Benefizveranstaltung

Ausgabe Nr. 2373
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„Wieso habe ich überlebt? Hätten Sie überlebt?" diese Frage stellt die Holocaust-Überlebende Janka Festinger (geboren 1916 in Sighetul Marmației in Nordsiebenbürgen, gestorben 1994 in Beverly, New Jersey/USA) in dem Stück „Janka", das Oscar Speace, einer ihrer beiden Zwillingssöhne aufgrund eines Briefes seiner Mutter verfasst hat, den diese nach ihrer Befreiung 1945 an ihren Onkel in den USA geschrieben hat und den er 1998 entdeckte. Der Monolog hatte in der rumänischen Fassung von Ioan I. Popescu und in der Regie von Toma Enache am 6. Mai 2012 Premiere im Geburtstort der Protagonistin. Die Rolle von Janka Festinger spielt Maia Morgenstern (unser Bild), Intendantin des Jüdischen Theaters Bukarest. Am Freitag, den 21. März, 19 Uhr, wird das Stück im Thalia-Saal in Hermannstadt aufgeführt im Rahmen einer Benefizveranstaltung des Rotary Clubs Hermannstadt für Schüler mit guten Ergebnissen bei Schülerwettbewerben. Kartenvorverkauf im Thalia-Saal.

Anita Hartwig beim Wiener Opernball

Ausgabe Nr. 2372
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Bei der Eröffnungszeremonie des 58. Wiener Opernballs in der Wiener Staatsoper am Donnerstag der Vorwoche sang die 1983 in Bistritz geborene Sopranistin Anita Hartig (unser Bild), die seit 2009 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper ist, die Arie „Depuis Le Jour” aus Gustave Charpentiers „Louise”. Laut vienna.at bewies Anita Hartig „bei ihrem großen Auftritt in der Staatsoper nicht nur großes Können, sondern auch viel modischen Geschmack". Montag ist Anita Hartig nach New York geflogen, wo sie bei den Gastauftritten der Wiener Staatsoper an der Metropolitan Oper Mimi in Giacomo Puccinis „La Bohème" singt, Anfang Mai gastiert sie in München. Als Mimi debütierte Anita Hartig übrigens 2012 mit großem Erfolg an der Mailänder Scala.                  

Foto: © APAweb/EPA, Georg HOCHMUTH

Leben ist Theater

Ausgabe Nr. 2372
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Eine Reise ins multiethnische Temeswar

 

„Meine große Liebe ist die Bühne und damit verbunden meine Muttersprache. Alles andere habe ich verloren: meine Heimat, mein Zuhause. Geblieben ist Erinnerung an das Drama meines Volkes, an seine Vernichtung, an die brutale Zerstörung unserer Heimat.“ Julius Vollmer ist Schauspieler mit Leib und Seele. Schon in der Einleitung seines 2013 erschienenen Buches „Ich bin die Rolle. Erinnerungen eines Schauspielers“ steht geschrieben „Theater ist sein Leben. Leben ist Theater.“

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Dagmar Dusil auf Lesereise

Ausgabe Nr. 2370
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Die in Hermannstadt geborene Autorin Dagmar Dusil ist im März auf Lesereise und liest aus ihren Büchern „Hermannstädter Miniaturen“ und „Wie die Jahre verletzen“ sowie unveröffentlichte Texte. Hier die genauen Termine: 9. März, 11 Uhr: Nürnberg, Schanzenstraße 21, Ausstellungseröffnung „beautiful image – harsh-reality“. Musikalische Begleitung: Stefan Grasse (Gitarre).Veranstalter: Ateliergemeinschaft FARB-KUNST-RAUM; 12. März, 19 Uhr: Berlin, Königsallee 20 A, Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“. Musikalische Begleitung: Cello-Duo Cătălin Ilea und Constantin Siepermann. Veranstalter: Deutsch-Rumänische Gesellschaft; 14. März, 17 Uhr: Leipzig, Gohliser Schlösschen, Menckestraße 23, literarisch-musikalisches Programm im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2014 – Lyrik im Schlösschen. Vier GEDOK-Literatinnen lesen Gedichte: Dora Schönefeld, Dagmar Dusil, Linde Unrein, Jutta Pillat. Veranstalter: GEDOK, Leipzig; 21. März, 18 Uhr: Wien, Vereinsheim, Steingasse 25. Musikalische Begleitung: Peter Szaunig (Klavier). Veranstalter: Verband der Siebenbürger Sachsen; 26. März, 19 Uhr: Marburg, Historischer Rathaussaal. Veranstalter: Freundeskreis Marburg – Hermannstadt; 30. März, 11 und 15 Uhr: Nürnberg, südart Ateliertage, südpunkt, Pillenreuther Straße 147. Musikalische Begleitung: Stefan Grasse (Gitarre). Veranstalter: Amt für Kultur & Freizeit.

