Neue Ausstellung über Machtspiele

Ausgabe Nr. 2848

Jocuri de putere (Machtspiele) lautet der Titel der neuesten Ausstellung des Künstlers Dr. Adrian Stoleriu, Dekan der Fakultät für Kunst und Design der Nationalen Kunstuniversität George Enescu” in Jassy, die bis zum 4. Februar im Brukenthalpalais (im Landkartenkabinett) zu sehen ist. Die Tierbilder in einer eher restriktiven Farbpalette symbolisieren – so der Autor – die Machtspiele in der heutigen Gesellschaft. Auch wenn der Künstler bei der Vernissage am vergangenen Dienstag eher optimistisch war, verströmen seine Werke eine gewisse Traurigkeit. Die Sonderausstellung kann nach Hermannstadt auch in Jassy und danach in Österreich besichtigt werden.

Text: Ruxandra STĂNESCU / Foto: Cynthia PINTER

Kunstwerke in unberührter Natur

Gespräch mit dem Heilbronner Naturfotografen Roland Schweizer

Ausgabe Nr. 2847

Roland Schweizer am isländischen Vulkan.                                         Foto: Privat

Von der Schönheit der Wildnis und magischen Naturphänomenen zeugen die einzigartigen Fotografien des deutschen Naturfotografen Roland Schweizer. Sein Ziel dabei ist es, die Natur in ihrer Mannigfaltigkeit genauso zu zeigen, wie sie eben ist – Photoshop und Co. kennt Schweizer nicht. Seine Bilder präsentierte der Heilbronner Fotograf bereits im In- und Ausland auf zahlreichen Ausstellungen, veröffentlichte bereits fast 100 Kalender und Bildbände. Dabei zieht es Roland Schweizer immer zu neuen, noch unbekannten Reisezielen hin, die er dann, mit seiner Ausrüstung im Gepäck, fotografisch erkundet. Ende Oktober besuchte er für 10 Tage Siebenbürgen, hier auf der Suche nach der wilden Natur im Karpatenbogen und den unberührten Wäldern Siebenbürgens. Über seine Leidenschaft des Fotografierens und seine Siebenbürgen-Reise führte Fabian L u t s c h mit ihm das folgende Gespräch.Weiterlesen

Hinreißend und farblich hochmodern

Werke der Künstlerin Grete Csaki-Copony in der Galeria Plan B in Berlin

Ausgabe Nr. 2847

Grete Csaki-Copony: Bäuerin mit Kind. Öl auf Leinwand, 1938

Werke der Siebenbürger Künstlerin Grete Csaki-Copony (1893-1990) sind noch bis zum 20. Januar 2024 im ersten Stock der Galeria Plan B in Berlin zu sehen. Geboren wurde die Künstlerin 1893 in Zărnești im Karpatenbogen unweit von Kronstadt. Zur Donaumonarchie gehört jener Teil der Welt bis 1918. Bäuerliche Motive der siebenbürgischen Landschaft und den Dörfern hat sie auf ihren hinreißenden Gemälden, farblich hochmodern, festgehalten. Weiterlesen

Kupferstiche, Meistermarken und Bildnisse

Drei Sonderausstellungen und eine Buchvorstellung im Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2841

Bei der Vorstellung des Meistermarken-Katalogs (v. l. n. r.): die Autorin Dr. Daniela Dâmboiu, Dr. Dana Hrib, die stellvertretende Leiterin des Brukenthalmuseums, Dr. Alexandru Constantin Chituță, der Leiter ad interim des Brukenthalmuseums und Stadtrat Helmut Lerner vom DFDH.
Fotos: Beatrice UNGAR

Drei sehenswerte neue Sonderausstellungen sind vor kurzem im Brukenthalmuseum eröffnet worden und zuletzt wurde am Donnerstag der Vorwoche ein wichtiges Werk zur Erforschung der Goldschmiedekunst in Siebenbürgen vorgestellt. Es handelt sich um den von Dr. Daniela Dâmboiu erstellten „Katalog der Meistermarken der Goldschmiede aus Siebenbürgen (16.-19. Jahrhundert)”.Weiterlesen

Kunstausstellung

Ausgabe Nr. 2841

SECOND LIFE/ARTIST AS COLLECTOR (Ein zweites Leben/Der Künstler als Sammler). Unter diesem Titel zeigt aus Anlass seines 70. Geburtstages, den er am 21. November d. J. feiert, der gebürtige Hermannstädter Künstler Ion I. Isailă, der seit 1984 in Düsseldorf lebt und arbeitet, noch bis zum 15. November im Foyer der Astra-Bibliothek (Trakt B) in Hermannstadt Werke aus seiner eigenen Kunstsammlung. Als Gast dabei ist der Designer Adrian Branea mit ,,Jurnal vizual“ (Visuelles Tagebuch). Unser Bild (v. l. n. r.): Bei der Vernissage sprachen Dr. Alexandru Sonoc, Ion I. Isailă und seitens der Astra-Bibliothek Raluca Moldovan.           Foto: Beatrice UNGAR

 

Fotosalon

Ausgabe Nr. 2840

Der 24. Internationale Hermannstädter Fotosalon wurde am Sonntag, dem 29. Oktober eröffnet und kann bis zum 10. November im Touristeninformationszentrum im Rathaus am Großen Ring besichtigt werden. Die Jury bestand aus: Balási Csaba (M.FIAP, Rumänien), Kerekes István (E. FIAP/d/2, Ungarn), Radu Stănese (E. FIAP, Rumänien) und Louis Guermond (Frankreich, Reserve). Unser Bild: Die Bronzemedaille des Vereins der Kunstfotografen Rumänien (AAFR) ging an das Bild ,,Sunset colors“ von Amal Alameer (Saudi-Arabien).

