HZ-Redaktion saniert

Ausgabe Nr. 2838

Rundum saniert wurde das im Besitz der Hermannstädter evangelischen Kirchengemeinde A. B. befindliche Haus Nr. 12 in der Wiesengasse/Tipografilor, in dem sich auch die Redaktion der Hermannstädter Zeitung befindet. Nachdem Wandergesellen das Dach neu gedeckt haben, kam die Fassade an die Reihe (unser Bild) und auch der Innenhof wurde komplett neu gepflastert und neu gestaltet.                                                                                  

 

Foto: Cynthia PINTER

Ein lachendes Säuseln von Wohlgefühl

Lehrende und Lernende vom Samuel-von-Brukenthalgymnasium im Heiligenhof

Ausgabe Nr. 2837

Es ist Spätsommer in Bad Kissingen. Daria und ich sitzen auf einer weißen Bank in einem hübsch angelegten Park. So wie alle anderen Bänke, ist unsere auf eine Bühne ausgerichtet. Eine kleine Bühne mit einem kleinen Orchester. Sie spielen Musik aus verschiedenen Kulturen und sagen den ein oder anderen Witz dazu. Es kommt eine ältere Dame zu uns. Sie lächelt und fragt, ob neben mir noch Platz sei. Ich nicke, sie setzt sich. Sie trägt grüne Hosen mit einem grünen Hemd. Dazu einen weißen Hut und rote Lippen.Weiterlesen→

Von Barcelona bis Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2836

Der Hermannstädter Valentin Oprișor (im Bild rechts) hat es geschafft, gemeinsam mit einem Klausenburger per Fahrrad die 3400 lange Strecke von Barcelona nach Hermannstadt zu bewältigen und traf am Dienstag auf dem Großen Ring ein, wo ihn seine Eltern und eine große Gruppe Freundinnen und Freunde begrüßten und beglückwünschten. Valentin Oprișor hat Wirtschaftswissenschaften in Bukarest studiert und einen Master in Barcelona gemacht.           Foto: Beatrice UNGAR

Panflöten-Zauber

Ausgabe Nr. 2834

Das 51. Hermannstädter Internationale Jazzfestival findet in dieser Woche statt. Unser Bild: Zum Auftakt boten am Montag der Panflötenvirtuose Damian Drăghici und seine Band ein außerordentliches Konzert auf der Bühne des Thaliasaals.                                                                                                  Foto: Cynthia PINTER

,,Er schuf literarische Zeitdokumente“

Jubiläumstagung zum 90. Geburtstag des Pfarrers und Schriftstellers Eginald Schlattner

Ausgabe Nr. 2833

Der Pfarrer und Schriftsteller Eginald Schlattner (im Bild mit Mikrofon) nahm am Freitag an der ihm gewidmeten Jubiläumstagung teil und ergriff zum Abschluss das Wort. Er zeigte sich überrascht und erfreut zugleich über das zahlreich erschienene Publikum und signierte allen Interessierten den als Festschrift vorliegenden Tagunsgband.       Foto: Aurelia BRECHT

,,Warum muss man in die evangelische Kirche hinuntersteigen?“ fragte Eginald Schlattner eine Gruppe Schülerinnen und Schüler, die ihn in Rothberg besuchten. Eine der damaligen Schülerinnen, Dr. Andrea Dumitru, antwortete: ,,Die Erde ist gewachsen!“ Diese Antwort wurde nun zum Titel der Jubiläumstagung zum 90. Geburtstag von Eginald Schlattner, die von der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgenforum und der University of British Columbia (Kanada) am 8. und 9. September d. J. im Hans Bernd von Haeften-Tagungshaus der EAS veranstaltet wurde.Weiterlesen→

57. Töpfermarkt: Tradition und Kitsch

Ausgabe Nr. 2832

Einer der ältesten Töpfermärkte Rumäniens fand am ersten Septemberwochenende statt


Tradition und Kitsch: Die 57. Auflage des Hermannstädter Töpfermarktes fand am 2. und 3. September auf dem Großen Ring statt und wurde gut besucht. Lesen Sie dazu unseren Bericht auf Seite 3. Foto: Mugur FRĂŢILĂ

Das erste Wochenende im September lockte auf den Großen Ring in Hermannstadt auch Töpfer aus Rumänien, Ungarn und der Republik Moldova, die ihre Ware bei dem 57. Töpfermarkt vorstellten und verkauften.

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Romamarkt und Antiquitätenmarkt

Ausgabe Nr. 2832

Zeitgleich mit dem Töpfermarkt wurde am Kleinen Ring seit Jahrzehnten ein Roma-Markt organisiert. Ausnahme machte das letzte Jahr, was bei den „eingefleischten Töpfermarktbesuchern” – insbesondere Hermannstädter – zu viel Unzufriedenheit führte. Dieses Jahr wurde zu ihrer Freude der Roma-Markt wieder organisiert, sogar mit Bonus: einem Antiquitätenmarkt. Zu den vielen Sachen, die die Roma verkauften – von Kupfersachen bis Silberschmuck und auf Dachböden siebenbürgisch-sächsischer Häuser gefundenen Sachen bis zur Plastikware – gab es also auch mehr oder weniger authentische Antiquitäten. Vervollständigt wurde das Angebot von einigen Handmade- und Pflanzenverkäufern, Kleider und Bettwäsche gab es auch.  

