Unvergesslich ausdrucksvoll

Die Puppenspielerin Lilly Krauss-Kalmár ist tot

Ausgabe Nr. 2639

Perfekte Gastgeber: Lilly Krauss-Kalmár und ihr Gatte Zoltan Kalmár in ihrer Wohnung im Jahr 2011.                             
Foto: Konrad KLEIN

Schon 1945-1946 habe sie mit ihrer Mutter, Rozsi Krauss, privat Puppentheater in ungarischer und in deutscher Sprache in Kindergärten und Schulen in Hermannstadt gespielt. Vater Krauss habe die Puppen modelliert und ihnen Kostüme geschneidert. Daran erinnerte sich die 1923 in Budapest als Livia Carolina Krauss geborene Puppenspielerin, Regisseurin und Autorin, die unter dem Namen Lilly Krauss-Kalmár in die Geschichte des Hermannstädter Puppentheaters eingegangen ist, oft und gerne. Am 1. September ist sie im Dr. Carl Wolff-Altenheim verstorben.Weiterlesen

Weniger ,,sarmale“-Töpfe, mehr Blumen

53. Töpfermarkt und Romamarkt haben am Wochenende stattgefunden

Ausgabe Nr. 2639

Aufmerksame Käuferinnen am Stand von Horezu.          
Foto: Fred NUSS

Zum 53. Mal wurde in Hermannstadt am vergangenem Wochenende der Töpfermarkt organisiert, zur Überraschung Vieler hat er diesmal bereits am letzten Tag im August begonnen. Rund 100 Töpfer mit traditioneller und moderner Ware haben gegen die Hitze gekämpft und es geschafft, Hermannstädter und Touristen auf den Großen Ring zu locken. Zeitgleich hat auch der Roma-Markt stattgefunden, diesmal nicht auf dem Kleinen Ring, wie in den letzten Jahren, sondern ein bisschen versteckter, auf dem Huetplatz. Weiterlesen

,,Lebenslange Lerner“

Dritte private Schule soll 2020/21 eröffnet werden

Ausgabe Nr. 2639

Botschafter Kevin Hamilton sprach begeistert über Hermannstadt, dabei waren unter anderen (v. l. n. r.) Yann Biden, Ileana Vrânceanu und Maria Minea.                                 
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Zu Schulbeginn hat in Hermannstadt auch ein neuer privater Kindergarten seine Türen eröffnet, in dem man zweisprachig unterrichtet: Rumänisch und Englisch. Der Kindergarten ist eine Franchise der kanadischen privaten Schul- und Kindergartenkette ,,Maple Bear“ (Ahorn-Bär), die vor 12 Jahren gegründet wurde und zur Zeit weltweit rund 380 Schulen und Kindergärten betreibt, in denen man das kanadische Schulsystem anwendet. Im nächsten Schuljahr soll in Hermannstadt auch die erste ,,Maple Bear“-Grundschule eröffnet werden, die Sanierungsarbeiten an dem Gebäude laufen schon.Weiterlesen

Ein Quereinsteiger

Hermannstädter Staatsphilharmonie hat neue Leitung

Ausgabe Nr. 2639

Der neue Direktor der Hermannstädter Staatsphilharmonie, Cristian Lupes (rechts) und die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens bei der Pressekonferenz im Sitzungssaal des Kreisrats.
Foto: Kreisrat Hermannstadt

Nachdem der langjährige Direktor der Hermannstädter Staatsphilharmonie, Ioan Bojin, in den Ruhestand getreten ist, wurde die Stelle im März vom Kreisrat Hermannstadt ausgeschrieben. Beim ersten Durchgang konnte sich die zuständige Kommission auf keinen Kandidaten einigen, so dass die Stelle im April erneut ausgeschrieben worden ist. Schließlich schaffte der junge Dirigent und Kulturmanager Cristian Lupeș das Rennen. Er hat sein Amt Anfang August angetreten.Weiterlesen

,,… dass wir noch Einige sind…“

Zu Gast beim Gemeindefest in Törnen/Păuca

Ausgabe Nr. 2639

Die Pfarrer Björn Teichert (links) und Dietrich Galter gestalteten gemeinsam den Gottesdienst.                                                  
Foto: Jan-Christian BREWER

