„Herausragend zeitlose Fotografie”

Der Berliner Fotograf Jürgen van Buer stellt in Hermannstadt aus

Ausgabe Nr. 2603

Die Leiterin des Teutsch-Hauses, Gerhild Rudolf, der Kurator Josef Balazs, der Fotograf Jürgen van Buer und Bischof Reinhart Guib freuen sich über eine gelungene Ausstellung (v. l. n. r.).                                    Foto: Fred NUSS

Mit „herausragender zeitloser Schwarz-Weiß-Fotografie“ fasziniere das Buch „Der befestigte Glaube. Kirchenburg in Siebenbürgen“, das der Fotograf Jürgen van Buer und der Kunstkritiker Josef Balazs herausgegeben haben, schreibt der Kameramann und Hochschullehrer Prof. Peter Badel von der Filmuniversität Babelsberg in Potsdam und stellt dabei fest: „Neben den erwartbaren Ansichten der Kirchenbauten selbst in ihrem dörflichen Umfeld bestechen vor allem zahlreiche Detailaufnahmen, deren Materialität und deren im Augenblick festgehaltenen Gebrauchsspuren“. Von den ca. 260 in dem Bildband enthaltenen Fotografie sind noch bis zum 15. März 2019 im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums in Hermannstadt 23 großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen. Die Vernissage der Ausstellung fand am 15. November im Beisein der Fotografen statt.Weiterlesen

Großzügige Schenkung

103 Graphiken von Hans Hermann gehen an das Landeskirchliche Museum im Teutsch-Haus

Ausgabe Nr. 2602

Hans Hermann: Huetplatz, mit Trachten. (Aquaforte, August 1938)

Von März bis Juli 2018 brachte das Hermannstädter Teutsch-Haus unter dem Titel „Hans Hermann (1885-1980) – Ein Wiedersehen. Graphik aus sechs Jahrzehnten“ eine Retrospektive des graphischen Werks des bekannten siebenbürgischen Künstlers. Die Ausstellung war von August bis Oktober 2018 auch im Bistritzer Silberschmiedshaus zu sehen. Weiterlesen

Nahtlos eingefügt

Michael Lassel spendete Bild an Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2598

Der Künstler Michael Lassel und sein Gemälde „Menschenwerk“, das nun vor dem Eingang in die Abteilung „Kuriositätenkabinett“ im Brukenthalpalais in der Dauerausstellung zu sehen ist.                     Foto: Fred NUSS

Was haben das Brukenthalmuseum in Hermannstadt und die Tate Gallery in London gemeinsam? Werke des Künstlers Michael Lassel, der im Vorjahr bei dem Großen Sachsentreffen erstmals im Brukenthalmuseum eine Ausstellung gezeigt hat. Unter dem Titel „Barockkolloquium“ war die Ausstellung im Landkartenkabinett zu sehen und wie die Veranstalter vom Brukenthalmuseum erklärten, war es die bisher meistbesuchte Sonderausstellung.Weiterlesen

Auf höchstem Niveau

19. Internationaler Hermannstädter Fotosalon

Ausgabe Nr. 2597

Die Juroren Fred Nuss und Balási Csaba mit dem Vorsitzenden des Orizont-Fotoklubs Radu Stănese.   
Foto: Beatrice UNGAR

Der Hermannstädter Internationale Fotosalon habe einen Ruf zu verteidigen, sagte der Vorsitzende des Verbands der Kunstfotografen Rumäniens, Balási Csaba, bei der Vernissage der 19. Auflage am Sonntag im Foyer des Rathauses am Großen Ring. Als Jurymitglied hatte er gemeinsam mit seinen Kollegen Kerekes István (Ungarn) und Fred Nuss die Auswahl getroffen und die zahlreichen Medaillen, Preise und Sonderpreise vergeben. Weiterlesen

Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Sieben Künstlerinnen aus Deutschland und Rumänien antworten auf drei Fragen

Ausgabe Nr. 2593

Unter dem Titel „Împreună-Gemeinsam“ sind noch bis zum 6. Oktober Werke der Künstlerinnen Andreea Floreanu, Cristina Gagiu, Wiebke Herrmann, Ulrike Hischke, Oana Ionel, Agnes Mattis-Teutsch und Ingrid Weissman am Flughafen Hermannstadt und im Kunsthaus 7B in Michelsberg zu sehen. Das Gemeinschaftsprojekt des Konsulates der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, des Flughafens Hermannstadt und des Kunsthaus 7B in Michelsberg wird am 6. Oktober, 16 Uhr im Kunsthaus 7B mit einer Finissage abgeschlossen. Im Vorfeld stellte HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r den sieben Künstlerinnen drei Fragen: 1. Inwiefern entsprach der Titel Împreună – Gemeinsam“ Ihren Erwartungen an diese Ausstellung?; 2. Was bedeutet für Sie die Zusammenarbeit zwischen Künstlern/Künstlerinnen?; 3. Würden Sie die Aussage des Galeristen Thomas Emmerling unterschreiben?„Die Gesellschaft verändert sich, weil junge Frauen etwas dafür tun.“

Hier die Antworten:

 

