Ungeteiltes Interesse aufgebracht

Ausgabe Nr. 2733

Jubiläumstagung in der Aula der Brukenthalschule / Von Sunhild GALTER

Martin Bottesch, der Vorsitzende des Siebenbürgenforums (links) eröffnete als einer der Veranstalter die Tagung in der Aula des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums. Foto: Beatrice UNGAR

Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 300 Jahrestages der Geburt des Barons Samuel von Brukenthal fand am 28. Juli in der Aula des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums in Hermannstadt eine Tagung zum Thema „Bruken-
thals Erbe: Chance, Auftrag und Herausforderung“ statt. Die 13 Vorträge waren in drei Bereiche gruppiert.

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,,Et äs mer griuß Frout“

Ausgabe Nr. 2733

,,Et äs mer griuß Frout“

Auf Baron Samuel von Brukenthals Spuren im Harbachtal und in Freck

Dr. Hans-Bruno Fröhlich (Bildmitte) bei der Andacht. Musik aus Brukenthals Zeiten bot das Collegium Musicum Brukenthal – Gabriel Silișteanu (1. v. l.), Iuliana Cotârlea (2. v. l.), Jürg Leutert (2. v. r.), Brita Falch Leutert (1. v. r.) und Elisa Gunesch (nicht im Bild) – nicht nur in Leschkirch sondern auch in Holzmengen, Freck usw. Eine Zusammenfassung der Konzerte finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=arG332C2sFQ Foto: B. UNGAR

,,Die Teilnehmenden waren alle sehr begeistert, wie reibungslos alles geklappt hat und wie gut die Stimmung aber auch das kulturelle Angebot auf der Reise auf Brukenthals Spuren war, in Leschkirch, Alzen (Herkunftsort der Familie Breckner), Holzmengen (Ausstrahlung des spätbarocken „Brukenthal-Stils“ in der Kirche, wo Sartorius, Vater und Sohn, gelebt haben) und Freck“, resümierte Unterstaatssekretär Thomas Sindilariu gegenüber der Hermannstädter Zeitung den zweiten Tag der dem 300. Geburtstag von Brukenthal gewidmeten Veranstaltungen.

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Botschafter Hermannstadts

Ausgabe Nr. 2733

Zum „Botschafter Hermannstadts“ gekürt wurde vor kurzem im Rahmen einer Feierlichkeit im Innenhof des Hochzeitshauses am Kleinen Ring der Hermannstädter Dirigent und Festivalsveranstalter Gabriel Bebeșelea (links). Die Auszeichnung vergibt der Hermannstädter Verschönerungsverein AIOS, vertreten durch Tudor St. Popa (rechts), überreicht hat sie Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte).          

Foto: Silvana ARMAT

Vorbild und treuer Weggefährte

Ausgabe Nr. 2733

Nachruf auf Prof. Dr. Horst Schuller (1940-2021) / Von Doris SAVA


Prof. em. Dr. Horst Schuller bei seiner Dankesrede als Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2018 beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Foto: Christian SCHOGER

Am 25. Juli 2021 ist Horst Schuller, Literaturwissenschaftler, Literaturkritiker, Kulturvermittler, Übersetzer und Publizist, im Alter von knapp 81 Jahren verstorben. Der Lehrstuhl für Germanistik an der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt verliert mit Horst Schuller ein Vorbild und einen treuen Weggefährten.

Horst Schuller kam 1990 an den neu gegründeten Lehrstuhl für Germanistik und hat hier vieles bewegt und erreicht. Zehn Jahre nach seiner Promotion an der Universität Bukarest wurde er 1994 zum ordentlichen Professor ernannt – und stärkte durch vernünftige Flexibilität fortan die Fachgemeinschaft und den Ruf des Lehrstuhls.

