Eine den Stücken angepasste Singweise

Beeindruckendes Konzert des Gewandhauschores Leipzig in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2968

Vor dem Konzert in Hermannstadt stellte sich der Chor mit dem Dirigenten Gregor Meyer (obere Reihe, 1. v. l.) zum Gruppenbild auf den Stufen vor dem Nordportal der evangelischen Stadtpfarrkirche auf. Nach dem Konzert fand in dem kleinen Gärtchen ein geselliges Beisammensein mit Mitgliedern des Hermannstädter Bachchores statt. Foto: Beatrice UNGAR

Man kann nicht gerade behaupten, dass in Hermannstadt bedeutende Veranstaltungen rar sind. So konnte der Besucher der Stadt am ersten Juliwochenende gar nicht umhin, von einem der überwiegend sportlichen Ereignisse erwischt zu werden, während er nur einen Spaziergang durch die engere Innenstadt machen wollte. Etwas weniger auffallend, dafür aber für den musikinteressierten Besucher um so eindrucksvoller waren zwei Konzerte in der evangelischen Stadtpfarrkirche: Freitag Abend gab zunächst das Collegium Musicum Brukenthal eine kurzweilige Aufführung von Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert, bei dem Jürg Leutert mit einem Konzert auf der Maultrommel brillierte. Weiterlesen

Grenzenlos Deutsch lernen

Rückblick auf Projekte und Veranstaltungen des ZfA im Mai und Juni 2026

Ausgabe Nr. 2968

Empfang der Teilnehmenden des Poetry Slam Workshops „Deutsch. Demokratie. Donau“ in der Österreichischen Botschaft in Bukarest mit I. E. Botschafterin Ulla Krauss-Nussbaumer und dem Leiter des Österreichischen Kulturforums Leopold Unger, sowie der österreichischen Poetry Slammerin Katharina Wenty und der ZfA-Fachberaterin Sabine Maya Schlattner.
Foto: Privat

Unter dem Motto „Grenzenlos Deutsch lernen“ haben im Mai und Juni mehrere Projekte und Veranstaltungen stattgefunden, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Bonn finanziert worden sind. Es handelt sich um die Projekte „DDD – Donau. Deutsch. Demokratie.“, „Jugend debattiert. Rumänien“, einen Schüleraustausch zwischen dem Kronstädter Honterus-Gymnasium und der Deutschen Schule Pretoria, eine Studienfahrt auf den Spuren von Ion Luca Caragiale in Berlin, das Sprachcamp „Deutsch am Meer“ in Bulgarien. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2968

Bei der Jubiläumsausgabe 2023 paradierten die Rider vom Kleinen auf den Großen Ring. Foto: Dragoș DUMITRU

Redbull Romaniacs ab Montag

Hermannstadt. – Die 23. Auflage der Hard-Enduro-Rallye Redbull Romaniacs, findet vom 28. Juli bis 1. August in Hermannstadt und Umgebung statt. Rund 600 Teilnehmer aus 60 Ländern sind angemeldet. Vor dem Beginn der Wettkämpfe findet am Montag, dem 27. Juli, zwischen 13 und 14 Uhr, die „Parade der Nationen“ statt, die von der Alba-Iulia-Straße, entlang des Zibins bis in die Altstadt führt. Mit dem „Prolog“ beginnt am Dienstag, dem 28. Juli, der offizielle Wettkampf. Diese erste Probe findet wie immer auf dem Coposu-Boulevard statt: die Qualifizierungsrunden laufen von 7 bis 16 Uhr, das Finale ab 17 Uhr. Auch die letzte Probe am 1. August findet in Hermannstadt statt, denn die Teilnehmer müssen den fast senkrechten Anstieg auf dem Hammersdorfer Berg bewältigen. Informationen und Programm unter www.redbullromaniacs.com.

Für den Wettkampf sind folgende Straßen für den KfZ-Verkehr gesperrt: Bd. Corneliu Coposu (von Str. Independenței bis Piaţa Unirii), ab Freitag, 24. Juli, 21 Uhr, bis Mittwoch, 29. Juli, 6 Uhr; Str. Gimnasticii am 27. Juli von 12 bis 15 Uhr und am 28. Juli von 7 bis 19 Uhr.

