Sockel und Votivtafel

Leihgaben des Brukenthalmuseums in Belgien

Ausgabe Nr. 2754

Standbildsockel aus Sandstein aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.

Zwei Exponate aus den Beständen des Historischen Museums des Brukenthalmuseums sind in der in internationaler Kooperation entstandenen Ausstellung „Mysterium Mithras: Annäherungen an einen römischen Kult“ (,,Le Mystère Mithra. Plongée au cœur d’un culte romain“) zu sehen, die am 19. November 2021 im Musée Royal de Mariemont im belgischen Morlanwelz eröffnet wurde und daselbst bis zum 17. April d. J. zu besichtigen ist.Weiterlesen

Die Subjektivität der Wahrnehmung

Der Fotograf Stefan Jammer stellt im Goethe Institut Bukarest aus

Ausgabe Nr. 2754

Unter dem Titel ,,OUTLINE THE OUTCOME – nothing is as it seems, nor is it otherwise“ wurde am 14. Januar d. J. im Goethe Institut Bukarest (Pavilion 31, Calea Dorobanților 32) eine Ausstellung mit Fotos von Stefan Jammer eröffnet, die daselbst bis zum 22. Februar d. J. zu besichtigen sein wird. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus dem von Heidrun König verfassten Text des Booklets zur Ausstellung: Weiterlesen

Zwei Städte – zwei Welten

 HDO München zeigt: ,,fremd : vertraut“ 

Ausgabe Nr. 2754

Josef Balazs (Hg.): fremd : vertraut. Hermannstadt : Kronstadt – zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer. Mit Texten von Josef Balazs und Carmen Elisabeth Puchianu.  Logos Verlag Berlin, 2021, 146 Seiten, 39 Euro, ISBN 978-3-8325-5404-0

Die Ausstellung „fremd : vertraut. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer“ wird vom 19. Januar bis 8. April 2022 im Haus des Deutschen Ostens (HDO, Am Lilienberg 5), in München gezeigt, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 10 bis 20 Uhr.Weiterlesen

Brâncuși-Preis für Peter Jacobi

Ausgabe Nr. 2747

In Anerkennung seiner Verdienste um die Förderung von Werten in der bildenden Kunst hat das Constantin Brâncuși-Zentrum für Forschung, Dokumentation und Förderung in Partnerschaft mit dem Rumänischen Kulturinstitut den Constantin Brâncuși-Nationalpreis 2020 dem Bildhauer Peter Jacobi verliehen. Gewürdigt wurde damit die Ausstellung „Bilderfahrzeuge. Eine Retrospektive Peter Jacobi” , die im Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst in Bukarest vom 11. Dezember 2020 bis zum 28. März 2021 zu sehen war. Die von Sandra Demetrescu kuratierte Ausstellung zeigte 100 Werke des Künstlers, die mehr als sechs Jahrzehnte seines künstlerischen Schaffens erfassen. Unser Bild: Peter Jacobi und sein den Opfern der Russlanddeportation gewidmetes Relief ,,Fufoaika“ in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche.          

Foto: Laura HALDING-HOPPENHEIT

Gepolsterte Wolken

Ausgabe Nr. 2744

Sehr gut besucht war die Vernissage der Ausstellung mit Bildern der in Hermannstadt geborenen und heute in Bonn lebenden Künstlerin Birgit Reiner am Sonntag, dem 10. Oktober, in der Galerie Kunsthaus 7B in  Michelsberg. Unter dem Titel ,,Cushoned Clowds“ (Gepolsterte Wolken)  sind noch bis zum 5. Dezember 2021 in zwei Räumen Bilder aus zwei verschiedenen Schaffensphasen der Künstlerin zu sehen. Anschließend wandert die Ausstellung nach Wien in die Galerie ART9TEEN.                                

Foto: Beatrice UNGAR

Fotosalon eröffnet

Ausgabe Nr. 2742

Die Eröffnung und die Preisgala des 22. Internationalen Hermannstädter Fotosalons hat am Sonntagmittag im Foyer des Rathauses am Großen Ring (Touristeninformationzentrum) stattgefunden. Bei der Eröffnung dabei waren (v. l. n. r.): Fred Nuss, Csaba Balási, beide Mitglieder der Jury, Liliana Popescu, Direktorin des Hermannstädter Studentenkulturhauses und Radu Stănese, Vorsitzender des Fotoklubs Orizont. Fred Nuss erklärte, dass er nicht gewohnt sei, so wenige Leute bei einer Eröffnung eines Fotosalons zu sehen, doch sei man froh, dass trotz schwierigen Zeiten die Fotos der Teilnehmern aus über 50 Ländern zeigen zu können. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, dem 10. Oktober zu besichtigen, Freitag 9-17 Uhr, Samstag und Sonntag 9-13 Uhr.                                                                                                                           Foto: Florin P.

