Lauf unter Sternenhimmel

Night Cross Challenge mit 686 Teilnehmenden

Ausgabe Nr. 2973

Vor der spektakulären nächtlichen Kulisse der Windmühlen durften die Kinder bei der Night Cross Challenge laufen. Foto: Night Cross Challenge

Als die Dunkelheit über das ASTRA-Freilichtmuseum im Jungen Wald fiel, begann am Freitagabend, dem 21. August, ein ungewöhnliches Sportereignis. Statt ruhiger Abendstimmung bestimmten Laufschuhe, Musik und Lichter das Bild. Bei der zwölften Ausgabe des „Night Cross Challenge powered by GLS“ gingen 686 Teilnehmende an den Start.Weiterlesen

Lebendige Tanzlandschaft angestrebt

Podiumsdiskussion zur internationalen Choreografieszene im RKI Wien

Ausgabe Nr. 2973

Die Teilnehmenden in einem Raum des RKI Wien.                 Foto: RKI Wien

Die Podiumsdiskussion „+DANS | Vom rumänischen Tanz zur internationalen Choreografieszene“, moderiert von Choreograf und Kulturmanager Cosmin Manolescu, hat sich das Rumänische Kulturinstitut Wien (RKI) Ende Juli in einen Treffpunkt für einen intensiven Dialog über Gegenwart und Zukunft des rumänischen zeitgenössischen Tanzes verwandelt. Weiterlesen

Filmabend im Spiegelsaal

In memoriam Miklós Borsos (1906-1990)

Ausgabe Nr. 2973

Levente Serfőző vor dem Haus Nr. 7 am Hundsrücken/Str. Centumvirilor, wo Borsos Miklós seine Kindheit verbracht hat.

Dem 120. Geburtstag des berühmten ungarischen Bildhauers Miklós Borsos am 13. August, hat der Hermannstädter Ungarische HID-Kulturverein eine Gedenkveranstaltung gewidmet, mit Unterstützung des Hermannstädter Bürgermeisteramtes. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2973

Ursulinenkloster für 6,25 Millionen Euro

Hermannstadt. – Die römisch-katholische Erzdiözese Alba Iulia will das ehemalige Ursulinenkloster für 6,25 Millionen Euro verkaufen, das Hermannstädter Bürgermeisteramt will das Vorkaufsrecht nicht ausüben. Der Kauf des denkmalgeschützten Gebäudes mit einem Grundstück von ca. 8.000 Quadratmeter wurde von mehreren Direktionen des Bürgermeisteramtes untersucht und abgeschlagen. Auf dieser Grundlage hat Bürgermeisterin Astrid Fodor dem Hermannstädter Stadtrat gestern, in der monatlichen Sitzung, einen entsprechenden Beschlussentwurf zur Genehmigung vorgelegt. Der Kauf würde „erhebliche Kosten für die Wiederaufnahme des Betriebs in der Immobilie und deren Anpassung an die derzeit geltenden technischen, funktionalen, sicherheitstechnischen und energieeffizienten Standards“ mitbringen, so das Amt.

Fünf Tage nachdem das Bürgermeisteramt den Kaufvorschlag von der Erzdiözese erhalten hat, also am 25. August, hat „Therme Group“ die Absicht mitgeteilt, die Immobilie zu erwerben und insgesamt 40 Millionen Euro zu investieren, um hier ein Zentrum für Kunst, Patrimonium und Kultur zu eröffnen. (RS)Weiterlesen

Nachhaltige Motivation ohnegleichen

UNRMI feierte 35. Gründungsjubiläum mit Einsatz an der Michelsberger Burg

Ausgabe Nr. 2972

Blick auf die romanische Basilika von Süden.         Foto: Michael HENNING

Der romanischen Basilika in der Michelsberger Burg hat sich der Landesverband der Restauratoren von historischen Denkmälern aus Rumänien (UNRMI) mit Unterstützung der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung und einschlägiger Verbände und Planern sowie Sponsoren angenommen. Unter dem Motto „Ein Dach für die Burgkirche“ wurden am Dach vom 10. bis 16. August in freiwilliger Arbeit Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Dacheindeckung aus Tonziegeln und die Unterkonstruktion wurde repariert, auch einige Reparaturen an der Ringmauer werden durchgeführt sowie eine Ausstellung in der Kirche eingerichtet. Der Verband feierte damit 35 Jahre seit seiner Gründung im Jahr 1991 mit einem konkreten und ehrenamtlichen Einsatz zum Schutz des baulichen Kulturerbes. 2023 wurden 800 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Burg gefeiert. Nun fand drei Jahre danach ein notwendiger Einsatz statt, mit dem wohl kaum jemand gerechnet hatte. Am wenigsten die Evangelischen in Michelsberg, wie der Kurator der evangelischen Kirchengemeinde, Michael Henning, der HZ berichtete. Weiterlesen

Sonnenfinsternis am 12. August

Ausgabe Nr. 2972

Die totale Sonnenfinsternis am 12. August konnte man am besten auf Mallorca erleben. Das regelrechte Schauspiel wurde auch im Fernsehen direkt übertragen und war grandios. In Rumänien konnten die Bewohnerinnen und Bewohner im Nordwesten – z. B. von Großkarol/Carei – ca. 34 Prozent dieses Himmelspektakels beobachten. Unser Bild: In Hermannstadt selbst war nur 10 Prozent zu beobachten, angefangen von 20.23 bis 20.37 Uhr. Auf dem Bild klar zu erkennen sind der Turm der evangelischen Stadtpfarrkirche und der eingerüstete Ratturm.                                                                

Foto: Adrian BUGARIU

Zwischen Gemeinde, Pfarrer und HOG

Abschluss der Festtage in Siebenbürgen in Heltau war ein voller Erfolg

Ausgabe Nr. 2972

Bischof Reinhart Guib und Ortspfarrer Lászlo Zorán Kézdi beim Ausgang aus der evangelischen Kirche, die jederzeit einen Besuch wert ist, genauso wie die Kirchenburg in Heltau.                                                 Foto: Laura MICU

„Vom Alten Land um Hermannstadt bis zum Harbachtal“, „Gelüftete Truhen – Kultur – Tüchtige Kuratorinnen und Kuratoren – Spaß – Brandsichere Traditionen – Kulinarik“! Das Motto konnte besser nicht sein. Vom 7. bis 16. August wurden die Festtage in Siebenbürgen begangen. 16 Gemeinden machten mit. Bei herrlichem Sommerwetter wie an allen Tagen bis dahin hat der Abschluss dieser Veranstaltung in der wunderbaren Kirchenburg von Heltau stattgefunden.Weiterlesen

Spalier für den Pfarrer

Streiflichter von einem Festtag in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2972

„Heimat erleben. Gemeinschaft feiern“ lautete das Motto der Station Holzmengen der „Festtage in Siebenbürgen“, die am 15. August ein abwechslungsreiches Programm geboten hat. Unser Bild: Nach dem Gottesdienst stellten sich die Trachtenträgerinnen und -träger aller Altersklassen zum Gruppenbild vor der Kirche auf.                                                                                                                                                       Foto: Beatrice UNGAR

„Heimat erleben. Gemeinschaft feiern“ lautete das Motto der Station Holzmengen der „Festtage in Siebenbürgen“, die am 15. August ein abwechslungsreiches Programm geboten hat. Alles begann mit einem Festgottesdienst, bei dem die evangelische Kirche in der schmucken Kirchenburg bis auf den letzten Platz besetzt war. Pfarrer Klaus Martin Untch hatte daran seine helle Freude und die teilte er mit allen Anwesenden. Weiterlesen

Sing- und Musikgottesdienst

Ausgabe Nr. 2972

Zu einem Sing- und Musikgottesdienst lud die evangelische Kirchengemeinde A.B. Großpold am vergangenen Dienstagabend ein. Unter der Koordination von Elke Lutsch sorgten rund zehn Musiker für ein vielfältiges musikalisches Programm mit altbekannten aber auch vielen neuen Kirchenliedern. Die zahlreichen Besucher waren eingeladen, in den Gesang einzustimmen oder einfach der Musik zu lauschen. In unterschiedlichen Besetzungen, mal als solistische Gesangsdarbietung, mal im Ensemble mit Geigen, Gitarren und Klavier, variierten die Musiker gekonnt und stilistisch vielfältig das Programm, wobei die Tatsache beeindruckt, dass mehrheitlich junge Musiker die Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen. Mit dem Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ fand der Singgottesdienst schließlich einen besinnlichen Ausklang. Besonders erfreulich ist, dass mit dem Singgottesdienst, der heuer im 6. Jahr gefeiert wurde, bereits eine kleine Tradition begonnen wurde und für viele ein fester Termin im Jahreskalender geworden ist. Damit reiht sich der Singgottesdienst in das vielfältige Programm ein, welches die evangelische Kirchengemeinde und die HOG Großpold kooperierend auch in diesem Jahr veranstaltete: So lud man bereits in der Vorwoche zum Ball mit der „Combo-Band“ in den Kultursaal ein und ließ in einem Liederabend im ehemaligen Kindergarten alte Volkslieder erklingen. All diese Veranstaltungen bezeugen eindrucksvoll die lebendige Gemeinschaft in der Unterwälder Landlergemeinde. Unser Bild: Hannah Kramer, Fabian Lutsch und Philipp Lutsch (v. l. n. r.).

Text: Fabian LUTSCH; Foto: Lukas SONNLEITNER

 

Eine Geschichte mit gelebten Traditionen

Beim Marpoder Treffen waren mehr als 250 Teilnehmende dabei

Ausgabe Nr. 2972

Bis spät in die Nacht hinein wurde zu den Klängen der Trachtenkapelle Göppingen gehörig das Tanzbein geschwungen.                             Fotos: Privat

Zu einem Marpoder Treffen – ein Treffen aller Einwohner und Besucher sowie Gäste in und aus Marpod – luden Doris und Wolfgang Köber am vergangenen Freitag auf den Pfarrhof ein. Familie Köber hat vor einiger Zeit das ehemalige evangelische Pfarrhaus erworben und schon einige Reparaturen daran vorgenommen. Zunächst aber hat Wolfgang Köber eine alte Scheune aus Reußmarkt hierher bringen lassen und auf dem Pfarrhof wieder aufgebaut. Zu dem Treffen hatte er spontan auch das Ehepaar Veronika und Lothar Schelenz aus Nidda eingeladen. Wie er das Treffen erlebt hat, berichtet Lothar Schelenz im Folgenden:Weiterlesen

Blumenpracht

Ausgabe Nr. 2972

Ein Meer aus roten, rosa und weißen Blüten schmückt die Brücke über den Zibin am Zibinsmarkt. Üppige Blumenampeln voller Hängegeranien schweben über dem Gehweg und verwandeln die Brücke an sonnigen Sommertagen in eine farbenfrohe Promenade. Auch für die Autofahrer der stark befahrenen Brücke ist die Blumendekoration ein echter Hingucker. Die Zibinsbrücke steht übrigens in Konkurrenz mit dem Bahnhofsviadukt – der ähnlich prachtvoll dekoriert wurde – für die schönste Brücke der Stadt.             

Fotos: Cynthia PINTER

„Eine zweite Familie“

Gespräch mit der Leiterin des Park Kindergartens

Ausgabe Nr. 2972

In diesem Gebäude befindet sich der Park Kindergarten.

Ein neuer privater deutscher Kindergarten öffnet im neuen Schuljahr 2026/2027 seine Tore auf dem Gelände des früheren evangelischen Lehrerseminars in der Schewisgasse/Bd. Victoriei 40, im gleichen Hof mit dem Studiengang Protestantische Theologie der Lucian Blaga-Universität und dem Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie. Ein Heimspiel für die Leiterin des Park Kindergartens Katherina-Anabella Coos Kasper, die in Hermannstadt Grundschulpädagogik in deutscher Sprache studiert hat. Als Mutter von drei Töchtern ist sie davon überzeugt, „dass ein Kindergarten nicht nur ein Ort der Bildung sein sollte, sondern eine zweite Familie.“ Mit der Erzieherin sprach HZ-Redakteurin Beatrice U n g a r.Weiterlesen