Über 800 Events geplant

30. Auflage des Theaterfestivals beginnt am 23. Juni
Ausgabe Nr. 2814

„Rhythm in Motion“ heißt die Outdoor-Tanzshow, die von der israelischen Gruppe „Sheketak“ am 27. und 28. Juni auf dem Habermann Markt aufgezeigt wird.                                Foto: Ayala NIV

Die 30. Jubiläumsauflage des Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals findet heuer vom 23. Juni bis 2. Juli statt und seit Mittwoch kann man schon online Eintrittskarten kaufen. Das gab Theaterintendant und Festivaldirektor Constantin Chiriac am Dienstag, dem 25. April, bei einer Pressekonferenz im Foyer des Radu Stanca-Nationaltheaters (TNRS) in Hermannstadt bekannt. Der Preis der Eintrittskarten hat sich seit letztem Jahr nicht geändert, ein Ticket kostet zwischen 30 und 150 Lei.

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Du bist Theater!

Jugendtheatergruppe probt für Holzstockfestival

Ausgabe Nr. 2813

Deutschsprachige Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren haben momentan die Möglichkeit, der Jugendtheatergruppe beizutreten. Jeden Montag, von 17 bis 20 Uhr, wird an einer Präsentation für das Holzstockfestival gearbeitet. Treffpunkt ist der Kleine Spiegelsaal des Forums. Geleitet wird die Gruppe von Darstellenden der deutschen Abteilung. Weiterlesen

Neue Besetzung

Ausgabe Nr. 2812

In dem Stück ,,Ein Bett voller Urzeln“ von Dave Freeman, das in der Regie von Șerban Puiu am 20. März 2015 an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters Premiere hatte, mussten drei Rollen neu besetzt werden. Statt Valentin Späth spielt jetzt Gyan Ros Zimmermann den Keksvertreter, statt Anca Cipariu Teodora  Sandu die ,,russische Geliebte“ Simone und Fabiola Petri übernahm die Rolle der Radfahrerin von Renate Müller-Nica. In der Neubesetzung ist das Stück am 20. April, 19 Uhr, zu sehen. Unser Bild (v. l. n. r.): Szenenfoto mit Daniel Plier, Gyan Ros Zimmermann und Emöke Boldizsár.                                     

 Foto: TNRS/Răzvan NEGRU

 

Gemeinsam die Finsternis besiegt

Erste deutsche Premiere des Jahres am Hermannstädter Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2812

Die vier Molfare feiern den Sieg über die Finsternis (v. l. n. r.): der Realist (Adrian Prohaska), der Lehrling (Angela Paskuy), der Träumer (Claudia Stühler) und der Nörgler (Jenö Major).                                      Foto: Tudor TROANCA

In der Kultur der Huzulen wird eine Person mit magischen Fähigkeiten ,,Molfar“ genannt. Ihre Fähigkeiten konzentrieren sich auf Kräuterkunde und andere Volksmagie. In dem Stück ,,Der Märchenball“ der ukrainischen Autorin Martusya Hurin, in  der Regie von Iryna Tsypina bestimmen gleich vier Molfare die Handlung: die erfahrenen Molfare – der Nörgler und der Realist – und die Nachwuchs-Molfare – der Träumer und der Lehrling. Sie zaubern nicht und erklären auch nicht, wofür welche Kräuter gut sind, denn sie müssen sich darum kümmern, die Finsternis aus dem Wald zu verjagen, die plötzlich eingezogen ist und die Tiere bedroht. Die Premiere des Stücks, das von Cynthia Pinter aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt worden ist, fand am Donnerstag der Vorwoche an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Gong-Theaters für Kinder und Jugendliche statt.Weiterlesen

Heiter, sprühend, liebenswert

Die Hermannstädter Schauspielerin Marietta Lissai wird am 4. April d. J. 85

Ausgabe Nr. 2811

Marietta Lissai-Erdös als Lady Milford (links) mit Heidrun Keintzel als Zofe in dem Stück „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller, das in der Regie von Ion Deloreanu (Sathmar) am 19. Dezember 1973 an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Staatstheaters Premiere hatte.

