„Minderheiten bereichern die Mehrheit“

Ausgabe Nr. 2421
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Dr. Frank-Walter Steinmeier hielt Festrede beim 25. Gründungsjubiläum des DFDR

 

Die Fotografien und Modelle geben einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Minderheit hier im Lande, in Ihre Geschichte. Was beim Betrachten der wunderbaren  Zeugnisse Ihres Zusammenlebens ganz deutlich wird, ist vor allem eins: Minderheiten bereichern die Mehrheit, Sie bereichern mit ihrer Kultur und ihren Traditionen die rumänische Gesellschaft".

 

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Von Belgrad bis Fogarasch

Ausgabe Nr. 2418
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Martin Braune war zum 112. Mal in Rumänien

 

Wenn es noch eines Beweises dafür bedurfte, dass der inzwischen in den Ruhestand getretene Martin Braune seiner eigenen Einschätzung nach an einem „untherapierbarem Helfersyndrom" leide, so ist dieser vor kurzem erbracht worden. Der für die Osteuropahilfe der von Bodelschwinghschen Stiftung Bethel bei Bielefeld zuständige und kompetente Diakon war am Wochenende wieder einmal in Hermannstadt. Zum 112. Mal übrigens.

 Martin Braune und seine Gattin Johanna Braune, die seinerzeit die vom Diakonischen Werk der EKD für die zukünftigen Mitarbeiterinnen des „Dr. Carl Wolff"-Altenheims in Hermannstadt angebotenenen Altenpflegekurse geleitet hat sowie zwei Erzieherinnen vom Verband evangelischer Kirchengemeinden Brackwede waren mit zwei VW-Kleinbussen aus Bielefeld losgefahren, um zunächst einen christlichen Kindergarten in Belgrad mit Sach- und Geldspenden zu beliefern.

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„An Ort und Stelle zu sein“

Ausgabe Nr. 2417
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Gespräch mit der Vizebürgermeisterin ad interim Corina Bokor

 

Die DFDR-Stadträtin Corina Bokor wurde vom Hermannstädter Stadtrat am 18. Dezember 2014 zur Vizebürgermeisterin ad interim gewählt, nachdem am 2. Dezember 2014 die damalige Vizebürgermeisterin Astrid Fodor zur Bürgermeisterin ad interim gewählt worden war. Mehr über die Neue im Leitungsteam der Hermannstädter Stadtverwaltung erfahren Sie in dem nachstehenden Interview, das Corina Bokor der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r gewährt hat.

 

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„Hier kann der Geist von heute wehen“

Ausgabe Nr. 2416
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Gespräch mit Jean-Baptiste Joly, Leiter der Akademie Schloss Solitude

 

Das Schloss Solitude bei Stuttgart auf einem Hügel mit Blick auf die ehemalige Residenzstadt Ludwigsburg,  das barocke weiße Schloss, empfing mich mit sonnigem Lächeln. Der  Württembergische Herzog Carl Eugen ließ es 1769 erbauen. Die Hohe Karlsschule des mächtigen Herzogs zog ein und Friedrich Schiller besuchte sie freudlos. Dichter wollte er  werden, nicht Medicus. Die Eltern des Bundespräsidenten Richard von Weiszäcker liegen auf dem kleinen Friedhof begraben und Fritz von Graevenitz, arbeitete hier oben auf der Höhe bis 1952 in seinem Atelier als Bildhauer.

1989 wurde die Akademie Schloss Solitude an diesem historischen Ort gegründet und Jean-Baptiste Joly, der einstige Leiter des Französischen Instituts in Stuttgart, übernahm die Direktion. Die rumänischen Schriftsteller Mircea Cărtărescu und Nora Iuga waren u. a. hier Stipendiaten. Mit Jean Baptiste Joly sprach die Berliner HZ-Mitarbeiterin Christel W o l l m a n n-F i e d l er.

 

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„Viel Glück und viel Segen!“

Ausgabe Nr. 2416
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Ursula und Kurt Philippi offiziell in den Ruhestand verabschiedet

 

Ein voller Spiegelsaal, Musik und festliche Stimmung – am 29. Januar verabschiedeten das Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) und die Hermannstädter evangelische Kirchengemeinde die beiden Musiker Ursula Philippi und Kurt Philippi offiziell in den Ruhestand.

 

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Stets über den eigenen Tellerrand geblickt

Ausgabe Nr. 2414
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Hohe bundesdeutsche Auszeichnung für den DFDR-Landesvorsitzenden

 

Es freue ihn besonders, dass seine erste Amtshandlung die Übergabe der Urkunde und der Insignien für das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstsordens der Bundesrepublik Deutschland an den DFDR-Landesvorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr sei, sagte der Deutsche Botschafter Werner Hans Lauk am Montagabend im Spiegelsaal des Deutschen Forums in Hermannstadt.

 Zu der Feierstunde erschienen waren DFDR-Vertreter aus allen Regionen Rumäniens, dazu Kollegen und Freunde des Geehrten sowie aus Anlass einer Konferenz in Hermannstadt MdB Dr. Christoph Bergner und der rumänische Bildungsminister Sorin Câmpean.Weiterlesen

„Tante Turen“

Ausgabe Nr. 2413
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Anna Fröhlich ist tot

 

Weil sie am Turen (Turm) der evangelischen Dorfkirche in Michelsberg gewohnt hat, nannten die Michelsberger ihre langjährige Kuratorin Anna Fröhlich „Tant um Turen", die Tante am Turm. Eine der drei Töchter der Familie Henning konnte das als Kleinkind nicht sagen und sagte Tant Turen. So ist das dann geblieben. Am zweiten Christtag des vergangenen Jahres verstarb die am 3. Juli 1928 in Michelsberg geborene Anna Fröhlich (geb. Greger) und am 30. Dezember 2014 begleiteten die Michelsberger sie auf ihrem letzten Weg.

 

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Nachruf auf ein Sonntagskind

Ausgabe Nr. 2412
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Helene Acker ist gestorben

Helene Acker ist am 2. Januar des noch jungen Jahres 2015 zu Grabe getragen worden. Ein großer Familien- und Freundeskreis hatte sich in der Kapelle des Heidelberger Köpfel-Friedhofs versammelt, um der weithin bekannten und anerkannten Kindergärtnerin ein letztes Geleit zu geben. Es war der große Verbund der Familien Acker – Georg – Reich und Galter, die im Kulturleben der Siebenbürger Sachsen als vielseitig kreative Pfarrherrn, Lehrer und Musiker eine gewichtige Rolle eingenommen haben und auch Helene Acker in besonderem Maße geprägt haben. Nun waren sie angetreten, um die Mutter und Schwester, Großmutter- und Urgroßmutter, die Cousine, die allseits geschätzte Lenchen-Tante, die mit 96 Jahren zur Patriarchin dieser großen Sippe aufgestiegen war, nach Familientradition zu verabschieden. Ein Bach’sches Orgelpräludium gespielt von Ilse-Maria Reich eröffnete die Feierlichkeit. Der eindringlichen Predigt ihres Neffen, Pfarrer Hannes Georg (Bad Hersfeld) konnte man entnehmen, welch bewegtes Leben hier zu Ende gegangen war, voll lichter Höhen und dunkelster Schatten. Weiterlesen