Nur mit Schwimmweste

Sport- und Erholungsraum am Bindersee eröffnet

Ausgabe Nr. 2773

Wakeboarding auf dem Bindersee: Seit dem 1. Juni ist der städtische Sport- und Erholungsraum am Bindersee in Hermannstadt in Betrieb. Unser Bild: Im reichhaltigen Angebot an Wassersportarten gibt es auch Wakeboarding, das Kabel soll das längste in Siebenbürgen sein.                                                                    Foto: Werner FINK

Am Kindertag, dem  1. Juni wurde der Bindersee eröffnet als der neueste Sport- und Erholungsraum in Hermannstadt. Durch die Investition von 12,4 Millionen Lei hat das Bürgermeisteramt Hermannstadts es geschafft, ein Randgebiet in einen attraktiven Raum zum Verbringen von Freizeit umzuwandeln. Ausgeübt werden können hier die verschiedensten Aktivitäten. Weiterlesen→

Bundesverdienstkreuz für Martin Bottesch

Ausgabe Nr. 2772

Dr. Peer Gebauer, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest (links), hielt die Laudatio anlässlich der Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den Mathematiklehrer und Vorsitzenden des Siebenbürgenforums Martin Bottesch und überreichte dem Geehrten die Ordensinsignie und die Urkunde dieser höchsten Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, die ihm der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen hat. Die Feierstunde fand am Dienstag auf der Terrasse des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt statt. Die Laudatio und die anschließende Ansprache von Martin Bottesch können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen.         Foto: Sebastian MARCOVICI

Heute eine Ruine

Ukraine: Sitz der deutschen Minderheit in Mariupol zerstört

Das deutsche Begegnungszentrum in Mariupol vor dem Krieg und heute. Fotos: ,,Wiedergeburt“ – Mariupoler Gebietsgesellschaft der Deutschen

Ausgabe Nr. 2770

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine ist Mariupol im Südosten des Landes hart umkämpft. Mittlerweile gleicht die Stadt einem Trümmerfeld. Wie von Deutschstämmigen vor Ort zu erfahren war, wurde kürzlich auch das regionale Begegnungszentrum der deutschen Minderheit in der strategisch wichtigen Hafenstadt am Schwarzen Meer in mehreren Etappen beschossen und letztendlich zerstört. Zahlreiche Ukrainedeutsche sind aus der Küstenregion bereits geflohen – oft nach Deutschland. Weiterlesen→

,,Um Gottes Willen, das sind Menschen wie wir“

Ausgabe Nr. 2769

,,Hermannstädter Gespräche“ und Filmabend mit Peter Miroschnikoff im Spiegelsaal

Beim Filmabend am Mittwoch der Vorwoche im Spiegelsaal des DFDH: Peter Miroschnikoff (links) und Aurelia Brecht (stehend). Foto: Dragoș DUMITRU

„Ich hatte ein bisschen Orientierungsprobleme“, meinte der Journalist Peter Miroschnikoff zu seinem Besuch in der Stadt. „Hermannstadt von heute ist nicht mehr, wie ich es kannte. Es hat sich viel getan hier“, so der ehemalige Mittel- und Südosteuropakorrespondent der ARD in seiner Einleitung zur ersten diesjährigen Auflage der „Hermannstädter Gespräche“ des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) am Dienstag der Vorwoche.

  Weiterlesen→

,,Das Apfelherz ausgeschüttet“

Ausgabe Nr. 2769

Gespräch mit Rückkehrerin Brunhilde Böhls

Brunhilde Böhls (links) im Gespräch mit Sebastian Bethge. Foto: Werner FINK

Mit einem Apfel in der Hand geht Brunhilde Böhls vom Biobauernmarkt auf dem Huetplatz Richtung Kleiner Ring. Nach wenigen Schritten stoppt sie jemand. Es ist Sebastian Bethge, der sich nach drei alten Sorten Apfelbäumchen erkundigt. Böhls ist eine gebürtige Kronstädterin und ist 1977 zusammen mit ihrer Mutter ausgewandert, nachdem der Vater 1974 in Deutschland geblieben war.  Das Einleben in Deutschland ist ihr mehr oder weniger gut gelungen. So entschloss sie sich, 2016 wieder nach Rumänien zu kommen und hier die Erinnerungen an die glückliche Kindheit aufkommen zu lassen, als sie in Brenndorf in Großmutters Garten auf Apfelbäumen herumklettern durfte. Die Obstbäume, die die siebenbürgische Landschaft prägen, sind ein Thema, für das sie sich bis heute interessiert. Auch wenn sie selber noch keinen eigenen Garten besitzt, gründete sie eine Firma und vermittelt Apfelbäumchen an interessierte Personen bzw. verkauft solche zur Pflanzzeit auf dem Biobauernmarkt auf dem Huetplatz. Mit Brunhilde Böhls führte der HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Gespräch:

