Eine Handreichung zum Umweltschutz

 Gedanken zu einer neuen Veröffentlichung von Elfriede Dörr

Ausgabe Nr. 2655

 

Elfriede Dörr: Geh aus, mein Herz, und suche Freud. Einfache Schritte für Spirituelle Übungen zur Bewahrung der Schöpfung, Honterus-Verlag, Hermannstadt 2019, 48 Seiten, ISBN 978-606-008-026-8.In Hermannstadt liegt das Buch bei der Verkaufsstelle in der Sakristei der evangelischen Stadtpfarrkirche auf.

Unter dem Titel „Geh aus, mein Herz und suche Freud“ ist vor Kurzem ein ansprechendes, zum Nachdenken anregendes Büchlein von Elfriede Dörr erschienen. Darin wird der nachdenkliche Leser in viele Bereiche der uns von allen Seiten umgebenden Natur und Umwelt geführt, wie wir ihr im Alltag begegnen. Es handelt sich in dieser Veröffentlichung, wie die Autorin mehrfach betont, um eine Handreichung zu einer nachhaltigen Lebensweise, um den Erwerb eines verantwortlichen Lebensstils, der die Umwelt schont. Dabei gilt es, Herausforderungen unserer Zeit zu erkennen, sich gesellschaftlich zu engagieren und abseits von weitläufigem Theoretisieren ein tieferes Verständnis des Lebens zu gewinnen. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2655

Foto: Cynthia PINTER

Klaus Johannis im Freistaat Bayern; In eigener Sache; Vögel- und Hasenausstellung; ,,Hermannstädter Netzwerk“; Deutschkurse; Montag beginnt die Schule; Seniorentreffen; Podului-Straße modernisiert; Richtlinien veröffentlicht; Vernissage und Filmvorführungen; Aufruf: Ausstellung zur Russlanddeportation; Garagen abgetragen; Wettbewerb des Konsulats; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

 

Klaus Johannis im Freistaat Bayern

Bukarest/München. – Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis hat am Montag das Staatshaushaltsgesetz promulgiert, für das die Regierung die Verantwortung vor dem Parlament übernommen hatte.

Am Dienstag weilte Johannis gemeinsam mit seiner Gattin Carmen Johannis auf Staatsbesuch im Freistaat Bayern. Landtagspräsidentin Ilse Aigner begrüßte Klaus Johannis zu einem Empfang im Maximilianeum und zeigte sich überaus erfreut über den Besuch des hohen Gastes. Sie gratulierte Klaus Johannis zu seiner Wiederwahl in das Amt des rumänischen Präsidenten im November des letzten Jahres und erklärte: „Es ist vielleicht wichtiger denn je, dass wir in Europa miteinander sprechen, um die großen globalen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.“ Aigner verwies auf die engen politischen und wirtschaftlichen Bande zwischen Bayern und Rumänien und betonte die herausragenden Verdienste von Klaus Johannis um die Vertiefung der vertrauensvollen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten. ,,Sie sind ein Brückenbauer, ein Partner, ein Freund für den Freistaat Bayern!“, so die Präsidentin.

Auf seinem Arbeitsbesuch traf sich Johannis auch mit Ministerpräsident Markus Söder und nahm an der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Kloster Seeon teil.

Zu Christi Himmelfahrt, am 21. Mai, wird Johannis den renommierten Karlspreis in Aachen entgegennehmen.

Laut dem Karlspreis-Direktorium erhält Rumäniens Staatsoberhaupt den Karlspreis 2020 für seinen Einsatz und Erfolg, mit dem er Rumänien zu einer proeuropäischen und rechtsstaatlichen Politik geführt habe. (BU)Weiterlesen

Das Jahr, in dem Hermannstadt Geschichte schrieb

Weihnachts- und Neujahrsbotschaft des DFDH-Vorsitzenden Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter

Ausgabe Nr. 2654

Foto: Cynthia PINTER

Ein ereignisreiches Jahr geht bald zu Ende. Es war das Jahr, in dem Hermannstadt Geschichte schrieb, das Jahr, in dem sich am 9. Mai Staatspräsidenten und Ministerpräsidenten aller europäischen Nationen in unserer Stadt trafen, um die Richtlinien der gemeinsamen Zukunft festzulegen. Das war wahrscheinlich der wichtigste Tag in der mehr als 800-jährigen Geschichte Hermannstadts, und es war der Tag, an dem wir im neu restaurierten Spiegelsaal im Haus des Demokratischen Forums der Deutschen, hohe Gäste empfangen durften: Angela Merkel, die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, und Klaus Johannis, den Staatspräsidenten von Rumänien.Weiterlesen

Die Gotteshuld will wohnen.