In diesem Jahr, am 4. April, feiert die in Hermannstadt geborene Schauspielerin Marietta Lissai ihren 85. Geburtstag in Bonn, wo sie seit ihrer Ausreise 1981 mit ihrem Gatten Stefan Erdös, dem ehemaligen Inspizienten des Hermannstädter Staatstheaters (heute: Radu Stanca-Nationaltheater), lebt.  Zuletzt konnten die Hermannstädter Marietta Lissai bei der Lesung aus dem von Dagmar Zink Dusil herausgegebenen Buch „Hermannstadt. Fakten Bilder Worte“ beim Sachsentreffen 2017 erleben.  Sie las damals „… hier stand ich vor dreißig jahren im erdrückenden schatten/der kirchmauern“, Franz Hodjaks Gedicht „Brukenthalschule. Im Hof“. Lesen Sie im Folgenden die unübertroffene Würdigung, die Regisseur Hanns Schuschnig (1927-2014), ein Weggefährte ihrer erfolgreichen Bühnenjahre in Hermannstadt, der Jubilarin zum 70. Geburtstag im Jahr 2008 in der Siebenbürgischen Zeitung gewidmet hat.Weiterlesen

Molière im neuen Gewand

Premiere an der deutschen Abteilung des TNRS

Ausgabe Nr. 2810

Das Schauspielertrio Daniel Plier, Johanna Adam und Gyan Ros Zimmermann überzeugte (v. l. n. r.).                                  Foto: TNRS/Răzvan NEGRU

Am 21. März fand im Studiosaal des Radu Stanca-Nationaltheaters (TNRS) die Premiere des Stücks „Der gesamte Molière (nahezu)” von Vincent Caire statt. Mit Witz und Charme spielten sich Johanna Adam, Daniel Plier und Gyan Ros Zimmermann in die Herzen des Publikums. Ein interaktives Stück der deutschen Abteilung, welches Molière und seinen Theatergeist gebührend ehrt. Weiterlesen

Loblied auf die Schönheit jeden Tages

Mihail Sebastians ,,Jocul de-a vacanța“ ist neueste Premiere am TNRS

Ausgabe Nr. 2810

Premiere: Das Stück „Jocul de-a vacanța“ von Mihail Sebastian hatte am 19. März Premiere am Radu Stanca-Nationaltheater. Unser Bild (v. l. n. r.): Szenenfoto mit Mihai Coman, Cendana Trifan, Ștefan Constantin Chelimîndră, Florin Coşuleţ, Codruţa Vasiu und Ada Bicfalvi.        Foto: TNRS/Răzvan NEGRU

In einem Ferienort in den Bergen, weit weg von der Hektik der Stadt, versuchen einige Leute, ihren Urlaub zu genießen. In der Pension Weber treffen Madame Vintilă, Bogoiu, der Major, Corina, Jeff und Ștefan Valeriu aufeinander und  beschließen, sich vom Leben draußen, von der Gesellschaft und von allen Sorgen des Daseins und des Lebens in einer Welt, die vom täglichen Trott beherrscht wird, abzukoppeln. Das Ferienspiel kann beginnen. „Jocul de-a vacanța“ des rumänischen Autors Mihail Sebastian wurde in Premiere am Sonntag, dem 19. März, im großen Theatersaal des Radu Stanca-Nationaltheaters von den Schauspielern der rumänischen Abteilung aufgeführt. Regie führte Florin Coșuleț.Weiterlesen

Deutsche Premiere mit Molière

Ausgabe Nr. 2809

Hermannstadt.  – Das Stück „Molières sämtliche Werke. Nahezu…” (Originaltitel ,,Tout Molière…ou presque!“) von Vincent Caire in der Regie von Daniel Plier wird von der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters (TNRS) am Dienstag, dem 21. März, 19 Uhr, in Premiere gezeigt. Die Vorstellung findet im Studiosaal des TNRS im Ion Besoiu-Kulturzentrum statt. Es spielen Johanna Adam, Gyan Ros Zimmermann, Daniel Plier. Gewidmet ist die Inszenierung den 350 Jahren seit dem Tod des französischen Dramatikers Molière (1623-1673) . (BU)

Für die neueste Premiere an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters probten die Schauspieler Johanna Adam, Daniel Plier und Gyan Ros Zimmermann (v. l. n. r.) im Spiegelsaal des DFDH. Foto: Beatrice UNGAR

Ankommen in Hermannstadt: Eine Tragödie?

