Bei minus 20 Grad Celsius

Ausgabe Nr. 2805

Blick von der Thalheimer Höhe auf die Fogarascher Berge bei minus 20 Grad Celsius klirrender Kälte morgens um 7 Uhr. Solche Außentemperaturen gehören jetzt wohl der Vergangenheit an, der Schnee taut auch schon, es wird am Wochenende regnen und stürmisch sein.                                                                                                   Foto: Andreas GALTER

Wintereinbruch mit Schnee und Frost

Ausgabe Nr. 2804

Montagmorgen in der Harteneckgasse musste ein Mitarbeiter der Hermannstädter Staatsphilharmonie vor dem Thaliasaal richtig viel Schnee zu schaufeln.  Die Kinder allerdings haben sich sehr gefreut und freuen sich immer noch über den Schnee. Im Erlenpark wird geschlittelt was das Zeug hält, doch der ,,Geheimtipp“ heißt ,,Türkenhügel“ bei Schellenberg.      Foto: Cynthia PINTER

Von der Skipiste ins Polizeirevier

Streiflichter von einem erlebnisreichen Wochenende Anfang Februar

Ausgabe Nr. 2804

Hannah Weiden, Praktikantin der Hermannstädter Zeitung, beim Skifahren in der Schulerau.                                                                                   Foto: Privat

Hannah Weiden, Praktikantin der Hermannstädter Zeitung, nutzte am Wochenende den Schnee und das Wetter zum Skifahren in Kronstadt. Unterwegs war sie mit mehreren Freiwilligen aus Deutschland, die sich derzeit in Rumänien engagieren. Nach einem schönen Tag auf der Piste endete die Reise für die Ostfriesin allerdings bei der Hermannstädter Polizei, die ihr aus einer misslichen Lage half. Weiterlesen

Schneemänner auf dem Großen Ring

Ausgabe Nr. 2803

Vor lauter Freude über den ersten richtigen Schnee in diesem Winter in Hermannstadt hatten am Freitagmorgen Unbekannte drei Schneemänner auf den Großen Ring gezaubert. Leider hatten sie kaum Zuschauer. Bloß einige neugierige Tauben umschwirrten die drei seltsamen Gestalten, die wie die Orgelpfeifen dastanden. Vielfach fotografiert wurden sie allerdings, nachdem ein Foto in den sozialen Medien gepostet worden war. Schade eigentlich, dass sie es nicht bis zum Tauwetter geschafft haben. Um die Mittagszeit waren sie nämlich verschwunden. Nur ein roter Faden zeugte noch von ihrer vergänglichen  Anwesenheit.                             

Foto: Silvana ARMAT

Mit der Dampflok zum Marienball

Dankbarer Blick zurück nach dreißig Jahren / Von Joachim STÜBBEN

Ausgabe Nr. 2803

Auf dem Hermannstädter Depotgelände haben sich einige Mitglieder der von Christa Oberth geleiteten Volkstanzgruppe zu einem Gruppenfoto vor der Lok 230.224, die vor beiden Wintersonderzügen zum Einsatz kam, versammelt.                                        Foto: Joachim STÜBBEN

Nach dreißig Jahren ist es Zeit für einen dankbaren Blick zurück auf die Fahrten mit Dampfsonderzügen zu den Marienbällen in Kerz (1992) und Großpold (1993). Fast alle Menschen, die mir damals (ich durfte als DAAD-Gastlektor am Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur tätig sein) nahestanden, waren in irgendeiner Form an der Planung und Durchführung dieser beiden Veranstaltungen beteiligt. Das ist das, was mich – abgesehen von den damals zustandegekommenen Fotos – mit Dankbarkeit auf die beiden Ereignisse  zurückblicken lässt.Weiterlesen

Eine interessante Herausforderung

Rückblick des DFDH-Vorsitzenden Gabriel Tischer auf das Jahr 2022

Ausgabe Nr. 2800

Die letzte Veranstaltung in der Reihe ,,Neue Kunst und Tradition“ hat am 16. Dezember 2022 stattgefunden, zum Thema ,,Die gemütliche Wärme des Holzfeuers. Dr. Karla Bianca Rosca stellte siebenbürgsiche Kacheln vor und der Michelsberger Baukeramiker Michael Henning (unser Bild) führte vor, wie eine Kachel entsteht.                                                     Foto: Claudia MICU

Die „Rückkehr in die Normalität” nach der Pandemiezeit war für uns alle eine interessante Herausforderung. Jeder und jede von uns kehrte an die Stelle zurück, an der die Projekte stehen geblieben waren und begann, mit zaghaften Schritten, wieder aufzubauen.

