Pfingsten

Ausgabe Nr. 2578

Diese Pfingstrosen blühten schon lange vor dem Pfingstfest, das die evangelischen und katholischen Christen am Sonntag, dem 20. Mai, und die orthodoxen Christen am 27. Mai feiern. Es handelt sich um ein „Coral Charm“ genanntes Hybrid von Paeonia lactifora und Paeonia peregrina „Otto Froebel“, dessen Blüte halbgefüllt ist. Diese Pfingstrosen-Art ist selten in Rumänien. Man findet sie z. B. auf dem „Flandernhof“ genannten Anwesen in Thalheim/Daia, wo dieses Foto entstanden ist. Lesen Sie mehr zu dem „Flandernhof“ auf Seite 5.                          Foto: Beatrice UNGAR

 

„Auch heute brauchen wir Solidarität“

Ausgabe Nr. 2578

Europatag in Hermannstadts Umgebung im Zeichen der Plurikulturalität gefeiert

Konsul Hans Erich Tischler (Bildmitte) und der Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg, Daniel Plier (links), beim symbolischen Bäumchenpflanzen im Freilichtmuseum im Jungen Wald. Foto: Werner FINK

Der Europatag wurde im Jahr der Jahrhundertfeier Rumäniens am Mittwoch der Vorwoche, dem 9. Mai, auch in der näheren Umgebung von Hermannstadt gefeiert, unter dem Motto „Ziua Europei. Noi 100“ (Europatag. Wir 100) und im Sinne der Plurikulturalität, wobei Vertreter von lokalen Behörden zusammen mit Vertretern der Diplomatie ein Zeichen setzten, indem sie in Rășinari und im Freilichtmuseum im Jungen Wald je ein Eichenbäumchen pflanzten.

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Er gehört zu unserer Biographie

Ausgabe Nr. 2578
Der Sportkommentator Cristian Țopescu ist tot

Der beste rumänische Sportkommentator aller Zeiten weilt seit Dienstag nicht mehr unter den Lebenden. Cristian Țopescu ist am 15. Mai im Elias-Spital in Bukarest gestorben. Er gehört im wahrsten Sinn des Wortes, wie es eine Leserin formulierte „zu unserer Biographie“.

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„Seltsam ähnlich“

Ausgabe Nr. 2578

Jan de Maere und sein „Flandernhof“ in Thalheim

Blick auf das Flandernhof-Anwesen aus der Dachluke eines der vier aus der Maramuresch hierher umgesiedelten alten Holzhäuser. Foto: Beatrice UNGAR

An der Ausfahrt aus Thalheim/Daia Richtung Rothberg/Roșia fällt jedem linkerhand ein Turm auf, gegenüber der orthodoxen Kirche. Der Turm dient dem Belgier Jan de Maere auf seinem „Flandernhof“ benannten Anwesen als Bibliothek. In diesem Jahr feiert der Flandernhof sein 20. Jubiläum.

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Die Welt der Erinnerung

Ausgabe Nr. 2578
Ein lesenswerter Briefroman über die Kindheit in Rumänien

Peter Rosenthal im Erasmus-Büchercafé. Foto: Cynthia PINTER

Arad und das Südbanat sind für den Autor Peter Rosenthal die Schauplätze seiner Kindheit, mit der er sich in seinem Debütroman „Entlang der Venloer Straße“ auseinandersetzt. Der Briefroman erschien 2003 im „Kiepenheuer & Witsch Verlag“ Köln und wurde vor Kurzem auch in rumänischer Sprache (Übersetzung von Hava Oren) unter dem Titel „De-a lungul strazii Venlo“ im Hasefer-Verlag herausgegeben. Peter Rosenthal machte auf seiner Reise durch Rumänien am Dienstagnachmittag (15. Mai) im Hermannstädter Erasmus/Büchercafé halt und las aus den Büchern „Entlang der Venloer Straße“ und „In die Zeit fallen“ vor.

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Selbstläufer für historisch Interessierte

Ausgabe Nr. 2578

Historische Reportagen von Rosi Gräfin Waldeck neu ins Deutsche übersetzt

 

R. G. Waldeck: Athénée Palace. Hitlers „Neue Ordnung“ kommt nach Rumänien. Mit einem Nachwort des amerikanischen Diplomaten, Historikers und versierten Rumänien Kenners Ernest H. Latham, Jr. Aus dem Amerikanischen von Dagmar Dusil und Dr. Gerlinde Roth. Pop Verlag Ludwigsburg 2018, 472 Seiten, ISBN: 978-3-86356-218-2.