Ein Kommentar der HZ-Praktikantin Maja Hennemann

Ausgabe Nr. 2808

Szenenfoto mit Claire (rechts, gespielt von Benedikt Häfner) und  ihrer Schwester Solange (links, gespielt von Yannick Becker). Foto: TNRS

Neuankömmlinge in Hermannstadt sollten unbedingt die Chance nutzen, Vorstellungen der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters wahrzunehmen. Gerade das Stück „Die Zofen” überzeugt mit einer gelungenen Darstellung von modernem Spiel und bricht nebenbei Vorurteile auf. Was für einige Menschen klingt wie der größte Albtraum, hätte besser nicht laufen können: Direkt am ersten Abend in Hermannstadt verschlägt es mich ins Theater. Genauer gesagt zu einer Tragödie, die manchmal wie eine Komödie scheint: ,,Die Zofen“ von Jean Genet. Die Darbietung am 24. Februar zeigte, wie modernes Theater funktionieren kann – minimalistisch, aber mit hoher Aussagekraft. Weiterlesen

Einblick in die deutsche Theaterszene

Minispielzeit der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters

Ausgabe Nr. 2807

Blick in den Spiegelsaal des DFDH beim Arbeitstreffen am Freitagnachmittag.         Foto: Cynthia PINTER

Eine Minispielzeit der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters (TNRS) fand am vom 23. bis 26. Februar statt. Die vom TNRS in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Hermannstädter Bürgermeisteramtes organisierte Veranstaltung bot einen Einblick in die Hermannstädter Theaterszene im Allgemeinen und in die Tätigkeit der deutschen Abteilung am TNRS im Besonderen.Weiterlesen

Von Bindung und Entwurzelung

,,Der Kirschgarten“ – erste Premiere des Jahres am Radu Stanca-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2805

Erste Premiere des Jahres am TNRS: Zehn von insgesamt 15 Schauspielerinnen und Schauspieler, die in der ersten Premiere des Jahres am TNRS auftreten, sind auf dem Bild oben zu sehen: Ofelia Popii, Pali Vecsei, Mariana Mihu-Plier, Diana Fufezan, Horia Fedorca, Antonia Dobocan, Ștefan Tunosiu, Ioana Cosma, Ali Deac, Andrei Gîlcescu (v. l. n. r.).                                                                                                                                         Foto: Andrei VĂLEANU

Auf eine leere Theaterbühne blickten die Zuschauer am Freitagabend, dem 10. Februar, zur Premiere des Klassikers „Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow an der rumänischen Abteilung des Hermannstädter Radu-Stanca-Nationaltheaters. Kein Stuhl, kein Tisch, keine Kirschblüte – nur die schwarz gestrichene Bühne und der offene Vorhang waren zu sehen. Das von dem Moldauer Regisseur Dumitru Acriș inszenierte Theaterstück ist die erste Premiere des Jahres und wurde mit minutenlangem Stehapplaus beendet.  Weiterlesen

Molière im Spiegelsaal

Streiflichter von dem Seniorennachmittag des DFDH

Ausgabe Nr. 2805

Johanna Adam, Gyan Ros Zimmermann und Daniel Plier (v. l. n. r.) von der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters proben derzeit ,,Moliéres sämtliche Werke“ und ließen die Seniorinnen und Senioren am Dienstag im Spiegelsaal des DFDH einige Szenen genießen.Foto: Beatrice UNGAR

Das Seniorentreffen des Demokratischen Forums Hermannstadt fand in angenehmer Atmosphäre am Dienstag, dem 14. Februar, im Spiegelsaal statt. Mit Molière, Gespräche über einen am Stadtrand herumirrenden Braunbären und einem Erdstoß, dazu die deutsche Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters war es wohl ein Nachmittag, der in Erinnerung bleiben wird. Weiterlesen