänzt. Weiterlesen

,,Wir liefern Fachwissen und Personal“

Gespräch mit Tibor Konrad von der Firma New Concept Living

Ausgabe Nr. 2794

Inhaber und Geschäftsführer Tibor Konrad in seinem Büro in Hermannstadt.                                    Foto: NCL

New Concept Living ist ein in Siebenbürgen tätiges Immobilienunternehmen, das in fünf Bereichen tätig ist: Immobilienagentur, Immobilienentwicklung, Projektmanagement für Investoren,  Immobilienverwaltung und Land Development. Über die in Hermannstadt ansässige Firma, den Immobilienmarkt und das Wachstum der Stadt sprach HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit dem Inhaber und Geschäftsführer von New Concept Living, Tibor Konrad.Weiterlesen

Geringe Absorption von EU-Mitteln

Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS)

Ausgabe Nr. 2794

Radu Lazăr (links stehend) von Sobis Turism blickte auf 30 Jahre Tätigkeit zurück. Foto: Werner FINK

Bei dem DWS-Mitgliedertreffen am 12. Oktober war als Gast dabei Adrian Rada von der Vertretung der kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU) im Kreis Hermannstadt (Patronatul Județean al IMM-urilor). Rada berichtet u. a. über die Ausbildungsmöglichkeiten von Arbeitskräften, die Finanzierungsmöglichkeiten in Sachen Energie und machte aufmerksam auf die geringe Absorption von EU-Mitteln im Kreis Hermannstadt. Er präsentierte auch die von ihm neu gegründete Sibiu Business Agency,  die sich um das Heranziehen von Investitionen und Unterstützung des Exportes Hermannstädter Firmen kümmern soll.  Weiterlesen

Gala der AHK Awards

Ausgabe Nr. 2786

Insgesamt 12 Projekte, die von acht Unternehmen und einer Stiftung, Mitglieder der AHK Rumänien, initiiert und entwickelt wurden, waren in die engere Wahl der von der AHK Rumänien organisierten Preisausschreibung, AHK Awards, gekommen, die herausragende Wirtschaftsleistungen auszeichnet. Die Gewinner wurden auf der Gala zum 20. Jubiläum bekannt gegeben, die am 1. September im Parlamentspalast in Bukarest stattgefunden hat. Weiterlesen

,,Mit Abstand der wichtigste Standort”

20 Jahre Wenglor-Niederlassung in Hermannstadt gefeiert

Ausgabe Nr. 2777

Der amtierende Geschäftsführer der Hermannstädter Niederlassung Herbert Oprea, der Firmengründer Dieter Baur und dessen Sohn Rafael Baur (v. l. n. r.). Foto: Werner FINK

Vergangenen Freitag feierte Wenglor 20 Jahre seit der Gründung der Niederlassung in Hermannstadt, eine Zeit in der hier bemerkenswerte Ergebnisse erreicht wurden. Seit 2002 wurden im Hermannstädter Standort über 12 Millionen Sensoren produziert. Weiterhin wurden hier 500 neue Produkte konzipiert, innovative Sensoren, die dazu beigetragen haben, dass Wenglor auf dem Weltmarkt wächst. Über 1.500 Kunden wurden landesweit bedient und mehr als 1.000 Angestellte betraten die Schwelle des Unternehmens, wobei heute hier 350 Mitarbeiter aktiv sind. ,,Ich bin stolz, dass wir die Entscheidung so getroffen haben”, sagte Firmengründer Dieter Baur, der sich damals für Hermannstadt als den Standort der neuen Niederlassung entschied.  Weiterlesen

,,Wir stehen für Frieden“

Im April stand das monatliche AHK-Treffen im Zeichen der Ukraine

Ausgabe Nr. 2767

Das monatliche AHK-Treffen fand im April nun zum ersten Mal nach zwei Jahren als Präsenzveranstaltung im HotSpot Workhub in Bukarest statt.                                                                             Foto: AHK

Am 4. April fand das monatliche Treffen der Mitglieder der Rumäniasch-Deutschen Handelskammer (AHK) im HotSpot Workhub in Bukarest nun zum ersten Mal nach zwei Jahren als Präsenzveranstaltung und ohne Maske statt, wobei das Treffen auch online verfolgt werden konnte. Die Veranstaltung lief unter dem Motto #WeStandForPeace (,,Wir stehen für Frieden“) wobei das Hauptthema die Ukraine und die damit verbundene Krise war. Zum Thema äußerten sich AHK-Präsident und CEO von BASF Rumänien Andreas Lier, der Deutsche Botschafter Peer Gebauer, Victor Nicolaescu vom Rumänischen Roten Kreuz, Andrei Ioniță von der Firma Bitdefender, Bogdan Ivănel,  Mitgründer und CEO von Code for Romania, die sich natürlich alle darauf konzentrieren, einen Beitrag zum Meistern der Krise zu leisten. U. a. unterstrich Andrei Ioniță, dass der Staat mehr in Sachen Digitalisierung machen müsse, dass die Möglichkeiten auf schnelle Reaktionen geschaffen werden müssten. Moderiert wurde die Veranstaltung vom geschäftsführenden AHK-Vorstandsmitglied Sebastian Metz.Weiterlesen

,,Die Basisidee ist die Prävention“

Karawane der Wettbewerbskultur in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2764

Bei der Pressekonferenz im Sitz des Hermannstädter Kreisrats (v. l. n. r.): Wettbewerbsrat-Mitglied László Gyerkö, Präsident Bogdan Chirițoiu, Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und Vizepräsident Dan Virgil Pascu.                                                                              Foto: der Verfasser

