„Beispiellose Solidarität“

FCER-Vorsitzender Aurel Vainer ausgezeichnet

Ausgabe Nr. 2609

Unser Bild (v. l. n. r.): der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr, der FCER-Vorsitzende Aurel Vainer, der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț (der die Laudatio hielt) und der Vorsitzende des Regionalforums Altreich, Klaus Fabritius.
Foto: George DUMITRIU

Die höchste Auszeichnung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), die Goldene Ehrennadel, überreichte am vergangenen Freitag im Rahmen einer Feierstunde im Friedrich Schiller-Kulturhaus in Bukarest der DFDR-Vorsitzende Paul-Jürgen Porr dem Vorsitzenden der Föderation der Jüdischen Gemeinschaften (FCER) in Rumänien, Aurel Vainer, als Anerkennung für die Unterstützung der deutschen Minderheit.Weiterlesen

„Geist von Mediasch“ – 100 Jahre danach

Tagung zur Beitrittserklärung der Siebenbürger Sachsen vom 8. Januar 1919

Ausgabe Nr. 2609

Gruppenbild mit Vortragenden und Organisatoren in der Aula des Stephan-Ludwig-Roth-Lyzeums in Mediasch (v. l. n. r.): Daniela Stanciu, Rudolf Gräf, Thomas Șindilariu, Vasile Ciobanu, Ruxandra Hurezean, Elena-Teodora Ion, Paul-Jürgen Porr, Ovidiu Ganț (1. Reihe), Konrad Gündisch, Alexandru Nicolaescu, Daniel Seiberling und Helmuth Julius Knall (2. Reihe).
Foto: Beatrice UNGAR

Unter dem Titel 100 Jahre seit der Beitrittserklärung der Siebenbürger Sachsen zur Vereinigung mit Rumänien“ veranstalteten das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien und die Hanns-Seidel-Stiftung am vergangenen Samstag eine Tagung im Festsaal des Stephan-Ludwig-Roth-Lyzeums in Mediasch. In diesem Saal des damaligen evangelischen Gymnasiums hatten am 8. Januar 1919 die 138 Delegierten der Sächsischen Nationalversammlung ihre Zustimmung für die Vereinigung Siebenbürgens mit dem Königreich Rumänien ausgedrückt. Sieben Vortragende referierten über die Ereignisse in jenen Jahren und die Folgen dieser Entscheidung. Weiterlesen

Zusammenarbeit im Fokus

Theaterabende für Diplomaten und Unternehmer

Ausgabe Nr. 2609

Ein Kulturtreffen der Diplomaten und Unternehmer veranstaltete am vergangenen Wochenende das Radu Stanca-Nationaltheater. Unser Bild: Bürgermeisterin Astrid Fodor empfing gemeinsam mit Theaterdirektor Constantin Chiriac die Teilnehmer am Samstagvormittag zu einer Gesprächsrunde im Rathaus.                                           
Foto: Dragoș DUMITRU

Die beiden neuesten Produktionen des Radu Stanca-Nationaltheaters standen am Freitag und Samstag im Mittelpunkt des  ersten Kulturtreffens der Diplomaten und Unternehmer aus dem deutschsprachigen Raum, das auf Initiative von Intendant Constantin Chiriac veranstaltet wurde. Am Samstag wurde die deutsch-rumänische Produktion „Urciorul sfărâmat/Der zerbrochene Krug“ nach dem gleichnamigen Stück von Heinrich von Kleist dargeboten, am Samstag die Produktion der deutschen Abteilung,  „Hin und her“, eine Posse von Ödön von Horváth.Weiterlesen

Die häufigste Frage: „Wer bist du?“

Agnethler HOG brachte Buch zum Brauch des Urzellaufs heraus

Ausgabe Nr. 2609

Horst Fabritius (Hg.): Wer bist du? Die Urzelmaske im siebenbürgischen Agnetheln, im württembergischen Sachsenheim und in Süddeutschland. Heimatortsgemeinschaft Agnetheln. Heilbronn 2008.