 

Rosi Gräfin Waldeck, geboren 1898 in Mannheim, starb 1982 einsam und vergessen in den USA. Obwohl die Journalistin einige Jahrzehnte zuvor unstrittig zu den schillerndsten Erscheinungen ihrer Zeit gehörte. Sie legte am Anfang ihrer farbenfrohen Biografie das Abitur ab, eine Seltenheit für eine Frau von damals, studierte später Kunstgeschichte, liebte gern ältere Männer und heiratete öfters. Zunächst den Gynäkologen Ernst Gräfenberg, nach ihm ist der „G-Punkt“ benannt. Als zielstrebige junge Frau ging sie später eine Beziehung mit dem verwitweten Franz Ullstein ein. Eine Liaison, welche am ausgeprägten Standesdünkel der Verlagsfamilie knallhart scheiterte. Ihr blieb als Erbmasse immerhin eine fürstliche Abfindung. Später ehelichte die Jüdin, welche zum Katholizismus konvertierte, in Amerika den ungarischen Grafen Armin von Waldeck.Weiterlesen

Schritt in ein neues Leben

Ausgabe Nr. 2578

HZ-Sonderpreis für Kreativität (V)

 

Bei der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache hat die Hermannstädter Zeitung für jede Klasse einen Sonderpreis für Kreativität vergeben. Außer einem Jahresabonnement, einer Jubiläumsmedaille, einem T-Shirt und einem Buch gehört zum Preis, dass die prämierten Aufsätze in der HZ veröffentlicht werden.

In der aktuellen Ausgabe lesen Sie den Aufsatz der Schülerin Anna-Katharina Henning (11. Klasse, Brukenthalschule Hermannstadt).

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2578

In eigener Sache
Liebe Leserinnen und Leser, wegen Reparaturarbeiten, die von der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt in den Redaktionsräumen in der Wiesengasse/Tipografilor 12 durchgeführt werden, zieht die Redaktion um.
Sie finden uns ab dem 22. Mai in der Str. Timotei Popovici 9 im ersten Stock.
Die Redaktion

Lange Nacht der Museen am Samstag; Programm am Pfingstsonntag; Konsulat geschlossen; Feldhaus liest im DKH; Dorfleben im Bild; 13. Begegnung auf dem Huetplatz“; Internationales Parlamentsstipendium; Direktflüge nach Antalya; Lucian Pintilie gestorben; Rumänisches Fernsehen  in deutscher Sprache

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„Wir feiern ein Fest, das uralt ist“

Traditionelle Tänze und Lieder beim 28. Maifest auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2577

Den Umzug und den Aufmarsch der Tanzgruppen (hier auf dem Großen Ring) führten die Mitglieder der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums an, mit dabei war der DFDH-Vorsitzende Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter in Tracht (Bildmitte). Foto: Fred NUSS

Das Maifest wurde nach über 50-jähriger Pause 1991 von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt wieder aufgenommen. Es ist ein festlicher Brauch, welcher regelmäßig im Monat Mai stattfinden. Entweder am 1. Mai oder am ersten Maiwochenende. In Hermannstadt führen die Schüler der deutschen Schulen auf dem Großen Ring den Trachten-Umzug vor und ziehen dann mit den Zuschauern bei Blasmusik in den Jungen Wald. Dort führen sie auf einer Bühne Lieder und Tänze auf. Dies war dieses Jahr etwas anders.

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Bürgerinitiative

Ausgabe Nr. 2577

Die von der USR und dem DFDR unterstützte Bürgerinitiative „Ohne Straftäter in öffentlichen Ämtern“ hat am Freitag auch Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor unterzeichnet. Die Lokalpolitikerin erklärte dazu Folgendes: „Ich habe diese Initiative unterzeichnet, weil sie mit den Werten übereinstimmt, für die sich das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien einsetzt betreffend die ethischen Voraussetzungen jener, die öffentliche Ämter bekleiden. Ich bin der Initiative mit der Überzeugung beigetreten, dass unserer Gesellschaft ein gesundes Wertesystem zugrunde liegen muss, um Fortschritte machen zu können und damit dieses geschieht, müssen wir mit jenen beginnen, die Rumänien in der Verwaltung und in der Politik leiten. Ich hoffe, dass möglichst viele Hermannstädter diese Initiative unterschreiben. Die diesbezügliche Novellierung der Verfassung wäre ein kleiner aber wichtiger Schritt zur moralischen Genesung unserer Gesellschaft.“

Foto: Bürgermeisteramt Hermannstadt