Schirmherrin der 14. Haferland-Kulturwoche war die Olympiasiegerin Nadia Comăneci
Ausgabe Nr. 2972

Schirmherrin Nadia Comăneci stellte sich mit Hauptorganisator Michael Schmidt und einigen Ehrengästen, sowie der Projektgruppe Haferland und der Augsburger Blaskapelle zum Gruppenbild vor der Kirchenburg in Deutsch-Kreuz auf. Foto: Michael Schmidt Stiftung
„Hier unterhält sich jeder mit jedem, als würde man sich schon seit 10 bis 15 Jahren kennen, obwohl wir uns vielleicht gerade erst kennengelernt haben. Ich fühle mich hier wie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele“, bemerkte die bekannte rumänische Gymnastin Nadia Comăneci, Botschafterin der diesjährigen Ausgabe der Haferland-Kulturwoche, die unter dem Motto „Sehnsucht nach Siebenbürgen“ stand und vom 6. bis 9. August stattfand. Das Publikum der diesjährigen 14. Ausgabe gilt als das bisher zahlreichste: Fast 10.000 Teilnehmer besuchten die insgesamt 60 im Rahmen des Festivals organisierten Veranstaltungen.Weiterlesen

















Zum 11. Mal wurde in Halvelagen das Tuberosenfestival organisiert und zum ersten Mal fand es an zwei Wochenenden statt – am 1. und 2. August, bzw. am 8. und 9. August – das deutlichste Zeichen, dass das Event wächst. Das Bürgermeisteramt kämpft dafür, dass die Tuberose, eine Pflanze aus der Gattung der Agaven, die Zertifizierung als geschützte geografische Angabe erhält. Die Besucher konnten nicht nur Blumen und Tuberosenöl kaufen, sondern auch die Zwiebel, in der Hoffnung, dass in wenigen Jahren auch im eigenen Garten die duftenden Blüten die Sommerabende verschönern. Im Hof der Kirchenburg wurden verschiedene Aktivitäten und Konzerte organisiert, am Platz davor verkauften die Dorfbewohner Handgemachtes und Leckereien – von frischen Tomaten bis Zacusca, von Fettbroten mit Zwiebeln bis Krapfen und von Limonade bis Schnaps. Sogar schwarze Sommertrüffel aus der Schäßburger Gegend konnten hier gekauft werden. Unser Bild: Im Hof einer der rund 40 Familien, die Tuberosen züchten, sind am 9. August nur noch wenige Blumen zu sehen, denn die meisten wurden bereits geerntet und verkauft. Da die Blumen nicht aufblühen, nachdem sie geschnitten wurden, passen die Besitzer ganz genau auf, dass sie die Tuberosen im richtigen Moment ernten. So mussten die Kunden zum Teil bis zu zwei Stunden warten, bis die Tuberosen in der Sommerhitze poppten, um sie kaufen zu können. Foto: Mugur FRĂȚILĂ