„Wer bist du? Die Urzelmaske im siebenbürgischen Agnetheln, im württembergischen Sachsenheim und in Süddeutschland“ heißt das Bilder- und Lesebuch, in dem der Herausgeber Horst Fabritius dem Leser eine Vielzahl von authentischen Beiträgen zum Thema Urzel, die meist von Autoren verfasst sind, die selber aktive Teilnehmer beim Urzelnlaufen waren, zur Verfügung stellt. Wer nun im Vorfeld des Urzellaufs in Agnetheln  am Sonntag, dem 27. Januar oder in Großschenk am 9. Februar mehr über den siebenbürgisch-sächsischen Brauch des Urzellaufs wissen möchte, über Ursprünge, Geschichte, Hintergründe und heutige Verbreitung, ist dieses Buch eine informative und interessante Lektüre. Das Buch erschien als Festgabe der HOG Agnetheln zum siebenten Agnethler Treffen am 11. Oktober 2008 in Bad Rappenau bei Heilbronn.Weiterlesen

Humorvoll, skurril und absolut lesenswert

Kurt H. Binder erzählt aus dem „ganz normalen“ Alltag in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2609

Kurt H. Binder: Mixed Pickles. Humoresken und Satiren aus dem „ganz normalen“ Alltag in Siebenbürgen und anderswo.  Schiller-Verlag, Hermannstadt-Bonn, 2018, 221 S., ISBN 978-3-946954-43-9

Humorvoll, skurril und hyperbelhaft liest sich das neueste Buch von Kurt H. Binder, das Ende vergangenen Jahres im Schiller Verlag Hermannstadt Bonn erschienen ist. „Mixed Pickles“, was zu Deutsch soviel hieße wie „Gemischtes Eingelegtes“, führt den Rumänien kennenden Leser sofort gedanklich zu dem rumänischen Begriff „murături asortate“, einer beliebten Beilage aus eingelegtem Gemüse und manchmal Obst. Erst der Untertitel klärt ein wenig über den Inhalt des Buches auf: „Humoresken und Satiren aus dem ‚ganz normalen’ Alltag in Siebenbürgen und anderswo“. „Mixed Pickles“ ist das zweite 2008 erschienene Buch von Kurt H. Binder nach „Sir Lim Erick gibt sich die Ehre“.Weiterlesen

Gegen die Traurigkeit

Große Gefühle zu meistern sollte gelernt werden

Ausgabe Nr. 2609

Eva Eland: Gebrauchsanweisung gegen Traurigkeit.  Erscheinungsdatum:  18. 02. 2019, empfohlen ab 3 Jahren, 32 S., Hanser Verlag, fester Einband, ISBN 978-3-446-26210-2.

Was kann man tun, wenn man mal ganz traurig ist? Ganz einfach: Die Traurigkeit willkommen heißen und mit ihr eine heiße Schokolade trinken. Die Autorin Eva Eland gibt in ihrer Gebrauchsanweisung gegen Traurigkeit” einige gute und einfache Ratschläge. Die deutsche Fassung dieses kleinen Büchleins, das im Februar im Hanser Verlag erscheinen wird, eignet sich gut für Kinder, aber auch für Erwachsene, denn jeder braucht mal eine kleine Aufmunterung. Weiterlesen

Sie kannten alles und alle

Edgar Hilsenrath und Hedwig Brenners Unterhaltung im Jahr 2007 in Berlin
Ausgabe Nr. 2609

Edgar Hilsenrath (1926 – 2018).                              
Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Einer der großen deutschsprachigen Nachkriegsschriftsteller war er, Edgar Hilsenrath, da gibt es keinen Zweifel. Die Themen seiner Bücher sind schwer, für so manchen kaum lesbar, zimperlich ging er auch mit der Sprache nicht um. Selbst erlebt hat er, worüber er schrieb. Am eigenen Leib hat der die Barbarei der Nazis erlebt. Aus erster Hand erfahren wir über das jüdische Leben damals als er, der in Leipzig 1926 geborene, mit der Mutter und dem Bruder vor Hitler zu den Großeltern nach Rumänien, in die Bukowina flieht. 1938 kamen die Weitgereisten dort an. Sereth/Siret ist der Ort, wo überwiegend jüdische Bewohner, auch Zigeuner, Deutsche, Ukrainer, Russen, Polen und Rumänen miteinader lebten, etwa vierzig Kilometer südlich der Hauptstadt Czernowitz.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2609

Urzellauf am 27. Januar; Ökumenische Gebetswoche; Heizkostenzuschüsse; Projekte für Benefizmarathon; Thermische Rehabilitierung; 4XCross-Wettkämpfe; DFDH veranstaltet Marienball; Hohe Rinne-Bus fährt öfter; PC-Kurs für Senioren; Kirchenburgen im HDO und im Teutschhaus; Preis für Artmania; Hebräischkurs ; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen