Wert auf überlieferte Traditionen gelegt

Online-Laden für traditionelle landwirtschaftliche Produkte eröffnet

Ausgabe Nr. 2694

Den meist beklatschten Auftritt boten  die selbstbewusst tanzenden Kindern von dem Ensemble ,,Călușerii Rășinari”.                 Foto: Fred NUSS

Essen, Tanz und Getränke gehen immer, konnte man auch im Falle der Sonderveranstaltungen feststellen, die am Samstag im Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden haben. Während bei der Eröffnung der Ausstellung ,,164 Jahre seit Abschaffung der Sklaverei für Roma“ außer den Veranstaltern nur drei Besucher dabei waren, wimmelte es von Menschen an der Abstandsgrenze auf dem Dorfmarkt in der Nähe, von wo auch dauernd rumänische Volksmusik ertönte.

Hier hatte der Verein ,,Tradiții sibiene“ zur Präsentation des online-Ladens für traditionelle landwirtschaftliche Produkte – http://www.tradi tiisibiene.org – eingeladen.Weiterlesen

Das war unsere Molly

Eine Liebeserklärung an einen Käfer

Ausgabe Nr. 2691

Molly und Familie Acker unterhalb der Törzburg 1976.

Da auch Erwachsene die ,,Junior-Ecke“ in der Hermannstädter Zeitung lesen, kommen unsere Leserinnen und Leser nun in den Genuss einer schönen Geschichte. In der Nr. 2680 vom 10. Juli d. J. hatte Prof. Heinz Acker, ein gebürtiger Hermannstädter, der seit 1977 in Deutschland lebt, den Beitrag zu den Käfern gelesen und der Hinweis auf den VW-Käfer brachte ihn dazu, der HZ seinen Beitrag ebenfalls zur Verfügung zu stellen, der Ende Juli in der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ)veröffentlicht worden ist. Die RNZ veröffentlicht seit geraumer Zeit in loser Folge sogenannte ,,Käfergeschichten“, in der ehemalige VW-Käfer-Besitzer oder -Fahrer ihre Erinnerungen an dieses Kultauto der 1960- und 1970-er Jahre des vorigen Jahrhunderts niederschreiben. Das hatte Acker bewogen, seine eigenen Erinnerungen an das erste Auto seiner Familie – ein VW-Käfer, den sie Molly tauften – auf Papier zu bringen. Viel Spaß beim Lesen.Weiterlesen

Jedes Bild hütet ein Geheimnis

Oana Ionel und ihre „Secret Stories Of Danube River“

Ausgabe Nr. 2690

Oana Ionel (links) im Gespräch mit Ingrid Weiss.     Foto: Heinz WEISS

Eigentlich sollte man das nicht tun – einem sehr alten und sehr weisen Philosophen, der den strukturierten Dialog mit seinen Schülern etwa 400 Jahre vor Christus „erfand“ zu widersprechen. Er meinte nämlich: Sieh ein Gebirge, einen Berg, ein Meer, einen Fluss – und du hast alles gesehen. Na so nicht, lieber Sokrates! Denn das trifft sicherlich nicht auf die Donau, auf unsere Donau zu. Sie ist mit 2857 km der zweitgrößte und zweitlängste Fluss Europas – nur die Wolga ist mit über 3500 km länger – und durchfließt immerhin zehn Staaten. Die Donau gehört untrennbar zur Geschichte Europas; 40 verschiedene Nationalitäten fanden und finden an der Donau ihren Lebensraum. Die Donau hat aber nicht nur eine hohe geografische und historische Bedeutung. Weiterlesen

,,Weit über das Maß schwacher Zahl“

Siebenbürgisches Kultur- und Begegnungszentrum Schloss Horneck eröffnet

Ausgabe Nr. 2682

Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch und Architekt Peter Schell schneiden das blau-rote Band durch und übergeben Schloss Horneck damit seiner neuen Bestimmung. In zweiter Reihe zu sehen sind (v. l. n. r.) S.E. Frank Bayard, Dr. Bernd Fabritius, Mag. Wolfgang Rehner und Dr. Axel Froese.                Foto: Jürgen BINDER

Das Internationale Kultur- und Begegnungszentrum mit angeschlossener Bibliothek auf Schloss Horneck in Gundelsheim ist aufgrund der derzeitigen Bestimmungen im Rahmen einer Feier in kleinem Kreis am 10. Juli eröffnet worden. Die von dem Verein Siebenbürgischen Kultur- und Begegnungszentrum Schloss Horneck e. V. umgebaute Einrichtung erhielt den ökumenischen Segen von S. E. Frank Bayard, Hochmeister des Deutschen Ordens, und Mag. Wolfgang Rehner, dem Superintendenten der Evangelischen Kirche A. B. in der Steiermark, Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Vorsitzender des Vereins, und der bauleitende Architekt Peter Schell durchschnitten auf der Schlossbrücke das  symbolische blau-rote Band.Weiterlesen

Keine Lockerungen ab dem 1. Juli

Kinosäle und Restaurants bleiben in Rumänien weiterhin geschlossen

Ausgabe Nr. 2679

Auf dem Samstagsmarkt vor der Transilvania-Halle sind ab Anfang Juli auch neue Produzenten dabei, meldet der Hermannstädter Kreisrat.  Die Liste der Produzenten, die bis Ende des Jahres hier verkaufen dürfen, ist unter www.cjsibiu.ro/wp-content/uploads/2020/06/LISTĂ-PRODUCĂTORI-ADMIȘI-SEM-2-2020.pdf zu finden.               Foto: Kreisrat Hermannstadt

