Nachrichten

Ausgabe Nr. 2769

 

Altdechant  erneut gewählt

,,Zwischen Gebrauch und Deko“

Hermannstädter Netzwerk

100 Jahre Doinaș

Lange Nacht der Museen

Begegnung auf dem Huetplatz im Mai

FITS-Karten zum Verkauf

Thematischer Wandertag

Achtung: Vipernalarm!

Büchervorstellung

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Innovation war und bleibt Familientradition

Wie die Optiker-Familie Kovats von Hermannstadt nach Baden kam

Ausgabe Nr. 2768

Carlo Kovats in seiner Werkstatt in der Heltauergasse Nr. 2 kurz vor seiner Auswanderung nach Deutschland, die 1969 erfolgte.

„Kovats – seit 1870“ ist auf dem Schild an einer Hausfassade im Schweizer Städtchen Baden zu lesen. An der „Weiten Gasse“ in der Altstadt betreibt die Familie Kovats ihren Laden. Seit mehreren Generationen gibt es ihr Optik- und Fotofachgeschäft in der heute knapp 20.000-Seelen-Stadt. Im Inneren des Betriebs blicken die Ahnen der Familie von Porträts auf ihre Nachfahren und deren Kundschaft. Eröffnet wurde das Badener Geschäft 1935, der Anfang der Familiengeschichte spielte sich jedoch weit entfernt von der Stadt und der Schweiz ab. Die ersten Generationen der Kovats-Optikspezialisten wirkten während beinahe 100 Jahren in Hermannstadt.Weiterlesen

Ostermarkt auf dem Großen Ring

Ausgabe Nr. 2766

Nach drei Jahren Pause organisiert der Verein ,,Events for Tourism“ auf dem Großen Ring in Hermannstadt endlich wieder einen Ostermarkt. Ab heute, dem 15. April, bis einschließlich Dienstag, dem 26. April, gibt es zwischen 11 und 21 Uhr täglich in den Holzhäuschen etwas zu kaufen, dazu bieten die Veranstalter zahlreiche Spiel-, Bastel- und Malmöglichkeiten für die Kleinsten an. Ein Karussel, ein elektrischer Zug, der durch die Altstadt fährt und ein aufblasbares Schloss stehen ihn auch zur Verfügung. Der erste Ostermarkt wurde 2010 organisiert, 2019 fiel er wegen dem EU-Gipfel aus, 2020 und 2021 wegen der Pandemie.                                                            Foto: Focus

 

Einige anstehende Fragen geklärt

Pressemitteilung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2766

Forumsclub zum Thema Volkszählung: Der erste Forumsclub nach einer langen pandemiebedingten Unterbrechung hat am Montag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) stattgefunden und war sehr gut besucht. In lockerer Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen und einem Erfrischungsgetränk, verfolgten die Anwesenden die Ausführungen des Geschäftsführers des Siebenbürgenforums, Winfried Ziegler (im Bild stehend). Ziegler erklärte Schritt für Schritt, wie man sich selbst zählen kann bei dem digitalen Autozensus im Rahmen der Volkszählung, die in diesem Jahr in Rumänien durchgeführt wird. Obwohl das noch bis zum 15. Mai 2022 unter www.recensamantromania.ro   möglich sei, sollte man nicht auf die letzte Minute warten, riet Ziegler, denn dann könnte das System zusammenbrechen…                                                                                                     Foto: Aurelia BRECHT

Zu einer zweiten ordentlichen Versammlung in diesem Jahr traten die Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am Freitag, den 8. April, zusammen. Die online-Beratung wurde vom stellvertretenden DFDR-Vorsitzenden Martin Bottesch geleitet, da der Vorsitzende, Dr. Paul-Jürgen Porr, verhindert war. Zugeschaltet waren Mitglieder aus allen fünf Regionalforen im Land und die Leiter der DFDR-Stiftungen, desgleichen der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț sowie Thomas Șindilariu, Unterstaatssekretär im Departement für interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung. Weiterlesen

,,April April!“

Ausgabe Nr. 2765

Mit diesen Worten empfing die HZ-Chefredakteurin die Neugierigen, die es tatsächlich miterleben wollten, wie die Nepomukstatue wieder an ihren Standort gebracht wird. Das hatte ja in der Ausgabe der Hermannstädter Zeitung vom 1. April 2022 gestanden.  Da die HZ am Stichtag erscheinen durfte, haben wir uns das erlaubt. Die Neugierigen waren zunächst etwas enttäuscht, als sie erfuhren, dass sie einem Aprilscherz auf den Leim gegangen waren und machten noch einen Spaziergang über den Großen Ring zum römisch-katholischen Stadtpfarramt, um die Originalstatue zu bewundern, die nach wie vor in dem Innenhof steht. Einer der Neugierigen hatte sie nur aus den Erzählungen seiner Mutter gekannt…                             Foto: Carla HONOLD

,,Ausdruck der engen Verbundenheit“

Landesregierung NRW verlieh erstmals Heimat-Preis der Siebenbürger Sachsen

Ausgabe Nr. 2765

Gruppenbild mit Preisträgern: Ulrich Stücker, Bürgermeister Stadt Wiehl, Heike Mai-Lehni, Landeskulturreferentin der Siebenbürger Sachsen Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, Rainer Lehni, Bundesvorsitzender, Landesvorsitzender NRW, Jens Kielhorn, Inhaber des Schiller Verlags, Anna Janesch, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, Mdl Bodo Löttgen, Landtagsabgeordneter für den Landtagswahlkreis Oberbergischer Kreis II, Ministerin Ina Scharrenbach, Ulrike Horwath, Vertreterin der preisgekrönten Initiative ,,Turm der Erinnerung“, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Orgelbauer Hermann Binder, Dr. Ruth Fabritius , Leiterin Glasmuseum Rheinbach,  stellv. Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e.V., Abteilungsleiter Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten (v. l. n. r.). Foto: land.nrw

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am 31. März 2022 erstmals in der Geschichte des Landes den Heimat-Preis für die Siebenbürger Sachsen verliehen, teilte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit. Die Auszeichnung wurde 2019 von der Landesregierung ins Leben gerufen und ist mit insgesamt 12.500 Euro dotiert. Sie gilt als Ausdruck für die intensive Verbindung des Landes Nordrhein-Westfalen zu den Siebenbürger Sachsen. Seit 1957 besteht die Patenschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Siebenbürger Sachsen. Derzeit leben rund 20.000 Siebenbürger Sachsen in Nordrhein-Westfalen. Dies sind etwa zehn Prozent aller Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

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Nepomukstatue kommt wieder an ihren ursprünglichen Standort

Ausgabe Nr. 2764

Brukenthalstatue bald nicht mehr allein: Die Reste des Sockels der Nepomukstatue, die der kommandierende General Graf Wallis 1734 auf dem Großen Ring aufstellen ließ, wurden 2002 im Zuge von archäologischen Grabungen im Vorfeld der Neugestaltung dieses Platzes in Hermannstadts Altstadtzentrum freigelegt. Als 2006 der Große Ring neu gepflastert wurde, wurde der ursprüngliche Standort der Nepomukstatue mit roten Pflastersteinen markiert, wie das auf unserem Bild oben zu sehen ist. Die Nepomukstatue selbst wurde 1948 entfernt, kam zunächst ins Brukenthalmuseum und bald danach in den Innenhof des römisch-katholischen Stadtpfarramtes. Nachdem am 11. September 2021 die Brukenthalstatue vor dem Brukenthalpalais enthüllt wurde, wird nun am Freitag, dem 1. April, 16 Uhr, die Nepomukstatue auf ihren ursprünglichen Standort zurückgebracht.
Foto: Cynthia PINTER

Auf der Grafik von Hans Hermann (Reproduktion nach einer Postkarte) ist links der Laubenbrunnen zu sehen, rechts davon im Hintergrund das Denkmal des Hl. Nepomuk.  Heute  steht das Denkmal im Innenhof des römisch-katholischen Stadtpfarramtes (Bild in der Mitte) und auf dem Großen Ring ist der Standort mit roten Pflastersteinen markiert (Bild unten). Weiterlesen

