57. Töpfermarkt: Tradition und Kitsch

Ausgabe Nr. 2832

Einer der ältesten Töpfermärkte Rumäniens fand am ersten Septemberwochenende statt


Tradition und Kitsch: Die 57. Auflage des Hermannstädter Töpfermarktes fand am 2. und 3. September auf dem Großen Ring statt und wurde gut besucht. Lesen Sie dazu unseren Bericht auf Seite 3. Foto: Mugur FRĂŢILĂ

Das erste Wochenende im September lockte auf den Großen Ring in Hermannstadt auch Töpfer aus Rumänien, Ungarn und der Republik Moldova, die ihre Ware bei dem 57. Töpfermarkt vorstellten und verkauften.

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Romamarkt und Antiquitätenmarkt

Ausgabe Nr. 2832

Zeitgleich mit dem Töpfermarkt wurde am Kleinen Ring seit Jahrzehnten ein Roma-Markt organisiert. Ausnahme machte das letzte Jahr, was bei den eingefleischten Töpfermarktbesuchern – insbesondere Hermannstädter – zu viel Unzufriedenheit führte. Dieses Jahr wurde zu ihrer Freude der Roma-Markt wieder organisiert, sogar mit Bonus: einem Antiquitätenmarkt. Zu den vielen Sachen, die die Roma verkauften – von Kupfersachen bis Silberschmuck und auf Dachböden siebenbürgisch-sächsischer Häuser gefundenen Sachen bis zur Plastikware – gab es also auch mehr oder weniger authentische Antiquitäten. Vervollständigt wurde das Angebot von einigen Handmade- und Pflanzenverkäufern, Kleider und Bettwäsche gab es auch.  

Fotos: Mugur FRĂŢILĂ      

 

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2832

„Die Wanderkarten des Siebenbürgischen Karpatenvereins“ ist der Titel der zweisprachigen Ausstellung, die am 1. September eröffnet wurde und noch bis zum 30. September im Foyer des Forumsgebäudes in Hermannstadt zu besichtigen ist. Unser Bild: Winfried Ziegler (links) stellt die Exponate in dem Schaukasten vor. Foto: Beatrice UNGAR

Schulbeginn am 11. September

TIFF in Hermannstadt

Internationales Festival

Religionslehrertag am 16. September

Vortragsreihe über existenzielle Perspektiven

Orgelsommer in Mediasch

Karten für Opernfestival

Hermannstadt. – Die Karten für die Operngala und die Ballett-Vorstellung „Giselle”, die im Rahmen des

Alte Autos abgeben

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

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Michelsberg im 20. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2831

Erfolgreicher Abschluss

Unser Bild: ,,Geschichten aus der Geschichte“ von Michelsberg im 20. Jahrhundert erzählte Kurator Michael Henning (rechts) im Dialog mit Pfarrer Zorán Kézdi. Foto: Beatrice UNGAR

Mit dem achten Konzert der Reihe ,,Michelsberger Spaziergänge“, geboten von dem Ensemble Couleurs aus Klausenburg und einem Dialog zur Geschichte von Michelsberg im 20. Jahrhundert sind am Sonntag die Veranstaltungen zum 800. Jubiläum der Michelsberger Burg teilweise abgeschlossen worden. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 5 und II. Weitere zwei Veranstaltungen, die ebenfalls auf der Michelsberger Burg geplant sind, stehen allerdings ebenfalls im Zeichen der 800 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Michelsberg: Am Sonntag, dem 3. September, 18 Uhr, findet eine orthodoxe Abendandacht statt und am 29. und 30. September veranstaltet der Reenactment-Verein Anacronism erneut ein Michaelsfest.

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Die Kraft der Zunft und ein Gesellenstück

Ausgabe Nr. 2831
Brauchtumsveranstaltung und Pantomime bei den Kulturtagen in Agnetheln

Das Theaterensemble 2023 des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, LV Bayern, unter der Leitung von Doris Hutter vor dem Schneiderturm. Eine Aufzeichnung der Vorstellung vom 13. August gibt es im Internet unter https://youtu.be/YbrDA1uLMUU Foto: Emmi MIESKES

Eine Brauchtumsveranstaltung stellte den Abschluss der Kulturtage der Stadt Agnetheln vom 11.-13. August dar, weil die Zuschauer, die vorher die evangelische Kirche gefüllt hatten, wo es freilich auch rumänische Übersetzung von Bogdan Pătru gab, im sonnigen Kirchhof nicht nur den Klängen der Blasmusik lauschten, sondern auch tanzten. In mehreren Kreisen, angeleitet von Ioan Sârbu und einigen rumänischen Trachtenträgerinnen, wurde die „Hora prieteniei“ getanzt, zusammen mit Bürgermeister Alin Schiau-Gull, der Direktorin des Kulturhauses Doina Părău und Andrea Schiau-Gull, der Kuratorin der Agnethler evangelischen Kirchengemeinde.

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Bootstour unter der Erde

Ausgabe Nr. 2831

Eine Zeitreise in das ehemalige Salzbergwerk ,,Salina“ Turda

Schwindelerregend: Der Rudolf-Stollen von oben gesehen.

