Einzigartig und individuell

Ausgabe Nr. 2356
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Zeitzeugen berichten von den Jahren 1949 – 1989

„Neuanfang im Westen“ ist 2013 im Mitteldeutschen Verlag als Taschenbuch erschienen. Der Einband ist ausschließlich in den Farben weiß und grün gehalten, die Vorderseite nimmt ein Schwarz-weiß-Foto ein, das eine mehrköpfige Familie samt Gepäck zeigt, sie dreht dem Betrachter jedoch den Rücken zu.

Es handelt sich bei dem Werk um eine Publikation der Deutschen Gesellschaft e. V. unter der Verantwortung des Bundesaußenministers a. D. Hans-Dietrich Genscher.

Andres H. Apelt hat als Herausgeber 20 Lebensgeschichten gesammelt, die repräsentativ für die von rund 3,5 Mio. anderen Menschen stehen, denen es in den Jahren 1949 bis 1989 auf irgendeine Art und Weise geglückt ist, die DDR gen Westdeutschland zu verlassen.

 

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Gelungenes Wagnis

Ausgabe Nr. 2355
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Mendelssohns Elias" in der Schwarzen Kirche

 

 

International besetzt und besucht war die Aufführung des  Oratoriums Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy am Donnerstag der Vorwoche in der Schwarzen Kirche in Kronstadt. Es war der krönende Abschluss der 11. Auflage des Festivals Musica Coronensis", das von der Honterusgemeinde mit Unterstützung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest organisiert wurde. Vom 11. bis 17. Oktober gab es Orgelkonzerte und Kammerkonzerte vom Feinsten.

 

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Filme, die unter die Haut gehen

Ausgabe Nr. 2355
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Zu den Gewinnerfilmen des Astra Film Festivals 2013 in Hermannstadt

 

„Ich habe gar kein Einfühlungsvermögen; ich muss alles selber herausfinden!” Matthew ist Autist. Er nimmt seine Telefongespräche auf, um die Gefühle seiner Gesprächspartner anhand der Frequenzen zu entziffern. Der Gewinnerfilm der diesjährigen Ausgabe des Astra Film Festivals heißt „Matthew’s Laws“ von Regisseur Marc Schmidt aus den Niederlanden.

 Der Film geht unter die Haut. Er zeigt die psychische Verfassung von Matthew, Autist und ehemaliger Schulfreund des Regisseurs. Matthew strebt nach Ordnung um jeden Preis – mit katastrophalen Folgen. Der Regisseur begleitet Matthew in seinem Alltag, in seinen heftigen Konfrontationen mit seiner Umwelt. Allmählich bekommt der Zuschauer einen Einblick in die komplexe Denkensart des Protagonisten.

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Von Wurzeln und Entscheidungen

Ausgabe Nr. 2355
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Ein einzigartiger Beitrag über die Identität kam von Tom Pauer aus Israel

 

Wie unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder mit ihrer Identität umzugehen wissen, zeigte auf bestechend ehrliche und ungeschminkte Weise der Film My german children" (Meine deutschen Kinder) von Tom Tamar Pauer, einer Filmemacherin aus Israel. Pauers Film war beim Filmfestival im russischen Saratov im September d. J. zweifach preisgekrönt worden, mit dem Preis „Die Energie der Wahrheit" und dem Publikumspreis.

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Auf hoher Ebene nichts tun lohnt sich

Ausgabe Nr. 2354
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Premiere mit Dürrenmatts Romulus der Große"  am Radu Stanca-Theater

 Nichts tun zahlt sich auf hoher Ebene aus, Aktionismus führt ins Verderben: Romulus Augustus, der alles darauf gesetzt hatte, als letzter Kaiser von Westrom in die Geschichte einzugehen, wird von dem Germanenfürsten Odoaker wider Erwarten nicht getötet sondern in Rente geschickt, seine Familie und einige Minister, die sich auf dem Schiff nach Sizilien absetzen wollte, kommen in den Wellen um.

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„Ein wandelndes Lexikon“

Ausgabe Nr. 2354
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Gernot Nussbächer in Kronstadt geehrt

  Das „Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst“ überreichte am Dienstag der Österreichische Botschafter Michael Schwarzinger dem Kronstädter Historiker Gernot Nussbächer.  Die Laudatio hielt die in Berlin lebende Autorin und Fotografin Christel Wollmann-Fiedler, die auch diesbezüglich ein Schreiben an den Österreichischen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer gerichtet hatte, aus dem wir im Folgenden zitieren:

  „Nur wenige sind geblieben, halten die Stellung, halten  unermüdlich zu ihrer Evangelischen Kirche, dem Halte- und Bindeglied. Einer ist geblieben, hat allen Verlockungen widerstanden, hält in Kronstadt zu seiner Geburtsstadt, zu seiner Kirche, zu seiner achthundertjährigen Einwanderungsgeschichte.