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Erinnerungsort und Identifikationsfigur

Feierlichkeiten rund um den 300. Geburtstag des Barons Samuel von Brukenthal

Ausgabe Nr. 2732

Den Festakt im Innenhof des Brukenthalpalais umrahmte mit Werken zweier Lieblingskomponisten Brukenthals, Carl Friedrich Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann, das als Bläserquintett zusammengesetzte Collegium Musicum Brukenthal (v. l. n. r.): Szilárd Kelemen (Horn), Szabolcs Tarcsi (Horn), Maximilian Braisch (Fagott), Mihai Bădiță (Klarinette) und Theresa Braisch (Klarinette).Foto: Beatrice UNGAR

,,Wodurch aber Brukenthal zu einem dauerhaften Erinnerungsort und zu einer Identifikationsfigur wurde, das ist die Stiftung seiner umfangreichen und wertvollen Sammlungen zu einem öffentlichen Museum mit Bibliothek in gemeinschaftlichem Besitz mit Prägekraft bis heute“.  Diese Worte stehen in der Einleitung zu dem Heft der Wanderausstellung ,,Ein früher Europäer“, die aus Anlass des 300. Geburtstags von Baron Samuel von Brukenthal von dem Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern erstellt und von der beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde.Weiterlesen

,,Er besteht nur aus Essenz“

Dr. Hans Peter Türk nahm die Honterus-Medaille 2020 entgegen

Ausgabe Nr. 2732

Dem Komponisten und Musikwissenschaftler Dr. Hans-Peter Türk (Bildmitte) überreichten im Rahmen einer eindrücklichen Feierstunde am Montag im Spiegelsaal des Forumshauses der DFDS-Vorsitzende Martin Bottesch (links) und Bischof Reinhart Guib die Honterus-Medaille, die seit 2013 das Siebenbürgenforum gemeinsam mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien verleiht. Die musikalische Umrahmung gestalteten Ursula und Kurt Philippi, die auch die Laudatio auf den geehrten hielten. Foto: Beatrice UNGAR

Ein Oratorium zum Gedenken an die Russlanddeportation im Januar 1945, an dem er seit mehr als 20 Jahren gearbeitet hat, habe er nun fertiggestellt, sagte Dr. Hans Peter Türk in seiner Dankesrede.  Der am 27. März 1940 in Hermannstadt geborene Musikwissenschaftler und Komponist, der nach seinem Musikstudium in Klausenburg ein neues Zuhause gefunden hat,  wurde nämlich am Montag im Rahmen einer Feierstunde mit der Honterus-Medaille, die vom Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen und der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien für besondere Verdienste für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen verliehen wird, ausgezeichnet. Ursprünglich sollte die Medaille beim Sachsentreffen 2020 überreicht werden, da diese Veranstaltung aber abgesagt werden musste und schließlich im online-Format stattgefunden hat, musste ein anderer Termin gefunden werden.

Das Musikerehepaar Ursula und Kurt Philippi hielt dabei eine eindrückliche zweiteilige Laudatio auf den Geehrten. Lesen Sie im Folgenden die beiden Teile:Weiterlesen

Dankbarkeit und Wertschätzung

80. Geburtstag von Prof. em. Dr. Hans Klein in gediegenem Rahmen nachgefeiert

Ausgabe Nr. 2729

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (rechts außen) bei ihrer Ansprache, Festgäste und Jubilar hören aufmerksam zu (v. l. n. r.): Luxemburgs Honorarkonsul Daniel Plier,  der DFDR-Landesvorsitzende Paul-Jürgen Porr, Sabine Reuter, Heide Klein, Hauptanwalt Friedrich Gunesch, Dr. Rainer Reuter, der Jubilar, Prof. Dr. Hans Klein und Bischof Reinhart Guib. Foto: Beatrice UNGAR

,,Wie kaum ein anderer verkörpert Hans Klein die Verbindung zwischen akademischer Theologie und kirchlicher Praxis“, sagte Hans-Bruno Fröhlich, Schäßburger Stadtpfarrer und Dechant, in seinem Grußwort im Rahmen des Abschlussgottesdienstes des Studienjahres 2020/2021 am Protestantisch-Theologischen Studiengangs der Lucian Blaga-Universität am Samstag in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt. Der Gottesdienst beschloss auch den ,,Dies Academicus“, der Prof. em. Dr. Hans Klein gewidmet war.Weiterlesen

An Brukenthals 200. Geburtstag

Aus dem Siebenbürgisch-Deutschen Tageblatt Nr. 14473 vom 26. Juli 1921

Ausgabe Nr. 2729

Adelsbrief des Barons Samuel von Brukenthal, 1762.

