Seine Bilder erzählen

Gheorghe Pârcălăboiu gewidmete Sonderausstellung

Ausgabe Nr. 2850

Gheorghe Pârcălăboiu und zwei seiner der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche gewidmeten Werke.                           Fotos: Beatrice UNGAR

„Gheorghe Pârcălăboiu, der Surrealist der Gruppe, der durch seine alptraumartigen Visionen in tadelloser zeichnerischer Manier aufgefallen war, stellt seine Geheimschrift in den Dienst engagierter Themen” schrieb der Schriftsteller Wolf von Aichelburg 1972 in seinem Beitrag über den Graphiksalon auf dem Kleinen Ring, der unter dem Titel „Kunstteppiche und zeichnerische Vielfalt” in der Ausgabe Nr. 231 der Hermannstädter Zeitung, die damals Die Woche heißen musste, erschienen ist. Pârcălăboiu hat inzwischen über 30 Werke dem Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums geschenkt und als Dank ist ihm eine Sonderausstellung gewidmet, die am Dienstag dort eröffnet worden ist.Weiterlesen

Von mythischen Helden und geliehenen Göttern

Ausgabe Nr. 2849

Zwei neue Sonderausstellungen im Brukenthalmuseum

Kuratorin Alexandra Postelnicu, die Tochter der Künstlerin, Adriana Fiorentoini und ad interim-Generaldirektor Alexandru Constantin Chituță (v. l. n. r.) bei der Vernissage der Ausstellung mit Werken von Legendina Hurdugaciu Di Paolo. Fotos: Beatrice UNGAR

Zwei Sonderausstellungen sind am Freitag im Brukenthalmuseum eröffnet worden: Im Museum für zeitgenössische Kunst „Dialoge zwischen Antike und Gegenwart“ mit Werken von Legendina Di Paolo, kuratiert von Alexandra Postelnicu, und im Multimediasaal im Blauen Stadthaus „Geliehene Götter. Steinerne Wiener“ der Fotografin Christine de Grancy, ein jahrzehntelanges Forschungsprojekt, dessen Ergebnis dank der Zusammenarbeit zwischen dem Brukenthalmuseum und dem Österreichischen Kulturforum in Hermannstadt zu besichtigen ist.

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100 Werke von Brâncuşi

Bis Ende Januar ist die Ausstellung in Temeswar offen

Ausgabe Nr. 2848

Brâncuși-Ausstellung in Temeswar: Obwohl das Kulturhauptstadtprogramm Temeswar im Dezember 2023 offiziell zu Ende gegangen ist, kann man die Brâncuși-Ausstellung im Kunstmuseum bis zum 28. Januar besuchen.                       
Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Die Ausstellung Brâncuși: surse românești și perspective universale” („Brâncuși: rumänische Quellen und universelle Perspektiven”) ist ein Höhepunkt der Kulturhauptstadt 2023 Temeswar und ist noch bis zum 28. Januar im Temeswarer Kunstmuseum zu sehen. Weiterlesen

Neue Ausstellung über Machtspiele

Ausgabe Nr. 2848

Jocuri de putere (Machtspiele) lautet der Titel der neuesten Ausstellung des Künstlers Dr. Adrian Stoleriu, Dekan der Fakultät für Kunst und Design der Nationalen Kunstuniversität George Enescu” in Jassy, die bis zum 4. Februar im Brukenthalpalais (im Landkartenkabinett) zu sehen ist. Die Tierbilder in einer eher restriktiven Farbpalette symbolisieren – so der Autor – die Machtspiele in der heutigen Gesellschaft. Auch wenn der Künstler bei der Vernissage am vergangenen Dienstag eher optimistisch war, verströmen seine Werke eine gewisse Traurigkeit. Die Sonderausstellung kann nach Hermannstadt auch in Jassy und danach in Österreich besichtigt werden.

Text: Ruxandra STĂNESCU / Foto: Cynthia PINTER

Kunstwerke in unberührter Natur

Gespräch mit dem Heilbronner Naturfotografen Roland Schweizer

Ausgabe Nr. 2847

Roland Schweizer am isländischen Vulkan.                                         Foto: Privat

Von der Schönheit der Wildnis und magischen Naturphänomenen zeugen die einzigartigen Fotografien des deutschen Naturfotografen Roland Schweizer. Sein Ziel dabei ist es, die Natur in ihrer Mannigfaltigkeit genauso zu zeigen, wie sie eben ist – Photoshop und Co. kennt Schweizer nicht. Seine Bilder präsentierte der Heilbronner Fotograf bereits im In- und Ausland auf zahlreichen Ausstellungen, veröffentlichte bereits fast 100 Kalender und Bildbände. Dabei zieht es Roland Schweizer immer zu neuen, noch unbekannten Reisezielen hin, die er dann, mit seiner Ausrüstung im Gepäck, fotografisch erkundet. Ende Oktober besuchte er für 10 Tage Siebenbürgen, hier auf der Suche nach der wilden Natur im Karpatenbogen und den unberührten Wäldern Siebenbürgens. Über seine Leidenschaft des Fotografierens und seine Siebenbürgen-Reise führte Fabian L u t s c h mit ihm das folgende Gespräch.Weiterlesen

Hinreißend und farblich hochmodern

Werke der Künstlerin Grete Csaki-Copony in der Galeria Plan B in Berlin

Ausgabe Nr. 2847

Grete Csaki-Copony: Bäuerin mit Kind. Öl auf Leinwand, 1938

Werke der Siebenbürger Künstlerin Grete Csaki-Copony (1893-1990) sind noch bis zum 20. Januar 2024 im ersten Stock der Galeria Plan B in Berlin zu sehen. Geboren wurde die Künstlerin 1893 in Zărnești im Karpatenbogen unweit von Kronstadt. Zur Donaumonarchie gehört jener Teil der Welt bis 1918. Bäuerliche Motive der siebenbürgischen Landschaft und den Dörfern hat sie auf ihren hinreißenden Gemälden, farblich hochmodern, festgehalten. Weiterlesen

Kupferstiche, Meistermarken und Bildnisse

Drei Sonderausstellungen und eine Buchvorstellung im Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2841

Bei der Vorstellung des Meistermarken-Katalogs (v. l. n. r.): die Autorin Dr. Daniela Dâmboiu, Dr. Dana Hrib, die stellvertretende Leiterin des Brukenthalmuseums, Dr. Alexandru Constantin Chituță, der Leiter ad interim des Brukenthalmuseums und Stadtrat Helmut Lerner vom DFDH.
Fotos: Beatrice UNGAR

Drei sehenswerte neue Sonderausstellungen sind vor kurzem im Brukenthalmuseum eröffnet worden und zuletzt wurde am Donnerstag der Vorwoche ein wichtiges Werk zur Erforschung der Goldschmiedekunst in Siebenbürgen vorgestellt. Es handelt sich um den von Dr. Daniela Dâmboiu erstellten „Katalog der Meistermarken der Goldschmiede aus Siebenbürgen (16.-19. Jahrhundert)”.Weiterlesen