Wiebke Hermann:

Auf die Fragen 1 und 2 würde ich geschlossen antworten, da sie für mich zusammengehören:  Zusammenarbeit unter Künstlern ist nichts Ungewöhnliches. Von Beginn des Studiums an, lernt man, das gerade bei Ausstellungen Teamwork gefragt ist. Am Anfang der Künstlerkarriere stehen weitaus mehr Gruppenausstellungen als Soloshows. Die gemeinsame Planung, Finanzierung, Kuration, Hängung und Aufsicht einer Ausstellung ist dem/der selbstständigen KünstlerIn sehr bekannt. Man lernt zu kommunizieren, zuzuhören, Kompromisse zu schließen und den Prozess der gemeinsamen Entwicklung zu genießen. Vor allem bei der Hängung einer Ausstellung spielt das gemeinsame Sehen und Probieren eine entscheidende Rolle.Weiterlesen

Keramik, Kupferkessel und Kuchen

Zum 52. Hermannstädter Töpfermarkt gesellten sich Roma- und „Centrum“-Markt

Ausgabe Nr. 2592

Der Große Ring gehörte am Wochenende den Töpfern, den Käufern blieb die Qual der Wahl.          Foto: Fred NUSS

Am Großen Ring hat am vergangenen Wochenende die 52. Auflage des Hermannstädter Töpfermarktes stattgefunden, der traditionell immer am ersten Wochenende im September veranstaltet wird. Auch dieses Jahr fand zeitgleich auf dem Kleinen Ring der Romamarkt statt, was inzwischen auch fast eine Tradition geworden ist.Weiterlesen

45 Jahre Fotoklub Orizont

Ausgabe Nr. 2592

Sein 45. Jubiläum feiert der im Frühjahr 1973 von einer Gruppe Kunstfotografen – allen voran Gheorghe Lăzăroiu, der erste Klubvorsitzende, und Fred Nuss – gegründete Orizont-Fotoklub mit einer Retrospektive in zwei Räumen im Ratturm. Die Ausstellung ist daselbst bis zum 14. September d. J. zu besichtigen. Unser Bild: Die Kunstfotografen Louis Guermond und Marcel Baciu, die Leiterin des Studentenkulturhauses Liliana Popescu, der Vorsitzende des Fotoklubs Radu Stănese und Gründungsmitglied Fred Nuss bei der Vernissage der Ausstellung.                            

Foto: Radu DUMITRU

„Kunst soll man teilen”

Alexander Pop Suca stellt in Hermannstadt zum ersten Mal aus

Ausgabe Nr. 2591

Der Künstler Alexander Pop Suca im Gespräch mit Redakteurin Ruxandra Stănescu in der HZ-Redaktion.                           
Foto: Beatrice UNGAR

„Gemälde ohne Namen” will Alexander Pop Suca vom 6. bis 12. September im Touristeninformationszentrum des Hermannstädter Bürgermeisteramtes zeigen. Der Wahlhermannstädter – zusammen mit seiner Ehefrau Marlene lebt er seit November 2017 in Hermannstadt – ist eigentlich 1950 in Temeswar geboren und hat über 40 Jahre in Münster gelebt. Nicht nur über die Ausstellung sprach der Künstler mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Von der Schönheit zur Freiheit

Werke von Hans Mattis-Teutsch waren in Wien zu sehen

Ausgabe Nr. 2589

 

Pastell aus der Serie „Seelenblumen“.        Reproduktion: Heinz WEISS

Mitten im Italien-Urlaub erreichte mich ein Mail der HZ-Chefredakteurin, in dem sie mir mitteilt, dass das Rumänische Kulturinstitut (RKI) in Wien zu folgender  Vernissage einlädt: „Hans Mattis-Teutsch. Ein rumänischer Künstler der europäischen Avantgarde“. Wieder zurück in Wien und etwas verwirrt ob meiner persönlichen kulturellen Lücke diesen bedeutenden Künstler betreffend suche ich den Kontakt zu der Direktorin des RKI, Irina Cornișteanu, um die Ausstellung besuchen zu dürfen, die vom 22. Juni bis 3. August d. J. zu besichtigen war.Weiterlesen

Kochen, töpfern, fachsimpeln

6. „Triathlon der Töpfer“ war der Bistritzer Keramik gewidmet

Ausgabe Nr. 2588

Zum Auftakt gab es eine wissenschaftliche Tagung, in der Mitte des Raumes waren Objekte Bistritzer Keramik ausgestellt.
Foto: Beatrice UNGAR

 

50 Keramikfachleute, Museographen und vor allem Töpferinnen und Töpfer aus Bulgarien, Ungarn, der Republik Moldova und Rumänien beteiligten sich an der 6. Auflage des Internationalen Marktes „Schön. Keramisch. Nützlich“, der vom 18. bis 22. Juli im Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden hat. An dem Wochenende vom 20. bis 22. Juli wurden 14.695 Besucher gezählt. Für das Schautöpfern und die Workshops spendeten die Betriebe Túri Interkerámaus Kecskemét/Ungarn und Interceramaus Schäßburg insgesamt 150 kg Lehm.Weiterlesen