Tag der Deutschen Einheit

Ausgabe Nr. 2643

Beim traditionellen Empfang zum Tag der Deutschen Einheit begrüßte Konsul Hans Erich Tischler explizit das 10-köpfige Ärzteteam aus Deuschland, das seine Freizeit opferte, um an der Polisano-Klinik herzkranke Kinder unentgeltlich zu operieren und sagte: ,,Uns, die Bürger der EU verbindet so vieles. Unter allen gemeinsamen Werten, die wir teilen, scheint mir jedoch der der Solidarität einer der wichtigsten. Sie vom Ärzteteam setzten in diesen Tagen ein wunderbares Zeichen, zeigen Solidarität und Opferbereitschaft, um hier Gutes zu tun“. Unser Bild: Die eigens zu diesem Anlass eingeflogene Militärkapelle Neubrandenburg ließ nicht nur die Staatshymnen Deutschlands, Rumäniens und die Hymne der EU erklingen sondern erfreute die Anwesenden mit bester Jazz- und Unterhaltungsmusik.                          

Foto: Fred NUSS

In schier ununterbrochener Folge

250 Jahre seit der Geburt des Michael von Heydendorff des Jüngeren

Ausgabe Nr. 2643

Michael von Heydendorff der Jüngere (* 7. April 1769, † 29. August 1857)

Am 7. April 1769 wurde Michael von Heydendorff der Jüngere als damals jüngster Spross der angesehenen Mediascher Familie geboren. Während über zwei Jahrhunderten spielten Mitglieder der aus Bistritz nach Mediasch gekommenen Familie Conrad Edle von Heydendorff im öffentlichen Leben der Stadt und auch von Siebenbürgen eine bedeutende Rolle. Seit 1676 gehörten Heydendorffs in schier ununterbrochener Folge dem Mediascher Magistrat an, stellten abwechselnd mit anderen Familien die Bürgermeister sowie Königs- und Stuhlsrichter der Königlich Freien Stadt und des Mediascher Stuhls. Weiterlesen

,,Wir stellen uns den Herausforderungen“

Marquardt Hermannstadt eröffnete neue R&D-Büros im Zentrum der Stadt

Ausgabe Nr. 2643

Das Demo-Auto wurde vorgeführt, stolz darauf waren auch Vizepräsident Thomas Schwarz (1. v. l.), Vizepräsident Gerd Villing (4. v. l.), Generalmanager in Rumänien Mourad Halilou (5. v. l.) und R&D-Leiter in Hermannstadt Sorin Brumar (1. v. r.).
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Marquardt Hermannstadthat am vergangenen Donnerstag die neuen Büros des Forschungs- und Entwicklungzentrums im Ramada-Hotel eröffnet. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Demo-Auto vorgestellt, in dem die in Zukunft von Marquardtentwickelten Produkte getestet werden konnten.Weiterlesen

Fasst euch ein Herz!

Neues Hilfszentrum für Krebskranke eröffnet

Ausgabe Nr. 2643

Blick in eines der Zimmer im Hilfszentrum „Sus Inima“.
Foto: Cynthia PINTER

Seit dem 28. September gibt es in Hermannstadt ein soziales Zentrum, das Krebskranken und deren Angehörigen hilft, mit der Krankheit umzugehen. Das Zentrum heißt „Sus Inima“, hat seinen Sitz in der Friedenfelsgasse/Constantin Noica 26 und wird von dem NGO mit dem gleichen Namen geleitet. Am Tag der Offenen Türen, am 21. September, führten Marieluise Knobloch (Vizepräsidentin des Vereins), Anca Gavrilă (Mitarbeiterin) und Dr. Adrian Moga (Facharzt für Radiotherapie) durch die Einrichtung. Weiterlesen

,,Dankbarkeit begleitet mich ein Leben lang“

Ehemaliger Bürgermeister von Neuental im Kreisrat gewürdigt

Ausgabe Nr. 2643

Christine Manta-Klemens, Otto Döhrn und Daniela Cîmpean bei der Übergabe der Ehren-Plaketten an den Initiator und an den Patenschaftsverein Hamlesch Braller Michelsberg Siebenbürgen e. V. (v. l. n. r.).
Foto: Fred NUSS

,,Wir rumänischen Staatsbürger könnten einiges von unserem deutschen Gast und seinen Mitarbeitern und Mitkämpfern lernen und übernehmen. 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit, zugunsten von Menschen eines anderen Volkes und Landes ist etwas, was für die meisten von uns hier unvorstellbar bzw. schwer nachvollziehbar ist. Umso mehr sollten wir uns darüber Gedanken machen, wie wir in Zukunft unseren Bedürftigen ehrenamtlich zu helfen gedenken.“ Mit diesen Worten schloss die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens ihre Ansprache zur Feierstunde im Kreisrat am 26. September, als Otto Döhrn mit der Ehren-Plakette ,,Auszeichnung für besondere Verdienste“ gewürdigt worden ist.Weiterlesen

