Bier und Bildungsangebote

Erstes Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclub Siebenbürgen Jahr 2020

Ausgabe Nr. 2659

Der DWS-Vorsitzende Harald Friedrich (links) durfte als Erster von dem Trei Stejari-Bier probieren, das Ioan Marius Milonean (rechts) in einem Fass mitgebracht hatte.                                                 Foto: Werner FINK

Das erste Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) im laufenden Jahr  fand am 22. Januar statt, wobei es auch dieses Mal interessante Vorträge gab. Ovidiu Matiu, Leiter des Departements für Anglo-Amerikanische und Germanistische Studien an der Lucian Blaga-Universität zeigte Interesse vor allem an Partnerschaften für Praktika und Forschungsverträge.  Ovidiu Oltean stellte Transilvania Executive Education vor, wo verschiedene Akteure zusammen mit der University of Hull eine Weltklasse-Ausbildung für Manager in Klausenburg anbieten. Thomas Emmerling vom Kunsthaus 7Bpräsentierte Werke von Radu Rodideal und Oana Ionel.

Im  Anschluss präsentierte Ioan Marius Milonean sein selbstgebrautes Bier aus Zoodt/Sadu, das unter den Brands Bere Sadu, Trei Stejari, und Hermannstadt – Cinstește Sibiul vermarktet wird. Außerdem erweitert der DWS seinen Veranstaltungskalender erstmals mit einer Faschingsparty, die am 15. Februar im Apfelhaus in Michelsberg stattfinden wird.Weiterlesen

Buchstäblich für alles verantwortlich

Zu ,,Hermannstadt zwischen zwei Fronten“ von Bürgermeister Albert Dörr

Ausgabe Nr. 2659

Eine Gedenktafel für den ehemaligen Bürgermeister Hermannstadts, Albert Dörr, wurde aus Anlass der Jahrhundertfeier Rumäniens 1918 vom Bürgermeisteramt Hermannstadt am Haus Nr. 28 in der Fleischergasse/Str. Mitropoliei angebracht, wo Dörr gewohnt hat.

Anlässlich der erfüllten 100 Jahre seit dem Ersten Weltkrieg erschien sowohl bei uns, als auch europaweit ein reiches Schrifttum, wobei beobachtet wurde, dass die Siebenbürger Sachsen in der Darstellung ihrer eigenen Haltung während der Kämpfe in ihrer Heimat im Herbst des Jahres 1916 verhältnismäßig zurückhaltend waren und sind. Dieser Umstand ist leicht zu erklären, wenn man bedenkt, dass die sächsischen Männer aus Dörfern und Städten fast durchgehend überzeugt und begeistert in den Krieg gezogen waren und bis zum Kriegsende im Einsatz an verschiedenen Fronten durchgehalten hatten. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2659

Misstrauensantrag erfolgreich; Marienball am 14. Februar; ,,Rolf Bossert“-Gedächtnispreis; Poesieabend; Viitorului-Straße gesperrt; Skicup in der Arena Platoș; Wintervortragsreihe; Seniorentreffen am Dienstag; Porträts von Fred Nuss; Platz für Märzchenverkauf; Öffentliche Beleuchtung; Lesevormittage für Kinder; Platz sechs im Top; Urzellauf in Großschenk; Neues aus Mediasch; Treffen junger Siebenbürger; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Hinter der Urzelmaske vereint“

In Agnetheln liefen am Sonntag wieder die Urzeln durch die Stadt

Ausgabe Nr. 2658

Urzeln auf der Fußgängerbrücke über den Harbach. Im Hintergrund ist die Agnethler Kirchenburg zu sehen, die derzeit aus EU-Mitteln saniert wird.                                                            Foto: Werner FINK

„Mer wäinschen vill Gläck än diesem Hais, mer draiwen mät asen Gaußeln och Schallen de Suarjen ais. As Lauder och Wätz koun en jäider hieren, daut mer Ech besecken zaucht daut mer Ech ieren!“, wurden Pfarrer Reinhardt Boltres und die anderen Anwesenden im Pfarrhaus begrüßt. Derjenige der den Spruch aufsagte war Hans Georg Richter, Vorsitzender der HOG Agnetheln und stellvertretender Vorsitzender des Verbands der Heimatortsgemeinschaften, der dieses Mal seit 1984 zum ersten Mal wieder als Urzel an der Urzelparade in Agnetheln teilnahm. Über 260 Urzeln nahmen am vergangenen Sonntag am Urzellauf in Agnetheln teil.  Einen Tag davor feierten übrigens die Siebenbürger Sachsen in Traunreut 40 Jahre seit der Aufnahme des Brauches daselbst.Weiterlesen

Wenn Hass die Liebe ersetzt…

Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Russlanddeportation in Reschitza

