„Ein Bau muss seine Heimat haben“

Ausgabe Nr. 2384
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Ausstellung im Teutsch-Haus zeigt Werke des Architekten Fritz Balthes

 

„Ein Bau muss seine Heimat haben, das heißt, er muss in seiner Heimat stehen und er muss sich mit seinem Nachbarn vertragen“, schrieb Fritz Balthes. Seine Gebäude haben unsere Heimat sanft und positiv geprägt. 100 Jahre nach dem Tod des Architekten, er starb erst 32-jährig im Dezember 1914, zeigt die Ausstellung „Gebaute Heimat“ im Hermannstädter Begegnungs- und Kulturzentrum der Evangelischen Kirche (EKR) in diesem Sommer das vielfältige Schaffen von Fritz Balthes und was heute – nach zwei Weltkriegen, der Verstaatlichung und Rückgabe von Gebäuden und dem Exodus der Siebenbürger Sachsen – davon erhalten geblieben ist.

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Hermannstadt im Ausnahmezustand

Ausgabe Nr. 2384
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Das Internationale Theaterfestival sorgt noch bis Sonntag für Unterhaltung

 

381 Events, 2.500 Künstler aus 70 Ländern, 66 Veranstaltungsorte in und um Hermannstadt. Alles dreht sich diese Tage um das Internationale Theaterfestival in Hermannstadt. Dabei sind nicht nur Theaterstücke im Programm. Viel Tanz, Musik, Zirkusvorstellungen, Straßenshows, Konferenzen, Buchvorstellungen und Workshops sind auch geplant. Während der neun Tage, vom 6.-15. Juni befindet sich Hermannstadt im Ausnahmezustand.

 

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Oase des Wohlfühlens

Ausgabe Nr. 2383
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Zur vierten Auflage von Huet.Urban in Hermannstadt

 

Einmal im Jahr verwandelt sich der Huetplatz in eine kleine Oase des Wohlfühlens. Die Autos werden weggeräumt und an deren Stelle wird ein grüner Rasen ausgebreitet, Handwerkerstände und Installationen besetzen den ältesten Platz Hermannstadts. „Huet.Urban“ ist das Festival, das all dies möglich macht. Die Stiftung Heritas organisierte in diesem Jahr am 31. Mai und 1. Juni die vierte Ausgabe des Festivals, das den Huetplatz zu neuem Leben erwecken soll.

 

 

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Überwältigend

Ausgabe Nr. 2383
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Knapp 600 Kinder von der Grundschule am deutschen Johann Ettinger-Lyzeum sowie von den deutschsprachigen Kindergartengruppen waren bei der Gastaufführung des Hermannstädter Gong-Theaters am Montag im Sathmarer Gewerkschaftskulturhaus dabei. Die Hermannstädter zeigten das Stück Ein Sonnenstrahl" in der Regie von Lilly Krauss-Kalmár im Rahmen der Deutschen Kulturtage in Sathmar, von denen wir in unserer nächsten Ausgabe ausführlich berichten werden. Foto: Beatrice UNGAR

Ein Mozart-Krimi

Ausgabe Nr. 2383
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Vorpremiere mit Amadeus" in Hermannstadt

 

Ein Wagnis ist es schon, Peter Shaffers Stück Amadeus" aufzuführen, nachdem 1984, also vor genau 30 Jahren, der gleichnamige Spielfilm in der Regie von Milos Forman für Furore und volle Kino-Kassen gesorgt hatte. Regisseur Gavriil Pinte beweist mit seiner Inszenierung an der deutschen Abteilung am Radu Stanca-Nationaltheater, die am Dienstag zum Spielzeitende Vorpremiere hatte, wie facettenreich dieses Stück sein kann. Die Uraufführung des Spielfilms hatte am 26. Oktober 1984 stattgefunden. Die Premiere der neuen Inszenierung ist für den Oktober d. J. geplant.

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Konzerte der Extraklasse

Ausgabe Nr. 2383
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Die erste Auflage des Internationalen Musikfestivals Hermannstadt – ein Erfolg

 

„Wenn es überhaupt Perfektion gibt, dann ist dies Perfektion gewesen“. So kommentierte ein begeisterter Zuschauer und Kenner klassischer Musik das Konzert des Borodin Quartetts aus Russland. Zum ersten Mal besuchten die vier Musiker Rumänien und Hermannstadt, wo sie im Rahmen des Internationalen Musikfestivals, das zwischen dem 24. und 31. Mai stattfand, auftraten. Große Namen der Musikszene waren zu hören und zu sehen und der Eintritt zu allen Konzerten war kostenlos. Organisiert wurde das Festival, das heuer zum ersten Mal stattfand, von der Rumänischen Stiftung für Exzellenz in Musik, unter Initiative des rumänischen Dirigenten Christian Badea.

