Er erzählt von dem Großen Ganzen

Album mit Porträts des Hermannstädter Fotografen Fred Nuss erschienen

Ausgabe Nr. 2661

Er kann immer mit einem Lächeln und einem warmen Händedruck aufwarten. Fred Nuss begrüßte auch nach der Buchvorstellung im Spiegelsaal viele Freunde und Bekannte und signierte Bücher. Das Erscheinen eines zweiten Porträt-Albums ist nicht ausgeschlossen.                Foto: Cynthia PINTER

„Wenn es stimmt, dass eine Fotografie mehr aussagt als tausend Worte, dann hat Fred Nuss Millionen Worte geschrieben“, sagte Ion Onuc Nemeș über seinen Kollegen und Freund Fred Nuss bei der Vorstellung dessen neuesten Fotografiealbums „Regal de portrete/Porträts“ am Dienstag, dem 18. Februar, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums.

Über Fred Nuss und sein Buch sprachen Benjamin Jozsa, Verlagsleiter des Honterus-Verlags, Beatrice Ungar, Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, Mircea Bițu, Direktor des Presse- und Verlagshauses Tribuna und Ion Onuc Nemeș, ehemaliger Redakteur bei der Hermannstädter Tageszeitung Tribuna. „Regal de portrete/Porträts“ ist im Honterus Verlag Hermannstadt mit finanzieller Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen der Regierung erschienen und ist kostenlos beim DFDR zu finden.Weiterlesen

Allegorie und Mythos

Der Künstler Michael Lassel stellt in Klausenburg aus

Ausgabe Nr. 2661

Michael Lassel: Die ewige Stadt.

Der Künstler Michael Lassel kehrt mit seiner persönlichen Ausstellung ,,Die Welt als Allegorie und Mythos“ nach Rumänien zurück, nachdem er 2017 anlässlich des Großen Sachsentreffens in Hermannstadt im Brukenthalpalais die Ausstellung ,,Barockkolloquium“ eröffnet hatte, die daselbst bis zum 27. September 2017 zu besichtigen war und die bis heute bestbesuchte Sonderausstellung in dieser Einrichtung war. Seine dritte Ausstellung in seinem Heimatland – 2010 hatte er in der Bukarester European Art Gallery ausgestellt – eröffnet Lassel am 25. Februar, 18 Uhr, in dem Klausenburger Kunstmuseum. Weiterlesen

Jeder Winter hat ein Ende

Maler und Restaurateur Ioan Muntean stellt Winterbilder im Brukenthalpalais aus

Ausgabe Nr. 2661

Ioan Muntean.                                                        Foto: Fred NUSS

Schritt für Schritt führt der Hermannstädter Maler Ioan Muntean – Ionică für die Freunde – den Zuschauer aus dem Winter heraus. Erst dominieren die kalten Farben, langsam werden sie wärmer und bald ist es klar, dass „kein Winter ewig dauertˮ. Das ist nämlich auch der Titel der persönlichen Ausstellung mit Landschaftsbildern No Winter Lasts Foreverˮ, die bis zum 3. Mai im Landkartenkabinett des Brukenthalmuseums zu sehen ist. Weiterlesen

,,Ich bin ein Zeichner“

Der Künstler Gert Fabritius feiert bald seinen 80.

Ausgabe Nr. 2659

Gert Fabritius mit seinem Stuhlobjekt ,,Transportable Heimat“, hier als Performance im Museum im Kleihues-Bau, Kornwestheim 2007.

