Aus drei Jahren wurden dreißig

Gespräch mit der scheidenden Heimseelsorgerin Petra Stöckmann-Kothen

Ausgabe Nr. 2942

Petra Stöckmann-Kothen auf der Kanzel der evangelischen Kirche in Neppendorf.

„Geboren am 30. Juli 1964 als zweites von vier Kindern, aufgewachsen in Gödenstorf, Landkreis Harburg, Niedersachsen – in der Nordheide / Lüneburger Heide”, so stellt sich Diakonin Petra Stöckmann-Kothen vor und fährt fort: „Nach der Schule machte ich eine Ausbildung zur ländlichen Hauswirtschafterin, anschließend besuchte ich eine Fachschule und neben der Arbeit im Erholungszentrum Wittensee (ähnlich dem Elimheim in Michelsberg) besuchte ich die Meisterschulung der Landwirtschaftskammer Kiel, Abschluss 1987 als Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft. Zuletzt besuchte ich das Seminar für evangelischen Gemeindedienst MBK in Bad Salzuflen und machte 1991 den Abschluss als Gemeindehelferin.”

Im September 2025 feierte sie ein Jubiläum: 30 Jahre Seelsorgerin im „Dr. Carl Wolff”-Altenheim in Hermannstadt. Ende Januar 2026 nimmt sie Abschied und zieht zurück nach Deutschland. Lesen Sie im Folgenden ein Interview mit Petra Stöckmann-Kothen, das HZ-Redakteurin Beatrice U n g a r zum Jahreswechsel geführt hat. Weiterlesen

Dynamisch und unterhaltsam

17. Neujahrskonzert im Thaliasaal war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2942

Dirigentin Simona Strungaru begrüßte das Publikum und forderte es zum Tanzen auf.                                                                                   Foto: Beatrice UNGAR

„What are you doing New Years Eve?” Unter diesem Titel eines 1947 von Frank Loesser komponierten Liedes, das Ella Fitzgerald berühmt gemacht hat, stand das 17. Neujahrskonzert der Big Band des Rumänischen Rundfunks, das im Thaliasaal am 31. Dezember 2025 und am 1. Januar 2026 Stehapplaus erntete.Weiterlesen

Von Hermannstadt bis Leoben

Neues Magazin heißt ,,Kernöl für die Seele“

Ausgabe Nr. 2942

Auf 36 Seiten stellt die Evangelische Kirche in der Steiermark ihre Gemeinden und deren Vielfalt des Glaubenslebens vor. Unser Bild (v. l. n. r.): Superintendent Wolfgang Rehner, Superintendentialkurator Michael Axmann, Sophie Weinhandl, Tobias Jaritz, Sofie Königshofer und Wolfgang Kühnelt. Foto: Manuela UKOWITZ

Im November 2025 veröffentlichte die Evangelische Kirche A. B. in der Steiermark das neue jährliche Magazin „Kernöl für die Seele“, dessen Name mit dem sogenannten „grünen Gold“ des österreichischen Bundeslandes spielt.

In dem Magazin geht es um Fragen wie z. B.: „Wie sieht die Arbeit für die Jugend im ländlichen Gebiet aus?“, „Welche Beiträge leistet die Evangelische Kirche für den Umweltschutz?“ oder „Wie wird Gleichberechtigung gelebt?“.Weiterlesen

Gewissenhaft und liebevoll

Die langjährige Kuratorin Erika Pretorian ist tot

Ausgabe Nr. 2942

Erika Pretorian im Stadtpark in Râmnicu Vâlcea.               Foto: Privat

Die in Kronstadt geborene Anwältin Erika Pretorian, die von 2000 bis 2024 Kuratorin der evangelischen Kirchengemeinde Râmnicu Vâlcea gewesen ist, erlag zu Jahresbeginn einer schweren Krankheit. In dem Rundbrief der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien ist 2025 ein Porträt der Verstorbenen erschienen, das die Vorsitzende der Frauenarbeit, Sunhild Galter, der HZ dankenswerterweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.Weiterlesen

Spannende Lektüre zum Jahresbeginn

Zwei Jahrbücher des Jahres 2026 im Überblick

Ausgabe Nr. 2942

Ein neues Jahr hat begonnen und zwei neue Jahrbücher liegen auf dem Sitzungstisch der Redaktion. „Singet, rühmet und lobet“ ist der Titel des Jahrbuches bzw. des Siebenbürgisch-Sächsischen Hauskalenders, der im Auftrag der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD – Hilfskomitee und in Zusammenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien von Hans-Gerhard Gross herausgegeben wurde und im Schiller Verlag Hermannstadt-Bonn gedruckt wurde. Und das Deutsche Jahrbuch für Rumänien 2026, das von der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien mit Unterstützung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien mit Mitteln des Departements für Interethnische Beziehungen der Regierung Rumäniens im Druck der Honterus-Druckerei Hermannstadt erschienen ist, ist ebenfalls einer näheren Betrachtung Wert.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2942

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben!

Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser von nah und fern, wünschen wir ein gutes Jahr 2026. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2026 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!

Die RedaktionWeiterlesen

Feste und Feiern im Advent

Ausgabe Nr. 2941

Altbekannte Weihnachtslieder erklangen in deutscher, rumänischer, englischer und sogar spanischer Sprache am Dienstagnachmittag, dem 16. Dezember, in der vollen evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt. 130 Schülerinnen und Schüler der Klassen 0-4 der deutschen Abteilung der Hermannstädter Gymnasialschule Nummer 18 erfüllten bei der Weihnachtsfeier den Raum mit ihren hellen Kinderstimmen. An der Gitarre begleitet von dem Lehrer der 4. Klasse Bogdan Pătru sangen sie u. a. die Lieder „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Leise rieselt der Schnee“, „Kling, Glöckchen, klingelingeling“, „Domn, Domn să-nălțăm“ oder „Jingle Bell Rock“.

Die Lehrerinnen Roxana Teușan (Vorbereitungsklasse), Liana Butoi (1. Klasse), Andreea Albu (2. Klasse) und Cristina Oltean (3. Klasse), sowie die Schulleiterin Dr. Rodica Tănasie dirigierten ihre Klassen ebenfalls mit Leib und Seele. Zum Schluss durften die in der Kirche anwesenden Eltern und Großeltern als Überraschung für die Kinder alle gemeinsam „O, ce veste minunată!“ singen, sehr zur Freude der Kinder.

Foto: Cynthia PINTERWeiterlesen

Von Daheim für Daheim

Ausgabe Nr. 2941

Der sechste Weihnachtsgottesdienst „Von Daheim für Daheim“ wird aus Großalisch am 24. Dezember um 14 Uhr deutscher Zeit gesendet. Der Gottesdienst-Videostream wird auf YouTube veröffentlicht. Auf dem PC öffnen Sie in einem Browser Ihrer Wahl (Chrome, Firefox etc.) die Adresse www.youtube.com/@siebenbuerger und wählen das entsprechende Video, das mit „Live“ markiert ist. Unser Bild (vl l. n. r.): Dr. Ștefan Cosorabă, Dechant Alfred Dahinten und Dechant Dr. Hans-Bruno Fröhlich bei den Dreharbeiten zum Weihnachtsgottesdienst.                                                        Foto: Adrian PAMFILIE

Sichtbares Zeichen der Wertschätzung

Christine Manta-Klemens erhielt Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Ausgabe Nr. 2941

Konsulin Wiebke Oeser (links) hielt die Laudatio und übergab die Urkunde und die Ordensinsignien an die Geehrte Christine Manta-Klemens.                                                            
Foto: Beatrice UNGAR

„Um eine Persönlichkeit zu ehren, die zu den engagiertesten Förderern der deutsch-rumänischen Beziehungen zählt und sowohl mit Rumänien als auch mit Deutschland sehr verbunden ist”, habe man sich im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt versammelt, sagte Konsulin Wiebke Oeser in ihrer Begrüßung zum Auftakt der Feierstunde am Dienstag, in der die Pädagogin und Kreisrätin Christine Manta-Klemens das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland entgegennehmen durfte, das ihr von Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier verliehen worden ist.Weiterlesen

Gott kommt mitten hinein

Weihnachtsbotschaft / Von Pfarrer Claudiu RIEMER

Ausgabe Nr. 2941

Vor ein paar Tagen saß ich mit meiner vierjährigen Tochter Vilma auf dem Sofa. Draußen war es längst dunkel, und im Fernsehen lief das Sandmännchen. Kurze, fünfminütige Folgen mit einer Geschichte, als Abendroutine vor dem Schlafengehen. In dieser Folge kam das Sandmännchen auf einem fliegenden Teppich angeflogen. Vilma schaute mich an und fragte: „Tati, können Teppiche fliegen?“ Ich antwortete, wie Erwachsene oft antworten: schnell und ziemlich sicher. „Nein. Fliegende Teppiche gibt es nur in Geschichten.“ Und weil ich schon dabei war, schob ich noch hinterher: „So wie Drachen. Richtige Drachen gibt es nicht.“Weiterlesen

Außergewöhnliche Würdigung

MP Ganț erhielt Ehrenorden der jüdischen Gemeinden

Ausgabe Nr. 2941

Silviu Vexler (rechts) nahm die Ehrung von Ovidiu Ganț vor.

Der Ehrenorden der jüdischen Gemeinschaften in Rumänien im Rang des Komturs wurde dem DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganț anlässlich des Chanukka-Festes am Montagabend in der Innerstädtischen Synagoge in Temeswar verliehen. Gewürdigt werde die entscheidende Rolle und der bedeutende Beitrag zur Förderung, dem Schutz, der Unterstützung und Entwicklung des jüdischen Lebens in Rumänien, besagt die Ehrenurkunde. Weiterlesen