Nachrichten

Ausgabe Nr. 2623

 

 

Zukunft der EU im Mittelpunkt; Maifest am 18. Mai; Fahrradtour und Brunches; Markt der Möglichkeiten; Vortrag; Jazz-Festival; Bilderbuchkino; Street-Food-Fest; Workshop; Männerfrühstück; Lesung im Erasmus; Lange Nacht der Museen; Kein Seniorentreffen; Bezirksgemeindefest im Mai; Ausfahrt nach Reschitza; Gottesdienst an Kantate; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Geeigneter Gruß für Staatsoberhäupter

2622

Die Open-Air-Fotoausstellung „Another Europe“ in der Heltauergasse eröffnet

Kurator Hamish Clark (links) und der deutsche Fotograf Andreas Trogisch vor dessen Bild, das auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes an der Prenzlauer Allee in Berlin entstanden ist. Foto: Werner FINK

Bis zum 16. Mai kann die Fotoausstellung „Another Europe“ (Ein anderes Europa) entlang der Heltauergasse bewundert werden, die von  von dem Österreichischen Kulturforum in Bukarest in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der nationalen europäischen Kulturinstitute in der Europäischen Union (EUNIC), der Vertretung der Europäischen Kommission in Rumänien und  dem Hermannstädter Bürgermeisteramt im Rahmen der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft und hier zum Anlass des EU-Gipfels in Hermannstadt veranstaltet wurde.  

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Zwischen Apfel und Apple

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Die Krefelder Künstlerin Patrizia Casagranda

Patrizia Casagranda präsentierte bei der Vernissage zwei ihrer Werke aus der Serie „Die verbotene Frucht“ auf Gepäckwagen. Fotos: die Verfasserin

„Wir verharren in unseren Standpunkten farbenfroher Privilegien, scheinbar auf den Wechsel wartend, der niemals kommen wird, wenn wir sitzen bleiben“. So lautet ein Leitsatz der deutsch-italienischen Künstlerin Patrizia Casagranda, die in Krefeld lebt und einen Teil des Jahres regelmäßig in Indien verbringt. Sie blieb also folgerichtig nicht sitzen, als der deutsche Konsul Hans Erich Tischler sie einlud, bei der Ausstellung  „La masă – zu Tisch” mitzumachen, die zum Thema Europäische Gastronomie auf dem Flughafen in Hermannstadt am 15. April eröffnet wurde.

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„Leben, wohnen, arbeiten im Zentrum”

2622

Investoren planen neuen Stadtteil „Amylon 2022″ in Hermannstadt

Paul König und Karl Heinz Perianu. Foto: der Verfasser

Vergangenen Dienstag fand der zweite Workshop einer vierteiligen Workshopreihe zur partizipativen Planung der Stadtentwicklung  in der Gegend Amylon an der Schlachthofgasse/Str. Abatorului in Hermannstadt statt, moderiert im Auftrag der Investorengruppe von der Architekturfirma A.PLAN. Über die hier eingesetzte Methodologie „Urban Design Management“ beabsichtigt man sowohl für den Entwickler als auch für die Gemeinschaft einen Wert zu schaffen. Es geht es um ein über 40.000 Quadratmeter großes Grundstück, wo Paul König zusammen mit Karl  Heinz Perianu als Investoren einen neuen Stadtteil schaffen wollen mit Berücksichtigung des Bedarfs und der Meinung der Hermannstädter Bürgerinnen und Bürger. Die Kernidee sei, wie sich König ausdrückte, „leben, wohnen, arbeiten im Zentrum”.

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„Sehr berührt“

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Spenden und Herznasen für den Dr. Carl Wolff-Verein

Heimleiterin Ortrun Rhein (links) und der Österreichische Honorakonsul Andreas Huber bei der symbolischen Scheckübergabe am Mittwoch der Vorwoche. Foto: Beatrice UNGAR

Vor und nach Ostern herrschte in den Einrichtungen des Dr. Carl Wolff-Vereins in Hermannstadt wie immer reger Betrieb. Gleich zwei großzügige Spenden trafen ein für das Kinderhospiz und in alle drei Einrichtungen – Erwachsenenhospiz, Altenheim und Kinderhospiz – schickte der Verein Herznasen Neuburg e. V. die Clowns Sepp und Kerstin Egerer. Eingeladen wurde der Verein von dem Ehekirchner Unternehmer Werner Seeger, der schon lange Zeit in Rumänien als Trainer und Berater für Unternehmen tätig ist. 

