Premiere an der deutschen Abteilung

Ausgabe Nr. 2744

you-tópia lautet der Titel der ersten Premiere der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters (TNRS), die an diesem Wochenende stattfindet. Morgen wird auf der TNRS-Bühne die Vorpremiere gezeigt und am Sonntag die Premiere. Beide Vorstellungen beginnen um 19 Uhr. Bei dem Stück handelt es sich um ein Projekt zur Dichtung der Avantgarde in Rumänien. Regie führen Edith Buttingsrud Pedersen und Florian von Hoermann. Es spielen: Johanna Adam , Emöke Boldizsar, Daniel Plier, Fabiola Petri, Lukas Redemann, Benedikt Häfner, Ana Tiepac, Eva Frățilă, Patrick Imbrescu, Ștefan Tunsoiu und Yannick Becker. Unser Bild: Szenenfoto von den Proben, die auf einem Industriegelände stattgefunden haben, mit Fabiola Petri, Eva Frățilă, Lukas Redemann, Patrick Imbrescu (v. l. n. r.).                      

Foto: TNRS

Souverän und überzeugend

Eindrückliche Performance im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2744

Die Jugendlichen bei der Eröffnung des Workshops am 1. Oktober im Spiegelsaal des DFDH.                                                                                              Foto: Aurelia BRECHT

Das Wochenende vom 1. bis 3. Oktober stand für eine kleine Gruppe Jugendlicher ganz im Zeichen neuer Theatererfahrungen. Unter der professionellen Leitung von Daniel Plier und Daniel Bucher – beide langjährige Schauspieler der deutschen Abteilung am Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater – wurden Sprache, Bewegung und Bühnenpräsenz geübt und die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit schließlich am Sonntagabend im voll besetzten Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt erfolgreich präsentiert.Weiterlesen

Begeistertes Publikum

Das Internationale Hermannstädter Theaterfestival endete mit einem Feuerwerk

Ausgabe Nr. 2737

,,Ignis“ nannte Ida Blažičko (Kroatien) ihre Textile Skulptur, die auf dem Kleinen Ring zu sehen war. Keine Angst: Der Ratturm steht immer noch dort, das Theaterfestival ist vorbei.       Foto: Beatrice UNGAR

Mit einem spektakulären Feuerwerk auf dem Theater-Parkplatz endete das Internationale Hermannstädter Theaterfestival am Sonntag, dem 29. August, so wie es begonnen hatte. Die 28. Auflage war wie erwartet ein Erfolg, vor allem da das Festival im Jahr der Pandemie 2020 nur online stattgefunden hatte. Künstlerinnen und Künstler aus allen Ecken der Welt besuchten diese Woche die Stadt am Zibin, um ihr Talent auf der Bühne zu präsentieren.Weiterlesen

Mord am Premier

Eine One-Man-Show von und mit Radu Iacoban

Ausgabe Nr. 2737

Radu Iacoban auf der Bühne des Gong-Theaters.  Foto: Nicolae GLIGOR

Acht Figuren, ein Schauspieler – Radu Iacoban vom Bukarester ,,Unteatru“-Theater führte im Rahmen des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals am Donnerstag, dem 26. August, seine One-Man-Show „Bad Talks“ im Gong-Theater auf. Die Vorstellung dauerte eineinhalb Stunden. Mit Humor und gewandter Wortwahl schaffte er es, das Publikum zum Lachen zu bringen und in seinen Bann zu ziehen. Weiterlesen

Das Ereignis des Jahres

28. Auflage des Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals hat begonnen

Ausgabe Nr. 2736

Das 28. Internationale Hermannstädter Theaterfestival findet noch bis Sonntag statt. Unser Bild: ,,La Serva Padrona“ (Die Magd als Herrin) von Giovanni Battista Pergolesi nach einem Libretto von Gennaro Federico führte die Temeswarer Rumänische Nationaloper (Regie Silviu Purcărete, Bühnenbild Dragoș Buhagiar) am Samstagabend im Lulu-Saal in der Kulturfabrik auf; Narcisa Brumar und George Proca glänzten in ihren Rollen als Serpina bzw. Uberto.         Foto: Dragoș DUMITRU

So könnte man das Internationale Hermannstädter Theaterfestival – kurz FITS – betiteln. Die größte Veranstaltung der Stadt am Zibin wächst von Jahr zu Jahr und ist der kulturelle Höhepunkt des Sommers. Die 28. Auflage des Theaterfestivals ist in vollem Gange, hat am Freitag, dem 20. August begonnen und dauert noch bis diesen Sonntag, dem 29. August. Das Motto lautet „Construim speranța împreună“ („Gemeinsam bauen wir Hoffnung auf“), daran Teil nehmen Schauspieler/innen und Künstler aus 37 Ländern. Im Programm stehen über 600 Veranstaltungen. Zu den gewohnten Indoor-, sowie Outdoor-Veranstaltungen sind diesmal einige Events exklusiv online zu sehen. Dazu kommt eine „Hybrid-Variante“, bei der wichtige Theaterstücke gefilmt und live in Kinosälen gesendet werden. Für Theaterliebhaber bedeutet das die Qual der Wahl, wie jedes Jahr.Weiterlesen

600 Veranstaltungen, 37 Länder

Das Hermannstädter Internationale Theaterfestival findet vom 20.-29. August statt

Ausgabe Nr. 2730

Das Plakat des diesjährigen Theaterfestivals.

