Die grüne Sendelbinde

Ausgabe Nr. 2338
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Umweltprojekt am Brukenthalmuseum präsentiert

 

Am Freitag fand im Brukenthalpalais eine Pressekonferenz zum Projekt Die Grüne Sendelbine” statt. Das Projekt schließt erstmals drei Hermannstädter Institutionen im Zeichen des Umweltschutzes zusammen: das Brukenthalmuseum, das Umweltamt und die evangelische Kirchengemeinde A.B. in Hermannstadt.

 

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„Sie liebte ihre Männer”

Ausgabe Nr. 2338
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Patricia Kaas sang Edith Piafs Lieder in Klausenburg

 

 

Im Rahmen der Welttournee „Kaas chante Piaf” war die französische Sängerin Patricia Kaas auch in drei Konzerten in Rumänien zu sehen, in Bukarest, Jassy und Klausenburg. Zum Teil sind ihre Konzerte in Europa und sogar in Tokio ausverkauft, es wurden zusätzliche Termine organisiert. Im zweistündigem Konzert nimmt Patricia Kaas – die in Rumänien auch ihr autobiografisches Buch Umbra din ochii mei" (Der Schatten in meinen Augen) promoviert  – das Publikum auf eine Hommagereise mit, durch das Leben der berühmten französischen Chansonsängerin Edith Piaf.

 

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Wie ein Glas Rotwein zu genießen

Ausgabe Nr. 2338
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Theo Wolters dirigierte erneut als Gast ein Sinfoniekonzert im Thalia-Saal

 Gegensätzlicher könnte ein Konzert nicht sein. Auf der einen Seite die leicht melancholischen Impressionisten Debussy und Ravel. Auf der anderen Seite die Klanggewalt Anton Bruckners. Am Abend des 6. Juni standen die drei Komponisten auf dem Programm des Thalia-Saals, wo das Hermannstädter Sinfonie-Orchester unter der Leitung des niederländischen Dirigenten Theo Wolters spielte.

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Es regnete Ballons und Konfetti

Zum Abschluss des 20. Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals

 

Rappelvoll war der Große Ring am Sonntagabend beim Konzert der rumänischen Diva Loredana Groza, die sich seit einigen Jahren nur noch Loredana nennt. Die einstige Schlagersängerin ist auf Ethno-Pop übergegangen und feiert zur Zeit riesige Charterfolge. Lieder wie „Le-Le“ oder „Zig-Zagga“ ließen die Hermannstädter im Reigen tanzen. Das Konzert endete mit dem Schlager „Bună seara iubite“ (Guten Abend, Geliebter) aus dem Jahr 1988, zu dem alle Zuschauer ihre Handys in Richtung Bühne leuchten ließen.

 

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Was hätte wohl Kafka gesagt?

Ausgabe Nr. 2337
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Vorstellung des Hessischen Landestheaters Marburg

 

Ein Mensch im Affenkostüm spielt Klavier. Er sitzt im Halbdunkel zwischen Theater-Gerümpel in einer Ecke. Abseits, als gehöre er nicht auf die Bühne, gehöre nicht zum Spiel. Die Situation ist rätselhaft, nicht durchschaubar –  kafkaesk.

 Bei der Vorstellung des Hessischen Landestheaters Marburg „Das Urteil und andere Erzählungen" am Donnerstag der Vorwoche im Gong-Theater wurde der Zuschauer hineingezogen in Kafkas Welt, dessen literarische Werke oftmals sonderbar sind. Er spielt darin mit der Absurdität des menschlichen Daseins, das den äußeren Zwängen einer domestizierten Welt unterworfen ist. Ein Leben in Sinnlosigkeit – so scheint es.  

