Kritik an der Gleichgültigkeit

Ausgabe Nr. 2369
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„Gegen den Fortschritt" hatte am Montag Premiere

Sieben Alltagsszenen, grotesk, absurd, manchmal humorvoll. Es ist schwierig, ein Genre für die Inszenierung zu finden, die am Montagabend im Radu Stanca-Nationaltheater Premiere feierte. Es handelt sich um „Gegen den Fortschritt“, den zweiten Teil der Against" (Dagegen)-Trilogie von Esteve Soler, in der Regie von Reinhold Tritscher (Österreich). Es ist keine Komödie und kein Drama. Es ist ein sozialkritisches Theaterstück, das hochaktuelle Themen anspricht. Man kann es sich oberflächlich ansehen und sich über die humorvollen Szenen amüsieren oder in dem Geschehen auf der Bühne nach einem tieferen Sinn suchen. Laut Regisseur Tritscher wird man dann vom Theater „ein bisschen anders rausgehen, als man reingegangen ist“.

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Ansprechend gestaltet

Ausgabe Nr. 2369
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Lebendiges Siebenbürgen" in Wort und Bild

Das Siebenbürgen jenseits der Kirchenburgen präsentieren wollten Hans Klein und Friedrich Philippi einmal in Buchform, erinnerte sich der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, bei der Buchpräsentation des Bandes Lebendiges Siebenbürgen" am Dienstag im Spiegelsaal des Deutschen Forums Hermannstadt.

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Auffordern, mit einem Blick

Ausgabe Nr. 2368
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Milonga im Festsaal der Astrabibliothek

 

   Vergangenes Wochenende veranstaltete die Tango Studio Sibiu -Tanzschule einen Intensiv-Tango-Tanzkurs, wobei Nana Cazan und Paolo Profeti aus Bukarest eingeladen waren hier zu unterrichten.

    Im Rahmen des Workshops fand am  vergangenen Samstag eine „Milonga” im Festsaal der Astra-Bibliothek statt, wo die Teilnehmer die Möglichkeit hatten ihre neu erworbenen Kenntnisse zu üben. Außerdem machten Profeti und Cazan eine Tango-Show.

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Mehr Solidarität vom Staat erwünscht

Ausgabe Nr. 2367
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Evangelische Kirche A. B.  stellt das Jahr 2014 unter das Zeichen der Diakonie 

 

In unserer Kirche kam früher der Liebesdienst am Nächsten besonders durch die Gemeindestrukturen der Nachbarschaft, Bruderschaft, Schwesternschaft und durch Gründung von Anstalten zum Zuge. Nach der Wende 1989 brachen diese Strukturen weg und es wurden neue Möglichkeiten gesucht und gefunden, den verwundbaren Menschen Geborgenheit zu schenken. Die Verantwortung für die Armen, Kranken, Hilfsbedürftigen aller Art wird heute in Form von Nachbarschaftspflege vor Ort, Gemeindediakonie und institutioneller Diakonie wahrgenommen und geht oft auch über konfessionelle Grenzen hinweg."Weiterlesen

Ballettpremiere

Ausgabe Nr. 2367
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Die Asche der Zeit" (Cenușa timpului) lautet der Titel des Stücks des Hermannstädter Rockmusikers und Komponisten Florin Grigoraș, das in der Regie von Ovidiu Dragoman von dem städtischen Balletttheater Hermannstadt gemeinsam mit der Rock-Band Riff einstudiert wurde, und am Donnerstag der Vorwoche auf der Bühne des Gewerkschaftskulturhauses in Hermannstadt Premiere feierte. Unser Bild: Die dynamischen Tanzeinlagen betreute die Choreographin Doina Botiș.                                                 

Foto: Fred NUSS

 

„Gemeinsam gegen den Fortschritt“

Ausgabe Nr. 2366
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Proben für europäische Koproduktion am Radu Stanca-Nationaltheater

 

 

Die Proben zu der Inszenierung Gegen den Fortschritt” nach dem Stück des Katalanen Esteve Soler, eine internationale Koproduktion der deutschen Ableilung des Radu Stanca-Nationaltheaters Hermannstadt mit dem österreichischen Theater Ecce und dem Odeion Kulturforum Salzburg, haben in Hermannstadt begonnen.

 

 

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Eine „antisemitische Fabrik“?

Ausgabe Nr. 2366
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Schweizer Historiker veröffentlichte Buch über Holocaust in Rumänien

 

 

Als eine antisemitische Fabrik" bezeichnete Mihail Sebastian in seinen Tagebüchern 1935-1944 (die 2005 in deutscher Übersetzung von Edward Kanterian und Rainer Erb erschienen sind) Rumänien dieser Zeit. Ausgiebig zitiert auch der Schweizer Historiker und Diplomat Simon Geissbühler den rumänischen Schriftsteller in seinem Mitte 2013 erschienenen Band Blutiger Juli. Rumäniens Vernichtungskrieg und der vergessene Massenmord an den Juden 1941".