Die 28. Auflage des Internationalen Theaterfestivals findet in diesem Jahr unter dem Motto „Construim speranța împreună“ („Gemeinsam bauen wir Hoffnung auf“) vom 20. bis 29. August in Hermannstadt statt. Im Programm sind über 600 Veranstaltungen, an denen Künstler aus 37 Ländern teilnehmen. Geplant sind Indoor-, sowie Outdoor-Veranstaltungen und einige Events werden auch online zu sehen sein. Dazu kommt eine „Hybrid-Variante“, bei der wichtige Theaterstücke gefilmt und live in Kinosälen in Hermannstadt und in anderen rumänischen Städten gesendet werden. Die Eintrittskarten für die Indoor-Veranstaltungen werden ab dem 22. Juli für den Verkauf freigegeben und kosten zwischen 20 und 150 Lei. Weiterlesen

Premiere im Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2727

Unter dem Titel „Vaca Rosalinda – o fabulă muzicală” (Die Kuh Rosalinda – eine musikalische Fabel) haben Schauspielerinnen und Schauspieler von der rumänischen Abteilung des Hermannstädter Gong-Theaters ,,Die Kuh Rosmarie“, ein ,,Familienstück für alle ab 5 Jahren“ von Andri Beyerler nach dem Bilderbuch ,,Die Kuh Rosalinde“ von Frauke Nahrgang und Winfried Opgenoorth in der Pandemie-Zeit  gemeinsam einstudiert. Die Vorstellung hatte am Samstag Premiere und kann auch von Schulen und Kindergärten gebucht werden. Unser Bild: Szenenfoto mit vier der fünf Schauspieler Paul Bondane, Claudiu Fălămaș, Bálint Anton, Alexandra Șerban (v. l. n. r.).                                 

Foto: Dragoș DUMITRU

Zwischen Traum und Wirklichkeit

Neueste Premiere des Radu Stanca-Nationaltheaters in der Kulturfabrik aufgeführt

Ausgabe Nr. 2727

Szenenfoto mit Kristin Henkel (links) und Daniel Bucher.Foto: TNRS/Cătălin MUREȘAN

Ein Mann erwacht neben einer Frau. Er erinnert sich an nichts. Wer ist sie? Wie kommt sie hierher, in diesen Raum? Was haben sie miteinander zu tun? So beginnt „Die Geschichte von den Pandabären“, von Matei Vișniec, die am Donnerstag, dem 17. Juni, in der Kulturfabrik IACM Construcții, im „Lulu-Saal“ des Radu Stanca-Nationaltheaters (RST) stattgefunden hat. Die neueste Premiere an der deutschen Abteilung des RST kam durch eine Kooperation mit dem Theater ECCE aus Salzburg in Österreich mit der Unterstützung des Österreichischen Kulturforums zustande. In dem Theaterstück, in der Regie von Ben Pascal, sind Daniel Bucher (RST) und Kristin Henkel (Theater ECCE) die Hauptprotagonisten. Das Bühnenbild schuf Gerd Walter, die Musik dazu komponierte Astrid Wiesinger, und Remo Rauscher entwarf die visuellen Effekte. Weiterlesen

Ankommen ist nicht leicht

Ausgabe Nr. 2725

Theaterworkshop in der Kirchenburg Holzmengen

„Heimatfremde – Ein Schülerstück über das Ankommen“ – so heißt der Workshop, der 15 Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahre nach Holzmengen einlädt, gemeinsam mit Daniel Plier und Hunor Horváth – beide von der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters – ein kleines Schauspiel einzuüben. Weiterlesen

Wer Gutes tut…

Ausgabe Nr. 2725

Neue Premiere am Gong-Theater in Hermannstadt

Szene aus „Fata babei și fata moșneagului“ mit: Adrian Prohaska, Lucia Barbu, Gabriela Mitrea und Daniela Dragomir (v. l . n. r).
Foto: Cynthia PINTER

 

„Es war einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Der alte Mann hatte eine Tochter, und die Alte hatte ebenfalls eine Tochter. Die Tochter der Alten war mißgestaltet, faul, launenhaft und bösherzig; doch da sie ‚Mutterskind‘ war, wurde sie verzogen, blähte sich wie eine Krähe auf dem Pfahl und überließ alle schwere Arbeit der Tochter des alten Mannes.“ So beginnt Ion Creangăs Märchen „Fata babei și fata moșneagului“, in der deutschen Übersetzung von 1974 („Die Tochter der Alten und die Tochter des Alten“).

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