,,Ziele erreicht“

DSTT-Intendant ist zurückgetreten

Ausgabe Nr. 2974

Lucian Vărșăndan.         Foto: DSTT

Der Intendant des Deutschen Staatstheaters Temeswar (DSTT), Lucian Vărșăndan, legte sein Amt mit Wirkung vom 1. September nieder. Dies hatte er der DSTT-Belegschaft am 23. Juni bei der Sitzung zum Ende der Spielzeit 2025/2026 mitgeteilt.Weiterlesen

Auf der Suche nach der ewigen Jugend

Märchenklassiker begeistert als modernes Tanztheater

Ausgabe Nr. 2969

Von rechts: Radu Costea, Horia Fedorca, Ada Bicfalvi und David Cristian (im Hintergrund) sind in der neuesten TNRS-Premiere zu sehen.
Foto: die Verfasserin

Mit „Tinerețe fără bătrânețe și viață fără de moarte“ hat die rumänische Abteilung des Hermannstädter „Radu Stanca“-Nationaltheaters ein rumänisches Volksmärchen in ein modernes, bildgewaltiges Theatererlebnis verwandelt. Regisseur Ștefan Lupu gelingt eine poetische Inszenierung, die traditionelle Motive mit zeitgenössischer Bühnensprache verbindet und dabei weit über eine klassische Märchenerzählung hinausgeht. Die Premiere fand am 26. Juli in der Kulturfabrik statt.Weiterlesen

Vier Stücke, drei Tage

6. Minispielzeit der deutschen Abteilung des TNRS

Ausgabe Nr. 2969

Bei der Pressekonferenz (v. l. n. r.): Cristi Juncu, Petra Rațiu, Ștefan Lupu, Nicu Mihoc, Claudia Maior und Intendant Constantin Chiriac. Foto: TNRS

Das Radu Stanca-Nationaltheater Hermannstadt (TNRS) organisiert vom 25. bis 27. September die sechste Minispielzeit der deutschen Abteilung, eine Veranstaltung, die Diplomatinnen und Diplomaten, Offizielle, Persönlichkeiten aus der Kulturwelt, Künstlerinnen und Künstler, sowie Zuschauerinnen und Zuschauer zusammenbringt. Geboten werden vier Vorstellungen an drei Tagen, darunter zwei Premieren, auf der Bühne des TNRS, in der Kulturfabrik und im Studiosaal des TNRS im Ion Besoiu-Kulturzentrum.Weiterlesen

Ein Herz und eine Seele: FITS und Hermannstadt

Die meisten Indoor-Aufführungen des Theaterfestivals waren ausverkauft

Ausgabe Nr. 2965

Auch nach dem Tod versucht der „Hausengel“ ihren Sohn vor der Gewalt des Mannes zu schützen.                                  Foto: Diana RACZ/FITS

FITS 2026: 10 Tage lang verwandelte sich Hermannstadt erneut in die größte Bühne Rumäniens. 5.000 Künstler aus aller Welt pilgerten in die Stadt am Zibin, wo zwischen dem 19. und 28. Juni die 33. Ausgabe des Internationalen Theaterfestivals (FITS) unter dem Motto „Suflet“ (Seele) stattgefunden hat. Der Ausnahmezustand war überall in der Altstadt zu erleben, wo Schauspieler Straßenshows boten, Musiker Konzerte gaben und Akrobaten Zirkuseinlagen zeigten. Aber die richtigen Theaterfans fanden sich in den vielen Sälen der Stadt ein, um die neuesten Inszenierungen zu sehen.Weiterlesen

Theater zum Greifen nah

Freiluft-Darbietungen im Hermannstädter Internationalen Theaterfestival

Ausgabe Nr. 2964

Riesengroße bunte Tiere zum Anfassen: Mit aufblasbaren bunten Elefanten, Schnecken und Drachen auf dem Rücken begeisterte die tschechische Truppe „BoCirk“ sowohl Kinder als auch Erwachsene bei ihrer Parade vom Großen Ring durch die Heltauergasse.                                                               Foto: Beatrice UNGAR

