Ein Jahr der Erfolge und der Zufriedenheit

Neujahrsbotschaft des DFDR-Landesvorsitzenden Dr. Paul Jürgen PORR

Ausgabe Nr. 2655

Liebe Leserinnen und Leser der Hermannstädter Zeitung,

Wir befinden uns kurz nach Jahreswechsel und wie immer fragen wir uns: Was hat uns das vergangene Jahr gebracht? Was erhoffen wir uns von dem neuen?

2019 hat Hermannstadt wieder in der Welt sichtbar gemacht: Der EU-Summit im Mai war sicher das herausragendste Ereignis in diesem Sinne, aber nicht zuletzt auch der Weihnachtsmarkt, der als einer der schönsten weltweit anerkannt wurde.Weiterlesen

,,Eine entschiedene Stimme“

Aurel Vainer mit Verdienstkreuz 1. Klasse geehrt

Ausgabe Nr. 2655

Botschafter Cord Meier-Klodt (links) gratuliert Dr. Aurel Vainer zur Auszeichnung.                                                                             Foto: Agerpres

Der Präsident der Föderation der jüdischen Gemeinschaften aus Rumänien, Dr. Aurel Vainer, wurde am 18. Dezember 2019 durch den Deutschen Botschafter Cord Meier-Klodt mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Diese Auszeichnung wurde durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Empfehlung von Außenminister Heiko Maas verliehen.Weiterlesen

Ein Buch als Kollateralschaden

Ausstellung, Gedenktafel und Denkmalsanierung zur Revolution von 1989

Ausgabe Nr. 2655

 

Die verirrte Kugel traf einen Band der Kollektion der Literaturzeitschrift Convorbiri literare aus dem Jahr 1899. In der Ausstellung ist der Band so geöffnet, dass man den Anfang eines von Ioan C. Negruzzi gezeichneten Beitrag über Mihai Eminescu vom 15. Januar lesen kann.Foto: Beatrice UNGAR

Ein dickes Buch habe dem damaligen Direktor der Astra-Bibliothek, Ion Mariș das Leben gerettet, kolportierten einige Zeitungen im Dezember 1989 die Nachricht, dass eine verirrte Kugel einen Band in dem Lagerraum in der Mansarde der Astra-Bibliothek getroffen habe und in dem Umschlag stecken geblieben sei. Der inzwischen pensionierte Mariș erinnert sich noch lebhaft an diese Auswüchse der Fabulierkunst und erklärt, dass es sich bei dem Band um die Kollektion des Jahres 1899 der in Jassy herausgegebenen Literaturzeitschrift Convorbiri literare handelt und dass die Kugel vermutlich aus dem Innenhof des benachbarten Volksbades abgeschossen worden sei. Wie dem auch sei, wer das angeschossene Buch sehen möchte, kann es derzeit im Festsaal der Astra-Bibliothek tun, wo kurz vor Jahreswechsel eine dem 30. Jahrestag der Rumänischen Revolution von 1989 gewidmete Ausstellung eröffnet wurde und noch bis zum 15. Januar zu besichtigen ist.Weiterlesen

,,Die Arbeit geht nicht aus“

Blick auf die Tätigkeiten im Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum

Ausgabe Nr. 2655

 

Elisabeth Deckers (rechts) und die Museumsleiterin Heidrun König verpacken eine Fahne aus der evangelischen Kirche in Haschagen.Foto: Beatrice UNGAR

Möchten Sie wissen, wann Ihre Urgroßmutter geboren ist, oder wie weit die väterliche Linie zurückreicht? Fragen Sie im Teutsch-Haus in Hermannstadt nach, und wenn die Kirchenbücher Ihres Heimatortes dort aufbewahrt werden, kann man Ihnen Auskunft geben. Erstaunlich viele Menschen, gerade die, die nicht mehr in Rumänien leben, möchten etwas über ihre Familie wissen.

Oder sind Sie ein an der Historie Interessierter, der schriftliche Quellen zu einem Sachverhalt – sagen wir, im 19. Jahrhundert – sucht, auch da kann unter Umständen das Teutsch-Haus weiterhelfen.Weiterlesen

Von Beethoven zu Mozart

11. Neujahrskonzert hat im Thaliasaal stattgefunden

Ausgabe Nr. 2655

 

Tänzer vom Hermannstädter Balletttheater brachten Schwung ins Neujahrskonzert.                                                                Foto: Mihai BENEA

Seit Jahrzehnten präsentieren die Wiener Philharmoniker ihrem Publikum zum Jahreswechsel ein heiteres und zugleich besinnliches Programm aus dem reichen Repertoire der Strauß-Dynastie und deren Zeitgenossen. In Klein Wien, wie Hermannstadt einst genannt wurde, gibt es nun auch schon seit 11 Jahren eine Tradition des Neujahrskonzerts. Weiterlesen

,,Gedacht und gemacht worden“

Der Hamelner Journalist und Krimi-Autor Ulrich Behmann las in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2655

 

Der Autor Ulrich Behmann (links) präsentierte gleich zwei Bücher: ,,Dezembertod“ und die von Nadia Badrus erstellte rumänische Fassung seines Erstlings ,,Novemberwut“. Die Lesung moderierte die HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar.                                               Foto: Gerhard DEEKEN

Der deutsche Journalist und Autor Ulrich Behmann hat kurz vor Weihnachten 2019 im Erasmus-Büchercafé im Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum in Hermannstadt sein neuestes Buch „Dezembertod“ vorgestellt. Vor genau einem Jahr hatte er seinen Debüt-Roman „Novembertod“ auch in Hermannstadt vorgestellt, die Hermannstädter Zeitung berichtete in der Ausgabe Nr. 2650/15. Dezember 2018 (https://www.hermannstaedter.ro/2018/12/das-leben-schreibt-die-grausamsten-geschichten/) darüber.

Die HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u sprach mit dem Chefreporter der Deister- und Weserzeitung (DEWEZET).Weiterlesen

Gemälde, Plastiken, Graphiken

Wintersalon der Hermannstädter UAP-Zweigstelle

Ausgabe Nr. 2655

 

Bei der Vernissage am 17. Dezember sprachen die Kunstkritikerin Iulia Mesea (1. v. l.) und der Vorsitzende der Hermannstädter Zweigstelle, der Glaskünstler Ion Tamaian (2. v. l.). Foto: die Verfasserin

Zum Jahresende 2019 fand die Vernissage des unter dem Titel ,,Wintersinfonie“ stehenden Wintersalons der Künstler von der Hermannstädter Zweigstelle des Rumänischen Künstlerverbands (UAP) in deren Galerie am Großen Ring statt. Es sei eine Zeit der Retrospektiven, der Analyse, der Selbstbewertung, sagte die Kunstkritikerin Iulia Mesea, die auch die Künstlerinnen und Künstler zuerst erwähnte, die sich im Jahr 2019 besonders hervorgetan haben. Weiterlesen