Volkszählung online

Tipp: Zu zweit lassen sich die Formulare besser ausfüllen

Ausgabe Nr. 2764

In Rumänien findet eine Volks- und Wohnungszählung statt, die bis zum 15. Mai in der Etappe des Autozensus ist, das heißt, dass man sich selber online eintragen kann. Angestellte erhalten dafür einen arbeitsfreien Tag. Die Volkszählung heißt „Recensământul populației și locuințelor 2021”, auch wenn sie 2022 durchgeführt wird, weil sie wegen der Pandemie für dieses Jahr verschoben wurde, allerdings Informationen anfordert, die zum 1. Dezember 2021 gültig waren. Die Personen, die sich nicht selbst zählen können, werden in einer nächsten Etappe vom 16. Mai bis 17. Juli 2022 von einem Mitarbeiter des jeweiligen Bürgermeisteramtes besucht, der die Zählung durchführt.Weiterlesen

Constantin Brâncuși-Nationaltag im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2759

Der Geburtstag des berühmten rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși (1876-1957), der 19. Februar, ist 2005 zum Nationaltag erklärt worden.  Am 19. und 20. Februar wurde dieser Nationaltag auch im Freilichtmuseum im Jungen Wald begangen mit thematischen Führungen zu Gehöften aus Südrumänien und einer Werkstatt. Unser Bild: Der Bildhauer Andrei Buda hat auf dem Hof des Gehöfts aus Târgu Cărbunești eine Werkstatt angeboten, bei der sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche fleißig mitgemacht haben.                                                                                                                                                                  Foto: Beatrice UNGAR

,,Man muss ordentlich übertreiben”

Satiren-Buch von Peter Biro in rumänischer Sprache erschienen

Ausgabe Nr. 2757

Peter Biro.                                Foto: Privat

Peter Biro, bis Ende 2021 Anästhesist in der Schweiz, hat seit Jahren seine Leidenschaft für die Literatur entdeckt. Im Vorjahr ist sein erstes Buch in rumänischer Sprache erschienen, „Incredibila poveste a lui Jean Jaques Récamier”. Über Satiren, Bücherherausgabe und Pläne sprach der Autor mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Einsatz rund um die Uhr gesichert

Neue Salvamont-Hütte auf der Hohen Rinne wurde am 1. Februar d. J. eröffnet

Ausgabe Nr. 2756

Neue Salvamont-Hütte: Seit Dienstag steht den Mitarbeitern des Hermannstädter Bergrettungsdienstes Salvamont auf der Hohen Rinne eine neue Hütte zur Verfügung. Nach 1990 ist es die zweite neu gebaute Hütte für Salvamont, nachdem am 28. Oktober 2011 im Bulea-Kessel im Beisein des damaligen Kreisratsvorsitzenden Martin Bottesch die neue Hütte für die Bergretter eröffnet worden war. Die Hütte im Buleakessel trägt den Namen eines Salvamont-Gründers: Toma Boerescu.                                                         Foto: Werner FINK

Ab Dienstag, dem 1. Februar, können nun die Bergretter ihre Aktivitäten auf der Hohen Rinne mit einer erhöhten Effizienz durchführen, denn die neue Salvamont-Hütte auf der Hohen Rinne wurde eröffnet. Die Investition belief sich auf 3.415.169,09 Lei und wurde vom Hermannstädter Kreisrat aus nicht zurückzahlungspflichtigen Regierungsfonds über das Tourismusministerium sowie aus eigenen Fonds getätigt. Das Grundstück stellte das Hermannstädter Bürgermeisteramt zur Verfügung.Weiterlesen

Winter in den Fogarascher Bergen

Ausgabe Nr. 2753

Fast weiß in weiß präsentierte sich die Landschaft im und um den Buleakessel in den Fogarascher Bergen kurz vor Jahreswechsel. Die Schneedecke betrug ca. 119 cm, zum Teil stürmische Böen sorgten für kalte Nasen und gefühlte Minustemperaturen. Trotzdem musste man bei der Talstation der Drahtseilbahn am Bulea-Wasserfall anstehen, auch weil sich einige Waghalsige für die Silvesterfeier in einer der Hütten angemeldet hatten. Eine Fahrt mit der Seilbahn kostet 80 Lei (hin und zurück).               

Foto: Cynthia PINTER