Winterschlaf in Kappadokien

Ausgabe Nr. 2382
 >

Streiflichter vom Filmfestival in Cannes / Von Claus REHNIG

 

Ein qualitativ recht akzeptables Festival,  das letzte Jahr von Festivalpräsident Gilles Jacob, der die Geschicke von Cannes seit über 38 Jahren leitete, wenn auch der Délégué Général Thierry Frémaux seit 2002 das Festival etwas modernisierte. Einige Tage sprach man nur über Abel Ferrara's Opus über den früheren Weltbankpräsidenten DSK „Welcome to New York“ mit Gérard Depardieu und Jacqueline Bisset, der in einem Kino außerhalb des Festivals lief, weil er opera non grata war und dann war er schnell vergessen, weil er so gut nun auch nicht war.

 

Weiterlesen→

Schuld und Sühne in Boston und Salem

Ausgabe Nr. 2381
 >

Zum 150. Todestag des amerikanischen Schriftstellers Nathaniel Hawthorne 

 

Hawthorne (1804-1864) ist leider weniger bekannt als sein berühmter Zeitgenosse und Freund Herman Melville (der ihm seinen „Moby Dick“ gewidmet hat). Dabei gehören Hawthornes Romane „Der scharlachrote Buchstabe“ und „Das Haus mit den sieben Giebeln“ zu den wichtigsten der amerikanischen Literatur in der Mitte des 19. Jahrhunderts – Zu seinem 150.Todestag und dem 210.Geburtsjahr erschienen gerade eine Neuübersetzung des ersten (beim Hanser-Verlag, München) und eine Neuauflage des zweiten Romans (im Manesse-Verlag, Zürich).

 

Weiterlesen→

„Überaus freundliche Künstlerseele“

Ausgabe Nr. 2381
 >

Trude Schullerus (1889-1981) zum 125. Geburtstag

 

Über Trude Schullerus, die bekannte und beliebte Hermannstädter Malerin und Grafikerin, deren 125. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen, ist schon viel geschrieben worden. Das Publikum fand von Anbeginn Gefallen an ihren Werken, und Kunstkritiker und -chronisten verfassten wohlwollende oder begeisterte Besprechungen ihrer Ausstellungen. Später, als sie zu den Hermannstädter „Altmeistern“ zählte, würdigte sie ihre einstige Schülerin Juliana Fabritius-Dancu mit zwei Monographien (Meridiane Verlag, Bukarest 1970, Kriterion Verlag Bukarest 1974). 2005 veröffentlichte der Hermannstädter Hora Verlag, in Kooperation mit dem Arbeitskreis für siebenbürgische Landeskunde (Heidelberg), einen umfassenden Bildband, der das Leben und Werk von Trude Schullerus aus verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet, ein Werk, dessen Herausgeber die beiden Neffen der Künstlerin, Andreas und Gerhard Möckel, sind.

 

Weiterlesen→

Auf Schnuppertour

Ausgabe Nr. 2381
 >

Streiflichter von der Nacht und dem Internationalen Tag der Museen

 

Mehr als 20.000 Hermannstädter und Gäste aus dem In- und Ausland nahmen am Wochenende die Gelegenheit wahr, die Museen der Stadt in der Langen Nacht der Museen und am Internationalen Tag der Museen kostenlos zu besichtigen. Größere und kleinere Einrichtungen profitierten davon, auch wenn es in diesem Jahr weniger Besucher waren. Das Brukenthalmuseum zählte in der Museumsnacht 8.555 Besucher, am Sonntag, dem Internationalen Museumstag 8.901. Das ASTRA-Museum veranstaltete erstmals für Interessenten eine Rundfahrt zu Museen im Kreis Hermannstadt. Im Folgenden finden Sie Näheres zu den Veranstaltungen.

 

Weiterlesen→

„Es war paradox und absurd“

Ausgabe Nr. 2381
 >

Gespräch mit Gerhard Konnerth über das Hochschulwesen in Hermannstadt

 

Die Lucian Blaga-Universität feierte in der vergangenen Woche „45 Jahre kontinuierliches Hochschulwesen in Hermannstadt". Als Stichtag des Jubiläums nannten die Veranstalter  den 15. Juni 1969, als in Hermannstadt eine Fakultät für Philologie und Geschichte als Außenstelle der Klausenburger Babeș-Bolyai-Universität gegründet wurde. Zu den damaligen Begebenheiten und dem turbulenten Werdegang der Hermannstädter Hochschuleinrichtung gewährte Prof. Dr. Gerhard Konnerth, der 1971 an den Germanistik-Lehrstuhl in Hermannstadt kam, der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r folgendes Interview.Weiterlesen→

Eindringliche Bilder

Ausgabe Nr. 2380
 >

Zur Premiere von „Ödipus“ nach Sophokles

 

Silviu Purcărete hat es wieder geschafft. Ihm ist ein grandioses Meisterwerk gelungen. „Ödipus“ nach Sophokles wurde von der rumänischen Abteilung des Radu Stanca- Nationatheaters in Szene gesetzt und feierte am Donnerstag, dem 8. Mai, seine Premiere. Das Stück wird noch am 22. Mai, um 19 Uhr und während des Internationalen Theaterfestivals, das zwischen dem 6. und 15. Juni in Hermannstadt stattfindet, gezeigt.