Der Fußgängerverkehr ist gesperrt am am 1. August zwischen 8 und 18 Uhr auf der Fußgängerbrücke am linken Zibinsufer in der Râului-Straße sowie auf der rechten Seite der Brücke über den Zibin in der Calea Gușteriței-Straße in Fahrtrichtung zum Stadtteil Hammersdorf.

Folgende Parkplätze sind gesperrt: Parkplatz am Theaterplatz (teilweise), vom 27. Juli, Mitternacht, bis Mittwoch, 29. Juli, 6 Uhr; Parkplatz unterhalb der Stadtmauer vom 24. Juli, 21 Uhr, bis zum 29. Juli, 6 Uhr. (RS)Weiterlesen

Wieder ein gutes Storchenjahr

Ergebnisse der 38. Storchzählung im Kreis Hermannstadt / Von Friedrich PHILIPPI

Ausgabe Nr. 2967

Marpod: Vater Storch oder Mutter Storch wacht auf dem Dach des Hauses rechts über die 4 Jungstörche in dem Nest.                           Foto: Max KÖBER

So wie in den vergangenen Jahren erreichen mich auch heuer immer wieder Fragen nach dem Befinden der Störche. Die vielen Storchenfreunde sollen darauf auch eine Antwort erhalten: Es ist nach dem Störungsjahr 2025 heuer wieder ein gutes Storchenjahr! Das können wir jetzt nach der im Zeitraum 22. – 28. Juni durchgeführten Storchzählung und deren Aufarbeitung melden. Weiterlesen

Bewahrte Erinnerungen. Lebendige Geschichte

Ausgabe Nr. 2967

Bewahrte Erinnerungen. Lebendige Geschichte. Unter diesem Titel wurde am 8. Juli im Kleinen Saal im Forumshaus in Hermannstadt eine Ausstellung eröffnet, die einen Einblick in die Welt der Siebenbürger Sachsen und der Landler bietet. Einen Bericht dazu lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe. Unser Bild: Die Veranstalterinen Camelia Ștefan, Simona Malearov, Gertrud Krech, Karla Roșca und Mirela Crețu (v. l. n. r.) vom ASTRA-Museum bzw. vom Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt.                Foto: Ruxandra STĂNESCU

Das Festival ist organisch gewachsen

Streiflichter von der 17. Auflage der Hungarikum-Tage

Ausgabe Nr. 2967

Die Mannschaft „A barátok“ aus Hermannstadt setzte sich in der Kategorie Gulasch durch. Foto: Werner FINK

Zwischen dem 3. und 5. Juli fand die 17. Auflage der Hungarikum-Tage statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Freitag mit der Vernissage der Ausstellung „Kallós 100“ im Schatzkästlein auf dem Kleinen Ring wo die Besucher mehr über das Leben und Werk des siebenbürgisch-ungarischen Volkskundlers und Volksmusiksammlers Zoltán Kallós erfahren konnten. Später ging es ins ASTRA-Freilichtmuseum, wo beim Haus aus Korond eine zweite Vernissage mit Fotos von Kallós stattfand. Der Höhepunkt war wie immer der Gulaschkochwettbewerb am Samstag, an dem dieses Mal 22 Mannschaften in 25 Kesseln kochten. Das Wettkochen wurde wie immer von einem reichen Kulturprogramm begleitet. Insgesamt 6.500 Besucher sollen das Freilichtmuseum an diesen drei Tagen besucht haben.Weiterlesen

Unerschöpflicher Fundus

Dritter Band der Deutsch-Kreutz gewidmeten Trilogie

Ausgabe Nr. 2967

Moderator Robert Schwartz, der auch das Vorwort verfasst hat, Sophia Folberth, die Autorin Ruxandra Hurezean und Liane Junesch, die zu den Mitdiskutanten gehört hat (v. l. n. r.) bei der Buchvorstellung im Erasmus-Büchercafé.                                                                                                 Foto: Privat

Im Erasmus-Büchercafé ist immer Bewegung. Aber selten so viel, wie bei der am 20. Juni erfolgten Vorstellung des dritten Bandes der Deutsch-Kreutzer Trilogie, der unter dem Titel „Viața cu celălalt. Poveste despre oameni, limbi si rânduieli la sașii din Criț“ in dem Klausenburger Verlag Presa Universitara Clujeana erschienen ist. Mit gutem Grund, muss man sagen: Erstens kennt man mittlerweile die Autorin Ruxandra Hurezean als engagierte Journalistin, die auch die ersten beiden Bände verfasst hat. Zweitens war die Erzählerin Sophia Folberth anwesend. Sie hat den Stoff für das Buch geliefert. Weiterlesen

