Autoren hautnah erlebt

26. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza
Ausgabe Nr. 2479
 
 

5-ilse-und-balthasar

„Ich war mit Herta Müller im Kindergarten“, erzählte der Temeswarer Autor Balthasar Waitz am Rande der Deutschen Literaturtage, die Mitte April zum 26. Mal in Reschitza stattgefunden haben. Solcher Geschichten aus dem Nähkästchen“ wegen lohnt es sich, diese Veranstaltung zu besuchen. Weiterlesen

„Ein reizvolles Buch“

Hermannstadt-Band der GEDOK-Franken
Ausgabe Nr. 2476
 
 

5-hermannstadtbuch

Es war sicherlich ein sehr ungewöhnliches literarisches Umfeld, das sich die vier Frauen der Künstlerinnen-Vereinigung GEDOK-Franken für einen Workshop zum Thema Hermannstadt und Umgebung. Fremd und vertraut“ im Sommer 2014 ausgesucht hatten. Aber die Begeisterung von Dagmar Dusil, die aus Hermannstadt stammt und seit 1985 im fränkischen Raum lebt und somit für das Projekt „das Vertraute“ verkörperte, war auf die anderen übergesprungen. Sie standen für „die Fremden“, die die neue Umgebung mit neugierigen Augen betrachten würden und hießen Helga Böhnke, Ursula Hoffman und Linde Unrein. Alle sind ebenfalls Zugereiste im fränkischen Raum, der sie auch alle verbindet. Die vier Frauen gehören zur Sparte „Literatur“ der GEDOK- Franken, Helga Böhnke vertritt dazu noch die Fotografie.Weiterlesen

Yes, they slammed!

Junge Stegreifdichter im Erasmus-Büchercafé
Ausgabe Nr. 2475
 
poetry

Am Sonntag präsentierten 10 Teilnehmer des Poetry Slam- Workshops ihre erarbeiteten Texte um 18 Uhr im Erasmus-Büchercafé. Nervosität war kaum zu spüren und die Besucher lauschten und applaudierten den jungen Autoren. Weiterlesen

Humor wird groß geschrieben

Ausgabe Nr. 2474
 

Zeitgenössische rumänische Erzählungen und Lyrik in einem Sammelband

 

 

Eine unkonventionelle „Einladung nach Rumänien“ hat die Freiburger Rumänistin Elsa Lüder zu Jahresbeginn bei Frank & Timme Berlin herausgebracht. Junge, weniger bekannte Stimmen der rumänischen Literaturszene malen ein nuancenreiches Bild der rumänischen Gegenwartsliteratur, überraschenderweise anders. Eine Literatur, die so manches Vorurteil weichen lässt. Moderne Texte vermischen sich mit klassischen Erzählungen. Der Humor, das wesentliche Element der rumänischen Literatur, wird groß geschrieben.Weiterlesen

Zum Thema Bildung und Kultur

Ausgabe Nr. 2470
 

Band 31 der Kärnten Dokumentation im Spiegelsaal vorgestellt

 

Bald kann man sich in Hermannstadt, wie es so schön heißt, die Uhr  danach stellen, wenn die Kärntner Dokumentation" vorgestellt wird. Am letzten Donnerstag im Februar war es auch in diesem Jahr soweit. Vorgestellt wurde der Band 31, der Vorträge von der 25., einer Jubiläumsauflage des Europäischen Volksgruppenkongresses beinhaltet,  die 2014 in Velden am Wörthersee stattgefunden hatte.

 Weiterlesen

Kein Roman zum Ausruhen

Ausgabe Nr. 2469
 

Meine Begegnung mit Ursula Ackrill in Hermannstadt und Bukarest

 

 

Mit ihrem ersten Roman im Gepäck landete Ursula Ackrill nach Jahren der Abwesenheit vor Tagen auf dem Hermannstädter Flughafen, die Karpaten hatte sie überflogen, die Stadt am Zibin war ihr vertraut.  Ihren Debütroman „Zeiden, im Januar“, der bereits für Aufregung und Ärger gesorgt hatte, stellte sie am 12. Februar im Deutschen Kulturzentrum vor. Viele Zuhörer waren gekommen, man sprach von  neunzig. Frau Ada Tănase, die Leiterin des Instituts empfing mit freundlichen Worten die Gäste, die Deutsche Konsulin Judith Urban wies auf die Nominierung des Romans für den Leipziger Buchpreis hin. Viel sei über Siebenbürgen, auch über die Vergangenheit des Landesteiles inmitten der Karpaten geschrieben worden, doch nur wenige hätten sich wie Ursula Ackrill der nationalsozialistischen Zeit gestellt. „Zeiden im Januar“ sei kein Roman, der gefallen will, kein Roman zum Ausruhen, er solle anregen und reflektieren.Weiterlesen

Eine poetische Netzwerkerin

Ausgabe Nr. 2469
 

Daniela Boltres legt Gedichtband vor und verbindet praktisch Kulturen

 

Geboren ist Daniela Boltres 1971 in Bukarest, aufgewachsen in Zeiden. Daher also die  Affinität zu Siebenbürgen. 1987 emigrierte sie nach Deutschland. Sie hat sich von hieraus auch jahrelang als  Vorsitzende des Berliner Vereins „Corona“ für die Rettung des Ensembles der Kirchenburg Trappold  nahe Schäßburg gekümmert, und gemeinsam mit dem wunderbaren Zimmermann Sebastian Bethge vor Ort ist das auch gelungen. Dass zum Sichkümmern glückliche Umstände hinzukamen – u. a.  EU-Förderung – schmälert das Engagement nicht, sondern zeigt die unerwartete Präsenz von Netzwerken, mit denen niemand rechnet, die aber im kreativen Moment dafür sorgen, daß Mittel nachhaltig eingesetzt werden.Weiterlesen

Im Blickpunkt: Der „Euro-Islam“

Ausgabe Nr. 2467
 

Buchvorstellung an der EAS: „Halbmond über der Dobrudscha“ von Jürgen Henkel

 

 

Nicht alle Tage spricht ein Großmufti vor den Mitgliedern und Freunden der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Neppendorf. Doch letzten Samstagabend gab die Buchvorstellung Jürgen Henkels einen guten Anlass dazu.

Mit seinem neuen Band „Halbmond über der Dobrudscha“, erschienen als Band 7 der Reihe Deutsch-Rumänische Theologische Bibliothek" präsentierte der Herausgeber eine Dokumentation über das Leben der Muslime in Rumänien.

Weiterlesen

Lyrik aus der Deportation

Ausgabe Nr. 2466
 

Neues Buch über Russlanddeportation vorgestellt

 

Noch ein Buch über die Russlanddeportation? Das werden sich viele gefragt haben, als sie von der Herausgabe des Bands „Lager Lyrik“ erfahren haben. Das Gedenkbuch, das an 70 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion erinnert, wurde am Donnerstag im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums vorgestellt. Herausgegeben wurde das Buch im Schiller-Verlag Hermannstadt-Bonn.Weiterlesen