Von der Schnauze bis zum Schweif

Rassehunde-Wettbewerb fand auf dem Stadion statt

Ausgabe Nr. 2626

Zwei Exemplare des Zentralasiatischen Owtscharka Alabaj posieren mit ihrem Herrchen.                                                          Foto: Cynthia PINTER

Jedes Jahr im Mai findet in Hermannstadt eine Veranstaltung statt, die viel zu wenig Beachtung in der Presse und beim Hermannstädter Publikum bekommt. Es handelt sich um die jährliche Rassehunde-Ausstellung „Sibiu Dog Show“. Die Ausstellung mit Wettbewerb wird vom Hermannstädter Hundeverein (Asociația Chinologică Sibiu) jährlich meistens am letzten Wochenende im Mai organisiert. Diesmal fand das Event am 25. und 26. Mai auf dem Voința-Stadion, in der Nähe des Freibads statt.Weiterlesen

Im Zeitalter „entschleunigter Globalisierung“

Zweite AHK-Regionalveranstaltung in Hermannstadt stattgefunden

Ausgabe Nr. 2626

Der AHK-Geschäftsführer Sebastian Metz (am Rednerpult) begrüßt die Teilnehmer.                                                                     Foto: der Verfasser

Vergangenen Dienstag veranstaltete die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer AHK Rumänien die zweite Regionalveranstaltung in diesem Jahr und zwar dieses Mal in Hermannstadt. Nachdem es im Vorfeld  ein Rundtischgespräch zum Thema duale Berufsausbildung gab, ging es im zweiten Teil mit der eigentlichen Veranstaltung weiter. Nach den Grußworten des Gastgebers Sebastian Metz, Geschäftsführer der AHK Rumänien, und der Ehrengäste Hans Erich Tischler, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, Christine Manta-Klemens,  Vizevorsitzende des Kreisrates und Bürgermeisterin Astrid Fodor sprach Jonathan Diamantino, Geschäftsführer des Gewerbeparkentwicklers Zacariaüber den Stand der Dinge in diesem Bereich in Hermannstadt und Rumänien sowie Radu Crăciun über Win-win-Lösungen das Rentensystem betreffend im Hinblick auf die Alterung der Bevölkerung.Weiterlesen

Kultur dient dem Zusammenleben

Gespräch mit dem baden-württembergischen Staatssekretär Julian Würtenberger

Ausgabe Nr. 2626

 

Staatssekretär Julian Würtenberger.
Foto: Laurence CHAPERON

Seit 2016 ist Julian Würtenberger Amtschef und seit Mai 2018 auch Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg. Vom 30. Mai bis zum 2. Juni d. J. unternimmt er als Vorsitzender des Stiftungsrates der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg (DSKS) eine Informationsreise nach Siebenbürgen, an der Spitze einer Delegation. Im Vorfeld gab Staatssekretär Würtenberger der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r Auskunft über seine Tätigkeit.Weiterlesen

Keine wirklichen Spitzenreiter

Streiflichter von der 72. Auflage des Internationalen Filmfestivals in Cannes

Ausgabe Nr. 2626

Die Ehrenpalme für sein Lebenswerk ging an den Schauspieler Alain Delon, der dafür minutenlangen Stehapplaus erhielt. Der inzwischen 83-Jährige blickt auf 62 Jahre Filmkarriere zurück.                
Foto: Agerpres/AP

Es war ein seltsames Jahr ohne wirkliche Spitzenreiter, alle Filme waren etwa auf der gleichen  Ebene, es scheint, dass die Jurys viel diskutierten und auch bei den Wertungen der Kritiker in den Festivalzeitungen sah es ähnlich aus. Einige Titel konnten Kritik und Publikum verbinden, wie Ken Loach, der in „Sorry we missed you” die Ausbeutung der franchisierten Chauffeure bei Lieferungen ankreidet. Auch Pedro Almodovar fand viele Befürworter mit „Schmerz und Ruhm”, wo ein Filmregisseur (Antonio Banderas, Darstellerpreis), auf sein Leben zurückblickt. Ähnlich die Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne (Regiepreis) in „Der junge Ahmed” über einen 13jährigen Jungen, der radikalisiert ist und seine Lehrerin ermorden will, weil sie die arabische Sprache nicht nach den „Regeln des Korans” unterrichtet. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2626

