„Unbequeme Schönheiten“

Ein neues Buch von Björn Reinhardt

Ausgabe Nr. 2730

Björn Reinhardt: Unbequeme Schönheiten. Roman, Erster Teil, MuraMara Selbstverlag, 2021, 365 Seiten, Bestellungen unter weintal@gmail.com

Björn Reinhardt ist ein 1963 in Berlin/Weißensee geborener deutscher Regisseur, Fotograf und Schriftsteller. Von 1990 an arbeitete der studierte Bühnen- und Kostümbildner für etwa 10 Jahre als Bühnenbildner an verschiedenen Theatern und Opernhäuser, so steht es zu lesen bei Wikipedia. Was hat das alles mit seiner im April 2021 vorgelegten Autobiographie  „Unbequeme Schönheiten“ zu tun? Eine ganze Menge! Das „Bühnenbild“ seines Romans bieten die grandiosen Landschaften und die Vielfältigkeit der Menschen in Rumänien. Weiterlesen

„In meinen Werken geht es um die Liebe”

Der Regisseur Alexander Hausvater hat seine Bücher vorgestellt

Ausgabe Nr. 2728

Alexander Hausvater. Foto:  Ruxandra STĂNESCU

Vier Romane des bekannten Regisseurs Alexander Hausvater – „Penumbra”, „Aici Radio Eros”, ,,Dor calator” und ,,Ludi” -, die 2020 bzw. 2021 im integral-Verlag erschienen sind, wurden am Mittwoch, dem 23. Juni, im Beisein des Autors auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters vorgestellt. Costel Postolache, Leiter des integral-Verlags, hat die Veranstaltung moderiert, über Hausvaters Bücher und auch über deren Übersetzung sprachen HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar und Silviu Borș, Manager der Astra-Bibliothek. Die Schauspielerinnen Ofelia Popii und Emöke Boldizsár lasen kurze Ausschnitte aus Hausvaters neuesten Werken.Weiterlesen

Anspruchsvolles Forschungswerk

Der Hermannstadt-Bildband des Ehepaars Fabini

Ausgabe Nr. 2724

Hermann und Alida Fabini: Hermannstadt. Porträt einer Stadt in Siebenbürgen. Herausgegeben von Stiftung Patrimonium Saxonicum, Monumenta und Honterus Verlag Hermannstadt, 2020, 155 Seiten, ISBN 978-606-008-056-5

Eine fünfte Auflage der deutschen Originalfassung und eine dritte der rumänischen Fassung des Buches ,,Hermannstadt. Porträt einer Stadt in Siebenbürgen“ von Hermann und Alida Fabini ist vor kurzem mit der finanziellen Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung durch das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien im Honterus-Verlag erschienen.Weiterlesen

,,Eine poetische Widmung“

Dumitru Chioaru veröffentlicht zweisprachigen Gedichtband im Armanis-Verlag

Ausgabe Nr. 2724

Dumitru Chioaru: Scene din orașul vitraliu/Szenen aus der Kirchenfenster-Stadt. Gedichte. Deutsche Fassung und Fotos: Beatrice Ungar. Armanis Verlag Hermannstadt, 2021, 106 Seiten, ISBN 978-606-069-033-7

Unter dem Titel ,,Scene din orașul vitraliu/Szenen aus der Kirchenfenster-Stadt“ hat der Schriftsteller Dumitru Chioaru, Chefredakteur der Zeitschrift Euphorion und Professor für Vergleichende Literatur an der Fakultät für Sprachwissenschaften und Bühnenkünste der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt einen der Stadt Hermannstadt gewidmeten Gedichtband in dem Armanis-Verlag der Hermannstädter Astrabibliothek veröffentlicht.

Ein Fragment des in deutscher und in rumänischer Sprache von dem Schriftsteller Joachim Wittstock verfassten Geleitwort können Sie im Folgenden lesen.Weiterlesen

Eine faszinierende Biografie

Die Roma-Autorin Luminița Mihai Cioabă stellte ihr neuestes Buch vor

Ausgabe Nr. 2723

Bei der sehr gut besuchten Buchvorstellung im Sitzungssaal des Kreisrates Hermannstadt sprachen Pfarrer Prof. Dr. Constantin Necula, die Autorin Luminița Mihai Cioabă und der Philosoph und Literaturkritiker Dr. Ion Dur (v. l. n. r.).                                             Foto: Ruxandra STĂNESCU

,,Drumul“ (Der Weg) heißt das neueste Buch der Roma-Autorin Luminița Mihai Cioabă, das im Verlag Neo Drom (Neuer Weg) erschienen ist und das hauptsächlich ihrem Vater Ion Cioabă (1935-1997) gewidmet ist, der als Siebenjähriger mit seiner Familie 1942 nach Transnistrien deportiert worden ist und sich 1992 zum ,,Internationalen König der Roma“ krönen ließ. Am Montag stellten Pfarrer Prof. Dr. Constantin Necula und der Philosoph und Literaturkritiker Dr. Ion Dur das Buch vor einem zahlreichen Publikum im Sitzungssaal des Kreisrates Hermannstadt vor. Weiterlesen

Nur eine kurze Geschichte in Rumänien

Erste wissenschaftliche Studie über die Deutschen in der Dobrudscha

Ausgabe Nr. 2721

Josef Sallanz: Dobrudscha. Deutsche Siedler zwischen Donau und Schwarzem Meer,  Mit zahlreichen farbigen und Schwarz-Weiß-Abbildungen, ausführlichen Registern und Karten. Potsdam, Verlag des Deutschen Kulturforums östliches Europa 2020, 350 Seiten, ISBN 978-3-936168-73-0.

Die von dem ausgewiesenen Sozialwissenschaftler Josef Sallanz verfasste Monographie ,,Dobrudscha. Deutsche Siedler zwischen Donau und Schwarzem Meer“, die vor kurzem im Verlag des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam erschienen ist, ist den rund 16.000 Deutschen aus der Dobrudscha gewidmet, die größtenteils 1940 ins Deutsche Reich umgesiedelt wurden. Die Gruppe hatte nur eine kurze Geschichte in Rumänien und bestand größtenteils aus Bauern, die wenige schriftliche Zeugnisse hinterlassen haben. Weiterlesen

Im Stil des Weidmannes

Gurghiu-Monografie von Oberst von Spiess neu aufgelegt

Ausgabe Nr. 2720

August Roland von Spiess: Gurghiu – Görgény-Szt.-Imre. Das königliche Leibjagdgehege einst und jetzt. Verlag Neumann-Neudamm, Melsungen, 2020, 2. erweiterte  Auflage, mit einem Beitrag von Radu V. Mija. Neu bearbeitet und herausgegeben von Helga Stein. 320 Seiten, ISBN: 978-3-7888-1999-6

,,Das letzte und für mich das leichteste“ sei die Überarbeitung der von ihrem Großvater, dem Hofjagddirektor Oberst August R. von Spiess erstellten Monographie „Gurghiu Görgényi-Szt.-Imre. Das königliche Leibjagdgehege einst und jetzt“ für sie gewesen, sagt Helga Stein. Damit hat sie die Herausgabe aller Schriften ihres Großvaters, dem Namensgeber des Jagdmuseums in Hermannstadt, abgeschlossen.Weiterlesen

Gut und Böse verschwimmen

Neuer Roman von Dana Grigorcea im Penguin Verlag München erschienen

Ausgabe Nr. 2719

Dana Grigorcea: Die nicht sterben. Roman, Penguin Verlag, München, 2021, 260 Seiten, ISBN 978-3-328-60153-1.

Was gruselt mehr, die Fiktion oder die Realität? Diese Frage stellt man sich beim Lesen des neuesten Romans der Autorin Dana Grigorcea „Die nicht sterben“, der Anfang des Jahres im Penguin Verlag erschienen ist. Eine Vampirgeschichte oder ein Gruselroman auf die postkommunistische rumänische Gesellschaft? Auf jeden Fall bietet der Roman passagenweise großen Unterhaltungswert.Weiterlesen

Nur 66 ,,Gerechte unter den Völkern“

Zu Mariana Hausleitners Buch ,,Eine Atmosphäre der Hoffnung und Zuversicht“ (Teil 2)

Ausgabe Nr. 2717

Mariana Hausleitner: Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht. Hilfe für verfolgte Juden in Rumänien, Transnistrien und Nordsiebenbürgen 1940-1944, Herausgeber: Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin, 2020, 296 Seiten, ISBN 978-3-86732-348-2

Der Titel ,,Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht“ für ein Buch über den Holocaust könnte überraschend wirken. Wie wir schon im ersten Abschnitt erfahren, stammen die Worte aus dem Buch ,,Die Rettung“ von David Herstig und sie beschreiben die Stimmung, die sich 1943 unter den nach Transnistrien Deportierten verbreitet hatte, nachdem sie erfahren hatten, dass ein Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz die Ghettos besucht hat. Das war ein Tropfen Hoffnung darauf, dass sich ihre Lage verbessern würde. Im Einklang mit diesem optimistischen Titel, versucht Mariana Hausleitner in diesem Buch, die Bemühungen um die Unterstützung der Juden aus den Gebieten, die sich unter rumänischer Autorität 1940-1944 befanden, zu dokumentieren.Weiterlesen

Nur 66 ,,Gerechte unter den Völkern“

Zu Mariana Hausleitners Buch ,,Eine Atmosphäre der Hoffnung und Zuversicht“

Ausgabe Nr. 2716

Mariana Hausleitner: Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht. Hilfe für verfolgte Juden in Rumänien, Transnistrien und Nordsiebenbürgen 1940-1944, Herausgeber: Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin, 2020, 296 Seiten, ISBN 978-3-86732-348-2

Der Titel ,,Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht“ für ein Buch über den Holocaust könnte überraschend wirken. Wie wir schon im ersten Abschnitt erfahren, stammen die Worte aus dem Buch ,,Die Rettung“ von David Herstig und sie beschreiben die Stimmung, die sich 1943 unter den nach Transnistrien Deportierten verbreitet hatte, nachdem sie erfahren hatten, dass ein Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz die Ghettos besucht hat. Das war ein Tropfen Hoffnung darauf, dass sich ihre Lage verbessern würde. Im Einklang mit diesem optimistischen Titel, versucht Mariana Hausleitner in diesem Buch, die Bemühungen um die Unterstützung der Juden aus den Gebieten, die sich unter rumänischer Autorität 1940-1944 befanden, zu dokumentieren.Weiterlesen