Die viel erwarteten Lockerungsmaßnahmen ab dem 1. Juli werden noch nicht eingeführt, die Anzahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 ist in den letzten Tagen in Rumänien nicht gesunken. Das Verfassungsgericht hat entschieden, dass die obligatorische Krankenhauseinweisung von positiv getesteten Personen durch Ministerialverordnung verfassungswidrig und „regelrecht ein Freiheitsentzug” ist. Die obligatorische Einweisung in Krankenhäuser in den letzten Monaten war immer wieder ein Thema in den letzten Wochen, das von vielen SARS-CoV-2-Infizierten ohne Symptome kritisiert wurde. Die Richter haben erklärt, dass eine solche Maßnahme nur per Gesetz getroffen werden darf und diese die letzte Option zur Eindämmung der Ausbreitung einer Krankheit sein müsste.Weiterlesen

Museale Silberarbeiten

Neues vom Auktionshaus Dr. Fischer in Heilbronn

Ausgabe Nr. 2676

Große Vermeil-Abendmahlskanne, Siebenbürgen, Kronstadt, Michael Schelling (Meister 1616-1652), um 1630, Höhe: 28 cm

Museale Silberarbeiten werden in der Auktion am 27. Juni  d. J. im Auktionshaus Dr. Fischer in Heilbronn unter den Hammer kommen. Siebenbürgische Goldschmiedearbeiten aus dem 15.-19. Jahrhundert gehören in Europa zu den Spitzenstücken dieser Handwerksgattung.

Die Siebenbürgischen Goldschmiede waren in dieser Zeit in ständigem Austausch mit Goldschmiedezentren wie Nürnberg und Augsburg. Aus dieser Periode werden nun in Heilbronn einige außergewöhnliche Stücke angeboten. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Arbeiten von bekannten Goldschmiedemeistern aus Hermannstadt und Kronstadt.Weiterlesen

Malls ab dem 15. Juni wieder offen?

Weitere Lockerungsmaßnahmen ab dem 15. Juni möglich

Ausgabe Nr. 2675

Auch in Hermannstadt sind seit dem 1. Juni die Terrassen im Freien und in Innenhöfen geöffnet, unter Einhaltung der Abstandregelungen.  Unser Bild: Am vergangenen Freitag konnte man überall die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung beobachten, hier in Heltauergasse.Foto: Beatrice UNGAR

Die Anzahl der neu registrierten Covid19-Infektionsfälle ist in den letzten Tagen leicht gesunken, so dass die Regierung neue Lockerungsmaßnahmen in Betracht zieht. Ab dem 15. Juni könnten Restaurants und Malls wieder eröffnet werden. Auch kommerzielle Flüge nach und aus mehreren europäischen Länder könnten wieder aufgenommen werden.Weiterlesen

,,Weil wir alle betroffen sind“

Ein Gespräch mit Johan Galtung, dem Gründer der Friedensforschung

Ausgabe Nr. 2675

Johan Galtung. Foto: en.wikipedia.org

„Eine Welt mit nur einem Staat, der Welt selbst, und nur einer Nation, der Menschheit, zeichnet sich am Horizont ab. Es ist unsere Aufgabe, eine Welt zu entwerfen, in der niemand gleicher ist als der andere.“ Das schrieb 2006 der norwegische Mathematiker, Soziologe und Politologe Johan Galtung (Jahrgang 1930) in seiner Autobiographie. Er gilt als Gründungsvater der Friedens- und Konfliktforschung. Das Institut für Friedensforschung (PRIO), das erste Friedensforschungsinstitut Europas, wurde 1959 von ihm gegründet. 1964 rief er das Journal of Peace Research ins Leben. Im Jahr 1969 wurde Galtung von der norwegischen Regierung zum weltweit ersten Professor für Friedens- und Konfliktforschung ernannt. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Ehrungen, darunter 1987 den alternativen Nobelpreis Right Livelihood Award. Die aus Talmesch stammende Autorin und Journalistin Gabriela Căluțiu Sonnenberg, Mitarbeiterin der Costa Brava Nachrichten in Benissa – Alfas del Pi und der rumänischen Wochenschrift Occidentul Romanesc, hat aus aktuellem Anlass per Telefon ein Interview mit Johan Galtung geführt, das im Folgenden in einer gekürzten Fassung zu lesen ist:Weiterlesen

Weitere Lockerungen ab dem 1. Juni

Anzahl der Neuerkrankungen an Covid 19 ist in Rumänien leicht gestiegen

Ausgabe Nr. 2674

Mit einem Großplakat an der Unteren Promenade/Bdul Corneliu Coposu dankt die Stadt den Ärzten und dem medizinischen Personal für ihren treuen Einsatz.                    Foto: Beatrice UNGAR

Frühestens ab dem 17. Juni d. J. wird es Flüge nach und aus Italien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, der Schweiz, Großbritannien, den Niederlanden, der Türkei, den USA und dem Iran nach Rumänien geben. Dazu gibt es Ausnahmen, Arbeitgeber dürfen z. B. Charterflüge für Saisonarbeiter organisieren. Ab Juni sind auch weitere Lockerungen geplant, ab August könne man ein „fast ganz normales Leben führen”, erklärte Gesundheitsminister Nelu Tătaru im Laufe dieser Woche. Weiterlesen