Weihnachtliche Stimmung unter dem Lichterzelt

Die 12 Auflage des Hermannstädter Weihnachtsmarkts wurde eröffnet

Ausgabe Nr. 2603

Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring: Lichterzelt und Holzhäuschen gehören zum am Freitag, dem 16. November, eröffneten Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring in Hermannstadt dazu, der noch bis zum 3. Januar 2019 geöffnet sein wird. Heuer können die Besucherinnen und Besucher auch wieder Schlittschuhlaufen.
Foto: Cynthia PINTER

Alle Jahre wieder kommt die Zeit, in der in Hermannstadt der Weihnachtsmarkt eröffnet wird. Ein Event, das zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland wie ein Magnet anzieht, und von Jahr zu Jahr noch grandioser und weihnachtlicher gestaltet wird. Der älteste Weihnachtsmarkt Rumäniens wurde am Freitag, dem 16. November, offiziell eröffnet. Nur noch der Schnee schien der weihnachtlichen Stimmung auf dem Großen Ring zu fehlen.Weiterlesen

Wahrzeichen und Warnzeichen

Streiflichter von der 86. Landeskirchenversammlung

Ausgabe Nr. 2603

Mit Bischofsvikar Daniel Zikeli, Bischof Reinhart Guib und Landeskirchenkurator Friedrich Philippi (v. l. n. r.) an der Spitze gingen die Vertreter und Gäste vom Bischofshaus am Großen Ring zur Johanniskirche.

Die Kirchenburgen seien Wahrzeichen, die zu Warnzeichen werden davor, neuzeitliche Befestigungen zu Bauen, Schutz in trendigen Projekten zu suchen, auf falsche neue Versprechen und Herren zu setzen“, sagte der Hermannstädter Dechant Hans-Georg Junesch in seiner Predigt in der Johanniskirche zum Auftakt der 86. Landeskirchenversammlung der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, die am Samstag in Hermannstadt tagte.Weiterlesen

Ungarische Produkte im Visier

13. Ars Hungarica-Festival stattgefunden

Ausgabe Nr. 2603

Zur Eröffnung am 10. November bot die Budapester Musikschule Vasutas Pésti Broadway Studió eine ausgezeichnete Inszenierung des Musicals „Godspell“ (Musik: Stephen Schwartz, Drehbuch: John-Michael Tebelak) auf der Bühne des Thaliasaals.                                   
Foto: Beatrice UNGAR

Vergangene Woche fand das 13. ungarische Festival Ars Hungarica in Hermannstadt statt, wobei dieses Jahr im Hinblick auf 2019, da Hermannstadt Europäische Gastronomische Region sein wird, die kulinarische Seite hervorgehoben wurde. Der Donnerstagabend war extra dafür bestimmt wobei verschiedene Produzenten ihre Produkte vorstellten. Am gleichen Abend wurden die Gäste auch durch Musikeinlagen von Opernsängerin Benedekffy Katalin überrascht.  Auch dieses Mal gab es ein reiches Kulturprogramm, mit insgesamt 34 Veranstaltungen. Weiterlesen

„Herausragend zeitlose Fotografie”

Der Berliner Fotograf Jürgen van Buer stellt in Hermannstadt aus

Ausgabe Nr. 2603

Die Leiterin des Teutsch-Hauses, Gerhild Rudolf, der Kurator Josef Balazs, der Fotograf Jürgen van Buer und Bischof Reinhart Guib freuen sich über eine gelungene Ausstellung (v. l. n. r.).                                    Foto: Fred NUSS

Mit „herausragender zeitloser Schwarz-Weiß-Fotografie“ fasziniere das Buch „Der befestigte Glaube. Kirchenburg in Siebenbürgen“, das der Fotograf Jürgen van Buer und der Kunstkritiker Josef Balazs herausgegeben haben, schreibt der Kameramann und Hochschullehrer Prof. Peter Badel von der Filmuniversität Babelsberg in Potsdam und stellt dabei fest: „Neben den erwartbaren Ansichten der Kirchenbauten selbst in ihrem dörflichen Umfeld bestechen vor allem zahlreiche Detailaufnahmen, deren Materialität und deren im Augenblick festgehaltenen Gebrauchsspuren“. Von den ca. 260 in dem Bildband enthaltenen Fotografie sind noch bis zum 15. März 2019 im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums in Hermannstadt 23 großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen. Die Vernissage der Ausstellung fand am 15. November im Beisein der Fotografen statt.Weiterlesen

