Bezaubernde Hommage

Ausgabe Nr. 2832

Loredana Nemes stellt in Greifswald aus

Loredana Nemes gab bei der Vernissage gerne Auskunft.
Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Im Caspar-David-Friedrich-Haus in der alten Hansestadt Greifswald an der Ostsee ist eine großartige Fotoausstellung von Loredana Nemes zu sehen. Der berühmte Maler der Romantik wurde 1774 in diesem Haus geboren und würde sich freuen über den Titel „Von dem Wald und der Gier“, täglich durch die Ausstellungsräume wandern, hingebungsvoll die Fotos mit Bäumen und viel Natur von Loredana Nemes bewundern und davon bezaubert sein.Weiterlesen

Konzept hat sich bewährt

Ausgabe Nr. 2831

  1. Sommerakademie der Bildenden Künste in Michelsberg

Gruppenbild mit CFO (kaufmännischer Geschäftsführer) Torsten Joerges (4. v. l.) und Dozentin Gabriela von Habsburg (5. v. l.) beim Metallskulptur-Workshop im KUKA-Werk in Hermannstadt. Foto: KUKA

,,Ich will bei dem Konzept bleiben, kleinere Gruppen, hochkarätige Dozenten, da so der Lernerfolg und die künstlerische Weiterentwicklung gesichert sind“, sagte Galerist Thomas Emmerling vom Kunsthaus 7B nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Sommerakademie der Bildenden Künste in Michelsberg 2022. Das Konzept hat sich auch bei der zweiten Auflage der Sommerakademie bewährt, die vom 13. bis 26. August d. J. stattgefunden hat. Weiterlesen

Eine künstlerisch spannende Zeit

Siebenbürgische Malerei aus der Sammlung Böhm im Schloss von Großkarol/Carei

Ausgabe Nr. 2828

Bikfalvi Zolt, Generaldirektor der Stiftung Graf Karol in Großkarol zur Förderung des Kulturtourismus (Fundația Centrul de Promovare al Turismului Cultural Gróf Károlyi din Carei), vor dem Aquarell von Heinrich Schunn.                                                                                     Fotos: Heinke FABRITIUS

Die 1920er und 1930er Jahre sind auch künstlerisch eine spannende Zeit. Moderne und Avantgarde entfalteten noch einmal ihre ganze Vielfalt und ihren Reichtum. Und dies, obwohl – oder vielleicht gerade weil – es eine gesellschaftlich und politisch herausfordernde Zeit war. Vor dem Hintergrund der Neuordnung Europas nach dem 1. Weltkrieg erhoben sich verstärkt nationale Diskurse, die oftmals auch an die Künste herangetragen wurden. Unbeirrt davon folgten die meisten Künstlerinnen und Künstler jedoch weiter ihrem Wunsch nach einer umfassenden, europäischen Ausbildung und suchten Wege, die ihnen den Blick in alle Richtungen erlaubten. Gerade im multiethnischen Siebenbürgen war dies von besonderer Bedeutung. Weiterlesen

Nur selbstgemachte Ware

„Schön. Keramisch. Nützlich” im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2827

Keramik vom Feinsten: Der Töpfermarkt ,,Frumos. Ceramic. Folositor“ (Schön. Keramisch. Nützlich) hat am Wochenende zum 11. Mal auf dem Dorfmarkt im Astra-Freilichtmuseum stattgefunden. Unser Bild: Die moderne Keramik repräsentierte mit einem Stand der Verein Tonal aus Hermannstadt.                         Foto: Ruxandra STĂNESCU

„Eine andere Art von Töpfermarkt” ist der inoffizielle Titel der Keramikmesse, die im Astra-Freilichtmuseum am Wochenende zum 11. Mal stattgefunden hat. Die Keramik ist „anders”, auch weil die Organisatoren darauf bestehen, dass Teilnehmer nur selbstgemachte Ware mitbringen. Zum Vergleich: Bei dem traditionellen Töpfermarkt Anfang September auf dem Großen Ring wird auch importierte Ware (hauptsächlich aus China) akzeptiert. Diesmal war die Messe der Keramik aus Kuty (aus der Moldau) gewidmet.Weiterlesen