Mitten im Sandfieber

Teams aus aller Welt bei „Sibiu Sands“ 2026
Ausgabe Nr. 2967

Präzise Angriffe und spektakuläre Abwehraktionen konnten am Kleinen Ring verfolgt werden.                                                       Foto: Cynthia PINTER

Wo sonst Touristen durch die historische Altstadt schlendern, flogen die ganze Woche Bälle durch die Luft: Das Beachvolleyball-Turnier „Sibiu Sands“ verwandelte den Kleinen Ring in eine beeindruckende Sportarena. Tonnen von Sand, zwei Tribünen und begeisterte Zuschauer sorgten für eine besondere Atmosphäre mitten im Herzen der Stadt. Äußerst hart umkämpft war der internationale Wettkampf „Beachvolleyball Pro Futures – Women“ vom 9. bis 12. Juli, mit Beteiligung aus der ganzen Welt, der zum ersten Mal in Hermannstadt stattfand.Weiterlesen

Von der Drehbank auf die Bühne

Siegfried Siegmund und sein Roman ,,Auf der Bühne des Lebens“

Ausgabe Nr. 2967

Siegfried Siegmund: Auf der Bühne des Lebens. Umschlag, Gestaltung, Übersetzung und Überarbeitung: Robert Peter Binder. Hamburg 2026, 268 Seiten, 49 Lei. Das Buch liegt in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.

Der in Hermannstadt geborene Schauspieler Siegfried Siegmund hat seine gesamten Lebenserlebnisse von der Kindheit bis ins hohe Rentneralter in seinem Buch „Schimb brățară de aur pe un colier de turcoaze“ (Tausche goldenes Armband gegen eine Türkiskette) zu Papier gebracht. Dieses Buch wurde 2015 im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt einem breiten und interessierten Publikum, im Beisein des Autors, vorgestellt. Der ebenfalls in Hermannstadt geborene und heute in Frankfurt am Main lebende Robert Peter Binder hat die Originalfassung des Romans gelesen und hat sich spontan entschieden, diesen ins Deutsche zu übersetzen, da er Siegmunds Geschichten und Erlebnisse gut nachempfinden konnte, besonders jene aus der Kindheit und Jugend. Unter dem Titel „Auf der Bühne des Lebens“ liegt die Übersetzung nun vor. Weiterlesen

„Überlagerte Zeiten“

Ausgabe Nr. 2967

„Überlagerte Zeiten“, lautet der Titel der Ausstellung, die am Sonntag in der Heltauer evangelischen Kirche eröffnet wurde und daselbst bis zum 16. August zu besichtigen ist. Der Künstler Horst Lutsch (unser Bild) zeigt dabei nach eigener Aussage „Malerei und digitale Metamorphosen“ . Der 1969 in Mühlbach geborene Lutsch lebt heute in Herrenberg bei Stuttgart. Über seine Kunst sagt er: „Meine Arbeiten bewegen sich zwischen klassischer Malerei und fotografischen Transformationen, die direkt auf dem Smartphone entstehen. Historische Räume, sakrale Architektur und alltägliche Fragmente verdichten sich dabei zu vielschichtigen Bildwelten zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Meine Kunst erzählt von Zeit, Wandel und den Spuren gelebten Lebens“.                                                        Foto: Beatrice UNGAR

„Eine Lehre für uns alle“

Wanderausstellung Infrarot“ gastiert in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2967

Gruppenbild mit Veranstaltern und Interviewpartnerinnen und -partner: Jakob Feldmann, Eva Maria Carașcă, Luminița Mihai Cioabă, Daniel Cautnic, Angela Tomaselli, Hans Georg Junesch, Beatrice Ungar und Tiberiu Baruch (v. l. n. r.)                                         Foto: Aurelia BRECHT

Die Wanderausstellung „Infrarot: Kommunismus aus der Perspektive der nationalen Minderheiten in Rumänien“, das Ergebnis einer studentischen Initiative der Fachschaftsredaktion „Das Politicum“ der Universität Bonn, wurde am 9. Juli im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt eröffnet und ist bis zum 20. September in der Synagoge in Hermannstadt zu besichtigen. Weiterlesen