Einhörner auf Stelzen, Figuren von oben bis unten mit Erde bedeckt, zwei Banditen auf der Suche nach Fisch – was surreal und wie aus einem Märchen klingt, wurde am Wochenende in den Straßen Hermannstadts greifbare Wirklichkeit. Mit einem farbenfrohen Spektakel begann am vergangenen Freitag, dem 19. Juni, die 33. Ausgabe des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals (FITS), das erneut tausende Besucherinnen und Besucher angezogen hat und noch bis Sonntag, dem 28. Juni, anziehen wird. Weiterlesen

Das kann nur Theater

Neueste Premiere am TNRS weckte starke Emotionen
Ausgabe Nr. 2960

Deutsche Premiere: Die Regisseurin Alice Kornitzer inszenierte mit „Avalanche” von Tuncer Cücenoğlu erstmals am „Radu Stanca”-Nationaltheater. Mehr dazu auf Seite 5. Unser Bild (jeweils v. l. n. r.): Szenenfoto mit Daniel Plier, Daniel Bucher und Johanna Adam (vorne), Gyan Ross und Viviane Hravilla (oben).                                                    Foto: Cynthia PINTER

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold” ist auf dem Plakat der neuesten Inszenierung an der deutschen Abteilung des Hermannstädter „Radu Stanca”-Nationaltheaters zu lesen, die am 21. Mai Premiere gefeiert hat. „Gefeiert” bringt es auf den Punkt: Der Autor des Stückes Avalanche (Die Lawine), Tuncer Cücenoğlu (1944-2019), hätte wohl mitgelacht und mitgefeiert mit der Besetzung und der Regisseurin Alice Kornitzer. Und natürlich mit dem Publikum, bei dem das Stück offensichtlich starke Emotionen erweckt hat.Weiterlesen

Vier Preise für RST

Ausgabe Nr. 2960

„Eine Performance, die ins Staunen versetzt“, so beschrieb Cynthia Pinter in ihrer Theaterrezension über die Premiere des Theaterstücks „Lungul drum al zilei către noapte“ (unter dem Titel „Ein Must-See“ in der HZ-Ausgabe 2907 vom 4. April 2025) Nicu Mihocs schauspielerisches Können. Für die Rolle des Edmund Tyrone bekam der 60-jährige Schauspieler des Hermannstädter„Radu Stanca“ Nationaltheaters den UNITER-Preis für die beste männliche Hauptrolle in einem Theaterstück. Hinzu kommt, dass das genannte Theaterstück von Eugene O’Neill unter der Regie von Timofey Kuljabin den UNITER-Preis für das beste Theaterstück des vergangenen Jahres gewonnen hat. Insgesamt gewann das „Radu Stanca”-Theater 4 Preise: In der Kategorie „Beste Originalmusik und Sounddesign“ gewann der Komponist Vasile Șirli für die Musik des Stücks „Neasemuita poveste a lui Abul Hossein Yemenitul și a fugii lui în pustie (nach 1001 Nacht)“, unter der Regie von Silviu Purcărete. Die deutsche Abteilung erhielt ebenfalls einen UNITER-Preis für das beste Lichtdesign. Er ging an Nichita Teodorescu für das Lichtdesign des Stücks „Winter“ von Jon Fosse, Regie Hunor Horváth. Unser Bild: Momentaufnahme aus „Lungul drum al zilei către noapte“ mit den Schauspielern Horia Fedorca, Nicu Mihoc und Marius Turdeanu (v. l. n. r.).    

