Zuflucht und Hoffnungsquelle zugleich

Werke von Helene Fink und Trude Vandory im Museum der Stadt Mediasch

Ausgabe Nr. 2966

Bei der Eröffnung der Ausstellung sprachen Viorel Ștefu, Ulrich Fink und Romulus Boieru (v. l. n. r.).                                                    Fotos: Werner FINK

„ARTA – un refugiu și izvor al speranței“ („Die Kunst – Zuflucht und Hoffnungsquelle“) lautet der Titel der Sonderausstellung, die Ende Juni im Mediascher Stadtmuseum eröffnet wurde. Dabei ging es es um zwei siebenbürgische Künstlerinnen. Beide waren in Böhmen geboren, haben in Siebenbürgen gelebt und waren Freundinnen: Helene Fink und Trude Vandory. „Die Ausstellung soll vor allem als eine Anerkennung und Würdigung von Helene als Künstlerin und ihrer Freundschaft mit Trude dienen“, teilte der Initiator der Ausstellung Ulrich Fink der HZ mit. Die Ausstellung kann bis zum 31. August besichtigt werden.Weiterlesen

„Immer zu zweit: Maler und Betrachter“

Transilvania | Extravaganza: 130 Werke des Künstlers Ștefan Câlţia sind zu sehen

Ausgabe Nr. 2964

Ștefan Câlția beim HZ-Gespräch. Einige Stunden danach wurde er von Präsident Nicușor Dan mit dem Nationalorden „Stern von Rumänien“ im Rang eines Ritters ausgezeichnet.                                   Foto: Cynthia PINTER

Ștefan Câlția (geb. 1942) ist einer der wichtigsten zeitgenössischen rumänischen Künstler und bereitet seit mehr als fünf Jahren eine Ausstellung vor, die im Rahmen des Internationalen Theaterfestivals (FITS) gezeigt werden kann. Dieses Jahr war es endlich soweit und Transilvania | Extravaganza, die größte Ausstellung des Malers, kann bis 16. August im ehemaligen Pädagogischen Lyzeum im Ursulinenkloster besichtigt werden. Mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u führte er ein Gespräch, das weniger konventionell war: „Stellen Sie mir einfach eine Frage, damit Sie mich anregen, und ich erzähle den Leuten aus Hermannstadt etwas, damit wir uns wohlfühlen“, erklärte er ein paar Stunden vor der Vernissage am 19. Juni.Weiterlesen

„Kirchenburgen: Erbe mit Zukunft“

Ein kleiner Spaziergang durch die Kirchenburgen-Landschaft

Ausgabe Nr. 2963

Teil der Sonderausstellung ist unter anderem eine Karte mit den Kirchenburgen rund um Hermannstadt.                          Foto: Johanna MÜNZNER

Besucherinnen und Besucher der Sonderausstellung „Kirchenburgen: Erbe mit Zukunft“, die am 9. Juni im Teutsch-Haus eröffnet wurde, erwarten dort zahlreiche Informationen über Kirchengemeinden, EU-Projekte, Kultur-Tourismus und die Archäologie-Summer-School. Weiterlesen

Transilvania Tattoo Messe

Ausgabe Nr. 2961

Schmetterlinge, Drachen, Totenköpfe oder vielleicht eine griechische Statue? Am Wochenende kamen Tattoo-Fans auf ihre Kosten, die sich vom 29.-31. Mai bei der 14. Auflage der Transilvania Tattoo Expo im Thaliasaal in Hermannstadt ein neues Tattoo stechen lassen konnten. Tätowierer aus der ganzen Welt folgten der Einladung des Organisators Ovidiu Popârțan, der sich wieder besondere Programmpunkte einfallen ließ, u.a. entstand während der Expo ein 4×2 Meter großes Kunstwerk am Eingang, das einen Ritter und seine Transformation zum Motorradfahrer der Zukunft zeigte. Die Klausenburger Tätowierer Marius Jucan, Irina Turcitu und Herzeg Szilard vervollständigten zusammen mit Ovidiu Popârțan das Gemälde. Im Keller des Thaliasaals waren am Wochenende Tätowierer aus Peru, Schweden, Hawaii, den USA, Australien, Italien, Deutschland, Brasilien, Bulgarien und Rumänien am Werk. Jeden Abend wurden die besten Tattoos prämiert, u.a. auch jenes von diesem Künstler aus Brăila (siehe Foto), der unter dem Namen „Tattoo Nedelcu“ bekannt ist.

Foto: Cynthia PINTER

Ein Dach für die Zukunft

Die ,,Denkmalambulanz“ rettet das ehemalige Ursulinenkloster

Ausgabe Nr. 2958

Ștefan Vaida im Dachstuhl mit einem besonderen Fundstück: Das Zunftschild des Schneidermeisters Philipp Neuwirth aus dem Jahr 1801.
Foto: Alisa SCHWARZ

Zwischen Staub, Dachbalken und jahrhundertealten Fundstücken wird im ehemaligen Ursulinenkloster in Hermannstadt derzeit nicht nur gebaut, sondern Geschichte freigelegt. Freiwillige aus dem In- und Ausland arbeiten hier gemeinsam mit Ștefan Vaidas „Denkmalambulanz” daran, das stark beschädigte Dach zu sichern und damit den gesamten Gebäudekomplex vor dem Verfall zu bewahren und für eine zukünftige Nutzung bereitzumachen. Ein Besuch auf der Baustelle zeigt, wie viel Engagement und Überzeugung hinter diesem Projekt steht.