Sonderausstellungen

Ausgabe Nr. 2839

Drei neue Sonderausstellungen sind derzeit im Brukenthalmuseum zu sehen. In den Ausstellungsräumen im 2. Innenhof (Saal 79) …skoro damoi! Speranță și disperare! Hoffnung und Verzweiflung”, zu dem Deportationsgeschehen siebenbürgisch-sächsischer Männer und Frauen in die Arbeitslager der Sowjetunion im Zusammenhang mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs, im Stichekabinett Die Sagen des Olymp. Mythologische Szenen aus der Sammlung mit italienischen Kupferstichen aus den Beständen des Brukenthalmuseums und im Multimediasaal im Blauen Stadthaus Bildnisse aus vier Jahrhunderten. Unser Bild: Kuratorin Dr. Irmgard Sedler im Gespräch mit der Museologin Dr. Iulia Mesea im Vorfeld der Vernissage der Ausstellung …skoro damoi! Speranță și disperare! Hoffnung und Verzweiflung”.

Fred Nuss Ausstellung

Ausgabe Nr. 2838

,,Fred Nuss – eine Legende der Hermannstädter Fotokunst“ lautet der Titel der Ausstellung zum Gedenken an den Pressefotografen Fred Nuss (1934-2022), die am Dienstag im Foyer der Astra-Bibliothek, Trakt B, vor einem zahlreichen Publikum eröffnet wurde und bis zum 30. Oktober zu besichtigen ist. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8-20 Uhr, Sa./So. 10-18 Uhr.

Foto: Răzvan NEGRU

Kunstausstellung

Ausgabe Nr. 2837

,,Unsere tägliche Farbe“ lautet der Titel der Ausstellung, die letzte Woche in der Galerie der Hermannstädter Filiale des Rumänischen Künstlerverbands (UAP) am Großen Ring eröffnet wurde und daselbst jeweils zwischen 14 und 20 Uhr bis zum 29. Oktober zu besichtigen ist. Die Hermannstädter Restauratorin und Künstlerin Olimpia Coman-Sipeanu (unser Bild) zeigt Werke aus mehreren Schaffensphasen, hier mit zwei ihrer Lieblingsbilder, dem Diptychon ,,Blaue Zeit“, entstanden bei einem Besuch in Roșia Montană.           Foto: Beatrice UNGAR

 

Ein zeitgenössisches Werk im natürlichen Umfeld

Bei der Christus-Statue auf dem Gordon-Berg im Kreis Harghita

Ausgabe Nr. 2836

Der Bildhauer Walter Levente Zavaczki und seine Christus-Statue auf dem Gipfel des Gordon-Berges unweit von Odorhellen.                                                              Foto: der Verfasser

Wenn man von Odorhellen/Székelyudvarhely/Odorheiu Secuiesc in Richtung Sovata/Szováta fährt, kommt man nach wenigen Minuten Fahrt nach Bisericani/Székelyszentlélek, eine Ortschaft, die zur Gemeinde Lupeni/Farkaslaka gehört. Bereits wenn man den Hang hinunterfährt, ist beim genaueren Hinblicken zur linken Hand auf dem Gipfel des Gordon-Berges die Silhouette einer Jesus-Statue auszumachen. Wenn man an der Kreuzung nach rechts biegt, kommt man über eine Erdstraße zur 22,5 Meter hohen Christusstatue, auch Herz Jesu-Aussichtspunkt (,,Jézus szíve kilátó”/Foișorul inima lui Isus) genannt, ein Werk aus Edelstahl und galvanisiertem Stahl, das zugleich als Aussichtsturm fungiert. Es ist zwar möglich, bis zur Statue zu fahren, aber vom Fuße des Waldes besteht die Möglichkeit, zu Fuß über einen Kreuzweg hinaufzugelangen. Sowohl die Stationen des Kreuzweges als auch die Christus-Statue stammen von demselben Autor: Walter Levente Zavaczki. Weiterlesen

Polnische Plakate

Ausgabe Nr. 2835

Plakate von Ryszard Kaja (1962-2019), die der Künstler zwischen 2012 und 2019 im Auftrag der Galerie Plakat-Polska in Wrocław/Breslau geschaffen hat, um die Vielfalt Polens zu veranschaulichen, sind im Rahmen des Festivals der Zeitgenössischen Kunst (SCAF) noch bis zum 30. September im Habitus-Kulturzentrum in Hermannstadt zu sehen.               Foto: Beatrice UNGAR