Noch im Frühjahr 2022 gab es für Kunst- und Kulturveranstaltungen keine pandemiebedingten Einschränkungen mehr und so konnten auch wir vom Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt unsere erfolgreichen Kulturveranstaltungen wieder aufnehmen: die alljährlichen Gemeinschaftsfeste, zahlreiche Begegnungen und Diskussionen zu verschiedenen Themen, Seminare, Dia- und Filmvorführungen, Konzerte und Tanzveranstaltungen.Weiterlesen

Siebenbürgen-Quiz als Smartphone-App

Familie entwickelte ehrenamtlich unterhaltsames Lernspiel für Android-Geräte

Ausgabe Nr. 2798

 

Der Link zur deutschen Fassung lautet: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.globaleducation.siebenbuergenquiz&hl=de

Kennen Sie die drei Hauptbestandteile der Sakuska? Mit Sicherheit! Könnten Sie aber auch sagen, wann und wo die erste Mädchenschule Siebenbürgens nachweisbar ist? Diese Frage ist schon eher für Fortgeschrittene. Wer sein Wissen über Siebenbürgen testen und erweitern will, hat seit neuestem mit einer digitalen App die Gelegenheit dazu. Robert Keintzel, Sina Keintzel und Ákos Keintzel haben ehrenamtlich einige Tausend Stunden Arbeit in die Entwicklung eines Spiels gesteckt, das bewusst neue Wege geht. Mit Robert Keintzel, der zusammen mit seiner Frau die Smartphone-App „Siebenbürgen Quiz“ erfunden hat, führte die Bundeskulturreferentin des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dagmar S e c k, das folgende Interview. Weiterlesen

Gemeinsames Gedenken

Volkstrauertag auf dem Hermannstädter Heldenfriedhof

Ausgabe Nr. 2796

Konsulin Kerstin Ursula Jahn (am Rednerpult links) bei ihrer Ansprache. Neben ihr links steht der Zeremonienmeister Oberst Marius Ralea.

Gemeinsam mit der ,,Nicolae Bălcescu“-Bodentruppenakademie Hermannstadt hat das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt auch in diesem Jahr zum Volkstrauertag eine Kranzniederlegung organisiert. Diese fand am Mittwoch auf dem Heldenfriedhof neben dem städtischen Hermannstädter Friedhof statt. Dabei wurde aller Opfer von Gewaltherrschaft und Tyrannei des letzten wie auch dieses Jahrhunderts gedacht. In diesem Jahr stand der Volkstrauertag im Zeichen der Erinnerung an die beiden Weltkriege aber auch im Angesicht des grausamen Krieges in der Ukraine. Kränze niedergelegt haben außer den beiden Organisatoren das Bürgermeisteramt, der Kreisrat und die Präfektur Hermannstadt sowie der Verein der Kriegsveteranen. Vertreter der rumänisch-orthodoxen, der griechisch-katholischen und der evangelischen Kirche A. B. hielten eine Andacht.Weiterlesen

Sammelleidenschaft in die Wiege gelegt

Umfassende Dokumentation der Sammlung Dr. Jürgen Fischer liegt jetzt vor

Ausgabe Nr. 2795

Tulpenpokal für den Zaren „Peter der Große“, Hermannstadt, Sebastian Hann, um 1688

Der Heilbronner Auktionator Dr. Jürgen Fischer hat aus Anlass seines 80. Geburtstages am 20. Oktober 2022 seine private Sammlung siebenbürgischer Silberarbeiten und  siebenbürgischen Schmucks veröffentlicht. Der aus Hermannstadt in Siebenbürgen stammende Sammler hat seit den 1980-er Jahren Silber gesammelt. Weiterlesen

Wilde Bären

Ausgabe Nr. 2794

Wilde Bären am Straßenrand zu füttern ist eigentlich in Rumänien verboten, auch auf der Fogarascher Hochstraße (unser Bild). Durch die Fütterung werden die Bären ermutigt, aus den Wäldern in die Nähe der Ortschaften zu ziehen, was sowohl für die Menschen, als auch für die Bären gefährlich ist.                                     

Foto: Gerhard DEEKEN  

Ein lebendiges Museum

Das alte Handwerk des Buchdrucks wiederbelebt

Ausgabe Nr. 2793

Die Ehepaare Beck (links) und Petrescu (rechts) stellten die Buchdruckpresse vor. Fotos: Ruxandra STĂNESCU

Ein kleines Druckereimuseum in der Altstadt von Hermannstadt wurde vor rund einem Monat eröffnet und bietet Workshops für Kinder und Erwachsene an. Wir wollen ein lebendiges Museum haben, ein Projekt, das dem Handwerk des Buchdrucks gewidmet ist, erklärten die Inhaber der Werkstatt in der Burgergasse/Ocnei, Delia und Tudor Petrescu.Weiterlesen