Vom 21. bis 23. März fand die Karawane der Wettbewerbskultur „Caravana Culturii Concurenței“ in Hermannstadt statt, wobei eine Delegation des Wettbewerbsrates, bestehend aus Präsident Bogdan Chirițoiu, Vizepräsident Dan Virgil Pascu und anderen Mitgliedern der rumänischen Wettbewerbsbehörde dabei waren. Im Rahmen der Karawane gab es ein Treffen mit Vertretern der Wirtschaft, Vertretern der lokalen Verwaltung sowie ein Treffen mit den Spezialisten der Lokalverwaltung, bei dem Experten des rumänischen Kartellamtes aktuelle Themen aus dem Bereich der Ausschreibungen präsentierten. Beendet wurde die Karawane mit einem Treffen mit den Vertretern der Lucian Blaga-Universität, bei dem mit den Dekanen Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften ein Zusammenarbeitsprotokoll unterschrieben wurde. Weiterlesen

Das Ziel: die Hälfte der Energie selbst erzeugen

DWS-Mitgliedertreffen hat am 9. Februar online stattgefunden

Ausgabe Nr. 2759

Bosch Blaj Goes Green: Auf einem Bürogebäude wurden Photovoltaik-Anlagen montiert, die 300 Megawattstunden produzieren, so dass sich der Betrieb nun rein rechnerisch zur Gänze über diese mit Strom versorgen kann.                      Foto: Bosch Media Service Romania

Das Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 9. Februar fand dieses Mal online statt, wobei es der Frage gewidmet war, ob Photovoltaikanlagen eine  wirtschaftliche Lösung sind. Über Erfahrungen in diesem Bereich sprachen Matthias Welter von Bosch, Martin Müller von Sobis und Wilhelm Beer, ein Vertreter der Carl-Wolff-Gesellschaft. Zu den Punkten der Tagesordnung gehörte u. a. auch die Präsentation der DWS-Agenda für das laufende Jahr. Geplant ist, die schon traditionellen DWS-Veranstaltungen wie den Fußballcup im Sommer, das Weinfest im Herbst und die Weihnachtsfeier im Winter erneut zu organisieren.Weiterlesen

,,Ich liebe Hermannstadt!“

Interview mit dem Unternehmer Manuel Albrecht

Ausgabe Nr. 2754

Der Unternehmer Manuel Albrecht. Foto: Werner FINK

Der Unternehmer Manuel Albrecht ist im Oktober 2020 nach Hermannstadt gekommen, um ein Startup unter dem Namen erdbaron® aufzubauen. Erdbaron bietet seinen Kunden von der Deklarationsanalyse  über den Erdaushub bis zur Entsorgung alles rund um das Thema Erde. Aktuell ist die Firma ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Anders als in den meisten Firmen, die auf dem deutschen Markt aktiv sind, sitzt der Kopf der Firma jedoch nicht in Deutschland, sondern in Hermannstadt. Und anders als in den meisten Fällen, kommen die Anweisungen nicht von Deutschland nach Rumänien, sondern andersrum. Vor vier Monaten ist die Firma richtig ins Rollen gekommen und hat bereits jetzt große Konzerne in der Baubranche als Kunden gewonnen. Neuerdings interessiert sich Albrecht auch für den Tierschutz hier.  Mit Manuel Albrecht führte HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Gespräch:Weiterlesen

Erster Geldschein mit Frauenbildnis

Ausgabe Nr. 2751

Einen 20-Lei-Geldschein hat die Rumänische Nationalbank zum 1. Dezember d. J. in Umlauf gebracht.  Es ist der erste Geldschein, den ein Frauenbildnis ziert und der erste 20-Lei-Geldschein nach der Wende. Es handelt sich um Ecaterina Teodoroiu. Ecaterina Teodoroiu (eigentlich Cătălina Toderoiu) ist am 16. Januar 1894 in Vădeni (heute eingemeindet in Târgu Jiu) geboren und im Ersten Weltkrieg am 23. August 1917 bei der Schlacht von Mărășești gefallen. Sie ging als ,,Eroina de la Jiu“ (die Heldin aus dem Schiltal), in die Geschichte ein. Unser Bild: Bei der offziellen Präsentation setzte der Gouverneur der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, seine Unterschrift symbolisch auf den überdimensionierten Geldschein und sagte, man trage damit der Gleichberechtigung Rechnung.                                                                                                                    

Foto: Inquam Photos/Octav GANEA

Arbeitsplätze geschaffen

Erfolgreiche Investitionsansiedlung in Reschitza

Ausgabe Nr. 2747

Bei der Besichtigung des Grundstücks in Reschitza (v. l. n. r.): Markus Block (Leiter HR), Veit Schmucker (Leiter Operations), Thomas Hanauer (CEO), Andreas Weidmüller (Leiter Finance & IT)                                                                                        Foto: AHK Rumänien

Das deutsche Unternehmen emz-Hanauer GmbH & Co. KGaA, mit Sitz in Nabburg, Bayern, hat entschieden, am Standort Reschitza einen neuen Fertigungsstandort aufzubauen. Das Investitionsprojekt des bayerischen Unternehmens in Höhe von rund 5 Milionen Euro bedeutet für die Stadt in der ersten Phase 50 bis 100 bzw. perspektivisch 500 neue Arbeitsplätze und einen weiteren wichtigen lokalen Unternehmenspartner, der sich zukünftig auch in die Zusammenarbeit mit dem vor Ort ansässigen Ableger der Klausenburger Babeș-Bolyai Universität involvieren möchte. Start der Produktion ist für Herbst 2022 vorgesehen. Weiterlesen