„Keramik verleiht dem Essen Eleganz”

Die 10. Keramikmesse ,,Schön. Keramisch. Nützlich” hat stattgefunden

Ausgabe Nr. 2781

Die Keramikmesse „Schön. Keramisch. Nützlich“ hat dieses Wochenende im Astra-Freilichtmuseum stattgefunden und rund 5.500 Besucher angelockt. Die Keramikmesse läuft unter dem Motto „eine andere Art Keramikmarkt“, weil es sich in mehreren Punkten von dem traditionellen Hermannstädter Keramikmarkt am ersten Wochenende unterscheidet.

Die Töpfer und Keramiker bewiesen ihr Können und stellten große Objekte her.                       Foto: Ruxandra STĂNESCU

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„Bilder, die zum Nachdenken anregen“

Das Hermannstädter Internationale Street Art Festival (SISAF) hat stattgefunden

Ausgabe Nr. 2781

Es ist schon fast eine Tradition, dass jede Auflage des Festivals mit einer Radtour endet, so dass man die neuen, aber auch einen Teil der alten Malereien besichtigen kann. Inzwischen gibt es in Hermannstadt über 100 Malereien an 50 Standorten, so dass man für deren Besichtigung immer mehr Zeit braucht.                                                              Foto: SISAF

Die eingeladenen Künstler malten in der großen Hitze der vergangenen Tage. Mutig entschlossen sich auch einige Freiwillige – fast nur Frauen -, diesen extremen Temperaturen zu trotzen und mitzuhelfen. Einigen stand ein kleiner Kran zur Verfügung, andere fanden sich auf einem wackligen Gerüst wieder. Die Motivation, in einer Woche ein Werk fertigzustellen, war allgegenwärtig und jeder Einzelne machte sich an die Aufgabe, Rollen und Spraydosen in die Hand zu nehmen. Die französischen Künstler und zeitgenössischen Maler Théo Lopez und Tim Marsh sind dafür extra aus Barcelona angereist. An ihrem vorübergehenden Arbeitsplatz bei den Wohnblocks 84 und 86A in der Calea Cisnădiei trafen sie die HZ-Praktikantin Clémence MICHELS, um über Street Art zu sprechen.Weiterlesen

Aus Lust und Liebe für die Kunst

Über die Ausstellung ,,Alles betrachtend“ im Ratturm

Ausgabe Nr. 2780

Blick in die Ausstellung „Alles betrachtend“.                                                          Foto: die Verfasserin

Was haben ein Psychologe, eine Journalistin und eine Ingenieurin gemeinsam? Auf den ersten Blick gar nichts. Bei näherer Betrachtung mindestens eines: die Liebe zur Kunst. Jedenfalls ist das bei Mugur Frățilă, Ruxandra Stănescu Frățilă und Magda Neculaescu der Fall. Die drei Hermannstädter haben am 15. Juli zusammen eine Kunstausstellung unter dem Titel „Privind orice“ („Alles betrachtend“) im malerischen Ratturm in Hermannstadt eröffnet. Malerei und Fotografie von heute, vereint in einem fast 800 Jahre alten Gebäude. Ein Kontrast, der sich sehen lässt.Weiterlesen

FITS 2022: Grandios und unvergesslich

Ausgabe Nr. 2776

Streiflichter von dem 29. Internationalen Hermannstädter Theaterfestival

Mit der Hermannstädterin Ioana Mărcoiu (mit roter Perücke) in der Hauptrolle war das Odeon-Theater mit „Cabaret” beim Festival dabei. Foto: Sebastian MARCOVICI

Wenn riesige Monster und Fabelgestalten über den Großen Ring ziehen, Fanfaren in der Heltauergasse spielen, Zirkusakrobaten auf dem Habermannmarkt herumturnen und Drohnen den Himmel über Hermannstadt aufleuchten lassen, dann hat das Internationale Theaterfestival (FITS) begonnen. Die 29. Auflage, die am Freitagabend, dem 24. Juni begonnen hat und noch bis Sonntag, dem 3. Juli in Hermannstadt von den Mitarbeitern des Radu-Stanca Nationaltheaters organisiert wird, findet unter dem Motto „Schönheit“ statt. Mehr als 3.500 Teilnehmer aus 75 Ländern erfreuen das teilweise extra für das Festival angereiste Publikum in über 800 Events. Es ist, wie jedes Jahr, für jeden Geschmack etwas dabei.