 

Weiterlesen→

Bunraku-Puppen waren die Stars

Ausgabe Nr. 2379
 >

Deutsche Premiere am Hermannstädter Gong-Theater

 

„Da Yang und die Prinzessin Da Yin“ heißt die neueste Premiere am Gong Kinder- und Jugendtheater, die am Mittwoch, dem 30.  April, in deutscher Sprache im Rahmen des Kulturprojekts „PIT – Puppets in Theatre – European Days of Puppetry“ gezeigt wurde. Regie führte Eva Labadi Megyes vom Merlin-Theater in Temeswar, die das Stück schon einmal 1995 in Temeswar in rumänischer Sprache inszeniert hat. „Da Yang und die Prinzessin Da Yin“ ist laut Programmheft eine orientalische Geschichte über Liebe, Tapferkeit und Aufopferung.

 

Weiterlesen→

Sprachlos vor Bewunderung und Begeisterung

Ausgabe Nr. 2379
 >

US-amerikanischer Wartburg Chor gastierte in Hermannstadt und Mediasch

 

Singend beten. Der Wartburg Choir bestätigte mit seinem einzigartigen und qualifizierten Auftritt in Hermannstadt am Samstag nach Ostern erneut, dass dies möglich ist. Jede Sekunde des außergewöhnlichen Konzerts in der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche war ein bereichernder musikalischer und spiritueller Genuß.

Das Konzert bildete den Auftakt der diesjährigen internationalen Tournee des Klangkörpers, der 1937 von Dr. Edwin Liemohn am Wartburg College der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika gegründet worden ist. Nach einem viel beachteten Konzert in der Mediascher Margarethenkirche setzte der Chor seine Tournee mit Konzerten in Budapest, Modra/Slowakei, Venedig, Cascia und Mailand sowie in Stuttgart, Öhringen, Neuendettelsau und Colmar/Frankreich fort. Die beiden letzten Konzerte in Deutschland bieten die Sängerinnen und Sänger in Eisenach. Am 17. Mai im Festsaal der Wartburg und am 18. Mai in der Nikolaikirche. Zum Abschluss der Tournee treten sie dann am 19. Mai in der Armenischen Kirche in Istanbul auf.

Beatrice UNGAR

 

Weiterlesen→

„Die Ideen kommen durchs Fenster”

Ausgabe Nr. 2378
 >

Kinder- und Jugendbuchautorin Beate Dölling las im Deutschen Kulturzentrum

 

Die deutsche Schriftstellerin Beate Dölling las am 2. April im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt aus ihrem Jugendbuch „Sechste Stunde Dr. Schnarch”, am Nachmittag hat die Kinder- und Jugendbuchautorin eine Werkstatt für kreatives Schreiben geleitet.

Das Buch über langweiligen Schulunterricht und die beiden Mädchen Alex und Emily, die zusammen ein geheimes Klassenbuch führen, hat die Schüler aus Hermannstadt gefesselt, am Ende gab es interessante Fragen der Zuschauer. Weiterlesen→

Für aufgeschlossene Musikliebhaber

Ausgabe Nr. 2378
 >

Ein ungewöhnliches Duo konzertierte Mittwoch im Spiegelsaal

 

 

Wer am Mittwoch bei dem von dem Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt und dem Hermannstädter Deutschen Forum veranstalteten Konzert im Spiegelsaal des Forumshauses dabei war, konnte ein ungewöhnliches Duo erleben. Der Pianist Marcus Englert und der Heavy-Metall-Gitarrist Sorin Badin boten einige klassische Stücke für aufgeschlossene Musikliebhaber.Weiterlesen→

Was tun mit 10 Mio. Euro?

Ausgabe Nr. 2377
 >

Notizen von dem vierten Theatermarathon

 

Was würden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, mit 10 Millionen Euro tun? Vorausgesetzt Sie würden Lotto spielen und auch gewinnen. Sich ein Haus auf einer kroatischen Insel kaufen? Oder gleich die ganze Insel, wenn das Geld reicht? Davon träumen auch die beiden Hauptgestalten des Theaterstücks „6/49“ von György Spiro, in der Regie von Alexandru Maftei.

 Weiterlesen→

Ein musikalischer Hauch von Karfreitag

Ausgabe Nr. 2377
 >

Der Hermannstädter Bachchor führte Bachs „Johannespassion" auf

 

Stille und Schweigen herrschte nach der Aufführung am Dienstag Abend in der Ursulinenkirche. Der Chor der Engel hatte die Johannespassion abgeschlossen und klang noch nach in den zahlreichen Zuhörern. Man hätte in dieser Stimmung verweilen können bis zum Ostersonntag, meinte eine Besucherin.

Weiterlesen→

Nicht nur für Kinder

Ausgabe Nr. 2377
 >

Über die zweite Ausgabe des Comic-Festivals

 

Kartoffelnase und Glubschaugen, Igelhaare und Hasenzähne. Fertig ist das Gesicht einer Comic-Figur. Die besten Comic-Zeichner aus Rumänien besuchten am Wochenende Hermannstadt, denn hier fand die zweite Ausgabe des Internationalen Comic-Festivals statt, das vom Hermannstädter Verein „Ille et Vilaine“ in Zusammenarbeit mit dem Verein „Solidarite 35 Roumanie“ aus Frankreich organisiert wurde.

 Weiterlesen→