Tag der Offenen Türen; SeniorInnen-Freizeit; Volontäre gesucht; Karten für Enescu-Festival; Konsulat heute geschlossen; Ballettpremiere und freier Eintritt; Spielzeug-Messe; Schäßburger Kulturtage; Neues Buch von Anne Junesch; Abschluss-Vorstellung; VUdAK-Ausstellung im Forumshaus; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Vernissage am Mittwoch; Kulturpreis für Altbischof Klein.Weiterlesen

Hermannstadt betanzt den Mai

29. Maifest des DFDH fand am Samstag auf dem Huetplatz statt

Ausgabe Nr. 2625

Bei strahlender Sonne fand zum Auftakt des 29. Maifestes des DFDH am Samstag der festliche Umzug zu den Klängen der Neppendorfer Blaskapelle statt. Unser Bild: Auf dem Kleinen Ring zeigten die an dem Umzug beteiligten Tanzgruppen (im Bild die siebenbürgisch-sächsische Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums) einen beeindruckenden Aufmarsch.
Foto: Fred NUSS

Zum 29. Mal richtete am Samstag das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) das traditionelle Maifest diesmal auf dem Huetplatz aus. Das Wetter an diesem besonderen Tag präsentierte sich vorbildlich in Hermannstadt. Schon vormittags strahlte die Sonne. Statt wie üblich im Jungen Wald, wurde es jedoch auch in diesem Jahr auf dem Huetplatz veranstaltet. Der Grund dafür war, genau wie im Vorjahr, der Regen, der zuvor den Waldboden aufgeweicht hatte.Weiterlesen

Unfassbar innovative Sounds

Streiflichter vom 49. Internationalen Jazz-Festival in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2625

Der hervorragende Trompeter Lázaro Amauri Oviedo Dilout von der Band „Conexion cubana“, die zum Abschluss des Festivals am Sonntag aufgetreten ist, zog alle Jazzliebhaber in seinen Bann.
Foto: Fred NUSS

Von Donnerstag bis Sonntag Abend hielt das riesige Projekt die Stadt auf den Beinen. Es war das 49. seiner Art und lud erneut Interpreten aus aller Welt nach Hermannstadt ein. Besonders einige von ihnen, wie etwa „Shalosh“ aus Israel und „Electrocutango“ aus Skandinavien lieferten unfassbar innovative Sounds, die den Zuhörer wahrlich in ihren Bann zogen, während andere wie das „Marcin Pater Trio“ aus Polen dem klassischen Jazz die Ehre gaben.Weiterlesen

Deutsches Sprachdiplom

Ausgabe Nr. 2625

119 ZwölftklässlerInnen von der Brukenthalschule haben am Mittwoch der Vorwoche die DSD-Sprachdiplome in feierlichem Rahmen in der Aula entgegengenommen. Schulleiterin Monika Hay sagte: „Wir sind besonders stolz auf euch.“ Sie dankte auch den drei Deutschlehrerinnen Dietrun Arendt, Tita Mihaiu und Alina Helbet, die die SchülerInnen vorbereitet hatten und begüßte als Gäste den Deutschen Konsul Hans Erich Tischler und die Fachberaterin Birgit van der Leeden, die die Diplome überreichten. Unser Bild: Nach der Feierlichkeit stellten sich alle zum Gruppenbild vor der Brukenthalschule auf.                                                                           Foto: Fred NUSS

 

„Überragende Wissenschaftlerin“

Ehemalige Brukenthalschülerin preisgekrönt

Ausgabe Nr. 2625

Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Innovationsminister Andreas Pinkwart, Valentine Gesché (Kategorie „Nachwuchs“), Brunhilde Wirth, Helga Rübsamen-Schaeff (Ehrenpreis), Ministerpräsident Armin Laschet und Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, der Vorsitzende der Auswahl Jury und der Laudator für den Innovationspreis. (v. l. n. r.).
Foto: MWIDE NRW/Susanne KURZ

In der Kategorie „Innovation“ wurde Dr. Brunhilde Wirth, Direktorin des Instituts für Humangenetik in Köln, für ihren Durchbruch in der Behandlung der spinalen Muskelatrophie mit dem Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 13. Mai lobte Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Innovationsminister Andreas Pinkwart 

Wirth als „überragende Wissenschaftlerin“, deren „hartnäckige Recherchen“ zu diesem Durchbruch geführt hätten. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.Weiterlesen