Museum als Spielwiese entdeckt

Ausgabe Nr. 2954

Zwei junge Künstler stellen in der Quergasse in Hermannstadt aus

Cezar Stanciu posiert vor einem seiner auf Pressplatte gemalten und geklebten Werke aus der Serie „am Trecut I/III” (Ich habe eine Vergangenheit oder Ich bin vorübergegangen). Foto: Beatrice UNGAR

Das Museum als Spielwiese (wieder)entdeckt haben zwei junge Hermannstädter Künstler, Cezar Stanciu und Constantin Fîntînă, mit ihrer von Kunstkritikerin Liviana Dan und Museografin Alexandra Runcan kuratierten Ausstellung, die am 3. April im Museum für zeitgenössiche Kunst des Brukenthalmuseums, in der Quergasse/Tribunei 6, eröffnet wurde und daselbst bis zum 26. April zu besichtigen ist.

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Gotik in den Karpaten

Hermannstädter Beteiligung an Ausstellung in Krakau

Ausgabe Nr. 2953

Die Engelspietà aus Groß-Kopisch hängt heute in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche im nördlichen Querschiff.    Foto: Beatrice UNGAR

Unter dem Titel „Gotik in den Karpaten” wird am 9. April im Nationalmuseum in Krakau (Muzeum Narodowe w Krakowie) eine Sonderausstellung eröffnet, die sich zum Ziel gesetzt hat, erstmals Kunst aus dem späten Mittelalter aus allen Ländern der Region zu zeigen. Weiterlesen

Zusammenklang von Lyrik und Winkelmaß

Reinhardt Schuster stellt im Teutsch-Haus in Hermannstadt aus

Ausgabe Nr. 2953

Reinhardt Schuster vor zwei seiner Bilder mit erfundenen Schriftzeichen.

Unter dem Titel Memento, steht die Ausstellung mit Werken des aus Siebenbürgen stammenden Künstlers Reinhardt Schuster, die am 20. März im Terrassensaal im Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrums in Hermannstadt im Beisein des Künstlers eröffnet wurde. Nach einführenden Worten der Leiterin des Teutsch-Hauses, Dr. Gerhild Rudolf, stellte Dr. Irmgard Sedler, Vorsitzende des Trägervereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e. V. das Werk und Leben von Reinhardt Schuster vor. Lesen Sie im Folgenden ihre Ausführungen, die sie der HZ freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat: Weiterlesen

Ein sensibler und vielseitiger Künstler

Ausstellung mit Werken von Simion Costea (1943 – 1987)

Ausgabe Nr. 2952

Blick in die Ausstellung.                                                     Foto: Beatrice UNGAR

Simion Costea war ein bei den Schülerinnen und Schülern beliebter Kunstpädagoge, das konnten die bei der Vernissage der Ausstellung mit dessen Werken Anwesenden feststellen. Die Eröffnung war nämlich sehr gut besucht und es gab einen regen Austauch von Erinnerungen an den Künstler. Weiterlesen

Freiheit und Freilicht

Ausstellung zu 130 Jahren Malschule Frauenbach

Ausgabe Nr. 2951

Den größten Blickfang erntete die größte Malerei der Ausstellung, „Die Burg von Huszt“ (links außen), das 1896 von Simon Hollósy, dem Gründer der Malschule, gemalt wurde und im Brukenthalmuseum restauriert wurde. Hollósy gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Maler des Naturalismus und Realismus in der Malerei des 19. Jahrhunderts im Königreich Ungarn.
Foto: Cynthia PINTER

Das Jahr 2026 kennzeichnet den 130. Jahrestag der Gründung eines der bedeutendsten künstlerischen Zentren Mitteleuropas: der Künstlerkolonie, aus der später die Malschule von Nagybánya/Frauenbach/Baia Mare hervorging. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Freitag, dem 6. März die groß angelegte Ausstellung „130 Jahre Malschule Nagybanya/Frauenbach/Baia Mare: Fokus – József Klein“ im Landkartenkabinett des Brukenthalmuseums eröffnet, die Werke von den bedeutendsten Vertretern der Schule zeigt: Traian Bilțiu-Dăncuș, Tibor Boromisza, D.N. Cabadaeff, Béla Czóbel, Simon Hollósy, József Klein, Tasso Marchini, Letiția Munteanu, Aurel Popp, Vilmos Perlrott-Csaba, Ipolit Strâmbu, Sándor Ziffer und andere.Weiterlesen

Sehenswerte Kunstwerke

46 Künstlerinnen stellen in der UAP-Galerie aus

Ausgabe Nr. 2950

Blick in einen der drei Ausstellungsräume.                  Foto: Beatrice UNGAR

Sie beteilige sich nicht an der Ausstellung mit Werken von Frauen, die im März in der Galerie der Hermannstädter Zweigstelle des Rumänischen Künstlerverbands (UAP) am Großen Ring/Piața Mare 12 zu besichtigen ist, sagte gegenüber der Hermannstädter Zeitung eine bekannte Hermannstädter Malerin. Sie wolle als Kunst-Schaffende wahr- und ernstgenommen werden, nicht bloß als Frau.Weiterlesen

Gemälde von Reinhardt Schuster in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2949

Vom 20. März bis 26. Mai wird im Terrassensaal des „Friedrich Teutsch” Begegnungs- und Kulturzentrums in Hermannstadt die Ausstellung „Memento” mit Werken des siebenbürgischen Künstlers Reinhardt Schuster (geboren 1936 in Brenndorf) präsentiert. Entstanden in den letzten vier Jahrzehnten, erinnern die Bilder an verschiedene Ereignisse, die in diesem Zeitraum stattfanden. In einem ihm eigenen Stil „wollen Reinhardt Schusters Leinwände Zustandserscheinungen von Welt und Leben, gefiltert durch das Wesen des Malers sein” (Irmgard Sedler). Die Vernissage findet am 20. März, 12 Uhr, statt. Die Einführung hält Dr. Irmgard Sedler, Vorsitzende des Trägervereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e. V.. Partner der Ausstellung ist das Siebenbürgische Museum Gundelsheim, unterstützt wird sie von der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer” (HOG Brenndorf), dem Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen und der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Unser Bild: Reinhardt Schuster: Verriegelter Eingang, 1991.

