Stets über den eigenen Tellerrand geblickt

Ausgabe Nr. 2414
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Hohe bundesdeutsche Auszeichnung für den DFDR-Landesvorsitzenden

 

Es freue ihn besonders, dass seine erste Amtshandlung die Übergabe der Urkunde und der Insignien für das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstsordens der Bundesrepublik Deutschland an den DFDR-Landesvorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr sei, sagte der Deutsche Botschafter Werner Hans Lauk am Montagabend im Spiegelsaal des Deutschen Forums in Hermannstadt.

 Zu der Feierstunde erschienen waren DFDR-Vertreter aus allen Regionen Rumäniens, dazu Kollegen und Freunde des Geehrten sowie aus Anlass einer Konferenz in Hermannstadt MdB Dr. Christoph Bergner und der rumänische Bildungsminister Sorin Câmpean.Weiterlesen

Prosaische Biografie

Ausgabe Nr. 2414
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Zum neuesten Buch von Marion Tauschwitz

 

Ein schönes und interessantes Buch, ein wichtiges Buch über Selma Meerbaum-Eisinger und ihre siebenundfünfzig Gedichte hat Marion Tauschwitz unter dem Titel „Selma Meerbaum – Ich habe keine Zeit gehabt zuende zu schreiben" im zu Klampen Verlag herausgegeben. Vervollständigt und ergänzt hat die Autorin in dieser Biografie das kurze achtzehnjährige Leben der jungen Dichterin. Diese sehr prosaisch geschriebene Biografie passt zu den berührenden, ergreifenden Gedichten von Selma, dem Schulmädchen in Czernowitz. Marion Tauschwitzs Begegnung mit Selma Merbaum ist eine literarische. Selmas Gedichte interpretiert sie mit Begebenheiten und Begegnungen. Sehr spannend, teils vermutend mit fiktiven Gedanken schildert uns die Autorin das bescheidene Leben der jungen Dichterin.

 

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2015 das Jahr der Bildung ausgerufen

Ausgabe Nr. 2413
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Erstmals Zuwachs statt zahlenmäßige Abnahme der Evangelischen verzeichnet

 

2014 erstmals wurde in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien erstmals nach 1990 im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs bei der Seelenzahl verzeichnet, gab Bischof Reinhart Guib beim traditionellen Neujahrsempfang am Donnerstag der Vorwoche im Bischofspalais bekannt.Weiterlesen

Die Ausstellung einer Leidenschaft

Ausgabe Nr. 2413
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Schwarz-weiß Portraits von Roma-Familien im Hermannstädter Rathaus

Er ist Ihnen bestimmt schon einmal in Hermannstadt aufgefallen: der bärtige Fahrradfahrer, der zwei Hunde auf seinem Fahrrad spazieren fährt. Er heißt Maurizio Marchesini, ist waschechter Italiener und lebt nun schon seit drei Jahren in Hermannstadt. Er ist der Autor der Fotoausstellung „Zigeuner“, die zurzeit im Foyer des Rathauses am Großen Ring zu sehen ist. Wer sich die Fotos ansehen möchte, muss sich allerdings beeilen, denn die Ausstellung ist nur noch heute geöffnet.

 

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Walzer, Ouvertüren, Polkas und Chöre

Ausgabe Nr. 2413
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Zwei erfolgreiche Neujahrskonzerte nach Tournee in Frankreich

 

 

Als ich auf dem Plakat für das Neujahrskonzert das Zeichen des Rotary Clubs Hermannstadt sah, wusste ich, es gibt in der Pause wieder ein Glas Sekt", sagte eine Konzertbesucherin ihrer Begleiterin in der Pause des Neujahrskonzerts am Samstag im Thaliasaal.

 

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Johannis bei Gedenkgottesdienst

Ausgabe Nr. 2413
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Hoher Gast bei Gedenkgottesdienst: Staatspräsident Klaus Johannis nahm am Sonntag an dem Gedenkgottesdienst teil, der aus Anlass der 70 Jahre seit der Deportation der Rumäniendeutschen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt stattgefunden hat. Unser Bild: In Begleitung von Stadtpfarrer Kilian Dörr (1. v. r.) begrüßte Präsident Johannis (Bildmitte) u. a. den DFDH-Vorsitzenden Hans Klein (3. v. l.) und dessen Gattin Heide Klein (2. v. l.).                    

