Neues Highlight?

Vier Preise für das TNRS bei der UNITER-Gala

Ausgabe Nr. 2624

Bei der Gala des Rumänischen Theaterverbands (UNITER) am Montag in Klausenburg holte das Radu Stanca-Nationaltheater drei Preise für die Produktion „Povestea prințesei deocheate“. Unser Bild: Szenenfoto mit Ofelia Popii, die für ihre Doppelrolle zur besten Schauspielerin gekürt worden ist.  
Foto: Sebastian MARCOVICI

Vier Nominierungen für die UNITER-Preise hatte das Radu Stanca-Theater erhalten, bei der UNITER-Gala, die am Montag, den 13. Mai, im Klausenburger Nationaltheater stattgefunden hat, gab es vier Preise: Für die Show „R.U.R. (Rossum’s Universal Robots)”, Regie Vlad Cristache, wurden in der Kategorie „Debüt” Andreea Tecla und Mădălina Niculae für das Bühnenbild preisgekrönt. Das Stück wurde an der deutschen Abteilung inszeniert und basiert auf einem Science Fiction-Stück, das der tschechische Autor Karel Čapek (1890-1938) im Jahr 1920 geschrieben hatte. Die Produktion „Povestea prințesei deocheate” von Silviu Purcărete wurde zur besten Vorstellung gekürt. Für das gleiche Stück erhielt Dragoș Buhagiar den Preis für das beste Bühnenbild und Ofelia Popii den Preis für die beste Schauspielerin in einer Hauptrolle. Weiterlesen

Langjährige Zusammenarbeit

Neuentaler Bürgermeister begleitete 70. Hilftransport

Ausgabe Nr. 2624

Gruppenfoto auf dem Großen Ring in Hermannstadt mit Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm (2. v. r.) und Vereinspräsident Hubert Schauberick (3. v. r.).                     
Foto: Jan Christian BREWER

Der auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Otto Döhrn in Neuental gegründete „Patenschaftsverein Siebenbürgen Rumänien“ kann auf eine tatkräftige Geschichte zurückblicken, in der man jedes Jahr notwendige Hilfsgüter nach Rumänien brachte.Weiterlesen

„Zwei Künstler zu Besuch daheim“

Doppelausstellung „Josef & Josef“ in Kronstadt und Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2624

Horst F. Josef: Noberatus, Acryl auf Leinwand, 2006.

Unter dem Titel „Zwei Künstler zu Besuch daheim/Doi artiști în vizită acasă“ laden Dieter Josef und Horst Franz Josef zum Besuch ihrer Doppelausstellung vom 28. Mai bis 28. Juni d. J. im Museum „Casa Mureșenilor“ (Marktplatz/Piaţa Sfatului Nr. 25) in Kronstadt sowie vom 3. bis zum 31. Juli  d. J. in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums (Quergasse/Str. Tribunei Nr. 6), in Hermannstadt ein.

Die Wurzeln der beiden Künstler und Vetter Dieter Josef (Lithographie) aus Gumpoldskirchen/Österreich und Horst Franz Josef (Malerei) aus Taufkirchen/Deutschland liegen im Burzenland.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2624

Maifest am 18. Mai; Bezirksgemeindefest; Männerfrühstück; Tagung zu Migration und Identität; Lesungen im Erasmus; Brunch in Baassen; Street-Food-Fest; Konzert im Spiegelsaal; Akademische Sitzung; Sonderpreise der HZ beim DaM-Schülerwettbewerb;Lindley Kammerchor zu Gast; Restauratorentreffen; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Gastgeber unter sich

Ausgabe Nr. 2623

Am Dienstag schon traf Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis in Hermannstadt ein, um als guter Gastgeber die Vorbereitungen für den EU-Gipfel zu überprüfen, Mittwoch eröffnete er die internationale Konferenz zur Zukunft Europas, die an der Lucian Blaga-Universität stattfindet, und gestern empfing er die Teilnehmer an dem EU-Gipfeltreffen. Mehr dazu lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe. Unser Bild: Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und Staatspräsident Klaus Johannis beim Händedruck vor der Pressewand im Foyer im Erdgeschoss des Rathauses am Großen Ring.

Foto: Sorin MIȘCOCI

 

„Wir wollen und können es“

Honterus-Druckerei feiert 25. Betriebsjubiläum

Ausgabe Nr. 2623

 

Geschäftsführer Helmut Mathes präsentiert das Prospekt aus dem Jahr 1994.
Foto: Fred NUSS