Unser Bild: Eine erste öffentliche Lesung in Hermannstadt aus ihrem jüngsten Buch, „Wie die Jahre verletzen", das Kleinprosa beinhaltet,   bot Dagmar Dusil (2. v. l.) am vergangenen Freitag im Erasmus-Büchercafé im Teutsch-Haus vor einem interessierten Publikum. Die musikalische Begleitung hatten Lidia Marina (2. v. r.) und Ioan Bojin (1. v. r.) von der Hermannstädter Staatsphilharmonie inne, sie spielten Flötenduette von Francois Devienne.

Foto: Fred NUSS

 

„Alles wird gut”

Ausgabe Nr. 2370
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Schauspielprojekte auf den Bühnen in Hermannstadt

 

Das Theaterstück „Faust Exhausted”, das Ergebnis eines Fünfländerprojektes und „Experienţa Hemingway” (Die Erfahrung Hemingway), eine Aufführung einer Studentengruppe aus Bukarest wurden vergangene Woche in Hermannstadt aufgeführt.

Viel Energie wurde am Dienstag und am Mittwoch der vergangenen Woche im Studiosaal des Gewerkschaftskulturhauses gebracht, sechs Schauspieler aus fünf Länder zeigten das Ergebnis eines Fünfländerprojektes. „Faust Exhaused” hieß das Stück, in dem Bulgarisch, Deutsch, Rumänisch und Englisch gesprochen und zum Teil auch gesungen wurde.

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Retrospektive als Wanderausstellung

Ausgabe Nr. 2370
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Kronstadt ist vierte Station einer Werkschau der Künstlerin Katharina Zipser

 

„Ein Bild ist wie eine Einladung zum Tanz" habe ihr ein Student der Kunstakademie Bukarest gesagt, den sie bei der Austellung der Kunststudierenden am Tag davor in Bukarest getroffen hatte, sagte die Enkelin der aus Hermannstadt stammenden Künstlerin Katharina Zipser (Kath.), Elena Zipser, bei der Vernissage der Retrospektive am Donnerstag der Vorwoche im Kronstädter Kunstmuseum vor einem zahlreichen und interessierten Publikum.

   Elena Zipser stellt die dritte Generation Künstlerinnen in der Familie Zipser dar und studiert derzeit an der Universität der Künste Berlin, nachdem sie zwei Jahre in Aranjues in Spanien studiert hatte. Katharina Zipser konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein.

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„Höllenfahrt durch die moderne Zeit“

Ausgabe Nr. 2369
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Gespräch mit dem Schweizer Autor Christian Haller in Berlin

Der 1943 in Brugg/Schweiz geborene Christian Haller lebt als Schriftsteller und Dramaturg in Laufenburg/ Schweiz. 2006 erhielt er den Aargauer Literaturpreis und 2007 den Schillerpreis für seine „Trilogie des Erinnerns". Bei einer  Lesung in Berlin gewährte Christian Haller der Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler folgendes Interview.

Ihr neuer  Roman trägt den Titel „Der seltsame Fremde“. Erzählen Sie ein wenig über die Geschichte?

