Ausgabe Nr. 2973

Ursulinenkloster für 6,25 Millionen Euro
Hermannstadt. – Die römisch-katholische Erzdiözese Alba Iulia will das ehemalige Ursulinenkloster für 6,25 Millionen Euro verkaufen, das Hermannstädter Bürgermeisteramt will das Vorkaufsrecht nicht ausüben. Der Kauf des denkmalgeschützten Gebäudes mit einem Grundstück von ca. 8.000 Quadratmeter wurde von mehreren Direktionen des Bürgermeisteramtes untersucht und abgeschlagen. Auf dieser Grundlage hat Bürgermeisterin Astrid Fodor dem Hermannstädter Stadtrat gestern, in der monatlichen Sitzung, einen entsprechenden Beschlussentwurf zur Genehmigung vorgelegt. Der Kauf würde „erhebliche Kosten für die Wiederaufnahme des Betriebs in der Immobilie und deren Anpassung an die derzeit geltenden technischen, funktionalen, sicherheitstechnischen und energieeffizienten Standards“ mitbringen, so das Amt.
Fünf Tage nachdem das Bürgermeisteramt den Kaufvorschlag von der Erzdiözese erhalten hat, also am 25. August, hat „Therme Group“ die Absicht mitgeteilt, die Immobilie zu erwerben und insgesamt 40 Millionen Euro zu investieren, um hier ein Zentrum für Kunst, Patrimonium und Kultur zu eröffnen. (RS)Weiterlesen→