„Rügen ist ein Sehnsuchtsort“

Ausgabe Nr. 2375
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Gespräch mit der Krimiautorin Katharina Peters in Hermannstadt

 

Hermannstadt hat die Latte sehr hoch gelegt", sagte Katharina Peters mit Klarnamen Manuela Kuck nach ihrer sehr gelungenen und für alle Anwesenden spannenden Lesung aus ihren Rügenkrimis in der Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt (DKH). An dieser Lesung müssten sich nun auch andere Veranstalter messen, die sie einladen werden, sagte die in Berlin lebende Autorin, deren auf Rügen spielende Krimis Hafenmord" und Dünenmord" auch in Hermannstadt gerne gelesen werden. Hafenmord" wurde von den Nutzern der Bibliothek des DKH sogar zum Buch des Monats Februar gekürt. Im Vorfeld der Lesung gewährte die Autorin der HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar folgendes Interview:

 

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Dramatisch und herzzerreißend

Ausgabe Nr. 2375
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Theaterabend mit Maia Morgenstern im Thaliasaal

 

Eine Lebensgeschichte, die leider viel zu oft geschehen ist, wurde am Freitag, dem 21. März, im Thaliasaal vorgestellt. Die Gräueltaten des Nationalsozialistischen Regimes und die Tragödien von Millionen von Juden, wurden im Theaterstück „Janka“ von Oscar Speace, unter der Regie von Toma Enache, thematisiert. Die bekannte Schauspielerin Maia Morgenstern schlüpfte in die Rolle von Janka Festinger, einer Jüdin aus Sighetu Marmației, die Auschwitz überlebt hat und deren Briefe einer der beiden Söhne, Oscar Speace, zu einem Theaterstück überarbeitete.

 

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Alle Gefühlsregister gezogen

Ausgabe Nr. 2374
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Lieder der Romantik erklangen im Spiegelsaal

 

 

Da die Orgel in der evangelischen Stadtpfarrkirche seit geraumer Zeit nicht bespielbar ist, habe sie sich etwas einfallen lassen müssen, sagte die Hermannstädter Organistin und Stadtkantorin Ursula Philippi im Anschluss an den Liederabend, den sie als Pianistin am Dienstag gemeinsam mit der Sopranistin Melinda Samson und dem Klarinettisten Ciprian Dancu im Spiegelsaal des Deutschen Forums bestritten hatte.Weiterlesen

Von allem etwas

Ausgabe Nr. 2374
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Das Stundenglas" von Otto Folberth

 

Die eher ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem Schweizer Flüchtlingshelfer Claude Favre-Rüegg und der aus Heltau in Siebenbürgen stammenden Lehrerin Susanne Stolz ist der rote Faden eines Romans von Otto Folberth (1896-1991), der Ende 2013 im Schiller Verlag erschienen ist.

Als der vor allem als Herausgeber der kommentierten Werksausgabe von Stephan Ludwig Roth bekannte Otto Folberth 1955 für den Roman „Das Stundenglas" mit dem Preis des Südostdeutschen Kulturwerkes München ausgezeichnet wurde, lag dieser lediglich als Manuskript vor. Die Drucklegung sollte noch mehr als 50 Jahre auf sich warten lassen und ist dem Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt zu verdanken sowie dem Einsatz des Germanisten Horst Schuller. Dieser war laut Herausgeber Anselm Roth „wesentlich beteiligt an der Übertragung des Manuskripts in eine Datei und an der Umwandlung in die aktuelle Rechtschreibung. Für seine Mühe und für sein Engagement ist ihm der Verlag zu großem Dank verpflichtet."Weiterlesen

Premiere im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2373
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Das Stück Kaffeekränzchen und andere Alltagssequenzen" von Carmen E. Puchianu hatte am Dienstag der Vorwoche im Beisein der Autorin Premiere im Rahmen des Seniorennachmittags im Spiegelsaal des Forumshauses. Unser Bild: Szenenfoto mit Dorothea Binder (Clothilde), Christa Roșca (Tusnelda), Brigitte Auner (Babette), Eva Sonn (Kunigunde) und Heide Klein (Esmeralda).            Foto: Fred NUSS

 

Benefizveranstaltung

Ausgabe Nr. 2373
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Wieso habe ich überlebt? Hätten Sie überlebt?" diese Frage stellt die Holocaust-Überlebende Janka Festinger (geboren 1916 in Sighetul Marmației in Nordsiebenbürgen, gestorben 1994 in Beverly, New Jersey/USA) in dem Stück Janka", das Oscar Speace, einer ihrer beiden Zwillingssöhne aufgrund eines Briefes seiner Mutter verfasst hat, den diese nach ihrer Befreiung 1945 an ihren Onkel in den USA geschrieben hat und den er 1998 entdeckte. Der Monolog hatte in der rumänischen Fassung von Ioan I. Popescu und in der Regie von Toma Enache am 6. Mai 2012 Premiere im Geburtstort der Protagonistin. Die Rolle von Janka Festinger spielt Maia Morgenstern (unser Bild), Intendantin des Jüdischen Theaters Bukarest. Am Freitag, den 21. März, 19 Uhr, wird das Stück im Thalia-Saal in Hermannstadt aufgeführt im Rahmen einer Benefizveranstaltung des Rotary Clubs Hermannstadt für Schüler mit guten Ergebnissen bei Schülerwettbewerben. Kartenvorverkauf im Thalia-Saal.