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Walk of Fame

Ausgabe Nr. 2337
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Walk of Fame: Die ersten sechs Sterne auf dem auf der Oberen Promenade angelegten Walk of Fame des Theaterfestivals wurden am Samstag vergeben. Persönlich anwesend waren Eugenio Barba (1. v. l.), Silviu Purcărete (4. v. r.), Declan Donellan (3. v. r.), George Banu (2. v. r.), Nakamura Kanzaburo (1. v. r.). Für Ariane Mnouchkine nahm  Jean Jack Lemetre (2. v. l.) die Ehrung entgegen. Bürgermeister Klaus Johannis (3. v. l.) und Festivalsdirektor Constantin Chiriac (4. v. l.) überreichten im Anschluss bei der Gala im Thaliasaal weitere Preise an Theaterleute aus aller Welt.                

Foto: Fred NUSS

Dressler im Mittelpunkt

Ausgabe Nr. 2336
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Biographie des bedeutenden siebenbürgischen Musikers

 

Erstmals liegt uns durch die Monographie von Christine Stieger eine umfassende Dokumentation über Leben, Werk und Wirken des Musikers Franz Xaver Dressler (1898-1981) vor. Die 360 Seiten umfassende Biographie ist eingebettet in die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts, welche einen geographischen Bogen von Böhmen bis Siebenbürgen spannt. Sie gewährt Einblicke in die facettenreiche künstlerische Persönlichkeit Franz Xaver Dresslers innerhalb einer fast 850-jährigen Kultur- und Musiklandschaft Südosteuropas und Siebenbürgens, eines multiethnischen und multikonfessionellen Landstrichs des Karpatenbogens.

 

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TIFF beginnt am Mittwoch

Ausgabe Nr. 2336
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Das Filmfestival bringt 40 Filme nach Hermannstadt

 

Das Theaterfestival ist bald zu Ende, und Hermannstadt bereitet sich auf den „Besuch“ eines weiteren großen Festivals vor, und zwar des Internationalen Filmfestivals Transilvania, TIFF, das Anfang des Monats in seiner „Heimatstadt“ Klausenburg, stattgefunden hat. Vom 19. bis 23. Juni werden rund 40 Filme gezeigt.

 

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Die totale Überraschung

Ausgabe Nr. 2335
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Gespräch mit dem Filmemacher Cristian Mungiu

 

Der rumänische Regisseur Cristian Mungiu wurde am Montag der Vorwoche mit drei anderen Persönlichkeiten aus dem internationalen Film vom französischen Staat zum Officier des Arts et des Lettres ausgezeichnet. In ihrer Würdigung ging die französische Kulturministerin Aurélie Filippetti auf sein doppeltes Studium ein, erst anglophone Literatur und dann Film, seine Karriere bis jetzt und seine Devise, jede Geschichte auf die beste Weise zu erzählen. Und sie zitierte Bertrand Tavernier, bei dessen Captain Cook" er einst assistierte: „Jeder Film von Cristian Mungiu ist ein Schock und ein Wunder.“ Mit Cristian Mungiu sprach der HZ-Korrespondent Claus Rehnig in Cannes.

 

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Ein intellektuelles Vergnügen

Ausgabe Nr. 2334
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Zur Tagung Schriftsteller versus Übersetzer" an der Lucian Blaga-Universität

 

Das „kleine“ Hermannstadt hat außer den schon etablierten Festivals so viele große Veranstaltungen, dass es sinnvoll schien, sie unter einem Motto zu bündeln. Das Jahr 2013 soll Hermannstadt als Universitätsstadt bekannt machen – unter dem Motto und Logo „Sibiu Smart“. Eine der in diesem Rahmen vom Stadtrat geförderten Veranstaltungen fand vom 23. bis 25. Mai an der Philologie-Fakultät der Lucian Blaga-Universität statt. Die Tagung „Schriftsteller versus Übersetzer. Begegnungen im deutsch-rumänischen Kulturfeld“ wurde von der dortigen Germanistikabteilung in schon bewährter Zusammenarbeit mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians Universität München veranstaltet, zusätzlich gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Minderheiten-Departement der rumänischen Regierung.

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