„Du wirst nie Julia spielen“

Ausgabe Nr. 2416
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Konferenz zur Chancen-(Un)Gleichheit in Kronstadt

 

Der Kronstädter Verein Novum hat in Zusammenarbeit mit dem Verein Ema und den Firmen Ed Project und Eran C.A.T.T. ebenfalls aus Kronstadt, am vergangenen Wochenende eine internationale Konferenz zum Thema Chancen (Un)-Gleichheit organisiert. Die Konferenz war Teil des Projektes Incredes, das durch EU-Fonds finanziert wird und Ende dieses Jahres zu Ende geht.

 Eröffnet wurde die zweitägige Konferenz von Enikö Mălăcea, vom Verein Novum und Camelia Chivu, Managerin des Projektes Incredes, die ihre Arbeit vorstellten. 

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„Allein unter Urzeln“

Ausgabe Nr. 2416
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Wie ein Bayer den diesjährigen Urzellauf in Agnetheln erlebte

 

Am 1. Februar war es mal wieder soweit: Die 2006 wiedererweckten Urzeln machten die Straßen Agnethelns (un)sicher. Als der vor zwei Wochen aus Bayern angereiste neue Praktikant der Hermannstädter Zeitung von dieser lärmenden Horde von seltsamen Zottelwesen hörte, welche angeblich einen alten Brauch ausübten, ließ er es sich nicht nehmen, diesem Spektakel persönlich beizuwohnen. Folgende Zeilen berichten von seinem Tag im Außendienst bei den Agnethler Urzeln, an dessen Ende er sich sogar selbst fast als ein solcher fühlte.

„So ein Wahnsinn! Warum schickst du mich in die Hölle?“ ertönte es zu Beginn des Urzelballes vom vergangenen Sonntag aus den Lautsprecherboxen des großen Festsaals im Herzen Agnethelns. Und einige der an meinem Tisch sitzenden Urzeln,  welche mittlerweile ihre zotteligen Kostüme abgelegt hatten, stimmten mit ein: „Hölle! Hölle! Hölle!“.Weiterlesen

„Hier kann der Geist von heute wehen“

Ausgabe Nr. 2416
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Gespräch mit Jean-Baptiste Joly, Leiter der Akademie Schloss Solitude

 

Das Schloss Solitude bei Stuttgart auf einem Hügel mit Blick auf die ehemalige Residenzstadt Ludwigsburg,  das barocke weiße Schloss, empfing mich mit sonnigem Lächeln. Der  Württembergische Herzog Carl Eugen ließ es 1769 erbauen. Die Hohe Karlsschule des mächtigen Herzogs zog ein und Friedrich Schiller besuchte sie freudlos. Dichter wollte er  werden, nicht Medicus. Die Eltern des Bundespräsidenten Richard von Weiszäcker liegen auf dem kleinen Friedhof begraben und Fritz von Graevenitz, arbeitete hier oben auf der Höhe bis 1952 in seinem Atelier als Bildhauer.

1989 wurde die Akademie Schloss Solitude an diesem historischen Ort gegründet und Jean-Baptiste Joly, der einstige Leiter des Französischen Instituts in Stuttgart, übernahm die Direktion. Die rumänischen Schriftsteller Mircea Cărtărescu und Nora Iuga waren u. a. hier Stipendiaten. Mit Jean Baptiste Joly sprach die Berliner HZ-Mitarbeiterin Christel W o l l m a n n-F i e d l er.

 

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Mit „viel Seele” gewürzt

Ausgabe Nr. 2416
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Von der Worschtkoschtprob in Temeswar

Die etwa 70 Wurstsorten auf einem langen Tisch ließen das Wasser im Mund des Besuchers zusammenlaufen. Vergangenen Donnerstag war der letzte Donnerstag im Januar und so kam wieder die von der Banater Zeitung jährlich organisierte Wurstverkostung „Worschtkoschtprob”, dieses Mal im Adam-Müller-Gutenbrunn-Haus in Temeswar, an die Reihe. Dieses Jahr gingen 35 hausgemachte Würste ins Rennen und 35 Würste aus der industriellen Produktion. Der erste Preis in der Kategorie Hausgemachte Würste ging an die Wurst nach einem Rezept von  Nikolaus Griffaton.

