Ein weiteres Puzzlestück

Filmpremiere bei den ersten „Hermannstädter Gesprächen“ des Jahres

Ausgabe Nr. 2618

 

Der Filmemacher Günter Czernetzky mit dem Moderator des Abends, dem DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa.                     
Foto: Beatrice UNGAR

Bei der ersten Veranstaltung der von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt veranstalteten Reihe „Hermannstädter Gespräche“ in diesem Jahr, feierte am Dienstag im Festsaal des Bischofshauses der Dokumentarstreifen „Die Gründer. 30 Jahre DFDR“ Premiere.

Der Regisseur Günter Czernetzky war offensichtlich genauso aufgeregt und gespannt wie alle Anwesenden, die den Saal bis auf den letzten Platz belegt hatten. Es ging ja um Zeitgeschichte, so wie sie die Männer und Frauen der ersten Stunde, die das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt in unsicheren Zeiten aber voller Zuversicht aus der Taufe gehoben haben, erlebt haben.Weiterlesen

Ein „Lego für Erwachsene“

Ziegler-Feuerwehrfahrzeuge werden bald auch in Hermannstadt gefertigt

Ausgabe Nr. 2618

 

Das eigens für die Veranstaltung überführte Ziegler-Tanklöschfahrzeug.
Foto: Werner FINK

Die Partnerschaft zwischen der MHS Holding und der Albert Ziegler GmbH, einem der weltweit bedeutendsten Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen wurde am Dienstag auf dem Gelände der MHS Truck& Bus SRL (MAN-Vertretung) in der zukünftigen Fertigungshalle von Ziegler-Feuerwehrfahrzeugen von René Pol, CSO und Vorstandsmitglied der Albert Ziegler GmbH, Gerd Schneider, Direktor der MHS Holding und Erdinç Akbay, Geschäftsführer der aus der Partnerschaftsschließung hervorgegangenen MHS-Ziegler Rumänien offiziell verkündet. Durch diese Partnerschaft wird unter Verwendung der hochwertigen Komponenten und der reichen Erfahrung des deutschen Traditionsherstellers hier eine Fertigung von Feuerwehrfahrzeugen geplant. Als Ehrengast dabei war Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor.Weiterlesen

Unterschiedliche Erlebniswelten

In einem neuen Dokumentarfilm kommen Zeitzeugen zu Wort

Ausgabe Nr. 2618

Auf dem Plakat des Filmes sind die Protagonisten abgebildet: Christoph Klein, Paul Philippi, Walther Gottfried Seidner (obere Reihe v. l. n. r.), Inge und Heinz Galter, Frieder Schuller (untere Reihe, v. l. n. r.).

In den Jahren 2014-2016 führte der frühere Pressereferent der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, Manuel Stübecke, 15 Interviews mit Vertretern der deutschen Minderheit in Rumänien im Rahmen seines Zeitgeschichte-Projekts „Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen“. Es sammelte sich ein so reichhaltiges Material an, dass es für einen einzigen Film zu viel war. Der erste Teil trägt den Titel „Der Vogel träumt vom Maismehl/Vrabia mălai visează“ und beinhaltet Interviews mit Angehörigen der älteren Generation, Stübecke arbeitet an einem zweiten Teil, in dem die jüngeren Protagonisten zu Wort kommen sollen.Weiterlesen

Häusliche Gewalt bleibt ein Thema

Eine Notrufnummer für Opfer von häuslicher Gewalt müsste eingerichtet werden

Ausgabe Nr. 2618

Doina Solomon (vorne, links) und Ioana Creţu (vorne, rechts) bei der Eröffnung des Seminars.                                     
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Der Hermannstädter Frauenverein hat am 11. März das Internationale Seminar „Gemeinschaft, Institutionen und NGOs: Aktivitäten für die Vorbeugung der Aggressivität und der Diskriminierung” organisiert. Eingeladen wurden VetreterInnen der Institutionen und NGOs aus Hermannstadt und aus Cugir, die sich insbesondere um Opfer von häuslicher Gewalt kümmern. Weiterlesen