Positive Bilderflut

Ein besonderer Ausstellungskatalog: PANORAMA TRANSILVANIA 2005-2025

Ausgabe Nr. 2949

Stefan Jammer: PANORAMA TRANSILVANIA. 2005-2025. Text: Heidrun König, Honterus Verlag Hermannstadt, 2025, 262 Seiten, ISBN 978-606-008-210-1. Gedruckt mit der finanziellen Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung durch das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien und das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen. Alle Fotos aus dem Buch sowie Informationen zum historischen Hintergrund sind auf der Webseite https://transilvania.stefan jammer.de/index_de.html abrufbar.

Siebenbürgen ist reich an Geschichte, Architektur und kultureller Vielfalt. Und ebenso reich an Bildern. Der Bildband zur letztjährigen Ausstellung im Teutsch-Haus bündelt Fotografien aus mehr als zwei Jahrzehnten und verbindet sie mit historischen Einordnungen zu einer visuellen Reise durch unsere Region.

Der deutsche Medienphilosoph Norbert Bolz beschreibt die „Bilderflut“ als strukturelle Überproduktion und allgegenwärtige Präsenz von Bildern in der modernen Medienkommunikation. Gerade in einer Zeit, in der digitale Technologien und künstliche Intelligenz die Produktion visueller Inhalte immer weiter beschleunigen, erscheint dieser Begriff aktueller denn je. In der Kommunikationswissenschaft wird häufig darauf hingewiesen, dass die stetig wachsende Menge an Bildern zu einer verkürzten Wahrnehmung führen kann und Texte zunehmend von Bildern verdrängt werden. Kontextualisierung rückt damit in den Hintergrund.Weiterlesen

„Sucht nicht obskure Formeln…“

Constantin Brâncuși 150: Österreich setzte den internationalen Auftakt

Ausgabe Nr. 2948

Blick in die Fotoausstellung von Nicolae Cristinel Cavan im Rumänischen Kulturinstitut in Wien.                                                                     Foto: RKI Wien

Mit zwei koordinierten Schwerpunktaktionen in der Steiermark und in Wien ist Österreich in das weltweite Kulturprogramm „Brâncuși 150“ gestartet, das 2026 den 150. Geburtstag des rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși (1876-1957) würdigt. Den Auftakt bildeten eine Ausstellung mit zeitgenössischer Grafik im Kunsthaus Köflach sowie eine fotografische Hommage an das Monumentalensemble von Târgu Jiu im Rumänischen Kulturinstitut Wien.Weiterlesen

Übergänge, Abschiede und Vergänglichkeit

Fotoausstellung Hypnopomp von Iwajla Klinke bis Ende März zu sehen

Ausgabe Nr. 2948

Iwalja Klinke in Hermannstadt.                       Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die Fotoausstellung „Hypnopomp“ der deutschen Künstlerin Iwajla Klinke kann derzeit im Museum für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei 6 besichtigt werden. In klein- und großformatigen Fotografien werden junge Männer auf schwarzem Hintergrund dargestellt und ihre Transformationen zwischen Identitäten und Lebensphasen, mit einem tiefen Blick auf Themen wie Übergänge, Abschiede und Vergänglichkeit. Kuratorin der Ausstellung ist Iris Ordean. Nach Hermannstadt wurde die Ausstellung vom Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und dem Brukenthalmuseum gebracht.Weiterlesen

Ausgewählte Werke

Ausgabe Nr. 2947

Unter dem Titel Flügel, zeigt die Galerie Schöne Höhe in Pirna/Deutschland vom 1. März bis zum 17. Mai 2026 ausgewählte Werke der Künstlerin Katharina Zipser in Zusammenarbeit mit Dr. Heinke Fabritius, der Kulturreferentin für Siebenbürgen, den Karpatenraum, Bessarabien und die Dobrudscha. Katharina Zipser (Jahrgang 1931) kommt aus Siebenbürgen. In den 1950er Jahren hat sie in Bukarest und Klausenburg bildende Kunst studiert. Ihre Bilder – viele in der alten Technik der Eitempera gemalt – verbinden die Lebenswelten ihrer Herkunft mit den Gedanken und Hoffnungen einer Ankommenden. Seit Jahrzehnten in Deutschland zu Hause sucht Katharina Zipser in ihrem Werk den Dialog zwischen hier und dort. Die Vernissage findet am Sonntag, den 1. März, 15 Uhr statt. Am 29. März, 15 Uhr, findet ein Werkstattgespräch mit Pomona Zipser und Heinke Fabritius statt, am 19. April, 15 Uhr, eine Schreibwerkstatt mit Juliana Socher und am 17. Mai, 15 Uhr, die Finissage. Gefördert wird die Ausstellung vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Näheres unter www.schoenehoehe.art. Unser Bild: Katharina Zipser: Ave Leda (1977).

Reproduktion: Pomona ZIPSER