Gert Fabritius – der Wanderer, wohin kehrt er immer wieder zurück? Zur Linie. Markant und klar. In seiner Rede anlässlich der Vernissage der Jubiläumsausstellung zu seinem 80. Geburtstag in der Galerie Inter Art in Stuttgart hob der Künstler mit einem Augenzwinkern sein „einseitiges“ Talent hervor: „Ich kann nicht reden, ich bin ein Zeichner: Ich bin mit dem Zeichenstift in der Hand auf die Welt gekommen. Zum Glück habe ich bei der Geburt meine Mutter nicht verletzt.“ Seine „Tagebuch- und Blatt-auf-Zeichnungen eines Unbefugten“ sind noch bis zum 23. Februar ausgestellt. Weiterlesen

Gemälde, Plastiken, Graphiken

Wintersalon der Hermannstädter UAP-Zweigstelle

Ausgabe Nr. 2655

 

Bei der Vernissage am 17. Dezember sprachen die Kunstkritikerin Iulia Mesea (1. v. l.) und der Vorsitzende der Hermannstädter Zweigstelle, der Glaskünstler Ion Tamaian (2. v. l.). Foto: die Verfasserin

Zum Jahresende 2019 fand die Vernissage des unter dem Titel ,,Wintersinfonie“ stehenden Wintersalons der Künstler von der Hermannstädter Zweigstelle des Rumänischen Künstlerverbands (UAP) in deren Galerie am Großen Ring statt. Es sei eine Zeit der Retrospektiven, der Analyse, der Selbstbewertung, sagte die Kunstkritikerin Iulia Mesea, die auch die Künstlerinnen und Künstler zuerst erwähnte, die sich im Jahr 2019 besonders hervorgetan haben. Weiterlesen

Bescheidenheit gegenüber der Natur

Ausstellung in der Galerie Paul Amarica in Paris

Ausgabe Nr. 2653

35 Jahre nach ihrer ersten Ausstellung ,,Peisaj 84 Tescani in Bukarest 1984 stellen vier rumänische Künstler, (die später zur Gruppe Prolog gehörten, deren erste Ausstellung 1985 stattfand), erneut zusammen aus, diesmal in der Pariser Galerie von Paul Amarica nicht weit von den Champs Elysées. Sie malten damals, was sie sahen, die Natur, eine Enormität zu einer Zeit wo alle nur auf Avantgarde schwörten.Weiterlesen

Bilder als Spiegel der Welt

Fotografieausstellung von Fred Nuss im Teutschhaus eröffnet

Ausgabe Nr. 2650

 

Constantin Necula, Fred Nuss und Beatrice Ungar (v. l. n. r.) bei der sehr gut besuchten Vernissage.                                      Foto: Cynthia PINTER

Jede Fotografie erzählt eine Geschichte und jede Geschichte verdient, erzählt zu werden. Über jede seiner Fotografien kann der wohl bekannteste Fotograf Hermannstadts stundenlang erzählen. Es handelt sich um Fred Nuss, den Mann, der ein Auge für das Besondere hat und der auch durch seine neueste Ausstellung zu begeistern weiß. Am 11. November eröffnete der 85-Jährige eine Ausstellung mit einer Auswahl unbekannter Fotografien aus seinem in Jahrzehnten erarbeiteten Schatz an Bildern unter dem Titel „Alpha-Omega. Freies Thema“ im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums.Weiterlesen

Ästhetische Erotik

Frederic Léglise stellt im Kunsthaus 7B aus

Ausgabe Nr. 2649

 

Oana Ionel zeigt einem Besucher der Vernissage ihr Lieblingsbild des Malers Frederic Léglise: ,,Huizi“ (links, Öl auf Leinwand, 2015). Außen rechts ist das Gemälde ,,Hyemin“ (Öl auf Leinwand, 2018) zu sehen. Foto: Beatrice UNGAR

,,Frederic Léglise respektiert sein Modell wie ein französischer Ritter“, schreibt Thomas Emmerling, der Betreiber der Galerie Kunstahus 7b in Michelsberg, in dem Katalog der Léglise-Ausstellung, die vom 11. Juli bis 25. September d. J. im Temeswarer Kunstmuseum gezeigt wurde. Bei der Vernissage in Temeswar war der 1972 geborene Künstler dabei, in Michelsberg am 2. November leider nicht.Weiterlesen