Chanukka Sameach!

Ausgabe Nr. 2941

Vom 14. bis 22. Dezember wird heuer das jüdische Lichterfest Chanukka gefeiert. Die jüdische Gemeinde Hermannstadt beging das Fest am Sonntagabend. Es zelebrierte ein Gast aus Berlin, Kantor Andreas Laqueur, der alle Besitzer einer Chanukkia aufforderte, sie auf den runden Tisch zu stellen und gemeinsam anzuzünden. Im Vorfeld bat Laqueur alle Anwesenden um eine Schweigeminute und sprach ein Kaddish für die Opfer des verheerenden Terroranschlags am Bondi Beach in Sydney, das alle Chanukka-Feiern weltweit überschattet.                                      

Foto: Beatrice UNGAR

Eine emblematische Persönlichkeit

Ida Jarcsek-Gaza feierte 55. Bühnenjubiläum

Ausgabe Nr. 2941

Ida Jarcsek-Gaza (links) und Ioana Iacob. Foto: Ovidiu ZIMCEA

Die Premiere der Vorstellung „Penthesilea. Ein Requiem” von Nino Haratischwili in der Regie von Eberhard Köhler am Sonntag, dem 14. Dezember am Deutschen Staatstheater Temeswar stellte ein besonderes Ereignis für die Institution dar und zwar feierte die Schauspielerin Ida Jarcsek-Gaza dabei ihr 55. Bühnenjubiläum.Weiterlesen

Schnitt für Schnitt

Eine Friseurschule mit einzigartigem Konzept eröffnet in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2941

Adrian Niculescu demonstriert den Friseurschülerinnen am HZ-Praktikanten Eduard Reschke die richtige Schnitttechnik.         Foto: Mihai SERESTER

Eine Niederlassung der rumänienweit bekannten Friseurschulkette „Point Cut“ eröffnete am 7. November in Hermannstadt. Den Standort führen Ion und Lavinia Grigore, die gemeinsam mit ihrem Sohn Denis sowie weiteren Friseurlehrern unterrichten. Mit ihnen erweitert der Gründer, Adrian Niculescu, sein Netzwerk auf inzwischen 24 Standorte in Rumänien. „Point Cut“ unterscheidet sich deutlich von klassischen Friseurschulen. Der Grundgedanke lautet: Ab dem ersten Tag arbeiten die Teilnehmer nicht an Übungsköpfen, sondern an echten Menschen. Die kostenlosen Männerhaarschnitte bilden die tägliche Grundlage des Unterrichts und das Herzstück des gesamten Systems.Weiterlesen

Ein persönlicher Gegenstand

Ausstellung zum Gesangbuch der EKR im Teutsch-Haus

Ausgabe Nr. 2941

Brita Falch Leutert begleitete und Jürg Leutert leitete das gemeinsame Singen bei der Vernissage.                                                           Fotos: Max GALTER

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Schätze des evangelischen Kirchengesangs“ Anfang Dezember hörte man im ganzen Teutsch-Haus verschiedenste Kirchenlieder aus dem Terrassensaal erklingen. Eine außergewöhnliche Vernissage, da man eigentlich erwartet hatte, dass nur die Leiterin des Teutsch-Hauses, Dr. Gerhild Rudolf, über die Ausstellung referiert.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2941

In eigener Sache

Abos für die Hermannstädter Zeitung können Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises Hermannstadt ab sofort bei ihrem Postboten oder im Postamt in der jeweiligen Ortschaft tätigen. Für Interessenten aus Ortschaften in anderen Landkreisen Rumäniens bzw. für das Ausland nimmt unsere Sekretärin Rodica Bărbat Bestellungen entgegen. Nähere Auskünfte unter 0269-21.27.75 oder per E-Mail: sekretariat@hermannstaedter.ro

Unsere nächste Zeitung erscheint erst am 16. Januar 2026. Die Redaktion ist vom 23. Dezember 2025 bis 12. Januar 2026 geschlossen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Die RedaktionWeiterlesen

,,Als die Stille kam“

Schulvortrag über Lawinenunglück am Bulea-See 1977

Ausgabe Nr. 2940

Friedrich Philippi (links) und Monika Hay.                         Foto: Max GALTER

