„Es liegt noch viel Arbeit vor uns“

AHK-Mitgliedertreffen mit Europaabgeordneten hat online stattgefunden

Ausgabe Nr. 2718

Sebastian Metz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK, MdEP Rovana Plumb, AHK-Präsident Dragoș Anastasiu und MdEP Victor Negrescu (im Uhrzeigersinn).                               Screenshot: Werner FINK

Vergangenen Dienstag fand das monatliche Mitgliedertreffen der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK) online statt. Im Rahmen dieser Auflage wurde nun zum dritten Mal ein Dialog zwischen den Vertretern der rumänisch-deutschen Wirtschaft und rumänischen Abgeordneten im Europäischen Parlament initiiert. Angesprochen wurden Themen wie z. B. das langfristige Budget der EU, das Programm InvestEU, die Aufbau- und Resilienzfazilität, der Europäische Grüne Deal mit Schwerpunkt auf der Stimulierung der Kreislaufwirtschaft und der Strategie ,,Vom Erzeuger zum Verbraucher“ oder die Festlegung einer EU-Strategie für einen nachhaltigen Tourismus. Unterstrichen wurde u. a. die Wichtigkeit der Förderung der wirtschaftlichen Kompetivität Rumäniens.

Eingeladen waren MdEP Rovana Plumb, Vizepräsidentin der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten, und MdEP Victor Negrescu, Mitglied der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten. Es moderierte der Journalist Dorin Chiotea von TVR.
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„Von der Katze im Sack auf den Hund gekommen“

XXIV. Internationale Tagung der Kronstädter Germanistik fand online statt

Ausgabe Nr. 2718

Einige der Teilnehmenden, die am Schluss der Tagung zugeschaltet waren. Screenshot:  Ioana DIACONU

Im virtuellen Raum fühlten sich die rund 30 Teilnehmenden an der XXIV. Internationalen Tagung der Kronstädter Germanistik, eine Online-Veranstaltung zum Thema „Von der Katze im Sack auf den Hund gekommen. Das Tier und sein Mensch in Kultur, Kunst, Literatur und Sprache“, die am 9. April 2021 auf der E-Plattform der Transilvania-Universität Kronstadt stattfand, wie Fische im Wasser. Weiterlesen

Inspirierende Studienräume

Bosch fördert Ausbildung von jungen Arbeitskräften

Ausgabe Nr. 2718

Sie durchschnitten das symbolische Band für die beiden inspirierenden Studienräume in Neumarkt (v. l. n. r.): Martin Schmidt, Facility Management Manager Bosch Automotive SRL, Bernhard Gehlert, Plant Commercial Manager Bosch Automotive SRL, Prorektorin Conf. univ. Dr. Daniela Ștefănescu und Dekan Prof. univ. Dr. Ing. Liviu Moldovan von der Fakultät für Ingenieurswissenschaften und Informationstechnologie der UMFST Neumarkt/Târgu Mureș.        Fotos: Bosch Automotive SRLEiner der beiden neuen Studienräume an der UMFST Neumarkt.

Die Firma Bosch trägt zur Ausbildung von Spezialisten im technischen und kaufmännischen Bereich bei. Über das Programm Bosch Academy werden Seminare und Vorträge zu technischen und kaufmännischen sowie Managementthemen für Studenten der 3. und 4. Studienjahre angeboten. Weiterhin eröffnet das Bosch-Werk in Blasendorf inspirierende Studienräume an Universitäten. Außerdem werden bezahlte Arbeits- und Internship-Programme für Studenten angeboten.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2718

Der Auftritt der Brukenthalschüler beim Festumzug in Dinkelsbühl.
Foto: Lukas GEDDERT

