Jüngster Sieger bei Red Bull Romaniacs

Wade Young gewinnt härteste Enduro Rallye der Welt

Ausgabe Nr. 2588

Die Gewinner von Red Bull Romaniacs 2018 (v. l. n. r.): Manuel Lettenbichler (2. Platz), Wade Young (1. Platz) und Jonny Walker (3. Platz).
Foto: Mihai STETCU

Der Gewinner der 15. Auflage der Hard Enduro Rallye Red Bull Romaniacs (RBR) heißt Wade Young und kommt aus Südafrika. Der 22-Jährige ist dadurch der jüngste Gewinner der härtesten Enduro Rallye der Welt und entthront den Sieger vom letzten Jahr, Jonny Walker, der diese Performance mit 23 Jahren schaffte. Zweiter wurde Manuel Lettenbichler aus Deutschland, gefolgt vom Drittplatzierten Jonny Walker aus England. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2588

In eigener Sache

Da die Rumänische Post zum 1. Juni d. J. die Gebühren für die Auslandspost von 4 auf 5 Lei erhöht hat, bitten wir unsere Auslandsabonnenten um eine Nachzahlung von 23 Lei für das Jahr 2018. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Die Redaktion

 

Folklorefestival

Hermannstadt.– Die 43. Auflage des Internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților“ (Lieder der Berge) findet derzeit in Hermannstadt statt. Der Umzug der rund 600 Mitglieder der teilnehmenden Folkloreensembles aus Japan, Polen, den USA, der Ukraine, Russland und Rumänien durch die Heltauergasse/Bălcescu auf den Großen Ring findet heute, ab 18 Uhr, statt. Am 3., 4. und 5. August, treten die Ensembles, jeweils ab 19 Uhr, auf dem Großen Ring auf. Mehr zum Programm unter www.traditiisibiene.ro (BU)

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4,2 Millionen Euro Spende

Ausgabe Nr. 2587

Unterzeichnung in der Rumänischen Botschaft
ABDRUCK HONORARFREI

Mit einer Spende über 4,2 Millionen Euro unterstützt das Hasso Plattner-Institut die Hermannstädter Lucian Blaga-Universität. Die Mittel sollen für die Einrichtung von Laboratorien genutzt werden sowie für Stipendien für die rumänischen Studierenden des Instituts. Der Unternehmer Hasso Plattner ist in Berlin geboren, sein Vater Horst Plattner (1918-2001) war Augenarzt in Hermannstadt.  Unser Bild: Die Unterzeichnung des Spendenvertrags durch Prof. Dr. Christoph Meinel (links) und Rektor Prof. Dr. Ioan Bondrea in der Rumänischen Botschaft in Berlin  fand im Beisein von (stehend, v. l. n. r.) Staatssekretär Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Medien und Internationale Beziehungen, S. E. Botschafter Emil Hurezeanu und Bildungsminister Valentin Popa statt.                                           

Foto: Rumänische Botschaft Berlin

„Diese Schatzkammer muss erhalten werden“

Begegnung mit der Burghüterin Dana Crişan aus Kirtsch/Curciu

Ausgabe Nr. 2587

Burghüterin Diana Crișan vor dem Eingangsportal der evangelischen Kirche in Kirtsch. Foto: Ruth ISTVÁN

Seit drei Jahren hat die Lehrerin Dana Crişan keinen Urlaub mehr gemacht, die rastlose Burghüterin schätzt die Ruhe in ihrer Kirchenburg sehr. Auch ihre Familie ist involviert – vom Glocke Läuten bis zum Rasen Mähen. Nebenher hat sie ein wachsames Auge auf die Maulwurfhügel innerhalb der Ringmauer und auf alles was in und um Kirtsch herum passiert. Die Mitarbeiterinnen der Stiftung Kirchenburgen haben sie besucht. Mit der Kirtscher Burghüterin Diana Crişan sprach die ifa-Kulturassistentin Aurelia B r e c h t.

Was verbinden Sie mit diesem Ort und wie kamen Sie zu Ihrer Aufgabe?

Ich bin hier geboren – am 27. Februar 1976 – und ich glaube, die Verbindung zu der Kirchenburg ist schlicht und einfach die, dass ich unter Sachsen aufgewachsen bin. Ich habe viel von ihnen gelernt und nicht nur über sie – denn ich spreche auch sächsisch. Zu meiner Aufgabe: Ich beschäftige mich mit den Touristen. Im Sommer, wenn sie die Kirchenburgen besuchen möchten, bin ich immer hier. Und ich freue mich auf diese Besuche, denn es macht mir viel Freude, die Leute zu empfangen. Meine Tätigkeit gefällt mir auch deswegen sehr, weil ich den ganzen Tag meine Fremdsprachen, Englisch und Deutsch, einsetzen kann.Weiterlesen