Jedes Jahr sind es mehrere Gemeindefeste, die vom Gemeindeverband Neppendorf organisiert werden: Üblicherweise geht es im Juni nach Reußdörfchen, im Juli nach Großau, im September dann nach Törnen und Anfang September oder Ende Oktober nach Neppendorf. Törnen ist erst seit zwei Jahren Gastgeber für die Festivität.Weiterlesen

,,Sehr geschmackvoll und überaus solid“

Vor 120 Jahren wurde die Synagoge in der Salzgasse feierlich eingeweiht

Ausgabe Nr. 2639

Die Soziologin und Übersetzerin Nadia Badrus (Bildmitte) erzählte den interessierten Gästen aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hermannstadt und dem Bau der noch recht gut erhaltenen Synagoge.
Foto: Beatrice UNGAR

Zahlreiche Interessierte nahmen am Sonntag die Einladung der Hermannstädter jüdischen Gemeinde an, der Synagoge in der Salzgasse einen Besuch abzustatten. Anlass der Veranstaltung war das 120. Einweihungsjubiläum der Synagoge, das in diesem Jahr am gleichen Tag gefeiert wurde wie der Europäische Tag der jüdischen Kultur. Weiterlesen

Detailreich und kurzweilig

Ioana Heidels Autobiografie in deutscher Sprache

Ausgabe Nr. 2639


Ioana Heidel: Mein Lebensweg bis jenseits des Horizonts.  (rumänischer Originaltitel: „Dincolo de orizont“). Übersetzung ins Deutsche: Ioana Heidel, Verlag Ecou Transilvan, Klausenburg, 2017, 484 S., ISBN 978-606-730-921-2, zu bestellen bei der Autorin, E-Mail: ioahei@yahoo.de, Tel. 0049 (0931) 270.74.82, Mobil: 0049 (0160) 90.57.99.26.

Ioana Heidels Autobiografie erschien 2013 in rumänischer Sprache unter dem Titel „Dincolo de orizont“ und  2017 in deutscher Sprache unter dem Titel ,,Mein Lebensweg bis jenseits des Horizonts“. Jenseits des Horizonts und doch ganz diesseits in dieser Welt bewegt sich die aus Rumänien stammende Schriftstellerin und betritt selbstbewusst, grenzüberschreitend das Terrain des aktuell beliebten Genres des fiktionalisierten, mit Mythen angereicherten, autobiografischen Romans. Weiterlesen

Pionierstudie und Standardwerk

Vasile Ciobanu: ,,Die Deutschen in Rumänien 1918-1919″  / Von Dr. Mariana HAUSLEITNER

Ausgabe Nr. 2639

Vasile Ciobanu: Die Deutschen in Rumänien 1918-1919, deutsche Fassung: Beatrice Ungar, Honterus Verlag Hermannstadt 2019, 359 S.,  ISBN 978-606-008-018-3

Der Historiker Vasile Ciobanu dürfte vielen in Hermannstadt bekannt sein, da er sich schon seit vielen Jahren intensiv mit der Geschichte der Siebenbürger Sachsen beschäftigt. 2001 publizierte er das Buch „Contribuţii la cunoaşterea saşilor transilvăneni  1918-1944“, das seine umfangreichen Studien zusammenfasste. 2013 folgte „Germanii din România în anii 1918-1919“ und nun die aktualisierte Fassung in der guten deutschen Übersetzung von Beatrice Ungar. Im Vorwort vermerkt Mathias Beer, dass dies eine Pionierstudie und gleichzeitig ein Standardwerk ist (S. 12) ist. Der Autor benennt in der Einleitung kurz, warum in der kommunistischen Ära in Rumänien über das Verhalten der deutschen Minderheit zur Entstehung Großrumäniens wenig publiziert wurde. In der BRD entstanden mehrere Regionalanalysen, aber keine Analyse der Haltung aller vier deutschen Gruppen in diesen Jahren.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2639

Briefwahl ist ,,bequemer“; Fahrt zum Sachsentreffen 2019; Bachchor St. Lorenz auf Reise; Ernte- und Craftbier-Fest; ,,Hermannstadt en detail“; Filmmittwoch; 19. Hermannstädter Treffen in Dinkelsbühl; Konzert und Vortrag; Folk-Festival am See; Sibiu Music Fest; Orgelsommer in Mediasch; Studententheaterfestival; Briefmarkenausstellung; Freizeiten der Frauenarbeit; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen
in deutscher Sprache.
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