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Erste Auflage der Michelsberger Biennale ,,Danube Conemporary“

Ausgabe Nr. 2776

Der Galerist Thomas Emmerling hat am 19. Juni die Ausstellung der ersten Auflage der Michelsberger Biennale im Kunsthaus 7B in Michelsberg eröffnet. Gezeigt werden bis 25. August ausschließlich Werke von Künstlerinnen – Sorina von Keyserling (Berlin, Bildhauerin), Luise Kloos (Graz, Zeichnung und Malerei), Alena Adamikova (Nova  Dedinka/Slowakei, Malerei), Ljudmila Martinova (Donetsk/Ukraine, Malerei), Boglárka Nagy (Budapest, Malerei), Veronika Detsova (Varna/Glasgow, Fotografie) und Irina Epifan (Bukarest, Fotografie). Unser Bild (v. l. n. r.): Die bei der Vernissage anwesenden Künstlerinnen – Irina Epifan, Ljudmila Martinova und Sorina von Keyserling – mit Thomas Emmerling vor Werken von Luise Kloos.                                 Foto: Beatrice UNGAR

 

Mit seltsamen Gestalten bevölkert

Die Zwillingsbrüder Gert und Uwe Tobias im Gespräch mit Claus Rehnig

Ausgabe Nr. 2775

Ein gefeiertes Künstlerpaar: Die Zwillinge Uwe und Gert Tobias. Foto: dpa / epa / Justin lane

Die in Kronstadt geborenen  und in Köln lebenden Brüder Gert und Uwe Tobias gehörten zu den drei Nominierten des Prix du Dessin der Fondation d’Art Contemporain Daniel et Florence Guerlain, die beiden anderen waren die Amerikanerin Chloe Piene und die Russin Olga Chernysheva, die den Preis bekam. Aber eine Nominierung ist allein schon eine Auszeichnung, weil die Kunstwelt in Frankreich ein Augenmerk auf die Künstler der Fondation wirft. Die Preisverleihung und die Ausstellung der nominierten Künstler erfolgt jedes Jahr während des Salon du Dessin  im Palais Brogniard, einer der prestigeträchtigsten Galerien der französischen Hauptstadt, wo eine unscheinbare kleine alte Zeichnung schon mal einen Millionenwert erreichen kann.Weiterlesen

Ein angemessenes ,,visuelles Gedächtnis“

Buchvorstellung und Konzert mit Protagonisten aus Luxemburg im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2772

Buchvorstellung im Kellergeschoss (v. l. n. r.): Daniel Plier, Heinke Fabritius, Marc Schroeder und Makcim Fernandez Samodaiev.                                                                               Foto: Aurelia BRECHT

„Order 7161“ war die Bezeichnung des Geheimbefehls Stalins, der die Deportation von etwa 70.000 Rumäniendeutscher zur Wiederaufbauarbeit in die Sowjetunion als Reparationsleistung zur Folge gehabt hatte. Am 26. Mai 2022, Christi Himmelfahrt, stellte der Luxemburger Marc Schroeder sein zwischen 2012-2015 entstandenes Fotobuch „ORDER 7161“ mit Erinnerungen  von und Gesprächen mit ehemaligen Deportierten vor. Einen besseren Ort als die „Chimnița“ (Keller) unter der Bühne des Thaliasaales in Hermannstadt konnten die Veranstalter sicher nicht finden. Weiterlesen

,,Traumweber“ im Kunsthaus 7B

Ausgabe Nr. 2770

Die Vernissage der Ausstellung „Traumweber” der Deutsch-Koreanischen Künstlerin Tatjana Lee hat am 1. Mai im Michelsberger Kunsthaus 7B stattgefunden. Bis zum 12. Juni werden nach Terminvereinbarung Malereien und Augmented Reality-Installationen gezeigt.Weiterlesen

