„Die EAS ist ein Teil meines Lebens“

Ausgabe Nr. 2459
 

Gespräch mit Roger Pârvu, dem Programmleiter der EAS in Hermannstadt

 

Roger Pârvu, Mitte dreißig, „in Kronstadt geboren, getauft und konfirmiert“, kam als Absolvent der Honterus-Schule nach Hermannstadt, um Theologie zu studieren. Nach sechs Semestern hat er zum Schauspielstudium gewechselt und auch am Theater gearbeitet. Seit 2008 ist er an der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) als Programmleiter tätig.Mit Roger Pârvu sprachen Dana Havriciuc und Melitta Homm (Mediasch), Bettina Heltmann und Anca Irimină (Hermannstadt), Ildiko Hidas (Ungarn) und Florin Marin Ilieş (Deva), koordiniert von Anneliese Heltmann (Hermannstadt).Weiterlesen

„Ansprechbar sein, Leute miteinander vernetzen“

Ausgabe Nr. 2458
 

Ein Gespräch mit der Deutschen Konsulin Judith Urban in Hermannstadt

Frau Judith Urban ist seit Januar 2014 Leiterin des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Sie betreut die Abteilungen Wirtschafts-, Konsular-, Kultur- und Pressereferat und ist für neun Kreise in Rumänien zuständig.

Mit Frau Urban sprachen die Lehrer Györgyi Sántha und Eva Lipták (Ungarn), Ortrun Mahl und Alexandra Mândraş (Kronstadt), Monica Man (Hermannstadt), Monika Matei (Deva), koordiniert von Tita Mihaiu (Hermannstadt).

 Wie wird man Konsul?

Wir alle durchlaufen mehr oder weniger dieselbe Berufsprägung und Ausbildung. Ich bin Berufsdiplomatin und hier in Hermannstadt gibt es eine berufskonsularische Vertretung, die beiden anderen Vertretungen in Rumänien sind die Botschaft in Bukarest und das Konsulat in Temeswar.Weiterlesen

Von der Schulbank in den Zweiten Weltkrieg

Ausgabe Nr. 2456
 

Zeitzeugenbericht von Paul Philippi im Demokratischen Forum der Deutschen

 

Ob nun beim Häuten der Zwiebel oder dem Aufreißen alter Wunden: Unaussprechliches zur Sprache zu bringen wiegt schwer. Eben dies ist dennoch die Pflicht eines Zeitzeugen, Vergangenheit greifbar zu machen, sie als Mahnung zu formulieren.

Am 3. November d. J. hat sich Professor Dr. Dr. h.c. Paul Philippi dieser Aufgabe angenommen und im Rahmen des Vortrags „Von der Schulbank 1943 in den Zweiten Weltkrieg“ einen sehr persönlichen Einblick in die Geschichte gestattet. Der Theologe, Historiker und Ehrenvorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien trug dem Plenum eine detaillierte Beschreibung seines persönlichen Werdegangs vor, der eng  mit den Geschehnissen in Siebenbürgen zur Zeit des deutschen Nationalsozialismus verbunden ist.Weiterlesen

„Wir sprechen Deutsch!“ in Schule und Wirtschaft

Ausgabe Nr. 2456
 

Gespräch mit Dr. Wiegand Fleischer, Geschäftsführer des DWS

 

Der 25. von der Schulkommission des Siebenbürgenforums veranstaltete Siebenbürgische Lehrertag, der am 24. und 25. Oktober d. J. in Hermannstadt stattgefunden hat, stand unter dem Motto „'Wir sprechen Deutsch!". Den Lehrerinnen und Lehrern standen für Interviews 16 Vertreter von deutschsprachigen Einrichtungen in Hermannstadt Rede und Antwort. Einige der dabei geführten Gespräche stellten die Veranstalter auch der Hermannstädter Zeitung zur Verfügung und die Redaktion hat beschlossen, sie in loser Folge nach und nach abzudrucken. Dies ist das erste Gespräch.Weiterlesen

„Blumenstrauß aus Worten“

Ausgabe Nr. 2456
 

Dr. Hans Klein zum 75. Geburtstag geehrt

Einen Vortrag zum Thema „Kirche, Schule und Gemeinschaft" hatte sich der Theologe Dr. Hans Klein, Vorsitzender des Hermannstädter Zentrumsforums, zur Feier seines 75. Geburtstags (Hans Klein wurde am 9. November 1940 in Hermannstadt geboren) gewünscht, die am Dienstag im Bischofshaus stattgefunden hat. Dieser Bitte ging der Kreisrat und Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch nach. Drei Überraschungen gab es allerdings auch.Weiterlesen

