Kassettendecken, Orgeln, Gotteshäuser

4. Auflage des Ars Sacra-Festivals findet bis zum 20. September in Hermannstadt statt

Ausgabe Nr. 2976

Bei der Eröffnung des Festivals (v. l. n. r.): Dr. Emanuel Tăvală, Levente Serfőző, Vizebürgermeister Helmut Lerner, Stadtpfarrer Kilian Dörr, Stadtpfarrer Róbert-Attila Birton, Pfarrer Róbert Boros und die Volkskünstlerin und Restauratorin Erzsébet Boros.           Foto: Beatrice UNGAR

Eine Orgelführung in der evangelischen Stadtpfarrkirche, ein Klavierkonzert im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt, jüdische Gesänge in der Synagoge, Führungen zu und in den Gotteshäusern. Das konnten die Hermannstädterinnen und Hermannstädter und ihre Gäste bisher bei der 4. Auflage des Ars Sacra-Festival erleben, das noch bis zum 20. September unter dem Motto „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“ (Jeremia 29,11) stattfindet.Weiterlesen→

„Shana tova 5787!”

Ausgabe Nr. 2976

„Shana tova 5787!” wünschten sich die Hermannstädter und Mediascher Mitglieder und Sympathisanten der jüdischen Gemeinde Hermannstadt und ihre Gäste am Freitagabend, dem 11. September, am Vortag des Beginns des Jüdischen Neuen Jahres – Rosh Hashana (auch Rosch ha-Schana) 5787 – bei einem geselligen Beisammensein im Gemeinderaum hinter der Synagoge. Dazu gehörten u. a. ein guter Schluck Rotwein aus Israel, Apfelscheiben in Honig getunkt, panierter Fisch, Eiersalat. Zum Auftakt erläuterte Anda Reuben (stehend) die Bedeutung dieses Festes sowie die damit verbundenen Essensvorschriften. Am Mittwochabend, dem 16. September, wiederholte Reuben diese Erläuterungen vor einem zahlreichen Publikum in der Synagoge im Rahmen des Ars Sacra-Festivals.    Foto: Beatrice UNGAR

In Sofia gegen die Ukraine

Volleyball-EM: Rumänien zieht ins Achtelfinale ein

Ausgabe Nr. 2976

Nach dem 3:2-Sieg gegen Frankreich am Mittwoch in der BT Arena in Klausenburg herrschte Feierstimmung.                           Foto: Florin PETEAN

Die Volleyball-Europameisterschaft der Männer findet in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien statt, das Finale wird am 26. September in Mailand ausgetragen. Insgesamt hatten sich 24 Teams für die Europameisterschaft qualifiziert. Sie sind in vier Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften aufgeteilt. Die besten vier Mannschaften jeder Gruppe ziehen ins Achtelfinale ein. Ab dort geht es im K.o.-Modus weiter, wer ein Spiel verliert, ist ausgeschieden. In der Gruppenphase gilt die international übliche Punktewertung: Bei einem 3:0 oder 3:1 erhält der Gewinner drei Punkte. Endet die Partie 3:2, bekommt der Sieger zwei und der Verlierer einen Zähler.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2976

Buchvorstellung im Spiegelsaal

Hermannstadt. – Das Buch „Sächsische Orte in Siebenbürgen. Lage, Geschichte, Namen, Kirchen, Kirchenburgen, Orgeln – eine Annäherung“ von Hans Stricker mit Bildern von Rudolf Girst wird am Donnerstag, den 24. September, 17 Uhr, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (Sporergasse/General Magheru 1-3) vorgestellt. Im Mittelpunkt des Buches stehen die heutigen Spuren der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft, die Stricker und Girst auf ihren Reisen in der Region gefunden und dokumentiert haben. (BU)

 

36. Sachsentreffen in Schönau

Schönau/Șona. – Das 36. Sachsentreffen findet vom 19. bis 20. September 2026 in Schönau/Șona im Kreis Alba statt. Anlässlich der drei Jugend-Jubiläen, die in diesem Jahr gefeiert werden – 20 Jahre Jugendwerk der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen (ADJ) und 40 Jahre Siebenbürgisch-Sächsische Jugend Deutschland (SJD) – steht das diesjährige Sachsentreffen unter dem Motto „Jugend bewegt Siebenbürgen“. Veranstalter sind das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen, das Demokratische Forum der Deutschen in Mühlbach, die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien (Kirchengemeinde Schönau), die HOG Schönau/Nachbarschaft, der HOG-Verband, das Bürgermeisteramt Schönau, Șona Connect, der Kreisrat Alba, und die drei Jubilare.Weiterlesen→