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Es bleibt spannend

Ausgabe Nr. 2354
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20 Jahre Astra Film Festival in Hermannstadt

 

 

Wir schreiben das Jahr 1993. Es ist das Jahr der Bergbauarbeiterproteste, der interethnischen Konflikte und einer rasenden Inflation. Computer sind eine Rarität, Internet gibt es noch keines und die Telefonverbindung mit dem Ausland bricht oft ab. In diesem Jahr erblickt in Hermannstadt ein neuartiges Festival das Licht der Welt. Heute, 20 Jahre später ist das Astra Film Festival für Dokumentarfilm aus dem kulturellen Herbstprogramm Hermannstadts nicht mehr wegzudenken. Es ist zusammen mit dem Transilvania International Film Festival, kurz TIFF, aus Klausenburg eines der wichtigsten Filmfestivals in Rumänien.Weiterlesen

Aus dem Liedgut nicht wegzudenken

Ausgabe Nr. 2353
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Carl Martin Römer und Hermann Kirchner in Mediasch geehrt

„Äm Hontertsträoch, äm Hontertsträoch, dī bläht gor hīsch äm Moa, do sång en klinzich Vijjelchen en Lied vu Läw uch Troå.“ Es ist eines der bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Lieder, das  weltweiten Ruhm erlangte. Am Montag, dem 7. Oktober, wurde in Mediasch zu Ehren des Autors Carl Martin Römer und des Komponisten Hermann Kirchner eine Gedenkplakette enthüllt.

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„Comeback“ eines Hermannstädters

Ausgabe Nr. 2353
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Zum dritten Band  der Trilogie von Ernst Gerhard Seidner „Im wilden Osten“

Im ersten Band der Trilogie „Gottfried und der dritte Soldat“, -hora Verlag 2003, setzt sich Ernst Seidner mit seiner Kindheit und dem Zusammentreffen mit russischen Soldaten, seiner Schulzeit, dann Technikerausbildung, Theologiestudium und zum Schluss Fernstudium zum Diplom-Sportlehrer, auseinander. Es folgen Lehrertätigkeit in Hermannstadt und Mediasch. 1977 Fluchtversuch, Inhaftierung, Hungerstreik, und die erzwungene Ausreise, ohne Frau und Kinder.

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Ein schreibender Arzt

Ausgabe Nr. 2353
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Zum Buch Spätes Debüt" von Virgil Enătescu

Virgil Enătescu ist Arzt. Und Schriftsteller. Das scheinbar Gegensätzliche ist so gegensätzlich nicht, wenn wir bedenken, dass es eigentlich bei beiden Beschäftigungen buchstäblich um Leben und Tod geht. Was braucht der Mensch zum Leben, was wird ihm gefährlich, was geht in ihm vor, was bleibt nach seinem Ableben?

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Erinnerungen an Georg Hoprich

Ausgabe Nr. 2353
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Veranstaltungsreihe „Hermann’s literarisches Stadtcafé“ wird fortgestezt

Die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) hat die erste Veranstaltung der Reihe „Hermann’s literarisches Stadtcafé“ dieses Jahr dem Thalheimer Dichter Georg Hoprich gewidmet. Anlässlich der 75 Jahre seit seiner Geburt wurde an der Evangelischen Kirche Thalheim/Daia am Samstag eine Gedenktafel enthüllt.

Anreiz für eine solche Gedenktafel gab einst der Rostocker Pfarrer Jens Langer, der seit langem ein Liebhaber von Hoprichs Dichtung ist. Sein Brief „Frische Erinnerung an einen Sohn des Dorfes“ wurde während der Gedenkfeier von Inge Wittstock verlesen. Bei der Umsetzung seiner Idee wurde Langer tatkräftig von Joachim Wittstock unterstützt – ohne ihn sowie einige andere wäre das Vorhaben nicht zu verwirklichen gewesen. In der kurzen Andacht und den folgenden persönlichen Ansprachen wurde näher darauf eingegangen, wer Georg Hoprich eigentlich war. Er stammte aus recht bescheidenen Verhältnissen; wuchs als Sohn einer Bauernfamilie in Thalheim auf. Nach dem Abitur, das er in Hermannstadt absolvierte, trieb es ihn nach Bukarest, um dort Germanistik zu studieren. Kurz vor dem Abschluss seines Studiums wurde Hoprich jedoch verhaftet, angeblich wegen seiner politischen Einstellung, und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Nach einer vorzeitigen Entlassung konnte er dann sein Staatsexamen noch nachholen. Jedoch durfte er nie als Lehrer arbeiten, so wie es sein großer Wunsch gewesen wäre.Weiterlesen

Eintracht in Vielfalt

Ausgabe Nr. 2352
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Band 28/29 der Kärnten Dokumentation vorgestellt

 

Seit 1990 hat es sich das Volksgruppenbüro beim Amt der Kärntner Landesregierung zur Aufgabe gemacht, in Sachen nationale Minderheiten sozusagen über den Tellerrand von Kärnten und Österreich hinüberzuschauen zu anderen Volksgruppen in Europa. So veranstaltet das Amt jährlich den Europäischen Volksgruppenkongress. Die dort gehaltenen Beiträge werden in der Reihe Kärnten Dokumentation" einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

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