Salonwagen als Ausstellungsraum

Ausgabe Nr. 2740

Der älteste Salonwagen einer Schmalspurbahn in Rumänien steht seit einer Woche auf dem Kleinen Ring und dient dem Künstler Ștefan Radu Crețu als Ausstellungsraum. Bei dem Salonwagen vom Typ As 24 Baujahr 1880 handelt es sich um eine Schenkung der Stiftung Ostgleis an den Verein der Freunde der Schmalspurbahn Hermannstadt – Agnetheln (Prietenii Mocăniței) und wird auf der Strecke Holzmengen – Cornățel eingesetzt. Der Verein stellte auf Initiative des Hermannstädter Verschönerungsvereins (AIOS), der unterhalb des Ratturms seit mehreren Jahren das Projekt ,,Stadt der Künstler“ (Orașul Artiștilor) betreibt, diesen Wagen aus Anlass der Europäischen Mobilitätswoche zur Verfügung. Er steht noch bis Sonntag, den 26. September, auf dem Kleinen Ring.  Der Wagen gehörte  zu der Waldenburgerbahn, der auch unter dem Kosenamen ,,Waldenburgerli“ bekannten schmalsten Schmalspurbahn der Schweiz, die am Ostermontag, dem 5. April 2021, zum letzten Mal zwischen Waldenburg und Liestal verkehrt ist. Der Historiker Lorenz Degen sagte laut www.srf.ch, dass das ,,Waldenburgerli“ nie eine moderne Bahn gewesen sei und stellte fest: ,,Es ist ein trauriger Tag, weil ein Stück Tradition verloren geht. Auf der anderen Seite ist es aber auch freudiger Tag, weil das Tal eine moderne Bahn bekommt.“                                            

Foto: Beatrice UNGAR

Elemente der rumänischen Architektur

Daniel Ionescu fertigt in seiner Freizeit Keramikhäuser

Ausgabe Nr. 2738

Daniel Ionescu hat dieses Jahr auch ein paar tönerne Schäfchen eines Freundes verkauft, der nicht dabei sein konnte.     Foto: Ruxandra STĂNESCU

Daniel Ionescu aus Râmnicu Vâlcea ist seit Jahren mit figurativer Keramik auf dem Hermannstädter Töpfermarkt zu finden, seine Häuser und Kirchen sind unverwechselbar: von magnetklein bis handflächenhoch, mit Elementen der rumänischen Architektur, mit schwarzen Dächern und weißen Hauskörpern. Über seine Kunst sprach er mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

„Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten“

Kunst und Deportation – eine Sonderausstellung in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2737

Hans Eder: Bauarbeiter.

Die Vernissage der Ausstellung „Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten“ hat am 27. August auf der Freilichtbühne am Wehrgang in Dinkelsbühl stattgefunden. Eingeladen waren alle Leihgeberinnen und Leihgeber und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Kunstausstellung wird im Haus der Geschichte in Dinkelsbühl bis zum 26. September gezeigt. Sie ist eine Kooperation des Siebenbürgischen Museums mit dem Haus der Geschichte in Dinkelsbühl und dem Kulturreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Sie wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch den Förderverein des Siebenbürgischen Museums sowie das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen in Bayern. Weiterlesen

Eine siebenbürgische Adelsfamilie

Sonderausstellung im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim

Ausgabe Nr. 2736

Unbekannter Künstler: Anna Maria Conrad von Heydendorff, 1746, Öl auf Leinwand, Siebenbürgisches Museum, Dauerleihgabe. Foto: © Siebenbürgisches Museum

Die Sonderausstellung „Politik und Gelehrsamkeit. Die siebenbürgische Adelsfamilie Conrad von Heydendorff“ wird am Samstag, den 4. September, 17 Uhr, im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim im  Anschluss an den Jahresempfang der siebenbürgischen Kultureinrichtungen auf Schloss Horneck feierlich eröffnet und wird daselbst bis zum 28. November 2021 zu sehen sein. Weiterlesen