„Wie das Altenheim (Anmerkung der Redaktion: Dr. Carl Wolff, das im Oktober 1994 eingeweiht wurde und sich zu jenem Zeitpunkt im Bau befand) sei auch die Druckerei eine ‚Insel der Hoffnung‘; sie schaffe Arbeitsplätze, setze mit ihrer modernen Technik ein Zeichen der Erneuerung, und wenn die Deutschen in Rumänien ihre Brückenfunktion wahrnehmen wollten, bräuchten sie dazu Mittel der Kommunikation. Im Computerraum lag ein Probeausdruck der Hermannstädter Zeitung aus, quasi zum Beweis, dass mit dieser gleichfalls aus BMI-Mitteln finanzierten Druckerei (Kostenpunkt 1,75 Millionen DM) ‚ein langgehegter Wunsch der deutschen Minderheit, ihre eigenen Publikationen drucken und vertreiben zu können‘ in Erfüllung gegangen sei (wie es in einer eigens zu diesem Anlass herausgegebenen BMI-Pressemitteilung heißt). (…)

Die Druckerei wurde im Januar 1990 angefordert und ist nach vier Jahren gekommen,  um in erster Linie Bücher und Publikationen der deutschen Minderheit zu drucken (jedoch auch, um durch Ausführung von Drittaufträgen Geld einzunehmen, um die finanzschwachen deutschen Publikationen überhaupt drucken zu können).“ Das schrieb Horst Weber in der HermannstädterZeitungNr. 1372/13. Mai 1994 in seinem Beitrag „Inseln der Hoffnung“ über den Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium des Inneren, des Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung, Dr. Horst Waffenschmidt, bei der deutschen Minderheit in Rumänien.Weiterlesen

Transilvania Card ist da

EKR-Pressekonferenz zur Eröffnung der Touristensaison

Ausgabe Nr. 2623

 

Stefan Bichler, Bischof Reinhart Guib und Hauptanwalt Friedrich Gunesch bei der Pressekonferenz im Bischofshaus (v. l. n. r.).  
Foto: Jan-Christian BREWER

Die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien hat auch in diesem Jahr die sogenannte „Transilvania Card“ herausgeben. Durch sie sollen Touristen und Einheimische animiert werden, das Land besser kennen zu lernen.Weiterlesen

„Patenschaften wieder mit Leben erfüllen”

NRW-Aussiedlerbeauftragter Heiko Hendriks zu Gast in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2623

 

Heiko Hendriks (links) mit Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte) und Rainer Lehni im Rathaus in Hermannstadt.               
Foto: Werner FINK

Heiko Hendriks, Beauftragter der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern besuchte am Montag Hermannstadt, in Begleitung einiger Kollegen sowie Vertretern der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, darunter Rainer Lehni, Stellvertretender Bundesvorsitzender sowie Landesvorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland für Nordrhein-Westfalen. Empfangen wurde die Delegation im Bischofspalais von Bischof Reinhart Guib, im Forumshaus von Dr. Paul-Jürgen Porr, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums und Benjamin Józsa, DFDR-Geschäftsführer, im Rathaus von Bürgermeisterin Astrid Fodor und in der Brukenthalschule von Direktorin Monika Hay. Zum Abschluss ging es zum Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum, wo Gerhild Rudolf und Heidrun König durch das Landeskirchliche Museum der Evangelischen Kirche führten und den Besuchern auch die Johanniskirche zeigten.Weiterlesen

Beim Schneeschippen eingefallen

Vorpremiere mit Steaua fără nume“ am Radu Stanca-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2623

 

Szenenfoto mit Viorel Rață, der in drei Rollen schlüpft, dem Regisseur der Inszenierung Florin Coșuleț und Mihai Coman, der zwei Rollen spielt (v. l. n. r.).
Foto: Vlad DUMITRU

„In einem kleinen rumänischen Städtchen der 30er Jahre führt das Schicksal eine junge verwöhnte Frau in das Haus eines weltfremden Mathematiklehrers. Die Zuneigung der beiden Menschen findet keine Erfüllung in einer dauerhaften Bindung, da sich die Frau nicht von ihrem luxuriösen Leben zu trennen vermag. Gefühlvolle Unterhaltung, einfühlsam inszeniert und gespielt.“ So wird das Stück „Stern ohne Namen“ (Steaua fără nume) des Schrifstellers Mihail Sebastian (1907-1945) auf der Webseite www.filmdienst.de beschrieben. Drei Vorstellungen der aktuellen Inszenierung durch den Schauspieler Florin Coșuleț wurden als Vorpremiere auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt am 19. und 20. April, sowie am 5. Mai gezeigt. Die Premiere findet heute im Rahmen des Lucian Blaga-Festivals in Mühlbach/Sebeș Alba statt.Weiterlesen

Aufhören stand nie zur Debatte

Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Björn Reinhardt

Ausgabe Nr. 2623

 

Björn Reinhardt  in seiner Wahlheimat.                                   
Foto: Florentina REINHARDT

Björn Reinhardt ist Dokumentarfilmer aus Deutschland. Er lebt jedoch schon über 15 Jahre mit seiner Ehefrau Florentina in Weintal/Valea Vinului in der Maramuresch, im tiefsten Norden Rumäniens. Der HZ-Praktikant Jan Christian Brewer hat ein Interview mit ihm zu seiner Arbeit, zu dem Land und der Zukunft von Beidem geführt.Weiterlesen