Neues Schuljahr, alte Probleme

5.633 Schüler sind an deutschen Abteilungen im Kreis Hermannstadt eingeschrieben

Ausgabe Nr. 2975

Grundschullehrer Bogdan Pătru hat 24 Schüler in der deutschen Vorbereitungsklasse B unter dem Zeichen der Bienen begrüßt – 8 Mädchen und 16 Jungen. An der Allgemeinschule Nummer 18 im Theresianum lernen 940 Schüler, so Direktorin Rodica Tănasie, die alle Schüler am Montag begrüßt hat. Foto: Cynthia PINTER

Fast 2,9 Millionen Kinder und Schülerinnen und Schüler haben am Montag, dem 7. September, das Schuljahr 2026/2027 begonnen. Laut den Daten des Ministeriums für Bildung und Forschung, waren im Februar 2026 insgesamt 200.845 Lehrkräfte im Amt. Weiterlesen→

Ein Museum zum Anfassen

Der 60. Töpfermarkt fand am Wochenende statt

Ausgabe Nr. 2975

Die 60. Ausgabe des Hermannstädter Töpfermarktes hat am vergangenen Wochenende Tausende von Gästen aus dem In- und Ausland auf den Großen Ring gelockt.            
Foto: Cynthia PINTER

Zum 60. Mal wurde der Große Ring in Hermannstadt am 5. und 6. September zum Treffpunkt der Töpfer. Zwischen alten Formen, bunten Glasuren und frisch geformten Gefäßen zeigte sich, wie lebendig eine Handwerkskunst sein kann, die seit Generationen weitergegeben wird. Mehr als 100 Töpfer und Töpferfamilien aus Rumänien, der Republik Moldau und Ungarn nach Hermannstadt gekommen. Der Große Ring verwandelte sich für zwei Tage in eine große Freiluftwerkstatt, ein Museum zum Anfassen und zugleich in einen Ort, an dem altes Handwerk ganz selbstverständlich zum Alltag gehört. Weiterlesen→

Von der Stille vor dem Sturm

Streiflichter vom 54. Hermannstädter Internationalen Jazzfestival

Ausgabe Nr. 2975

(V. l. n. r.): Ulrich Drechsler’s Trio – Oliver Steger (Bassgitarre), Ulrich Drechsler (Saxophon) und Matthäus Schnöll (Schlagzeug) – schloss am Samstagabend die Konzertreihe im Thaliasaal ab. Sonntag gab es im Innenhof des ehemaligen Ursulinenklosters eine Jam Session.                                                                          Foto: Laura MICU

Die Stille vor dem Sturm… So könnte man die Stimmung jeweils vor Beginn eines Konzertabends während des Hermannstädter Internationalen Jazzfestivals beschreiben, dessen 54. Auflage letzte Woche vom 2. bis 6. September stattgefunden hat. Zum Auftakt gab es wie auch im Vorjahr ein Konzert in der Synagoge, nach drei Abenden im Thaliasaal krönte am Sonntagabend eine Jam Session im Freien im Innenhof des ehemaligen Ursulinenklosters die Veranstaltung.Weiterlesen→

Wissen an die Jüngeren weitergeben

In Alzen ist das Freiwilligenhaus bezugsfertig

Ausgabe Nr. 2975

An dem wieder aufgebauten Haus steht noch ein Gerüst, weil noch an der Fassade gearbeitet wird. Alle beteiligten Freiwilligen, die am Tag des Besuches der HZ anwesend waren, stellten sich zum Gruppenbild auf.
Foto: Werner FINK

Das Restaurierungsprojekt „Casa Voluntarilor” (Freiwilligenhaus) in Alzen wurde von Volontären, die sich bislang vor allem an Einsätzen des Vereins „Ambulanța pentru Monumente“ (Denkmalambulanz) beteiligten, fertiggestellt. Das Projekt wurde vor fünf Jahren gestartet und seitdem gab es mehrere Einsätze. Beim letzten Einsatz in den vergangenen zwei Wochen arbeiteten etwa 30 Volontäre aus allen Landesteilen am Gebäude. Parallel ist man dabei, den Verein „Casa Voluntarilor 1906” mit fünf Gründungsmitgliedern ins Leben zu rufen, der sich zünftig um die Aktivitäten hier kümmern soll. Zukünftig sollen hier u. a. Kinder und Jugendliche aus dem Dorf und aus der Umgebung für den Denkmalschutz usw. sensibilisiert werden.Weiterlesen→

150 Jahre Schulbetrieb in der Reispergasse 13

Ausgabe Nr. 2975

Am 15. September 1876 ist in der Chronik der Stadt Hermannstadt von Emil Sigerus zu lesen: „Eröffnung der neuen ungarischen Staatselementarschule in der Reispergasse“. Also gibt es dieses Gebäude als Schule seit genau 150 Jahren. Ob die Leitung der Schule Nr. 2 nun eine Feier ansetzt, das war am ersten Schultag noch nicht klar. Vielleicht später im Schuljahr, hieß es. Man darf gespannt sein.     Foto: Beatrice UNGAR