Ausgabe Nr. 2658

Bei der ökumenischen Andacht am Denkmal im Cărășana-Park (v. l. n. r.): Gastgeber Erwin Josef Țigla, Msgr. József Csaba Pál, Bischof Reinhart Guib, die Überlebenden Ladislaus Höflinger und Elfriede-Helen Polluch, die in der Deportation geborenen Elfriede Chwoika und Adelheid Crețu sowie der Vorsitzende des Vereins der ehemaligen Russlanddeportierten, Ignaz Bernhard Fischer.                         Foto: Beatrice UNGAR

,,Erst durch den Roman ‚Atemschaukel‘ von Herta Müller sind die Entbehrungen und die Leiden der Rumäniendeutschen der Welt bekannt geworden (…) Hören wir nicht auf, von all dem zu erzählen und gewissenhaft zuzuhören“, sagte die Ehrenvorsitzende des Verbands der ehemaligen Russlanddeportierten aus Rumänien, Elke Sabiel, in ihrem Grußwort bei der Feierlichen Sitzung des Vorstandes des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien im Rahmen der Gedenkveranstaltung  zum 75. Jahrestag seit dem Beginn der Deportation von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion im Januar 1945, die am 24. Januar d. J. in Reschitza stattgefunden hat. Weiterlesen

Bitterböse Komik

Erste deutsche Premiere des Jahres endet in Gemetzel

Ausgabe Nr. 2658

Szenenfoto mit Daniel Plier, Daniel Bucher, Johanna Adam und Emőke Boldizsár (v. l. n. r.).      Foto: Cynthia PINTER

„Ich glaube an den Gott des Gemetzels!“ ruft Andreas Wagner in den Kampfplatz hinein. Den Kampfplatz, der eine halbe Stunde zuvor noch das schicke Wohnzimmer des Pärchens Meier gewesen war und in dessen Überresten sich nun die vier Hauptdarsteller des Stückes von Yasmina Reza allesamt mit den kümmerlichen Überbleibseln ihrer Existenz konfrontiert sehen. Die erste Premiere an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters fand am Freitag im Studiosaal des Ion Besoiu-Kulturzentrums mit dem Theaterstück „Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza und in der Regie von Bogdan Sărătean statt.  Weiterlesen

Ein musikalischer Brückenbauer

Professor Heinz Acker mit dem Johann-Wenzel-Stamitz-Preis 2020 ausgezeichnet

Ausgabe Nr. 2658

Der Laudator Dr. Dietmar Gräf, der Preisträger Prof. Heinz Acker, Hansjürgen Gartner von der KünstlerGilde und die Musikerinnen Julika Birke (Sopran) und Joo Yun Choi (Cello) stellten sich zum Abschluss der Feier zu einem Gruppenbild auf (v. l. n. r.).                          Foto: die Verfasserin

Der Hermannstädter Prof. Heinz Acker wurde am 8. Januar d. J. in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim mit dem renommierten Johann-Wenzel-Stamitz-Preis 2020 ausgezeichnet. Dieser Preis der Esslinger KünstlerGilde e. V., ehemals „Ostdeutscher Musikpreis“, wird seit 1948 an Künstler für hervorragende Leistungen im Bereich der Musik verliehen, deren Werk und Wirken aus der Reflexion und im Austausch mit der deutschen Musik im östlichen Europa entstanden ist, die dieses Kulturgut weiter pflegen und der Völkerverständigung und Toleranz dienen. (Auch die Siebenbürger Dieter Acker, Hans Peter Türk, Hans Eckart Schlandt und die rumänische Komponistin Violeta Dinescu sind Träger dieses Preises.)Weiterlesen

Roboter in der Stadt

Schüler-Demonstrationswettbewerb fand erstmalig statt

Ausgabe Nr. 2658

Roboter werden gesteuert, um einen Turm aus Blöcken zu bauen.Foto: Cynthia PINTER

„Los blau! Heb den Würfel auf die Turmspitze! Los!“. Laut und enthusiastisch geht es am Freitag, dem 24. Januar, in der Transilvania-Halle zu. Hunderte von Jugendlichen feuern ihre Kollegen an und laute Technomusik dröhnt aus den Boxen. Doch diesmal geht es nicht um Basketball oder Handball sondern um einen Roboter-Wettkampf. Zum allerersten Mal fand nämlich in Hermannstadt die „Demo Robotica“ statt, ein Demonstrationswettbewerb innerhalb der FIRST Tech Challenge (FTC), die vom Verein „Nație prin Educație“ und der Bank „BRD“ in Rumänien unterstützt wird und bei der sich 29 Teams aus ganz Rumänien angemeldet haben. Organisiert wurde die Demo von dem Team „Gear Maniacs“ der Brukenthalschule, unter der Leitung ihrer Informatiklehrerin Delilah Florea. Finanzielle Unterstützung fanden sie durch die Firma „Marquardt Schaltsysteme“ Hermannstadt. Weiterlesen