Zwischen fremd und vertraut

Ausgabe Nr. 2769

Jürgen van Buer stellt erneut im Teutsch-Haus aus

,,Unbestreitbar: Die Welt Siebenbürgens war für einen Berliner Fotografen anfangs fremd. Sind aber die eingefangenen Augenblicke eines Fremden für einen geborenen Kronstädter oder Hermannstädter vertraut? Was anfangs fremd war, kann sehr schnell vertraut werden,  aber auch das Vertraute kann fremd erscheinen.  Die Fotografien von Jürgen van Buer verbinden beides in sich.  Die Schwarz-Weiß-Fotografien sind für sehr viele a priori fremd.  Andere fühlen sich gerade von dieser Welt angezogen.“ Mit diesen Worten stellte die Leiterin des Teutsch-Hauses, Dr. Gerhild Rudolf die Ausstellung „FREMD : VERTRAUT. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen“ vor, die am 5. Mai im Terrassensaal des Hauses eröffnet wurde und daselbst bis zum 25. Oktober d. J. zu besichtigen ist.

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Herausragende symbolische Bedeutung

Das ,,Heltauer Vortragekreuz“ steht als Leihgabe im Landeskirchlichen Museum

Ausgabe Nr. 2766

Der Heltauer Stadtpfarrer Zoran Kézdi hält das ,,Heltauer Vortragekreuz“ noch einmal vor die Kamera, bevor es seinen Platz in der Schatzkammer des Landeskirchlichen Museums eingenommen hat, vorerst für 12 Monate. Hier ist es besser aufgehoben, weil an der Heltauer Kirchenburg derzeit noch Bauarbeiten im Gange sind. Bei der feierlichen Aufnahme des ältesten Artefaktes aus dem Besitz der Heltauer evangelischen Kirchengemeinde A. B. sagte Kézdi, er und die Gemeinde seien froh, dass das Kreuz eine ,,vorübergehende sichere Heimat“ gefunden habe, nachdem es 2016 gestohlen und 2021 wieder gefunden worden war. Foto: Gerhild RUDOLF

Das berühmte, einzigartige „Heltauer Vortragekreuz“ wurde auf Wunsch der Heltauer Kirchengemeinde als Leihgabe in die Schatzkammer des Landeskirchlichen Museums im Teutsch-Haus verbracht. Das romanische Vortragekreuz aus dem 12. Jahrhundert war erst im Jahre 1911 während Ausgrabungsarbeiten in der Krypta des Kapellenturmes der Heltauer Kirchenburg aufgefunden und seines Alters wegen „Einwandererkreuz“ genannt worden. Es wird ihm eine für die Siebenbürger Sachsen und die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien herausragende symbolische Bedeutung beigemessen. Als Leihgabe im Landeskirchlichen Museum wird dieses mittelalterliche Artefakt sowohl in Sicherheit aufbewahrt, als auch der öffentlichen Besichtigung zugänglich gemacht. Die Aufnahme des „Heltauer Vortragekreuzes“ in das Landeskirchliche Museum fand im Beisein von Bischof Reinhart Guib am Freitag, dem 8. April, statt. Im Weiteren stellt die Museumsleiterin Heidrun König das berühmte Kreuz vor.Weiterlesen

Selbst zum Pinsel gegriffen

Workshop zu siebenbürgisch-sächsischer Möbelmalerei

Ausgabe Nr. 2765

Kreative Stimmung herrschte bei dem gut besuchten Workshop am Samstagabend im Spiegelsaal des DFDH.       Foto: DFDH

Schon beim Betreten des Spiegelsaals im Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) wurde klar, dass es bei der Veranstaltung unter dem Titel „Bunte Blumenpracht – Florale Dekorationen auf sächsischen Möbeln“ am vergangenen Samstagabend nicht um passives Zuhören gehen sollte. Hinter der Bestuhlung für den Vortrag mit Restauratorin Cristina Kiru standen Tische mit Pinseln, Bleistiften und Farbtuben bereit. Weiterlesen

Orchideen, Masken und Bildnisse

Erster Frühlingssalon im Kunsthaus 7B in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2763

Andreea-Olivia Landa hat ein Faible für großformatige und markige Bildnisse.Foto: Beatrice UNGAR

Der erste Frühlingssalon mit Werken in Michelsberg lebender Künstlerinnen und Künstler wurde am Samstag der Vorwoche in der Galerie Kunsthaus 7B eröffnet.  Zu sehen sind Arbeiten von Liviu Ovidiu Harja (Aquarell), Andreea-Olivia Landa (Malerei), Daniel Munteanu (Fotografie), Werner Seeger (Malerei, Objektkunst) und Claudia Weindorf (Malerei). Weiterlesen