Möglichkeiten der Weltoffenbarung

Zur Eröffnung der neuen Kunstgalerie auf Schloss Horneck/ Von Dr. Irmgard SEDLER

Ausgabe Nr. 2826

Dr. Irmgard Sedler dankt der Künstlerin Sieglinde Bottesch, die ein eigenes Werk und Edda Handel, die eine Skulptur aus dem Nachlass ihres Mannes Kurtfritz Handel für die Präsentation in der neuen Kunstgalerie geschenkt haben (v. l. n. r.).                                     Foto: Yakup ZEYREK

Die Eröffnungsfeier der neuen Kunstgalerie des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim hat am 18. Juli im Festsaal von Schloss Horneck stattgefunden. Grußworte sprachen Heike Schokatz, Bürgermeisterin von Gundelsheim, Rainer Lehni, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dr. Alexandru Constantin Chituţă, Generaldirektor ad interim des Brukenthalmuseums und Unterstaatssekretärin Irina Marin-Cajal. Lesen Sie im Folgenden die Rede von Dr. Irmgard Sedler, Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e. V.:Weiterlesen

Gemalte und malende Frauen

Neue Sonderausstellung im Multimediasaal im Blauen Stadthaus eröffnet

Ausgabe Nr. 2824

Bei der Vernissage (v. l. n. r.): Dr. Alexandru Constantin Chituță, Manager ad interim des Brukenthalmuseums, Emese Bonta, Dr. Iulia Mesea und Robert Strebeli.                                                                        Foto: Răzvan NEGRU

,,Wenn bis heute keine Frau ein Dante geworden ist, so ist das der Tatsache zu verdanken, dass sie es vorgezogen hat, Beatrice zu bleiben“, behauptete die rumänische bildende Künstlerin Olga Greceanu (1890-1978) zu Beginn des 20. Jahrhunderts.  So jedenfalls zitiert sie die Hermannstädter Kunstkritikerin und Museologin Dr. Iulia Mesea in dem Vorwort zum Katalog der Ausstellung ,,Die Frau. Vom Modell zur Berufskünstlerin“, die am Freitag der Vorwoche im Multimediasaal im Blauen Stadthaus des Brukenthalmuseums eröffnet worden ist.Weiterlesen

Ist das noch Kunst?

KI-generierte Fotografien im Hermannstädter Rathaus

Ausgabe Nr. 2820

Cristian Simina: Materna Bonds

Um die Frage „Ist das noch Kunst?“ kommt man nur schwer herum, wenn man sich Werke ansieht, die mithilfe einer künstlichen Intelligenz (KI) generiert wurden. Cristian Simina, dessen KI-generierten Kunstwerke in der Zeit vom 6.-12. Juni im Hermannstädter Rathaus am Großen Ring ausgestellt waren, hat die denkbar einfachste Antwort auf diese Frage: „Die Definition von Kunst und Schönheit liegt im Auge des Betrachters“.Weiterlesen

Schönheit kennt keine Grenzen

Fotoausstellung mit Frauenporträts aus der ganzen Welt

Ausgabe Nr. 2820

Fotografin Mihaela Noroc und Museograf Adrian Luca vor einer großen Fotocollage bei der Vernissage im Blauen Stadthaus.     Foto: Cynthia PINTER

In den letzten neun Jahren hat die Fotografin Mihaela Noroc die Welt bereist, Frauen fotografiert und ihren Geschichten gelauscht. Ihr Ziel ist es, zu zeigen, dass Schönheit viel mehr ist als das, was wir normalerweise in den Medien sehen. Nun fand zum ersten Mal eine Ausstellung mit ihren Bildern im Multimediasaal im Blauen Stadthaus des Brukenthalmuseums in Hermannstadt zum 30. Internationalen Theaterfestival statt. Die Vernissage im Beisein der Künstlerin, am Donnerstag, dem 8. Juni war sehr gut besucht, worüber sich Museograf Adrian Luca sehr freute.Weiterlesen