Kreisrat tagte am Flughafen

Ausgabe Nr. 2949

Erwartungsgemäß gab es einen Schlagabtausch bei der in der VIP-Lounge auf dem Hermannstädter Internationalen Flughafen anberaumten Tagung des Kreisrats am 26. Februar. Der frühere Flughafenkommandant und derzeitige Kreisrat Augustin Sava kritisierte die neue Leitung des Flughafens und die Leitung des Kreisrats aufs Heftigste. Die Kreisratsvorsitzende wies alle Beschuldigungen ab. Im Anschluss an die Tagung gab es eine Besichtigung für alle interessierten Kreisräte. Unser Bild (v. k. n. r.): der stellvertretende Kreisratsvorsitzende Vlad Vasiu, die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean, der Generalsekretär des Kreisrats Ioan Radu Raceu, der Generaldirektor des Flughafens, Marius Ioan Gîrdea.

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2949

Osterangebote des Hermannstädter Forums

Hermannstadt. – Der traditionelle Osterbasar des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt und der Handarbeitskreise findet am Samstag, dem 21. März, von 10 bis 14 Uhr im Forumshaus statt. Der Erlös geht u. a. an die sozialen Einrichtungen der Evangelischen Kirche. „Handgefertigte Osterdekorationen, kunstvolle Handarbeiten, süße Köstlichkeiten und viele besondere Geschenkideen für das bevorstehende Osterfest” werden laut Veranstaltern hier angeboten.

Ebenfalls im Spiegelsaal des DFDH werden zwei Workshops für Osterbräuche angeboten. Ein Workshop für Eierfärben mit Naturfarben, geleitet von Iulia Teodorescu, Restauratorin im ASTRA-Museum findet am Dienstag, dem 24. März, 17 Uhr statt. Ein Workshop für Eierverzieren (Atelier de încondeiat ouă), geleitet von Andrei Buda, Spiezialist für traditionelle Kunst, findet am Freitag, dem 27. März, ebenfalls 17 Uhr statt. Die Teilnahme an den Workshops ist nur mit vorheriger Anmeldung über Link https://forms.gle/6imzbANPQPiu3WgM7 oder telefonisch beim Sekretariat des DFDH unter 0722-29.38.50 möglich. Die Veranstaltungen sind für Personen ab 8 Jahren geeignet, pro Workshop stehen maximal 15 Plätze zur Verfügung. (RS)Weiterlesen

Die HZ hatte Geburtstag

Ausgabe Nr. 2948

Die erste Ausgabe der neuen Hermannstädter Zeitung ist am 25. Februar 1968 erschienen. Das war an einem Sonntag. Seither erscheint die Wochenzeitung jeden Freitag in Hermannstadt und ist inzwischen auch im Internet zu lesen, auf Instagram und auf Facebook. Mittwoch feierte das HZ-Team in kleinem Kreis diesen Geburtstag der Zeitung, auch wenn es kein runder Geburtstag war. Die Tatsache, dass die HZ immer noch gedruckt werden kann, ist wert, gefeiert zu werden, Jahr für Jahr. Nun zu der eingangs als neue HZ bezeichnete Ausgabe vom 25. Februar 1968: Eine erste Zeitung mit dem Namen Hermannstädter Zeitung ist am 3. Januar 1861 erschienen, ab 1863 erschien sie „vereint mit dem Siebenbürger Boten” und wurde dann 1907 eingestellt.          

Foto: Cynthia PINTER

Die Märzchen sind erschienen

Ausgabe Nr. 2948

In der Heltauergasse/Nicolae Bălcescu in Hermannstadt stellten die Märzchenverkäufer schon am Mittwoch, dem 25. Februar, ihre Ware auf. So auch die Hermannstädterin Anca Fălămaș (unser Bild), die schon seit 2010 lustige Märzchen aus Keramik selber erzeugt und bemalt. Bei ihr kostet ein Märzchen zwischen 10 und 20 Lei, sie bietet jedoch auch handbemalte Kärtchen und Ohrringe aus Keramik an.

Foto: Cynthia PINTER

Ihre Stimme ist größer als ihr Körper

Mireille Mathieu feierte 60 Bühnenjahre in Bukarest

Ausgabe Nr. 2948

Mit der gleichen Energie und Frische wie immer blühte Mireille Mathieu so richtig auf bei ihrem zweiten Konzert in Rumänien, am 22. Februar in der Sala Palatului in Bukarest.                                           Foto: andreipartos.ro

Seit Jahrzehnten hatten es alle sehnlichst erwartet. Kein Wunder, dass sich so viele auf den Weg gemacht hatten, trotz Eis und Schnee und fortgeschrittenem Alter. Sie kamen aus allen Ecken und Enden zur Bukarester Sala Palatului, die sie unwirsch und unvorbereitet empfing, obwohl ausverkauft. Dabei hätte wohl der Preis einer Karte im VIP-Bereich ausgereicht, um den Platz vor dem Konzertsaal räumen zu lassen! 60 Bühnenjahre, zu diesem Anlass trat am 22. Februar 2026 der Spatz von Avignon wie man Mireille Mathieu gern nannte zum zweiten Mal in Rumänien auf. Und machte Furore!Weiterlesen

Gurkensuppe als Auftakt

Lesung mit Peter Biro im Erasmus-Büchercafé

Ausgabe Nr. 2948

Peter Biro (links) und Ruxandra Stănescu bei der Lesung im Erasmus-Büchercafé.                                                                               Foto: Eduard RESCHKE

Mit einem Rezept begann der Literaturabend im Erasmus-Büchercafé am 21. Februar d. J., um 17 Uhr. Peter Biro eröffnete seine Lesung mit Texten aus „Tarator – 158 Variationen einer kalten Gurkensuppe“ und machte damit deutlich, dass es ihm weniger um Kulinarik als vielmehr um Sprache geht. Ein schlichtes Gericht dient ihm als Ausgangspunkt für gedankliche Experimente: Das Rezept wird aus unterschiedlichen ideologischen, gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Blickwinkeln neu formuliert. Der Inhalt bleibt, doch der Ton verändert sich – mal klingt er pathetisch, mal wie eine theoretische Abhandlung. Gerade diese Verschiebungen prägen den Charakter des Buches. Eine kalte Gurkensuppe als Auftakt war somit Programm. Weiterlesen

Neue Heimseelsorgerin im Dr. Carl Wolff-Altenheim

Ausgabe Nr. 2948

Neue Heimseelsorgerin im Dr. Carl Wolff-Altenheim ist seit Mitte Februar die 1982 in Hermannstadt geborene Pfarrerin Angelika Beer (rechts). Sie folgt Diakonin Petra Stöckmann-Kothen, die nach 30 Jahren in ihr Heimatland Deutschland zurückgekehrt ist. Die neue Heimseelsorgerin wurde am Samstag im Rahmen des Gottesdienstes im Dr. Carl Wolff-Altenheim durch Bischof Reinhart Guib (links) offiziell in ihr Amt eingeführt. Beer hatte sich im Herbst 2019, obwohl sie seit ihrem neunten Lebensjahr in Deutschland gelebt hatte, für ein Vikariat in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien entschieden, im Gemeindeverband Neppendorf bei Dechant Pfarrer Dietrich Galter. Im April 2022 wurde sie in Malmkrog ordiniert und als Pfarrerin für die Kirchengemeinden Malmkrog, Rauthal, Lasseln und Sächsisch-Neudorf im Lassler Tal, Maldorf, Hohndorf und Großalisch an der Kleinen Kokel und Tekendorf und Moritzdorf in Nordsiebenbürgen im Schäßburger evangelischen Kirchenbezirk eingeführt.                              Foto: Beatrice UNGAR

 

„Sucht nicht obskure Formeln…“

Constantin Brâncuși 150: Österreich setzte den internationalen Auftakt

Ausgabe Nr. 2948

Blick in die Fotoausstellung von Nicolae Cristinel Cavan im Rumänischen Kulturinstitut in Wien.                                                                     Foto: RKI Wien

Mit zwei koordinierten Schwerpunktaktionen in der Steiermark und in Wien ist Österreich in das weltweite Kulturprogramm „Brâncuși 150“ gestartet, das 2026 den 150. Geburtstag des rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși (1876-1957) würdigt. Den Auftakt bildeten eine Ausstellung mit zeitgenössischer Grafik im Kunsthaus Köflach sowie eine fotografische Hommage an das Monumentalensemble von Târgu Jiu im Rumänischen Kulturinstitut Wien.Weiterlesen

Übergänge, Abschiede und Vergänglichkeit

Fotoausstellung Hypnopomp von Iwajla Klinke bis Ende März zu sehen

Ausgabe Nr. 2948

Iwalja Klinke in Hermannstadt.                       Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die Fotoausstellung „Hypnopomp“ der deutschen Künstlerin Iwajla Klinke kann derzeit im Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei 6 besichtigt werden. In klein- und großformatigen Fotografien werden junge Männer auf schwarzem Hintergrund dargestellt und ihre Transformationen zwischen Identitäten und Lebensphasen, mit einem tiefen Blick auf Themen wie Übergänge, Abschiede und Vergänglichkeit. Kuratorin der Ausstellung ist Iris Ordean. Nach Hermannstadt wurde die Ausstellung vom Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und dem Brukenthalmuseum gebracht.Weiterlesen

Ingeborg Bachmann und Paul Celan

Ausgabe Nr. 2948

Eine der berühmtesten Künstler- und Liebesbeziehungen der zeitgenössischen europäischen Literatur im Fokus: Ingeborg Bachmann und Paul Celan, zwei bedeutende Persönlichkeiten des deutschsprachigen Literaturschaffens, begegnen einander symbolisch in zwei dokumentarischen Ausstellungen. Das Österreichische Kulturforum und das Nationale Museum für Rumänische Literatur in Bukarest präsentieren zum ersten Mal in Hermannstadt die Ausstellung „SCHREIBEN GEGEN DEN KRIEG – INGEBORG BACHMANN 1926-1973“.Weiterlesen