Licht ins Dunkel gebracht

Ausgabe Nr. 2330
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Aufschlussreiche Tagung zum Freikauf der Deutschen in Rumänien

Erstmalig wurde in Hermannstadt eine Tagung zum spannenden und jahrelang umstrittenen Thema der „Familienzusammenführung versus Freikauf der Deutschen aus Rumänien in der Zeit des Kommunismus“ am Wochenende (19. und 20. April), im Spiegelsaal des Deutschen Forums, organisiert. Veranstalter der Tagung waren die Journalistin und Historikerin Hannelore Baier und der DW-Journalist Ernst Meinhardt. Finanziell unterstützt wurde die Konferenz von der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Kulturbotschaft im Kulturcafé

Ausgabe Nr. 2329
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Hermannstadt stellt sein kulturelles Angebot in Bukarest vor

Gemeinsam mit der Baumarkt-Kette Ambient hat die Stadt Hermannstadt im Institute, The Café neben dem Cișmigiu-Park in Bukarest eine Kulturbotschaft Hermannstadts" eingerichtet. Offiziell eröffnet wurde diese am Montag im Beisein von Bürgermeister Klaus Johannis und Ambient-Generaldirektor Ioan Ciolan.

Ziel der Kulturbotschaft ist es, die Bukarester regelmäßig über die Veranstaltungen im Rahmen des Kulturprogramms 2013 in Hermannstadt zu informieren, das unter dem Motto „SIBIU SMART" steht und Hermannstadt als Universitätsstadt in den Mittelpunkt stellt und somit die Jugend. In diesem Jahr sind 78 Veranstaltungen geplant. Die Palette reicht von klassischer Musik über Rock und Jazz hin zu Volksmusik, von Theater und Film bis zu Kunstausstellungen. Bürgermeister Johannis sagte bei der Eröffnung: „Hermannstadt hat sich auf nationaler und internationaler Ebene als Destination für Kulturtouristen etabliert und diesen Status wollen wir festigen und ausbauen."

Zur Seite steht der  Stadt Hermannstadt als Partner die Baumarkt-Kette Ambient, die in diesem Jahr ihr 20. Gründungsjubiläum feiert. Ambient hat sich zum Ziel gesetzt, die Kulturveranstaltungen dieses Jahres auch außerhalb der Stadt bekannt zu machen. Das Institute, The Café ist als „Botschafts-Sitz" auserkoren worden, weil es als Treffpunkt für Kulturinteressierte in Bukarest gilt. Bei der Eröffnung zeigte Sebastian Marcovici eine Fotoausstellung. Zuständig für den Betrieb der Kulturbotschaft ist Nicoleta Gavrilă (nicoleta@bortunolteanu.ro, 0730-44.04.49).           B. U.

„Die Leidenschaft eines Sammlers”

Ausgabe Nr. 2329
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Ausstellung zu 50 Jahren Sammler- und Forschertätigkeit von Horst Klusch

50 Jahre Sammler- und Forschertätigkeit in einem Raum zu präsentieren, dieser Herausforderung stellte sich das Team des Emil Sigerus-Museums für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde. Nach einem Konzept von Karla Roșca werden im Schatzkästlein  am Kleinen Ring bis 3. Juni d. J. Objekte aus der reichhaltigen Sammlung des Hermannstädter Volkskundlers Horst Klusch gezeigt.

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Was ist Heimat?

Ausgabe Nr. 2328
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Deutsch-rumänisches Theaterprojekt

Eine Frage, mit der wir uns alle irgendwann zwangsläufig beschäftigen, nämlich, dann wenn wir wissen wollen, wer wir sind und wo wir herkommen. Heimat ist essentieller Bestandteil der Suche nach Identität.

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Der Bär war in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2327
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Der preisgekrönte Film „Die Stellung des Kindes" hatte Premiere in Hermannstadt

 

Der Goldene Bär, der in Berlin zum ersten Mal für einen rumänischen Film verliehen wurde, befindet sich diese Tage auf Rumänien-Tournee und stoppte am Donnerstagabend in Hermannstadt. Die heißbegehrte Goldstatuette wurde von allen Seiten bestaunt und fotografiert. Es gab gleich mehrere Vorführungen des Gewinnerfilms „Die Stellung des Kindes“ (rum.: „Poziția copilului“) unter der Regie von Călin Peter Netzer, in den viel zu kleinen, teils improvisierten Sälen des Astra-Filmstudios.

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Willkommene Abwechslung

Ausgabe Nr. 2327
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25 Stunden Theater am Stück in Hermannstadt

Unter dem Motto Respiră teatru" (atme Theater) wurden am Wochenende in Hermannstadt die verschiedensten Theaterstücke aufgeführt. Eröffnet wurde die zweite Auflage des 25-Stunden-Theater-Festivals im Thaliasaal mit dem Stück „Emigreişăn Drim“, basierend auf dem Werk „Tot ce se dă“ von Ioan Peter. Doch zuvor versetzte ein Student der Lucian Blaga-Universität die Zuschauer mit einer gelungenen Stepptanzeinlage, in die richtige Stimmung.

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„Es ist eine Familienerinnerung“

Ausgabe Nr. 2326
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Zum 100. Geburtstag von Joseph Fuchs veröffentlichten seine Söhne ein Lesebuch

 

„Raureif blüht im Stacheldraht” ist das „Lesebuch” des bereits 1968 verstorbenen Joseph Fuchs, das vom ehemaligen HZ-Redakteur Wolfgang Fuchs und dessen Bruder,  Wolfram Fuchs, herausgebracht wurde. Im Spiegelsaal des Forums fand zur Vorstellung des Buches am Dienstag der Vorwoche auch eine kleine Feier mit Musik und Imbiss statt.

