ProEtnica-Festival fand wieder statt

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Die Vertreter der Minderheiten trafen sich wieder in Schäßburg

 

 Das Festival ProEtnica, das die Minderheiten aus Rumänien feiert, hat Ende August nach einer zweijährigen Pause wieder stattgefunden. Das Interethnische Jugendbildungszentrum, in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt Schäßburg und der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg haben das Festival organisiert, u. a. mit finanzieller Unterstützung vom Kulturministerium, vom Departement für interethnische Beziehungen und von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest.

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Titel verleiht „Auftrag und Recht”

Ausgabe Nr. 2348
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Cristian Ţopescu soll für siebenbürgische Kirchenburgen werben

 

„Hier ist Rhodos, hier sollst du springen!" sagen in einer Geschichte von Äsop die Leute einem ihrer Athleten, der sich lobt, er habe in Athen beim Hochsprung alle Rekorde gebrochen. Mit dieser Geschichte wollte der bekannte rumänische Sportkommentator Cristian Ţopescu darauf hinweisen, dass die Kirchenburgen in Siebenbürgen der rumänischen Öffentlichkeit bekannt sein müssen, um eine Zukunft zu haben.

 

Ţopescu wurde am letzten Freitag im Rahmen eines von dem Aachener Organisten Walter Karius bestrittenen Orgelkonzertes, das letzte der Reihe „Musica barcensis" in der Kirchenburg in Honigberg von Bischof Reinhart Guib zum „Kulturbotschafter der Kirchenburgen in Siebenbürgen" ernannt. Dieser Titel verleihe Cristian Ţopescu den „Auftrag und das Recht, für die 170 siebenbürgischen Kirchenburgen zu werben, als Stimme der evangelischen Kirche in der rumänischen Öffentlichkeit", betonte Bischof Guib. Guib würdigte in seiner Rede den ersten Kulturbotschafter der Kirchenburgen als eine „extrem positive, markante und bekannte Persönlichkeit Rumäniens" und erwähnte die Verbundenheit des Sportkommentators  mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Desgleichen dankte Bischof Guib der Honigberger evangelischen Kirchengemeinde für die Gastfreundschaft und dafür, dass sie ihre Kirchenburg entsprechend betreuen.

Mit dieser Ernennung wolle die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien ihre Kirchenburgen in der rumänischen Öffentlichkeit bekannter machen, als sie bisher sind, sagte in seiner Ansprache der Projektleiter Pfarrer Stefan Cosoroabă. Unter dem Motto „Entdecke die Seele Siebenbürgens" wolle man mehr rumänische Besucher in die Kirchenburgen bringen, die heute eine „Metamorphose" zur Destination für Kulturtouristen durchmachten. Man habe nämlich festgestellt, dass die meisten Besucher aus dem Ausland kommen. Die meisten Besucher wurden 2012 im Burzenland in der Schwarzen Kirche in Kronstadt gezählt, insgesamt 200.000, an zweiter Stelle liege Tartlau mit 35.000 Besuchern. Die zum Weltkulturerbe zählende Kirchenburg in Birthälm hatte weniger als 30.000 Besucher, jene ebenfalls auf der Welterbeliste geführte Kirchenburg in Wurmloch knapp 1.000.       B. U.

 

Bildtexte: Unser Bild (v. l. n. r.): Stefan Cosoroabă, Cristian Ţopescu, Carmen Schuster und Bischof Reinhart Guib.                     Fotos: Beatrice UNGAR

Ein vielseitig begabter Außenseiter

Ausgabe Nr. 2347
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Das Harbachtalmuseum in Agnetheln zeigt Bilder des Künstlers Michael Barner

 

„Ich war von vornherein als Outsider gebrandmarkt und verfügte de fakto nicht über die geringsten diplomatischen Fähigkeiten" ist in den Memoiren des Agnethler Künstlers Michael Barner (1881-1961) zu lesen, die nur in handgeschriebener Form vorliegen. Barner kann wohl als ein vielseitig begabter Außenseiter betrachtet werden: Er war Zeichner und Maler, schrieb aber auch Gedichte in der siebenbürgisch-sächsischen Mundart, in deutscher, ungarischer und rumänischer Sprache, vertonte ca. 200 deutsche, siebenbürgisch-sächsische, ungarische und rumänische Texte und auch „Zigeunerlieder", die Heinrich von Wislocki gesammelt und ins Deutsche übersetzt hatte, nahm überallhin seine Geige mit und verbrachte ca. ein Jahr in einer Roma-Siedlung bei Agnetheln. Hier im Harbachtalmuseum sind jetzt Zeichnungen und Gemälde des Künstlers aus den Beständen des Harbachtalmuseums und aus Privatbesitz zu sehen.

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Nicht nur für Kinder

Ausgabe Nr. 2347
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Die fabelartige Liebesgeschichte von Dina und Lupus

 

In diesem Jahr brachte der Schiller Verlag Hermannstadt – Bonn das Buch „Wolfsberge. Eine Geschichte aus den Karpaten“ heraus. Die aus Hermannstadt stammende Autorin Barbara Poetzsch geb. Niedermaier, die in Berlin lebt, stellte ihr Werk am vergangenen Freitag, im Erasmus-Büchercafé vor. Sie betonte hierbei, dass „Wolfsberge“ nur „vordergründig ein Buch für Kinder sei“, denn sie schrieb es ebenso für Erwachsene. Der Grund dafür liegt im fabelartigen Charakter der Geschichte.