Dreitägige Kulturwoche im Haferland

Ausgabe Nr. 2734

Schirmherr und Ehrengast war Staatspräsident Klaus Johannis

Der Haupttag der Haferland-Kulturwoche fand am Sonntag in und rund um die Kirchenburg in Deutsch-Kreuz statt. Unser Bild: Die Korona-Tanzgruppe aus Kronstadt sorgte mit schwungvollen siebenbürgisch-sächsischen Volkstänzen vor der Kirchenburg für gute Stimmung. Fotos: M&V Schmidt Stiftung

Einen ganz besonderen Anklang fand die neunte Auflage der Haferland-Kulturwoche, die unter dem Motto ,,Die Tradition geht weiter im Haferland“ vom 30. Juli bis 1. August 2021 stattfand. Die M&V Schmidt Stiftung hat es gemeinsam mit ihren Partnern aus dem In- und Ausland erneut geschafft, ein abwechslungsreiches Programm auf allerhöchstem Niveau zu bieten. Schwerpunkt war wie immer die Pflege und Bekanntmachung des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Staatspräsidenten von Rumänien Klaus Johannis und des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet.

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Töpfern, Schlemmen, Fachsimpeln

Streiflichter von der 9. Auflage des Töpfertriathlons „Schön. Keramisch. Nützlich.”

Ausgabe Nr. 2732

Im Freilichtmuseum wurde am Sonntag nach dem Gottesdienst das Haus samt Haushalt aus Spermezeu, Bistritz/Bistrița Năsăud eingeweiht und für das Publikum eröffnet. Das neue Haus, das aus der Zwischenkriegszeit stammt, befindet sich in der Nähe der Kirche aus Bezded und ist sehenswert, denn es ist Bischofshaus, gestiftet von Macarie, dem rumänisch-orthodoxen Bischof von Nordeuropa (in Hintergrund). Das Haus wurde von Bischof Macarie nach der Messe auch eingeweiht, zusammen mit einem Priester- und Diakonrat. Danach wurden Ernte-Traditionen – Tänze und Lieder – von einem Ensemble gezeigt, gefolgt von einer Verkostung einiger Gerichte aus Spermezeu. Das traditionelle Haus von Spermezeu gehörte den Vorfahren des Bischofs Macarie und ist ein ethnographisches Denkmal, das für die Architektur des Țibleș-Tals repräsentativ ist und durch seine ethnologische und volkstümliche Architektur die Kultur und Zivilisation von Bistritz zeigt.                                                 Foto: Mugur FRǍȚILǍ

Auf dem Dorfmarkt im Freilichtmuseum wurde vom 21. bis 25. Juli d. J. die 9. Auflage des Töpfertriathlons „Schön. Keramisch. Nützlich.” organisiert, der diesmal dem Töpferzentrum Zillenmarkt/Zalău gewidmet wurde.

26 Töpferinnen und Töpfer aus Rumänien, Ungarn und der Republik Moldova traten gegeneinander an, sowohl an der Töpferscheibe, als auch bei einem Kochwettbewerb, wo sie an offenen Feuerstellen in Tongefäßen traditionelle Gerichte kochen mussten. Sonntag Vormittag wurden die Gewinner für beide Kategorien preisgekrönt. Von Donnerstag bis Sonntag gab es Verkaufsstände der Keramiker auf dem Dorfmarkt, was die Hermannstädter und Touristen sehr erfreute.Weiterlesen

100 Jahre Joseph Beuys

Der deutsche Künstler wurde im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt gewürdigt

Ausgabe Nr. 2730

Dan Perjovschi und Iris Ordean.                 Foto: die Verfasserin

In diesem Jahr feiert die Kunstwelt den deutschen Künstler Joseph Beuys (1921-1986), der vor 100 Jahren in Krefeld geboren wurde. Beuys hinterließ ein beeindruckendes Werk, als Zeichner, Bildhauer, Lehrer, Politiker und Aktivist. Das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt widmete ihm aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut in Bukarest einen Abend mit dem rumänischen Künstler Dan Perjovschi und der Kuratorin Iris Ordean. Weiterlesen