  1. Heimattag der Siebenbürger Sachsen online

   Dinkelsbühl. – Der Heimattag der Siebenbürger Sachsen, der seit 1951 traditionell in Dinkelsbühl stattfindet, wird zu Pfingsten d. J. unter dem Motto ,,Zusammen sind wir Heimattag“ in einem Online-Format gefeiert, hat der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland in seiner Online-Sitzung beschlossen. Der Bundesvorsitzende Rainer Lehni erklärte, dass angesichts der Pandemielage das Abhalten eines Heimattages am Pfingstwochenende vom 21. bis 24. Mai in Dinkelsbühl nicht realistisch sei. Der digitale Heimattag am Pfingstwochenende wird ein vielfältiges Kultur- und Unterhaltungsprogramm sowohl in Live-Veranstaltungen als auch in vorproduzierten Sendungen bieten. Im Mittelpunkt des Heimattages 2021 steht ein stolzes Jubiläum: Zu Pfingsten 1951, vor genau 70 Jahren, fand der erste Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl statt.

Auch 2020 hat der Heimattag online stattgefunden. (RS)Weiterlesen

Neue Pfarrerin in Agnetheln

Ausgabe Nr. 2717

Die neue Pfarrerin des Gemeindeverbands Agnetheln im Bezirk Hermannstadt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Astrid Hofmann, die schon seit dem 6. Dezember 2020 in Agnetheln eingesetzt ist, wurde am Mittwoch im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Kirche in Probstdorf ordiniert. Unser Bild: Nach bestandener Ordinationsprüfung auf dem Weg zur Kirche, allen voran (v. l. n. r.): der Probstdorfer Kurator Michael Gierling, Bischof Reinhart Guib, Pfarrerin Astrid Hofmann, Landeskirchenkurator Friedrich Philippi und Hauptanwalt Friedrich Gunesch.

Foto: Stefan BICHLER

,,Eierschippeln gegen die Pandemie“

Osterbräuche der Siebenbürger Sachsen werden weiterhin gepflegt

Ausgabe Nr. 2717

Beim traditionellen Eierschippeln am Ostermontag auf der Michelsberger Burg machten alle Kinder begeistert mit. Manche erwiesen sich als geschickt, andere stellten fest, dass sie noch üben müssen…            Foto: Beatrice UNGAR

Drei vor allem für Kinder gedachte Workshops zu Osterbräuchen der Siebenbürger Sachsen veranstaltete die Emil Sigerus-Abteilung für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde des Hermannstädter ASTRA-Museums am Wochenende im Winzerhaus aus Kleinschelken/Șeica Mică im Freilichtmuseum im Jungen Wald. Zunächst gab es Eierfärben (insgesamt 125 Eier) und Osterschmuckfertigen, und am Ostersonntag war Eiersuchen angesagt, an dem 150 Kinder teilnahmen. Weiterlesen

Immer dem orangefarbenen T nach

Zu Fuß auf der Via Transilvanica von Mediasch bis Malmkrog

Ausgabe Nr. 2717

Schon allein dieser Blick auf Birthälm ist eine echte Belohnung für die Wanderer.         Foto: Angelika BEER

Montag, 8. März, eine Minute nach 9 Uhr in Mediasch. Der Zug aus Hermannstadt hält im Bahnhof, die Sonne scheint. Drei freie Tage liegen vor mir und die Via Transilvanica. Ein Stück dieses neuen Wanderweges, der sich schon über 800 Kilometer durch das Land schlängelt, gut ausgeschildert, wie es heißt. Von Mediasch will ich zu Fuß über die Hügel bis nach Reichesdorf und dann bis Malmkrog. Zwei Tage. Immer dem orangefarbenen Kreis nach, weiß ausgemalt und mit einem ebenso leuchtend orangefarbenen T gut erkennbar.Weiterlesen

,,So sehr er die Bücher liebte“

Aus Anlass des Todestages von Baron Brukenthal

Ausgabe Nr. 2717

Samuel von Brukenthal. Relief am Maria Theresiendenkmal in Wien.