 

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„Viel Glück und viel Segen!“

Ausgabe Nr. 2416
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Ursula und Kurt Philippi offiziell in den Ruhestand verabschiedet

 

Ein voller Spiegelsaal, Musik und festliche Stimmung – am 29. Januar verabschiedeten das Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) und die Hermannstädter evangelische Kirchengemeinde die beiden Musiker Ursula Philippi und Kurt Philippi offiziell in den Ruhestand.

 

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Nachrichten

2416

 

Neue Mehrheit im Kreisrat; Buchvorstellung im DKH; „Filmland Rumänien" in Hamburg; Marienball im Spiegelsaal; Männerfrühstück in der EAS; Seniorentreffen am Dienstag; Neue Partnerschaft; Geflügel und Kaninchen; Neue Bücher für Astra-Filialen; Kinderprogramme; Eiskomplex offiziell eröffnet; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Musik ist eben ansteckend

Ausgabe Nr. 2416
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Erstes Musical auf der RST-Bühne in Hermannstadt

 

„The Winner Takes It All“, „Mamma Mia“, „Chiquitita“, „Money, Money, Money“. Erraten! Das sind Hits der schwedischen Band „ABBA“. Richtige Ohrwürmer, die Generationen von Menschen erfreuten und immer noch erfreuen. Genau diese Hits, die meisten in rumänischer Adaption, konnte man am Wochenende genießen. Die Schauspielstudenten der „Lucian Blaga“-Universität Hermannstadt brachten am Freitag, den 27. Januar, das erste Musical auf die Bühne des „Radu Stanca“-Theaters. „Zbang – A Musical ABBA Fantasy“ ist eine Adaption des berühmten Musicals „Mamma Mia!“.

 

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„Neue Chancen neue Ziele“

Ausgabe Nr. 2415
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Neujahrsempfang des DWNT in Klausenburg

Im VIP-Bereich des Constantin Rădulescu-Stadions des renommierten Klausenburger Fußballklubs CFR fand am Freitag der Vorwoche der Neujahrsempfang des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Nord-Transilvanien (DWNT) statt. Mehr als 200 Gäste waren gekommen, darunter Vertreter der deutschen Unternehmen in Nordsiebenbürgen, der Deutschen Botschaft Bukarest und des Deutschen Konsulats Hermannstadt, der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung.

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Nachrichten

2415

SRI-Chef legte seine Demission ein; Die Urzeln laufen wieder; Gast des Monats; Steine bemalen; Buchpräsentation im DKH; Marienball im Spiegelsaal; Männerfrühstück in der EAS; EAS-Mitgliederversammlung; Stipendien für Marburger Sommerakademie; Öffentlicher Wetterwarndienst; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Arbeitstitel „Alles selbst erlebt“

Ausgabe Nr. 2415
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Hans Gehl und Hans Fink brachten Erinnerungsbuch heraus

Ein Banater Posaunist und zwei Kinder, die mit einem Schlauchboot über die Donau nach Jugoslawien flüchten. Eine Handvoll Kronstädter, die couragiert vor einem Vertrauensmann Ceauşescus die damaligen Missstände anprangern. Eine junge Heltauerin, die hungerleidend in vier sowjetischen Lagern arbeiten muss. Ein sächsischer Geistlicher, dessen Pfarrhaus in Mediasch zum Lebensmittelladen und Apotheke umfunktioniert wird. 

Von all diesen Rumäniendeutschen und noch vielen mehr handelt der kürzlich von Hans Fink und Hans Gehl herausgegebene Sammelband „Jein Genossen!!" Rumäniendeutsche erzählen: Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Fall des Eisernen Vorhangs“ (IKGS Verlag München).

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Den Stein ins Rollen gebracht

Ausgabe Nr. 2415
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Zwei Lufthansa-Mitarbeiterinnen setzen sich für Kinderhospiz ein

Welcher Stein ins Rollen kommt, wenn zwei Lufthansa-Mitarbeiterinnen mal in Hermannstadt übernachten, hätte wohl niemand gedacht. Die Pilotin Claire Lindner und die Flugbegleiterin Daniela Hale von Lufthansa City Line, die Flüge zwischen München und Hermannstadt anbietet, kamen auf diese Weise zunächst ins Gespräch mit den Verantwortlichen des Projekts der Bavaria Romania Stiftung zur Betreuung von Schulkindern aus sozial schwachen Familien in Hermannstadt.

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