Fotos: Mugur FRĂŢILĂ      

 

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2832

„Die Wanderkarten des Siebenbürgischen Karpatenvereins“ ist der Titel der zweisprachigen Ausstellung, die am 1. September eröffnet wurde und noch bis zum 30. September im Foyer des Forumsgebäudes in Hermannstadt zu besichtigen ist. Unser Bild: Winfried Ziegler (links) stellt die Exponate in dem Schaukasten vor. Foto: Beatrice UNGAR

Schulbeginn am 11. September

TIFF in Hermannstadt

Internationales Festival

Religionslehrertag am 16. September

Vortragsreihe über existenzielle Perspektiven

Orgelsommer in Mediasch

Karten für Opernfestival

Hermannstadt. – Die Karten für die Operngala und die Ballett-Vorstellung „Giselle”, die im Rahmen des

Alte Autos abgeben

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

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Michelsberg im 20. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2831

Erfolgreicher Abschluss

Unser Bild: ,,Geschichten aus der Geschichte“ von Michelsberg im 20. Jahrhundert erzählte Kurator Michael Henning (rechts) im Dialog mit Pfarrer Zorán Kézdi. Foto: Beatrice UNGAR

Mit dem achten Konzert der Reihe ,,Michelsberger Spaziergänge“, geboten von dem Ensemble Couleurs aus Klausenburg und einem Dialog zur Geschichte von Michelsberg im 20. Jahrhundert sind am Sonntag die Veranstaltungen zum 800. Jubiläum der Michelsberger Burg teilweise abgeschlossen worden. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 5 und II. Weitere zwei Veranstaltungen, die ebenfalls auf der Michelsberger Burg geplant sind, stehen allerdings ebenfalls im Zeichen der 800 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Michelsberg: Am Sonntag, dem 3. September, 18 Uhr, findet eine orthodoxe Abendandacht statt und am 29. und 30. September veranstaltet der Reenactment-Verein Anacronism erneut ein Michaelsfest.

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Die Kraft der Zunft und ein Gesellenstück

Ausgabe Nr. 2831
Brauchtumsveranstaltung und Pantomime bei den Kulturtagen in Agnetheln

Das Theaterensemble 2023 des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, LV Bayern, unter der Leitung von Doris Hutter vor dem Schneiderturm. Eine Aufzeichnung der Vorstellung vom 13. August gibt es im Internet unter https://youtu.be/YbrDA1uLMUU Foto: Emmi MIESKES

Eine Brauchtumsveranstaltung stellte den Abschluss der Kulturtage der Stadt Agnetheln vom 11.-13. August dar, weil die Zuschauer, die vorher die evangelische Kirche gefüllt hatten, wo es freilich auch rumänische Übersetzung von Bogdan Pătru gab, im sonnigen Kirchhof nicht nur den Klängen der Blasmusik lauschten, sondern auch tanzten. In mehreren Kreisen, angeleitet von Ioan Sârbu und einigen rumänischen Trachtenträgerinnen, wurde die „Hora prieteniei“ getanzt, zusammen mit Bürgermeister Alin Schiau-Gull, der Direktorin des Kulturhauses Doina Părău und Andrea Schiau-Gull, der Kuratorin der Agnethler evangelischen Kirchengemeinde.

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Bootstour unter der Erde

Ausgabe Nr. 2831

Eine Zeitreise in das ehemalige Salzbergwerk ,,Salina“ Turda

Schwindelerregend: Der Rudolf-Stollen von oben gesehen.

An heißen Sommertagen, wie es sie momentan zu Hauf gibt, sind Freibäder und Seen für die meisten das wohl gängigste Mittel der Wahl zur Abkühlung. Wer allerdings auch bei Temperaturen jenseits der 30 Grad das Abenteuer sucht oder sich verausgaben möchte, für den lohnt sich ein Ausflug in den wohl einzigen unterirdischen Freizeitpark der Welt – die „Salina Turda“ südöstlich von Klausenburg.

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Nachhaltigkeit und Tradition

Ausgabe Nr. 2831
Kurze Bilanz der Haferland-Kulturwoche 2023

Blasmusik auf dem Tanzplatz in der Kirchenburg in Deutsch-Weißkirch.
Foto:haferland.ro

Die Haferland-Kulturwoche 2023 hat vom 3. bis 6. August  in den Ortschaften Arkeden/Archita, Radeln/Roadeș, Brenndorf/Bunești, Deutsch-Weißkirch/Viscri, Meschendorf/Meșendorf, Keisd/Saschiz, Hamruden/Homorod, Reps/Rupea, Deutsch-Kreuz/Criț und Klosdorf/Cloașterf stattgefunden  und wurde von fast 5.000 Teilnehmern und Zuschauern aus zehn verschiedenen Ländern und im Alter zwischen 5 Monaten und 101 Jahren besucht, teilen die Initiatoren und Mitveranstalter um Michael Schmidt von der Stiftung M&V Schmidt mit.

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,,Farben der Diskriminierung“

Ausgabe Nr. 2827

Unter dem Titel ,,Farben der Diskriminierung“ steht die von Dana Roxana Hrib und Alexandru Constantin Chituță kuratierte Freiluft-Ausstellung, die bis zum 30. September d. J. auf dem Großen Ring vor dem Brukenthalpalais zu besichtigen ist. Die 16 Schautafeln hat Chris Balthes gestaltet im Rahmen eines von dem Nationalen Kulturfonds (AFCN) des Kulturministeriums kofinanzierten Projektes. Die Ausstellung präsentiert anhand von Werken europäischer Malschulen des 16-18. Jahrhunderts aus den Beständen der Brukenthalschen Gemäldegalerie eine laut Kuratoren ,,kurze Geschichte der Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe“, um aufzuzeigen, ,,dass in der Kolonialzeit die Ignoranz mindestens genau so viel Missbrauch verursacht hat wie die wirtschaftliche und politische Manipulation“.           Foto: Beatrice UNGAR