Foto: Fred NUSS

Nachrichten

2413

Studentin des Jahres gekürt; Mehrzweckhalle in Heltau saniert; Verdienstkreuz für Dr. Porr; 2014 viele Besucher gezählt;  Anzahl der Flüge gestiegen; Pflegemütter gesucht;  Internationales Theaterfestival; 27. Osteuropa-Tag wird in Zürich gefeiert; Ökumenische Gebetswoche; Elternerde im Museum; Bilanz beim Astra-Museum; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Tante Turen“

Ausgabe Nr. 2413
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Anna Fröhlich ist tot

 

Weil sie am Turen (Turm) der evangelischen Dorfkirche in Michelsberg gewohnt hat, nannten die Michelsberger ihre langjährige Kuratorin Anna Fröhlich „Tant um Turen", die Tante am Turm. Eine der drei Töchter der Familie Henning konnte das als Kleinkind nicht sagen und sagte Tant Turen. So ist das dann geblieben. Am zweiten Christtag des vergangenen Jahres verstarb die am 3. Juli 1928 in Michelsberg geborene Anna Fröhlich (geb. Greger) und am 30. Dezember 2014 begleiteten die Michelsberger sie auf ihrem letzten Weg.

 

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Historische Qualifikation

Ausgabe Nr. 2413
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CSU Atlassib Hermannstadt im Halbfinale

 

Nach acht Jahren ist die Hermannstädter Basketballmannschaft der Herren wieder im Halbfinale für den Rumänien-Pokal. Es war kein leichtes Spiel. Nach einer Niederlage im Auswärtsspiel gegen Energia Târgu Jiu mussten sich die Basketballer von CSU Atlassib Hermannstadt im Rückspiel gegen sie behaupten. Sie mussten mit einem Abstand von 5 Punkten gewinnen, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Die normale Spielzeit wurde verlängert und so siegten die Hermannstädter 102:94.Weiterlesen

„Wir sind ratlos damals und heute“

Ausgabe Nr. 2413
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Predigt von Bischof Reinhart Guib im Gedenkgottesdienst zu 70 Jahren seit der Russlanddeportation

 

70 Jahre Russland-Deportation! 75 Jahre Beginn und 70 Jahre  Ende des  Zweiten Weltkrieges! Wie viel Vernichtung und Zerstörung, wie viel Leid und Not haben diese Jahre und ihre Folgen über die ganze Welt und besonders Europa gebracht. Einen langen Bericht über die Millionen Menschenleben und Güter, die massenweise und aufs grausamste vernichtet wurden, möchte ich nicht bringen. Denn es könnte sein, dass wir erschüttert von so viel Leid und Not fast vergessen können, dass wir und unsere deutsche und evangelische Gemeinschaft von diesem Leid auch selbst betroffen oder mit betroffen wurden. Wer ist denn unter uns von dem Leid, dass der letzte Weltkrieg über die Menschen brachte verschont geblieben? Die Erlebnisgeneration sind unsere Mütter und Väter, Großmütter und Großväter, Brüder und Schwestern, Onkel und Tanten, von denen die meisten inzwischen verstorben sind, einige aber noch unter uns leben. Durch sie sind auch wir auch nach 70 Jahren mit betroffen und haben auch heute zu tragen an dem, was an Elend und Leid und als Folge, an Trennung und Auswanderung auf unser Volk zugekommen ist und bis heute in den Seelen und Leibern und in unserer Geschichte Wunden hinterlassen hat. Wenn ich über die Gemeinden fahre, höre ich heute noch die Alten von den schweren Zeiten erzählen und merke, dass auch die Zeit nicht alle Wunden heilt und Herzen auch heute verbittert sind und Leben ohne Zukunftsperspektive vorhanden ist.Weiterlesen

„Hier und Wir…“

Ausgabe Nr. 2413
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Deutsches Jahrbuch für Rumänien 2015

 

Die Wassertalbahn ist auf dem Umschlag des Deutschen Jahrbuchs für Rumänien 2015 abgebildet, das pünktlich zum Jahresbeginn von der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien mit der Unterstützung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien und aus Mitteln des Departements für interethnische Beziehungen der rumänischen Regierung herausgegeben wurde.

 Ein Schwerpunktthema ist das 25. Gründungsjubiläum des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), das in diesem Jahr begangen wird. In seinem Grußwort an die Leserinnen und Leser bezeichnet der Deutsche Botschafter Werner Hans Lauk das DFDR als „wichtiges Bindeglied zwischen Deutschland und Rumänien", das seinen Beitrag dazu leiste, „dass die wesentlichen ideellen Grundlagen der europäischen Wertegemeinschaft in Rumänien auch nach der Aufnahme des Landes in die EU im Jahr 2007 weiter gefestigt werden."Weiterlesen