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„Es war uns ein Anliegen“

2622

Osterpäckchen für Kinderheime in Weidenbach und Orlat

Markus Goldbach, Hannelore Farnung, Thomas Storch, Michel Geschke (oben, v. l. n. r.) und Michael Lipus (vorne, 2. v. l. ) in Orlat.

Osterpäckchen aber auch alle möglichen Hilfsgüter überbrachte eine Delegation um Michael Lippus von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) Neuhof und Matthias Goldbach vom Kreisverband Fulda des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an das Kinderheim der Stiftung für verlassene Kinder (PECA) in Weidenbach im Kreis Kronstadt sowie an das Kinderheim in Orlat im Kreis Hermannstadt. Die Helfer kommen seit vielen Jahren regelmäßig vor Ostern und im September nach Rumänien.

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Sehr gut besucht

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Lesung mit Traian Pop Traian und Horst Samson

Traian Pop Traian (lins, sitzend) und Horst Samson bei der sehr gut besuchten Lesung im Erasmus-Büchercafé. Foto: Beatrice UNGAR

Angesagt war am Karfreitag letzte Woche eine Lesung mit den Schriftstellern Eginald Schlattner, Horst Samson und Traian Pop Traian im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt. Schlattner sagte kurzfristig ab, so dass Pop und Samson die Veranstaltung bestritten. 

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„alles frei, aber nichts umsonst“

2622

 

Gebürtiger Oberwischauer veröffentlicht Prosaband

Thomas Perle war 2018 Stadtschreiber von Rottweil. Foto: dpa/Gollnow

Thomas Perle, 1987 in Oberwischau/Vișeu de Sus geborener deutscher Schriftsteller und Dramatiker, hat 2018 ein Buch vorgelegt, in dem er über die Zerrissenheit der Menschen zwischen zwei Welten schreibt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das vollkommene Weglassen der Großschreibung. Der Schreiber zeigt damit das Vergängliche, indem er auf die Heraushebung des Bestimmenden, des Ewigen, verzichtet! Thomas Perle beginnt sein Buch am 25. Dezember 1989 vor dem Fernseher und nicht unter dem Weihnachtsbaum, der Fernseher lief den ganzen Tag und zeigte nicht, wie gewohnt, zwei Stunden sozialistische Traumwelt. Es wurden Bilder von buhenden Menschen, Hubschraubern, Panzer, einem alt gewordenen „Conducător“ und einer hysterischen  „Mutter des Volkes“ gezeigt. Ein ganzes Land saß vor dem Fern-
seher und wusste nicht, was kommen wird. 

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Isidore Isou und die anderen

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Rückblick auf die France-Roumanie-Saison in Frankreich        

Isidore Isou: Chronographismes. Öl auf Leinwand, 1961

Das Karrussel der Saison France-Roumanie in Frankreich drehte sich bis zum 14. April weiter. Gerade wurde noch eine kleine „Konfrontation” der Bilder von Ciprian Mureșan und Șerban Savu eingeweiht, die ja schon einen Dialog ihrer Werke zu Anfang der Saison hatten, diesmal im Atelier von Brâncuși. Man sieht da auch Fotos einer Installation von Mureșan 2012 im  Museum von Klausenburg, wo er bei einigen Skulpturen, u. a. einer von Brâncuși, „die Perspektive verändert” hatte. Wieder sind die Bilder von Mureșan reichlich gefüllt und verinnerlicht, während Savus Bilder das Leben draußen zeigen. Ihre Präsenz im Atelier Brâncuși ist vielleicht ein Hinweis über Rumäniens Präsenz in der französischen Kultur damals und heute.

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Nachrichten

2622

In eigener Sache

Freilichtmuseum Samstag geschlossen

Heute Transilvania-Markt

Gespräch mit Octavian Saiu

Konsulat geschlossen

Zoo und Museum sind offen

Männerchor auf Tournee

Deutsch für Kinder

Konzert in der Sakristei

Gebetswachen für die EU

Hebräisch für Anfänger

Dokumentarfilmworkshop

Brunches und Fahrradtour

Open Call für Künstler

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

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