Mit Humor, Herzlichkeit und Fantasie

Premiere mit Shakespeare-Inszenierung für Kinder am Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2952

Szenenfoto mit Eliza Păuna (links) – die auch für die kindgerechte Adaption der Aufführung zuständig ist – und Gabriel Muncuș.                                  Foto: Cynthia PINTER

Shakespeare für Kinder? Wie sollen Kinder der poetischen Sprache folgen, ohne sich zu langweilen, fragte sich so mancher Erwachsener, als man erfuhr, dass das Stück „Die Geschichte des Königs Lear“ (Povestea Regelui Lear) in rumänischer Sprache im Kinder- und Jugendtheater „Gong“ aufgeführt werden soll. Doch alle, die bei der Premiere am Freitag, dem 20. März und bei den darauffolgenden Aufführungen am Samstag, dem 21. März dabei waren, gingen zufrieden und positiv überrascht von der Vorstellung, die von der Schauspielerin Eliza Păuna für Kinder angepasst und von Ramona Iacob in Szene gesetzt wurde. Die einfache Sprache und das bunte Bühnenbild überzeugte alle von dieser erfolgreichen Aufführung.Weiterlesen

Besuch aus England

Ausgabe Nr. 2952

Die Präsidentin der Internationalen Vereinigung der Kirchen im ländlichen Raum (International Rural Churches Association, IRCA), die Theologin Dr. Heather Major (Bildmitte) war am vergangenen Wochenende zu Gast bei der Evangelischen Akademie Siebenbürgen im Vorfeld der IRCA-Vollversammlung, die unter dem Motto „Roots, Faith and Identity” (Wurzeln, Glaube und Identität) vom 20. bis 24. Juli im EAS-Tagungshaus stattfinden wird. Unser Bild: Dr. Major richtete auf Einladung von Pfarrer Dietrich Galter (rechts) bei dieser Gelegenheit im Gottesdienst der Neppendorfer Kirchengemeinde am Sonntag ein herzliches Grußwort an die Anwesenden, es übersetzte EAS-Programmleiter Roger Pârvu.                      

Foto: Beatrice UNGAR

,,Ich bin Hypomaniker“

Wie Kurt Günter Rood eine neue Form der Mobilität schaffen will

Ausgabe Nr. 2952

Kurt Günter Rood im Diakoniehof Schellenberg. Er hat seine Idee von Deutschland nach Siebenbürgen gebracht.                
Foto: Alisa SCHWARZ

Der deutsche Unternehmer und Erfinder Kurt Günter Rood arbeitet an einer neuen Form der Mobilität. Der gebürtige Wuppertaler lebt seit knapp sechs Monaten im Diakoniehof in Schellenberg. Nach dem Scheitern seines letzten Projekts, in das er rund eine halbe Million Euro investiert hatte, entschied er sich für einen Neuanfang in seiner zweiten Heimat Siebenbürgen. Hier will er sich ganz auf sein zentrales Anliegen konzentrieren: die Entwicklung einer „verbundenen Mobilität“ in Form des Sitdrivers. Seine Vision will er bewusst in Siebenbürgen verwirklichen. Mit dem Sitdriver will er individuelles Fortbewegen mit dem öffentlichen Verkehr verknüpfen. Mit ihm sprach der HZ-Praktikant Tobias J a r i t z.Weiterlesen

Treffen der Tanzensembles

Ausgabe Nr. 2952

Das 20. Treffen der siebenbürgisch-ungarischen professionellen Tanzensembles fand zwischen dem 18. und 22. März statt, wobei das Treffen zum ersten Mal so organisiert war, dass es Auftritte an mehreren Orten und in mehreren Kreisen gab. Und zum ersten Mal wurde es u. a. als ein Diaspora-Programm verwirklicht. Am Treffen beteiligten sich die Ensembles „Maros Művészegyüttes” (Neumarkt), „Udvarhely Néptáncműhely” (Oderhellen), „Hargita Székely Néptáncszínház” (Szeklerburg), „Háromszék Táncszínház” (Sankt Georgen) und „Nagyvárad Táncegyüttes” (Großwardein). Los ging es in Sovata, dann folgten weitere Auftritte in Miercurea Nirajului, Karlsburg, Deva, Petroschen, Hunedoara und als letzte Station in Hermannstadt. Unser Bild: Das Tanztheater „Háromszék Táncszínház” zeigte im Thaliasaal in Hermannstadt die Vorstellung „Napszentület. Misztikus táncjáték életről-halálról” (Sonnenuntergang (wörtlich „Sonnenheiligung“). Mystisches Tanzspiel über Leben und Tod), in der Regie und Choreografie von Juhász Zsolt. Mit der Aufführung gedachte man übrigens der viel zu früh verstorbenen Kollegen des Tanztheaters.                                                

Text und Foto: Werner FINK

Die wichtigsten Projekte vorgestellt

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor beim DWS-Mitgliedertreffen