Feuertaufe für Tänzer und Choreographen

Hermannstädter Balletttheater feiert in diesem Jahr sein zehntes Jubiläum

Ausgabe Nr. 2587

Die beiden aus Japan stammenden Mitglieder des Ensembles, Ayaka Nagai (rechts) und Kenichi Murata, stellten in dem Stück „Vices“ (Laster) in rot gekleidet die sexuelle Anziehungskraft dar.                   Foto: TBS

Mit der fünften Auflage des Ballettprojekts „GENEZA“ (Die Genesis) verabschiedete sich das Hermannstädter Balletttheater zum Abschluss der Spielzeit 2017/2018 am Freitagabend auf dem Großen Ring in die Sommerpause. Geboten wurden bei freiem Eintritt unter freiem Himmel fünf Werke junger Choreographen des Hermannstädter Balletttheaters. Die Darbietung war sehr gut besucht, es gab Szenenapplaus und zum Abschluss Stehapplaus für das Ensemble, das in diesem Jahr sein zehntes Gründungsjubiläum feiert.Weiterlesen

„Bereit sein, das Wesen des Bildes zu entdecken“

Vier Künstler aus Düsseldorf stellen in der UAP-Galerie am Großen Ring aus

Ausgabe Nr. 2587

 

Bei der Vernissage in der UAP-Galerie am  Großen Ring (v. l. n. r.): Prof. Dr. Sabin Adrian Luca, Generaldirektor des Brukenthalmuseums, Dr. Alexandru Sonoc, Leiter der Gemäldegalerie des Brukenthalmuseums, Andrea Mohr, Bertolt Mohr, Konsul Hans Erich Tischler, UAP-Filialleiter Ion Tămăian, Mirela Anura und Ion Isaila.                    
Foto: Beatrice UNGAR

„Quo vadis 2018″ lautet der Titel der Ausstellung mit Werken von vier in Düsseldorf lebenden Künstlern, die am Donnerstag der Vorwoche in der Galerie der Hermannstädter Filiale des Rumänischen Künstlerverbands (UAP-Galerie) am Großen Ring eröffnet worden ist. Der Titel bietet einen großzügigen Rahmen, allerdings mussten sich die Künstler genau überlegen, welche Werke in diese Galerie passen, deren Räumlichkeiten doch sehr beschränkt sind. Auf jeden Fall ist es für die Galerie eine Premiere, auch wenn der „Hauptschuldige“, also der Initiator dieser Ausstellung, ein gebürtiger Hermannstädter ist. Weiterlesen

Endlich im Mittelpunkt

Vorschläge für„Brukenthal-Gedenkpavillon”

Ausgabe Nr. 2587

Bei der Vernissage (v. l. n. r.): Virgil Nițulescu, Peter Jacobi, Alexandru Constantin Chituță (Brukenthalmuseum), die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens, Cosmin Nasui und Robert Strebeli, Leiter der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums.
Foto: Fred NUSS

 

„Ethnische Minderheiten in der visuellen Kunst. Fokus Rumänien“ lautet der Titel der  Ausstellung mit den Forschungsergebnissen zu diesem Thema, die am 11. Juli in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums (Quergasse/Tribunei 6) eröffnet wurde und daselbst bis zum 31. August d. J. zu besichtigen ist. Im Rahmen der Ausstellung präsentiert der Bildhauer Peter Jacobi seine Projekte „Brukenthal-Gedenkpavillon“ und „Stillleben nach dem Exodus“. Weiterlesen

Nicht nur für Rucksacktouristen

Ein Besuch in dem „Hostel B13″ mitten in Hermannstadts Altstadt

Ausgabe Nr. 2587

Das Hostel B13 befindet sich in dem neuesten Gebäude in der Heltauergasse. Es wurde 1946 eingeweiht als Telefonamt der „Societatea Anonimă Română a Telefoanelor‘ (Anonyme Rumänische Telefongesellschaft), die über 90 Prozent ausländisches Kapital von ITT (USA) verfügte. Im Erdgeschoss steht nicht nur den Hostel-Gästen die „Harley Burger Bar“ zur Verfügung, wo es typisch US-amerikanische Burger gibt. Nur die Hostel-Gäste haben 10 Prozent Ermäßigung.                 Foto: www.b13hostel.ro

Mit 166 Betten ist das „Hostel B13″ in der Heltauergasse/Str. Nicolae Bălcescu 13 derzeit die größte Jugendherberge in Rumänien, mitten in Hermannstadt. Und gut angebunden z. B. an den Bahnhof, den man in 10 Minuten Fußweg erreichen kann. Untergebracht ist das Hostel in dem ehemaligen Gebäude des Telefonamtes, das die Betreiber gekauft haben.  Aus einem einfachen Bürogebäude haben sie nun mit viel Fantasie und Pepp eine wohnliche und gemütliche Bleibe für vor allem junge Touristen geschaffen. Kein leichtes Unterfangen, sagt die Leiterin Anamaria Matieaș, denn auf Schritt und Tritt habe man umdenken müssen, damit alles in das Konzept passt und sowohl Betreiber als auch vor allem Gäste zufrieden sind.Weiterlesen