„…in Hermannstadt daheim“

Streiflichter von der 13. Auflage der „Begegnung auf dem Huetplatz“

Ausgabe Nr. 2580

Bei der Begegnung im Innenhof des Teutschhauses nach dem Gottesdienst am Sonntag, präsentierte die Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums siebenbürgisch-sächsische Volkstänze.                      
Foto: Fred NUSS

„In Deutschland zu Hause, in Hermannstadt daheim“. So paraphrasierte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor das Motto des Großen Sachsentreffens 2017, das Anfang August in Hermannstadt stattgefunden hat – „In der Welt zu Hause, in Siebenbürgen daheim“ – in ihrem Grußwort zur Eröffnung der 13. „Begegnung auf dem Huetplatz“, wie das Treffen der Hermannstädter von nah und fern genannt wird, das seit 1994 jedes zweite Jahr in Hermannstadt veranstaltet wird. Vor allem jenen aus Deutschland, Australien und Österreich angereisten gebürtigen Hermannstädtern sagte die Bürgermeisterin: „Sie gehören zu uns und zu dieser Stadt.“ Weiterlesen

Überraschender Fund in der Stadtpfarrkirche

Grabplatte von Mathias Armbruster von Archäologen entdeckt

Ausgabe Nr. 2580

Die archäologischen Grabungen in der evangelischen Stadtpfarrkirche sind in vollem Gange.                                                        Foto: Cynthia PINTER

Er war der wohl bekannteste Bürgermeister von Hermannstadt vor Klaus Johannis. Mathias Armbruster war im 16. Jahrhundert, in der Reformationszeit, insgesamt neun Jahre lang Bürgermeister (1513, 1523-1525, 1527-1529, 1536-1538, 1541-1542), von 1536-1538 Königsrichter und er hat die Einweihung der Stadtpfarrkirche Hermannstadt 1520 miterlebt. Heute, 498 Jahre später, entdeckten Archäologen seine Grabplatte am Fuß des vordersten Pfeilers auf der Nordseite der Kirche, an einer anderen Stelle als im Gräberplan verzeichnet. Die Grabplatte Mathias Armbrusters war zwar von Historikern des 19. Jahrhunderts beschrieben worden, galt jedoch als verschollen.Weiterlesen

Benefizlauf macht Spaß

7. Hermannstädter Internationaler Marathon

Ausgabe Nr. 2580

Benefizlauf der Hermannstädter Gemeinschaftsstiftung (Fundaţia Comunitară Sibiu) 2018: 26 Projekte, knapp 4.000 Läufer, bisher rund 600.000 Lei versprochen. Der Lauf hat am 26. Mai stattgefunden, spenden kann man noch bis zum 1. Juli d. J., unter maratonsibiu.ro sind die Projekte zu finden.  Unser Bild: Start im 10-km-Lauf auf dem Großen Ring.                   
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Benefizlauf der Hermannstädter Gemeinschaftsstiftung (Fundaţia Comunitară Sibiu) 2018: 26 Projekte, knapp 4.000 Läufer, bisher rund 600.000 Lei versprochen. Der Lauf hat am 26. Mai stattgefunden, spenden kann man noch bis zum 1. Juli d. J., unter maratonsibiu.ro sind die Projekte zu finden.Weiterlesen

„Wisst ihr noch?“

Goldene Konfirmation in Neppendorf gefeiert

Ausgabe Nr. 2580

Nach der Kranzniederlegung im Anschluss an den Gottesdienst am Trinitatis-Sonntag stellten sich die 30 Konfirmanden des Jahrgangs 1953 zum Gruppenbild mit Pfarrer Dietrich Galter vor der Neppendorfer evangelischen Kirche auf.                                                                        
Foto: Privat

„Hier stand ein Brunnen, könnt ihr euch noch erinnern, als wir einen Jungen im Eimer hinunterließen, damit er den Fußball herausfischt, der hinein gefallen war bei unserem Spiel auf dem Schulhof?“, fragte einer der 30 Konfirmanden des Jahrgangs 1953, die der Einladung gefolgt waren, ihre „Goldene Konfirmation“ in Neppendorf zu feiern, bei dem Besuch in der Schule am 28. Mai.Weiterlesen

Die fünfte im Bunde

Honorarkonsulat Finnlands in Hermannstadt eröffnet

Ausgabe Nr. 2580

Finnlands Honorarkonsulin zu Hermannstadt Elena Lotrean (links) und Finnlands Botschafterin in Bukarest, E.S. Päivi Pohjanheimo bei der Eröffnung des Honorarkonsulats der Republik Finnland in der Berggasse/Dealului 6.                                                                  
Foto: Cynthia PINTER