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Zehn Künstlerinnen an zwei Orten

Ausgabe Nr. 2958

„Das andere Gesicht der Welt” zeigen zehn bildende Künstlerinnen noch bis zum 31. Mai den an zeitgenössischer Kunst Interessierten im Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums und im Brukenthalpalais. Unter dem gleichen Titel haben schon neun von ihnen, allesamt Absolventinnen der Universität für Kunst und Design – Ana Maria Micu, Ioana Olăhuț, übrigens die erste Frau, die an der Universität eine Professur innehat, Anca Bodea, Mirela Moscu, Ioana Iacob, Anca Brânzaș, Oana Năstăsache, Andrea Tivadar, Roxana Ajder – in Klausenburg ausgestellt und einen Katalog herausgegeben. In Hermannstadt holten sie ihre Hermannstädter Kollegin Ioana Tocoaie ins Boot. Kuratorin der Ausstellung ist Liviana Dan, Ko-Kuratorin Alexandra Runcan. Unser Bild: Bei der Vernissage im Gebäude des Museums für zeitgenössische Kunst in der Quergasse/Tribunei 6: Alexandra Runcan, Raluca Teodorescu, Ana Maria Micu, Liviana Dan, Anca Bodea, Ioana Tocoaie, Ioana Olăhuț, Andreea Tivadar, Oana Năstăsache, Mirela Moscu, Ioana Iacob (v. l. n. r.).                                                           Foto: Beatrice UNGAR

Wenn Ton zu Kunst wird

Ausgabe Nr. 2956

Zu Besuch bei der Keramikwerkstatt im Elimheim

Klaus Göbbel (Bildmitte) hatte auch Spaß am Töpfern. Fotos: die Verfasserin

Die dritte Keramikwerkstatt der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. fand am Samstag, den 25. April, im Elimheim in Michelsberg statt. Geleitet wurde der Kurs zum zweiten Mal in Folge von Klaus Göbbel. Er hat den Künstlerinnen die Tonarbeit nähergebracht und sie tatkräftig unterstützt. Dabei wurden Kreativität und Gemeinschaft in angenehmer Stimmung miteinander verbunden.Weiterlesen

Museum als Spielwiese entdeckt

Ausgabe Nr. 2954

Zwei junge Künstler stellen in der Quergasse in Hermannstadt aus

Cezar Stanciu posiert vor einem seiner auf Pressplatte gemalten und geklebten Werke aus der Serie „am Trecut I/III” (Ich habe eine Vergangenheit oder Ich bin vorübergegangen). Foto: Beatrice UNGAR

Das Museum als Spielwiese (wieder)entdeckt haben zwei junge Hermannstädter Künstler, Cezar Stanciu und Constantin Fîntînă, mit ihrer von Kunstkritikerin Liviana Dan und Museografin Alexandra Runcan kuratierten Ausstellung, die am 3. April im Museum für zeitgenössiche Kunst des Brukenthalmuseums, in der Quergasse/Tribunei 6, eröffnet wurde und daselbst bis zum 26. April zu besichtigen ist.

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Gotik in den Karpaten

Hermannstädter Beteiligung an Ausstellung in Krakau

Ausgabe Nr. 2953

Die Engelspietà aus Groß-Kopisch hängt heute in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche im nördlichen Querschiff.    Foto: Beatrice UNGAR

Unter dem Titel „Gotik in den Karpaten” wird am 9. April im Nationalmuseum in Krakau (Muzeum Narodowe w Krakowie) eine Sonderausstellung eröffnet, die sich zum Ziel gesetzt hat, erstmals Kunst aus dem späten Mittelalter aus allen Ländern der Region zu zeigen. Weiterlesen

Zusammenklang von Lyrik und Winkelmaß

Reinhardt Schuster stellt im Teutsch-Haus in Hermannstadt aus

Ausgabe Nr. 2953

Reinhardt Schuster vor zwei seiner Bilder mit erfundenen Schriftzeichen.

Unter dem Titel Memento, steht die Ausstellung mit Werken des aus Siebenbürgen stammenden Künstlers Reinhardt Schuster, die am 20. März im Terrassensaal im Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrums in Hermannstadt im Beisein des Künstlers eröffnet wurde. Nach einführenden Worten der Leiterin des Teutsch-Hauses, Dr. Gerhild Rudolf, stellte Dr. Irmgard Sedler, Vorsitzende des Trägervereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e. V. das Werk und Leben von Reinhardt Schuster vor. Lesen Sie im Folgenden ihre Ausführungen, die sie der HZ freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat: Weiterlesen

Ein sensibler und vielseitiger Künstler

Ausstellung mit Werken von Simion Costea (1943 – 1987)

Ausgabe Nr. 2952

Blick in die Ausstellung.                                                     Foto: Beatrice UNGAR

Simion Costea war ein bei den Schülerinnen und Schülern beliebter Kunstpädagoge, das konnten die bei der Vernissage der Ausstellung mit dessen Werken Anwesenden feststellen. Die Eröffnung war nämlich sehr gut besucht und es gab einen regen Austauch von Erinnerungen an den Künstler. Weiterlesen