Besinnliches für jeden Tag

Adventskalender im Taschenbuchformat

Ausgabe Nr. 2938

Unter dem Titel „Sehnsucht und Hoffnung” hat der Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt einen Adventskalender herausgegeben, der im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung aufliegt.

Für jeden Tag des Wartens bietet das Büchlein einen kurzen Text von Hans Klein, der die besinnliche Stimmung der Zeit erfassen soll. Dazu gibt es ausgewählte Bildbeiträge von Friedrich Philippi. Die Texte stammen aus Kleins jährlichen Beiträgen, die er jeweils bei der Adventsfeier des DFDH vorgelesen hat. Die Abbildungen zeigen vornehmlich weihnachtliche Backkunst von Ilse Philippi und naturbezogene Fotografien. Der Band bietet täglich besinnliche Impulse für die Vorweihnachtszeit.

Max GALTER

 

,,Ein insgesamt willkommener Blick“

Fallstudie zum schulischen Religionsunterricht der Minderheiten in Rumänien

Ausgabe Nr. 2938

Gunda Wittich: Der schulische Religionsunterricht der Minderheiten in Rumänien. Eine Wahrnehmung und Deutung im europäischen Bildungskontext aus evangelischer Perspektive. Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt 2025, 294 Seiten, ISBN: 9783949583735. 59 Lei. In Hermannstadt liegt das Buch im Erasmus-Büchercafé und Schiller-Buchhandlung auf.

Die deutschsprachige Buchproduktion in Siebenbürgen ist wahrhaft blühend. Gemessen an der deutschsprachigen Bevölkerung scheinen viel zu viele deutschsprachige Bücher aller Art zu erscheinen: Belletristik, Erinnerungsliteratur, Sachbücher, vorwiegend aus dem kulturhistorischen Bereich, Humoresken, Krimis und nun also noch ein neues Ressort – eine Fallstudie zum schulischen Religionsunterricht der Minderheiten in Rumänien, betrachtet aus evangelischer Perspektive und bezogen auf den europäischen Bildungskontext. Weiterlesen

Lebensgirlande eines Genies

Das Wunderkind Siebenbürgens, Carl Filtsch, wurde im herbstlichen Wels gefeiert

Ausgabe Nr. 2938

Dino Sequi und zwei weitere Klavierlehrende der Musikschule Wels, die Interpretierenden Lea Voithofer, Frida Werneck, Benjamin Gotthard, Brianna Reiter, Dr. Christian Schuster, dem es zu verdanken ist, dass dieser Abend zustande gekommen ist, Katie Wu und Dagmar Dusil, Verfasserin und Vortragende des Textes (v. l. n. r.).
Foto: Otto Wilhelm ELEKES

„Wels verbindet, Wels pulsiert, Wels ermöglicht“ – derart macht die (nach Linz) zweitgrößte Stadt Oberösterreichs, malerisch an der Traun gelegen, für sich Reklame. Wir aber beziehen uns auf den 3. Teil des Mottos, nämlich „Wels ermöglicht“ und zwar ein besonders literarisch-musikalisches Ereignis. Durch die mobilmachende Vorankündigung des äußerst rührigen Welser Obmanns und Nachbar-Vaters Christian Schuster fanden sich (nicht nur) Siebenbürger Sachsen aus nah und fern (und das sind nicht wenige), sondern sogar auch aus Wien anreisende Interessenten am 15. November im großen Saal der Landesmusikschule Wels ein, um mitzuverfolgen, was Dagmar Dusil Zink (Lesung) und fünf mit Begeisterung und Talent ausgestattete Eleven dieser Schule (am Klavier) zu bieten haben.Weiterlesen

Ist Tatendrang alles?