„Jetzt kommt bitte die letzte Reihe erstmal vor und setzt sich in die erste“. Mit diesem einleitenden Satz schlägt Friedrich Philippi, ehemaliger Erdkundelehrer des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums, zwei Fliegen mit einer Klappe. Er bringt nicht nur einige Schüler mit einer Aufmerksamkeitsschwäche näher zum Geschehen, sondern füllt auch die leer gebliebene erste Reihe. Weiterlesen

,,Das Gefühl eines Zeitsprungs”

Interview mit der deutschen Konsulin Wiebke Oeser

Ausgabe Nr. 2940

Konsulin Wiebke Oeser in ihrem Büro.               Foto: Ruxandra STĂNESCU

Konsulin Wiebke Oeser leitet seit August das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt und hatte bereits ein paar Wochen Zeit, Stadt und Leute kennen zu lernen. Ein Interview mit ihr führte HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Weihnachtsbäckerei in Mediasch

Ausgabe Nr. 2940

Die Weihnachtsbäckerei der evangelischen Kirchengemeinde A. B. in Mediasch hat wieder 50 Kilogramm Mehl zu Lebkuchen verarbeitet. Der Pfarrkeller, ja das ganze Kirchenkastell, dufteten herrlich tagelang. Die Lebkuchen erfreuen viele Menschen durch den Verkauf beim Basar, und viele Kinder bei der Christbescherung, die nach dem Krippenspiel am Christbaum stattfindet. Pfarrer Gerhard Servatius-Depner freut sich: „Wie schön, dass sich jedes Jahr viele Frauen finden, die den schweren Teig mit Liebe kneten und Männer, die den Backofen im Pfarrkeller vorbereiten und heizen. Dafür sind wir sehr dankbar! Gesegnete Christfeiertage!                             Foto: Hildegard SERVATIUS-DEPNER

Ein gemeinsames Fest mit viel Herz

Erstes DWS-Schweineschlachtfest fand im ASTRA-Freilichtmuseum statt

Ausgabe Nr. 2940

Ioana Moga aus Orlat, Referentin im ASTRA-Museum (rechts), die gemeinsam mit ihrem Mann Florin Moga für das Schweineschlachten zuständig war, zeigt einem Vater und seinem Sohn, wie man das Fleisch für die Wurst durch den Fleischwolf dreht. Mehrere Bilder finden Sie unter www.hermannstaedter.ro                                                                     Foto: Werner FINK

Das diesjährige Weihnachtsfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) fand am vergangenen Samstag statt, dieses Mal in einem ganz besonderen Rahmen: auf dem Gelände des siebenbürgisch-sächsischen Gehöftes eines Weinbauern aus Kleinschelken im ASTRA-Freilichtmuseum, wo dieses Mal auch die Tradition des Schweineschlachtens bei den Siebenbürger Sachsen gezeigt wurde. Gedacht war es als eine Familienfeier wobei auch die Mitglieder des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) eingeladen waren.Weiterlesen

Zwei Jahresabos zum Abschied

Ausgabe Nr. 2940

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des „Dr. Carl Wolff”-Vereins, die am Freitag der Vorwoche stattgefunden hat, wurde die Diakonin Petra Stöckmann-Kothen (links), die seit der 1994 erfolgten Eröffnung des „Dr. Carl Wolff”-Altenheims hier als Seelsorgerin gedient hat, verabschiedet. Sie zieht nach Deutschland zurück. Auf den Weg gab ihr Heimleiterin Ortrun Rhein je ein Jahresabonnement für die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien und für die Hermannstädter Zeitung, damit sie weiterhin bestens informiert bleibt, was in Hermannstadt und Rumänien los ist. In einer nächsten Ausgabe bringen wir ein Interview mit Diakonin Stöckmann-Kothen.                                       Foto: Beatrice UNGAR

Bilder, Musik und Erotik

Neueste Premiere am Radu Stanca-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2940

Szenenfoto mit Pali Vecsei (der Sultan).                                                                                                                      Foto: Sebastian MARCOVICI

Eine neue Inszenierung des preisgekrönten Regisseurs Silviu Purcărete sorgte am Wochenende in Hermannstadt für Furore. Das Stück mit dem langen Titel „Neasemuita poveste a lui Abul Hossein Yemenitul și a fugii lui în pustie (după 1001 de nopți)”, das übersetzt „Die unvergleichliche Geschichte von Abul Hossein dem Jemeniten und seiner Flucht in die Wüste (nach 1001 Nacht)” hieße, war nichts für sensible oder schamhafte Leute, sondern enthielt sehr viel nackte Haut und Erotik.Weiterlesen