Anita Hartwig beim Wiener Opernball

Ausgabe Nr. 2372
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Bei der Eröffnungszeremonie des 58. Wiener Opernballs in der Wiener Staatsoper am Donnerstag der Vorwoche sang die 1983 in Bistritz geborene Sopranistin Anita Hartig (unser Bild), die seit 2009 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper ist, die Arie „Depuis Le Jour” aus Gustave Charpentiers „Louise”. Laut vienna.at bewies Anita Hartig bei ihrem großen Auftritt in der Staatsoper nicht nur großes Können, sondern auch viel modischen Geschmack". Montag ist Anita Hartig nach New York geflogen, wo sie bei den Gastauftritten der Wiener Staatsoper an der Metropolitan Oper Mimi in Giacomo Puccinis La Bohème" singt, Anfang Mai gastiert sie in München. Als Mimi debütierte Anita Hartig übrigens 2012 mit großem Erfolg an der Mailänder Scala.                  

Foto: © APAweb/EPA, Georg HOCHMUTH

Leben ist Theater

Ausgabe Nr. 2372
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Eine Reise ins multiethnische Temeswar

 

„Meine große Liebe ist die Bühne und damit verbunden meine Muttersprache. Alles andere habe ich verloren: meine Heimat, mein Zuhause. Geblieben ist Erinnerung an das Drama meines Volkes, an seine Vernichtung, an die brutale Zerstörung unserer Heimat.“ Julius Vollmer ist Schauspieler mit Leib und Seele. Schon in der Einleitung seines 2013 erschienenen Buches „Ich bin die Rolle. Erinnerungen eines Schauspielers“ steht geschrieben „Theater ist sein Leben. Leben ist Theater.“

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Dagmar Dusil auf Lesereise

Ausgabe Nr. 2370
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Die in Hermannstadt geborene Autorin Dagmar Dusil ist im März auf Lesereise und liest aus ihren Büchern „Hermannstädter Miniaturen“ und „Wie die Jahre verletzen“ sowie unveröffentlichte Texte. Hier die genauen Termine: 9. März, 11 Uhr: Nürnberg, Schanzenstraße 21, Ausstellungseröffnung „beautiful image – harsh-reality“. Musikalische Begleitung: Stefan Grasse (Gitarre).Veranstalter: Ateliergemeinschaft FARB-KUNST-RAUM; 12. März, 19 Uhr: Berlin, Königsallee 20 A, Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“. Musikalische Begleitung: Cello-Duo Cătălin Ilea und Constantin Siepermann. Veranstalter: Deutsch-Rumänische Gesellschaft; 14. März, 17 Uhr: Leipzig, Gohliser Schlösschen, Menckestraße 23, literarisch-musikalisches Programm im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2014 – Lyrik im Schlösschen. Vier GEDOK-Literatinnen lesen Gedichte: Dora Schönefeld, Dagmar Dusil, Linde Unrein, Jutta Pillat. Veranstalter: GEDOK, Leipzig; 21. März, 18 Uhr: Wien, Vereinsheim, Steingasse 25. Musikalische Begleitung: Peter Szaunig (Klavier). Veranstalter: Verband der Siebenbürger Sachsen; 26. März, 19 Uhr: Marburg, Historischer Rathaussaal. Veranstalter: Freundeskreis Marburg – Hermannstadt; 30. März, 11 und 15 Uhr: Nürnberg, südart Ateliertage, südpunkt, Pillenreuther Straße 147. Musikalische Begleitung: Stefan Grasse (Gitarre). Veranstalter: Amt für Kultur & Freizeit.

Unser Bild: Eine erste öffentliche Lesung in Hermannstadt aus ihrem jüngsten Buch, Wie die Jahre verletzen", das Kleinprosa beinhaltet,   bot Dagmar Dusil (2. v. l.) am vergangenen Freitag im Erasmus-Büchercafé im Teutsch-Haus vor einem interessierten Publikum. Die musikalische Begleitung hatten Lidia Marina (2. v. r.) und Ioan Bojin (1. v. r.) von der Hermannstädter Staatsphilharmonie inne, sie spielten Flötenduette von Francois Devienne.

Foto: Fred NUSS

 

„Alles wird gut”

Ausgabe Nr. 2370
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Schauspielprojekte auf den Bühnen in Hermannstadt

 

Das Theaterstück „Faust Exhausted, das Ergebnis eines Fünfländerprojektes und Experienţa Hemingway (Die Erfahrung Hemingway), eine Aufführung einer Studentengruppe aus Bukarest wurden vergangene Woche in Hermannstadt aufgeführt.

Viel Energie wurde am Dienstag und am Mittwoch der vergangenen Woche im Studiosaal des Gewerkschaftskulturhauses gebracht, sechs Schauspieler aus fünf Länder zeigten das Ergebnis eines Fünfländerprojektes. „Faust Exhaused” hieß das Stück, in dem Bulgarisch, Deutsch, Rumänisch und Englisch gesprochen und zum Teil auch gesungen wurde.

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