Unsere gemeinsame Aufgabe

Volkstrauertag 2018 auf dem Heldenfriedhof

Ausgabe Nr. 2603

Volkstrauertag auf dem Heldenfriedhof: Gemeinsam mit der Akademie der Bodentruppen „Nicolae Bălcescu” Hermannstadt hatte das Deutsche Konsulat in Hermannstadt am Montag zu einer feierlichen Kranzniederlegung eingeladen, um der Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege zu gedenken. Unser Bild: Konsul Hans Erich Tischler bei seiner Ansprache.                    
Foto: Beatrice UNGAR

Zum Volkstrauertag fand am Montag eine feierliche Kranzniederlegung auf dem Heldenfriedhof im Jungen Wald statt. Für die Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege hielt Metropolit Laurențiu Streza von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche eine Andacht, kurze Gebete sprachen im Namen der Römisch-Katholischen Kirche Dechant Oskar Raicea und im Namen der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien der Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr. Kränze legten die Präfektur, der Kreisrat, das Bürgermeisteramt, die Bodentruppenakademie, das Konsulat, das DFDR und die jüdiche Gemeinde, vertreten durch ihren Vorsitzenden Otto Deutsch nieder. Im Folgenden lesen Sie die Ansprache des Deutschen Konsuls Hans Erich Tischler, der gemeinsam mit der Bodentruppenakademie zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte:Weiterlesen

Qualvolles Seelenleben

Rebreanus Klassiker neu übersetzt

Ausgabe Nr. 2603

Liviu Rebreanu: Der Wald der Gehenkten (Originaltitel: Pădurea spânzuraților).Aus dem Rumänischen von Georg Aescht, mit einem Nachwort von Ernest Wichner.Paul Zsolnay Verlag Wien, 2018. 352 Seiten. ISBN 978-3-522-05903-0

Irgendwo in Russland zu Zeiten des Ersten Weltkriegs: In der österreichisch-ungarischen Armee wird ein Soldat, der Desertion überführt, hingerichtet. Der rumänische Leutnant Apostol Bologa, der dem Kriegsgericht angehört, hat ohne zu zweifeln für die Hinrichtung gestimmt. In dieser so düsteren ersten Szene glaubt Apostol Bologa noch an den Krieg und daran, dass er das Richtige tut.Weiterlesen

„Die beste Zeit ist … heute”

Auftaktveranstaltung des evangelischen Gedenkens an die Neuordnung Europas

Ausgabe Nr. 2603

Die aus Mitteln des Deutschen Kulturforums östliches Europa finanziell unterstützte Wanderausstellung wurde zuerst in der evangelischen Kirche in Bukarest gezeigt.                                                     Foto: Stefan COSOROABĂ

Die Auftaktveranstaltung des evangelischen Gedenkens zu der Neuordnung Europas nach dem Ersten Weltkrieg, welche bis 2021 unter dem Motto „Gesichter – Grenzen – Geschwister“ auf den Zusammenhalt von Christen – trotz immer wieder wechselnden Grenzen – hinweisen will, hat vom 9. bis 11. November in Bukarest stattgefunden. In Bukarest stand sie unter dem Titel „Hundert Jahre zusammen“, da die evangelischen Gemeinden des Altreichs sich unter den neuen staatlichen Gegebenheiten an die Evangelische Kirche in Siebenbürgen anschlossen. Weiterlesen

Für ein tatsächlich geeintes Europa

Hermannstädter Germanistik-Studierende bei Jugendbegegnung in Kreisau

Ausgabe Nr. 2603

Andreea Puchianu und Tea Aron (stehend) bei der Präsentation zur Migration in Rumänien.                                              
Foto: Dietrich GALTER

Eine fünfköpfige Studentinnengruppe der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt, begleitet von ihrer Dozentin Sunhild Galter, nahm vom 5. bis 9. November d. J. in Kreisau/Krzyzowa in Polen an einem Jugendbegegnungsprojekt zum Thema Migration teil. Nicht nur die beteiligten Studentinnen, auch die Kolleginnen und Kollegen von der Germanistik fragten: Wieso wir? Was haben wir denn für eine Verbindung zu Polen? Nun, das ist schnell erklärt: 2017 wurde zwischen dem Institut für Germanistik der Jagiellonen-Universität Krakau, eine der ältesten in Europa, und der Lucian-Blaga-Universität aus Hermannstadt eine Erasmus-Partnerschaft eingegangen, man besuchte sich und als die Krakauer Germanistik sich zusammen mit der berufsbildenden Alice-Salomon-Schule aus Hannover für das oben genannte Projekt bewarb, nahm sie dankenswerterweise auch ihr rumänisches Partnerinstitut mit ins Boot.Weiterlesen