 

 

 

 

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Die Erlebnisreise ist geglückt

Ausgabe Nr. 2326
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Zur Premiere des Theaterstückes „Der Meister und Margarita“ nach Bulgakow

Foto: RSTTheater, Film und Musik. Drei Künste auf einer Bühne und in einem Theaterstück. Das Meisterwerk Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“ wurde gleich drei Mal aufgeführt, auf Anfrage der Hermannstädter.

 

 

 

 

 

 

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Ins verbotene Tränental und zurück

Ausgabe Nr. 2325
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Moderne Inszenierung eines Märchens von Petre Ispirescu

 

Die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters Hermannstadt feierte letzte Woche Mittwoch die Premiere des Stückes „Jugend ohne Alter und Leben ohne Tod“ nach einem Märchen von Petre Ispirescu. Im Vordergrund steht die Idee der Menschen, höhere Ideale erreichen zu wollen, für die das gewöhnliche Leben eines Sterblichen nicht mehr genügt. Die Gruppe um Regisseur Gavriil Pinte kombiniert elegante Kostüme des 19. Jahrhunderts

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Von der Fiedel zum Kabarett

Ausgabe Nr. 2325
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Zwischenbericht von einigen Veranstaltungen im Frankophonie-Monat
Ob Spiel-  oder Dokumentarfilme, Ausstellungen oder Theaterdarbietungen, der Monat der Frankophonie in Hermannstadt hatte und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Nachdem am 7. März die erste Ausstellung eröffnet worden war, gab es am Wochenende danach gleich drei französische Spielfilme im Gong-Theater zu sehen. Am Dienstag der Vorwoche hielt Dr. Laurent Chrzanovski im Teutsch-Haus einen Vortrag in rumänischer Sprache zu Ergebnissen archäologischer Grabungen in Genf, dem „Protestantischen Rom", die Aufschluss boten über die Reformation daselbst. 
 
Bei der Ausstellung, die bis zum 20. Mai im Brukenthalmuseum zu sehen ist, geht es um den Nachbau eines mittelalterlichen Instruments durch den französischen Geigenbauer Gauthier Saillard. Dieser hatte ein halbes Jahr lang in Rumänien recherchiert auf den Spuren der mittelalterlichen Troubadour-Fiedel, französisch „Vièle", und fand schließlich im Hermannstädter Astra-Museum ein uraltes Stück Holz, das ihm geeignet schien, sich an die Arbeit zu machen. Das Ergebnis dieser Arbeit ist nun im Ausstellungsraum im zweiten Innenhof des Brukenthalpalais zu sehen.  Saillard möchte das Instrument nach Abbau der Ausstellung natürlich auch spielen lassen, und zwar von französischen Musikern. Aber zunächst befindet sich der Geigenbauer auf Recherche in der Mongolei. Mehr dazu finden Sie auf der Webseite des Geigenbauers unter www.gauthiersaillard.wix.com/apprenti-luthier
Ein Highlight war die Drei-Mann-Show „Le Cabaret de l’impossible“ (Das Kabarett des Unmöglichen) am Donnerstag Abend der Vorwoche im Gong-Theater. Drei französischsprachige Kabarettisten – Francois Lavallee (Kanada), Sergio Grondin (La reunion) und Achille Grimaud (Frankreich) – setzten sich auf originelle Weise mit ihrer Muttersprache auseinander. Was auf der Bühne zu sehen und zu hören war, hatten sie bei ihren drei Begegnungen, die reihum in der jeweiligen Heimat der drei Protagonisten, gemeinsam erarbeitet. Es geht dabei um Klischees, um Vorurteile gegenüber den jeweils anderen. Das Publikum erlebt mit, wie eine gemeinsame Sprache noch lange nicht Gemeinsamkeiten hervorruft. Zuweilen fällt es den Zuschauern mit Französischkenntnissen durchaus schwer, den Ausführungen zu folgen. Die drei sprechen nämlich verschiedene Arten von Französisch. Lavallée jenes in Quebec gesprochene, mit Anglizismen versetzt und mit hartem Akzent. Grondin, der Kreole, macht kaum Pausen zwischen den Worten, zeigt ein großes Selbstbewusstsein. Der Bretone Grimaud schließlich befindet sich überraschend für ihn in der Lage einer Minderheit, kann etwas von seinen gekappten Wurzeln erkennen – er spricht zwar kein Bretonisch, es war ihm verboten -, er kann mitfühlen, was es bedeutet, anders zu sein, trotz gemeinsamer Sprache.
Ein ähnliches Experiment könnten für Siebenbürgen drei Sachsen aus drei unterschiedlichen Ortschaften versuchen, z. B. je einer aus Agnetheln, aus Zuckmantel und aus Bistritz. Das dürfte mindestens so spannend werden.

Beatrice UNGAR

Monolog mit Monokel

2325

Luxemburger Kulturtage in Hermannstadt

 

„Als Bestandteil der bereits bestehenden Kooperationen zwischen Hermannstadt und Luxemburg, deren Hauptanliegen es ist, den Geist des Kulturjahres 2007 und den Austausch zwischen den beiden Völkern aufrecht zu erhalten" verstehe sich laut den Organisatoren die Initiative der Luxemburger Kulturtage, die vom 13. bis 15. März in Hermannstadt stattgefunden haben.

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