Moderne Öffentlichkeitsarbeit

Ausgabe Nr. 2453
 

Neue ifa-Kulturmanagerin Pia Ionescu-Liehn im Interview

 

 Seit dem 9. September ist Pia Ionescu-Liehn Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) in Hermannstadt. Aus diesem Grund hat der HZ-Praktikant Jonas B o r n e m a n n sie zu ihrer Person, ihren Aufgabenbereichen und Plänen befragt:

 Du bist nun seit einem Monat durch das ifa nach Hermannstadt entsandt. In welcher Organisation arbeitest Du konkret?

Mein Einsatzort ist das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt, an dem ich als Kulturmanagerin tätig bin. Vor diesem Hintergrund geht es inhaltlich um die Stärkung der Organisation, das heißt, die Sichtbarkeit des Forums zu erhöhen und seine Strukturen zu unterstützen. Konkret leiste ich einen Beitrag, Projekte durchzuführen, neue Mitglieder zu gewinnen und auf diese Weise eine Sicherung des Nachwuchses voranzutreiben. Ganz generell ist es die Aufgabe eines Kulturmanagers, die hiesige deutsche Minderheit zu stärken. Auf welche Weise das getan wird, bleibt – natürlich in Absprache mit der jeweiligen Institution – von dem Profil und den Stärken des Kulturmanagers abhängig. Das können zum einen Erfahrungen aus der Berufspraxis sein, zum anderen Studienschwerpunkte, die Expertise oder Hobbies einer Person.Weiterlesen

20 Jahre im Amt

Ausgabe Nr. 2453
 

20 Jahre im Amt feierte am Sonntag in Braller/Bruiu Pfarrer Michael Reger gemeinsam mit den Mitgliedern der acht von ihm von Kerz aus betreuten Kirchengemeinden. Nach dem Abendmahlsgottesdienst gab es ein geselliges Beisammensein im Kulturheim, bei dem auch gehörig gesungen wurde. Unser Bild: Landeskirchenkurator Friedrich Philippi (rechts) gratulierte Pfarrer Reger persönlich für dessen treuen Dienst in den Gemeinden im so genannten Krautwinkel.                      

Foto: Beatrice UNGAR

„Eine andere Welt“

Ausgabe Nr. 2452
 

Gespräch mit dem Journalisten Thomas Wagner

 

Thomas Wagner war schon während seiner ganzen Laufbahn Journalist. Gegenwärtig ist er Korrespondent unter anderem für den Deutschlandfunk wo er bereits seit 1987 aktiv ist, Deutschlandradio oder Südwestrundfunk. Als Korrespondent war er auch schon in Russland, auf Haiti oder in China unterwegs, nirgends aber so regelmäßig wie in Rumänien. Thomas Wagner ist nämlich seit Dezember 1994 regelmäßig als Korrespondent in Temeswar tätig. Im Funkforum, dem Medienforum deutschsprachiger Redaktionen in Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien ist er als Mitglied seit der Gründung 2001 dabei. Beim letzten Funkforum-Treffen in Szegedin Ende September sprach HZ-Redakteur Werner F i n k mit Thomas Wagner.Weiterlesen

Sie stellt sich jeder Herausforderung

Ausgabe Nr. 2451
 

Die Autorin und Übersetzerin Nora Iuga erhielt das Bundesverdienstkreuz

 

„Bis heute stellen Sie sich, verehrte Frau Iuga, jeder Herausforderung. Trotz des achtjährigen Publikationsverbotes ab 1970 haben Sie ihr schöpferisches Wirken nicht unterbunden sondern stets weiter geschrieben und sich für die Literatur und freie Meinungsäußerung eingesetzt. Mit Ihrem außerordentlichen Einsatz als Sprach-, Kultur-und Literaturvermittlerin und Ihrem ständigen Engagement für die Rezeption deutscher Literatur in Rumänien haben Sie sich nachhaltig um das deutsch-rumänische Verhältnis verdient gemacht. Ich möchte Ihnen daher namens der Bundesrepublik Deutschland sehr herzlich danken." Mit diesen Worten schloss  Werner Hans Lauk, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, seine Laudatio anlässlich der Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Frau Eleonora Almosnino, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Nora Iuga, am 30. September 2015 in Bukarest.Weiterlesen