Theresia Töglhofer las im DKH aus ihrem Debütroman

Ausgabe Nr. 2938

Ana-Maria Daneș (links) und Theresia Töglhofer.                   Foto: Max GALTER

Die Autorin Theresia Töglhofer stellte am 5. November im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt (DKH) im Rahmen ihrer Lesereise durch Südosteuropa ihren Debütroman „Tatendrang” vor.Weiterlesen

Zwischen Poesie, Politik und Identität

Rumänien setzte auf der Buch Wien-Messe 2025 ein kraftvolles kulturelles Statement

Ausgabe Nr. 2938

Traduki zu Gast auf der Donau Lounge (v. l. n. r.): Dolmetscherin Aura Okur, Autor Florin Irimia, Moderatorin Annemarie Türk und Vorleser Nikolaus Kinsky.                                                                      
Foto: Heinz WEISS

Unter dem Motto „Wir sind, was wir schreiben!“ setzte Rumänien vom 12. bis 16. November 2025 auf der Buch Wien-Messe ein kraftvolles kulturelles Statement. Die „Buch Wien”, Österreichs renommierteste und international bedeutendste Literaturmesse, erwies sich erneut als Herzstück des literarischen Herbstes: Rund 72.000 Besucher strömten in die Hallen, um Neuerscheinungen zu entdecken, Autoren zu begegnen und insgesamt an mehr als 500 Gesprächen, Workshops und Diskussionsformaten teilzunehmen. Über 600 Mitwirkende aus dem In- und Ausland – darunter zahlreiche unabhängige Verlage und internationale Literaturinstitutionen – machten die Messe zu einem lebendigen Treffpunkt des literarischen Austauschs.Weiterlesen

26. Fotosalon

Ausgabe Nr. 2938

Der 26. Internationale Hermannstädter Fotosalon wurde am Samstag im Touristeninformationszentrum im Rathaus am Großen Ring eröffnet und ist daselbst bis Sonntag, den 30. November, zu besichtigen. Unser Bild (v. l. n. r.): Oscar Iustin Mărgărintoni, der Vorsitzende des Orizont-Fotoklubs, Jurymitglied Radu Stănese, Jurymitglied Louis Guermond und die Leiterin des Hermannstädter Studentenkulturhauses Liliana Popescu vergaben auch die zahlreichen Preise.   Foto: Beatrice UNGAR

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2938

Adventsbasar im Spiegelsaal

Hermannstadt. – Der traditionelle Adventsbasar der Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenkreises findet morgen, Samstag, dem 29. November, von 10 bis 14 Uhr, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt statt.

Es gibt Gestricktes, Gesticktes, Gehäkeltes und Gebackenes zu kaufen. Mit dabei sind die Handarbeitskreise aus Neppendorf und Kerz, die Frauen vom Deutschen Wirtschaftsklub Siebenbürgen und es gibt auch eine Kaffee- und Teestube mit selbstgebackenem Kuchen. (RS)

 

Veranstaltungen im Advent

Fogarasch/Michelsberg/Holzmengen. – Ein Adventssingen findet am 1. Dezember, 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Fogarasch statt. Aufgeführt wird die Kantate „Machet die Tore weit“ von Klaus Heizmann vom Chor der Fogarascher Kirche, „De(r)Chor” und dem Orchester der Kronstädter Philharmonie. Solistin ist Cornelia Hemmann, am Klavier spielt Paul Cristian und Dirigentin ist Christiane Neubert.

Im Hof des Agora-Hauses in Michelsberg wird zum 7. Mal ein Weihnachtsmarkt organisiert, am Samstag, dem 6. Dezember, zwischen 11 und 16 Uhr.

In Holzmengen findet ein Weihnachtsmarkt am Samstag, dem 13. Dezember statt, zwischen 15 und 20 Uhr, mit Konzerten, Kinderprogramm und Tombola. (RS)Weiterlesen

,,Wir haben alles, was wir brauchen“

Streiflichter vom Hermannstädter Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring

Ausgabe Nr. 2937

Weihnachtsmarkt zur „Blauen Stunde”: Die Organisatoren in Hermannstadt sind bemüht, Jahr für Jahr neue Attraktionen zu bringen, auch wenn sie in den Jahren danach von anderen Weihnachtsmärkten übernommen werden, erklärte Event-Manager Andrei Drăgan Răduleţ seitens der Organisatoren bei der Pressekonferenz am Tag der Eröffnung. Unser Bild: Blick auf den Weihnachtsmarkt zur sogenannten „Blauen Stunde”, zwischen Abenddämmerung und Nachthimmel.                                                                          Foto: Laura MICU

