Aus dem imaginären Bildersaal

Ausgabe Nr. 2800

Hans Fronius: Stundturm in Schässburg, 1970, Kreidezeichnung. Kunstdruckkarte des „Siebenbürgischen Künstlerarchivs“, Gundelsheim/Neckar.

Im imaginären Bildersaal des europäischen Südostens sehen wir uns nach Illustrationen für unseren winterlichen Rundbrief um und wählen, ohne viel zu zögern, Graphiken von Hans Fronius (1903-1988) aus. Der Zeichner und Maler Hans Fronius war, durch Herkunft und Lebensgang, ein Vertreter alten (kaiserlich-königlichen) und neueren Österreichertums. Sein Vater, Dr. Fritz Fronius, in Schässburg geboren, war Arzt, die Mutter entstammte einer Wiener Familie italienischen Ursprungs (Passini).Weiterlesen

Erinnerungskultur

Begleitkatalog zu Sonderausstellung von Peter Jacobi

Ausgabe Nr. 2799

Markus Lörz: Memoria. Denk- und Mahnmale des Bildhauers Peter Jacobi. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung herausgegeben vom Siebenbürgischen Museum Gundelsheim 2022, 84 Seiten, ISBN 978-3-9821131-2-8, 19,80 Euro. Erhältlich im Museumsshop oder nach Anfrage gegen Rechnung zzgl. Versandkosten. Näheres unter www.siebenbuergisches-museum.de

Der reich bebilderte Begleitkatalog zur aktuellen Sonderausstellung „Memoria. Denk- und Mahnmale des Bildhauers Peter Jacobi“  im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim auf Schloss Horneck ist vor kurzem erschienen. In der Ausstellung präsentiert das Siebenbürgische Museum Werke eines der bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauer siebenbürgischer Herkunft. Weiterlesen

Fotoausstellung „Sibiu Superangular“

Ausgabe Nr. 2797

Die Fotoausstellung „Sibiu Superangular“ wurde am Mittwoch, dem 23. November, im Foyer der Astra-Bibliothek eröffnet. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Nationalmuseum Cotroceni in Bukarest, der Presseagentur Agerpres und dem Brukenthalmuseum organisiert. Gezeigt werden bis zum 4. Dezember alte aber auch neue Aufnahmen von Hermannstadt schwarz-weiß sowie in Farbe. In der Ausstellung sind zahlreiche Fotografien zu sehen, die in den Ateliers der damaligen Zeit (19. Jahrhundert) von folgenden Hermannstädter Fotografen aufgenommen wurden: Alexander Maierhofer, Theodor Glatz, Kamilla Ásbóth, Gustav Albert Schivert, August Meinhardt, Rudolf Czeck, Wilhelm Auerlich, Emil Fischer. In der Ausstellung können auch Reproduktionen aus dem historischen Archiv von Agerpres bewundert werden, die alte Bilder aus den 1980-er Jahren zeigen – bisher unveröffentlichte Aufnahmen der Altstadt aber auch der neueren Wohnblockviertel sowie Portraits von Passanten und Einwohnern der Stadt.  Die Stadtlandschaft wird durch die Fotografien von Alexandra Gogu ergänzt, die aktuelle Bilder aus Hermannstadt präsentiert. Außerdem sind alte Fotoapparate, sowie alte Bücher über Fotografie in Schaukästen ausgestellt.                                

Foto: Cynthia PINTER

„Was ist eigentlich typisch deutsch?”

Wanderausstellung des Hamburger Fotografen Jörg Müller im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2797

Die Wassertalbahn in Oberwischau ist eine der Fotografien, die im Rumänien-Teil der Ausstellung „5x Deutschland” zu sehen ist. Die Ausstellung wurde vom Goethe-Institut gefördert und hier in Hermannstadt vom Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt und der Hermannstädter Staatsphilharmonie organisiert.                                                  Foto: Jörg MÜLLER

Jörg Müllers Fotoausstellung 5x Deutschland in aller Welt” ist eine aktuelle Bestandsaufnahme deutschen Lebens auf fünf Kontinenten. Sie porträtiert die Nachfahren von Auswanderern, die Deutschland in den letzten Jahrhunderten verlassen haben, in Litkowka/Russland, Oberwischau/Rumänien, Pomerode/ Brasilien, Manitoba-Kolonie/Mexiko und in der Region um Wartburg/Südafrika. Mit dem Fotografen sprach HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u. Die Ausstellung ist im Thaliasaal bis zum 12. Dezember zu sehen.Weiterlesen

Zweimal Orth

Ausgabe Nr. 2796

Am ersten Tag des Ars Hungarica-Festivals stand ein bedeutendes Hermannstädter Ehepaar im Mittelpunkt: Der Grafiker Stefan Orth und die Musikerin Enikö Orth. Mehr dazu in unserer nächsten Ausgabe. Unser Bild: Stefan Orth mit S. E. Ungarns Botschafter Botond Zákonyi bei der Eröffnung der Ausstellung mit Illustrationen zu ,,Die Tragödie des Menschen“ von Imre Madách im Touristeninformationszentrum im Rathaus am Großen Ring.           Foto: Beatrice UNGAR

,,Fred Nuss“-Plakette geht nach England

Streiflichter vom 23. Internationalen Hermannstädter Fotosalon

Ausgabe Nr. 2794

Mit der ,,Fred Nuss“-Plakette ausgezeichnet wurde die englische Kunstfotografin Karen Gourlay für ihr Foto ,,Tony Kori“.

Die besten Bilder, die zum 23. Internationalen Hermannstädter Fotosalon aus aller Welt geschickt worden sind, kann man noch bis einschließlich 13. November in der Ausstellung im Foyer des Rathauses am Großen Ring bewundern, die am Samstag eröffnet worden ist. Die international besetzte Jury hatte Fotos aus 60 Ländern zu begutachten. Zu den Gewinnern gehören auch 17 Kunstfotografen aus Rumänien, darunter die Hermannstädter Jenö Major (FIAP Silber-Medaille) und Dan Stefan Nicolae Șușa (FIAP Bronze-Medaille).Weiterlesen

Aufbruchstimmung statt Schwerfälligkeit

Streiflichter von der Kunstmesse ,,Paris+ par Art Basel“ / Von Claus REHNIG

Ausgabe Nr. 2793

Im Grand Palais Ephémère fand vom 20. bis 23. Oktober die erste Auflage der Kunstmesse ,,Paris+ par Art Basel“ statt.

,,Selten war das Geschiebe auf einer Kunstmesse in Paris größer als auf der ersten ‚Paris+ par Art Basel‘. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich nichts anderes als ein neuer Ableger der weltweit wichtigsten Messe für Gegenwartskunst, der Art Basel“, schwärmte Reporter Thomas Walde im ZDF-Mittagsmagazin am Freitag, dem 24. Oktober 2022. Und tatsächlich herrschte eine äußerst positive Stimmung bei der Nachfolgerin der FIAG, die Jahrzehnte lang die Geschicke dieser Pariser Kunstmesse leitete. Die Stadtverwaltung von Paris, die Paris wohl zur Weltkunst-Hauptstadt  wandeln will, gab diesmal den Zuschlag an Art Basel, die über größere Verbindungen zu internationalen Kunstsammlern verfügt. Weiterlesen