Erfolgreiche Kompromisslösung

Das 27. Internationale Hermannstädter Theaterfestival fand im Netz statt

Ausgabe Nr. 2678

Szenenfoto aus der Vorstellung mit Anton Tschechows ,,Der Kirschgarten“ in der Regie von Lev Erenburg am Sankt Petersburger Nebolshoy Dramatheater.                                                            Foto: Anastasia PAUSTOVA

Der Regen hat auch das diesjährige Internationale Theaterfestival aus Hermannstadt komplett begleitet, so wie man das als Hermannstädter seit Jahren kennt. Diesmal hat es allerdings gepasst, denn die Lockerungsmaßnahmen während der Corona-Pandemie hätten vielleicht viel mehr Hermannstädter aus dem Haus gelockt. So konnte man sich gemütlich vor dem Fernseher, Tablet oder Handy kuscheln und ein schönes Theaterstück online sehen. Doch nicht nur Hermannstädter zählten heuer zu den über 1,5 Millionen Zuschauern, denn die meisten Stücke waren weltweit kostenlos zu sehen. Wer diese 27. Auflage verpasst hat oder ein Stück nochmals sehen will, hat gute Chancen, denn die Stücke werden wieder gesendet.Weiterlesen

Das erste Mal komplett online

Die 27. Auflage des Hermannstädter Theaterfestivals dauert noch bis Sonntag

Ausgabe Nr. 2677

Szenenfoto aus der Tschechow-Inszenierung „Heiratsantrag“ mit Eugen Matcovschi, Viorel Cornescu und Natalia Caraman (v. l. n. r).Foto: Teatrul Național „Satiricus Ion Luca Caragiale“, Chișinău

Kein Theaterfestival gleicht dem anderen. Die Organisatoren versuchen jedes Jahr, neue Herausforderungen an das Hermannstädter Publikum zu bringen.

Doch wie dieses Jahr war es noch nie. Heuer findet nämlich wegen der Coronavirus-Krise die 27. Auflage des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals komplett online statt.  Begonnen hat es am Freitag, dem 12. Juni und dauert bis am Sonntag, dem 21. Juni. Wie in den vergangenen Jahren stehen auch diesmal Theater, Tanz, Oper, Zirkus, Konzerte, Filme und Gespräche im Vordergrund, bloß ist alles diesmal kostenlos und einen Mausklick entfernt.Weiterlesen

Theaterfestival

Ausgabe Nr. 2676

Die 27. Auflage des Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals (FITS) wird dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie vom 12. bis 21. Juni online unter dem Motto „Die Macht zu glauben“ (Puterea de a crede/Empowered) stattfinden. Zehn Tage lang wird man auf der Homepage: https://www.sibfest.ro/fits-online, auf Facebook: https://www.face book.com/FITSibiu/ und Youtube: https://www.youtube.com/user/TNRSS insgesamt 138 Veranstaltungen kostenlos miterleben können. Das komplette Programm ist online auf https://www.sibfest.ro/fits-online zu finden. Unser Bild: Szenenfoto aus der Inszenierung „Brothers and Sisters“ von Fyodor Abramov, Regie Lev Dodin, (Maly Drama Theatre), die am 12. Juni, 20 Uhr (I) bzw. am 13. Juni, 20 Uhr (II) gezeigt wird.                                          

Foto: FITS

 

Theaterfestival heuer online

Am 12. Juni beginnt die 27. Auflage der internationalen Veranstaltung im Internet

Ausgabe Nr. 2675

Die 27. Auflage des Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals (FITS) wird dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie vom 12. bis 21. Juni online unter dem Motto „Die Macht zu glauben“ (Puterea de a crede/Empowered) stattfinden.

Zehn Tage lang wird man auf der Homepage: https://www.sibfest.ro/fits-online, auf Facebook: https://www.facebook.com/FITSibiu/ und Youtube: https://www.youtube.com/user/TNRSS insgesamt 138 Veranstaltungen kostenlos miterleben können. Das komplette Programm ist online auf https://www.sibfest.ro/fits-online zu finden. Weiterlesen

Wie in einem Aquarium

,,Das Mädchen im Goldfischglas“ am DSTT

Ausgabe Nr. 2673

Rareș Hontzu in Travestie als Miss Rose und Horia Săvescu als Mister Lawrence im Stück „Das Mädchen im Goldfischglas“.

„Meine Mama sagt, man weiß, wann man erwachsen ist. Es ist der Moment, in dem man aufhört, glücklich zu sein und anfängt sich daran zu erinnern, wann man es einmal war.“ Die letzten Tage der Kindheit werden im Theaterstück „Das Mädchen im Goldfischglas“ von Morris Panych geschildert, das am Donnerstagabend im Online-Stream auf der Facebookseite des Deutschen Staatstheaters Temeswar (DSTT) gezeigt wurde. Die Inszenierung von Radu Afrim hatte am 3. April 2012 Premiere.Weiterlesen

Modern eingepackt

Zur DSTT-Aufführung ,,Die menschliche Dummheit“

Ausgabe Nr. 2671

Szenenfoto mit der Regisseurin und Schauspielerin Simona Vintilă (Bildmitte, sitzend), Tatiana Sessler Toami, Radu Brănici, Harald Weisz, Richard Hladik, Daniela Török, Isa Berger und Dana Borteanu (v. l. n. r.).Foto: Ovidiu ZIMCEA

Eine Erzählung von Ion Creangă in deutscher Sprache für die Bühne tauglich zu machen, ist kein leichtes Unterfangen. „Die menschliche Dummheit“ (Prostia omenească) wurde nämlich in einer stark regional gefärbten antiquierten Sprache geschrieben. Simona Vintilă, die für die Regie des Stückes unterschreibt, hat es allerdings verstanden, die Erzählung, die sich in einer dörflichen Gegend abspielt, modern einzupacken. Weiterlesen

Kein Happy End

Deutsches Theater aus Temeswar live auf Facebook

Ausgabe Nr. 2670

Szenenfoto mit Radu Brănici, Simona Vintilă und Isa Berger (v. l. n. r.). Foto: DSTT

Ein Gutes hat die Coronavirus-Krise. Man hat die Gelegenheit, Theaterstücke online zu sehen, zu denen man sonst keinen Zugang hätte. Fast alle großen Theaterhäuser des Landes bieten seinen Zuschauern auf ihrer Facebook-Seite im Online-Streaming Inszenierungen an. Darunter befinden sich das Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater, das Ion Luca Caragiale-Theater aus Bukarest und seit vergangenen Montag auch das Deutsche Staatstheater Temeswar. Das erste Theaterstück, das man aus der Ferne genießen konnte, war „Im Schatten des Vergessens“ von Simona Vintilă, in deutscher Sprache mit rumänischer Untertitelung, das am 11. Mai 2018 in Temeswar Premiere gefeiert hatte.Weiterlesen

,,Das Leben ist ein Wollknäuel“

Die Inszenierung des Theaterstücks ,,Quartett“ von Heiner Müller feierte Premiere

Ausgabe Nr. 2665

Mit ,,Quartett“ von Heiner Müller in der Inszenierung von Hunor Horváth brachte die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters am 12. März die letzte Premiere vor Eintreten des Notstands in Hermannstadt heraus.  Unser Bild: Szenenfoto mit Emöke Boldizsár, Daniel Plier, Olga Török und Valentin Späth (v. l. n. r.). Foto: Niels STERN

Das Coronavirus hat auch Auswirkung auf die Theaterwelt. Die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheater brachte am 12. März im Studiosaal des Ion Besoiu-Kulturzentrums vor handverlesenem Publikum – gerade mal 15 Personen –  die vorerst letzte Premiere heraus.  „Das Leben ist ein Wollknäuel, es beginnt im Nichts und endet im Nichts“. Mit diesem Satz wurde das Publikum wieder in die kalte Nacht verabschiedet. Alles andere als kalt war unterdessen das, was sich anderthalb Stunden dramatisch auf der Bühne abgespielt hatte. Weiterlesen