Weihnachtsbotschaft von Vikarin Angelika BEER

Ausgabe Nr. 2654

Foto: Cynthia PINTER

„O du, die Wonne, verkündet in Zion“ klingt es mir noch im Ohr, vom Weihnachtskonzert des Hermannstädter Bachchores letzten Sonntag in der reformierten Kirche. Ein Chorstück aus dem Oratorium „Messias“ von Georg Friedrich Händel. „O du, die Wonne“ – wer oder was aber ist damit gemeint? Wird eine Wonne verkündet oder verkündet eine Wonne etwas? In seinem Oratorium hat Händel Textabschnitte aus der Bibel vertont, die Charles Jennens zusammengestellt hat. Vor allem mit Texten aus dem Alten Testament, der Hebräischen Bibel, wird im ersten Teil des Oratoriums die Ankunft des Messias, des Gesalbten, beschrieben. So blättere ich in den Büchern der Propheten, und finde in Jesaja 40, 9: „Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott.“ Zion, die heilige Stadt Jerusalem also ist die Wonne, die verkünden soll. Verkünden, dass Gott da ist, dass Gott tröstet und die Seinen nicht alleine lässt. „O du, die Wonne“, das klingt nach Freude, nach Zuneigung und nach etwas, das das Herz weit macht, das eine große Wirkung hat.Weiterlesen

Wahrheitsfindung ,,unerlaubt lange“ verspätet

Gedenkveranstaltungen in Temeswar und im Rumänischen Parlament

Ausgabe Nr. 2654

Staatspräsident Klaus Johannis bei der Gedenkmesse für die Opfer der Revolution vor der Orthodoxen Kathedrale in Temeswar. Foto: presidency.ro

,,Unerlaubt lange“ verspäte die Wahrheitsfindung in Sachen Rumänische Revolution im Dezember 1989, sagte Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis in seiner Rede bei der feierlichen Sitzung des Rumänischen Parlaments am Montag, den 16. Dezember, aus Anlass der Gedenkstunde zum Auftakt der Rumänischen Revolution in Temeswar vor genau 30 Jahren. Die für die zahlreichen Toten und Verletzten Verantwortlichen müssten endlich der Justiz übergeben werden, für die es ,,ein Prüfstein“ sei, Licht in die Ereignisse zu bringen.Weiterlesen

,,Wir sind frei, Leute, wir sind frei“

Blick zurück 30 Jahre nach der Revolution im Dezember 1989

Ausgabe Nr. 2654

 

Das Standbild des rumänischen Pädagogen Gheorghe Lazar auf dem Großen Ring diente als Denkmal für die Opfer der Revolution in Hermannstadt (unser Bild zeigt es nach einer Kranzniederlegung im Januar 1990). Das Standbild wurde abgetragen und durch eine Bronzestatue ersetzt. Ein nach einem Entwurf des Architekten Gheorghe Septilici errichtetes Mahnmal für die Opfer der Revolution wurde vor dem Gewerkschaftskulturhaus (heute Ion Besoiu-Kulturzentrum) auf dem Hermannsplatz/Piata Unirii aufgestellt.
Foto: Roland Barwinsky

„Wir sind frei, Leute, wir sind frei“, habe ich am 21. Dezember 1989 aufgeschrieben. Es kam wie eine Eruption aus mir heraus. Dabei wussten wir die ganze Zeit über, dass diese Freiheit viel kosten wird. Denn Freiheit ist immer auch Freiheit für die Anderen. Es fühlte sich wie eine Revolution an. Es war eine Revolution! Alles driftete auseinander. Die Zentrifugalkräfte waren überstark. Wir fragten uns: Was wird aus uns? Weiterlesen

Ein regelrechter Konzertereigen

Streiflichter aus der (musikalischen) Adventszeit in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2654

Gleich zweimal führte der Hermannstädter Bachchor gemeinsam mit einem Instrumentalensemble und Solisten unter der Leitung von Musikwart Jürg Leutert (rechts außen) den ersten Teil des Oratoriums ,,Der Messias“ von Georg Friedrich Händel am Sonntag in der reformierten Kirche auf.                                             Foto: Fred NUSS

Ein regelrechter Konzertereigen fand und findet in Hermannstadt in der Vorweihnachtszeit statt: Von Adventsvespern über die Aufführung von Händels ,,Der Messias“ zu Weihnachtskonzerten der Theologiestudierenden, der Bruken-
thalschülerinnen und -schülern gab es alles. Am 4. Adventssonntag, den 22. Dezember, 18 Uhr, beschließt ein Offenes Singen im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde A. B. in Hammersdorf diese musikalische Wohltat.
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