Keineswegs eine leise Zeit in Siebenbürgen

Fünfte Dorfschreiberin von Katzendorf blickt zurück /Von Roland BARWINSKY

Ausgabe Nr. 2618

Die Vorstellung des Dorfschreiberbuches von Dagmar Dusil (links) übernahm Gert Weisskirchen.                                           
Foto: Roland BARWINSKY

Dagmar Dusil, eine aus Hermannstadt stammende und jetzt in Bamberg lebende Literatin, war die fünfte Dorfschreiberin von Katzendorf/Cața. Einem Ort in Siebenbürgen/Rumänien, der sich vielleicht irgendwo, aber auf jeden Fall in der Nähe von Kronstadt/Brașov in ihrem Heimatland befindet. Über ihre dortige Zeit, berichtet sie nun in einem Buch, das unter dem Titel „Auf leisen Sohlen“ im Pop-Verlag Ludwigsburg erschienen ist. Weiterlesen

Hunderttausendfache Begeisterung für das Buch

286.000 Besucher und 3.400 Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse 2019

Ausgabe Nr. 2618

Die diesjährige Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24.März konnte einen neuen Besucherrekord melden.  
Foto: Roland BARWINSKY

Hunderttausendfache Begeisterung für das Buch, spannende Autorenlesungen und Podiumsgespräche und nicht zuletzt das 15. Jubiläum des Pop-Verlages, eines feinen Nischenanbieters konnte man auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse erleben. Besonders hervorzuheben ist im Zusammenhang mit der rumänischen Literatur, dass gleich zwei Übersetzungen von Werken rumänischer Autoren – Liviu Rebreanus Roman Wald der Gehenkten“ (Pădurea spânzuraților) in der Neuübersetzung von Georg Aescht und Gabriela Adameșteanus Verlorener Morgen“ (O dimineață pierdută) in der deutschen Fassung von Eva Ruth Wemme für den Übersetzerpreis nominiert worden waren.Weiterlesen

Der beste Weg von der Schule ins aktive Leben

2. Auflage der simulierten Unternehmensmesse SIMPRACT stattgefunden

Ausgabe Nr. 2618

 

Die Siegermannschaft präsentierte das „King Café“.   
Foto: Werner FINK

Etwa 90 Studenten mit fünf simulierten Unternehmen nahmen an der „simulierten Unternehmensmesse“ im Franz Joseph-Saal des Hotels Zum Römischen Kaiser am Donnerstag der Vorwoche teil, wobei der erste Platz an die Studentengruppe mit dem simulierten Unternehmen King Caféging. Begrüßt wurden die Anwesenden u. a. von Florin Jianu, Präsident des Landesrates der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Rumänien (CNIPMMR). Er glaube, dies sei der beste Weg  von der Schule ins aktive Leben, wie das im Projekt bezeichnet wurde. Weiterlesen

Vampire und sphärische Gemälde

Erste Ausstellung mit Werken von Bolesław Biegas in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2618

 

Bolesław Biegas: Russisch-Japanischer Krieg, Öl auf Leinwand, 1906/1907

Einen Zweikampf im Jiu-Jitsu-Stil liefern sich im Adamskostüm der russische Zar Nikolaus II. und der japanische Kaiser Mutsuhito im unteren Bereich eines großformatigen Gemäldes, das den Blickfang darstellt für alle Besucher der Sonderausstellung mit Werken des polnischen Künstlers Bolesław Biegas (1877-1954), die am Samstag im Multimediasaal des Brukenthalmuseums im Blauen Stadthaus eröffnet worden ist. Das Gemälde trägt den Titel „Russisch-Japanischer Krieg“ und sorgte 1907 für einen Skandal bei dem Salon des Indépendantsin Paris. Weiterlesen