 Die Zitate sind in deutscher Sprache (also in der oben erwähnten Übersetzung) abgedruckt, nicht in der Originalsprache Rumänisch. Um das Buch zu lesen, braucht man nämlich gute Englischkenntnisse, denn es wimmelt von englischen Zitaten vor allem aus dem JTA Jewish News Archive (http://archive.jta.org/), das der Autor im Anhang unter „Ungedruckte Quellen" anführt. Eine deutsche Fassung wäre auch in diesem Fall wünschenswert gewesen.

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Heimat regt zum Nachdenken an

Ausgabe Nr. 2365
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Sammelband mit Vorträgen einer Heimat-Konferenz erschienen

 

„Heimat ist ein Ort oder ein Gebiet in gegebenen Grenzen, dessen Landschaft und Menschen sich im Einklang befinden, einem vertraut oder gewohnt sind und einen prägen“. Diese Definition der Heimat verfasste Prof. Dr. Wilfried Eckart Schreiber, Geograf und Hauptforscher I. Grades an der Rumänischen Akademie der Wissenschaften, in seinem Vortrag, den er im Rahmen der Konferenz „Heimat. Identität, Kontinuität und Differenz in einer globalen Welt“, im Oktober 2012 in Klausenburg vorstellte. Die Vorträge der Konferenz kann man seit Anfang des Jahres 2014 in dem von Ingeborg Szöllösi herausgegebenen Band „Heimat. Abbruch. Aufbruch. Ankunft“ nachlesen, der im Mitteldeutschen Verlag im Auftrag der Deutschen Gesellschaft e.V. erschienen ist.

 

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Der Dirigent machte es spannend

Ausgabe Nr. 2365
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Neujahrskonzert der Hermannstädter Staatsphilharmonie im Thaliasaal

 

Die letzten Akkorde des berühmten Strauss-Walzers „An der schönen blauen Donau" klingen noch im Raum nach, das Publikum im Thaliasaal zollt am Samstagabend begeisterten Beifall. Der Dirigent verlässt die Bühne, der Beifall hält an. Als er wieder erscheint, ebbt der Beifall ab, die Musikliebhaber erwarten eine Zugabe. Der Dirigent macht Anstalten, erneut in den Kulissen zu verschwinden, das Publikum ist verwirrt. Nun fragt der Dirigent tatsächlich. „Wollen Sie noch etwas hören oder nicht?" Prompt klatschen alle erneut, der Dirigent nimmt seinen Platz vor dem Orchester ein und lässt dieses den Schlussakkord erneut spielen. Schließlich gab es dann doch noch eine Zugabe und zwar die Ouvertüre von Offenbachs Orpheus in der Unterwelt", das Publikum darf mitklatschen, alle sind zufrieden. Aber trotz anschließendem Stehapplaus gibt es keine weitere Zugabe. Das war nämlich der zweite Abend mit dem Neujahrskonzert der Hermannstädter Staatsphilharmonie und die Instrumentalisten sind müde.

 

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Wie aus Franzosen Schwaben wurden

Ausgabe Nr. 2364
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Zum Buch Franzosen im Banat, Banater in Frankreich" von Smaranda Vultur

Die Geschichte der im Banat angesiedelten Franzosen beginnt im Kaiserreich der Habsburger um 1750. Der Elsass, Lothringen und Luxemburg waren an die Habsburger gefallen. Im Zuge der Habsburgischen Kolonisierungspolitik wurden französische Bürger aus den genannten Ländern – um das zahlenmäßige Verhältnis der Ethnien zugunsten der Deutschen zu verbessern –  im Banat angesiedelt. Sie wurden zu Schwaben  französischer Herkunft. Außerdem führte diese Deportation zum Erstarken der „deutschen“ Ethnie und somit der Macht der Habsburger im Banat. Die meisten Kolonisten sprachen auch in der Familie Schwäbisch, später‚ nach  1867, Ungarisch.

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Angst als Bindemittel

Ausgabe Nr. 2364
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 Ioana Crăciunescu spielt Monolog von Matei Vișniec

 

Die Angst ist ein primäres Gefühl, das wie ein wildes Tier auftaucht und jedes Gewebe angreifen kann, sei es ein soziales oder ein organisches“, sagt die Schauspielerin Ioana Crăciunescu, die am 20. Dezember im Studiosaal im Gewerkschaftskulturhaus den Monolog Sufleorul fricii“ (Der Souffleur der Angst) von Matei Vişniec aufgeführt hat.

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Schwärmen von Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2350
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Ein Tag beim ersten Transylvanian Book Festival

 

Und die Engländer! Sie waren  voller Liebe für ihr Land und fuhren doch gern so weit wie möglich davon weg", sinniert der Polarforscher John Franklin, die Hauptfigur in Sten Nadolnys Roman Die Entdeckung der Langsamkeit".

 

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