Georg Adolf Schuller (1862-1939), u. a. Schriftleiter der Kirchlichen Blätter veröffentlichte 1921 in drei aufeinanderfolgenden Ausgaben den Beitrag ,,Lebensgang des Freiherrn Samuel Brekner von Brukenthal“, ein Abriss aus Schullers zweibändiger Biographie des Museumsschöpfers und langjährigen Gouverneurs von Siebenbürgen, Samuel von Brukenthal (1721-1803), die erst fast dreißig Jahre nach seinem Tod, 1967/1969, in den Bänden 18 und 19 der Buchreihe der Südostdeutschen Historischen Kommission in München (Verlag R. Oldenbourg) erschienen ist. Aus Anlass des Todestages von Samuel von Brukenthal bringen wir im Folgenden einen Ausschnitt, der die letzten Lebensjahre des Museumsgründers schildert.Weiterlesen

Nur 66 ,,Gerechte unter den Völkern“

Zu Mariana Hausleitners Buch ,,Eine Atmosphäre der Hoffnung und Zuversicht“ (Teil 2)

Ausgabe Nr. 2717

Mariana Hausleitner: Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht. Hilfe für verfolgte Juden in Rumänien, Transnistrien und Nordsiebenbürgen 1940-1944, Herausgeber: Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin, 2020, 296 Seiten, ISBN 978-3-86732-348-2

Der Titel ,,Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht“ für ein Buch über den Holocaust könnte überraschend wirken. Wie wir schon im ersten Abschnitt erfahren, stammen die Worte aus dem Buch ,,Die Rettung“ von David Herstig und sie beschreiben die Stimmung, die sich 1943 unter den nach Transnistrien Deportierten verbreitet hatte, nachdem sie erfahren hatten, dass ein Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz die Ghettos besucht hat. Das war ein Tropfen Hoffnung darauf, dass sich ihre Lage verbessern würde. Im Einklang mit diesem optimistischen Titel, versucht Mariana Hausleitner in diesem Buch, die Bemühungen um die Unterstützung der Juden aus den Gebieten, die sich unter rumänischer Autorität 1940-1944 befanden, zu dokumentieren.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2717

Die Wusch fährt wieder

Hermannstadt. – Im Monat April fährt die ,,Wusch“-Schmalspurbahn (Mocăniţa) mit offenen Waggons jeden Samstag und Sonntag zwei Mal pro Tag, zwischen Holzmengen/Hosman und Harbachsdorf/Cornăţel (Abfahrten 9.45 bzw. 16 Uhr). Eine Karte (hin und zurück) kostet 25 Lei, reduziert 15 Lei. Reservierungen sind nicht nötig. Infos: www.facebook.com/AsociatiaPrieteniiMocanitei. (RS)

 

Wanderung

Hermannstadt. – Unter dem Motto „Die Kraft der Natur zu erleben: Wandern & Kräuter sammeln. Heilwissen im Frühling” lädt die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am Samstag, dem 17. April, zu einer Wanderung von Birthälm nach Reichesdorf (auf der Via Transilvanica) ein. Die TeilnehmerInnen sollen feste Wanderschuhe und Wanderstock, Essen und Getränke für den eigenen Bedarf mitbringen. Infos und Anmeldungen bis 15. April, unter frauenar beit@evang.ro oder telefonisch (+ WhatsApp) unter 0721-33.00.52. (MK)

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Eine Wolke von Zeugen

Osterbotschaft / Von Stadtpfarrer Kilian DÖRR

Ausgabe Nr. 2716

Am Palmsonntag feierte die Hermannstädter evangelische Kirchengemeinde A. B. einen Gottesdienst für Groß und Klein in der Johanniskirche, mit den nötigen Sicherheitsabständen und Mundschutz. Unser Bild: Anschließend fand ein Umzug der Gottesdienstteilnehmer zur Stadtpfarrkirche (hier in der Fleischergasse/Mitropoliei) statt.                 Foto: Martin RILL

„Fürchtet euch nicht …er ist auferstanden“.

Das sind die Worte des Engels an jenem allerersten Ostermorgen, an dem die drei Frauen am Grab waren, wie die Evangelien berichten. Vergeblich waren sie zunächst gekommen – aber bald, bald haben sie ihn gesehen, den sie gesucht hatten: im Garten und beim Brotbrechen, auch hinter verschlossenen Türen, ängstlich.

Und immer wieder dort, wo die Furcht überhand nehmen wollte, da stärkte der Auferstandene auf wunderbare Weise ihre Herzen. Weiterlesen