Von Verwundungen und Hinterlassenschaften

Zum Thema 30 Jahre Mauerfall in Deutschland, 30 Jahre Revolution in Rumänien

Ausgabe Nr. 2646

Der Journalist Andreas Metz, Konsul Hans Erich Tischler und HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar (v. l. n. r.).                            
Foto: Fred NUSS

2019: 30 Jahre Mauerfall in Deutschland, 30 Jahre Revolution in Rumänien, mehr als eine Generation liegt der Zusammenbruch des sogenannten „Ostblocks“ zurück, mit allen Verwundungen  und Hinterlassenschaften, die bis heute wirken. Anlässlich dieses Jubiläums hat Andreas Metz im September seinen Bildband „Ost Places“ veröffentlicht. Mit den 500 Bildern die darin gezeigt werden, möchte der Autor und Fotograf Andreas Metz, der aus Veröffentlichungen in verschiedenen deutschsprachigen Medien bekannt ist, das Verschwinden und auch das Wiederfinden der DDR zeigen. Im Rahmen einer Präsentation stellte Andreas Metz eine Auswahl seiner Bilder am Freitag im Spiegelsaal des Forums vor. Metz begann seine Bild-Präsentation mit einem Kompliment an die Stadt Hermannstadt, von der er begeistert ist.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2646

 

50 Jahre Germanistik; Österreichische Kulturtage; Poesie-Festival; Bildband und Ausstellung; Konzert in Zeiden; Tage der deutschen Minderheit in Klausenburg; Buchvorstellung im Altenheim; Gottesdienst in der Mundart; Internationale Tagung; Ehrengast Margareta Pâslaru; Kein Transilvania-Markt; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

PSD-Regierung wurde gestürzt

Misstrauensvotum gegen die Regierung von Viorica Vasilica Dăncilă

Ausgabe Nr. 2645

Staatspräsident Klaus Johannis (rechts) wünscht dem designierten Premierminister, PNL-Chef Ludovic Orban, viel Erfolg.        Foto: presidency.ro

238 der insgesamt 465 Parlamentarier stimmten dem Misstrauensantrag der Opposition, unter der Federführung der Nationalliberalen Partei (PNL), am Donnerstag der Vorwoche zu und stürzten mit fünf Stimmen mehr als notwendig die PSD-Regierung unter Premierministerin Viorica Vasilica Dăncilă.Weiterlesen

Über Liebe, Krieg und Korruption

Astra Film Festival bestimmt auch bei der 20. Auflage den Oktober in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2645

Beim Fulldome auf dem Großen Ring herrscht täglich großer Andrang. Vor allem die Kinder zieht es in die visuell spektakulären Filmvorstellungen.
Foto: Astra Film Festival

Der goldene Herbst hat in Hermannstadt Einzug gehalten. Während manche Bewohner die wunderschönen Oktobertage in den bunten Parks und in der Natur verbringen, zieht es andere in die Kinosäle. Zum 20. Mal findet seit Montag, dem 14. Oktober und bis Sonntag, dem 20. Oktober das Dokumentarfilmfestival „Astra Film Fest“ statt. Eine reiche Auswahl an guten und sehr guten Dokus wartet auf die teilweise von weit hergereisten Filmfans.

Insgesamt 110 Filme aus aller Welt werden in sechs verschiedenen Sälen ausgestrahlt. Weiterlesen

Lokale Autonomie ohne Finanzierung?

Rumänischer Städteverein schlägt Lösung vor: eine echte Dezentralisierung

Ausgabe Nr. 2645

Der Vorstand des Rumänischen Städtevereins hat am Freitag der Vorwoche in Hermannstadt getagt. Dazu eingeladen waren alle Bürgermeister von Munizipien. Unser Bild (v. l. n. r.): Robert Negoiță, Bürgermeister des Sektors 3 in Bukarest und Vorsitzender des Rumänischen Städtevereins, Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und  Ion Lungu, Bürgermeister von Suceava bei der Pressekonferenz.             Foto: Werner FINK

Vergangenen Freitag, ein Tag nachdem die Regierung durch den Misstrauensantrag gestürzt worden war, fand im Hotel Ramada die Sitzung des Vorstands des Rumänischen Städtevereins (Asociația Municipiilor din România) statt. Zwei der wichtigsten Gesprächsthemen betrafen Probleme bei der Beantragung von Europäischen Fonds in dieser und der nächsten Haushaltsperiode, wo man sich in der Situation befindet, dass womöglich nicht alle eingereichten Projekte finanziert werden, sowie den Haushalt der Bürgermeisterämter, wo gegenwärtig Unsicherheit herrscht. Robert Negoiță, Bürgermeister des Sektors 3 in Bukarest und zugleich Vorsitzender des Rumänischen Städtevereins, Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor, und  Ion Lungu, Bürgermeister von Suceava, luden im Anschluss zu einer Pressekonferenz ein. Weiterlesen

Lust am Lernen wecken

Michael Schmidt Stiftung setzt Schülerförderung fort

Ausgabe Nr. 2645

Blick in ein Klassenzimmer an der Schäßburger Bergschule (Joseph Haltrich-Gymnasium).                                   Foto: Michael Schmidt Stiftung

Die Michael Schmidt Stiftung setzt die Projektreihe im Bildungsbereich fort und vergab auch in diesem Jahr interaktive und altersgerechte Lernmaterialien und Spiele an Schüler der deutschsprachigen Schulklassen. Dadurch wird versucht, bei den Kleinen die Neugier und die Lust am Lernen zu wecken.Weiterlesen

Wie schmeckt Hermannstadt?

Neues Buch von Dagmar Dusil wurde im Spiegelsaal vorgestellt

Ausgabe Nr. 2645

Dagmar Dusil (links) und Beatrice Ungar bei der Lesung.
Foto: Cynthia PINTER

Vinete-Salat, gefüllte Paprika, Mici und Baumstriezel bebildern einen schwarzen Umschlag. Und wenn man davon noch nicht hungrig geworden ist, so läuft dem Leser schon nach einigem Blättern im neuesten Buch von Dagmar Dusil das Wasser im Mund zusammen. „So is(s)t Hermannstadt“ heißt das Buch, das im Pop-Verlag Ludwigsburg vor kurzem erschienen ist und am vergangenen Freitag, dem 11. Oktober, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums vorgestellt wurde. Dass es kein typisches Kochbuch ist, entdeckt man schon im Vorwort, im ersten Absatz: „Wie Hermannstadt isst und schmeckt, ist das Anliegen dieses Buches. Wie hat Hermannstadt in früheren Zeiten geschmeckt? Nostalgisch, bürgerlich. Wie schmeckt Hermannstadt heute? Modern, neu, interessant. Wie hat Hermannstadt nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Zeit bis zur Revolution 1989 geschmeckt? Sparsam, karg, nach Not. Schmeckt Hermannstadt siebenbürgisch-sächsisch, rumänisch, ungarisch? Oder nach einem Gemisch aus allen dreien?“ Die Antworten darauf bekommt man in den insgesamt 186 Seiten zu lesen. Weiterlesen