Elena Lotrean heißt die neueste Honorarkonsulin in Hermannstadt. Nach Andreas Huber, Honorarkonsul der Republik Österreich, Daniel Plier, Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg, Italo Selleri, Honorarkonsul der Republik Italien und Jonathan Scifo Diamantino, Honorarkonsul der Republik Malta ist Elena Lotrean die fünfte im Bunde und seit Freitag, dem 25. Mai, Honorarkonsulin der Republik Finnland.Weiterlesen

Das Beste aus Nachbars Garten

Lokaler Markt in Michelsberg/Cisnădioara ab jetzt jeden Samstag

Ausgabe Nr. 2580

Auf dem Schulhof in Michelsberg neben der Dorfkirche fand am 26. Mai erstmals ein lokaler Markt statt.                                    
Foto: Anselm ROTH

Michelsberg ist ein Dorf voller  Gegensätze: Unten zu Füßen der Burg ein größtenteils noch  idyllischer Dorfkern, oben auf den ehemaligen Obstbaumterrassen modernste Architektur in allen Spielarten. Und als Kontrast dazu eine denkbar rückständige Infrastruktur: Abwasserkanal und Trinkwasserleitung Fehlanzeige! Weiterlesen

Russische Fassung der „Roten Handschuhe“

Ausgabe Nr. 2580

Im russischen Ayaks-Verlag erschien vor kurzem die von der Germanistin Vera Nikolaevna Achtyrskaja vom Deutsch-Lehrstuhl der Sankt Petersburger Staatlichen Universität (SPbGU) erstellte russische Fassung des Romans „Rote Handschuhe“ von Eginald Schlattner. Die deutsche Originalfassung war Anfang 2001 im Wiener Zsolnay-Verlag erschienen und es gibt schon eine rumänische, eine polnische, eine ungarische, eine spanische und eine portugiesische Fassung. Unser Bild: Auf der Rückseite des Buches ist die Schwarze Kirche in Kronstadt zu sehen.

Eine wahre Energiequelle

Die „Insel der Hoffnung“ in Schellenberg

Ausgabe Nr. 2580

Gruppenbild mit ehemaligen Patientinnen, Mitarbeitern und Gästen.

1 Jahr, 2 Jahre, sieben, zehn, vierzehn, fünfzehn Jahre – Abstinenz, erzählen die einen. Eine andere sagt, sie peile keine Jahre an, sie zähle auch nicht die vergangenen, sondern für sie heiße es jeden einzelnen Tag: „Diesen Tag will ich abstinent überstehen.“ Es sind die Zeugnisse jener Frauen, die als gewesene Patientinnen beim Jahresfest der „Insel der Hoffnung“, einem Rehazentrum für suchtkranke Frauen, zu Besuch sind. Es sind Arbeiterinnen, Ärztinnen, Notarinnen, Richterinnen, Kellnerinnen, Bäuerinnen… Es sind kaum großjährig Gewordene, 30-, 40-, über 70-jährige… Die Sucht macht vor keinem Beruf und vor keinem Alter Halt.Weiterlesen

Von Angesicht zu Angesicht

Zweite Künstlerresidenz in Kleinschenk

Ausgabe Nr. 2580

Die Vernissage der Ausstellung in der schmucken Kleinschenker evangelischen Kirche war gut besucht. Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Die zweite Künstlerresidenz in Kleinschenk hat dieses Jahr vom 20. bis 26. Mai unter dem Motto „Von Angesicht zu Angesicht” stattgefunden, Kuratorin war auch dieses Jahr Elisabeth Ochsenfeld. Die Vernissage der Ausstellung fand in der Kirchenburg statt, gefolgt von einem Konzert der Temeswarer Band „Trompetre”.Weiterlesen

Von Anfang an ein Partner

Gründung der Continental-Klasse bekanntgegeben

Ausgabe Nr. 2580

Schuldirektorin Mirela Hanea, Mihai Etcu, Team Leader OD&Training bei ContinentalHermannstadt, Oswald Kolb, Bürgermeisterin Astrid Fodor, Lăcrămioara Dărăban und der stellvertretende Generalschulinspektor Gheorghe Bîrză  bei der Pressekonferenz im Bürgermeisteramt (v. l. n. r.).
Foto: Werner FINK

Die Gründung der Continental-Klasse im dualen Ausbildungssystem am Independența-Lyzeum in Hermannstadt wurde am Mittwoch, dem 23. Mai, im Rahmen einer Pressekonferenz im Bürgermeisteramt öffentlich bekanntgegeben. Am 15., 18. und 19. Juni gibt es für die Absolventen der 8. Klasse nun die Möglichkeit, sich am Independența-Lyzeum in die Continental-Klasse mit der  Fachrichtung Elektromechanik einzuschreiben. Insgesamt stehen 25 Plätze in dieser Klasse für interessierte Kandidaten zur Verfügung.Weiterlesen