Ausgabe Nr. 2952

Konsulin Wiebke Oeser, DWS Geschäftsführer Stadtrat Wolfgang Alexander Guib, Bürgermeisterin Astrid Fodor, Vorstandsmitglied Roxana Dobrilă, Vorstandsmitglied Mathias Wichtler und DWS-Vorsitzender Wolfgang Köber (v. l. n. r.) bei der DWS-Mitgliederversammlung im Festsaal der EAS.                                               Foto: der Verfasser

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor war Gast bei dem ersten Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsklubs Siebenbürgen (DWS) in seinem neuen Sitz im Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Neppendorf am 11. März. Die Bürgermeisterin stellte die wichtigsten Projekte der Stadt vor und im Anschluss konnten die Anwesenden Fragen stellen.Weiterlesen

Über Berg und Tal

Ausgabe Nr. 2952

Der Sportverein „Urme pe Play“ organisiert in diesem Jahr die Landesmeisterschaft im Berglauf in Hermannstadt, nachdem der Marathonlauf des Wettkampfes offiziell als Ausrichter ausgewählt wurde. Am 25. und 26. April werden die Wege über die Hügel oberhalb von Rășinari zum Schauplatz (unser Bild), an dem die besten Bergläufer des Landes um den Landesmeistertitel kämpfen werden.Weiterlesen

Ein sensibler und vielseitiger Künstler

Ausstellung mit Werken von Simion Costea (1943 – 1987)

Ausgabe Nr. 2952

Blick in die Ausstellung.                                                     Foto: Beatrice UNGAR

Simion Costea war ein bei den Schülerinnen und Schülern beliebter Kunstpädagoge, das konnten die bei der Vernissage der Ausstellung mit dessen Werken Anwesenden feststellen. Die Eröffnung war nämlich sehr gut besucht und es gab einen regen Austauch von Erinnerungen an den Künstler. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2952

 

Ostermarkt

Hermannstadt. – Der Ostermarkt am Großen Ring ist vom 3. bis 14. April geöffnet. Näheres unter www.targuldepasti.ro oder https://www.facebook.com/targuldepasti. (RS)

 

Ostermontag auf der Burg

Michelsberg. – Die traditionelle Osterfeier der evangelischen Kirchengemeinde Michelsberg findet am Ostermontag, dem 6. April, ab 11.30 Uhr auf der Michelsberger Burg statt.

Die Gastgeber laden nach einem liturgischen Gottesdienst alle herzlich ein, ihre mitgebrachten Leckereien zu teilen, den Brauch des Bespritzens zu pflegen und beim Eierschippeln mitzumachen und freuen sich auf ein fröhliches Beisammensein mit Einheimischen und Gästen. (BU)Weiterlesen

Mit dem Lkw über Wasser und Schnee

Saisonfinale beim ,,Slide & Freeze“ in der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne

Ausgabe Nr. 2951

Bei frühlingshaftem Wetter hatten sich zahlreiche Zuschauende eingefunden und hatten auch ihren Spaß, denn einige der Teilnehmenden landeten auf ihren kreativen Konstruktionen im Wasser.                     Foto: Alisa SCHWARZ

Ihr großes Finale feierte am Samstag, dem 14. März die Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne, bevor die Skilifte ab Sonntag bis zur nächsten Saison stillstehen. Beim „Slide & Freeze“-Wettbewerb bretterten waghalsige Wintersportler über die Piste. Das Ziel war es, über einen mit Wasser gefüllten Pool zu „sliden“ oder darin zu landen. Während die Hügel rings um die kurvige Straße zur Hohen Rinne bereits grün waren, glitzerte in der Ferne noch der Pistenschnee der Păltiniș Arena im Sonnenlicht. Weiterlesen

Es blüht und grünt

Ausgabe Nr. 2951

Während im Gebirge noch Schnee und Eis das Sagen haben, blüht und grünt es überall. Unser Bild: Diese Adonisröschen bei Törnen ziehen schon vele Bienen an.                            

Foto: Dietrich GALTER

Frauen sind gut vernetzt

Neuer Vorstand der Frauenarbeit der EKR gewählt

Ausgabe Nr. 2951

Der alte und der neue Vorstand (v. l. n. r.): Henriette Guib, Martina Zey, Christiane Lorenz, Bettina Kenst, Edith Toth, Angelika Beer, Sunhild Galter und Dietlinde Köber.                                                   Fotos: Beatrice UNGAR

„Der Weltgebetstag bleibt eines unserer Anliegen, für das sich landeskirchenweit Menschen begeistern lassen. Auch die bewährten Werkstätten sind inzwischen zu ganzen Reihen angewachsen, wie Patchwork, Brotbacken, Seidenmalen, die neu hinzu gekommenen Nähkurse, dazu die Wandertage, die Fortbildungen. Und zu dem Bewährten kommen immer wieder punktuell neue, interessante Angebote dazu, so dass es manchmal keine freien Termine dafür gibt.” So umriss die Vorstandsvorsitzende Sunhild Galter die Schwerpunkte der Tätigkeit der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) bei der Vertreterinnenversammlung am Samstag im Bischofshaus in Hermannstadt.Weiterlesen