Verkleidung und Wahrheit

In Florescus Roman „Der Mann, der das Glück bringt“
Ausgabe Nr. 2503
 

5-florescubuch

Berl ist 14 oder 15 Jahre alt, als er zum ersten Mal ein Kind tötet. Sein genaues Geburtsjahr kennt er nicht. Auch sein Name lautet nicht Berl, manchmal heißt er Streichholz, Paddy oder Pasquale. Über seine Herkunft weiß er nichts, also erfindet er sich sein Leben. Er behauptet, er sei vom Mond auf die Erde gekommen, und gibt sich abwechselnd als Italiener, Jude oder Ire aus. Catalin Dorian Florescus neuer Roman „Der Mann, der das Glück bringt“, erzählt die Lebensgeschichte Berls durch die Augen seines Enkels Ray.Weiterlesen

Von Büchern und Bildern

Vernissage und Buchvorstellung im DFDH
Ausgabe Nr. 2502
 

4-vernissage

Zwei Buchvorstellungen und eine Vernissage schlugen am Dienstag einen weiten Bogen: Beim Treffen der Senioren und anschließend bei jenem des Forumsclubs am 11. Oktober ging es thematisch von der griechischen Antike bis zum Zustand der Siebenbürger Kirchenburgen heute.Weiterlesen

„Der Nächste ist immer der Beste”

Die deutsche Autorin Martina Kempff las im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2502
 

4-martina-liest

Die deutsche Autorin Martina Kempff las am Freitag im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt aus ihrer Eifel-Krimi-Reihe vor. Moderiert wurde die Lesung von der HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar. Weiterlesen

Bemerkenswerte Einblicke

„Hermannstadt im Jahre 1790“ neu aufgelegt
Ausgabe Nr. 2502
 

5-hstadt1790

Touristen von heute haben es leicht: Apps und Reiseratgeber führen sie sicher durch fremde Gassen. Doch schon im 18. Jahrhundert musste niemand orientierungslos durch Hermannstadt irren. Damals erschien „Hermannstadt im Jahre 1790“, ein in gotischer Schrift gedrucktes Handbuch voller Informationen über die Stadt. Nun ist es erstmals in lateinischer Schrift erschienen, mit einer rumänischen und einer deutschen Version in einem Band. Als erster hiesiger Reiseführer bietet es heutigen Lesern nicht nur immer noch gültige Tipps, sondern auch spannende Einblicke in das Leben der Frühen Neuzeit. Weiterlesen

„Geschichten verbinden Menschen”

Lesung mit Kinder- und Jugendbuchautorin Eva Seith im Kulturzentrum
Ausgabe Nr. 2501
 4-eva-seith

Die deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin Eva Seith kam auf Einladung des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt nach Siebenbürgen, um aus ihrer Lily-Brown-Trilogie zu lesen. Nach den beiden Lesungen sprach HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u mit der Autorin.Weiterlesen

Meilenstein in der Aufarbeitung

Michaela Nowotnick präsentierte ihre als Buch erschienene Dissertation
Ausgabe Nr. 2497
 

5-michaela-und-jens

„Die Unentrinnbarkeit der Biographie. Der Roman ‚Rote Handschuhe‘ von Eginald Schlattner als Fallstudie zur rumäniendeutschen Literatur“ lautet der Titel der Dissertation der Berliner Literaturwissenschaftlerin Michaela Nowotnick. Vor kurzem ist diese akribische Arbeit als Band 45 der Reihe Studia Transylvanica im Böhlau-Verlag Köln Weimar Wien erschienen. Am Freitag wurde der Band im Beisein der Autorin im Erasmus-Büchercafé vorgestellt.Weiterlesen