Er dirigierte ,,mit links“

Würdigung für Henry Selbing (1912-2000)

Ausgabe Nr. 2643

Die Künstlerin Ileana Selbing (Bildmitte) war bei der Namensgebung-Feierlichkeit dabei und überreichte im Beisein von Christine Manta-Klemens, der stellvertretenden Vorsitzenden des Hermannstädter Kreisrats (rechts) und Cristian Lupeș, dem Direktor der Hermannstädter Staatsphilharmonie der Einrichtung im Thalia-Saal eines ihrer Gemälde, das dem Wunderkind Carl Filtsch und seinen Klavierlehrern – Frederic Chopin und Franz Liszt – gewidmet ist.                                                      Foto: Laurențiu STRĂUȚ

,,Und ich sehe mich später als Schüler bei den wöchentlichen Sinfoniekonzerten mit Henry Selbing (1912-2000), dem einarmigen Dirigenten am Pult der Hermannstädter Staatsphilharmonie, die 1949 aus den Trümmern des ehemaligen Musikvereins wie auch der Stadtkapelle hervorgegangen war. Den Arm soll der Dirigent bei einem Straßenbahnunfall in Wien verloren haben, wo der junge Ernö Schlesinger (alias Henry Selbing), Hermannstädter Spross einer jüdischen Familie, zum Studium weilte und als Synagogen-Sänger wirkte. Ich lasse mich in den Bann der Orchestermusik reißen und leide gleichzeitig mit dem einarmigen ‚Schwerarbeiter‘, der all das auf bemerkenswerte Weise mit einer Hand, der linken, zu bewerkstelligen hat und ich kann noch nicht ahnen, dass ich ihm wenig später als sein Famulus einen Gutteil seiner Arbeit abnehmen werde“. Dies schrieb der Musiker Heinz Acker u. a. in seinen Erinnerungen an die Hermannstädter Philharmonie zum 70. bzw. 180. Geburtstag, die unter dem Titel ,,Zwischen Presto und Andantino“ in der Hermannstädter ZeitungNr. 2630 vom 28. Juni 2019 veröffentlicht worden sind.Weiterlesen

,,Ein Wahrzeichen für jüdisches Leben“

Sanierungsarbeiten an der Hermannstädter Synagoge abgeschlossen

Ausgabe Nr. 2643

Vizebürgermeister Tiberiu Drăgan (1. v. l.), der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hermannstadt, Otto Deutsch (5. v. r.) und die an den Arbeiten beteiligten Wandergesellen verfolgen aufmerksam die Ansprache von Konsul Hans Erich Tischler (4. v. l.).                                                                                                          Foto: Fred NUSS

,,Heute zählt die jüdische Gemeinde in Hermannstadt nur noch 50 Mitglieder, jedoch ist dieses beeindruckende Denkmal weiterhin ein Wahrzeichen für all das, was jüdische Religion, Tradition und jüdisches Leben verkörpern. Wir befinden uns nur wenige Tage vor den wichtigen feierlichen Tagen und Gebeten des neuen Jüdischen Jahres. Damit freuen wir uns umso mehr, dass einige wichtige Arbeiten an diesem Gebäude nun fertiggestellt wurden. Allen Beteiligten noch einmal unseren besten Dank für die geleistete Arbeit! Möge dieses Gotteshaus auch in Zukunft ein Ort der Begegnung, des Gebets und des Friedens sein.“ Mit diesen Worten schloss der Deutsche Konsul Hans Erich Tischler seine Ansprache bei dem kleinen Fest aus Anlass des Abschlusses von Sanierungsarbeiten an der Synagoge in der Salzgasse in Hermannstadt. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2643

Reihenfolge auf Wahlzettel steht fest; Einladung ins Bischofspalais; Alternative Therapien; Neuer Dorfschreiber; Vorstellung der Ergebnisse; Weinfest; 25 Stunden Theater; Neuer Gedichtband; Buchvorstellung; Kulinarischer Literaturabend; Möbelmesse; Antieuropäisches Verhalten; Georg-Dehio-Buchpreis; Seniorentreffen; Theaterstück im Gong; Vortragsreihe; Eröffnungsgottesdienst; 19. Patchworkrüstzeit; Das junge Festival, Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen