Nachrichten

Ausgabe Nr. 2726

Schäßburger Deutsche Kulturtage 2021

Schäßburg. – Unter dem Motto ,,Gesundheit und Wohlergehen in der Geschichte unserer Stadt” veranstaltet das Demokratische Forum der Deutschen in Schäßburg vom 18. bis 20. Juni die Deutschen Kulturtage 2021. Eröffnet wird die Veranstaltung am Freitag, den 18. Juni, 17 Uhr, mit einem Konzert des Kronstadt-Quartetts im Rathaussaal. Ebenda hält ab 18 Uhr Dr. Karl Scheerer einen Vortrag zum Thema ,,1921 – ein Jahr der Entscheidungen in Rumänien (Bodenreform, Kleine Entente)” und Stadtpfarrer und Dechant Dr. Hans Bruno-Fröhlich stellt ab 19 Uhr sein Buch ,,Eine einmalige Gabe” vor. Im Anschluss präsentiert Radu Nebert den Bastelbogen ,,Die Bergkirche“ und eröffnet seine Ausstellung ,,Siebenbürgen in Miniatur” in der Klosterkirche. Samstag, den 19. Juni, geht es ab 16 Uhr im Rathaussaal weiter mit Vorträgen von Dr. Robert Offner (,,Siebenbürgen im Bann der Seuchen, unter besonderer Berücksichtigung von Schäßburg”, anschließend wird das Buch ,,Schwarzer Tod und Pestabwehr im frühzeitlichen Hermannstadt” von Dr. Robert Offner und Thomas Șindilariu vorgestellt), Dr. Rolf Binder (,,Der Siechhof in Schäßburg”) und Dr. Ingrid Schiel (,,Soziale Reformideen und Gesundheitsprävention vor 100 Jahren”). Ebenda stellt ab 19.30 Uhr der Apotheker Veress László sein Buch ,,Materia Medica” vor. Am Sonntag findet ab 10 Uhr der Festgottesdienst in der Bergkirche statt. Im Anschluss stellt Pfarrer Dr. Rolf Binder sein Buch ,,Wörter, Wort und Worte” vor. Ab 15 Uhr gibt es einen Aufmarsch der Trachten- und Tanzgruppen mit der Blaskapelle ,,Schäßburg Brass” statt.

Abends ab 21.30 Uhr werden sowohl Freitag als auch Samstag vor dem Venezianischen Haus Kurzfilme von Schülern sowie Filme aus dem Archiv der deutschen Akzente-Sendung zum Thema ,,Geschichten aus Schäßburg“ gezeigt.

Nähere Informationen auf der Facebook-Seite des Schäßburger Zentrumsforums  (www.facebook.com/forumschaessburg), auf der die Veranstaltung im Livestream ausgestrahlt wird sowie auf Youtube unter: Forum  Schaessburg. (BU)Weiterlesen

Privilegierte Beziehungen

Ausgabe Nr. 2725

Israels zehnter Staatspräsident besuchte vor Amtsübergabe Rumänien

Staatspräsident Reuven Rivlin (links) und sein Amtskollege Klaus Johannis beim offiziellen Empfang vor dem Cotroceni-Schloss.    Foto: presidency.ro

 

Im Zeichen der seit 73 Jahren ununterbrochen bestehenden diplomatischen Beziehungen zwischen Rumänien und Israel stattete Israels Staatschef Reuven Rivlin auf Einladung von Staatspräsident Klaus Johannis vom 8. bis 10. Juni d. J. Rumänien einen Staatsbesuch ab. Mit dabei war eine 60köpfige Wirtschaftsdelegation aus Israel, die an dem rumänisch-israelischen Wirtschaftsforum am 9. Juni teilgenommen hat. Der Staatsbesuch erfolgte kurz nachdem das Parlament Israels den Politiker und Jurist Izchak Herzog zum neuen Präsidenten Israels gewählt hatte. Herzog hatte sich bei der am 2. Juni d. J. erfolgten Abstimmung im Parlament mit 87 zu 26 Stimmen gegen seine Gegenkandidatin Miriam Peretz durchgesetzt.

Die Amtsübergabe erfolgt am 9. Juli d. J.Weiterlesen

Seit 1996 in Hermannstadt tätig

Ausgabe Nr. 2725

ThyssenKrupp Bilstein Sibiu feierte am 1. Juni d. J. 25. Jubiläum

Gruppenbild mit dem Mitarbeiter-Team von ThyssenKrupp Bilstein vor dem Werk im Industriegebiet West.
Foto: ThyssenKrupp Bilstein

Am 1. Juni 2021 feierte Bilstein 25 Jahre Anwesenheit in Hermannstadt und wir stellten dabei fest: Wir haben die Prüfung durch die Zeiten gut bestanden, es war ein Slalom zwischen Erfolgen und schweren Augenblicken, aus denen wir gelernt haben und die wir immer gemeinsam überstanden haben und dadurch noch kräftiger wurden.

Nach 25 Jahren ist es bemerkenswert, dass 109 Kollegen, mit denen wir gemeinsam diesen Weg eingeschlagen haben, ein Vierteljahrhundert Aktivität bei Bilstein hinter sich haben. Wir danken sowohl ihnen als auch allen Angestellten, dass sie uns während dieser Zeit zur Seite standen und durch ihre Loyalität ihren Beitrag, in allem was wir im Laufe der Zeit geleistet haben, erbrachten.

