Wer wird Auslandsdeutsche des Jahres?

Ausgabe Nr. 2832

Jede und jeder können weltweit mitwählen bis zum 20. September 2023

Die Wahl zur „Auslandsdeutschen des Jahres“ findet 2023 zum vierten Mal statt. Es ist eine Gemeinschaftsaktion der deutschsprachigen Medien in aller Welt und mittlerweile der bedeutendste internationale Wettbewerb von und für Auslandsdeutsche. Dabei geht es nicht in erster Linie um Schönheit, sondern vor allem um das Engagement für die eigene Kultur.

In diesem Jahr haben vier Bewerberinnen die Endausscheidung erreicht – darunter eine Ukrainedeutsche, eine Deutschamerikanerin, eine Deutschkanadierin und eine Elsässerin aus Frankreich.Weiterlesen→

Von der Welt und vom Sinn des Lebens

Ausgabe Nr. 2831

Ein Rückblick auf die Gestaltungskraft von Antje Schmidt-Classen


Antje Schmidt-Classen bei einem ihrer unzähligen Besuchen in dem Hermannstädter Taubstummenheim. Foto: Fred NUSS

Zu früh und zu schnell ist für uns alle, ganz besonders für uns, ihre jahrelangen Mitarbeiter, Freunde und Vertrauten, dieses Jubiläum der Ehrenbürgerin unserer Stadt gekommen. Viel mehr als diese Geburtstagsfeier sind uns jedoch die Feste ihres Wirkens, die Wunder ihrer Sprache und der Zusammenhang ihrer Gedanken gelegen, bewahrt als Wahrheiten ihrer Handlungen sowie als Einwirkungen des Einsatzes ihres im Januar 1991 gegründeten Vereins Paten des Taubstummenheims Hermannstadt / Rumänien e. V. Siegen und vollzogen in den Bedeutungsmöglichkeiten der Verträge, die Antje Schmidt-Classen geschlossen hat. Dies, bereits im Sommer 1991 mit dem Staatssekretariat für Behinderte in Bukarest und mit Unterstützung des Präfekten, mit dem Inspektorat für Behinderte in Hermannstadt, und einige Zeit darauf, am 24. Mai 1993, auch mit dem (rumänischen) Bildungsministerium.

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Stets bemüht, über den Tellerrand zu sehen

Interview mit Prof. Ilse Philippi/ Von Ruxandra STĂNESCU

Ausgabe Nr. 2829

Kuratorin Ilse Philippi heute in ihrem Büro.

Chemielehrerin, erste Frau im Landeskonsistorium der EKR, Kreisrätin, Leiterin des Handarbeitskreises, Kuratorin der Hermannstädter Kirchengemeinde, Leiterin des Schülerheims aber auch Mutter, Großmutter und Autorin – Prof. Ilse Philippi hat viel geleistet und initiiert. Oft waren es undankbare Aufgaben und oft gab es wenig Sichtbarkeit und Schätzung. Eine einfache Auflistung ihrer Tätigkeit würde den Rahmen dieser HZ-Seite sprengen. Zu ihrem 80. Geburtstag, den sie am 28. August im Kreise ihrer Familie feiern wird, wünscht ihr die HZ-Redaktion Gesundheit, Kraft und viel Lebensfreude.Weiterlesen→

,,Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis“

Schreiben als Erinnerung – Nobelpreisträgerin Herta Müller wurde 70

Ausgabe Nr. 2829

Herta Müller 2009 in Berlin.
Foto: Bernd WEIßBROD/ picture-alliance/ dpa

Die Nobelpreisträgerin Herta Müller gilt als eine der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Sie erblickte am 17. August 1953 im banatschwäbischen Nitzkydorf das Licht der Welt, besuchte dort die Dorfschule und anschließend bis zu dessen Auflösung das „Zehner Gymnasium“ in Temeswar. Das letzte Schuljahr absolvierte Herta Müller auf dem Nikolaus-Lenau Gymnasium in Temeswar, studierte anschließend zwischen 1972-1976 Germanistik und Rumänistik an der Universität Temeswar. Ihr Studium schloss sie 1976 mit einer Arbeit über den siebenbürgischen Lyriker Wolf von Aichelburg ab. Weiterlesen→

Mobilität und Kulturtransfer im Fokus

Wissenschaftliche Tagung zu Ehren des Historikers Dr. Konrad G. Gündisch

Ausgabe Nr. 2824

Gruppenbild der Teilnehmenden mit Konrad Gündisch auf der Terrasse des Elimheims.     Foto: Beatrice UNGAR

Unter dem Titel ,,Städtischer Raum. Merkmale von Mobilität und Kulturtransfer im spätmittelalterlichen Europa (1200-1500)“ haben der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde und das Siebenbürgenforum in Zusammenarbeit mit dem Hermannstädter Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie und weiteren unten genannten Institutionen aus Anlass des bevorstehenden 75. Geburtstags, den der renommierte Mediävist Professor Dr. Konrad G. Gündisch am 25. Juli d. J. feiert, eine wissenschaftliche Tagung veranstaltet. Getagt wurde am 7. Juli in Heltau und am 8. Juli in Michelsberg. Weiterlesen→

Mit der Kamera in den sächsischen Olymp

Dankesrede des mit dem Siebenbürgisch-sächsischen Kulturpreis geehrten Konrad Klein

Ausgabe Nr. 2823

Konrad Klein bei seiner Dankesrede in der St. Paulskirche.
Foto: Thomas ȘINDILARIU

In seiner Dankesrede vom 28. Mai 2023 in der St. Paulskirche in Dinkelsbühl aus Anlass der Verleihung des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises im Rahmen des diesjährigen Heimattages der Siebenbürger Sachsen lässt Konrad Klein einige wichtige Stationen in seinem Leben Revue passieren. Wir drucken sie im Folgenden gerne vollständig ab, weil sie auch einen Blick in die Bilder- und Gedankenwelt des diesjährigen Preisträgers ermöglicht.Weiterlesen→

Geigenvirtuosin wurde 60

Ausgabe Nr. 2822

Die in Wehr im Schwarzwald geborene Geigenvirtuosin Anne-Sophie Mutter wurde mit 13 Jahren von Herbert von Karajan entdeckt und hat Weltkarriere gemacht. Gestern hat sie ihren 60. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass wurde auf ARD ein Porträtfilm ausgestrahlt, in dem sie u. a. sagt: ,,Musiker sind dann am Privatesten, wenn sie auf der Bühne sind“. Seit 25 Jahren unterstützt Prof. Anne-Sophie Mutter Kinderheime in Rumänien. Zunächst in Viktoriastadt und seit 2007 in Orlat. Unser Bild: In Orlat war die Jubilarin zuletzt am 9. September 2017, am Tag nach ihrem Konzert mit dem Pittsburgh Orchestra beim Enescu-Festival in Bukarest. Spontan griff sie zu ihrer Geige und spielte mit der heimeigenen „CPO-Band“ ,,Oh when the Saints“, zur Begeisterung der Kinder und des Bandleaders Radu Popescu.          Foto: Beatrice UNGAR

Als das Sächsische sexy wurde

Ausgabe Nr. 2820

Trauer um Stephan Pelger:  Aus aktuellem traurigem Anlass – der 1979 in Kronstadt geborene Modedesigner Stephan Pelger (unser Bild) ist am 8. Juni d. J. in Bukarest gestorben – drucken wir das Interview ab, das in der Hermannstädter Zeitung Nr. 1958 vom 9. Dezember 2005 veröffentlicht worden ist.

Den trauernden Hinterbliebenen und Freunden des Verstorbenen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

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,,Machen Sie auch mal etwas anderes“

Mathematiklehrer Martin Bottesch beendete seine Lehrtätigkeit

Ausgabe Nr. 2819

Alle anwesenden Lehrkräfte stellten sich gerne zu einem Gruppenbild mit ihrem Kollegen Martin Bottesch (stehend, im weißen Hemd in der Bildmitte) auf.                             
Foto: Beatrice UNGAR

,,Machen Sie auch mal etwas anderes, als unterrichten“. Diesen Ratschlag gab der Mathematiklehrer Martin Bottesch seinen Kolleginnen und Kollegen von dem Samuel-von-Brukenthalgymnasium zum Abschied mit auf den Weg. Bottesch hatte am 31. Mai in die Aula dieser Schule zu einer Feierstunde und einem geselligen Beisammensein anlässlich des Beendens seiner Lehrtätigkeit eingeladen. Zu Wort kamen dabei der frühere Schulleiter, Physiklehrer Gerold Hermann, die amtierende Schulleiterin Monika Hay und seitens der Schulbehörde Fachinspektor für Mathematik Nicolae Suciu.

Am 27. September 1953 in Großpold geboren studierte Martin Bottesch Mathematik an der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg und unterrichtete von 1978 bis 1992 Mathematik und Physik am Mühlbacher Lyzeum (heute Lucian Blaga-Nationalkolleg). 1992 kam er nach Hermannstadt als Mathematiklehrer an das Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium. 1998, als das Zentrum für die Lehrerfortbildung in deutscher Sprache (ZfL) in Mediasch gegründet wurde, übernahm er dessen Leitung bis 2004. Von 2004 bis 2012 war er Kreisratsvorsitzender in Hermannstadt und seit 2012 wieder an der Brukenthalschule. 2013 wurde er zum Vorsitzenden des Siebenbürgenforums gewählt.Weiterlesen→

Zeitlebens auf Sinnsuche

Der Literaturkritiker Mircea Braga ist tot

Ausgabe Nr. 2818

Mircea Braga (1938-2023) bei einer Buchvorstellung im Jahr 2018 in Hermannstadt.                                                                                    Foto: tribuna.ro

1997 machte der Literaturkritiker und-historiker Mircea Braga dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt den Vorschlag, die ,,Chronik der Stadt Hermannstadt“ von Emil Sigerus ins Rumänische zu übersetzen und in dieser Sprache herauszugeben im imago-Verlag, den er 1991 gegründet hatte. Das Buch wurde ein Bestseller. Am 19. Mai d. J. ist Mircea Braga gestorben.Weiterlesen→

Neuer UNITER-Vorsitzender

Ausgabe Nr. 2817

Der Bühnenbildner Dragoș Buhagiar (unser Bild zeigt ihn auf dem Großen Ring in Hermannstadt), ist seit einem Jahr Vorsitzender des Rumänischen Theaterverbands (UNITER). Der 1965 in Brăila geborene Buhagiar hat zuletzt 2019 einen UNITER-Preis für das Bühnenbild der Inszenierung ,,Povestea prințesei deocheate“ am Hermannstädter ,,Radu Stanca“-Nationaltheater erhalten.             Foto: dragosbuhagiar.ro

 

Für die Gemeinschaft

Laudatio auf den Journalisten Dieter Drotleff

Ausgabe Nr. 2815

Hannelore Baier und Dieter Drotleff im Gespräch.   Foto: Beatrice UNGAR

Der Kronstädter Journalist Dieter Drotleff nahm im Anschluss an die Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am 21. April d. J. die Goldene Ehrennadel des DFDR entgegen. Die Journalistin Hannelore Baier hielt die Laudatio, die Sie im Folgenden lesen können:Weiterlesen→