Privilegierte Beziehungen

Ausgabe Nr. 2725

Israels zehnter Staatspräsident besuchte vor Amtsübergabe Rumänien

Staatspräsident Reuven Rivlin (links) und sein Amtskollege Klaus Johannis beim offiziellen Empfang vor dem Cotroceni-Schloss.    Foto: presidency.ro

 

Im Zeichen der seit 73 Jahren ununterbrochen bestehenden diplomatischen Beziehungen zwischen Rumänien und Israel stattete Israels Staatschef Reuven Rivlin auf Einladung von Staatspräsident Klaus Johannis vom 8. bis 10. Juni d. J. Rumänien einen Staatsbesuch ab. Mit dabei war eine 60köpfige Wirtschaftsdelegation aus Israel, die an dem rumänisch-israelischen Wirtschaftsforum am 9. Juni teilgenommen hat. Der Staatsbesuch erfolgte kurz nachdem das Parlament Israels den Politiker und Jurist Izchak Herzog zum neuen Präsidenten Israels gewählt hatte. Herzog hatte sich bei der am 2. Juni d. J. erfolgten Abstimmung im Parlament mit 87 zu 26 Stimmen gegen seine Gegenkandidatin Miriam Peretz durchgesetzt.

Die Amtsübergabe erfolgt am 9. Juli d. J.Weiterlesen

Seit 1996 in Hermannstadt tätig

Ausgabe Nr. 2725

ThyssenKrupp Bilstein Sibiu feierte am 1. Juni d. J. 25. Jubiläum

Gruppenbild mit dem Mitarbeiter-Team von ThyssenKrupp Bilstein vor dem Werk im Industriegebiet West.
Foto: ThyssenKrupp Bilstein

Am 1. Juni 2021 feierte Bilstein 25 Jahre Anwesenheit in Hermannstadt und wir stellten dabei fest: Wir haben die Prüfung durch die Zeiten gut bestanden, es war ein Slalom zwischen Erfolgen und schweren Augenblicken, aus denen wir gelernt haben und die wir immer gemeinsam überstanden haben und dadurch noch kräftiger wurden.

Nach 25 Jahren ist es bemerkenswert, dass 109 Kollegen, mit denen wir gemeinsam diesen Weg eingeschlagen haben, ein Vierteljahrhundert Aktivität bei Bilstein hinter sich haben. Wir danken sowohl ihnen als auch allen Angestellten, dass sie uns während dieser Zeit zur Seite standen und durch ihre Loyalität ihren Beitrag, in allem was wir im Laufe der Zeit geleistet haben, erbrachten.

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,,Denkmalambulanz“ in Feigendorf/Micăsasa

Ausgabe Nr. 2725

In Feigendorf/Micăsasa beteiligten sich am Wochenende auf Initiative des Bürgermeisters Timotei Păcurar 34 Freiwillige der ,,Denkmalambulanz“ (Ambulanta de monumente) und des Vereins Tășuleasa Social – Via Transilvanica an der Sicherung des ehemaligen Brukenthal-Schlosses. Zugleich wurde hier die vorerst letzte graue Steinstele des inzwischen 800 km langen Wanderwegs Via transilvanica aufgestellt. Darauf eingemeisselt ist das Bildnis des Barons Samuel von Brukenthal, dessen 300. Geburtsjahr beide Aktionen gewidmet waren.         

Foto: Bürgermeisteramt Micăsasa

 

„Es ist ein neuer Anfang”

Ausgabe Nr. 2725

Schönheitssalon im Stadtzentrum feiert im August den einjährigen Geburtstag

 

Iulia Lepădat freut sich über den Arbeitsraum, für den sie selber alles ausgewählt hat – von Apparatur bis zu den Bildern. Foto: Ruxandra STǍNESCU

In der Heltauergasse funktioniert seit knapp einem Jahr ein neuer Schönheitssalon, wo Frau sich von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen kann: Kosmetik-, Maniküre-, Pediküre- und Friseursalon sind hier untergebracht. Iulia Lepădat hat viele Jahre als Kosmetikerin in einem Salon im Stadtzentrum gearbeitet, und als dieser geschlossen wurde, hat sie kurzerhand die Initiative ergriffen und sich darum gekümmert, dass sie und einige ihrer Kolleginnen einen neuen Arbeitsplatz haben.

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Ankommen ist nicht leicht

Ausgabe Nr. 2725

Theaterworkshop in der Kirchenburg Holzmengen

„Heimatfremde – Ein Schülerstück über das Ankommen“ – so heißt der Workshop, der 15 Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahre nach Holzmengen einlädt, gemeinsam mit Daniel Plier und Hunor Horváth – beide von der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters – ein kleines Schauspiel einzuüben. Weiterlesen

Wer Gutes tut…

Ausgabe Nr. 2725

Neue Premiere am Gong-Theater in Hermannstadt

Szene aus „Fata babei și fata moșneagului“ mit: Adrian Prohaska, Lucia Barbu, Gabriela Mitrea und Daniela Dragomir (v. l . n. r).
Foto: Cynthia PINTER

 

„Es war einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Der alte Mann hatte eine Tochter, und die Alte hatte ebenfalls eine Tochter. Die Tochter der Alten war mißgestaltet, faul, launenhaft und bösherzig; doch da sie ‚Mutterskind‘ war, wurde sie verzogen, blähte sich wie eine Krähe auf dem Pfahl und überließ alle schwere Arbeit der Tochter des alten Mannes.“ So beginnt Ion Creangăs Märchen „Fata babei și fata moșneagului“, in der deutschen Übersetzung von 1974 („Die Tochter der Alten und die Tochter des Alten“).