Zum 300. Geburtstag des Sammlers, Gubernators und Museumsgründers Baron Samuel von Brukenthal bringt die Hermannstädter Zeitung einige ausgewählte Beiträge aus der Presse  der letzten hundert Jahre, um zu veranschaulichen, wie Brukenthal vor 100 und vor 50 Jahren gewürdigt wurde. In unserer aktuellen Ausgabe lesen Sie an dieser Stelle den Brukenthal gewidmeten Leitartikel, der in der Ausgabe Nr. 14473 am 26. Juli 1921, dem 200. Geburtstag des Barons, des Siebenbürgisch-Deutschen Tageblatts in Hermannstadt erschienen ist. Weiterlesen

,,Mehr als eine formelle Ehrung“

Eginald Schlattner mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

Ausgabe Nr. 2728

Sichtlich gerührt zeigt der Schriftsteller und Pfarrer Eginald Schlattner die Urkunde über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes vor, die ihm Botschafter Cord Meier-Klodt überreicht hat.                 Foto: Beatrice UNGAR

„Ich glaube nicht fehlzugehen, wenn ich meine, dass diese Ehrenerweisung am Ende einer langwährenden Biographie nicht nur die sporadischen Meriten des Erwählten benennt, sondern die Lebensgeschichte als Ganzes begeht, das Geschehene in seinem Widerspruch ermisst.  Gewiss haben sich die abwägenden Begutachter  nicht allein am Gelungenem orientiert, an Erfolg, an Großtaten, sondern mit im Auge behalten das Verfehlte, Irrtümer, die Schuld. Damit beinhaltet diese hohe Auszeichnung mehr als eine formelle Ehrung und artige Huldigung einer Person.“ Dies erklärte der Schriftsteller und Pfarrer Eginald Schlattner, als er erfuhr, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen hat.Weiterlesen

,,Ein erfahrener und vielseitiger Diplomat“

Botschafter Cord Meier-Klodt nahm Ehrennadel in Gold des DFDR entgegen

Ausgabe Nr. 2728

Die Goldene Ehrennadel des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien nahm am Freitag im Rahmen einer Feierstunde im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt der scheidende Deutsche Botschafter Cord Meier-Klodt (rechts) von dem DFDR-Landesvorsitzenden Paul-Jürgen Porr entgegen.          Foto: Beatrice UNGAR

,,Es war immer eine Freude, in diesem so gastfreundlichen Land zu reisen“, sagte der Deutsche Botschafter Cord Meier-Klodt zum Auftakt des Festaktes am Donnerstag, dem 24. Juni, im Garten des Deutschen Konsulats in Hermannstadt, in dessen Rahmen er dem Schriftsteller und Pfarrer Eginald Schlattner das Bundesverdienstkreuz überreicht hat. Der Botschafter befand sich in Begleitung seiner Gattin Gladys Abankwa-Meier-Klodt zugleich auf seinem Abschiedsbesuch in Hermannstadt und wollte sich persönlich bedanken für ,,alles, was uns in diesem Land widerfahren ist.“ Schon ab August werde er für die nächsten drei Jahre in die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland nach Dublin wechseln. Weiterlesen

Privilegierte Beziehungen

Ausgabe Nr. 2725

Israels zehnter Staatspräsident besuchte vor Amtsübergabe Rumänien

Staatspräsident Reuven Rivlin (links) und sein Amtskollege Klaus Johannis beim offiziellen Empfang vor dem Cotroceni-Schloss.    Foto: presidency.ro

 

Im Zeichen der seit 73 Jahren ununterbrochen bestehenden diplomatischen Beziehungen zwischen Rumänien und Israel stattete Israels Staatschef Reuven Rivlin auf Einladung von Staatspräsident Klaus Johannis vom 8. bis 10. Juni d. J. Rumänien einen Staatsbesuch ab. Mit dabei war eine 60köpfige Wirtschaftsdelegation aus Israel, die an dem rumänisch-israelischen Wirtschaftsforum am 9. Juni teilgenommen hat. Der Staatsbesuch erfolgte kurz nachdem das Parlament Israels den Politiker und Jurist Izchak Herzog zum neuen Präsidenten Israels gewählt hatte. Herzog hatte sich bei der am 2. Juni d. J. erfolgten Abstimmung im Parlament mit 87 zu 26 Stimmen gegen seine Gegenkandidatin Miriam Peretz durchgesetzt.

Die Amtsübergabe erfolgt am 9. Juli d. J.Weiterlesen