 Weiterlesen→

Idylle trügt  

Ausgabe Nr. 2769

Ein schöner Nachmittag im April an einem der Fischteiche bei Mândra, der früher als Anglerparadies bekannt war. Heute erinnern noch ein Aufsichtsturm und runde Tischchen am Ufer daran, dafür gibt es am Ufer Müll, Bauschutt usw. Von hier aus seien die Landmöwen nach Hermannstadt gezogen, heißt es. Wahrscheinlich gibt es auch weniger Fische. Früher waren das u. a. Silberkarauschen, Karpfen, Marmorkarpfen, Ukeleien, Flussbarsch, Rotaugen.                                                                                                                                              Foto: Beatrice UNGAR

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2769

 

Altdechant  erneut gewählt

,,Zwischen Gebrauch und Deko“

Hermannstädter Netzwerk

100 Jahre Doinaș

Lange Nacht der Museen

Begegnung auf dem Huetplatz im Mai

FITS-Karten zum Verkauf

Thematischer Wandertag

Achtung: Vipernalarm!

Büchervorstellung

Weiterlesen→

Innovation war und bleibt Familientradition

Wie die Optiker-Familie Kovats von Hermannstadt nach Baden kam

Ausgabe Nr. 2768

Carlo Kovats in seiner Werkstatt in der Heltauergasse Nr. 2 kurz vor seiner Auswanderung nach Deutschland, die 1969 erfolgte.

„Kovats – seit 1870“ ist auf dem Schild an einer Hausfassade im Schweizer Städtchen Baden zu lesen. An der „Weiten Gasse“ in der Altstadt betreibt die Familie Kovats ihren Laden. Seit mehreren Generationen gibt es ihr Optik- und Fotofachgeschäft in der heute knapp 20.000-Seelen-Stadt. Im Inneren des Betriebs blicken die Ahnen der Familie von Porträts auf ihre Nachfahren und deren Kundschaft. Eröffnet wurde das Badener Geschäft 1935, der Anfang der Familiengeschichte spielte sich jedoch weit entfernt von der Stadt und der Schweiz ab. Die ersten Generationen der Kovats-Optikspezialisten wirkten während beinahe 100 Jahren in Hermannstadt.Weiterlesen→

Ostermarkt auf dem Großen Ring

Ausgabe Nr. 2766

Nach drei Jahren Pause organisiert der Verein ,,Events for Tourism“ auf dem Großen Ring in Hermannstadt endlich wieder einen Ostermarkt. Ab heute, dem 15. April, bis einschließlich Dienstag, dem 26. April, gibt es zwischen 11 und 21 Uhr täglich in den Holzhäuschen etwas zu kaufen, dazu bieten die Veranstalter zahlreiche Spiel-, Bastel- und Malmöglichkeiten für die Kleinsten an. Ein Karussel, ein elektrischer Zug, der durch die Altstadt fährt und ein aufblasbares Schloss stehen ihn auch zur Verfügung. Der erste Ostermarkt wurde 2010 organisiert, 2019 fiel er wegen dem EU-Gipfel aus, 2020 und 2021 wegen der Pandemie.                                                            Foto: Focus

 

Einige anstehende Fragen geklärt

Pressemitteilung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2766

Forumsclub zum Thema Volkszählung: Der erste Forumsclub nach einer langen pandemiebedingten Unterbrechung hat am Montag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) stattgefunden und war sehr gut besucht. In lockerer Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen und einem Erfrischungsgetränk, verfolgten die Anwesenden die Ausführungen des Geschäftsführers des Siebenbürgenforums, Winfried Ziegler (im Bild stehend). Ziegler erklärte Schritt für Schritt, wie man sich selbst zählen kann bei dem digitalen Autozensus im Rahmen der Volkszählung, die in diesem Jahr in Rumänien durchgeführt wird. Obwohl das noch bis zum 15. Mai 2022 unter www.recensamantromania.ro   möglich sei, sollte man nicht auf die letzte Minute warten, riet Ziegler, denn dann könnte das System zusammenbrechen…                                                                                                     Foto: Aurelia BRECHT