Foto: Vlad DUMITRU; Text: Cynthia PINTER

Partnerschaft gefestigt

Ausgabe Nr. 2959


Das Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater (TNRS) gastierte am 13. und 14. Mai mit der Produktion „Elektra” (Regie Mihai Măniuțiu) beim International Antalya Theater Festival in der Türkei, mit finanzieller Unterstützung seitens des Rumänischen Kulturinstituts. Beide Vorstellungen fanden in der Antalya State Opera and Ballet statt und „feierten einen regelrechten Triumph”, wie die Pressestelle des Theaters bekannt gegeben hat. Weiterlesen

Freiheit liegt im Handeln

Gespräch mit Regisseurin Alice Kornitzer über die Theaterpremiere mit „Avalanche“

Ausgabe Nr. 2958

Alice Kornitzer.
Foto: Stephen AMBROSE

Die neueste Premiere an der deutschen Abteilung des Radu-Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt wird am Donnerstag, dem 21. Mai, um 19 Uhr auf der Bühne des Theaters gezeigt. Es handelt sich um das Stück „Avalanche“ von Tuncer Cücenoğlu unter der Regie von Alice Kornitzer. Über die Premiere und die Zusammenarbeit mit der deutschen Abteilung führte HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit der Regisseurin Alice Kornitzer folgendes Gespräch:Weiterlesen

Gelebte Emotionen

Blick hinter die Kulissen einer Theatergruppe

Ausgabe Nr. 2957

Johanna Adam (links außen) gibt Regie-Anweisungen.   Foto: die Verfasserin

Handys werden gegen Textblätter eingetauscht, Sneaker gegen hohe Schuhe und immer wieder hört man „Nochmal von vorn“. Es ist Sonntag, 11 Uhr, in der Hermannstädter Volkskunstschule (Reispergasse/Avram Iancu 11), wo Schülerinnen seit einer Woche für das Stück „8 Frauen“ von Robert Thomas proben. Weiterlesen

Theaterabend der Einfühlsamkeit

Zur neuesten Premiere von ,,Der Vater“ am Radu Stanca-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2946

Theaterabend der Einfühlsamkeit: Mit der Inszenierung des Stückes „Der Vater” von Florian Zeller durch Dumitru Acriș brachte die deutsche Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters am 5. und 6. Februar eine weitere Premiere der Spielzeit 2025/2026 heraus.  Unser Bild: Die Verlorenheit und Angst sind in Daniel Buchers Gesicht zu erkennen. An seiner rechten Seite befindet sich Viviane Havrilla als Tochter und links Ada Bicfalvi als Pflegekraft.                                                              
Foto: Cynthia PINTER

Der Blick ins Leere. Vergesslichkeit. Beklemmende Verwirrung vermittelt der Hauptdarsteller der neuesten Premiere der deutschen Abteilung des Radu Stanca Nationaltheaters in der betroffen machenden Aufführung „Der Vater“ von Florian Zeller, die am 5. und 6. Februar stattgefunden hat. Allein schon das Bühnenbild von Dumitru Acriș, der auch für die Regie zuständig ist, ist vielsagend: Eine Wohnung mit Betonwänden, auf dessen Hintergrund manchmal Nahaufnahmen der Hauptgestalten zu sehen sind. Es wird nichts verdeckt, alles ist offen, es ist eine scheinbar transparente Welt, in der auch die meisten Personen austauschbar sind und in der sich der Kranke bald nicht mehr zurechtfindet. Daniel Bucher nimmt in der Rolle des Vaters die Zuseher auf seiner Irrfahrt mit.Weiterlesen

Virtuos und berührend

Inszenierung ,,Heute Abend: Lola Blau“ viersprachig

Ausgabe Nr. 2943

Szenenfoto mit Emőke Boldizsár.                                
Foto: Iuliana REVENCU

Vier Sprachen bestimmen die Inszenierung von Regisseur Dumitru Acriș nach Georg Kreislers „Heute Abend: Lola Blau” mit der mehrsprachigen Schauspielerin Emőke Boldizsár. Insofern war jede Vorstellung eine Premiere: Am 11. Dezember 2025 in rumänischer Sprache, am 18. und 20. Dezember 2025 in deutscher Sprache und am 14. Januar 2026 in ungarischer Sprache. Geplant ist auch eine Vorstellung in englischer Sprache.

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