Erfrischend neuartig

Ausgabe Nr. 2411
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Lektüre für die Zeit zwischen den Jahren

 

Weihnachten kommt immer so schnell und als leidenschaftlicher Leser will man nicht nur sich selbst, sondern auch Verwandte und Freunde mit guten Büchern beschenken. Die Zahl der deutschsprachigen Neuerscheinungen zur herbstlichen Buchmesse in Frankfurt war riesengroß und die Auswahl dementsprechend schwierig. Drei Titel sollen hier vorgestellt werden, alle erfrischend neuartig und gleichzeitig nostalgisch im besten Sinne – passend zur Weihnachtszeit.

 

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„Unser Erlöser ist da“

Ausgabe Nr. 2411
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Wort zum Advent 2014 / Von Petra STÖCKMANN

„Sehet auf und erhebet eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21, 28) so lautete der Wochenspruch für den 2. Advent.

Ich habe dafür ein Bild von Walter Habdank ausgewählt, das eine ganz besondere Adventsgestalt zeigt: Noah.

Noah wartete auf seine Erlösung aus der Arche, in der er mit seiner Familie monatelang gefangen war – die ihm gleichzeitig aber die Rettung war. Als die Taube ihm den Ölzweig brachte, wusste er: Seine Erlösung ist nahe, bald könnte er mit seiner Familie die Arche verlassen und wieder auf der Erde leben. Wie mag es ihnen da ergangen sein? Haben sie sich gefreut – vor Freude gesungen und getanzt? Haben sie sich in den Armen gelegen und vor Freude geweint – endlich wieder frei, wieder festen Boden unter den Füßen, wieder Sonnenschein? Haben sie angefangen aufzuräumen, die Sachen zu packen, die Tiere vorzubereiten?  Oder haben sie sich gefürchtet und sich ängstlich gefragt: Was wird uns da erwarten? Wie wird es aussehen – wo werden wir dann wohnen, was werden wir essen, es war ja bestimmt alles zerstört von der Flut. Wie wird es jetzt weitergehen?Weiterlesen

65 Jahre Magie und Puppentheater

Ausgabe Nr. 2411
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Das „Gong“-Theater  für Kinder und Jugendliche feierte sein Jubiläum

 

65 Jahre alt ist das Gong-Theater für Kinder- und Jugendliche in Hermannstadt. Das Hermannstädter Puppentheater wurde am 21. Dezember 1949 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Unter dem Namen „Țăndărică“ war es das zweite Puppentheater im Land nach dem gleichnamigen Puppentheater in Bukarest. Später wurde es in „Licurici“ (Glühwürmchen) umgetauft, diesen Namen behielt das Puppentheater bis 1997. Heute widmet sich das von der Stadt verwaltete „Gong“-Theater vor allem Kindern und Jugendlichen.

 

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In seiner Konsequenz beispielhaft

Ausgabe Nr. 2411
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Horst Klusch ist tot

 

Horst Klusch, der Name steht für ein halbes Jahrhundert volkskundlicher Forschungstätigkeit im deutschsprachigen Raum, in Siebenbürgen speziell, für einen Weg vom Autodidakten zum Keramikspezialisten, ein Weg, der in seiner Konsequenz beispielhaft ist", sagte Irmgard Sedler in ihrer Laudatio auf Horst Klusch, der am 20. April 2007 mit dem Habermann-Preis der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung ausgezeichnet wurde. 2013 überreichte ihm Bürgermeister Klaus Johannis die Insignien eines Ehrenbürgers von Hermannstadt.

 

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Deutsches Jahrbuch 2015 liegt vor

Ausgabe Nr. 2411
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Vertreterversammlung und Vorstandssitzung

Zu der zweiten ordentlichen Sitzung in diesem Jahr trat die Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am Freitag, den 12. Dezember, im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt zusammen. Ebenda hatte zuvor der DFDR-Vorstand getagt. Beide Sitzungen wurden vom DFDR-Vorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr geleitet, an ihnen nahmen Vertreter aus allen fünf Regionalforen sowie der Abgeordnete Ovidiu Ganţ und Unterstaatssekretärin im Departement für interethnische Beziehungen, Christiane Cosmatu, teil. Bei der Vertreterversammlung waren die Geschäftsführer der fünf DFDR-Stiftungen anwesend, als Gast nahm an ihr die deutsche Konsulin Judith Urban teil.

 

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Johannis in Temeswar

Ausgabe Nr. 2411
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Zum 25. Jahrestag der Rumänischen Revolution am 16. Dezember besuchte der gewählte Staatspräsident Rumäniens (Bildmitte), der am Sonntag seinen Eid ablegen wird, Temeswar. Auf dem Programm standen Besuche im Bürgermeisteramt, an der West-Universität, eine Kranzniederlegung auf dem Heldenfriedhof und die Anzündung der Kerzen in der Orthodoxen Kathedrale.  Johannis sprach u. a. von der Notwendigkeit der Gründung eines Nationalmuseums des Kommunismus. Unser Bild: Auf dem Opernplatz nahm Johannis ein regelrechtes Bad in der Menge.               

Foto: Opinia Timișoarei

 

„Auf dem guten Weg“

Ausgabe Nr. 2411
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3. Auflage der AUAN-Gala stattgefunden

 

Der Humanitäre Verein AUAN (Asociația Umanitară Alexandra Nanu) organisierte vergangene Woche zum dritten Mal die AUAN-Gala unter dem Motto Credem în tine”, die in diesem Jahr sogar aus zwei Galaabenden bestand. Im Rahmen der Gala am Sonntagabend überreichte Helmut Detschelt einen Exzellenzpreis an Gheorghe Lazăr-Schülerin Alexandra Canciu. Um den künstlerischen Teil der zwei Benefizkonzerte  kümmerte sich auch dieses Jahr der Panflötenspieler Radu Nechifor von dem Verein Become.

 

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„Nicht weniger freuen mich die deutschen Laute…“

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Preisverleihung für internationalen Erzählwettbewerb in Berlin

 

Freiherr von Eichendorff kam aus Oberschlesien, geboren wurde er 1788 auf dem elterlichen Schloß Lubowitz bei Ratibor, getauft  dort ebenso, bekam die Namen Joseph Karl Benedikt. Ein Hauslehrer unterrichtete ihn, das katholische Gymnasium besuchte er in Breslau, zum Studium der Rechtswissenschaften ging er später nach Halle, Heidelberg und Wien. Sein dichterisches Leben begann sehr früh, seine Märchennovellen, seine Romane sind weltbekannt, seine romantische Lyrik gehört zu der meistgelesenen aus der Zeit der deutschen Romantiker. Das sehr poetische Gedicht die „Wünschelrute“ schrieb der Dichter 1853 im fortgeschrittenen Alter; die Spätromantik war bereits eingeleitet. Den ersten Vers dieses Poems – „Schläft ein Lied in allen Dingen“ – haben sich die Deutsche Gesellschaft e.V., der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) und die „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ als Motto für einen weltweit ausgeschriebenen Internationalen Erzählwettbewerb ausgesucht. Junge Menschen unter 30 hatten die Chance eine Erzählung in deutscher Sprache einzureichen. Im Ausland sollten sie leben, keinen deutschen Pass besitzen, doppelte Staatsbürgerschaft wurde akzeptiert.Weiterlesen

Lichterstraße in Hermannstadt

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Wie in Las Vegas sieht die Heltauergasse seit Montag aus. Riesige Lichterbogen wurden auf der ganzen Länge der Einkaufsstraße aufgestellt. Die zweite Ausgabe von „Sibiu Lights & More“ eröffnete Bürgermeisterin Astrid Fodor auf der Bühne am Springbrunnen, wo im Nachhinein die Hermannstädter Band „Domino“ auftrat. Die Heltauergasse wird bis zum 1. Januar 2015 hell erleuchtet sein. Das gesamte Programm ist auf der Facebook-Seite von „Sibiu Lights and More“ zu finden.

Foto: Cynthia PINTER

Mit Optimismus ins Neue Jahr!

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Weihnachts- und Neujahrsbotschaft der Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor

 

Das Jahr 2014 hat für Hermannstadt erneut erfreuliche Ereignisse mit sich gebracht, als Höhepunkt ragt selbstverständlich die Wahl unseres Bürgermeisters Klaus Johannis zum Präsidenten Rumäniens heraus. Wir dürfen ihn am Sonntag nach seiner Vereidigung  in der Präsidentenresidenz im Cotroceni-Palast beglückwünschen und alle, die der Delegation aus Hermannstadt angehören, sind schon sehr aufgeregt. Schließlich ist er der erste Siebenbürger Sachse, der dieses Amt bekleiden wird. Die Tatsache, dass er ein Hermannstädter ist, erfreut uns natürlich auch und wir sind stolz auf ihn.

In Hermannstadt sind auch in diesem Jahr zahlreiche kulturelle Veranstaltungen über die Bühne gegangen aber es wurde auch weiter gearbeitet an der Modernisierung der Infrastruktur. Um nur einige Beispiele zu nennen: die Elisabethgasse/Str. 9 Mai ist nach langen Reparaturarbeiten wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben worden, wobei auch der Platz wo  früher die Dragonerwache stand, als Erholungsbereich neu gestaltet worden ist, die Zibinsbrücke am Zibinsmarkt wird derzeit abgetragen und durch eine neue ersetzt, die Straßen im Vasile-Aaron-Viertel wurden modernisiert.Weiterlesen

Unbürokratische Hilfe

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Stipendien für Studentinnen der Grundschulpädagogik

 

„Ich freue mich, hier in Hermannstadt anwesend zu sein, und Gutes zu tun” erklärte der Gründer und Vorsitzende der Michael-Schmidt-Stiftung in Rumänien, Michael Schmidt. „Ich freue mich, unbürokratisch und sofort zu helfen und bin weiterhin für solche Aktionen bereit”, erklärte der Vorsitzende im Rahmen der Feierlichkeiten zur Verleihung von Stipendien für sieben Studentinnen der Hermannstädter Lucian Blaga-Universität. Der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Dr. Paul-Jürgen Porr, bedankte sich für die Unterstützung im Bereich des deutschsprachigen Unterrichts.

 

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