Clemens Lang ist  Fotograf. Er erhält eine Einladung zu einem Internationalen Kongress. Er fühlt sich  geschmeichelt, im Ausland seine Arbeiten zeigen zu können. Er macht sich auf den Weg und bereits am Flughafen spricht ihn ein Fremder an, als würde er ihn kennen, behauptet, sein Begleiter zu sein. Eine Figur, die immer wieder auftaucht und verschwindet.Weiterlesen→

Kritik an der Gleichgültigkeit

Ausgabe Nr. 2369
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„Gegen den Fortschritt" hatte am Montag Premiere

Sieben Alltagsszenen, grotesk, absurd, manchmal humorvoll. Es ist schwierig, ein Genre für die Inszenierung zu finden, die am Montagabend im Radu Stanca-Nationaltheater Premiere feierte. Es handelt sich um „Gegen den Fortschritt“, den zweiten Teil der „Against" (Dagegen)-Trilogie von Esteve Soler, in der Regie von Reinhold Tritscher (Österreich). Es ist keine Komödie und kein Drama. Es ist ein sozialkritisches Theaterstück, das hochaktuelle Themen anspricht. Man kann es sich oberflächlich ansehen und sich über die humorvollen Szenen amüsieren oder in dem Geschehen auf der Bühne nach einem tieferen Sinn suchen. Laut Regisseur Tritscher wird man dann vom Theater „ein bisschen anders rausgehen, als man reingegangen ist“.

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Ansprechend gestaltet

Ausgabe Nr. 2369
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„Lebendiges Siebenbürgen" in Wort und Bild

Das Siebenbürgen jenseits der Kirchenburgen präsentieren wollten Hans Klein und Friedrich Philippi einmal in Buchform, erinnerte sich der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, bei der Buchpräsentation des Bandes „Lebendiges Siebenbürgen" am Dienstag im Spiegelsaal des Deutschen Forums Hermannstadt.

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Auffordern, mit einem Blick

Ausgabe Nr. 2368
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Milonga im Festsaal der Astrabibliothek

 

   Vergangenes Wochenende veranstaltete die Tango Studio Sibiu -Tanzschule einen Intensiv-Tango-Tanzkurs, wobei Nana Cazan und Paolo Profeti aus Bukarest eingeladen waren hier zu unterrichten.

    Im Rahmen des Workshops fand am  vergangenen Samstag eine „Milonga” im Festsaal der Astra-Bibliothek statt, wo die Teilnehmer die Möglichkeit hatten ihre neu erworbenen Kenntnisse zu üben. Außerdem machten Profeti und Cazan eine Tango-Show.

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Mehr Solidarität vom Staat erwünscht

Ausgabe Nr. 2367
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Evangelische Kirche A. B.  stellt das Jahr 2014 unter das Zeichen der Diakonie 

 

„In unserer Kirche kam früher der Liebesdienst am Nächsten besonders durch die Gemeindestrukturen der Nachbarschaft, Bruderschaft, Schwesternschaft und durch Gründung von Anstalten zum Zuge. Nach der Wende 1989 brachen diese Strukturen weg und es wurden neue Möglichkeiten gesucht und gefunden, den verwundbaren Menschen Geborgenheit zu schenken. Die Verantwortung für die Armen, Kranken, Hilfsbedürftigen aller Art wird heute in Form von Nachbarschaftspflege vor Ort, Gemeindediakonie und institutioneller Diakonie wahrgenommen und geht oft auch über konfessionelle Grenzen hinweg."Weiterlesen→

Ballettpremiere

Ausgabe Nr. 2367
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„Die Asche der Zeit" (Cenușa timpului) lautet der Titel des Stücks des Hermannstädter Rockmusikers und Komponisten Florin Grigoraș, das in der Regie von Ovidiu Dragoman von dem städtischen Balletttheater Hermannstadt gemeinsam mit der Rock-Band Riff einstudiert wurde, und am Donnerstag der Vorwoche auf der Bühne des Gewerkschaftskulturhauses in Hermannstadt Premiere feierte. Unser Bild: Die dynamischen Tanzeinlagen betreute die Choreographin Doina Botiș.                                                 

Foto: Fred NUSS