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Winterschlaf in Kappadokien

Ausgabe Nr. 2382
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Streiflichter vom Filmfestival in Cannes / Von Claus REHNIG

 

Ein qualitativ recht akzeptables Festival,  das letzte Jahr von Festivalpräsident Gilles Jacob, der die Geschicke von Cannes seit über 38 Jahren leitete, wenn auch der Délégué Général Thierry Frémaux seit 2002 das Festival etwas modernisierte. Einige Tage sprach man nur über Abel Ferrara's Opus über den früheren Weltbankpräsidenten DSK „Welcome to New York“ mit Gérard Depardieu und Jacqueline Bisset, der in einem Kino außerhalb des Festivals lief, weil er opera non grata war und dann war er schnell vergessen, weil er so gut nun auch nicht war.

 

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Schuld und Sühne in Boston und Salem

Ausgabe Nr. 2381
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Zum 150. Todestag des amerikanischen Schriftstellers Nathaniel Hawthorne 

 

Hawthorne (1804-1864) ist leider weniger bekannt als sein berühmter Zeitgenosse und Freund Herman Melville (der ihm seinen „Moby Dick“ gewidmet hat). Dabei gehören Hawthornes Romane „Der scharlachrote Buchstabe“ und „Das Haus mit den sieben Giebeln“ zu den wichtigsten der amerikanischen Literatur in der Mitte des 19. Jahrhunderts – Zu seinem 150.Todestag und dem 210.Geburtsjahr erschienen gerade eine Neuübersetzung des ersten (beim Hanser-Verlag, München) und eine Neuauflage des zweiten Romans (im Manesse-Verlag, Zürich).

 

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„Überaus freundliche Künstlerseele“

Ausgabe Nr. 2381
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Trude Schullerus (1889-1981) zum 125. Geburtstag

 

Über Trude Schullerus, die bekannte und beliebte Hermannstädter Malerin und Grafikerin, deren 125. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen, ist schon viel geschrieben worden. Das Publikum fand von Anbeginn Gefallen an ihren Werken, und Kunstkritiker und -chronisten verfassten wohlwollende oder begeisterte Besprechungen ihrer Ausstellungen. Später, als sie zu den Hermannstädter „Altmeistern“ zählte, würdigte sie ihre einstige Schülerin Juliana Fabritius-Dancu mit zwei Monographien (Meridiane Verlag, Bukarest 1970, Kriterion Verlag Bukarest 1974). 2005 veröffentlichte der Hermannstädter Hora Verlag, in Kooperation mit dem Arbeitskreis für siebenbürgische Landeskunde (Heidelberg), einen umfassenden Bildband, der das Leben und Werk von Trude Schullerus aus verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet, ein Werk, dessen Herausgeber die beiden Neffen der Künstlerin, Andreas und Gerhard Möckel, sind.

 

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Auf Schnuppertour

Ausgabe Nr. 2381
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Streiflichter von der Nacht und dem Internationalen Tag der Museen

 

Mehr als 20.000 Hermannstädter und Gäste aus dem In- und Ausland nahmen am Wochenende die Gelegenheit wahr, die Museen der Stadt in der Langen Nacht der Museen und am Internationalen Tag der Museen kostenlos zu besichtigen. Größere und kleinere Einrichtungen profitierten davon, auch wenn es in diesem Jahr weniger Besucher waren. Das Brukenthalmuseum zählte in der Museumsnacht 8.555 Besucher, am Sonntag, dem Internationalen Museumstag 8.901. Das ASTRA-Museum veranstaltete erstmals für Interessenten eine Rundfahrt zu Museen im Kreis Hermannstadt. Im Folgenden finden Sie Näheres zu den Veranstaltungen.

 

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„Es war paradox und absurd“

Ausgabe Nr. 2381
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Gespräch mit Gerhard Konnerth über das Hochschulwesen in Hermannstadt

 

Die Lucian Blaga-Universität feierte in der vergangenen Woche 45 Jahre kontinuierliches Hochschulwesen in Hermannstadt". Als Stichtag des Jubiläums nannten die Veranstalter  den 15. Juni 1969, als in Hermannstadt eine Fakultät für Philologie und Geschichte als Außenstelle der Klausenburger Babeș-Bolyai-Universität gegründet wurde. Zu den damaligen Begebenheiten und dem turbulenten Werdegang der Hermannstädter Hochschuleinrichtung gewährte Prof. Dr. Gerhard Konnerth, der 1971 an den Germanistik-Lehrstuhl in Hermannstadt kam, der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r folgendes Interview.Weiterlesen

Eindringliche Bilder

Ausgabe Nr. 2380
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Zur Premiere von „Ödipus“ nach Sophokles

 

Silviu Purcărete hat es wieder geschafft. Ihm ist ein grandioses Meisterwerk gelungen. „Ödipus“ nach Sophokles wurde von der rumänischen Abteilung des Radu Stanca- Nationatheaters in Szene gesetzt und feierte am Donnerstag, dem 8. Mai, seine Premiere. Das Stück wird noch am 22. Mai, um 19 Uhr und während des Internationalen Theaterfestivals, das zwischen dem 6. und 15. Juni in Hermannstadt stattfindet, gezeigt.

 

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