Nachrichten

Ausgabe Nr. 2672

Foto: Cynthia PINTER

Gottesdienste

Ab sofort können laut dem Gesetz über den Alarmzustand in Rumänien wieder Gemeinde-Gottesdienste stattfinden, allerdings nur im Freien. Nähere Informationen sind bei den Pfarrämtern zu erfragen.

Aufzeichnungen von Gottesdiensten sind online zu sehen und zu hören unter hermannstadt.evang.ro

Unter evang.ro gibt es weiterhin geistliche Texte zum Lesen und Predigten als Podcast zum Hören sowie Videogottesdienste zu sehen.

 

Steuern bis 30. Juni bezahlen

Hermannstadt. – Das Hermannstädter Bürgermeisteramt meldet, dass man die Steuern (z. B. Haus-, Grund- und Kfz-Steuern) bis zum 30. Juni d. J. bezahlen kann. Infos unter www.sibiu.ro. (BU)

 

LESEN SIE WEITERE NACHRICHTEN…Weiterlesen

Alarmzustand statt Notzustand

Einige Lockerungen ab dem 15. Mai auch in Rumänien

Ausgabe Nr. 2671

 

Die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und der Manager des Kreiskrankenhauses, Cornel Benchea bei der Übergabe des von der Firma BESMAX PHARMA DISTRIBUTION für ein Jahr kostenlos zur Verfügung gestellten Aurora Plasmapherese Systems der Firma Fresenius Kabi im Blutzentrum des Kreiskrankenhauses Hermannstadt.              Foto: SCJU

Ab dem 15. Mai befindet sich Rumänien im Alarmzustand, nicht mehr im Notzustand, gab Staatspräsident Klaus Johannis am Montag bekannt. Somit treten auch bestimmte Lockerungen auf, aber noch lange keine Entspannung. Bis zum 6. Mai wurden in Rumänien 14.107 Personen registriert, die mit Covid-19 infiziert worden sind, 858 sind an den Folgen gestorben, 5.788  gelten als geheilt und 244 befinden sich zur Zeit auf den Intensivstationen. Weiterlesen

Auf der Burg und vor dem Bildschirm

Ausgabe Nr. 2671
Erstes überregionales Maisingen war am 1. Mai 2020 online erlebbar

Das Bläserquintett vor dem Westportal der Basilika auf der Michelsberger Burg auf dem Monitor eines Laptops.             Foto: Stefan COSOROABĂ

Pünktlich um 8.30 Uhr startete am 1. Mai d. J. der Michelsberger Kurator Michael Henning, mit seinem Smartphone ausgestattet, den Aufstieg zur Michelsberger Burg, wo gewöhnlich das traditionelle Maisingen schon früher, jeweils ab 7 Uhr, stattfindet. In diesem Jahr musste es per online-Übertragung auf der Plattform Zoom  veranstaltet werden. Das wäre im vorigen Jahr wohl passender gewesen, als es von Starkregen bestimmt war. Heuer war es schön und die zugeschalteten Gäste begleiteten mit lustigen Kommentaren den Kurator auf seinem Weg.Weiterlesen

Blick von der Lügenbrücke

Ausgabe Nr. 2671

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das immer noch wie ein Fremdkörper in die Altstadt gepflanzt da stehende ehemalige Bürogebäude (Ende der 1960-er Jahre gebaut) der stillgelegten Independența-Fabrik in der Unterstadt ist von der Eigentümerfirma des gesamten Geländes – SC Casa Albă Independența SA –  saniert worden und soll bald Mieter haben: Den Gerichtshof und das Gericht Hermannstadt, die seit Beginn der Restaurierungsarbeiten am Justizpalast in der Schewisgasse dreimal umgezogen sind.                                Foto: Beatrice UNGAR

Grußwort der in Hermannstadt tätigen Konsuln zum Europa-Tag

Ausgabe Nr. 2671

Der 9. Mai ist der Tag der europäischen Bürger, es ist unser aller Tag, an dem wir gemeinsam dessen gedenken, was uns verbindet und das ist viel. Vor zwei Jahren pflanzten die in Hermannstadt tätigen Konsuln vor den Toren der Stadt junge Eichen, die nun prächtig gedeihen. Vor genau einem Jahr fand ein besonders feierliches Ereignis hier statt, der Europagipfel.

In diesem Jahr steht der Europatag erstmalig im Zeichen einer weltumspannenden Krise. An Feier- oder Gedenkstunden im üblichen Rahmen ist in diesen Wochen nicht zu denken. Das Corona-Virus macht keinen Halt vor nationalen Grenzen und hat sich innerhalb kürzester Zeit auf allen Kontinenten ausgebreitet. Noch sind die Folgen der Krise nicht absehbar und es wird wahrscheinlich Monate, wenn nicht Jahre dauern, bis sie überwunden ist.Weiterlesen

Die Hermannstädter 1510 vor der „bösen Pestilenz“ gerettet

Rigorose Ausgangssperren und Isolierungsmaßnahmen des Arztes Johannes Salzmann / Von Robert OFFNER

Ausgabe Nr. 2671

Johannes Salzmann: Ein nutzliche ordnung und regiment wider die Pestilentz (Wien, 1521)

Soziale Distanzierung widerspricht der Werteordnung und dem Lebensstil des Bürgertums zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wie wir die Coronavirus-bedingte Stilllegung (Shutdown) derzeit erleben müssen. In der Grauzone zwischen rationaler Akzeptanz sinnvoller Einschränkungen und innerer Rebellion gegen die Limitierung der Freiheit als der großen Errungenschaft moderner Gesellschaften und der Selbstkontrolle über das eigene Los keimt in den Seelen die Hoffnung auf baldige Besserung und sogar Normalisierung des Lebens.

Nicht anders war es zu Seuchenzeiten längst vergangener Zeiten, etwa vor fünf Jahrhunderten in Hermannstadt. Die Stadt am Zibin, eine florierende siebenbürgisch-sächsische Handwerks- und Handelsstadt im Südosten des Königreichs Ungarn, war in der besonders glücklichen Ausnahmesituation, 1510 eine „böse Pestilenz“ ohne Verluste überstanden zu haben.Weiterlesen

Jubel im virtuellen Raum

FC Hermannstadt Landesmeister in der eLiga 1

Ausgabe Nr. 2671

So kann man die Lockerungen in der Fußballwelt auch sehen.Karikatur: Marian KAMENSKY

Während man derzeit weltweit auf den Fußballfeldern im wahrsten Sinn des Wortes das Gras wachsen hören kann – Ausnahmen bestätigen die Regel – geht es im virtuellen Bereich hoch her. Der als FIFA 20-Videospiel ausgetragene Wettkampf um den Rumänienpokal endete mit dem Sieg der Mannschaft Universitatea Craiova, vertreten durch Mihai Roman. Weiterlesen

Aus der Sicht der Kunst

Der Kunsthistoriker Marius Joachim Tătaru ist tot

Ausgabe Nr. 2671

Marius Tătaru bei der Vernissage der Ausstellung Susanne Schunn im Siebenbürgischen Museum, Mai 2011.Foto: Werner SEDLER

Am 20. April vollendete sich viel zu früh das Leben eines Menschen, zu dessen fachlichem Werdegang und beruflichem Wirken die kunsthistorische Beschäftigung mit Bildwelten als eine überaus bestimmende und wesentliche Konstante gehörte: des Kunsthistorikers und langjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiters des Siebenbürgischen Museums, Marius Joachim Tătaru.Weiterlesen