Der Mann mit zwei großen Namen

Erinnerungen an Hans Alfred Pomarius (1929-2022)

Ausgabe Nr. 2779

Hans Pomarius 2010.                                                                                                         Foto: Konrad KLEIN

In die überschaubare Zeit des Jahres 1929, am 8. Mai, wurde Hans Pomarius im siebenbürgischen Schäßburg geboren. Umhegt im sorgenfreien Elternhaus, wuchs er zum jungen Mann heran. Der Vater Alfred Pomarius, ein Freigeist und philosophischer Denker, sorgte mit seinen Geschäften für die materielle Sicherheit der Familie; die Mutter hielt Erziehung und Haushalt fest in den Händen, die Lehrerin schaffte alles. Die Unbeschwertheit der drei Geschwister Grete, Hans und Christian sollte aber abrupt enden.Weiterlesen

Sie steht Österreich nahe

Ehrung für Rohtraut Wittstock

Ausgabe Nr. 2777

Rohtraut Wittstock mit dem Silbernen Ehrenzeichen. Foto: George DUMITRIU

Am 28. Juni 2022 überreichte Botschafterin Adelheid Folie bei einem Empfang in der österreichischen Residenz in Bukarest der Journalistin Rohtraut Wittstock das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, das der ehemaligen Chefredakteurin der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) vom Bundespräsidenten der Republik Österreich verliehen wurde. Weiterlesen

Es begann mit ,,Kunterbunt“

Ausgabe Nr. 2776

Brigitte Ina Kuchar-Zawadzki ist tot

Kunterbunt

Am 21. Mai d. J. ist in Eningen unter Achalm (bei Reutlingen) die aus Mediasch stammende Schriftstellerin Brigitte Ina Kuchar, verheiratete Zawadzki, im Alter von fast 88 Jahren entschlafen. Bekannt wurde die Tochter von Josefine und Ernst Kuchar in Kreisen der Deutschen in Rumänien ab Mitte der 60-er Jahre als Buchillustratorin.Weiterlesen

Preisträgerinnen

Ausgabe Nr. 2774

Beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl fanden am Sonntag die Preisverleihungen statt. Die Carl-Wolff-Medaille ging an Hans Martin Tekeser (Laudatio: Reinhold J. Sauer), die Stephan-Ludwig-Roth-Medaille an Michael Schmidt (Laudatio: Dr. Bernd Fabritius) und den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis 2021 teilten sich Dr. Sigrid Haldenwang (Laudatio: Michael Markel) und Prof. Dr. Erika Schneider (Laudatio: Prof. Dr. László Rákosy). Am Samstag hielt Dr. Sigrid Haldenwang den Vortrag ,,Ein Einblick in den Wortschatz der siebenbürgisch-sächsischen Mundarten aus historischer Sicht“ und Prof. Dr. Erika Schneider den Vortrag ,,Die traditionelle Kulturlandschaft im Hügelland Siebenbürgens und ihre Veränderung unter dem Einfluss des Menschen“ Unser Bild (v. l. n. r.): Dr. Rolf Binder gratuliert Dr. Sigrid Haldenwang und seiner Schwester Dr. Erika Schneider   Foto: Konrad KLEIN

Im Weinberg des Herrn

150 Jahre seit der Geburt des Pfarrers und Liederdichters Carl Reich

Ausgabe Nr. 2773

Pfarrer Carl Reich auf dem Heldenfriedhof in Kerz 1930.

Am 4. Juni waren es 150 Jahre seit der Geburt des Pfarrers und Liederdichters Carl Reich (4. Juni 1872 – 11. März 1953). Seine vielfache Begabung und sein umfassendes Wirken als Lehrer und Seelsorger, als Wirtschaftsmann und Heilkundiger und insbesondere als Liederkomponist wirkt bis heute nach und lohnt, betrachtet zu werden. Manche seiner Lieder sind Volksgut geworden. So gehört sein Lied „Angderm Lirber såß ech ist“ zum Liederschatz der Siebenbürger Sachsen, aber kaum jemand weiß, wer der Schöpfer des Liedes war. Wer war dieser Carl Reich? Sein Urenkel Prof. Heinz Acker erkundet im Folgenden dessen Lebensweg.Weiterlesen

Empathie und Herzenswärme

Dr. Ingrid Weiss feiert heute einen runden Geburtstag

Ausgabe Nr. 2771

Ingrid Weiss bei einem ihrer Einsätze für die Hermannstädter Zeitung auf der Wiener Ferienmesse.                       Foto: Heinz WEISS