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Unvorstellbare Ungerechtigkeit

Ausgabe Nr. 2725

,,DDR-Frauen nach der Wende“: Ein neues Buch von Monika Herrmann

Herrmann, Monika: DDR-Frauen nach der Wende: Im mutigen Einsatz für die Rechte von Frauen und für bessere Lebensverhältnisse, BoD Norderstedt 2020, 104 Seiten, ISBN-13: 9783750495517.

 

Das Buch „DDR-Frauen nach der Wende“ der deutschen Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Monika Herrmann verschafft uns einen Einblick in die 1990er Jahren nach der politischen Wende und Wiedervereinigung, und zwar aus der Sicht von Frauen aus Ostdeutschland.

 

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2725
 

Lange Nacht der Museen 2021

 

 

 

Hermannstadt. – Das Landeskirchliche Museum der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Teil des Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrums in Hermannstadt (Fleischergasse/Str. Mitropoliei 30), ist eine der beiden Kultureinrichtungen aus Hermannstadt, die sich an der ,,Langen Nacht der Museen“ 2021 beteiligt. Am Samstag, dem 12. Juni, ist der Museumsbesuch von 10-21.30 Uhr möglich und der Eintritt ist frei.  Im Rahmen der Veranstaltung stellt Dr. Gudrun Ittu um 20 Uhr im Terrassensaal, in rumänischer Sprache, die Persönlichkeit Samuel von Brukenthal (1721-1803) vor, sowie die Dauerausstellung. Ebenda hält Dr. Ittu am Dienstag, dem 15. Juni d. J., um 18 Uhr, einen deutschsprachigen Vortrag über ,,Samuel von Brukenthal  (1721-1803) – sein Leben und Werk“. Dr. Gudrun Ittu ist langjährige Mitarbeiterin der Brukenthal-Bibliothek, sie ist Autorin mehrerer Studien über Samuel von Brukenthal und hat wesentliche Verdienste in Konzept und Einrichtung der Dauerausstellung des Landeskirchlichen Museums. Im Kontext beider Veranstaltungen kann im Terrassensaal die BRUKENTHAL 300-Jubiläumsausstellung von Peter Jacobi besichtigt werden.

Die zweite Hermannstädter Kultureinrichtung ist das ASTRA-Museum. In dessen Angebot steht der Besuch des Freilichtmuseums zwischen  18 bis 1 Uhr (Letzter Eingang 0.30 Uhr), wo Tanzdarbietungen, Konzerte und ein ,,Gastronomie-Marathon“ auf dem Dorfmarkt im Angebot stehen. Desgleichen können Interessierte geführte Touren zu Sehenswürdigkeiten im Kreis Hermannstadt in Anspruch nehmen.

Näheres zum Programm unter https://noapteamuzeelor.org/muzee/sibiu/ (BU)

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Konfirmation in Kerz

Ausgabe Nr. 2724

Am Sonntag hat in der evangelischen Kirchengemeinde in Kerz die Konfirmation stattgefunden. Ortspfarrer Michael Reger (im Bild links) hatte die einzige Konfirmandin dieses Jahres, Tania Müller (im Bild rechts), am Samstag davor einer ernsten Prüfung unterzogen, so dass sie an dem Konfirmationsgottesdienst am Sonntag relativ entspannt teilnehmen konnte. Pfarrer Reger wies u. a. darauf hin, dass Tania vor genau 14 Jahren und drei Tagen, am 27. Mai 2007 in eben dieser Kirche das Sakrament der Taufe empfangen hatte.                   Foto: Beatrice UNGAR

Außerordentlich gastfreundlich aufgenommen

NATO-Pressezentrum mit deutscher Beteiligung in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2724

Pressestabsoffizier Max-Joseph Kronenbitter, Taktisches Luftwaffengeschwader 74 Neuburg an der Donau (links) und Oberstleutnant Stefan Kühling, Pressestabsoffizier NATO Joint Warfare Centre Stavanger (rechts) besuchten die HZ-Redaktion und stellten sich anschließend zum Gruppenbild mit der Chefredakteurin Beatrice Ungar (Bildmitte) auf.

„Steadfast Defender 2021“ heißt die NATO-Übung, die kürzlich rund 40 Soldatinnen, Soldaten und zivile Angestellte aus neun verschiedenen NATO-Staaten nach Hermannstadt führte. Ihr Auftrag war es, ein Pressezentrum zu betreiben und Presseanfragen nationaler und internationaler Journalisten zu beantworten.

Auch sieben deutsche Soldaten arbeiteten in dem multinationalen Presseteam. Die Großübung wurde mit rund 4.000 Soldatinnen und Soldaten auf dem Truppenübungsplatz im siebenbürgischen Großschenk über einen Zeitraum von knapp drei Wochen durchgeführt.Weiterlesen