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,,Denkmalambulanz“ in Feigendorf/Micăsasa

Ausgabe Nr. 2725

In Feigendorf/Micăsasa beteiligten sich am Wochenende auf Initiative des Bürgermeisters Timotei Păcurar 34 Freiwillige der ,,Denkmalambulanz“ (Ambulanta de monumente) und des Vereins Tășuleasa Social – Via Transilvanica an der Sicherung des ehemaligen Brukenthal-Schlosses. Zugleich wurde hier die vorerst letzte graue Steinstele des inzwischen 800 km langen Wanderwegs Via transilvanica aufgestellt. Darauf eingemeisselt ist das Bildnis des Barons Samuel von Brukenthal, dessen 300. Geburtsjahr beide Aktionen gewidmet waren.         

Foto: Bürgermeisteramt Micăsasa

 

„Es ist ein neuer Anfang”

Ausgabe Nr. 2725

Schönheitssalon im Stadtzentrum feiert im August den einjährigen Geburtstag

 

Iulia Lepădat freut sich über den Arbeitsraum, für den sie selber alles ausgewählt hat – von Apparatur bis zu den Bildern. Foto: Ruxandra STǍNESCU

In der Heltauergasse funktioniert seit knapp einem Jahr ein neuer Schönheitssalon, wo Frau sich von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen kann: Kosmetik-, Maniküre-, Pediküre- und Friseursalon sind hier untergebracht. Iulia Lepădat hat viele Jahre als Kosmetikerin in einem Salon im Stadtzentrum gearbeitet, und als dieser geschlossen wurde, hat sie kurzerhand die Initiative ergriffen und sich darum gekümmert, dass sie und einige ihrer Kolleginnen einen neuen Arbeitsplatz haben.

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Ankommen ist nicht leicht

Ausgabe Nr. 2725

Theaterworkshop in der Kirchenburg Holzmengen

„Heimatfremde – Ein Schülerstück über das Ankommen“ – so heißt der Workshop, der 15 Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahre nach Holzmengen einlädt, gemeinsam mit Daniel Plier und Hunor Horváth – beide von der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters – ein kleines Schauspiel einzuüben. Weiterlesen

Wer Gutes tut…

Ausgabe Nr. 2725

Neue Premiere am Gong-Theater in Hermannstadt

Szene aus „Fata babei și fata moșneagului“ mit: Adrian Prohaska, Lucia Barbu, Gabriela Mitrea und Daniela Dragomir (v. l . n. r).
Foto: Cynthia PINTER

 

„Es war einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Der alte Mann hatte eine Tochter, und die Alte hatte ebenfalls eine Tochter. Die Tochter der Alten war mißgestaltet, faul, launenhaft und bösherzig; doch da sie ‚Mutterskind‘ war, wurde sie verzogen, blähte sich wie eine Krähe auf dem Pfahl und überließ alle schwere Arbeit der Tochter des alten Mannes.“ So beginnt Ion Creangăs Märchen „Fata babei și fata moșneagului“, in der deutschen Übersetzung von 1974 („Die Tochter der Alten und die Tochter des Alten“).

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Unvorstellbare Ungerechtigkeit

Ausgabe Nr. 2725

,,DDR-Frauen nach der Wende“: Ein neues Buch von Monika Herrmann

Herrmann, Monika: DDR-Frauen nach der Wende: Im mutigen Einsatz für die Rechte von Frauen und für bessere Lebensverhältnisse, BoD Norderstedt 2020, 104 Seiten, ISBN-13: 9783750495517.

 

Das Buch „DDR-Frauen nach der Wende“ der deutschen Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Monika Herrmann verschafft uns einen Einblick in die 1990er Jahren nach der politischen Wende und Wiedervereinigung, und zwar aus der Sicht von Frauen aus Ostdeutschland.

 

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2725
 

Lange Nacht der Museen 2021

 

 

 

Hermannstadt. – Das Landeskirchliche Museum der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Teil des Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrums in Hermannstadt (Fleischergasse/Str. Mitropoliei 30), ist eine der beiden Kultureinrichtungen aus Hermannstadt, die sich an der ,,Langen Nacht der Museen“ 2021 beteiligt. Am Samstag, dem 12. Juni, ist der Museumsbesuch von 10-21.30 Uhr möglich und der Eintritt ist frei.  Im Rahmen der Veranstaltung stellt Dr. Gudrun Ittu um 20 Uhr im Terrassensaal, in rumänischer Sprache, die Persönlichkeit Samuel von Brukenthal (1721-1803) vor, sowie die Dauerausstellung. Ebenda hält Dr. Ittu am Dienstag, dem 15. Juni d. J., um 18 Uhr, einen deutschsprachigen Vortrag über ,,Samuel von Brukenthal  (1721-1803) – sein Leben und Werk“. Dr. Gudrun Ittu ist langjährige Mitarbeiterin der Brukenthal-Bibliothek, sie ist Autorin mehrerer Studien über Samuel von Brukenthal und hat wesentliche Verdienste in Konzept und Einrichtung der Dauerausstellung des Landeskirchlichen Museums. Im Kontext beider Veranstaltungen kann im Terrassensaal die BRUKENTHAL 300-Jubiläumsausstellung von Peter Jacobi besichtigt werden.

Die zweite Hermannstädter Kultureinrichtung ist das ASTRA-Museum. In dessen Angebot steht der Besuch des Freilichtmuseums zwischen  18 bis 1 Uhr (Letzter Eingang 0.30 Uhr), wo Tanzdarbietungen, Konzerte und ein ,,Gastronomie-Marathon“ auf dem Dorfmarkt im Angebot stehen. Desgleichen können Interessierte geführte Touren zu Sehenswürdigkeiten im Kreis Hermannstadt in Anspruch nehmen.

Näheres zum Programm unter https://noapteamuzeelor.org/muzee/sibiu/ (BU)

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