Entropie, Apfel und Krieg

7. Internationales Festival für zeitgenössische Kunst

Ausgabe Nr. 2975

Die Hermannstädter Künstlerin Geanina Ionescu und eine ihrer teils beruhigenden, teils aufwühlenden Collagen.                   Fotos: Beatrice UNGAR

Ist die Vertreibung aus dem Paradies irreversibel, die Schöpfung wie sie jetzt ist auch? Was haben Apfel und Krieg gemeinsam? Der Titel der 7. Auflage des Internationalen Festivals für zeitgenössische Kunst SCAF, „Grădina Entropiei. War/Măr” gibt Rätsel auf und lädt zugleich ein, die fünf Veranstaltungsorte aufzusuchen: Ursulinenkloster, Brukenthalpalais, Museum für zeitgenössische Kunst, Apothekenmuseum und Kleiner Ring. Allerdings nur von Mittwoch bis einschließlich Sonntag.Weiterlesen→

Erfolgreiches Guitar Meeting

Ausgabe Nr. 2975

Mehr als 1200 Gitarrespielerinnen und -spieler aller Altersklassen, aber vor allem Kinder und Jugendliche, haben an dem 12. Guitar Meeting in Hermannstadt teilgenommen. Ein emotionaler Moment war der Auftritt von Andrei Găluț, dem Sänger von Goodbye to Gravity, erstmals wieder mit den Teilnehmenden elf Jahre nach der Tragödie im Club Colectiv. Unser Bild: Am Tag 2 auf dem Großen Ring vor der Abfahrt ins ASTRA-Freilichtmuseum, wo u. a. ein gemeinsames Konzert stattgefunden hat, zeigten alle Beteiligten ihre Gitarren und konzertierten in kleinen Gruppen.                

Foto: Ovidiu MATIU

Sommerschule Stolzenburg

Ausgabe Nr. 2975

Blick auf das Ensemble von Pfarrhaus, Umfassungsmauer und Kirche in Stolzenburg. Im Vordergrund entstehen die temporären Holzkonstruktionen der Sommerschule.                                                     Foto: Ulrich BAIERLIPP

Wie kann ein historischer Pfarrhof zu einem lebendigen Ort der Begegnung, der Gastlichkeit und der Kontemplation werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende der Berner Fachhochschule im Rahmen der Sommerschule Stolzenburg 2026 unter der Leitung von Prof. Ulrich Baierlipp und Prof. Beat Löliger. Auf Initiative von Marianne Hallmen, gebürtige Stolzenburgerin und Präsidentin des Vereins der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz, entwickelten sie während zweier intensiver Arbeitswochen Ideen und räumliche Ansätze.Weiterlesen→

„Wir müssen die Normalität pflegen“

Festrede von Dr. Paul-Jürgen Porr beim 22. Hermannstädter Treffen in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2975

Gabriel Tischer, Werner Kloos, Stellvertretender Vorsitzender des Verbands der Siebenburger Sachsen in Deutschland, Paul Kuttesch, Dagmar Zink, Dr. Paul-Jürgen Porr und Sebastian Arion (v. l. n. r.).     Foto: DFDH

An dem 22. Hermannstädter Treffen, das unter dem Motto „Heimat ergänzt – hier und dort“ vom 4. bis 6. September in Dinkelsbühl stattgefunden hat, hat auch eine Delegation des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt teilgenommen: der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr, der DFDH-Vorsitzende Gabriel Tischer, der stellvertretende Kreisratsvorsitzende Paul Kuttesch, DFDH-Vorstandsmitglied und der DFDH-Kulturreferent Sebastian Arion. Den Festakt gestalteten der Chor „Cantores Cibiniensis“, das Cello-Duo Georg Ongyert und Volker Potoradi und Pianist Andrei Preda mit. Es folgten die Vorstellung der Anthologie „Geschichten Hermannstadts“, ein Konzert der „Lidertrun” und ein Ball mit Ricky Dandel und seiner Band. Den Abschluss bildete der Sonntagsgottesdienst. Ein Höhepunkt war die Verleihung der Goldenen Ehrennadel des HOG-Verbandes an Dagmar Zink durch Maria Bauer. Sie würdigt besondere Verdienste um das Siebenbürger Sachsentum. In unserer nächsten Ausgabe bringen wir einen ausführlichen Bericht.

Lesen Sie im Folgenden die Festrede zum Motto, die Dr. Paul-Jürgen Porr. gehalten hat:Weiterlesen→