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Von Berwerth bis Zipser

Ausgabe Nr. 2345
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25 Siebenbürgische Künstlerinnen im Teutsch-Haus

 

Werke von 25 siebenbürgischen Künstlerinnen sind derzeit und bis zum 9. Oktober d. J. im Terrassensaal im Teutsch-Haus zu sehen. In dem von Elisabeth Binder und Gerhild Rudolf erstellten Begleitheft der Ausstellung des Landeskirchlichen Museum der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien werden zum Schluss die Künstlerinnen in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt.

 

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Vom prozesshaften Wandel

Ausgabe Nr. 2344
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Peter Jacobi und seine „Studie für eine Kreuzigung"

 

Nach dem Studium an der Kunstakademie Nicolae Grigorescu in Bukarest wurde Peter Jacobi 1961 auf eine Lehrerstelle am musischen Gymnasium im südrumänischen Craiova zugeteilt, die er jedoch vor Jahresfrist kündigte. Als positiv an seinem Aufenthalt in Craiova schätzt Jacobi, dass er im nahe gelegenen Târgu Jiu das Skulpturenensemble von Constantin Brâncuşi kennenlernte. Auch beeindruckten ihn auf seinen Wanderungen durch Oltenien Webarbeiten aus Ziegenhaar und die einfachen Holzikonen in den Dörfern.

 

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Großjährig und niveauvoll

Ausgabe Nr. 2341
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18. Auflage des Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbsfestivals

 

Die 18. Auflage des Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbfestivals ging am Sonntag mit der Preisverleihung und der Gala der Preisträger auf der Bühne des Thaliasaals zu Ende. Hervorzuheben ist, dass in diesem Jahr vornehmlich Nachwuchspianisten aus Rumänien regelrecht „abgesahnt" haben. Für Hermannstadt von Bedeutung ist, dass alle drei  Hermannstädter Teilnehmer einen Preis erhalten haben.

 

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Aladin und Dracula

Ausgabe Nr. 2340
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Zur sechsten Sommerspielzeit am Gong-Theater

 

Puppentheater vom Feinsten für Klein und Groß konnte man am Wochenende in Hermannstadt sehen. Das Gong Kinder- und Jugendtheater organisierte vom 5.-7. Juli die sechste Auflage der „Sommerspielzeit“. Weil es zurzeit in Hermannstadt Mode ist, dass alles als Festival betitelt wird, ist auch die Sommerspielzeit ein Internationales Festival der Animation. Teilweise stimmt die Bezeichnung ja auch. Denn die Ensembles waren größtenteils von auswärts angereist. So traten Bulgaren, Franzosen, Deutsche, Österreicher, Griechen und Moldauer auf die beiden Bühnen des Gong-Theaters.

 

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Keine Mahlzeit ohne Fleisch

Ausgabe Nr. 2340
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Kochbuch soll verhindern, dass rumänische Rezepte in Vergessenheit geraten

 

Auf eine kulinarische Entdeckungsreise lädt die Herausgeberin Christina Bugl mit dem neuerschienenen Kochbuch „Poftim la masă! Wir bitten zu Tisch. Rumänische Rezepte modern interpretiert”. 54 traditionelle rumänische Gerichte, 112 Seiten, phantastische Bilder: Da läuft schon das Wasser im Mund zusammen.

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Faszinierende Bilder und Menschen

Ausgabe Nr. 2338
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Bei der diesjährigen Hermannstädter Auflage des TIFF gab es für jeden etwas

 

40 Filme an 5 Tagen. Das nahmen sich die Organisatoren um Tudor Giurgiu für die diesjährige Auflage des TIFF Hermannstadt vor. Der Monat Juni war der Monat der Kultur in Hermannstadt. Kaum endete das Theaterfestival mit seinem vollen Programm, da begann schon das nächste Festival, das sich dem Genre „Film“ widmete. Das in Klausenburg hoch gepriesene Transilvania International Film Festival, kurz TIFF genannt, hat sich zur rumänischen Variante der „Cannes Filmfestspiele“ gemausert.

 

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Die grüne Sendelbinde

Ausgabe Nr. 2338
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Umweltprojekt am Brukenthalmuseum präsentiert

 

Am Freitag fand im Brukenthalpalais eine Pressekonferenz zum Projekt „Die Grüne Sendelbine” statt. Das Projekt schließt erstmals drei Hermannstädter Institutionen im Zeichen des Umweltschutzes zusammen: das Brukenthalmuseum, das Umweltamt und die evangelische Kirchengemeinde A.B. in Hermannstadt.

 

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„Sie liebte ihre Männer”

Ausgabe Nr. 2338
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Patricia Kaas sang Edith Piafs Lieder in Klausenburg

 

 

Im Rahmen der Welttournee „Kaas chante Piaf” war die französische Sängerin Patricia Kaas auch in drei Konzerten in Rumänien zu sehen, in Bukarest, Jassy und Klausenburg. Zum Teil sind ihre Konzerte in Europa und sogar in Tokio ausverkauft, es wurden zusätzliche Termine organisiert. Im zweistündigem Konzert nimmt Patricia Kaas – die in Rumänien auch ihr autobiografisches Buch „Umbra din ochii mei" (Der Schatten in meinen Augen) promoviert  – das Publikum auf eine Hommagereise mit, durch das Leben der berühmten französischen Chansonsängerin Edith Piaf.

 

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