Welcher ist schöner, welcher ist bekannter, welcher ist populärer? Der inzwischen schon traditionelle „Weihnachtsmarktkrieg” zwischen Hermannstadt und Craiova hat am Freitag, dem 14. November, begonnen, denn zeitgleich wurden beide eröffnet. Die Meinungen bleiben gespalten, doch für die meisten Hermannstädter ist es klar: „Unser” Markt ist schöner, eleganter und bestimmt weniger kitschig. Nicht zu vergessen: Teuer sind beide, aber das gehört eben dazu. Die Organisatoren in Hermannstadt sind bemüht, Jahr für Jahr neue Attraktionen zu bringen, auch wenn sie in den Jahren danach von anderen Weihnachtsmärkten übernommen werden, erklärte Event-Manager Andrei Drăgan Răduleţ seitens der Organisatoren bei der Pressekonferenz am Tag der Eröffnung. Der Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring ist bis zum 4. Januar 2026 geöffnet.Weiterlesen

,,Quasi ein Transmissionsriemen”

DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa ist Sprecher der ADGM

Ausgabe Nr. 2937

Benjamin Józsa bei einer ADGM-Sitzung.                     
Foto: László Mihály

Benjamin Józsa, der Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) wurde zum Sprecher der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) gewählt. Er löst Bernard Gaida, Präsident des Verbandes der deutschen Sozial Kulturellen Gesellschaften in Polen, in dieser Funktion ab. Die Wahl fand im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten am 7. November d. J. in Berlin statt. „Ein Ehrenamt und für mich eine Auszeichnung”, erklärte Józsa in dem Interview mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

,,Absolut zuverlässig und wohlüberlegt”

Laudatio auf Martin Bottesch / Von Gerold HERMANN

Ausgabe Nr. 2937

Ehrennadel für Martin Bottesch: Die höchste Auszeichnung für besondere Verdienste um die deutsche Minderheit, die Goldene Ehrennadel des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), überreichte im Anschluss an die Vertreterversammlung des DFDR am vergangenen Freitag im Spiegelsaal des DFDH der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr (links) an Martin Bottesch.                                              Foto: Benjamin JÓZSA

Es bietet sich mir heute eine ganz besondere Gelegenheit, die Tätigkeit und Persönlichkeit von Martin Bottesch zu würdigen. Der Anlass ist bekannt: Der Vorstand des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien hat einstimmig beschlossen, Martin Bottesch die höchste Auszeichnung für besondere Verdienste um die deutsche Minderheit, die Goldene Ehrennadel, zu verleihen.

Zum Biographischen: Martin Bottesch wurde am 27. September 1953 in Großpold/Apoldu de Sus in einer Landlerfamilie geboren. Nach dem Studium der Mathematik an der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg war er zunächst 14 Jahre lang Lehrer am Gymnasium in Mühlbach und seit 1992 bis zum Schuljahresende 2023 am Brukenthalgymnasium in Hermannstadt.Weiterlesen

,,Von Anfang an ein Fest des Dialogs“

20 Jahre HÍD Verein und Ars Hungarica-Festival in Hermannstadt gefeiert

Ausgabe Nr. 2937

Unter dem Motto „Tanzend wird weitervererbt” zeigte das Bekecs Tanztheater aus Nyárádszereda/Miercurea Nirajului ungarische Volkstänze. Unser Bild: Sathmarer Volkstänze.                                       Foto: Werner FINK

„Vor zwanzig Jahren war es der Traum einiger begeisterter Menschen, eine Brücke zwischen Kulturen, Generationen und Menschen zu bauen – und diese Brücke steht bis heute.“, sagte Levente Serfőző, Vorsitzender des HÍD Vereins und Hauptveranstalter, im Rahmen der Festveranstaltung „20 Jahre Ars Hungarica“. Zwischen dem 7. und 16. November wurde die 20. Auflage des Ars Hungarica-Festivals gefeiert. Weiterlesen