Immer wieder ist ihr Name unter anspruchsvollen Beiträgen in der Hermannstädter Zeitung zu lesen, wie unlängst unter dem Titel „Geniale Symbiose von Mensch und Musik“ über die Ehrung des Ausnahmecellisten Götz Teutsch in Wien. Doch diesmal ist es Zeit, der treuen Wiener HZ-Korrespondentin Dr. Ingrid Weiss selbst zu gratulieren und ihr für die vielen Jahre guter Zusammenarbeit zu danken, feiert sie doch heute einen runden Geburtstag und – dürfen wir es verraten? – es ist der 70.! Weiterlesen

,,Ich stehe normalerweise auf Leica“

Gespräch mit Dr. Klaus Fabritius, Vorsitzender des Regionalforums Altreich des DFDR

Ausgabe Nr. 2770

Was haben der Biologe Dr. Klaus Fabritius, der Vorsitzende des Regionalforums Altreich des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, und die altbewährte Kamera vom Typ Leica gemeinsam, was rät der 1942 in Hermannstadt Geborene jungen Leuten, die Deutsch lernen wollen? Solchen und ähnlichen Fragen  geht das folgende Interview nach, das der HZ-Praktikant Emanuel S a r m a s a n mit Dr. Klaus Fabritius anlässlich einer Veranstaltung im Friedrich Schiller-Kulturhaus in Bukarest geführt hat, bei der das Buch ,,Unser Weg ins Altreich/Drumul nostru în Vechiul Regat” (Koordinatorinnen Dr. Marianne Koch und Christiane Cosmatu, Honterus Verlag Hermannstadt 2021) vorgestellt wurde. Dr. Klaus Fabritius, der das Vorwort verfasste, ist darin mit dem Text ,,Fünf Jahre in der Moldau, zehn in der Dobrudscha und fünfundvierzig in der Walachei” vertreten.Weiterlesen

„Unruhe und Stress kann man nicht brauchen“

Die Schweizer Heilpädagogin Johanna Reber und ihre Tätigkeit in Rothberg

Ausgabe Nr. 2768

Johanna Reber bei einem Besuch in der Redaktion der Hermannstädter Zeitung. Foto: Cynthia PINTER

Seit acht Jahren ist Johanna Reber an der Waldorfschule in Rothberg/Roșia tätig. Dort ist die 61-Jährige als Förder- sowie Instrumentallehrerin und Musiktherapeutin für die Schülerschaft im Einsatz, die aus 123 Kindern und Jugendlichen aus dem Dorf sowie dem Nachbarort Neudorf/Nou und Hermannstadt besteht, die meisten mit Roma-Hintergrund. Getragen wird die Schule vom Kindergarten bis zur 8. Klasse vom Verein Pro Arte Roșia (APAR) als Teil seines Engagements. Weiterlesen

,,Unermüdlich im Einsatz“

Rohtraut Wittstock mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Ausgabe Nr. 2761

Rohtraut Wittstock und Botschafter Peer Gebauer bei der Übergabe in der Residenz des Botschafters am 4. März d. J. .                                                                                    Foto: George DUMITRIU

Am Freitag, 4. März 2022 wurde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an die Journalistin Rohtraut Wittstock übergeben. Die Verleihungszeremonie fand in der Residenz des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest statt.Weiterlesen

,,Archivarbeit kann recht emotional sein”

Interview mit Dr. Gerhild Rudolf, Leiterin des Teutsch-Hauses in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2760

Gerhild Rudolf in ihrem Büro.                                                            Foto: Ruxandra STĂNESCU

 

Dr. Gerhild Rudolf feierte am 1. März 10 Jahre, seitdem sie das Teutsch-Haus in Hermannstadt leitet. Über ihre bisherige Arbeit und Zukunftspläne sprach sie mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.

Bitte stellen Sie sich kurz vor?

Ich bin Gerhild Rudolf, ich bin in Kronstadt geboren und aufgewachsen, habe dann in Hermannstadt Germanistik und Anglistik studiert, nachher war ich Hausfrau, Religionslehrerin und Gottesdienstlektorin. Nach-dem die Kinder etwas größer waren, habe ich als Redakteurin der Kirchlichen Blätter, das ist die Monatsschrift der evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, etwa 15 Jahre gearbeitet. Nach dem Studium habe einen Master absolviert und dann 2018-2019 das Doktorat abgelegt. Das Gebiet,  das mich am meisten interessiert hat, war angewandte Linguistik.Weiterlesen