Zu einer zweiten ordentlichen Versammlung in diesem Jahr traten die Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am Freitag, den 8. April, zusammen. Die online-Beratung wurde vom stellvertretenden DFDR-Vorsitzenden Martin Bottesch geleitet, da der Vorsitzende, Dr. Paul-Jürgen Porr, verhindert war. Zugeschaltet waren Mitglieder aus allen fünf Regionalforen im Land und die Leiter der DFDR-Stiftungen, desgleichen der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț sowie Thomas Șindilariu, Unterstaatssekretär im Departement für interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung. Weiterlesen→

,,April April!“

Ausgabe Nr. 2765

Mit diesen Worten empfing die HZ-Chefredakteurin die Neugierigen, die es tatsächlich miterleben wollten, wie die Nepomukstatue wieder an ihren Standort gebracht wird. Das hatte ja in der Ausgabe der Hermannstädter Zeitung vom 1. April 2022 gestanden.  Da die HZ am Stichtag erscheinen durfte, haben wir uns das erlaubt. Die Neugierigen waren zunächst etwas enttäuscht, als sie erfuhren, dass sie einem Aprilscherz auf den Leim gegangen waren und machten noch einen Spaziergang über den Großen Ring zum römisch-katholischen Stadtpfarramt, um die Originalstatue zu bewundern, die nach wie vor in dem Innenhof steht. Einer der Neugierigen hatte sie nur aus den Erzählungen seiner Mutter gekannt…                             Foto: Carla HONOLD

,,Ausdruck der engen Verbundenheit“

Landesregierung NRW verlieh erstmals Heimat-Preis der Siebenbürger Sachsen

Ausgabe Nr. 2765

Gruppenbild mit Preisträgern: Ulrich Stücker, Bürgermeister Stadt Wiehl, Heike Mai-Lehni, Landeskulturreferentin der Siebenbürger Sachsen Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, Rainer Lehni, Bundesvorsitzender, Landesvorsitzender NRW, Jens Kielhorn, Inhaber des Schiller Verlags, Anna Janesch, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, Mdl Bodo Löttgen, Landtagsabgeordneter für den Landtagswahlkreis Oberbergischer Kreis II, Ministerin Ina Scharrenbach, Ulrike Horwath, Vertreterin der preisgekrönten Initiative ,,Turm der Erinnerung“, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Orgelbauer Hermann Binder, Dr. Ruth Fabritius , Leiterin Glasmuseum Rheinbach,  stellv. Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e.V., Abteilungsleiter Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten (v. l. n. r.). Foto: land.nrw

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am 31. März 2022 erstmals in der Geschichte des Landes den Heimat-Preis für die Siebenbürger Sachsen verliehen, teilte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit. Die Auszeichnung wurde 2019 von der Landesregierung ins Leben gerufen und ist mit insgesamt 12.500 Euro dotiert. Sie gilt als Ausdruck für die intensive Verbindung des Landes Nordrhein-Westfalen zu den Siebenbürger Sachsen. Seit 1957 besteht die Patenschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Siebenbürger Sachsen. Derzeit leben rund 20.000 Siebenbürger Sachsen in Nordrhein-Westfalen. Dies sind etwa zehn Prozent aller Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

Weiterlesen→

Nepomukstatue kommt wieder an ihren ursprünglichen Standort

Ausgabe Nr. 2764

Brukenthalstatue bald nicht mehr allein: Die Reste des Sockels der Nepomukstatue, die der kommandierende General Graf Wallis 1734 auf dem Großen Ring aufstellen ließ, wurden 2002 im Zuge von archäologischen Grabungen im Vorfeld der Neugestaltung dieses Platzes in Hermannstadts Altstadtzentrum freigelegt. Als 2006 der Große Ring neu gepflastert wurde, wurde der ursprüngliche Standort der Nepomukstatue mit roten Pflastersteinen markiert, wie das auf unserem Bild oben zu sehen ist. Die Nepomukstatue selbst wurde 1948 entfernt, kam zunächst ins Brukenthalmuseum und bald danach in den Innenhof des römisch-katholischen Stadtpfarramtes. Nachdem am 11. September 2021 die Brukenthalstatue vor dem Brukenthalpalais enthüllt wurde, wird nun am Freitag, dem 1. April, 16 Uhr, die Nepomukstatue auf ihren ursprünglichen Standort zurückgebracht.
Foto: Cynthia PINTER

Auf der Grafik von Hans Hermann (Reproduktion nach einer Postkarte) ist links der Laubenbrunnen zu sehen, rechts davon im Hintergrund das Denkmal des Hl. Nepomuk.  Heute  steht das Denkmal im Innenhof des römisch-katholischen Stadtpfarramtes (Bild in der Mitte) und auf dem Großen Ring ist der Standort mit roten Pflastersteinen markiert (Bild unten). Weiterlesen→