An heißen Sommertagen, wie es sie momentan zu Hauf gibt, sind Freibäder und Seen für die meisten das wohl gängigste Mittel der Wahl zur Abkühlung. Wer allerdings auch bei Temperaturen jenseits der 30 Grad das Abenteuer sucht oder sich verausgaben möchte, für den lohnt sich ein Ausflug in den wohl einzigen unterirdischen Freizeitpark der Welt – die „Salina Turda“ südöstlich von Klausenburg.

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Nachhaltigkeit und Tradition

Ausgabe Nr. 2831
Kurze Bilanz der Haferland-Kulturwoche 2023

Blasmusik auf dem Tanzplatz in der Kirchenburg in Deutsch-Weißkirch.
Foto:haferland.ro

Die Haferland-Kulturwoche 2023 hat vom 3. bis 6. August  in den Ortschaften Arkeden/Archita, Radeln/Roadeș, Brenndorf/Bunești, Deutsch-Weißkirch/Viscri, Meschendorf/Meșendorf, Keisd/Saschiz, Hamruden/Homorod, Reps/Rupea, Deutsch-Kreuz/Criț und Klosdorf/Cloașterf stattgefunden  und wurde von fast 5.000 Teilnehmern und Zuschauern aus zehn verschiedenen Ländern und im Alter zwischen 5 Monaten und 101 Jahren besucht, teilen die Initiatoren und Mitveranstalter um Michael Schmidt von der Stiftung M&V Schmidt mit.

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,,Farben der Diskriminierung“

Ausgabe Nr. 2827

Unter dem Titel ,,Farben der Diskriminierung“ steht die von Dana Roxana Hrib und Alexandru Constantin Chituță kuratierte Freiluft-Ausstellung, die bis zum 30. September d. J. auf dem Großen Ring vor dem Brukenthalpalais zu besichtigen ist. Die 16 Schautafeln hat Chris Balthes gestaltet im Rahmen eines von dem Nationalen Kulturfonds (AFCN) des Kulturministeriums kofinanzierten Projektes. Die Ausstellung präsentiert anhand von Werken europäischer Malschulen des 16-18. Jahrhunderts aus den Beständen der Brukenthalschen Gemäldegalerie eine laut Kuratoren ,,kurze Geschichte der Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe“, um aufzuzeigen, ,,dass in der Kolonialzeit die Ignoranz mindestens genau so viel Missbrauch verursacht hat wie die wirtschaftliche und politische Manipulation“.           Foto: Beatrice UNGAR

Abenteuer Balkan Express

Von Dresden über Istanbul bis Istrien in drei Wochen

Ausgabe Nr. 2826

Kein Navi, keine Autobahn, 7.500 km in 15 Ländern drei Wochen lang fahren. So lautet die Devise der Abenteuerrallye „Balkan Express. Orient Edition“, die Mitte Juli in Dresden begonnen hat. 90 Teams aus aller Welt sind gerade mit Autos aber auch Motorrädern unterwegs, das Ziel ist Istrien, in Kroatien. Begonnen hat die Abenteuerreise in Dresden, führt über Budapest, die Karpaten, Bukarest, Istanbul, Tbilisi, Chalkidiki, Ohrid und Split bis nach Istrien. Und das alles ohne GPS, bloß mit Landkarten und auf Nationalstraßen mit Autos und Motorrädern, die älter sind als zehn Jahre. Weiterlesen

,,Wesentlicher Auftrag ist Abschreckung”

Oberst Peter Grundhoff beim DWS-Mitgliedertreffen

Ausgabe Nr. 2826

Oberst Peter Grundhoff (stehend) bei seiner Präsentation im Sitz des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen.                                      Foto: Werner FINK

Zum Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 12. Juli war Peter Grundhoff, Oberst im Generalstabsdienst der Bundeswehr in Hermannstadt, eingeladen. Oberst Grundhoff stellte die NATO-Kommandozentrale in Hermannstadt (Headquarters Multinational Corps South-East) vor, die sich gegenwärtig im Aufbau befindet. ,,Wir wünschen Ihnen möglichst viel Theorie und wenig Praxis”, lauteten die abschließenden Worte vom DWS-Vorsitzenden Wolfgang Köber nach dem Gastvortrag. Anschließend erinnerte er daran, dass am Samstag, dem 9. September, im Innenhof des Teutsch-Hauses 25 Jahre seit der Gründung des DWS gefeiert wird.Weiterlesen

Das neue Werk von ifm im Gewebegebiet West.

Nationale Philatelieausstellung in der Astra-Bibliothek

Ausgabe Nr. 2821

Zum 55. Jubiläumsjahr der Hermannstädter Zeitung hatte der rumänische Philatelisten-Verband eine Überraschung für die Redakteurinnen: einen Sonderbriefumschlag und einen Sonderstempel mit der ersten Ausgabe der Zeitung von 1968. Am Freitag, dem 16. Juni wurden beide im Rahmen der Vernissage „Hermannstädter Jubiläen 2023“ der nationalen Philatelieausstellung in der Astra Bibliothek in Hermannstadt vorgestellt. Philateliebegeisterte aus dem ganzen Land versammelten sich hier, um ihre Leidenschaft zu teilen und die Ausstellung mit Briefmarken, Briefumschlägen und Postkarten zu bewundern.Weiterlesen