„Wartemit Janiauf einlebenszeichen voneuch.“

Ausstellung zum Gedenken an die Deportation in der Sakristei

Ausgabe Nr. 2621

Der Luxemburger Fotograf Marc Schroeder in seiner Ausstellung.
Foto: Jan-Christian BREWER

In seiner Ausstellung „Deportation der Rumäniendeutschen. Immer war diese Hoffnung. Ehemalige Russlanddeportierte erinnern sich“ setzt sich der Luxemburger Fotograf Marc Schroeder mit der im Januar 1945 erfolgten Deportation der deutschen Minderheit aus Rumänien in die damalige Sowjetunion auseinander – und spiegelt damit auch die Gefühle der Überlebenden wider.Weiterlesen

Das kleine Wunder von Tobsdorf

Johannes Reychmuts Nachlass / Tischlerkunst des 16. Jahrhunderts

Ausgabe Nr. 2620

Projektleiter Dr. Ralf Buchholz bei seiner Präsentation. Foto: Fred NUSS

Die Eröffnung der Ausstellung „Das Tobsdorfer Chorgestühl und seine Restaurierung“ fand am 1. April, im Hermannstädter Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum statt. Der Projektleiter der Restaurations-Gruppe, Dr. Ralf Buchholz, war zugegen und bot den Besuchern eine Einführung in das Projekt. Die als Wanderausstellung konzipierte Schau ist noch bis zum 15. Juni geöffnet und bietet auch eine originalgetreue Replik der eigentlichen Konstruktion.Weiterlesen

Vampire und sphärische Gemälde

Erste Ausstellung mit Werken von Bolesław Biegas in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2618

 

Bolesław Biegas: Russisch-Japanischer Krieg, Öl auf Leinwand, 1906/1907

Einen Zweikampf im Jiu-Jitsu-Stil liefern sich im Adamskostüm der russische Zar Nikolaus II. und der japanische Kaiser Mutsuhito im unteren Bereich eines großformatigen Gemäldes, das den Blickfang darstellt für alle Besucher der Sonderausstellung mit Werken des polnischen Künstlers Bolesław Biegas (1877-1954), die am Samstag im Multimediasaal des Brukenthalmuseums im Blauen Stadthaus eröffnet worden ist. Das Gemälde trägt den Titel „Russisch-Japanischer Krieg“ und sorgte 1907 für einen Skandal bei dem Salon des Indépendantsin Paris. Weiterlesen

Die Nibelungen und die Farbe rot

Zwei Künstlerinnen stellen in Hermannstadt aus

Ausgabe Nr. 2617

Mihaela Toader mit drei ihrer 13 Illustrationen zu Versen des Nibelungenliedes.                                                                                 Foto: Fred NUSS

Zwei verschiedenen Generationen gehören die beiden Künstlerinnen an, deren Werke derzeit in Hermannstadt ausgestellt sind. Mihaela Toader, Jahrgang 1959, zeigt Illustrationen zum Nibelungenlied im Foyer des Forumshauses und Timea Szabó, Jahrgang 1991, präsentiert in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums ihre erste Einzelausstellung.Weiterlesen

Endlich auch in Berlin

2611

Geta Brătescus Kunst im Neuen Berliner Kunstverein

 

Geta Brătescu in ihrem Atelier in Bukarest. Foto: Ștefan SAVA

 

Auf der Sao Paulo Biennale und in New York war ihre Kunst zu sehen, im Nationalmuseum für Gegenwartskunst in Bukarest, in der Tate Modern in London, auf der Triennale in Paris, auf der Biennale in Venedig ebenfalls. Die Tate Modern in Liverpool und die Hamburger Kunsthalle zeigten ihre Kunst in den Jahren, zur Documenta in Kassel und Athen wurde sie eingeladen und nun endlich auch nach Berlin! In einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein (NBK), neben dem berühmten Dorotheenstädtischen Friedhof, einen Katzensprung vom Literaturforum im Brechthaus in Berlin – Mitte entfernt, konnten vom 27. September 2018 bis zum 25. Januar 2019 künstlerische Werke von Geta Brătescu (1926-2018), der Altmeisterin der rumänischen zeitgenössischen Kunst, betrachtet werden.

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Cornel Irimie – 100 Jahre seit der Geburt

Der Ethnologe hat das Brukenthalmuseum geleitet und das Freilichtmuseum gegründet

Ausgabe Nr. 2608

War sehr oft unterwegs: Cornel Irimie in Wien, 1961.

Am 17. Januar 1919 wurde der Hermannstädter Ethnologe Cornel Irimie geboren, der seinen Lebenstraum verwirklicht hat und als Direktor des Brukenthalmuseums 1963 das Freilichtmuseum im Jungen Wald gegründet und bis zu seinem Tod 1983 geleitet hat.

„Das Freilichtmuseum war mit Sicherheit ein erfüllter Traum unseres Vaters, Cornel Irimie”, erinnern sich seine Tochter, Rodica Irimie Pascu und sein Sohn, Radu Irimie, kurz vor dem 100. Geburtstag des Ethnologen, der vor knapp 36 Jahren verstorben ist.Weiterlesen

„Herausragend zeitlose Fotografie”

Der Berliner Fotograf Jürgen van Buer stellt in Hermannstadt aus

Ausgabe Nr. 2603

Die Leiterin des Teutsch-Hauses, Gerhild Rudolf, der Kurator Josef Balazs, der Fotograf Jürgen van Buer und Bischof Reinhart Guib freuen sich über eine gelungene Ausstellung (v. l. n. r.).                                    Foto: Fred NUSS

Mit „herausragender zeitloser Schwarz-Weiß-Fotografie“ fasziniere das Buch „Der befestigte Glaube. Kirchenburg in Siebenbürgen“, das der Fotograf Jürgen van Buer und der Kunstkritiker Josef Balazs herausgegeben haben, schreibt der Kameramann und Hochschullehrer Prof. Peter Badel von der Filmuniversität Babelsberg in Potsdam und stellt dabei fest: „Neben den erwartbaren Ansichten der Kirchenbauten selbst in ihrem dörflichen Umfeld bestechen vor allem zahlreiche Detailaufnahmen, deren Materialität und deren im Augenblick festgehaltenen Gebrauchsspuren“. Von den ca. 260 in dem Bildband enthaltenen Fotografie sind noch bis zum 15. März 2019 im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums in Hermannstadt 23 großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen. Die Vernissage der Ausstellung fand am 15. November im Beisein der Fotografen statt.Weiterlesen

Großzügige Schenkung

103 Graphiken von Hans Hermann gehen an das Landeskirchliche Museum im Teutsch-Haus

Ausgabe Nr. 2602

Hans Hermann: Huetplatz, mit Trachten. (Aquaforte, August 1938)

Von März bis Juli 2018 brachte das Hermannstädter Teutsch-Haus unter dem Titel „Hans Hermann (1885-1980) – Ein Wiedersehen. Graphik aus sechs Jahrzehnten“ eine Retrospektive des graphischen Werks des bekannten siebenbürgischen Künstlers. Die Ausstellung war von August bis Oktober 2018 auch im Bistritzer Silberschmiedshaus zu sehen. Weiterlesen